Bernd Hartweger

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  1. Betreffend "bilanziellem Aushalten" stimme ich dir absolut zu, Cash-Flow ist natürlich immer ein eigenes Thema, aber auch da haben wir einerseits unseren Spielraum vergrößert und andererseits sehe ich das Thema bei unserer Finanzabteilung unter Hannes Magedler und der aktiven Aufmerksamkeit von Christian Podoschek aktuell nicht bedrohlich.
  2. Man hat meines Wissens weder mit Null Punkten noch mit einem Überstehen der Gruppenphase budgetiert.
  3. Liebe Rapidler:innen, nachdem zumindest kurzfristig die Emotionen und Aufregungen ein wenig abgekühlt sind, wir uns gerade im ungewohnten Neutralzustand zwischen Abstiegsangst und Rathausplatzfeier befinden, möchte ich wie gewohnt meinen Blick auf die wirtschaftliche Seite teilen. Wird leider etwas länger. Ich denke, allen ist klar, dass sich die sportlichen Enttäuschungen und Misserfolge (Cup, Conference League) auch finanziell niederschlagen, ebenso die damit in Zusammenhang stehenden Personalentscheidungen, sowie die Ereignisse beim letzten Derby. Ich kenne die interne Prognoserechnung nicht, aber ich glaube man muss kein großer Prophet sein um zu sagen, dass ein positives oder zumindest ausgeglichenes Budget für 2025/26 nicht leicht zu erreichen sein wird. Ich möchte dies anhand eines Vergleichs zum Vorjahr darstellen. 2024/25 hatten wir einen Umsatz iHv € 61 Mio. und eine schwarze Null (23.000 Gewinn) erzielt. Die Ausgangslage zu Beginn der Saison 2025/26 war aufgrund der Toptransfers von Sangare und Jansson (im Vergleich zu Mayulu, Querfeldt und Sattlberger) trotz der ebenfalls hochpreisigeren Einkäufe von u.a. Gulliksen, Ndzie, Tillio, Dahl (im Vergleich zu u.a. Sangare, Amane und Ahoussou) eigentlich ganz gut, wobei der Kader sicherlich in Summe deutlich teurer geworden ist, so dass der positive Unterschied in der Transferbilanz (mein educated guess: ca. 3 -4 Mio) wohl zu einem guten Teil durch höhere Personalkosten kompensiert wird. Die offensichtlichste Verschlechterung passierte natürlich in der Conference League. 2024/25 erzielten wir 13 Punkte in der Gruppenphase und stiegen ins ¼-Finale auf. Wenn ich nur die Prämien betrachte, komme ich auf eine negative Differenz von ca. 3,5 Mio (12*133k + 0,8 AF + 1,3 VF). Dazu kommen fehlende Matchtagerlöse durch geringere Besucherzahlen und keine KO-Spiele, Poolerträge etc. Gegenrechnen muss man hingegen, dass wir leider bei den Prämienzahlungen an unser Team sparen konnten. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Kosten für die Trainerfreistellungen. Der Vertrag mit Robert Klauss wurde zwar im Herbst aufgelöst, in der Regel wird dafür aber eine Abfindung fällig, Peter Stöger und Thomas Sageder sind hingegen noch auf unserer Payroll, und auch hier gilt, dass selbst wenn es gelingt, den Vertrag aufzulösen, das nicht kostenfrei sein wird, da beide einen Vertrag bis Sommer 2027 haben. Last not least werden die Strafe und die Sektor-Sperren nach den Derby-Vorfällen sich massiv negativ auswirken. Zu den fehlenden Ticketerlösen bzw. Rückvergütungen kommen die wegfallenden Erlöse aus Gastro und Merchandising, mein „educated guess“ liegt bei ca. 200.000 – 300.000 pro Spieltag, dazu kommt die Strafe von 100.000. Wir