Natürlich ist es möglich, ohne Liebhaberei Profifußball zu betreiben, insbesondere auch in Österreich. Österreich ist nicht "a too small country", wir haben mehrere Vereine mit hohem Zuschauerschnitt und mehrere weitere Regionen, in denen auch ein guter Schnitt möglich wäre. Zudem eine gute Vermarktung der Liga über TV Verträge. Profifußball ist da sehr wohl möglich, ein Profi ist wohl definiert als jemand, der dem Beruf nachgeht, ohne einen Zweitberuf haben zu müssen der ihn (mit)ernährt. Dafür sind nicht 20k im Monat zwangsweise notwendig. (Eher könnte man darüber diskutieren, ob nicht Liebhaber, die bestimmte Klubs "anfüttern", dem Betrieb schaden, da sich die Konkurrenz gezwungen sieht, nachzuziehen, aber das ist eine Endlosdiskussion).
Auch gibt es genug Potential von Sponsoren außerhalb der Liebhaber, die durchaus mit Partnerschaften gelockt werden können, und mehrere Vereine machen der Austria das auch vor. 20 Partnerschaften zu 50k können auch einen 1Mio Sponsor ersetzen, der das möglicherweise aus Liebhaberei macht. Wenn man immer nur Ausreden sucht, wird man sie auch finden, wenn man innovative Wege geht und konsequent arbeitet, wird man auch (in gewissem Rahmen) Erfolg haben.