Er hat aber im Interview seine Verletzungsgeschichte angesprochen (die ich jetzt nicht im Detail kenne), so etwas wirft einen Fußballer natürlich schon sehr viel mehr zurück.
Religiosität würde ich dann als Grund nennen, wenn sie dem Fußball wirklich entgegensteht. Dann kommt er aber gar nicht einmal so weit wie Derflinger. Also z.B., wenn er sich weigert am Sonntag zu trainieren oder gar zu spielen, weil es der Tag des Herrn wäre ...
Und das gibt es durchaus, ich habe da eine Erinnerung an ein eigenes Erlebnis dazu. Aber wie gesagt, so klingt D. weder im Interview, noch wirst du mit so einer Einstellung überhaupt Profifußballer.
Und so viel Freizeit hat eigentlich jeder, dass er darin Bibel lesen, sich weiterbilden und dann auch selber Vorträge halten kann. D. hat ja sogar Theologie studiert.
Aber ja, man kann schon auch sagen, dass einer, der wirklich an die Spitze will, das eben nicht macht, sondern in jeder Minute, in der er nicht schläft oder isst, irgendwie trainiert und kickt. Das sind halt dann die obersten 0,1%. Die machen dann wirklich nix anderes.