Wustinger mit ST

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  1. Du musst nur 1 + 1 zusammenzählen, dann wirst du draufkommen, wie die „Zusammenarbeit“ aussieht.
  2. Ich dachte das wäre verständlich. Sorry. Einheitlicher Weg - natürlich. Steht ja auch da. Spieler über Perspektive überzeugen, was zuletzt sehr erfolgreich funktioniert hat. Das ist dieser Weg, nenne es gerne Strategie. für den Vertrag gibts einen Rahmen. Es ist aber deswegen noch lange kein Einheitsvertrag. Dass ein z.B. 17jähriger ohne einzigen Startelfeinsatz bei den Young Violets ein anderes Angebot bekommen wird wie ein Saljic, der erst kürzlich nach hoffnungsvollen KM-Einsätzen verlängert hat, sollte einleuchten. Und: der Rahmen ist eng, aber flexibel. Überbordende Forderungen werden nicht erfüllt. Keine Ahnung, wie man von dieser Beschreibung auf „Einheitsvertrag“ kommt.
  3. Und selbst das ist eine Coverversion. Das Original ist der „Kanon in D-Dur“ von Pachelbel aus ca. 1694.
  4. Nein. Ich hab nie von einem „Einheitsvertrag“ gesprochen, sondern von einem Rahmen, der selbstverständlich Leistungen und Perspektive berücksichtigt. Ein Rahmen hat Grenzen, aber ein Rahmen ist kein Punkt.
  5. Es geht in dieser Frage darum, wer Eigentümer der Firma FK Austria Wien AG ist, und ob der Verein FK Austria Wien, dem 51% der Firma FK Austria Wien AG gehört, weitere Anteile von den Firma Viola Investment GmbH bzw. der We think forward GmbH kaufen soll - oder ob eine gänzlich andere Firma diese Anteile kaufen soll. Zagiczek ist Angestellter der Firma FK Austria Wien AG. Die betreffenden Fragen sind alles Themen, die ihn als AG-Vorstand zwar indirekt betreffen, aber operativ nichts mit ihm und seinem Job zu tun haben. Er ist als Vorstand vom Aufsichtsrat der AG bestellt worden, und damit von allein Eigentümern, nicht nur vom Verein.
  6. Von einem „Einheitsvertrag“ war ja sowieso nie die Rede. Natürlich werden bisherige Leistungen und ein Entwicklungspotenzial eingepreist, es wird auch immer versucht, flexible Lösungen zu finden. Aber es gibt eben Grenzen - die in der Sportdirektion gemeinsam beschlossen werden, bzw. wurden.
  7. Ganz wichtig dabei: Beurteilt wird das niemals von den vorhandenen tatsächlichen Experten, sondern ausschließlich vom ASB, und ausschließlich retrospektiv.
  8. Ich sehe das fundamental anders. Es geht in diesem Fall nicht um „ein bisschen mehr“ oder „Gläserne Decke“, sondern es geht um finanzielle Dimensionen, die in keiner Relation zu den bisherigen Leistungen stehen, für einen Spieler, der ganz am Anfang seiner Karriere steht und der Ausgang ungewiss ist. Das gilt sowieso immer, und ganz besonders in unserer Situation. Zu Ende gedacht würde das ja bedeuten, dass du jeden Spieler mit Geld erschlagen musst, weil ja theoretisch immer ein Transfer aufgehen kann. Aber auch wenn du finanziell über deine eigene Grenze gehst, hast du keine Garantie, dass der Spieler dann nicht in 3 Jahren ablösefrei geht. Da finde ich es wesentlich intelligenter, dem Spieler durch eine nachvollziehbare Strategie eine Perspektive aufzuzeigen, in der er sich wiederfindet. Und selbstverständlich ist ein Gehaltsgefüge relevant. Es ist ein Teamsport. Wenn du auf ein Gehaltsgefüge keinen Wert legst, dann hast du in kürzester Zeit ein Irrenhaus, das du nicht mehr unter Kontrolle bringst. Das hat nichts mit einer verstaubten „das war schon immer so“-Mentalität zu tun, die man Menschen wie Takacs sowieso nicht nachsagen kann.
  9. Takacs und Urbanek haben später mitgewirkt, ebenso wie Max Uhlig. Die Initiative geht auf Rene Glatzer während seiner Zeit als Akademie-Leiter zurück, das war so von 2018 - 2021. Allein daran sieht man, dass sich Erfolge im Nachwuchs nicht von heute auf morgen passieren.
