Ich hab mir das 1:0 jetzt noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
Das Problem ist nicht, dass Parrott Lienhart und Affengruber aussteigen lässt. Er gewinnt die Duelle zuerst mit einem Gurkerl, dann mit einer genialen Körperdrehung nach links hinter den Abwehrspieler, der ihn abfangen wollte. Das kann alles passieren.
Das Problem ist, dass sie sich nicht abgestimmt haben. Jeder hat für sich sein Supperl gekocht und es dann auslöffeln müssen. Wären sie koordiniert vorgegangen und hätten sie ihn gemeinsam attackiert, hätte es anders ausgeschaut. Aber dafür hätte es ein anderes Stellungsspiel gebraucht, womit wir wieder bei der Abstimmung wären. Ich nehme an, wenn Affi mal so viele Spiele im NT hat wie Lienhart, passiert das nicht mehr, oder mit einem Danso neben sich.
So ist es halt passiert, und ich kann Parrott für das Solo nur meine uneingeschränkte Bewunderung aussprechen. (Ähnlich wie das Solo von Schlager gegen den Kosovo, der dann halt den Todespass nach vorne gespielt hat.) Aber ohne sowas wären Länderspiele doch fad, oder?
Keine Ahnung, was gegen IRL los war ... die Iren von gestern hätten nie gegen den KOS verloren! Wie du sagst, das Wienspiel lässt nichts zu befürchten übrig ... eher muss man sich vor Leichtsinn und Unterschätzen des Gegners hüten (deswegen ist es ganz gut, dass wir gestern ein bisserl einen Dämpfer gekriegt haben!).
Genau. Aber es kommt ja Danso zurück, und auf den baue ich große Stücke, imho schon ein Unterschiedsspieler. Und sonst ... in Ralle we trust!