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eggenberger

Covid-19 und wirtschaftliche Folgen

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Man kann ja der AUA helfen, für ein paar Prozent von der Lufthansa. 

Das wäre übrigens ein guter und wichtiger Aspekt. Jede Firma, die aktuell oder in Zukunft Hilfe benötigt, muss ein paar Prozent abgeben und über die nächsten zehn Jahre darf der Staat am Gewinn mitnaschen. Solange bis die Hilfe refinanziert ist. Bspw bei der Kurzarbeit von KTM etc 

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AlexR schrieb vor 9 Stunden:

Man kann ja der AUA helfen, für ein paar Prozent von der Lufthansa. 

Das wäre übrigens ein guter und wichtiger Aspekt. Jede Firma, die aktuell oder in Zukunft Hilfe benötigt, muss ein paar Prozent abgeben und über die nächsten zehn Jahre darf der Staat am Gewinn mitnaschen. Solange bis die Hilfe refinanziert ist. Bspw bei der Kurzarbeit von KTM etc 

Mir kommt es so vor, als messen viele anhand von unterschiedlichen kriterien, wem man das Geld überlässt und wem nicht. Viele leiden zur Zeit sehr stark, ganz vorne sind sicher die Fluggesellschaften und Betriebe, die eine Unterkunft anbieten dabei. Es wird brav bei Amazon bestellt, das Fußball-Abo wird natürlich auch nicht zurückverlangt oder etwaige ansprüche gestellt. Aber beim Stornieren von Flügen und Hotels ist man dann doch wieder ganz vorne dabei.

Ist dein Vorschlag irgendwie realisierbar?

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-grünweiß- schrieb vor 3 Minuten:

Es wird brav bei Amazon bestellt, das Fußball-Abo wird natürlich auch nicht zurückverlangt oder etwaige ansprüche gestellt. Aber beim Stornieren von Flügen und Hotels ist man dann doch wieder ganz vorne dabei.

Lufthansa hat letztes Jahr 380 Mio. Euro an ihre Aktionäre überwiesen. Da werden die doch einspringen können anstatt der Staat, oder? 

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DerFremde schrieb vor 1 Minute:

Lufthansa hat letztes Jahr 380 Mio. Euro an ihre Aktionäre überwiesen. Da werden die doch einspringen können anstatt der Staat, oder? 

Die Lufthansa verliert zurzeit pro Stunde! 1 Million €. 

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AlexR schrieb vor 9 Stunden:

Man kann ja der AUA helfen, für ein paar Prozent von der Lufthansa. 

Das wäre übrigens ein guter und wichtiger Aspekt. Jede Firma, die aktuell oder in Zukunft Hilfe benötigt, muss ein paar Prozent abgeben und über die nächsten zehn Jahre darf der Staat am Gewinn mitnaschen. Solange bis die Hilfe refinanziert ist. Bspw bei der Kurzarbeit von KTM etc 

Bei Beteiligungen musst du aber auch immer daran denken, dass das Unternehmen nicht mehr so toll laufen könnte.

Gutes Bsp. AUA: Ich würde nicht darauf wetten dass die die nächsten Jahre sehr profitabel sein werden. Was machst du dann als Miteigentümer? Dein Anteil wird immer weniger Wert und du könntest dadurch genötigt werden, etwas nachzuschießen, da sich andere Miteigentümer abseilen. Da landest du schnell in einer Abwärtsspirale und am Ende bist du Alleineigentümer mit allen Risiken und Haftungen (Extrem Fall). 

Ein Darlehen kann so gesehen auch Vorteile haben. 

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DerFremde schrieb vor 18 Minuten:

Lufthansa hat letztes Jahr 380 Mio. Euro an ihre Aktionäre überwiesen. Da werden die doch einspringen können anstatt der Staat, oder? 

Die rasseln gerade runter, 380 Mio ist hier ein Tropfen auf den heißen Stein.

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Man sollte ernsthaft überlegen, die AUA krachen zu lassen und parallel eine neue staatliche Fluglinie aufzubauen. Für den Wirtschaftsstandort sind Flugverbindungen extrem wichtig. Normalerweise ist das kein Problem, mit attraktiven Angeboten kann man ausreichend Fluglinien anlocken (hat der Flughafen Wien ja gut geschafft). Aber eine Pandemie ist eben keine normale Situation und es wird Jahre dauern, bis sich der Markt für Flugverkehr wieder eingependelt hat.

Die jungen, nicht absurd teuren Mitarbeiter sowie das benötigte Gerät für ein kleines Streckennetz kann man gerne von der AUA übernehmen. Dann hat man auch gleich die Strukturen und das Know-How und kann ohne Altlasten bald durchstarten.

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Neocon schrieb vor 25 Minuten:

Man sollte ernsthaft überlegen, die AUA krachen zu lassen und parallel eine neue staatliche Fluglinie aufzubauen. Für den Wirtschaftsstandort sind Flugverbindungen extrem wichtig. Normalerweise ist das kein Problem, mit attraktiven Angeboten kann man ausreichend Fluglinien anlocken (hat der Flughafen Wien ja gut geschafft). Aber eine Pandemie ist eben keine normale Situation und es wird Jahre dauern, bis sich der Markt für Flugverkehr wieder eingependelt hat.

Die jungen, nicht absurd teuren Mitarbeiter sowie das benötigte Gerät für ein kleines Streckennetz kann man gerne von der AUA übernehmen. Dann hat man auch gleich die Strukturen und das Know-How und kann ohne Altlasten bald durchstarten.

