Übertreiben sollte man auch nicht. Sicher waren die Ghanaesen (Ghananer? Ghanaer?) nicht so stark wie erwartet aber man sollte so ehrlich sein zu sehen, dass deren Taktik halt einfach nicht aufging. Sie wollten kompakt stehen und uns auskontern und uns möglichst wenig Gelegenheit zum Gegenpressing geben. Grundsätzlich eine valide Vorgehensweise, denn oft tut sich unser Angriff gegen kompakte Gegner schwer und wir sind durch die dennoch generell offensive Spielweise anfällig für Konter.
Dementsprechend hatten sie in der 1. Halbzeit einige Konterchancen, wo ein Österreicher nur mehr in höchster Not retten konnte, was auch mal schief gehen kann und schief gehen wird.
Bei einigen Gegentoren war aus ihrer Sicht eine Portion Pech dabei:
- 1. Tor ... Einem Verteidiger springt der Ball an die Hand = Elfer
- 2. Tor ... Ein Verteidiger hat die Gelegenheit die Situation zu klären, begeht aber einen Fehler, sodass der Ball genau dem Stürmer vor die Beine springt
- 3. Tor .... Eckballtor nach einem zwar gut getretenen Corner aber der Kopfball von Gregerl wäre danebengegangen. Ob das genau so gewollt war, dass dahinter Posch mit seiner Rübe am richtigen Ort zur richtigen Zeit auftaucht, ist fraglich.
- 5. Tor ... Seiwald schießt im 45. Länderspiel sein erstes Tor.