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Südveilchen

Herzlich Willkommen Martin Pecar

116 posts in this topic

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brillantinbrutal schrieb Gerade eben:

Auf der HP steht der wenig aussagekräftige Text "offensiv variabel". Kann jemand beschreiben, was er kann (und eventuell weniger kann)?

Schau dir mein Posting dazu von gestern an - junger Vladimir Janocko m.M.n. bzw. Video auf Youtube 😉

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„Eines der größten Talente Sloweniens“ (Quelle: Website von Eintracht Frankfurt) oder „das wahrscheinlich größte Talent, das in den letzten Jahren bei Eintracht einen Profivertrag bekommen hat“ (Quelle: ein User in einem Eintracht-Fanforum) sind zwei Zitate, auf die ich bei meiner Recherche am Wochenende über Martin Pecar gestoßen bin.

Und tatsächlich hat er große Pro-Argumente: 47 Nationalteam-Einsätze für Sloweniens U15 bis U21 (die meisten, nämlich 25 Einsätze, in der U17, insgesamt 6 Tore), führte diverse U-Nationalmannschaften Sloweniens als Kapitän auf das Feld, spielte schon als 16-Jähriger in der U19 von Olympia Laibach, ehe ihn Frankfurt 2018 holte, bekam nun im Sommer 2021 bei Eintracht einen Profivertrag und wurde zur Kampfmannschaft hochgezogen.

Wir gewinnen hier also ein wirklich großes Talent für uns. Er ist technisch stark, spielt  liebsten als inverser Flügel links, zieht gerne nach innen, sucht 1:1-Duelle, ist mehr Vorbereiter als Torjäger. Jedoch auch mit großen Contra-Argumenten: Er stand zuletzt Ende April 2021 in einem Pflichtspiel am Feld, war danach ein halbes Jahr lang verletzt. Im Dezember stieg er wieder ins Training ein, Ende Jänner spielte er erstmals wieder in einem Testspiel der KM gegen Mainz, allerdings nur für rund 10 Minuten. Hinzu kommt: er hat noch kein einziges Spiel im Profifußball, Kurzeinsätze bei der U21 und Startelf-Einsätze bei der U19 waren das höchste. Wir kennen das bereits von Tristan Hammond, dessen Vita sehr ähnlich klingt und der bisher nur bei den YV eingesetzt wurde, anders als Pecar aber ohne Verletzungspause zuvor.

Jedenfalls sind wir gut über Pecar informiert: Jürgen Werner hat einen guten Draht zu Eintracht-Cheftrainer Oliver Glasner; unser Athletiktrainer Andi Biritz arbeitete bis Sommer bei der Eintracht; und dann gibt es da noch einen gewissen Milenko Acimovic. Ebendieser ist Sloweniens U21-Teamchef und hat Pecar dorthin als 18-Jährigen erstmals einberufen und eingesetzt. Durch seine Rolle als Kapitän in U-Nationalteams traf er auch schon auf Matthias Braunöder, der Österreichs Kapitän war, als Slowenien (mit Kapitän Pecar) und Österreich aufeinandertrafen. Pecar erzielte Sloweniens Tor zum 1:1. 

Fazit: Ein großes Talent, das ohne Erfahrung im Profifußball und verletzungsbedingt ohne Spielpraxis zu uns kommt. Das könnte mittelfristig gut gehen und wir könnten einen richtig feinen Fußballer für gewonnen haben, das Potential dazu wäre da. Kurzfristig darf man sich jedenfalls nicht zu viel von ihm erwarten, es wird eher ein sehr schrittweises Herantasten anstatt ein baldiger Start11-Einsatz. Am kommenden Wochenende erwarte ich ihn nicht in Altach, sondern in der Generali-Arena beim YV-Testspiel gegen Amstetten. Er wird Zeit benötigen, kommt gänzlich ohne Spielpraxis oder Profierfahrung.

ABER: Ein slowenischer Rechtsfuß, der aber am linken Flügel spielt, und in der Winter-Transferzeit zu uns kommt. Das ging doch schon einmal gut… ;)

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veilchen27 schrieb vor 7 Minuten:

, bekam nun im Sommer 2021 bei Eintracht einen Profivertrag und wurde zur Kampfmannschaft hochgezogen.

Interessant, entweder sie sehen jetzt keinen Mehrwert mehr für sich (also bezüglich eigener KM) oder die KO ist ziemlich hoch angesetzt, sodass er nur mit hohen Transfererlösen wechseln kann. 

Edited by Austrianer48

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Feine Sache, wenn Mile da den Tipp gab bzw. entscheidende Infos geliefert hat, ist das schon mal ein dickes Plus. 
Einzig die Leihzeit bis Sommer, wo er doch lange verletzt war und mal reinfinden muss, finde ich als kleinen Wermutstropfen. Für Junge ist es meist schwerer als für Routiniers sich irgendwo einzugewöhnen!
Herzlich Willkommen Martin, denke da hatte Werner ganz ganz dick die Finger im Spiel :super:

Edited by Gizmo

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Gizmo schrieb vor 3 Minuten:

Für Junge ist es meist schwerer als für Routiniers sich irgendwo einzugewöhnen!

Das sehe ich aus vielerlei Gründen nicht so tragisch.
Zum einen ist die Mannschaft im Gesamten vergleichsweise jung, was natürlich schnelleren Anschluss ermöglicht. 
Einigermaßen gutes Deutsch wird er ja auch schon können nachdem er mittlerweile seit 4 Jahren in Deutschland war. 

Dazu sind sonstige Begleitumstände für jemanden aus Zentraleuropa jetzt auch keine großartige Veränderungen wie sie es zum Beispiel für jemanden aus Afrika oder Asien wären. 

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