rabauke

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  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
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  1. Ich will darauf hinaus: die FIFA ist geldgeil und sie bläst die WM auf. Mehr Mannschaften, mehr Publikum, mehr Geld. Diese Recnung geht aber nicht mehr auf, wenn Länder, die zwar viele Leute haben, diese aber ganz wenig Geld haben, das Spiel machen. Und ein bisserl geht es in diese Richtung, Natürlich sind die afrikanischen Mannschaften nichts anders als eine B-Auwahl von Frankreich, Spanien, Portugal oder Spanien etc. Aber es sind recht propere B-Auswahlen, wie wir sehen. Und den Leuten auf den Kap Verden und in Kinshasa taugt das. Und auch vielen anderen. Eines kann man sagen: Die Überlegenheit der großen Fußballnationen ist passe, Der sportliche Erfolg verteilt sich. Afrikanische Teams sind dabei - zumindest heuer - diejenigen, die da abziehen. Asien stagniert eher. Dabei hätte allein Qatar mehr Geld als alle 10 afrikanischen Teams. Geld spielt Fußball, Aber nicht immer. Sherif Tiraspol kann vielleicht ein Mal im Jahrzehten in der Cl überrschen, Die Großen ziehen iaber mmer ab, auf Dauer. Im Clubfussball ist das so. Im WM-Zirkus schaut es anders aus. Das ist für das Geschäftsmodell der FIFA ein Problem.
  2. Danke, hab ich geändert!
  3. Im 16el-Finale gibt es 5 Begegnungen zwischen afrikanischen und europäischen Mannschaften. Ältere Semester erinnern sich zurück an die Zeiten, als afrikanische Mannschaften ale eine Art Zirkusattraktion und Schießbudenfigur galten. Das war 1974 noch so, als Zaire (heute DR Kongo) durch das Turnier stolperte. Das hat sich geändert. In den 90er Jahren hat Kamerun zumindest ein paar Mal aufgezeigt. Roger Milla als Enfant Terrible, der es den großen Nationen zumindest ein wenig gezeigt hat. Das war ein schönes Drehbuch, das etwas Exotik in das Turneir brachte, aber die "Ordnung" der großen Fußballnationen nicht nachhaltig zu stören vermochte. 20 Jahre war dann nicht viel, was vermutlich daran lag, dass die 54 Länder Afrikas immer noch unverhältnismäßig weniger Mannschaften stellen konnen für die Turniuere als die anderen Kontinente. Jetzt ist alles ein bisserl anders, Marokko ist spätestens seit Qatar ohnehin eine große Nummer, Bei der Aufstockung der Teilnehmer an der WM konnte man nicht darum herum, auch Afrika mehr Plätze zu geben. Jetzt sind 9 von 10 afrikanischen Teams in der KO-Phase, mit Marikkos Sieg gegen die Holländer hat die FIFA schon einen Vorgeschmack darauf, was droht. Lasst uns die die 5 aktuelle Spiele Europa : Afrika nach den Währungen vorhersagen, mit der die FIFA rechnet: Wie viele Menschen erreicht man, und wie viele Knödel haben diese Menschen auszugeben. Bei den 5 Spielen (Elfenbeinküste - Norwegen, Ghana - Belgien, Kongo - England, Marokko - Holland, Algerien-Schweiz) schaut es so aus. Die 5 Länder Afrika: 240 Millionnen Einwohner Die 5 Länder Europas: 105 Millionen Einwohner Das Delta ist hier groß, aber nicht dramatisch, dramatisch wird es beim Thema Knödel. BIP der 5 Länder Afrikas: 620 Milliarden US BIP der 5 Länder Europas: 5.400 Milliarden US [Edit: wude auf Milliarden geändert, danke für den Hinweis!] Mit anderen Worten: wenn in den vier folgenden Duellen auch nur ein weiteres afrikanisches Team weiterkommt, hat Geld zu wenig Tore geschossen. Das ist natürlich zunächst eine Milchmädchenrechnung. Die WM und die Attraktivität für Sponsoren ist nicht 1:1 vom Bruttoinlandsprodukt der einzelnen Akteure angewiesen. Aber es wäre