bewegen uns also auch hier mindestens im obersten sechstelligen Bereich. Neben diesen „Einzelposten“ kommt natürlich dazu, dass sich sowohl die sportlichen Leistungen als auch die Derby-Vorfälle im Bereich Sponsoring, Kooperationen etc. negativ auswirken, unmittelbar durch nicht erreichte Prämien/Boni, mittelbar durch erschwerte Verhandlungen mit bestehenden und potentiellen neuen Partnern. Dass auch die potentiellen Transfererlöse massiv vom sportlichen Erfolg abhängen, muss ich sicher nicht erwähnen. Ein Kicker, der Viertelfinalist in der Conference League war wird einen anderen Marktpreis haben, als einer der in Österreich mit seinem Verein 7. geworden ist. Die Qualifikation für die Meistergruppe war deshalb nicht nur sportlich und aus Fansicht unfassbar wichtig, eine Qualifikation für einen europäischen Bewerb ist aus meiner Sicht unbedingt notwendig, um nicht radikale Kader-Maßnahmen treffen zu müssen. Ich weiß, dass in unserem Wirtschaftsbereich sehr intensiv an allen Fronten gearbeitet wird mögliche Zusatzeinnahmen zu erschließen, und viele Ideen nicht nur verfolgt sondern auch umgesetzt werden. Es ist schade, dass wir damit nur teilweise Löcher stopfen können, statt unsere finanzielle Position weiter zu verbessern. Was ist also mein Fazit: ich denke ohne größere Transfererlöse oder ein sportliches Wunder am Ende der Saison wird eine schwarze Null diesmal nicht machbar sein. Das ist keine Katastrophe und wir sind zum Glück aufgrund der soliden und guten Ergebnisse der Vergangenheit deshalb nicht annähernd existenziell bedroht, aber es ist doch ein deutliches Warnsignal und nach vielen positiven Jahren sicherlich ein Rückschlag auf unserem Weg. Noch ist die Saison nicht zu Ende, und es ist zu früh, finale Bilanz zu ziehen. Für 2026/27 wird es aber notwendig sein, die entsprechenden Lehren zu ziehen und Schritte zu setzen, sportlich und wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich zu sein. Amen.
  4. Du kannst dir sicher sein, dass wir die Transfersumme für Antiste im Sommer bezahlen könnten, wenn es kaufmännisch und sportlich sinnvoll ist. Das heißt aber nicht, dass irgendwo auf einem Konto 3 Millionen liegen, die dafür reserviert sind. Dass wir nicht nur sportlich sondern auch finanziell (Stichwort Punkteprämien etc.) hinter den Erwartungen liegen, wird jedem klar sein. Wie schon andere Poster weiter oben geschrieben haben, gibt es natürlich eine Spirale nach oben - oder eben nicht. Sportlicher Erfolg erhöht nicht nur unmittelbar die Einnahmen sondern erhöht auch den Marktwert unserer Spieler und damit die zu erwartenden Transfererlöse. Siehe Mamadou und Isak. Unsere Geschäftsführer:innen und unser Präsidium müssen natürlich abwägen, ob man mit einer zusätzlichen Investition, nachdem man im letzten Winter und Sommer bereits ordentlich investiert hat, weiter ins Risiko geht bzw. wie man die Chance mit und ohne substantielle Nachinvestition sieht, sich für einen europäischen Bewerb zu qualifizieren. Klar ist, Garantie hat man in keinem Fall. Ich denke nicht, dass wir in den letzten Jahren übervorsichtig agiert haben, und bin schon froh, wenn wir weiterhin wirtschaftlich solide agieren und nicht aus Panik unser Tafelsilber für einen Wintertransfer verklopfen.
