Vöslauer Prickelnd Geschrieben Gestern um 07:34 Morpheno schrieb am 13.10.2026 um 08:56 : wundert mich eh, dass man von redbull diesbezüglich noch nie was ghört hat...sonst wird jedes pimperl-sportevent gesponsert und auch in spielberg werden laufend große beträge investiert Keine Ahnung wie der Junior tickt, der Senior hatte jedoch ein Faible für Handschlagqualität - mit der aktuellen roten Stadtregierung sehe ich da mehr verschüttete Milch als das Potential einer Zusammenarbeit, vorsichtig ausgedrückt. Unabhängig davon hat Hacker in einer Sache mal Recht -> Investoren wollen (langfristig) natürlich Rendite sehen. Ein Nationalstadion (ohne "großen" Fußball/Sport-Hausverein) hat zwar immer großen gesellschaftlichen und kulturellen Nutzen, aber das Ding wird nie profitabel sein. Mit Playern wie Red Bull & Co. wird das (neu errichtete) Ding uU operativ wesentlich besser, aber ein öffentlicher Zuschussbetrieb wird es immer bleiben. Natürlich, auch abseits davon, gibts eine schöne finanzielle Wertschöpfung, aber das ändert am Fazit nur wenig. Jetzt gibts Leute die jeglichen gesellschaftlichen & kulturellen Nutzen generell gerne negieren oder kleinreden, ich sehe das total anders. Aber die entscheidende Frage bleibt dann: Das aktuelle Happel-Stadion generiert aktuell auch bereits einen beträchtlichen gesellschaftlichen & kulturellen Nutzen, wie sehr würde sich dieser - abseits aller Kosten, wurscht ob wir von Millionen oder gar Milliarde sprechen - noch vergrößern lassen? Und da bezweifle ich auch bissl das Potential. Weil so sehr das Happel auch nach Ostblock schreit, abseits von den Häusln, funktioniert es in dem Aspekt noch gut genug. Natürlich auch weils relativ alternativlos ist. Am ehesten entgeht uns hier etwas im Winter/bei frostigen Temperaturen, sowohl wirtschaftlich als auch (gleichzeitig) in Sachen Veranstaltungen. Wenn hier jemand Visionen für Mehrwert hat (meinetwegen auch der Zöchling mit seiner lustigen Skisprungschanze), dann her damit. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Hugo_Maradona ... Geschrieben Gestern um 07:38 Es wäre völlig absurd sich bei einem Nationalstadion in die Fänge von Investoren zu begeben. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Vöslauer Prickelnd Geschrieben Gestern um 08:02 Hugo_Maradona schrieb vor 14 Minuten: Es wäre völlig absurd sich bei einem Nationalstadion in die Fänge von Investoren zu begeben. Kommt auf die Definition von "Fänge" an. Absurd ist es sicher nicht, sofern man ein Hybridmodell findet. Wie realistisch das sein kann und welcher Spagat dafür notwendig wäre, ist pure Kaffeesudleserei aus unserer Warte Weder als Österreicher noch als Wiener (der ich zwar nicht bin) habe ich natürlich Interesse, dass das man Stadion zu 100% privatisieren würde. Das steht sowieso außer Frage (für mich). Mir fällt hier nur das Stade de France ein (Konzessionsmodell), von der ÖFB-Seite (oder anderen Befürwortern) wird gerne die Friends-Arena als Vorbild in Sachen Wirtschaftlichkeit genannt. Aber der Vergleich fällt flach und ist unehrlich, da dort ein Verein beachtliche Zuschauerzahlen generiert (AIK). 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
rattlesnake ASB-Gott Geschrieben Gestern um 08:11 (bearbeitet) marketing technisch wäre eine redbull arena in wien schon top sollens halt die vienna und die vienna vikings damit sponsorn bearbeitet Gestern um 08:18 von rattlesnake 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben Gestern um 08:22 Das Vergleichbare Ungarn/Budapest hat ein neues Nationalstadion für ca. 600 Millionen Euro gebaut. Wenn man es auf Österreich ummünzt wären das wahrscheinlich eine Milliarde Euro. Rein staatlich, alles Steuermittel. Das ging nur weil es damals eine Quasi Diktatur von Orban war, und seine Motivation wohl eher war Aufträge an Regierungsnahe Firmen zu vergeben. Das alles wäre bei uns, und das ist auch gut so, nicht machbar. Außer der Volxkanzler lässt sich ein Denkmal bauen, als Sonderbeauftragten wird der begnadigte Benko engagiert und es wird die Heimstätte für den neuen Großklub Hellas Kagran! 