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LiamG

COVID-19 in Österreich

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falcomitdemkoks schrieb am 15.7.2021 um 09:34 :

ich verabschiede mich für zehn tage von euch, bleibts gesund, @LiamG du schaust dass die zahlen unter 1000 bleiben!! :D und sonst bestraft ihn halt mit allen "legalen" zur verfügung stehenden mittel :feier:

bitte um ein Update. Bin wieder da, die Zahlen schauen heute gut aus, hat er sich sonst auch zusammengerissen? MotoGP findet statt? Gab es irgendwelche interessante Vorkommnisse? Irgendwer schon durch den Augapfel geimpft? 

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jimmyhogan schrieb vor 6 Minuten:

Aber ein ethische Argument gegen die (radikale) Impfpflicht ist natürlich schon recht eindeutig: Mit dem Artikel 3 der Menschenrechte nämlich dem Recht auf die Unversehrtheit des eigenen Körpers kann man da gut argumentieren. Es kann nämlich natürlich nicht sein, dass Menschen gezwungen werden ihrem Körper gegen ihren Willen was auch immer für eine Substanz zuführen zu müssen. 

Deswegen bin ich auch nur für indirekte "Impfanreize". Also ZB, dass Veranstalter von Konzerten nur Geimpfte hineinlassen. Das ist ihr gutes Recht, wenn es zur Sicherheit der Veranstaltung beiträgt und steht damit absolut nicht im Widerspruch zu dem Recht auf Unversehrtheit. 

Argumentieren kann man schon. Es ist halt nicht so, natürlich können Menschen selbst gezwungen werden (auch wenn wir ja eher von 1G reden, siehe danach). Findest du das Tuberkulosegesetz auch so menschenrechtswidrig?

Und es geht nicht um die Veranstalter (die dürfen das heute auch bereits) - sondern um gesetzliche Vorschriften.

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jimmyhogan schrieb vor 2 Minuten:

Ja das ist tatsächlich eine gewichtige Frage, wenn es sich um Kinder/Babys handelt. Allerdings ist dann natürlich auch die Frage inwiefern die Eltern für das unmündige Kind entscheiden dürfen. Das gestehen wir ja doch in vielen Situationen den Eltern zu. Also ZB auch die ganzen Instagrammer die das Leben ihrer Kinder komplett öffentlich machen. Also so einfach ist es natürlich nicht. Aber bei weiblicher Genitalverstümmelung sind sich zum Beispiel alle einig, dass es sich um eine Menschrechtaverletzung nach Art 3 handelt. Da ist es dann schon schwer für die Beschneidung von Buben zu Argumentieren. 

Die Beschneidung, eine verstümmelnde, ausschließlich “rituale” Handlung mit einer Impfung in eine Topf zu werfen, halte ich gelinde gesagt für hochproblematisch.

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Fuxxl schrieb vor 1 Minute:

Wenn du der Meinung bist, dann begründe und hau nicht wie üblich einen Brocken ohne nähere Erklärung hin. 

Als asozial bezeichne ich Menschen die das Spiel "teilen und herrschen" mitmachen, die Menschen - aus welchen Gründen auch immer - ausgrenzen und verachten.

Daher ist das Wort "asozial" falsch.

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PjotrTG schrieb vor 13 Minuten:

Argumentieren kann man schon. Es ist halt nicht so, natürlich können Menschen selbst gezwungen werden (auch wenn wir ja eher von 1G reden, siehe danach). Findest du das Tuberkulosegesetz auch so menschenrechtswidrig?

Und es geht nicht um die Veranstalter (die dürfen das heute auch bereits) - sondern um gesetzliche Vorschriften.

Ich bin hier nur der Bitte nachgekommen ein ethisches Argument gegen die Impfpflicht zu konstruieren. Mein Argument für die Impfpflicht findest du oben. Ich wäre persönlich auch dafür, dass man per Gesetz bei Veranstaltungen nur mehr Geimpfte einlässt. Außerdem würde ich im gesamten öffentlichen Dienst die Impfung vorschreiben. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach nicht um eine direkte Impfpflicht, sondern einfach um eben die Konsequenzen für Ungeimpfte, die ich in meinem oberen Posting erwähnt habe. Wer sich nicht impfen möchte kann ja einen anderen Job machen oder komplett aussteigen und sich sein Gemüse selbst ziehen, daher ist das kein Zwang. Was eben nicht geht ist zu sagen ich möchte mich nicht impfen, aber ich fordere uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. 

