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revo schrieb vor 34 Minuten:

Der Vergleich wäre eher eine existierende einspurige Bahnstrecke auf zwei Spuren auswubauen, obwohl nur jeden ersten Sonntag im Monat ein Zug darauf fährt und trotz vielfachen Nachfragens der Stadt und des Staates kein Anbieter eine weitere Verbindung auf der Bahnstrecke anbieten möchte.

Nein, genauso falsch
Durch einen Neu/Umbau wird ja nicht wirklich die Kapazität erhöht sondern vielmehr der Komfort. 

Um beim Beispiel zu bleiben wären es wohl viel eher neue Zuggarnituren 

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Im ASB-Tausenderklub
5 minutes ago, ooeveilchen said:

Kann auch sein dass das ein bewusster Schachzug des ÖFBs ist um den Wienern quasi zu signalisieren "Schauts wir sind nicht auf das Happel angewiesen und können auch woanders spielen wenn ihr die Bude nicht sauber herrichtet" 

Ist halt leider viel Politikum dabei - die Aussagen von Pröll in Rahmen der Fanclubsitzung passen da jedenfalls dazu 

Den Gedanken hatte ich auch, aber als Linzer will ich mir einreden, dass wir dem ÖFB mehr bedeuten :davinci:

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Vi besvarer din forespørgsel hurtigst muligt.
ooeveilchen schrieb vor 2 Stunden:

Kann auch sein dass das ein bewusster Schachzug des ÖFBs ist um den Wienern quasi zu signalisieren "Schauts wir sind nicht auf das Happel angewiesen und können auch woanders spielen wenn ihr die Bude nicht sauber herrichtet" 

naja, diese drohung ist halt keine. im gegenteil.

die fans, die lieber spiele in wien wollen, müssen sich halt dann beim öfb aufregen, dass er ihnen das nicht ermöglicht. 

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Postinho

Für mich muss das Ziel eine Multifunktionale Arena sein, wo sagen wir 10 Interessensgruppen/Verbände sich am Bau beteiligen und dann das Stadion und die Räumlichkeiten nutzen können.

Es geht da nicht um ein Fussballstadion für das Nationalteam sondern um einen modernen Komplex.

Da soll man kleine Messen abhalten können, Tagungen, Sponsorenmeetings. Fussball bzw Sportmuseum, Stadion Tour,  Stadion Dach Tour, Konzerte, andere Events wie UFC/Boxen, Darts ,NFL, was weiß ich ..

Das soll und muss eine Arena sein wo mindestens an den Wochenenden immer was los ist mit div Veranstaltungen. 

Also sicher a unter der Wochn das man auf 250-300 Nutzungstage kommt im Jahr.

Museum und Co sind ganzjährig geöffnet. 

Da sind die 4 Spiele des Teams pro Jahr eh nur ein Add-On.

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Fußballgott
Silva schrieb vor 3 Stunden:

Ich verstehe nicht, was es mit "klug" zu tun hat, wenn man klare Bekenntnisse abgibt. Warum soll die Stadt Wien ein Multimillionenprojekt starten, wenn der einzige Nutzer, der das überhaupt möchte, zwar andauernd laut fordert, aber selbst kein konkretes Bekenntnis abgeben kann. Soll man riskieren, dass man da jetzt Millionen investiert, damit dann weiterhin mehrere Spiele pro Jahr woanders gespielt werden?

Edit: Aber es bleibt halt wie seit zig Jahren einfach inhaltsleeres Gerülpse vom ÖFB. 

Eigentlich sagt der ÖFB selbst seit Jahren, dass er eben nicht der alleinige Nutzer sein will. Ich meinte eher, man wird sich nicht in den Bundesländern Feinde machen, wenn dann am Ende in Wien nix Neues dabei rauskommt.

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V.I.P.
patriot18 schrieb vor 16 Stunden:

Für mich muss das Ziel eine Multifunktionale Arena sein, wo sagen wir 10 Interessensgruppen/Verbände sich am Bau beteiligen und dann das Stadion und die Räumlichkeiten nutzen können.

Es geht da nicht um ein Fussballstadion für das Nationalteam sondern um einen modernen Komplex.

