KindausFavoriten

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  1. Gratuliere. Für dich gilt auch schon, was ich für mich vor (ich glaube drei Jahren) mit Schrecken festgestellt habe: Zwischen dem Tod von Kaiser Franz Joseph und deiner Geburt liegt eine kürzere Zeit als zwischen deiner Geburt und heute.
  2. Das wurde abgelöst durch das Spiel Mann gegen Mann, bei dem einem ständig ein Gegner im Kreuz pickt oder auf den Füßen steht. Das wurde halt auch durch die 5 Wechsel deutlich einfacher. Bei drei Wechseln sind Mannschaften, die das versucht haben, dann halt in der letzten Viertelstunde eingegangen und die spielerisch bessere Mannschaft hat sich doch durchgesetzt. Wenn man die Hälfte der Feldspieler austauschen kann, geht sich dieser Unkick aber über 96 Minuten aus. Das war ja auch zB das "Erfolgsrezept" der unsäglichen Marokkaner bei der letzten WM. Das und selbst regelmäßig Sterben, wenn man nur den Atem des Gegners gespürt hat.
  3. Ich bin ja der älteste Jahrgang GenX, also Mitte 1960er. Dort wo ich aufgewachsen bin, gab es erstens eine große Wiese. Damals wurde die von irgendwelchen Stadtgärtnern ein paar Mal im Jahr gemäht. War super zum Fußballspielen. Jetzt ist das Areal "gestaltet". Teilweise naturnah, dh es wird dort überhaupt nie gemäht, teilweise parkähnlich mit vielen Bankerln und vielen angelegten Wegen, manche asphaltiert, manche geschottert. Jedenfalls ist das jetzt so zersplittert, dass kaum irgendwo genug Platz ist um so ca 7 gg 7 oder 8 gg 8 (so viele waren wir meistens) Fußball zu spielen. Also selbst wenn man wollte, ginge es nicht. Damals haben im Hochsommer, wenn es lange hell war, sogar ein paar Väter manchmal noch mitgespielt, das waren wiederum welche, die in den späten 1950er und in den 1960er Jahren selbst zumindest Wiener Liga gespielt hatten und die auch ein bissl Training veranstaltet haben. Und dann gab es einen Platz, an dem so ein paar alte Garagen waren. Dort haben Leute, die damals schon in Pension waren, ihre heiligen uralten Opel Admiral oder ähnliches eingestellt, mit denen sie nur zu Ostern und zum Muttertag einmal ausgefahren sind. Also hat sich dort in Sachen Autoverkehr nix abgespielt, aber es gab tolle Betonfelder mit Bitumenstreifen dazwischen. Dort haben wir so etwas wie Fußballtennis gespielt, da lernt man mit einem Ball umzugehen. War natürlich eigentlich verboten, aber die Hausmeister der Siedlung haben, wenn überhaupt, einmal pro Nachmittag kurz aus dem Fenster geplärrt, und das war's. Andererseits waren wir aber natürlich auch wohl erzogen genug, dass wir immer Pause gemacht haben, wenn dort wirklich einmal jemand durchgegangen ist oder das Auto aus der Garage geholt hat. Jedenfalls waren meine Freunde und ich, wann immer das Wetter es zugelassen hat, den ganzen Nachmittag draußen. Regel: "Bis die Straßenlaternen eingeschaltet werden."
  4. Und dabei hilft es halt auch sehr, wenn man nicht nur im Verein oder in der Akademie spielt und trainiert, sondern auch in einem Käfig oder auf einer Wiese oder einer sonstige Freifläche irgendwo. Es hängt halt schon auch damit zusammen, dass das die Kinder bei uns kaum noch machen.
  5. Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage: Warum? Ist das Argument schlicht: "Das g'hört sich so."?
  6. Das liegt aber schon sehr viel an der Präsenz von Plavotic, selbst wenn er nicht das Ziel des Eckballs ist.
  7. Das kann doch heutzutag niemand mehr, mit dem ganzen piefkinesischen Sprachterror.
  8. Das ist halt der Unterschied zwischen den echten Fußballregeln und dem, was in der österreichischen Liga gilt. Und es ist bei Gott nicht das einzige Beispiel.
  9. So ein Klub wie Sporting kann es sich halt auch leisten, Spieler zu verpflichten, die viel zu fest schießen.
  10. Das ist richtig. Mir geht es darum, wonach man streben sollte. Dazu würde natürlich auch eine entsprechende Kaderzusammenstellung gehören.
  11. Ich lass eh auch noch die Abwandlungen 4-1-4-1, 4-2-3-1 und 4-3-2-1 gelten.
  12. Hat Helm deinen Account gekapert?
  13. Schau mir erstmals in dieser Saison ein CL-Spiel an, um auf dem Laufenden zu bleiben. Fazit nach einer Viertelstunde von Sporting gg Bodø/Glimt: Wenn man international halbwegs konkurrenzfähig sein will, muss man von klein auf Passes mit einer Schärfe trainieren wie sie bei uns nur die Volleyschüsse von Fischer haben, wenn er nach einem Corner den Ball in den zweiten Rang schießt. Und die Empfänger sollten dann auch in der Lage sein, diese Passes mit dem ersten Kontakt zu kontrollieren. Eine Aufgabe für Dragovic, wenn er einmal nicht mehr spielt: In den Nachwuchsmannschaften genau diese Vollristpasses aus weniger als 20 Meter Distanz auf die Buben spielen, damit sie lernen, damit umzugehen. Ach ja, und 4-3-3 >>>3-4-3
  14. Niemand, absolut niemand kann eurem asketischen Schmerzensmann mit der Nr. 4 in dieser Disziplin das Wasser reichen.
  15. Wenn so ein Kontakt auf Höhe der Mittellinie kein Gelb ist, schimpf ich den Schiri die nächste halbe Stunde lang einen blinden Maulwurf (falls es ein Foul an einem Spieler von uns ist). Sag einmal, ist die ganze Welt verrückt geworden? In welchem Universum ist in den Rist steigen keine gelbe Karte? Bei der sogenannten "Doppelbestrafung" geht es aber darum, dass es keine glatte Rote geben soll, wenn es eh schon Elfer gibt. Also ist das eine Themenverfehlung.