Gibt eh die Idee die AUA in Insolvenz zu schicken falls Lufthansa nicht mitspielt und sie dann mit ein paar Vergünstigungen an die Araber zu verscherbeln. Nachdem die Flieger alle nicht geleast sind und dadurch, trotz des alters, ziemlich rentabel könnte das, mit Landerechten ausgestattet für Emirates, Qatar und Co schon interessant sein. Die Kostenstruktur ist mwn auch nicht so mies wie sie oft dargestellt wird. Eine neue Staatsairline wirds imho nicht spielen. 

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Neocon schrieb vor 32 Minuten:

Man sollte ernsthaft überlegen, die AUA krachen zu lassen und parallel eine neue staatliche Fluglinie aufzubauen. Für den Wirtschaftsstandort sind Flugverbindungen extrem wichtig. Normalerweise ist das kein Problem, mit attraktiven Angeboten kann man ausreichend Fluglinien anlocken (hat der Flughafen Wien ja gut geschafft). Aber eine Pandemie ist eben keine normale Situation und es wird Jahre dauern, bis sich der Markt für Flugverkehr wieder eingependelt hat.

Die jungen, nicht absurd teuren Mitarbeiter sowie das benötigte Gerät für ein kleines Streckennetz kann man gerne von der AUA übernehmen. Dann hat man auch gleich die Strukturen und das Know-How und kann ohne Altlasten bald durchstarten.

Ich bezweifle noch immer, dass es eine gute Idee ist, sich von der Marke AUA, die über Jahre teuer aufgebaut wurde, zu verabschieden.

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sulza schrieb vor 15 Minuten:

Ich bezweifle noch immer, dass es eine gute Idee ist, sich von der Marke AUA, die über Jahre teuer aufgebaut wurde, zu verabschieden.

Es ist eine Fluglinie. Die sind gefühlt alle 2-3 Monate vor der Insolvenz. Keine Kleidermarke. Seh jetzt nicht die große Wichtigkeit „der Marke“ in diesem Zusammenhang.

Edited by Der Athletiker

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Der Athletiker schrieb Gerade eben:

Es ist eine Fluglinie. Die sind gefolgt alle 2-3 vor der Insolvenz. Keine Kleidermarke. Seh jetzt nicht die große Wichtigkeit „der Marke“ in diesem Zusammenhang.

Ich sehe da absolut eine Wichtigkeit, vor allem im Ausland. Das wird nicht so einfach zu kommunizieren, dass die AUA plötzlich Fluglinie XY ist und mehr oder weniger geplant Insolvenz anmelden musste. Das wird in den Anfangsjahren - wie bei jedem Unternehmen - auch erst einmal genug Geld kosten, ohne Sicherheit, jemals den gewünschten Erfolg einzuplanen. Dazu müsste man dem neuen Unternehmen auch Geld bereitstellen bzw. einen Käufer finden. Die Idee kann zwar funktionieren, wäre mir persönlich aber mit zu viel Risiko verbunden, vor allem weil kein akuter Handlungsbedarf besteht und sich die AUA zuletzt halbwegs stabilisierte.

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sulza schrieb vor 29 Minuten:

Ich bezweifle noch immer, dass es eine gute Idee ist, sich von der Marke AUA, die über Jahre teuer aufgebaut wurde, zu verabschieden.

Ich denke die Austrian steht nicht nur für mich, sondern auch international für einen gewissen Standard. Das hat sich letztes Jahr in Paris gezeigt. Außerhalb der Hauptreisezeit dachte ich, dass ein Flug nach Wien an einem Sonntag um 7 Uhr morgens vielleicht halb voll ist. Dem war nicht so. Bis auf den letzten Platz gefüllt mit Geschäftsleuten unterschiedlichster Nationen. Österreicher machten damals vielleicht 10% der Gäste aus.

Dieses Unternehmen abzusägen würde nicht nur mir missfallen. Einen Hauch Österreich verkörpert die AUA jedenfalls und trägt das in die Welt hinaus. Mit teilweise an die 90% scheduled departures war es zudem über die Jahre hinweg stets im Spitzenfeld der pünktlichsten Airlines Europas.

Nur was man festhalten muss: wer sich über einen längeren Zeitraum absurde Preisschlachten liefern kann mit teilweise lächerlichen Preisen, darf aufgrund kaufmännischer Vorsicht nicht über 0 Rücklagen verfügen und sofort schwimmen. Zumal Kerosin (warum auch immer) nicht besteuert wird. Das geht sich nicht aus.

Edited by Strafraumkobra

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sulza schrieb vor 17 Minuten:

Ich sehe da absolut eine Wichtigkeit, vor allem im Ausland. Das wird nicht so einfach zu kommunizieren, dass die AUA plötzlich Fluglinie XY ist und mehr oder weniger geplant Insolvenz anmelden musste. Das wird in den Anfangsjahren - wie bei jedem Unternehmen - auch erst einmal genug Geld kosten, ohne Sicherheit, jemals den gewünschten Erfolg einzuplanen. Dazu müsste man dem neuen Unternehmen auch Geld bereitstellen bzw. einen Käufer finden. Die Idee kann zwar funktionieren, wäre mir persönlich aber mit zu viel Risiko verbunden, vor allem weil kein akuter Handlungsbedarf besteht und sich die AUA zuletzt halbwegs stabilisierte.

Schon richtig. 

Das Wichtigste sind die Slots und die gibt die Lufthansa sowieso nicht her.

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