für die FIFA recht nett, wenn die Mannschaften auflaufen, deren Fans auch das bezahlen können, was die Großsponsoren der FIFA verkaufen wollen. Spoiler: im Kongo bestellen recht wenige Leute einen neuen Hyundai, im Senegal macht VISA überschaubare Umsätze. Das Fatale (für die FIFA): Im Kongo schaut man gerne zu, wenn Italien gegen England spielt oder Brasilien gegen Frankreich, der Großteil der afrikanischen Länder ist fußballnarrisch. Aber in Italien oder England wird man sich nur bedingt für ein Achtelfinale zwischen den Kapverden und Ghana interessieren. Und derartige Paarungen werden kommen. Die FIFA hätte vermutlich gerne: Ein WM mit 1. traditionellen Fußballgroßmächten und 2, Teams aus zahlungskräftigen Regionen und 3. Exoten, die für einen Aufputz und für eine Überraschung sorgen, aber bitte nicht zu viel ad 1. Die lassen tendenziell etwas aus. Deutschland und Holland schon mal weg, Italien gar nicht dabei. ad 2. Die lassen mit Ausnahme von Japan völlig aus. Die reichen Golfaraber sind Mitläufer, China und indien wären interessant für die FIFA, die sind weit bis unendlich weit weg vom Mitspielen. (Ein Fan von Qatar hat statistisch so viel Knödel in der Tasche wie 100 Fans im Kongo, überschlagsmäßig). ad 3. Die mischen das Turnier auf. Und vielleicht auch die FIFA. Die haben den Luftballon aufgeblasen und sie sollen sich nicht aufregen, wenn die Kapverden oder der Kongo eine Nadel in der Hand haben ;-)
  4. Trotzdem gibt es jede Menge "Verliererspiele" in den letzten beiden Spieltagen, wo es um nichts mehr geht. (Um das zu verifizieren, müsste man eine Simulation drüberrauschen lassen, glaub ich) Die Belohnung, bei der WM eine Runde kampflos weiterzukommen dank einer guten Gruppenphase, ist glaub ich nicht fantauglich.
  5. 6-er Gruppen: mMn nicht turniertauglich, weil es zu viele Spiele gibt am Ende, bei denen es um nichts mehr geht. 3-er Gruppen: Hatten wir 1982 zuletzt. Die Wahrscheinlichkeit, das es im 3. Spiel um nichts mehr geht, ist recht hoch.
  6. Das Dilemma, wie die Zweti- und Drittplatzierten ermittelt werden, ist dadurch aber auch nicht gelöst.
  7. Nachdem hier viel diskutiert wird über Kansas und Gijon. Wie würde ein wirklich sportlich faires Turniersystem aussehen, dass Szenarien wie Gijon '82 und Kansas '26 unmöglich macht? 1. Die Extremvarianten wären: 1. 1 Ein reiner Cupbewerb von Beginn an. Dafür wäre die Aufstockung auf 64 Teams plausibel: 63 Spiele, und der Weltmeister steht fest. 1. 2. Ein reiner Ligabewerb. Ist problematisch, weil bei 48 Mannschaften gebe es 1.128 Spiele. Bei 32 Teams sind es immer noch 496 Spiele. Bei 24 Teams wären es immer noch 276 Spiele. (Wenn Infantilo hier mitliest, spitzt er die Ohren, ich schwörs euch). 2. Ok, was aber ausgehend vom aktuellen System wirklich interessant wäre: 2.1 Ist eine System mit 4er Gruppen sinnvoll? 2.2 Ist ein System mit 4er Gruppen sinnvoll, bei dem auch die Anzahl X von Gruppendritten weiterkommen, oder ist ein System von "nur 2 kommen weiter" sinnvoll? (Ein Nachrechnen der bisherigen Turniere wär spannend mit der Frage: wie vermeide ich am 3. Spieltag Fadesse und taktische Ergebnisse) 2.3. Ist die Regelung mit dem direkten Duell als zweitwichtigstes Kriterium (nach den Punkten) sinnvoll 2.4. Oder wäre die "alte" Regel Punkt vor Tordifferenz vor geschossenen Tore besser 2.3.4 Macht der mögliche Gruppenaufstieg als Turnierdritter die Sache spannender, und wenn ja, dann welcher der in 2.3 und 2.4 genannten Frage 3. Gibt es andere Gruppengrößen oder Turnierbäume, die sinnvoll sind?
