Geschrieben 20. Januar 2012 - 08:23
Ob selbständig oder angestellt, wer kennt das nicht?
Unbezahlte sogenannte "Teammeetings", Warten aufs Geld, Vorgaben der Studioleitung.
Ein einzelner Trainer ist hier oft in der schwächeren Position - aus wirtschaftlichen Gründen.
Viele Studiobetreiber nutzen dies aus.
Es ist möglich, dass es zu rechtswidrigen Vereinbarungen kommt.
Dies soll nur ein erster Anlauf sein. Ich schlage vor, eine Initiative zu gründen, in der sich Trainer zusammentun, die sich von ihrem Studio ungerecht behandelt fühlen. Dies ist im Arbeitsrecht in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts millionenfach geschehen - durch Gründung der Gewerkschaften. Nun haben wir hier ein weiteres Problem, nämlich, dass wir uns teilweise aus Selbständigen, teilweise aus Angestellten zusammensetzen, Teilzeit, wie Vollzeit. Außerdem gibt es im Regelfall keine Studios, die arbeitsrechtlich gesehen einen Betrieb mit mehreren hundert Beschäftigten bilden. Auch Betriebsräte fehlen zumeist.
Hier entsteht meines Erachtens ein großes Ungleichgewicht zu Lasten der "schwächeren" Trainer.
Ich schlage vor, dass wir uns politisch für den Erlass von Gesetzen zu unserem Schutz stark machen, nach dem Motto: Trainer- wehrt euch
Ich bitte um Eure Hilfe und Ratschläge