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Silva My rule is never to look at anything on the Internet. Geschrieben Gestern um 08:39 Hugo_Maradona schrieb vor 52 Minuten: Es wäre völlig absurd sich bei einem Nationalstadion in die Fänge von Investoren zu begeben. Inwiefern unterscheidet sich ein "Nationalstadion" von z.B. der Stadthalle und was macht ein Stadion zum "Nationalstadion"? Nachdem die Stadt Wien und der Staat Österreich eigentlich keine relevanten Eigenveranstaltungen machen und "nur" der ÖFB dort einen Teil seiner Spiele spielt, sehe ich keine Notwendigkeit, dass das unbedingt in öffentlicher Hand bleiben muss. Das Problem für den ÖFB wäre aber wohl, dass durch die Mieteinnahmen nicht mehr indirekt subventioniert wird, sondern man müsste halt entsprechend eine marktübliche Miete zahlen. Aber man kann nicht einerseits einen teuren Neubau fordern und dann aber glauben auch in der Nutzung es geschenkt zu bekommen. Vöslauer schrieb vor 35 Minuten: Weder als Österreicher noch als Wiener (der ich zwar nicht bin) habe ich natürlich Interesse, dass das man Stadion zu 100% privatisieren würde. Warum nicht? Ein Stadion, das bereits jetzt zu mehr als 50% für Konzerte genutzt wird, bei dem bzgl. Neubau argumentiert wird, dass noch mehr kommerzielle Veranstaltungen stattfinden sollen und bei der man dem Eigentümer vorwirft zu wenig zu machen, soll aus welchen Grund genau dem Steuerzahler Geld kosten, wenn es private Investoren gibt, die das finanzieren? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben Gestern um 08:42 Lucarelli99 schrieb vor 7 Minuten: Das Vergleichbare Ungarn/Budapest hat ein neues Nationalstadion für ca. 600 Millionen Euro gebaut. Wenn man es auf Österreich ummünzt wären das wahrscheinlich eine Milliarde Euro. Rein staatlich, alles Steuermittel. Das ging nur weil es damals eine Quasi Diktatur von Orban war, und seine Motivation wohl eher war Aufträge an Regierungsnahe Firmen zu vergeben. Das alles wäre bei uns, und das ist auch gut so, nicht machbar. Außer der Volxkanzler lässt sich ein Denkmal bauen, als Sonderbeauftragten wird der begnadigte Benko engagiert und es wird die Heimstätte für den neuen Großklub Hellas Kagran! Gut, das hat nicht einmal Orbán gemacht, dass er seinen eigenen Klub im Nationalstadion spielen lässt. Also Hellas Kagran würde dann wohl eher in Kagran einen "Tempel" für 4.000 Zuschauer bekommen und in der Bundesliga sich regelmäßig für den Europacup qualifizieren, aber hingehen würde dort auch kaum jemand. Dass das Durchpeitschen von solchen Bauten, wie es Orbán gemacht hat, in einer funktionierenden Demokratie gibt, ist natürlich auch gut. Das bedeutet aber nicht, dass man halt das Thema Nationalstadion einfach so ad acta legen kann. In naher Zukunft wird man sich damit wohl beschäftigen müssen, zumal für die größeren Vereine eh keine Bauten anstehen und Graz noch unrealistischer erscheint. Besser jedenfalls, als man verschandelt Wien mit einer Skihalle. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Silva My rule is never to look at anything on the Internet. Geschrieben Gestern um 08:49 (bearbeitet) Vöslauer schrieb vor 49 Minuten: Friends-Arena als Vorbild in Sachen Wirtschaftlichkeit genannt Die KI befrag: Die öffentliche Hand ist 2016 anscheinend ausgestiegen, weil man davor Geld zuschießen musste, hat dabei aber den eigenen Anteil um einen symbolischen Betrag verkauft. Ein zweiter staatlicher Eigentümer hat sogar gezahlt, dass sie ihre Anteile abbekommen. Der Investor hat hier also vom Steuerzahler viel Geld bekommen, damit er möglicherweise wirtschaftlich sein kann. ABER: Lt. KI ist trotz vieler Großkonzerte und Namensgeber der Betrieb weiterhin ein Verlust. Erst die Umwegsrentabilität durch angrenzende Unternehmungen vom Immobilienunternehmen machen diesen Verlust wett. bearbeitet Gestern um 08:52 von Silva 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
little beckham Fußballgott Geschrieben Gestern um 09:14 Antirapidler schrieb vor 12 Stunden: Was soll denn der Anreiz hier fuer Red Bull sein? Deren Motivation ist doch immer das die einen Verrein dort ansiedeln koennen. Bzw Spielberg kannst halt super vermarkten motorsportmaessig, aber das Happel? Wobei ich natuerlich entertainmentmaessig gerne sehen wuerde wie Red Bull Rapid kauft, die Farben tauscht und in einem neuen pipifeinen Happel einsiedelt Als ob Spielberg schon jemals profitabel gewesen wär Silva schrieb vor 25 Minuten: Die KI befrag: Die öffentliche Hand ist 2016 anscheinend ausgestiegen, weil man davor Geld zuschießen musste, hat dabei aber den eigenen Anteil um einen symbolischen Betrag verkauft. Ein zweiter staatlicher Eigentümer hat sogar gezahlt, dass sie ihre Anteile abbekommen. Der Investor hat hier also vom Steuerzahler viel Geld bekommen, damit er möglicherweise wirtschaftlich sein kann. ABER: Lt. KI ist trotz vieler Großkonzerte und Namensgeber der Betrieb weiterhin ein Verlust. Erst die Umwegsrentabilität durch angrenzende Unternehmungen vom Immobilienunternehmen machen diesen Verlust wett. Umwegrentabilität ist ja ohnehin das Zauberwort. In Salzburg werden deswegen ganze Häuser für zwei Wochen im Jahr gebaut. Und wie gesagt: Wirtschaftlich ist kein einziges Museum, Theater, Opernhaus. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben Gestern um 09:48 little beckham schrieb vor 33 Minuten: Umwegrentabilität ist ja ohnehin das Zauberwort. In Salzburg werden deswegen ganze Häuser für zwei Wochen im Jahr gebaut. Und wie gesagt: Wirtschaftlich ist kein einziges Museum, Theater, Opernhaus. Das ist ein spannender Ansatz. Die Staatsoper wird mit ca. 80 Millionen subventioniert, laut Wirtschaftskammer fließen durch Umwegrentabilität rund 250 Millionen zurück an den Staat. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250113_OTS0100/staatsoper-loest-300-millionen-euro-an-wirtschaftlichen-effekten-aus 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
little beckham Fußballgott Geschrieben Gestern um 10:04 Lucarelli99 schrieb vor 15 Minuten: Das ist ein spannender Ansatz. Die Staatsoper wird mit ca. 80 Millionen subventioniert, laut Wirtschaftskammer fließen durch Umwegrentabilität rund 250 Millionen zurück an den Staat. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250113_OTS0100/staatsoper-loest-300-millionen-euro-an-wirtschaftlichen-effekten-aus Is doch ein perfektes Best practice. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben Gestern um 10:08 little beckham schrieb vor 3 Minuten: Is doch ein perfektes Best practice. Jo eh. aber Anscheinend traut man sich beim Stadion nicht drüber. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben Gestern um 10:17 Zum Nationalstadion in Budapest. Die Orban Regierung, hat das Projekt beim Bau an die ZÁÉV Építőipari Zrt. vergeben, deren Eigentümer zufälligerweise der Jugendfreund von Orban, Mészáros Lőrinc ist und an die Magyar Építő Zrt. die gehört mehrheitlich der Körösaszfalt Mélyépítő Zrt., welche über die West Hungaria Bau Kft. (WHB Group) mit dem ungarischen Unternehmer Attila Paár sowie der Épkar Zrt. verknüpft ist. Attila Paár hat wiederum geschäftliche Verbindungen zu István Tiborcz, dem Schwiegersohn von Ministerpräsident Viktor Orbán. Orban hat von seinem Freund Donald viel gelernt, oder vielleicht auch umgekehrt. Da wird in Zukunft sicher noch einiges aufzuarbeiten sein, für die aktuelle Regierung. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben Gestern um 10:50 Lucarelli99 schrieb vor 29 Minuten: Zum Nationalstadion in Budapest. Die Orban Regierung, hat das Projekt beim Bau an die ZÁÉV Építőipari Zrt. vergeben, deren Eigentümer zufälligerweise der Jugendfreund von Orban, Mészáros Lőrinc ist und an die Magyar Építő Zrt. die gehört mehrheitlich der Körösaszfalt Mélyépítő Zrt., welche über die West Hungaria Bau Kft. (WHB Group) mit dem ungarischen Unternehmer Attila Paár sowie der Épkar Zrt. verknüpft ist. Attila Paár hat wiederum geschäftliche Verbindungen zu István Tiborcz, dem Schwiegersohn von Ministerpräsident Viktor Orbán. Orban hat von seinem Freund Donald viel gelernt, oder vielleicht auch umgekehrt. Da wird in Zukunft sicher noch einiges aufzuarbeiten sein, für die aktuelle Regierung. Naja, das ist so wie der Bast dem Benko Narrenfreiheit gegeben hat. Der Mészáros hat ja alles gebaut... Auch die Stadien in Osijek, Backa Topola und weiß sonst noch wo, wo es eine ungarische Minderheit gegeben hat. Aber die haben nicht nur bei den Stadien mitgeschnitten, sondern bei Autobahnen und weiteren Großprojekten des Landes. Trump und Orbán haben das System lange ausgenutzt. Kurz war entweder zu schnell zu gierig oder ist eben an der funktionierenden Demokratie gescheitert. Auch warnende Beispiele, dass ein Kickl nie an die Macht kommen darf. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben Gestern um 10:57 Lucarelli99 schrieb vor 42 Minuten: Jo eh. aber Anscheinend traut man sich beim Stadion nicht drüber. Kann ich jetzt auch nicht wirklich verstehen, denn so ein paar Konzert Highlights bringen ordentlich Kohle für die Stadt. Da bleiben die Leute auch in der Stadt, weil die aus aller Herrenländer anreisen. Ist ja wie mit dem Flughafen... Wenn ich nicht wettbewerbsfähig bin, dann gehen die Akteure eben woanders hin... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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