rabauke

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  1. Franz Grad im OÖN-Interview: “Dann werden wir eben die Landesliga niederspielen“ Mit den Kickern aus der Regionalliga halt, die in seiner Firma arbeiten und in der Freizeit Fußball spielen. Die will er „nicht fallenlassen“. Eine Mannschaft habe halt dran glauben müssen, weil Hauptfeld und Kunstrasenplatz nicht mehr reichen für 2 Kampfmannsxhaften und Nachwuchs. Von der Stadt Traun hätt er sich mehr erwartet, nämlich die Plätze vom Trauner Stadion. Quelle: https://www.nachrichten.at/sport/fussball/unterhaus/franz-grad-dann-werden-wir-eben-die-landesliga-niederspielen;art103,4176449
  2. Mich ärgert die Bad Leonfeldener Zickenstellungnahme am meisten. Als wären die Rahemenbedingungen, wenn man knapp Meister wird oder knapp nicht, anders.
  3. Ich plädiere dafür, die nächsten drei Spiele in der OÖ-Liga unglücklich zu verlieren. Dann wird Bad Leonefelden (hoffentlich, zwei Punkte werden sie schon machen) Meister und muss aufsteigen. Es geht ja um den Sport.
  4. Die UEFA ist auch der FIFA unterstellt, sie darf die Europameisterschaft aber ganz nach ihrem Geschmack ausrichten. Sie muss lediglich die grundlegenden Bestimmungen der FIFA berücksichtigen. Zurück nach Österreich: Es sind definitiv die Landesverbände und letztlich deren Vereine, die die Ligen (bis zur Regionalliga hinauf) gestalten und festlegen. Und da schaffen sie es offensichtlich nicht, sportliche Relevanz einzufordern. Und dazu gehört ein Aufstieg, wenn man Meister wird. Oder wenn man 2er oder 3er wird, weil das Ligadesign es so will (Überraschung! Eine zusätzliche Regionallliga bedeutet, dass mehrere Mannschaften aufsteigen müssen, und das zieht sich bis in die Schafkasligen nach unten durch. Das haben alle Vereine gewusst.) Wenn sich Vereine aus dem Mühlviertel nicht imstande sehen, ein paar Mal im Jahr ins Salzachtal zu fahren und Vereine aus dem Flachgau nicht nach Steyr kommen wollen, ist Hopfen und Malz verloren.
  5. Was genau hat die „Fußballmafia ÖFB“ mit den Regionalligen zu tun, die von den Landesverbänden beschlossen wurden und mit Dorfvereinen, die sich deppert stellen und nicht aufsteigen wollen?
  6. Grad ist bei Odet schon lange am Ruder und er war ganz offensichtlich bereit, sein Geld dort zu investieren oder zu versenken, wie auch immer man es nennen will. Mit dem Geld, dass er in den Fußball gesteckt hat, kannst Du in allen 9 Landesligen des Landes goldene Pissoirs montieren. Viele Kicker, die ihr Karriereende bei Grads Vereinen ausklingen ließen, freuten sich über den Onkel mit den großen Taschen. Na Was ihn reitet, weiß ich nicht.
  7. Oida, Siezenheim und Bürmoos liegen im Zentralraum OÖ/Salzburg. Ob die in der OÖLiga oder in der SL-Liga spielen oder in einer RL-Nord, ist von den Entfernungen wirklich wurscht. Warum spielen die Fußball, wenn sie nicht aufsteigen wollen.
  8. In Österreich wär es gescheiter, statt 4 Regionalligen oder 9 Landesligen 94 Bezirksligen als dritte Leistungsstufe zu etablieren. Die 94 Meister spielen sich dann in einem Cup-System die Aufsteiger aus, aber auf dem Kleinfeld, damit man in kleineren Autobussen zu den Auswärtsspielen fahren kann. Die Alternative bei Auswärtsfahrten, die über den Alpenhauptkamm führen, wäre ein von Franz Grad gesponsertes Luftschiff ("Danubia-Zeppelin"), mit dem die Teams - zum Beispiel von Schärding-Land - nach Obervillgraten schweben können. Im Ernst: Das Geseiere von Leonfelden "Nur wenn wir wriklich Meister werden wollen wir aufsteigen" und die Böckesprünge des alten Mannes, die nur mehr pathologisch erklärt werden können, gehen mir schon ein bisserl auf den Zeiger. Sportlicher Erfolg wird zum Makel, die Liga, in der man spielt, hat gemütlich und beschaulich zu sein. Eine Kollission der Anspielzeiten mit dem Yogakurs der Spielerfrauen hat zu unterbleiben. Im Gästesektor sind nur die Buben aus dem Nachbardorf erwünscht, und das auch nur, wenn sie den im Vorjahr gefladerten Maibaum zurückgebracht haben. Was hilft: Zwangsauflösung von Vereinen, die nicht aufsteigen wollen, lebenslanges Funktionsverbot für Aufstiegsverweigerer-Funktionäre. Aussetzen des ÖBB-Busverkehrs in Orte, die deppert sind, kein Wasser für das Hallenbad. Nur so lernen sie es.
  9. rabauke

    Die Trainerfrage?

