Fanszene Austria Wien


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Banklwärmer
Altes Landgut schrieb vor 1 Stunde:

Danke für die nachvollziehbare Erklärung.

Für mich als Konsument wird die Art und Weise der Berichterstattung, die sich aus den von dir angeführten Punkten entwickelt, halt anstrengend, überhaupt wenn dann vermehrt solche Artikel erscheinen, wie wir sie vor kurzer Zeit hier in einem anderen Thread diskutiert haben:

https://www.waz.de/sport/rot-weiss-essen/article410799157/rwe-international-warum-ein-spiel-gegen-austria-wien-problematisch-ist.html

Oder dieser hier:

bild.jpg

Das sind zwar zwei der übelsten Artikel in der letzten Zeit, aber sie eignen sich als Beispiele für Bullshit-Journalismus in Reinkultur. Schon klar, hier handelt es sich um Boulevard-Medien, deren Artikel nicht vergleichbar sind mit Artikel, wie beispielsweise des Standard oder von dir, aber wenn solche Artikel immer wieder über einen langen Zeitraum über mehrere Medien verteilt erscheinen, entsteht bei mir eben der Eindruck, dass hier medial irgendwas schiefläuft. Überhaupt wenn meistens nur das negative betont oder krampfhaft im Vornhinein befürchtet wird, im Fall der Bild sogar frei erfunden wird, und oft positive News stark vernachlässigt werden, weil sie zu wenige Klicks bringen oder sich nicht verkaufen. Wenn solch ein Schwachsinn verbreitet wird, hat das mit der Zeit - wahrscheinlich nicht nur bei mir - ungerechterweise auch einen negativen Einfluss auf die Wahrnehmung von Journalismus, der eine seriöse Intention hat.

In Österreich kommt noch dazu, dass wir von Medien wie "Heute" und "Ö24" gesegnet sind, die reißerischer nicht sein können mit ihren Schlagzeilen. 

Vielleicht sollten die Medien (vor allem die Boulevardmedien) überdenken, wie man hier handelt, wenn man noch ernstgenommen werden will? Content Management hin oder her.

Zur Klarstellung: Da mir die generelle Berichterstattung (über die Austria), die sich daraus entwickelt, wie du es erklärt hast, eigenartig vorkommt, heißt das nicht, dass ich das was damals auf der Osttribüne und im Umfeld der Austria vorgefallen ist, verteidigen will. Das hat mir damals auch den Magen umgedreht.

Ich stimme dir da in den meisten Punkten absolut zu. Mir scheint, wir haben vor allem ein zentrales Problem: Früher haben Leute eine gesamte Zeitung gekauft. Die wurde durchgeblättert, ob ein Artikel gelesen wurde, hing nicht nur an der Überschrift und dem ersten Bild, sondern am gesamten Layout, an der Aufmachung, allen Bildern, Zwischenüberschriften als Eyecatcher und dem Einlauftext. Heute verkürzt es sich im Wesentlichen statt auf Zeitungen auf singuläre Artikel und damit auf die Überschrift (die auch nicht zu lange sein darf, sonst wird sie in der Vorschau nicht mehr vollständig angezeigt) sowie das Titelbild. Das führt zwangsläufig zu Zuspitzung, Dramatisierung und Skandalisierung. Sich herauszunehmen, ist technisch und algorithmisch real nicht möglich, dann werden die eigenen Artikel schlicht nicht mehr gelesen.

Das halte ich für ein zentrales und grundlegend systemisches Problem. Ich habe nur leider auch keine Antwort darauf und keine durchführbare Lösung. Doch die medientheoretische Debatte würde hier wohl zu weit führen. ;)

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The Pezident of Bäristan
hope and glory schrieb vor 2 Stunden:

Konzentrieren wir uns doch wieder auf die wesentlichen Dinge, um die es hier gehen soll. 

Ja. 

Nämlich dass ich heute mal wieder Autobahnen verchromt sah. 

Das "Cr" bei SCR steht wie in der Chemie für.... 

@Gatrik

@John Garcia

Wer mag von euch beiden lösen? Ihr königswasserlich, aufgelösten Veilchen. 

 

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V.I.P.
Pezi schrieb vor 1 Minute:

Ja. 

Nämlich dass ich heute mal wieder Autobahnen verchromt sah. 

Das "Cr" bei SCR steht wie in der Chemie für.... 