  10. Was ist "erfolgreich" und was ist "im Sinne der Austria"? Ein Beispiel: Es gibt einen einheitlichen Weg, wie Verträge mit Nachwuchsspielern gestaltet werden. Kurzfassung: Man überzeugt Spieler/Eltern/Berater über die Strategie und Perspektive in Richtung KM, dafür gibt es aber zunächst einen recht engen finanziellen Rahmen. Es ist strategisch enorm wichtig, dass dieser Rahmen ausnahmslos nicht überschritten wird, als Signal an alle. Gleichzeitig dient der Erfolg der Strategie gruppendynamisch als positives Beispiel für alle. Dieses Vorgehen war zuletzt äußerst erfolgreich. Es kann aber dazu führen, dass Austria in Einzelfällen Talente verliert, weil überbordende finanzielle Forderungen aus Prinzip nicht erfüllt werden. Nun gibt es so einen Einzelfall. Zorn ist, was man so hört, bereit, den finanziellen Rahmen zu verlassen, gelinde gesagt. Sollte dieser hypothetische Fall eintreten (was noch gar nicht sicher ist): Wäre das ein persönlicher Erfolg für Zorn, nachdem sich alle anderen über das Perspektiven-Argument die Zähne ausgebissen haben? Oder wär's ein Pyrrhus-Sieg und er hätte einen riesengroßen, irreparablen Schaden angerichtet, weil er durch sein Verhalten erfahrene hochrangige Mitarbeiter massiv vor den Kopf stößt, weil jetzt nie wieder ein Spieler innerhalb des finanziellen Rahmens verlängern wird, und weil sich Spieler, die bisher zu diesen Bedinugngen verlängert haben, hochgradig verarscht fühlen?
  11. Ja, Montnor. Nach meinen Infos war das sehr wohl fix-fertig.
  12. Wagner war dafür, das stimmt, aber nicht alleine. Sportdirektion incl. Trainer Helm sind zur Überzeugung gekommen, dass ein Stürmer verpflichtet werden soll, als Reaktion auf die schweren Verletzungen von Botic und Sarkaria. Wie dringend das notwendig gewesen wäre, vor allem im Hinblick auf eine Entlastung von Eggestein, haben wir ja eh zu spüren bekommen. Zorn war dagegen. Das ist prinzipiell sein gutes Recht als Vorstand. Über die Gründe, warum er das blockiert hat, trotz dringendem Wunsch von Sportdirektion und Trainer, und obwohl mit Spieler + Verein alles fix-fertig ausverhandelt war, kann gerne spekuliert werden.
  13. Keine Ahnung, ob Zorn mit Rangnick irgendwo hin will, oder Rangnick ihn unbedingt irgendwohin mitnehmen will. Aber es ist glaub ich kein großes Geheimnis, dass Zorn nicht gekommen ist um zu bleiben, sondern wir für ihn nur eine Durchzugsstation in seinem Lebenslauf sind. Das erklärt auch, warum es ihm so wichtig ist, kurzfristige Erfolge als seine persönlichen Erfolge verkaufen zu können, egal welche langfristigen Folgen das für die Austria hätte.
  14. Im Idealfall beides. Erfahrungsgemäß kann ich aber sagen, dass man an die tatsächlichen Entscheidungsträger bei den "Big Playern", die wir eigentlich suchen, auf dieser Joblevel-Ebene gar nicht so ohne weiteres rankommt. Da sind dann für mich Vorstand, Präsident, oder hochrangige andere Funktionäre aus diversen Gremien gefragt. Wenn man sieht, welche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Industrie sich da versammeln, die allesamt sicher ein hochinteressantes persönliches Netzwerk haben, sollte da meiner Meinung nach viel mehr rauskommen können.
  15. Da unterscheiden wir uns gar nicht. Ich bestreite nicht, dass die Bestellung von Michi Wagner ebenfalls ein Schachzug in einem Machtspiel war. Nur war's in dem Fall mit dem positiven Ziel, die Werner-Partie abzuservieren. Ich kann mit Sicherheit behaupten: Michi Wagner IST ein Teamplayer, der sämtliche Entscheidungen mit Urbanek und Takacs abgestimmt hat. Er hätte immer im Interesse von Austria Wien agiert, weil er überhaupt keine moralischen oder sonstigen Verpflichtungen gegenüber Investoren, Beratern oder sonstigen Dritten hätte und auch persönlich überhaupt keine anderen Karriereziele gehabt hätte, außer bestmöglich im Sinne von Austria Wien zu arbeiten. Diese beiden Punkte unterscheiden ihn diametral von Zorn.