    Funfact. Ich traf ihn vor rund 15 Jahren zufällig in einer Sauna in St. Veit, als er gerade die U-19 Österreichs trainierte und die in Kärnten ein Quali-Turnier spielten. Ich: San sie net der Herr Heraf? Er: Jo. Ich: Weil i bin aus Steyr. Er: Jo, da wäre ich eh fast Trainer geworden, aber dann hat der Rigger den Lukic genommen. Er hat mir dann noch erzählt, dass es ihm in Steyr als Spieler recht gut gefallen hat. Dass er ein Trainer-Profi ist, für den wir uns alle zehn Fnger abschlecken müssten, ist glaub ich unbestritten.
  10. Bürmoos statt Bischofshofen! Was die neue RLM angeht. Bischofshofen scheint weg zu sein. Find ich schade, ich hätte dort gerne eine Stiegl-Blech aufgerissen auf der Schanze vor dem Spiel bei der Away-Fahrt. https://www.krone.at/4148125# Nachrücken wird vermutlich Bürmoos. Ja, ich hab auch nicht gewusst wo das ist und ich verrats Euch. Bürmoos ist ein Ort im Flachgau und nicht ganz so welt weg von Steyr wie Ostermiething, das gleich um die Ecke liegt. Der Ort hat immerhin 5.000 Einwohner und ein „Torf-Glas-Ziegelmiseum“. Der SV Bürmoos spielt in der See-Arena und ich hoffe auf ein Away im Sommer, um vor dem Ankick im ortseigenen See ein erfrischendes Bad zu nehmen. Funfakt: Von den 25 Sitzen im Gemeinderat fallen 19 auf die SPÖ und jeweils 3 auf die ÖVP und FPÖ.
  11. rabauke

    Transfers 26/27

    Meine Begeisterung für Lokalkolorit hört gleich hinter dem Hexenkessel auf ;-) Mit Wofern oder Washington verbindet mich nichts.
  12. rabauke

    Die Trainerfrage?

    Scheiblehner hat schon einen neuen Verein?
  13. rabauke

    Was wurde aus...?

    Was glaubst Du, wo wir wären, wenn keine "Sparmeister" das Sagen hätten?
  14. Der "ältere Fan", um den es geht, hat sich (und das sagte er selbst) Ende des Spiels zum Spielerausgang vor der Kantine begeben, um den Schiedsrichter "zur Rede zu stellen". Dieses Vorhaben konnte er starten, weil wir in der Landesliga nicht in Guantanamo-Käfigen eingesperrt sind und nicht einmal Polizei vor Ort war. Jedermann konnte sich am Platz frei bewegen. Aber mit dieser Freiheit kann nicht jeder gut umgehen. Man muss kein Sitztplatz-Spießer sein, um festzuhalten: Ich darf den Schiedsrichter beim Abgang in seine Kabine nicht "zur Rede stellen". Das gilt auch dann, wenn weder ein Käfig noch ein Polizeiknüppel mich daran hindern. Die Ordner des Heimvereins sind - quelle surprise - dazu da, dem Schiri und den Teams nach dem Spiel einen unbehelligten Abgang zu sichern. Denkaufgabe: Was wäre, wenn ein Ischler-Fan in Steyr nach einem Heimsieg vor der Südtribüne beim Spielerabgang auf dem Feld auftaucht, um mit dem Schiri Tacheles zu reden? Tagt dann der Sesselkreis der Südtribüne, ehe Bier fliegt? Ersuchen die Intellektuellen aus dem Ostblock den Mutigen, der auf Rache aus ist, seine Bedenken kundzutun, um sein Begehren zu verstehen? Diskutieren die Ordner ihre Protokolle aus dem Achtsamkeits-Seminar, ehe sie zupacken und dem Abenteurer zeigen, wie nahe die Nase an der Wiese sein kann? Zeigen wir alle Verständnis für weitere Ischler Fans, die aus den Sektoren über das Spielfeld heraneilen, um ihren Freiheitskämpfer "in Sicherheit zu bringen"? Wie und ob die Ordner in Ischl falsch- oder überreagiert haben, kann ich nicht sagen. Wenn ein Offizieller unseres Vereins falsches oder gar straffrechtlich relevantes Verhalten gesehen hat, ist das detailliert an den Fußballverband oder - wenn es sein muss - an ein Gericht zu melden. Was bleibt vom Samstag: Ganz viele Leute müssen sich ein bisserl dafür genieren, Vorwärtsler zu sein, weil ganz wenige Leute sich für nichts genieren.