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LiamG schrieb vor 8 Minuten:

Auch wenn ich den Hintergrund durchaus verstehe, mit "wer sich Szenewäsch anzieht, muss automtisch damit einverstanden sein, dass er auf der Straße von anderen Überfallen wird", macht man es sich schon sehr leicht. 

 

Da stimme ich zu. Nur ist der einfachere Weg Konfrontationen aus dem Weg zu gehen, einfach keine Szenewäsch anzuziehen, als welche zu tragen und dann zu versuchen, das ganze auszudiskutieren.

Dass das ganze schwachsinnig und nicht mit dem Gesetz und normalen Regeln des Zusammenlebens vereinbar ist, steht eh außer Frage. Aber da gibt's viele Dinge, die man da anführen könnte.

bearbeitet von lengmandx

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Kennt das ASB in und auswendig
Itti schrieb vor 1 Stunde:

Erzähl mir bitte mehr über die ganzen Fischer an der Donau, die bei euch in Wien von den Berufssoldaten regelmäßig im vorbeigehen überfallen werden weil sie Tarnkleidung tragen. /s

War es schlau von den Jungs: Nein. Da gebe ich dir schon Recht. Ich würds auch nicht tuen. Aber zur Einladung, Rechtfertigung einer Straftat reicht's halt trotzdem nicht.  Es geht hier letztendlich "nur" um Fußball. Wer es als solches interpretiert und glaub als Fußballfan besondere Rechte und Schutz vor Konsequenzen zu genießen ist im wesentlichen genau so deppert wie jemand der mit linzer Szenewäsch durch Wien spaziert. 

Versteh mich nicht falsch: Ich bin absolut pro g'sunder Rivalität. - nur sollte diese aus meiner Sicht auf den Rängen im Stadion entgegen einer Kurve / einen Vereins als Ganzes gerichtet sein und nicht am Weg dort hin oder von dort nach Hause im öffentlichen Raum auf individuelle Personen herunter gebrochen werden.

Kurz-Um: Es sollte dabei niemand zu Schaden kommen der an dem Aspekt der Fankultur auch nicht Teilhaben will. Wer nach dem Spiel noch nicht genug hat, soll sich eine 3. Halbzeit unter seinesgleichen organisieren anstatt jemanden unaufgefordert zum "Tanz" zu bitten. 

Wenn man sich Szenewäsch kauft , spiest es sich aber mit der Aussage. 

Wenn ich nicht Teilhaben will , dann trage ich auch keine Wäsch. 

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Anfänger

@MarkoBB8 @lengmandx

Dank euch für eure ausführlichen Antworten auf meinen Beitrag und die differenzierten Perspektiven.

Ich find so eine differenzierte Betrachtung auch wirklich wichtig, weil es fatal wäre, organisierte Fanszenen pauschal mit Gewaltbereitschaft gleichzusetzen.

Mir ist auch klar, dass diese Identitätsbildung innerhalb der Gruppen emotionale Bindung, Solidarität und soziale Integration fördert und damit sehr, sehr viele positive Aspekte hat.

Gleichzeitig verstärkt diese Identität aber auch die Abgrenzung gegenüber rivalisierenden Gruppen. Und genau dort entsteht dann doch häufig Gewal, oder? Nämlich dann, wenn Rivalität in Feindbilder umschlägt und die gegnerische Gruppe entmenschlicht oder zumindest symbolisch (faktisch?) als Bedrohung wahrgenommen wird. Ein nicht mehr zeitgemäßes Männlichkeits- und Ehrverständnis tut da vermutlich sein Übriges.Und das macht m.E. schon was mit den Köpfen junger Menschen...

Solange Gewalt innerhalb bestimmter Gruppen als Ausdruck von Loyalität, Stärke oder „Ehre“ gilt, bleibt sie sozial anschlussfähig - innerhalb und ws. auch außerhalb der Gruppen ("Weil die haben ja angefangen!"). Nachhaltige Veränderungen entstehen daher wahrscheinlich erst dann, wenn andere Werte innerhalb der Szene an Bedeutung gewinnen. Gerade da würd ich in meiner naiven Vorstellung die Gruppen in der Verantwortung für ihre v.a. jungen Mitglieder sehen. 

