Spechtl

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Über Spechtl

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  1. Das habe ich nun gemacht. Nachdem ich PKW, Blablacar und Kleinbus ausprobiert habe, wollte ich nun die Zugverbindung testen. Es ist definitiv die beste Entscheidung, so die Ukraine zu erkunden. Es war ein Erlebnis. Eine Woche war ich jetzt in der Westukraine mit dem Zug unterwegs. Von Wien -> Lviv (16h) -> Tscherniwzi (6h) -> Kamjanez-Podilskyj (2h Bus) -> Iwano-Frankiwsk (3h) -> Lviv (3h) -> Wien (16h) Wien -> Lviv: Das Abteil aus den 80er Jahren, in der DDR hergestellt war sehr angenehm und auch für meine Körpergröße ~190cm geräumig. Ab Ungarn habe ich zwei ukrainische Kollegen im Abteil zugewiesen bekommen. War ein ziemlicher Checkpot, sie hatten einen Zubrowka mit. Die Kommunikation war sehr holprig. Was ich mitbekommen habe, sind sie Maschinenbauer für Motoren in Ungarn und verbringen ihre freien Tage in der Ukraine. Wie so viele ukrainische Arbeiter. Die 16h Fahrt verging ziemlich schnell, die 2h Grenzkontrolle war angenehm, 6h konnte ich angenehm schlafen, ab Stryj bin ich dann munter geworden. Der Zug ist punkt genau in Lemberg angekommen, ohne Verspätung. Zu Lviv selbst braucht man dank @Provodnik Bilder nicht hinzufügen. Ich liebe diese Stadt. Die Dichte an tollen Lokalen mit gutem Bier und Essen ist einzigartig. Zum dritten Mal war ich jetzt in Lemberg, was definitiv nicht das letzte Mal war. Die Fahrt nach Tscherniwzi war ähnlich unkompliziert, nur dass der Schlaf dann doch mit ~4h etwas zu wenig war, den man aber im Hotel gut nachholen konnte. Die Stadt besitzt ein UNESCO-Kulturerbe, die Franz-Josephs-Universität, welche zu k.k. Zeiten gegründet wurde. Die Tour hatte etwas vom Erkunden des alten Österreichs. Sonst ist die Stadt touristisch relativ uninteressant, entlang der Fußgängerzone gibt es noch feine Lokale, allerdings reicht definitiv eine Nacht. Nachdem am nächsten Tag noch genügend Zeit war und wir in Tscherniwzi das wichtigste gesehen haben, haben wir den Bus nach Kamjanez-Podilskyj genommen. Die Stadt besitzt eine interessante und gut erhaltene Burg mit anliegender Altstadt. Am Abend ging es nach Iwano-Frankiwsk weiter. Die Billigzugabteile in der Ukraine sind ein Highlight. Gut durchdacht bekommt man so auf wenig Raum trotzdem genügend Platz für die Menschen zusammen. Eine sehr interessante Aufteilung. Schnell kommt man in Gespräche. Von Iwano-Frankiwsk habe ich mir eigentlich wenig erwartet. Die Stadt wurde vordergründig als Zwischenstop nach Lemberg genommen, aber hat trotzdem ein tolles Flair. Die Fußgängerzone ist sehr weit ausgebreitet und es gibt ebenfalls tolle Lokalitäten und nette Basare. Aber auch eine Nacht reichte hier vollkommen aus, bis wir wieder nach Lviv weiter fuhren, wo man die letzte Nacht in der Ukraine genossen hat. Gut ausgerüstet haben wir uns dann ein 2er Abteil (genauso groß wie das 3er, es ist eine Einheitsgröße) für die 16 stündige Rückreise genommen, was nochmal angenehmer war. Mit 20 Minuten Verspätung hat man wieder gut den Weg zurück nach Wien bestritten. Das Bahnnetz ist in der Ukraine sehr gut ausgebaut, die Reisen kann man relativ einfach online buchen, die Preise sind sehr niedrig, die Qualität der Abteile ist ausreichend und die Zuverlässigkeit ist sehr hoch. Lediglich die bauliche Infrastruktur ist ziemlich veraltet. Es hat wirklich etwas von einem alten Österreich, was aber wiederum einen nostalgischen Touch und etwas "Neues" hat. Trotzdem kann man dem Land nur bessere wirtschaftliche und politische Zeiten wünschen. Der Krieg ist durch reisende Soldaten oder Werbungen und ärmliche Strukturen sichtbar, sofern man die Touribubble kurz verlässt. Interessant ist noch das neu geplante Bahnhofsareal: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=229677627948414&id=556028254436734 https://cfts.org.ua/news/2018/04/06/vo_lvove_pokazali_kak_budet_vyglyadet_privokzalnay Das wird dann selbst westlichen Standards gerecht.
  2. Ja, stimmt.
  3. @Fuxxl Freund war bei Mission Money.
  4. Sskm. Wer so deppert ist und sich einredet solche neuen highend Modelle kaufen zu müssen, darf gerne tiefer ins Börserl schauen. Unabhängig vom Betriebssystem.
  5. Das sind nur formal Wiener, mit der Kultur von Bauern.
  6. "Awesomeeeee!!!! I really love Mundl and yor city. Best place to live. But the farmerpendler from outside are quiet shit. Hope you'll install the Citymaut."
  7. Und ruinieren Lebensqualität der Wiener, was sie wiederum dann kritisieren. Der ewig spiralförmige Kreislauf der Bauern. Qualitäten (Natur, Ruhe, Luft) ruinieren und dann darüber aufregen, dass es in einer Agglomeration keine Qualitäten gibt. Gut, dass die Hauptstadt sich das allerdings nicht komplett nehmen lässt und noch immer genügend Qualitäten aufweist. #NOBAU
  8. Die Wiese mäht sich nicht von selbst.
  9. Wie schon oft erwähnt. Als Wiener hat man keine Probleme, wenn Österreicher die lebenswerteste Stadt der Welt nicht schätzen. Nur fragt man sich dann schon, warum viele Österreicher Teilzeitwiener sind und 5x die Woche einpendeln.
  10. Wir sind uns einig, dass man außerhalb Wiens lieber sagt "Ich bin Österreicher" anstatt "Ich bin Klein-Ulrichschlager".
  11. Weil man außerhalb Wiens kein Wiener ist.
  12. Der Grund, warum man lieber sagt, man ist Wiener und nicht Österreicher.
  13. Mutig. Nur eine Frage der Zeit bis der Trigger wirkt.
  14. Danke sehr.