Da soll man kleine Messen abhalten können, Tagungen, Sponsorenmeetings. Fussball bzw Sportmuseum, Stadion Tour,  Stadion Dach Tour, Konzerte, andere Events wie UFC/Boxen, Darts ,NFL, was weiß ich ..

Das soll und muss eine Arena sein wo mindestens an den Wochenenden immer was los ist mit div Veranstaltungen. 

Also sicher a unter der Wochn das man auf 250-300 Nutzungstage kommt im Jahr.

Museum und Co sind ganzjährig geöffnet. 

Da sind die 4 Spiele des Teams pro Jahr eh nur ein Add-On.

Sowas würde sich sicher machen lassen, wenn man es versteht. In der Raiffeisen Arena in Linz funktioniert das und in einer Millionenstadt wie Wien müsste das noch viel besser funktionieren.

Hier die Bilanz nach 2 Jahren Raiffeisen Arena:

Zitat


820.000 Besucher gesamt, davon 700.000 bei 57 Spielen des LASK, der LASK-Frauen, des ÖFB-Nationalteams und der ÖFB-Frauen 
Das sind 57 Fußballspiele in 2 Jahren = ca. 28-30 Fußball-Veranstaltungen pro Jahr. Dazu zählen:
• ca. 17-19 Bundesliga-Heimspiele LASK • 2-4 ÖFB-Cup Spiele • 3-6 Europacup-Spiele (je nach Saison) • 2-4 Länderspiele Männer / Frauen   • LASK Frauen  2. Alles abseits des Rasens - das macht den Großteil aus
Im selben Zeitraum:
Darüber hinaus besuchten 120.000 Gäste das Stadion im Rahmen von Events und Veranstaltungen wie Firmenfeiern oder Hochzeiten. 
Der LASK selbst präzisiert:
Ob Stadionführungen, Kindergeburtstage, Schulbälle, Kongresse, Lehrlingstage, Weihnachtsfeiern, Fachmessen, Taufen oder Hochzeiten: Rund 120.000 Eventgäste genossen die Vorzüge der umfangreichen Räumlichkeiten 
Vermietet werden dafür laut Folder der Arena Event GmbH ganzjährig:
• Business Club 1 - 620 Personen + Bühne   • Business Club 2 - 370 Personen   • Club 1908 - 320 Personen • Tunnel Club - 50 Personen direkt am Spielertunnel • 2 Event Logen - je 50 bzw. 64 Personen   • Fanzone, Pressekonferenz-Raum, Kapelle  
Die LASK-Aussage "Bandbreite reichte von Veranstaltungen der rund 300 Sponsoren und Partner bis hin zu Hochzeiten und Kindergeburtstagen" zeigt, dass es sich nicht um 20 Großevents handelt, sondern um Hunderte Klein- bis Mittelveranstaltungen. 

Bei einer durchschnittlichen Event-Größe von 80-250 Personen entsprechen 120.000 Gäste in 2 Jahren ca. 400-600 Einzel-Events in 2 Jahren, also 200-300 Business-/Privat-tEvents pro Jahr.
Gesamt pro Jahr - realistisch • ca. 25-30 Fußballspiele / Länderspiele • ca. 200-300 sonstige Vermietungen / Corporate Events / private Feiern / Führungen
= ca. 230 bis 330 Veranstaltungen im Jahr in den Räumlichkeiten der Arena, wenn man jedes Match als eine Veranstaltung zählt.

Reine Konzerte auf dem Rasen finden wegen Hybridrasen und UEFA-Kategorie 4 kaum statt - das Stadion ist als multifunktionales Business- und Eventzentrum konzipiert, nicht als Konzertarena. Der große Hebel sind die Business-Flächen, die auch an spielfreien Tagen täglich vermietet werden.

 

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My rule is never to look at anything on the Internet.

Das klingt jetzt auch nicht unbedingt nach der Art an Auslastung, mit der man ein Stadion mit Kosten um mehr als 500M großartig finanzieren kann. Das sind doch kleinere Veranstaltungen, bei denen es wohl gerade in Wien genug andere Möglichkeiten gibt. Dass das bei einem "billigeren" Stadion um ~100M die Kosten-Nutzen-Rechnung positiv beeinflusst, hilft bei einem deutlich größeren Projekt nur minimal.