@Gatrik

@John Garcia

Wer mag von euch beiden lösen? Ihr königswasserlich, aufgelösten Veilchen. 

 

Die Grünen sind mir generell zu mono-chrom. :)

 

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MB99 schrieb vor 34 Minuten:

Real hat der Verein ja eigentlich gar nichts geschafft, von dort kamen immer nur Ausreden und Beschwichtigungen (und ich hatte da sehr oft Kontakt). Die VF waren am Ende und haben den Choreo-Klau als willkommenen Vorwand zur Selbstauflösung genommen. Wären die nicht freiwillig abgetreten, wäre das wohl noch länger so weitergegangen und es wäre (was ich vermute) irgendwann zur Eskalation gekommen. Ob die KAI dann gegen VF/Ust/verbündete FC/Slovan/Brno gewonnen hätten, muss wohl dahin gestellt bleiben. 

Spannend, dass du unterstellst, dass die VF einfach so in Schwierigkeiten kamen und nicht einbeziehst, dass die Handlungen des Vereins sehr wohl auch zu deren Schwächung bzw. zur Schwächung von deren Umfeld beigetragen haben. 

Ob die KAI jemals eine Chance gegen "VF/Ust/verbündete FC/Slovan/Brno" gehabt hätten, wäre nicht zuvor schon der Verein jahrelang an dem Thema dran gewesen, muss wohl dahin gestellt bleiben. 

So ein Machtwechsel in der Szene ist ja auch nicht gerade üblich bei Vereinen unserer Größe und Historie. Das kannst du natürlich rein auf Szene-interne Dinge schieben, aber ich vermute schon, dass du das Thema dann deutlich zu oberflächlich beleuchtest. 

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Banklwärmer
pramm1ff schrieb vor 7 Stunden:

Spannend, dass du unterstellst, dass die VF einfach so in Schwierigkeiten kamen und nicht einbeziehst, dass die Handlungen des Vereins sehr wohl auch zu deren Schwächung bzw. zur Schwächung von deren Umfeld beigetragen haben. 

Ob die KAI jemals eine Chance gegen "VF/Ust/verbündete FC/Slovan/Brno" gehabt hätten, wäre nicht zuvor schon der Verein jahrelang an dem Thema dran gewesen, muss wohl dahin gestellt bleiben. 

So ein Machtwechsel in der Szene ist ja auch nicht gerade üblich bei Vereinen unserer Größe und Historie. Das kannst du natürlich rein auf Szene-interne Dinge schieben, aber ich vermute schon, dass du das Thema dann deutlich zu oberflächlich beleuchtest. 

Welche Handlungen des Vereins meinst du denn konkret? 

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V.I.P.
MB99 schrieb vor 1 Stunde:

Welche Handlungen des Vereins meinst du denn konkret? 

Hausverbote, Stadionverbote, Abgrenzung und Distanzierung, Verbot des FC, Verbot von Symbolen, die ID-Karte bzw. Austria-Live-Card (in AT einmalig), teilweise Einstellen jeglicher Kooperation mit Fanszene um Druck auf Verhalten auszuüben... 

Ich frage mich, welcher Verein auch nur annähernd solche Dinge unternommen hat - lassen wir ihre Sinnhaftigkeit mal ausgeklammert. 

Man kann ja gerne darüber diskutieren, ob der Verein noch mehr hätte machen können oder gar bei vielen Maßnahmen (deutlich) über das Ziel hinausgeschossen ist, aber so zu tun als hätte die Austria ein Problem ignoriert finde ich schon recht lächerlich. 

Du bist mir immer noch Beispiele für (von Größe, Mitteln und Fanproblemen vergleichbare) Vereine schuldig die mehr oder auch nur annähernd sowas wie die Austria getan haben.

Allein sowas wie der "Maßnahmen-Katalog" nach Bilbao sucht wohl seinesgleichen nicht nur in Österreich, sondern in weiten Teilen Europas. 

 

 

https://fk-austria.at/news/heimspiele-ost-zutritt-nur-mit-ausweis

Die Wiener Austria hat die Vorfälle beim Europacup-Heimspiel gegen Bilbao intern aufgearbeitet und einen weitreichenden Maßnahmen-Katalog erstellt. 