 

 

 

bearbeitet von Chriso1899

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Bester Mann im Team
Juli93scr schrieb vor 43 Minuten:

Wenn man sich Szenewäsch kauft , spiest es sich aber mit der Aussage. 

Wenn ich nicht Teilhaben will , dann trage ich auch keine Wäsch. 

Dann reduzieren wir in Zukunft doch bitte die Ultra-Kultur wieder zurück auf Hooliganismus wenn's eh so einfach ist.

Ich war selbst in meinen Jungen Jahren mal ein Teil davon - und stell dir vor: ich habe nie wem was g'fladdert, oder mit Schläg droht und umgekehrt haben's mir a nie was g'fladdert oder mit Schäg droht. .. und es war OKAY! und eine absolut geile Zeit. 

Ich war dabei weil ich es geil fand Choreos zu basteln und zu organisieren, den Rauch von Bengalos einzuatmen, gemeinsame Auswärtsfahren zu unternehmen und mir 90 Minuten mein Leib aus der Seele zu brüllen, Fahnen zu schwenken und Doppelhalter zu bemalen.  Für mich war das Adrenalinschub genug :ratlos:  .. Wieso sollte man daran nicht teilnehmen dürfen - ohne sich gleichzeitig zur Gewaltbereitschaft zu bekennen?

(.. und ja ich bin bei meiner ersten Auswärtsfahrt nach Wien damals auch mit Szene Wäsch durch Wien marschiert ohne es besser zu wissen - und mir ist trotzdem nix passiert .. und genau so sollte es auch sein meiner Meinung nach) 

bearbeitet von Itti

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V.I.P.
Chriso1899 schrieb vor 3 Minuten:

@MarkoBB8 @lengmandx

Dank euch für eure ausführlichen Antworten auf meinen Beitrag und die differenzierten Perspektiven.

Ich find so eine differenzierte Betrachtung auch wirklich wichtig, weil es fatal wäre, organisierte Fanszenen pauschal mit Gewaltbereitschaft gleichzusetzen.

Mir ist auch klar, dass diese Identitätsbildung innerhalb der Gruppen emotionale Bindung, Solidarität und soziale Integration fördert und damit sehr, sehr viele positive Aspekte hat.

Gleichzeitig verstärkt diese Identität aber auch die Abgrenzung gegenüber rivalisierenden Gruppen. Und genau dort entsteht dann doch häufig Gewal, oder? Nämlich dann, wenn Rivalität in Feindbilder umschlägt und die gegnerische Gruppe entmenschlicht oder zumindest symbolisch (faktisch?) als Bedrohung wahrgenommen wird. Ein nicht mehr zeitgemäßes Männlichkeits- und Ehrverständnis tut da vermutlich sein Übriges.Und das macht m.E. schon was mit den Köpfen junger Menschen...

Solange Gewalt innerhalb bestimmter Gruppen als Ausdruck von Loyalität, Stärke oder „Ehre“ gilt, bleibt sie sozial anschlussfähig - innerhalb und ws. auch außerhalb der Gruppen ("Weil die haben ja angefangen!"). Nachhaltige Veränderungen entstehen daher wahrscheinlich erst dann, wenn andere Werte innerhalb der Szene an Bedeutung gewinnen. Gerade da würd ich in meiner naiven Vorstellung die Gruppen in der Verantwortung für ihre v.a. jungen Mitglieder sehen. 

 

 

 

wennst normal bist passiert dir nichts, wennst frech bist wirst im Leben mal austeilen und einstecken müssen, Szenenwäsche ist ein Statement welches rivalisierende Gruppen provuziert, ich weiß nicht was man will, dass alle Fans zusammensitzen und sie lieb haben? der Türsteher ist ja auch keiner der den ganzen Abend lieb schaut und den Dialog sucht wenns brenzlich wird

es gibt Schulen da gehts rauer zu und fast niemand redet drüber aber wehe es wid im Stadion ein Bengalo gezündet, insgesamt gehts bei uns im Europavergleich ja eh gesittet zu, ich finde hier wird wieder unnötig ein Fass aufgemacht

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Kennt das ASB in und auswendig
Itti schrieb vor 13 Minuten:

Dann reduzieren wir in Zukunft doch bitte die Ultra-Kultur wieder zurück auf Hooliganismus wenn's eh so einfach ist.