Der letzte Absatz ist dafür etwas, was ein riesiges Problem bei einem Umbau auf ein "echtes" Fußballstadion aufzeigt: Konzerte werden elementar wichtig für die Finanzierung sein. Man kann wohl leichter auf Veranstaltungen mit 250 Personen verzichten als auf Konzerte mit 50.000 Zusehern.

bearbeitet von Silva

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Im ASB-Tausenderklub

Das Fazit ist doch eindeutig mittlerweile: Nicht einmal die hardcore Fußballfans wollen einheitlich, dass ein teures Stadion gebaut wird, wenn es nicht wirtschaftlich erträglich ist. Da so ein Stadion niemals wirtschaftlich erträglich ist (war es das Happel, wenn man die Baukosten auf den heutigen Geldwert hochrechnet?), soll man also keines bauen.
Das Happel sanieren kann auch niemand ernsthaft als Option sehen, weil das sicherlich trotzdem 1/4 der Kosten eines Neubaues bedeuten würde, während die Verbesserungen deutlich weniger wären. Somit würde sich auch das wirtschaftlich nicht rentieren.
Dementsprechend wird das Happel für immer so dastehen, wie es das jetzt tut und irgendwann wird man es nicht mehr nutzen können, dann finden einfach die Länderspiele nur mehr in Klagenfurt und Linz statt.
So lassen dich mMn alle Diskussionen zusammenfassen. Die „Pro-Neubau“ Seite schlägt irgendetwas vor, wobei die Kritik der „Kontra-Neubau“ Seite sich do ziemlich auf die fehlende Wirtschaftlichkeit herunterbrechen lässt.

Man kann den Thread schließen. :davinci:

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Haeusenberg schrieb vor einer Stunde:

Nicht einmal die hardcore Fußballfans wollen einheitlich, dass ein teures Stadion gebaut wird, wenn es nicht wirtschaftlich erträglich ist.

Wenn man beim Projekt ehrlich genug wäre um schon im Vorfeld zu sagen, dass es nicht nur bei der Errichtung viel kostet, sondern dann auch im laufenden Betrieb ein jährlicher Abgang ist, den man aber sich leisten will, weil man damit die Lebensqualität in der Stadt steigern kann, dann würde mir das persönlich reichen. 

Aber wenn dauernd manche behaupten, dass das doch so ein tolles finanzielles Geschäft ist, bei dem man sich die Investoren aussuchen kann, dann erwarte ich mir eben mehr als nur ein paar positve Vibes.

Zitat

„Was die Finanzierung angeht, mache ich mir die kleinsten Sorgen. Die Finanzierung und der Betrieb, da gäbe es genug Interessenten, wenn erst einmal Bereitschaft signalisiert werden würde, aber so weit sind wir nicht. Die ganze Argumentation, wir haben kein Geld, das ist die letzte Frage, die sich stellt“, betonte Rangnick und legte nach: „Wenn ich fünf Milliarden Euro Privatvermögen hätte – was ich leider nicht habe -, würde ich sofort 500 Millionen auf den Tisch legen. Ich kaufe das Stadion, mache es, betreibe es und sorge dafür, dass es eine Cash-Cow wird.“

Q: https://www.krone.at/3796240

Aber es ist schon faszinierend, dass da keiner dieser Investoren sich aus der Deckung traut, obwohl es ja doch so eine tolle Cash-Cow sein wird. Man würde meinen, dass in so einem Fall jeder der sein will, der den Zuschlag bekommt und der deshalb voran geht. Erinnert an die angeblichen Interessenten für das Stadion der Austria.

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Vielleicht hofft Rangnick einfach, dass sich ein Milliardär findet, der dumm genug ist, um das wirklich zu glauben :feiervinci: Hat schon größeren Blödsinn gegeben, der so oft wiederholt wurde, dass ihn dann ausreichend viele geglaubt haben :D

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Silva schrieb vor 6 Stunden:

Aber es ist schon faszinierend, dass da keiner dieser Investoren sich aus der Deckung traut, obwohl es ja doch so eine tolle Cash-Cow sein wird. Man würde meinen, dass in so einem Fall jeder der sein will, der den Zuschlag bekommt und der deshalb voran geht. Erinnert an die angeblichen Interessenten für das Stadion der Austria.

