Was passiert ist
Der Peter Stöger ist nur 187 Tage nach seinem Amtsantritt als Cheftrainer beim SK Rapid wieder freigestellt worden — zusammen mit seinem wichtigsten Assistenten Thomas Sageder.
Der Auslöser war die desaströse 1:4-Niederlage gegen Rakow Czestochowa im Europacup plus eine Serie schwacher Ligaspiele: In den letzten 13 Pflichtspielen gelangen nur drei Siege.
🔹 Warum der Absturz — laut dem Artikel
Der Saisonstart unter Stöger war vielversprechend: Ein „Rekordstart“, der viele Hoffnungen geweckt hatte.
Doch danach folgte ein massiver sportlicher und spielerischer Einbruch — Mannschaft und Trainerteam fanden nicht mehr zusammen.
Es gab erhebliche strukturelle und taktische Defizite: Verletzungen, Abgänge („Sangare-Loch“) im Kader, fehlende Führungsspieler und fehlende klare Spielidee – all das zusammengenommen führte laut dem Bericht zu einem „kapitalen Missverständnis“.
Auch binnen des Trainerstabs soll die Chemie gestimmt haben — sowohl zwischen Stöger, Sageder und dem Rest des Teams nicht mehr. Übungen, Trainingsphasen und mangelnde Stabilität machten das Chaos perfekt.
🔹 Nach der Entlassung
Vorerst übernimmt Stefan Kulovits die Rolle als Interimstrainer — wie bereits nach dem letzten Trainerwechsel im Frühjahr.
Der Klub will nun in Ruhe nach einem langfristig passenden Cheftrainer suchen – ohne Schnellschuss.
🔹 Einschätzung im Artikel
Der Sportchef Markus Katzer räumt offen ein: Die Verpflichtung von Stöger war „meine Entscheidung und mein Fehler“.
Es wird bilanziert, dass der Anfang vielversprechend gewesen sei — mit individueller Klasse und Intensität — dauerhaft aber ein klarer Plan und eine stabile Mannschaftsstruktur fehlten.
Der Artikel sieht Stögers Zeit bei Rapid als Warnung, dass Erfahrung und Name allein nicht reichen — besonders bei einem Klub mit anspruchsvollem Umfeld wie Rapid.