Ich war selbst in meinen Jungen Jahren mal ein Teil davon - und stell dir vor: ich habe nie wem was g'fladdert, oder mit Schläg droht und umgekehrt haben's mir a nie was g'fladdert oder mit Schäg droht. .. und es war OKAY! und eine absolut geile Zeit. 

Ich war dabei weil ich es geil fand Choreos zu basteln und zu organisieren, den Rauch von Bengalos einzuatmen, gemeinsame Auswärtsfahren zu unternehmen und mir 90 Minuten mein Leib aus der Seele zu brüllen, Fahnen zu schwenken und Doppelhalter zu bemalen.  Für mich war das Adrenalinschub genug :ratlos:  .. Wieso sollte man daran nicht teilnehmen dürfen - ohne sich gleichzeitig zur Gewaltbereitschaft zu bekennen?

(.. und ja ich bin bei meiner ersten Auswärtsfahrt nach Wien damals auch mit Szene Wäsch durch Wien marschiert ohne es besser zu wissen - und mir ist trotzdem nix passiert .. und genau so sollte es auch sein meiner Meinung nach) 

verstehe dich ja . Habe auch nicht geschrieben ob es gut ist wie es derzeit läuft, aber es hat sich halt in so eine Richtung entwickelt. 

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Bunter Hund im ASB

Diese Diskussion wieder.... :laugh:

Wie stell ich mir das vor, dass nur jene zum Tanz gebeten werden sollen, die das auch wollen?

Die UR bringt zukünftig jedes Wäschestück in zweifacher Ausführung raus. Auf einem steht dann am Rücken "Tänzer" und auf den anderen "Nicht-Tänzer". Somit kann jeder sofort erkennen, ob derjenige mit den AGBs des Wäschekaufes einverstanden ist, oder nicht. Problem gelöst... :v:

Man könnte aber auch in den Ultra-Kodex aufnehmen, dass mit jedem eines anderen Fanlagers, welcher auf der Straße getroffen wird und auch Szenewäsche trägt, zuerst ein Sitzkreis mit schriftlicher Vereinbarung über die kommenden Konsequenzen des Aufeinandertreffens aufgeschrieben und von allen Beteiligten unterschrieben wird. 

Mit dem Tragen von Szenewäsche akzeptiere ich doch ungewollt die "Regeln" die für diese Personengruppen gelten... wieso das so schwer zu verstehen ist, verstehe ich nicht... Wenn ich das nicht will, zieh ich die Sachen nicht an... 

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Im ASB-Olymp
LiamG schrieb vor einer Stunde:

Auch wenn ich den Hintergrund durchaus verstehe, mit "wer sich Szenewäsch anzieht, muss automtisch damit einverstanden sein, dass er auf der Straße von anderen Überfallen wird", macht man es sich schon sehr leicht. 

 

Wie würdest du es sehen wenn jemand mit Hells Angels-Wäsch umrennt und von anderen Rocker-Gruppen überfallen wird? Ich denke das ist nämlich ein halbwegs guter Vergleich. Der Soldaten-Vergleich ist bisschen weit hergeholt.

Ich weiß nicht inwiefern du dich mit Rockergruppen auskennst, aber ich würde niemals damit umlaufen. Klar, auch diese Person sollte nicht angegriffen werden, aber ein bisschen Hausverstand sollte man dann schon haben was man anzieht, wie man sich die Haare, den Bart oder was auch immer schneidet.

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V.I.P.
Grüner-Wiener schrieb vor 3 Minuten:

Wie würdest du es sehen wenn jemand mit Hells Angels-Wäsch umrennt und von anderen Rocker-Gruppen überfallen wird? Ich denke das ist nämlich ein halbwegs guter Vergleich. Der Soldaten-Vergleich ist bisschen weit hergeholt.

Ich weiß nicht inwiefern du dich mit Rockergruppen auskennst, aber ich würde niemals damit umlaufen. Klar, auch diese Person sollte nicht angegriffen werden, aber ein bisschen Hausverstand sollte man dann schon haben was man anzieht, wie man sich die Haare, den Bart oder was auch immer schneidet.

Ich versuch mir halt irgendwie einzureden, dass es zwischen Fußballrivalität und Bandenkriegen bzw organisierter Kriminalität, schon noch einen gewissen Unterschied gibt. Aber jeder wie er meint. Hauts euch auf die Pappn, weil einer ein falsches Leiberl trägt.