Zusätzlich werden am Spieltag folgende Maßnahmen gesetzt:
- Im Vorverkauf werden von allen OST-Kartenkäufern (Shops, Office OST) Ausweiskopien gemacht

- Kartenverkauf am Spieltag für die Osttribüne ab sofort nur mehr über die Kassen OST mit Lichtbildausweis

- Jeder Besucher der den OST-Vorplatz betritt (z. B. Shop, Pub, Kassen, Zugang ins Stadion) muß einen gültigen Lichtbildausweis bei sich haben Eltern haften für Minderjährige (bis 11. Lebensjahr)

- Ab sofort kein freier Kartenverkauf auf der Westtribüne (Ausnahme Auswärtsblock H)

- Kartenverkauf ohne Ausweis nur mehr an der Süd/West Kassa für die Tribünen Süd und Nord möglich

- Abholkassa/Pressekassa wird vor den Kontrollen installiert (Zelt an Ecke Süd/Ost)

OST-Abo-Wechsel oder ABO-Rückgabe bis 12. Februar
Durch die getroffenen Maßnahmen ändern sich die Rahmenbedingungen rund um die Match-Besuche auf der Ost-Tribüne des Horr-Stadions. Veilchen-Fans, die sich auf der Ost nicht mehr wohlfühlen und in Zukunft die Heimspiele der Austria nicht mehr von der Ost-Tribüne aus ansehen möchten, bieten die Violetten bis spätestens 12. Februar zwei Möglichkeiten an:

A) Abo-Wechsel (Upgrade auf Nord- oder Süd-Abo)

B) Abo-Rückgabe & Geld zurück

 

 

 

https://fk-austria.at/news/maßnahmen-für-ein-friedliches-miteinander-in-der-austria-familie

Sämtliche Gremien des FK Austria Wien (Präsidium, Verwaltungsrat, Kuratorium, Vorstand und Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG) haben nun beschlossen, weiteren Vorkommnissen aktiv vorzugreifen und in Summe gegen rund 20 Personen Hausverbote auszusprechen, sowie Anträge vom Senat 3 der österreichischen Fußball Bundesliga für Stadionverbote für namentlich bekannte Personen zu bestätigen.

Der Strafrahmen der Personen mit österreichweitem Stadionverbot liegt dabei zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.

Der FK Austria Wien wird gegen jene Personen, die gegen das Pyrotechnik-Gesetz verstoßen (z.B. auch jene Personen, die beim jüngsten Auswärtsspiel gegen Salzburg Bengalen warfen) und keine Ausnahme-Genehmigung besitzen, im Regress Schadenersatzforderungen stellen.

Der bisher offiziell angeführte Fanclub Unsterblich Wien wird vom FK Austria Wien nicht mehr als offizieller Fanclub anerkannt und somit ausgeschlossen. Alle mit dem Fanclub in Verbindung stehenden Transparente und Banner werden bei Veranstaltungen des FK Austria Wien nicht mehr zugelassen. Lediglich jenen Mitgliedern des Fanclubs, über die kein Haus- bzw. Stadionverbot verhängt wurde, wird weiterhin Zutritt zu den Spielen gewährt.

In Absprache mit der LPD Wien und der ÖFBL wird der FK Austria Wien zum Beginn der Frühjahrsmeisterschaft 2013 die im letzten Sommer eingeführte Haus- und Kleiderordnung noch konsequenter vollziehen.

Ebenso werden im Bedarfsfall - bei Gefährdungslage oder wenn die Voraussetzungen für einen Sicherheitsbereich gegeben sind - vermehrt Sicherheitszonen bei den Heimspielen zum Schutz und Wohle der Besucher rund um die Generali-Arena seitens der Exekutive aufgezogen.

Sollten mit Haus- bzw. Stadionverbot behaftete Personen in Zukunft trotzdem den Weg in die Generali-Arena suchen, wird sich der Verein die Möglichkeit einer Unterlassungsklage vorbehalten.

 

 

=> Wie gesagt, bitte nenne ein paar Vereine die mehr getan haben. Probleme haben nämlich durchaus auch andere Vereine, nur erkenne ich eigentlich nirgends auch nur annähernd so harte Maßnahmen oder relevante Erfolge. 

So zu tun als hätte der Verein nichts gemacht und dann wäre KAI plötzlich und zufällig passiert, das wirkt für mich schon wie Ignoranz oder Anpatzen. 