  8. Wie soll das gehen, in vier Wochen startet die Meisterschaft. Bischofshofen hat nicht einmal einen Fußballplatz, wann ist der Entscheid über die Klage? Stellen die gerade einen Kader auf mit Spielern, die nicht wissen, ob ihr Verein überhaupt mitspielen kann?
  9. Der Kurier greift das Thema auf ;-) https://kurier.at/sport/fussball/fussball-wm-2026-nationalteams-kosenamen-selecao-three-lions-les-bleus/403173058
  10. Für alle, die Schwitzen, eine Frage aus dem Ressort unnützes Wissen: In wie vielen der neun afrikanischen Hauptstädte der Länder, die ebenfalls das 16el-Finale erreicht haben, ist es jetzt (Sonntag 16 Uhr) noch heißer als bei uns? ;-)
  11. ah sorry, habs ausgebessert ;-)
  12. Noch ein Funfact: Österreich hat in 5 seiner letzten 6 WM-Spiele jeweils in der 90 Minute oder später ein Tor geschossen. Man sollte also nicht in der 89. Minute draufkommen, dass man aufs Klo muss, wenn Österreich spielt ;-)
  13. Für Freunde der Statistiken, das Abschneiden der Kontinente. Die "Weiterkommenquote" (wie viele der Mannschaften schafften es in die kO-Phase). 1. Afrika: 90 % (9 von 10) 2. Europa: 81 % (13 von 16) 3. Südamerika: 80 % (4 von 5) 4. Nordamerika: 50 % (3 von 6) 5. Asien: 22 % (2 von 9 ) 6. Ozeanien 0 % (0 von 1) Die Tabelle der Kontinente, nach Punkteschnitt pro Spiel (Nachdem Europa der einzige Kontinent war, dessen Manschaften in der Vorrunde aufeinandertrafen, wurden diese 4 Spiele nicht gewertet, gewertet wurden nur die Spiele zwischen Teams aus unterschiedlichen Kontinenten). 1. Südamerika 1,83 Punkte pro Spiel 2. Europa 1,80 Punkte 3. Afrika 1,33 Punkte 4. Nordamerika 1,11 Punkte 5. Asien 0,70 Punkte 6. Ozeanien 0,33 Punkte Was lässt sich da herauslesen: Die 10 afrikanischen Mannschaften haben sich trotz des exakt durchschnittlichen Punkteschnitts (es ist exakt der von Österreich, gleich viel Siege, Remis und Niederlagen) in den Tabellen recht effizient platziert und bis auf Tunesien alle weitergebracht. Eher als Funfact: Die Sprachfamilien der Länder, die es unter die 32 besten geschafft haben, sind recht schön verteilt. ich habe die Hauptsprache der Mehrheit genommen ohne viel abzuwägen, also Marokko ist arabisch und nicht französischsprachig, und Kanada ist englischsprachig usw. Englisch: 6 Spanisch: 6 Germanischsprachige Länder: 6 Französisch: 5 Portugiesisch: 3 Arabisch: 3 Slawisch: 2 Japanisch: 1
  14. Der 3. Tabellenplatz und die Qualifikation für das 16tel-Finale wäre erreichbar (Stand Samstag vormittag), wenn wir 1. nur mit einem Tor Differenz gegen Algerien verlieren UND 2. Doktor Kongo NICHT gegen Usbekistan gewinnt ODER Kroatien gegen Ghana verliert Das Arschleiden hat eher Algerien. Wenn Kongo gewinnt ODER Kroatien zumindest Remis spielt sind sie bei jeder Niederlage fix weg. Am Schleuderstuhl und zum Zuschauen verdammt ist der Iran. Die müssen darauf hoffen, dass Kongo nicht gewinnt ODER Kroatien verliert ODER wir nicht Remis spielen. Die Schottten müssen sich an das dünnste Strohhälmchen klammern. Die sind nur weiter, wenn Kongo NICHT gewinnt UND Kroatien zumindet mit drei Toren Differenz verliert UND entweder wir mit vier Toren Differenz verlieren oder mit mindestens zwei Toren Differenz gewinnen. Als Schotte würd ich schon mal den Koffer vom Kasten holen und einzupacken beginnen.
  15. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass Algerien ein Remis NICHT reicht und wir NICHT verlieren dürfen! Das wär von Spannung her eines der geilsten Szenarien.