Edited by jimmyhogan

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jimmyhogan schrieb vor 2 Minuten:

Ich bin hier nur der Bitte nachgekommen ein ethisches Argument gegen die Impfpflicht zu konstruieren. Mein Argument für die Impfpflicht findest du oben. Ich wäre persönlich auch dafür, dass man per Gesetz bei Veranstaltungen nur mehr Geimpfte einlässt. Außerdem würde ich im gesamten öffentlichen Dienst die Impfung vorschreiben. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach nicht um eine direkte Impfpflicht, sondern einfach um eben die Konsequenzen für Ungeimpfte, die ich in meinem oberen Posting erwähnt habe. Wer sich nicht impfen möchte kann ja einen anderen Job machen oder komplett aussteigen und sich sein Gemüse selbst ziehen, daher ist das kein Zwang. 

Alles okay, mir gings nur darum, dass das Mrk-Argument nicht stichhaltig ist.

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Der Koch schrieb vor 11 Minuten:

Als asozial bezeichne ich Menschen die das Spiel "teilen und herrschen" mitmachen, die Menschen - aus welchen Gründen auch immer - ausgrenzen und verachten.

Daher ist das Wort "asozial" falsch.

das ist keine Antwort, warum Impfverweigerung nicht asozial sein sollte.

Abgesehen davon gibt es wohl niemand, der keinen Menschen ausgrenzt oder verachtet (ich mache das zB bei Nazis - um ein ganz plakatives Beispiel zu wählen). Wichtig ist nur, dass man niemand für etwas ausgrenzt, für das derjenige nichts kann (Hautfarbe zB, um wieder ein einfaches Beispiel zu nennen). 

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PjotrTG schrieb vor 5 Minuten:

Alles okay, mir gings nur darum, dass das Mrk-Argument nicht stichhaltig ist.

Ja das stimmt schon. Würden wir die Menschenrechte wirklich nach Punkt und Beistrich einhalten hätten wir wohl viele Dinge nicht. Zb die Möglichkeit mit Immobilien und Lebensmitteln zu spekulieren, das lässt sich auch sehr leicht als menschenrechtswidrig argumentieren und trotzdem profitieren einige davon. 

Edited by jimmyhogan

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Fuxxl schrieb vor 5 Minuten:

das ist keine Antwort, warum Impfverweigerung nicht asozial sein sollte.

Abgesehen davon gibt es wohl niemand, der keinen Menschen ausgrenzt oder verachtet (ich mache das zB bei Nazis - um ein ganz plakatives Beispiel zu wählen). Wichtig ist nur, dass man niemand für etwas ausgrenzt, für das derjenige nichts kann (Hautfarbe zB, um wieder ein einfaches Beispiel zu nennen). 

Der Impfverweigerer ist halt sicher nicht für 1G,... stichwort Ausgrenzung

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Der Koch schrieb vor 22 Minuten:

Als asozial bezeichne ich Menschen die das Spiel "teilen und herrschen" mitmachen, die Menschen - aus welchen Gründen auch immer - ausgrenzen und verachten.

Daher ist das Wort "asozial" falsch.

Eine (von mehreren Bedeutungen) laut Duden:

Zitat

die Gemeinschaft, Gesellschaft schädigend

https://www.duden.de/rechtschreibung/asozial

Und das trifft es natürlich zu 100%

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Fuxxl schrieb vor 2 Minuten:

das ist keine Antwort, warum Impfverweigerung nicht asozial sein sollte.

Abgesehen davon gibt es wohl niemand, der keinen Menschen ausgrenzt oder verachtet (ich mache das zB bei Nazis - um ein ganz plakatives Beispiel zu wählen). Wichtig ist nur, dass man niemand für etwas ausgrenzt, für das derjenige nichts kann (Hautfarbe zB, um wieder ein einfaches Beispiel zu nennen). 

Das ist kein Argument für eine Ausgrenzung, es wird auch niemand gezwungen seine Religion auszuüben oder seine Neigung zur Transvestie auszuleben. Es gibt keine gute Ausgrenzung 

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Neocon schrieb vor 10 Minuten:

Eine (von mehreren Bedeutungen) laut Duden:

https://www.duden.de/rechtschreibung/asozial

Und das trifft es natürlich zu 100%

es schadet eben aus meiner Sicht der Gemeinschaft und der Gesellschaft das Spiel "teilen und herrschen" mitzumachen viel mehr als eine persönliche Entscheidung zu machen in gewisser Art und weise zu leben (Alkohol, Drogen oder Zigaretten wären da Beispiele) und trotzdem ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein

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