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Austria Wien - what else ??
pramm1ff schrieb vor 25 Minuten:

Hausverbote, Stadionverbote, Abgrenzung und Distanzierung, Verbot des FC, Verbot von Symbolen, die ID-Karte bzw. Austria-Live-Card (in AT einmalig), teilweise Einstellen jeglicher Kooperation mit Fanszene um Druck auf Verhalten auszuüben... 

Ich frage mich, welcher Verein auch nur annähernd solche Dinge unternommen hat - lassen wir ihre Sinnhaftigkeit mal ausgeklammert. 

Man kann ja gerne darüber diskutieren, ob der Verein noch mehr hätte machen können oder gar bei vielen Maßnahmen (deutlich) über das Ziel hinausgeschossen ist, aber so zu tun als hätte die Austria ein Problem ignoriert finde ich schon recht lächerlich. 

Du bist mir immer noch Beispiele für (von Größe, Mitteln und Fanproblemen vergleichbare) Vereine schuldig die mehr oder auch nur annähernd sowas wie die Austria getan haben.

Allein sowas wie der "Maßnahmen-Katalog" nach Bilbao sucht wohl seinesgleichen nicht nur in Österreich, sondern in weiten Teilen Europas. 

 

 

https://fk-austria.at/news/heimspiele-ost-zutritt-nur-mit-ausweis

Die Wiener Austria hat die Vorfälle beim Europacup-Heimspiel gegen Bilbao intern aufgearbeitet und einen weitreichenden Maßnahmen-Katalog erstellt. 

Zusätzlich werden am Spieltag folgende Maßnahmen gesetzt:
- Im Vorverkauf werden von allen OST-Kartenkäufern (Shops, Office OST) Ausweiskopien gemacht

- Kartenverkauf am Spieltag für die Osttribüne ab sofort nur mehr über die Kassen OST mit Lichtbildausweis

- Jeder Besucher der den OST-Vorplatz betritt (z. B. Shop, Pub, Kassen, Zugang ins Stadion) muß einen gültigen Lichtbildausweis bei sich haben Eltern haften für Minderjährige (bis 11. Lebensjahr)

- Ab sofort kein freier Kartenverkauf auf der Westtribüne (Ausnahme Auswärtsblock H)

- Kartenverkauf ohne Ausweis nur mehr an der Süd/West Kassa für die Tribünen Süd und Nord möglich

- Abholkassa/Pressekassa wird vor den Kontrollen installiert (Zelt an Ecke Süd/Ost)

OST-Abo-Wechsel oder ABO-Rückgabe bis 12. Februar
Durch die getroffenen Maßnahmen ändern sich die Rahmenbedingungen rund um die Match-Besuche auf der Ost-Tribüne des Horr-Stadions. Veilchen-Fans, die sich auf der Ost nicht mehr wohlfühlen und in Zukunft die Heimspiele der Austria nicht mehr von der Ost-Tribüne aus ansehen möchten, bieten die Violetten bis spätestens 12. Februar zwei Möglichkeiten an:

A) Abo-Wechsel (Upgrade auf Nord- oder Süd-Abo)

B) Abo-Rückgabe & Geld zurück

 

 

 

https://fk-austria.at/news/maßnahmen-für-ein-friedliches-miteinander-in-der-austria-familie

Sämtliche Gremien des FK Austria Wien (Präsidium, Verwaltungsrat, Kuratorium, Vorstand und Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG) haben nun beschlossen, weiteren Vorkommnissen aktiv vorzugreifen und in Summe gegen rund 20 Personen Hausverbote auszusprechen, sowie Anträge vom Senat 3 der österreichischen Fußball Bundesliga für Stadionverbote für namentlich bekannte Personen zu bestätigen.

Der Strafrahmen der Personen mit österreichweitem Stadionverbot liegt dabei zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.

Der FK Austria Wien wird gegen jene Personen, die gegen das Pyrotechnik-Gesetz verstoßen (z.B. auch jene Personen, die beim jüngsten Auswärtsspiel gegen Salzburg Bengalen warfen) und keine Ausnahme-Genehmigung besitzen, im Regress Schadenersatzforderungen stellen.

Der bisher offiziell angeführte Fanclub Unsterblich Wien wird vom FK Austria Wien nicht mehr als offizieller Fanclub anerkannt und somit ausgeschlossen. Alle mit dem Fanclub in Verbindung stehenden Transparente und Banner werden bei Veranstaltungen des FK Austria Wien nicht mehr zugelassen. Lediglich jenen Mitgliedern des Fanclubs, über die kein Haus- bzw. Stadionverbot verhängt wurde, wird weiterhin Zutritt zu den Spielen gewährt.