Es braucht halt doch auch die Expertise dazu.
Ein Stadion samt unzähliger Events zu betreuen ist halt doch etwas anderes als auf dem Dorffest ein Bosna-Standl zu betreiben.

Ich glaube schon dass es Szenarien und Konzepte gibt in denen so ein Stadion tatsächlich eine Cash-Cow sein kann. 
Das ist aber wahrscheinlich mit viel Arbeit, Herzblut, Risiko und wahrscheinlich auch Glück verbunden und das schreckt halt ab. 

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V.I.P.
Haeusenberg schrieb vor 9 Stunden:

Das Fazit ist doch eindeutig mittlerweile: Nicht einmal die hardcore Fußballfans wollen einheitlich, dass ein teures Stadion gebaut wird, wenn es nicht wirtschaftlich erträglich ist. Da so ein Stadion niemals wirtschaftlich erträglich ist (war es das Happel, wenn man die Baukosten auf den heutigen Geldwert hochrechnet?), soll man also keines bauen.
Das Happel sanieren kann auch niemand ernsthaft als Option sehen, weil das sicherlich trotzdem 1/4 der Kosten eines Neubaues bedeuten würde, während die Verbesserungen deutlich weniger wären. Somit würde sich auch das wirtschaftlich nicht rentieren.
Dementsprechend wird das Happel für immer so dastehen, wie es das jetzt tut und irgendwann wird man es nicht mehr nutzen können, dann finden einfach die Länderspiele nur mehr in Klagenfurt und Linz statt.
So lassen dich mMn alle Diskussionen zusammenfassen. Die „Pro-Neubau“ Seite schlägt irgendetwas vor, wobei die Kritik der „Kontra-Neubau“ Seite sich do ziemlich auf die fehlende Wirtschaftlichkeit herunterbrechen lässt.

Man kann den Thread schließen. :davinci:

Happel und Stadthalle stehen auch noch in 100 Jahren, weil niemand was investieren will.

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V.I.P.
XxKakaduxX schrieb am 4.10.2026 um 15:09 :

Aber es gibt viele Möglichkeiten unser "Nationalstadion Neu" umzusetzen. Dazu braucht man aber Leute in der Politik die sich das auch zutrauen und Macher sind. Das fehlt ja komplett in unserem Land. 

Na eh, diesen Macher haben wir halt das Klagenfurter Stadion zu verdanken....

_UndertakeR_ schrieb am 5.10.2026 um 19:41 :

Auf der anderen Seite geht es halt auch um einen Veranstaltungstempel für die Millionenstadt Wien.

Das Happel ist trotz der angeblich extremen Mängel für den modernen Veranstaltungsbetrieb dann doch bei jedem größeren Konzert ausverkauft und trotz der Warnungen der Experten hier, dass die Konzertbetreiber nach Budapest oder anderen schicken, modernen Hallen abwandern werden, sind jährlich mehr Konzerte im Happel als Spiele des ÖFB. 

Wie schon gesagt, die Verbände, die einen sinnvollen Mehrwert an einem neuen Happel sehen und einer eventuellen Umgestaltung der Umgebung (so das noch möglich ist), die können sich ja mit dem ÖFB zu einer großen Projektgruppe treffen, ihre finanziellen Möglichkeiten darlegen und dann der Stadt die Pläne präsentieren. Es hindert diese Verbände, inklusive ÖFB, nicht pro aktiv in eine Handlung zu gehen und die Politik unter Zugzwang zu setzen.

Jährlich zu sagen, "ich habe die geniale Idee einen Neubau in eine Cash-Cow zu verwandeln" ohne dann konkrete Pläne darlegen zu können - das ist halt ein bisschen schwach.

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Postet viiiel zu viel

kann man nicht einfach Mateschitz Junior fragen, der könnte eine Red Bull Arena mit seinem 40 Mrd Vermögen aus der Portokasse bezahlen. ;)

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