Ohne zu wissen was die Linzer da getragen haben, würde ich dennoch nicht einfach grundsätzluch sagen "Szenewäsch" = automatisch Teilhabe an diesem dummen Spiel. Ein Shirt der AG ist für mich nicht das selbe, wie ein 30 Jahre UR Leiberl. Genauso ist ist ein UR Leiberl, nicht das selbe wie ein Cupfinal Leiberl, wo dann auch Ultras oder Block West drauf steht. Ist am Ende alles irgendwie Szene, aber dann doch ein Unterschied. Für mich zumindest. Aber nachdem ich auch schon gesehen hab, wie Schale und Leiberl von 08/15 Normalos gefladert wurden (ohne jeglichen Bezug zum Block), scheint der Übergang von Szene-Regeln zu einfacher Nötigung bis Diebstahl und Raub hier eher fließend zu sein...

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Wahnsinniger Poster
Itti schrieb vor 3 Stunden:

Erzähl mir bitte mehr über die ganzen Fischer an der Donau, die bei euch in Wien von den Berufssoldaten regelmäßig im vorbeigehen überfallen werden weil sie Tarnkleidung tragen. /s

War es schlau von den Jungs: Nein. Da gebe ich dir schon Recht. Ich würds auch nicht tuen. Aber zur Einladung, Rechtfertigung einer Straftat reicht's halt trotzdem nicht.  Es geht hier letztendlich "nur" um Fußball. Wer es als solches interpretiert und glaub als Fußballfan besondere Rechte und Schutz vor Konsequenzen zu genießen ist im wesentlichen genau so deppert wie jemand der mit linzer Szenewäsch durch Wien spaziert. 

Versteh mich nicht falsch: Ich bin absolut pro g'sunder Rivalität. - nur sollte diese aus meiner Sicht auf den Rängen im Stadion entgegen einer Kurve / einen Vereins als Ganzes gerichtet sein und nicht am Weg dort hin oder von dort nach Hause im öffentlichen Raum auf individuelle Personen herunter gebrochen werden.

Kurz-Um: Es sollte dabei niemand zu Schaden kommen der an dem Aspekt der Fankultur auch nicht Teilhaben will. Wer nach dem Spiel noch nicht genug hat, soll sich eine 3. Halbzeit unter seinesgleichen organisieren anstatt jemanden unaufgefordert zum "Tanz" zu bitten. 

wenn ich mich anzieh wie zur Szene zugehörig, weil ich auch soo cool sein will, dann muß ich gelegentlich die negativen Aspekte auch näher betrachten. Diese ubiquitäre Rosinenpickerei ist mir zu mühsam.

Wenn Normalos betroffen sind, ist das eine andere Geschichte.

Wenn Du meiner Ansicht nicht sein kannst, auch gut, will keinen überreden. Ich heb mir mein nicht unlimitiertes Mitgefühl für unschuldig zum Handkuß Gekommene auf. Das heißt nicht, daß ich Räuber und Schläger entschuldige aber es gibt diese Fälle von SSKM, auch wenn es immer mehr aus der Mode kommt. 

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ASB-Legende

Also wenn ich in meinem BW-Shirt stolz durch mein Dörfchen laufe kommt mir auch öfter ein Dosinger unter der meint goschert sein zu dürfen. 

Das hat sich aber meist schnell erledigt und er ist ruhig bzw. damit beschäftigt seine Zähne zsammen zu suchen....

 

 

 

 

 

 

Und das war ein Spaß jetzt! Es muss natürlich immer und überall möglich sein konfliktlos die Kleidung seiner Wahl zu tragen. Das ist ja mehr als lächerlich ein falsches Shirt für Gewalt zu legitimieren. 

bearbeitet von bw_sektionsbg

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Weltklassekicker

zum Thema "indianer kann nicht jeder kaufen", stimmt halt de facto nicht. man muss nichtmal ins stadion dafür, auf willhaben gibts regelmäßig indianer-wäsch... 

ob die die so einkaufen diejenigen sind, die am lautesten schreien falls es aufgrund ihrer kleidung zu reibereien kommt, sei jetzt mal in den raum gestellt.

bearbeitet von spartanon

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