In Absprache mit der LPD Wien und der ÖFBL wird der FK Austria Wien zum Beginn der Frühjahrsmeisterschaft 2013 die im letzten Sommer eingeführte Haus- und Kleiderordnung noch konsequenter vollziehen.

Ebenso werden im Bedarfsfall - bei Gefährdungslage oder wenn die Voraussetzungen für einen Sicherheitsbereich gegeben sind - vermehrt Sicherheitszonen bei den Heimspielen zum Schutz und Wohle der Besucher rund um die Generali-Arena seitens der Exekutive aufgezogen.

Sollten mit Haus- bzw. Stadionverbot behaftete Personen in Zukunft trotzdem den Weg in die Generali-Arena suchen, wird sich der Verein die Möglichkeit einer Unterlassungsklage vorbehalten.

 

 

=> Wie gesagt, bitte nenne ein paar Vereine die mehr getan haben. Probleme haben nämlich durchaus auch andere Vereine, nur erkenne ich eigentlich nirgends auch nur annähernd so harte Maßnahmen oder relevante Erfolge. 

So zu tun als hätte der Verein nichts gemacht und dann wäre KAI plötzlich und zufällig passiert, das wirkt für mich schon wie Ignoranz oder Anpatzen. 

Also deine Meinung mit Fakten zu untermauern wenn von der Gegenseite nur heiße Luft kommt ist ein wenig unfair. 😉

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Beruf: ASB-Poster
pramm1ff schrieb vor 46 Minuten:

Hausverbote, Stadionverbote, Abgrenzung und Distanzierung, Verbot des FC, Verbot von Symbolen, die ID-Karte bzw. Austria-Live-Card (in AT einmalig), teilweise Einstellen jeglicher Kooperation mit Fanszene um Druck auf Verhalten auszuüben... 

Ich frage mich, welcher Verein auch nur annähernd solche Dinge unternommen hat - lassen wir ihre Sinnhaftigkeit mal ausgeklammert. 

Man kann ja gerne darüber diskutieren, ob der Verein noch mehr hätte machen können oder gar bei vielen Maßnahmen (deutlich) über das Ziel hinausgeschossen ist, aber so zu tun als hätte die Austria ein Problem ignoriert finde ich schon recht lächerlich. 

Du bist mir immer noch Beispiele für (von Größe, Mitteln und Fanproblemen vergleichbare) Vereine schuldig die mehr oder auch nur annähernd sowas wie die Austria getan haben.

Allein sowas wie der "Maßnahmen-Katalog" nach Bilbao sucht wohl seinesgleichen nicht nur in Österreich, sondern in weiten Teilen Europas. 

 

 

https://fk-austria.at/news/heimspiele-ost-zutritt-nur-mit-ausweis

Die Wiener Austria hat die Vorfälle beim Europacup-Heimspiel gegen Bilbao intern aufgearbeitet und einen weitreichenden Maßnahmen-Katalog erstellt. 

Zusätzlich werden am Spieltag folgende Maßnahmen gesetzt:
- Im Vorverkauf werden von allen OST-Kartenkäufern (Shops, Office OST) Ausweiskopien gemacht

- Kartenverkauf am Spieltag für die Osttribüne ab sofort nur mehr über die Kassen OST mit Lichtbildausweis

- Jeder Besucher der den OST-Vorplatz betritt (z. B. Shop, Pub, Kassen, Zugang ins Stadion) muß einen gültigen Lichtbildausweis bei sich haben Eltern haften für Minderjährige (bis 11. Lebensjahr)

- Ab sofort kein freier Kartenverkauf auf der Westtribüne (Ausnahme Auswärtsblock H)

- Kartenverkauf ohne Ausweis nur mehr an der Süd/West Kassa für die Tribünen Süd und Nord möglich

- Abholkassa/Pressekassa wird vor den Kontrollen installiert (Zelt an Ecke Süd/Ost)

OST-Abo-Wechsel oder ABO-Rückgabe bis 12. Februar
Durch die getroffenen Maßnahmen ändern sich die Rahmenbedingungen rund um die Match-Besuche auf der Ost-Tribüne des Horr-Stadions. Veilchen-Fans, die sich auf der Ost nicht mehr wohlfühlen und in Zukunft die Heimspiele der Austria nicht mehr von der Ost-Tribüne aus ansehen möchten, bieten die Violetten bis spätestens 12. Februar zwei Möglichkeiten an:

A) Abo-Wechsel (Upgrade auf Nord- oder Süd-Abo)

B) Abo-Rückgabe & Geld zurück

 

 

 

https://fk-austria.at/news/maßnahmen-für-ein-friedliches-miteinander-in-der-austria-familie

Sämtliche Gremien des FK Austria Wien (Präsidium, Verwaltungsrat, Kuratorium, Vorstand und Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG) haben nun beschlossen, weiteren Vorkommnissen aktiv vorzugreifen und in Summe gegen rund 20 Personen Hausverbote auszusprechen, sowie Anträge vom Senat 3 der österreichischen Fußball Bundesliga für Stadionverbote für namentlich bekannte Personen zu bestätigen.

Der Strafrahmen der Personen mit österreichweitem Stadionverbot liegt dabei zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.

Der FK Austria Wien wird gegen jene Personen, die gegen das Pyrotechnik-Gesetz verstoßen (z.B. auch jene Personen, die beim jüngsten Auswärtsspiel gegen Salzburg Bengalen warfen) und keine Ausnahme-Genehmigung besitzen, im Regress Schadenersatzforderungen stellen.

Der bisher offiziell angeführte Fanclub Unsterblich Wien wird vom FK Austria Wien nicht mehr als offizieller Fanclub anerkannt und somit ausgeschlossen. Alle mit dem Fanclub in Verbindung stehenden Transparente und Banner werden bei Veranstaltungen des FK Austria Wien nicht mehr zugelassen. Lediglich jenen Mitgliedern des Fanclubs, über die kein Haus- bzw. Stadionverbot verhängt wurde, wird weiterhin Zutritt zu den Spielen gewährt.

In Absprache mit der LPD Wien und der ÖFBL wird der FK Austria Wien zum Beginn der Frühjahrsmeisterschaft 2013 die im letzten Sommer eingeführte Haus- und Kleiderordnung noch konsequenter vollziehen.

Ebenso werden im Bedarfsfall - bei Gefährdungslage oder wenn die Voraussetzungen für einen Sicherheitsbereich gegeben sind - vermehrt Sicherheitszonen bei den Heimspielen zum Schutz und Wohle der Besucher rund um die Generali-Arena seitens der Exekutive aufgezogen.

Sollten mit Haus- bzw. Stadionverbot behaftete Personen in Zukunft trotzdem den Weg in die Generali-Arena suchen, wird sich der Verein die Möglichkeit einer Unterlassungsklage vorbehalten.

 

 

=> Wie gesagt, bitte nenne ein paar Vereine die mehr getan haben. Probleme haben nämlich durchaus auch andere Vereine, nur erkenne ich eigentlich nirgends auch nur annähernd so harte Maßnahmen oder relevante Erfolge. 

So zu tun als hätte der Verein nichts gemacht und dann wäre KAI plötzlich und zufällig passiert, das wirkt für mich schon wie Ignoranz oder Anpatzen. 

Starkes Posting 

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Surft nur im ASB
pramm1ff schrieb vor einer Stunde:

Hausverbote, Stadionverbote, Abgrenzung und Distanzierung, Verbot des FC, Verbot von Symbolen, die ID-Karte bzw. Austria-Live-Card (in AT einmalig), teilweise Einstellen jeglicher Kooperation mit Fanszene um Druck auf Verhalten auszuüben... 

 

Die gute alte Zeit :love: Dazu keine ermäßigten Tageskarten auf der Ost, nicht auszudenken, könnte sich ja wer ein günstigeres Ticket erschleichen. Wenn dieser Blödsinn zumindest irgendwas genutzt hätte, außer die Leute vom Stadionbesuch abzuhalten.

Na wenigsten hat man auf der 2/3 leeren Ost damals schnell sein Bier bekommen.

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Held von heute
pramm1ff schrieb vor 1 Stunde:

So zu tun als hätte der Verein nichts gemacht und dann wäre KAI plötzlich und zufällig passiert, das wirkt für mich schon wie Ignoranz oder Anpatzen. 

Er verdient halt sein Geld damit. Ich nehme an und hoffe, sehr wenig, aber eben doch. 

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