„Der Fußball war im Grunde nichts anderes als ein Ersatzorgasmus für eine Gesellschaft, die längst verlernt hatte, wirkliche Lust zu empfinden; Männer schrien, schwitzten, umarmten sich in einem Zustand kollektiver Erregung, der umso erbärmlicher wirkte, als er nichts hervorbrachte – keine Zärtlichkeit, kein Fleisch, kein Nachglühen –, nur den vorübergehenden Trost einer Zugehörigkeit, die im Moment des Abpfiffs wieder verdampfte wie der Schweiß auf der Stirn eines alternden Mannes, der sich noch einmal einbildet, begehrt zu werden.“
Ich habe ganz nüchtern und objektiv geschrieben - einfach mal darüber nachdenken und nicht persönlich nehmen. Ich finde es ist immer noch zu sehr „directors cut“, aber es wird von Folge zu Folge professioneller.
Ich hab wie immer 20 min vor Schluss abgebrochen. Knappere Einleitung ohne lange Erklärung warum was heute kommt, weniger detaillierte Spielananalyse eines Soiels, das man ja eh gesehen hat, mehr Interviews und Ausblick gewürzt mit der einen oder anderen Einschätzung.
PS: das Briedl-Special fand ich einzigartig.
Ich formuliere mal so - wer Vorstanfsvorsitzender wird, wird wohl ohnehin auf anderer Ebene entschieden.
Luger haben wir sicher viel zu verdanken, aber bis auf Weiteres aus meiner Sicht nicht tragbar in dieser Rolle, auch wenns mir für ihn Leid tut. Und ja, das Kuratorium halte ich für deutlich geeigneter.
Es ist ein Unterschied ob er ein einfaches Mitglied ist, Teil des Vorstands oder Vorstandsvorsitzender. Es ist auch ein Unterschied, ob das Thema brandaktuell oder Jahrzehnte her ist.
Aus meiner Sicht geht sich der Vorstandsvorsitz aktuell nicht aus.
Ich kann’s nachvollziehen, es ist ziemlich zum Fremdschämen, bis man dann selber seine eigenen Kinder auf der Anzeigetafel sieht und dann versteht man es (habs noch nicht gemacht, aber gerade diese Woche meinem Zweijährigen zum Geburtstag unter (gedachten) Tränen der eigenen Rührung die Geburtstagsgrüße zur Kindermitgliedschaft vorgelesen).