  5. Ich möchte vor Samstag auch noch kurz zu zwei Punkten Stellung nehmen: 1. Konzept: Ich persönlich hätte mir hier auch etwas mehr Details oder "flesh to the bones" (wie es im Rennenglisch heißt), gewünscht. Manche Ziele sind recht vage formuliert, das Bilanzziehen nach 4 Jahren wird dadurch nicht leichter werden. Natürlich ist das auch dem Fakt geschuldet, dass es nur eine Kandidatur gibt und das Konzept daher keinen besonderen Fokus hatte. Menschlich und auf der persönlichen Ebene kann ich das verstehen, zumal ich weiß, dass viele unserer Präsidiumsmitglieder wirklich erstaunlich viel Zeit in ihre ehrenamtliche Tätigkeit investieren. Als Mitglied hätte ich mir trotzdem hier mehr gewünscht. 2. Mitgliederantrag Weihs/Podoschek Ich finde, dieser Antrag (20251021090848793_xa85dp.pdf) hat etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Die beantragte Statutenänderung/-ergänzung bringt Klarheit in eine lange Zeit ungeklärte Situation und ist für mich ein deutlicher Fortschritt im Hinblick auf die so wichtige Transparenz für uns Mitglieder. Interessierte Mitglieder können auf Wunsch deutlich mehr Einblick bekommen, und der Verein ist an einen gewissen Granularitätsgrad bei der Darstellung der wirtschaftlichen Lage gebunden. Ich finde es auch wirklich bemerkenswert, wie hier unter Moderation des Ethikrates ein gemeinsamer Antrag Mitglied/Präsidiumsmitglied zustande gekommen ist - so stelle ich mir "Der Sportklub Rapid ist eine Gemeinschaft" vor. Gratulation vor allem auch an Gerhard Weihs, der in der Sache jahrelang hartnäckig geblieben ist. Zusammenfassend: ich unterstütze diesen Antrag natürlich vollumfänglich und ersuche euch ebenfalls um Annahme des Antrags! Ich hoffe, viele von euch am Samstag zu sehen und ja, wenn es einen Antrag zur Senkung der Bierpreise gibt (siehe oben), ich bin dabei ;-).
  6. In der von dir genannten Position "Sonstige Verbindlichkeiten" steckt z.B. die Verbindlichkeit aus dem Investor, klassische lohnabhängige Verbindlichkeiten (Lohnsteuer, SV) und auch z.B. bereits bezahlte aber nicht eingelöste Gutscheine, Rapid Marie etc. (d.h. sehr vereinfacht, wenn ich heute einen Gutschein um 100,- kaufe, hat Rapid 100,- Verbindlichkeit bis zur Einlösung).
  7. Wie gesagt, ich werde in diesem Rahmen sportlich keine Bewertung abgeben. Ich sage nur, er hat eine klare Meinung, was man verbessern muss, und will es umsetzen. Wir hatten auch Trainer, die als Aktionsplan "die Konsequenz vor dem Tor" in solchen Situationen verbessern wollten, was eine inhaltliche Nullaussage ist. Am Ende wird jeder am sportlichen Erfolg gemessen, das ist eh klar. Kann man so sehen. Ich für meinen Teil denke mir aber auch, wenn ich wieder einmal 30 Minuten in der Warteschlange auf mein Bier warte, das Nostalgie nicht immer ein Asset ist.
  8. Nach längerer Zeit wieder ein Update von mir: Gestern am 21.10. fand eine Sitzung des Wirtschaftsbeirats und im Anschluss eine Sitzung des gesamten Beirats statt. Im Wirtschaftsbeirat war unser Präsidium durch Alexander Wrabetz und Christian Podoschek vertreten, die GmbH durch unsere neue GF Wirtschaft, Daniela Bauer. Daniela, die trotz allem erst seit 7 Wochen offiziell im Amt ist, gab einen kurzen Einblick in ihre aktuellen Themen. Neben internen Maßnahmen und den "üblichen Verdächtigen", wie Sponsorenverhandlungen gab sie uns auch einen Einblick in den Entscheidungsprozess betreffend Ausrüstungsvertrag, anstehende Infrastrukturthemen, Ideen zur Verbesserung des Stadionerlebnisses (Stichwort Connectivity) aber auch einer besseren und kommerziell erfolgreicheren Nutzung des Stadions, insbesondere des Business Clubs Bereichs, in spielfreien Zeiten. Sehr erfreulich war auch der Absatz des dritten Trikots, die nächste Lieferung sollte zeitnah erfolgen. Christian Podoschek berichtete über erfolgreiche Optimierungen bei bestehenden Finanzierungen und eine Erhöhung des Liquiditätsspielraums, was nur durch das mittlerweile ausgezeichnete wirtschaftliche Standing und die dadurch auch erreichte Attraktivität für lokale und internationale Finanzierungsinstitute möglich war. In Erinnerung sei auch gerufen, dass sowohl bei Transferausgaben als auch bei Transfererlösen zeitlich gestreckte Zahlungen auf Raten üblich sind. Unsere Forderungen aus diesen Ratenvereinbarungen übersteigen unsere Verbindlichkeiten ca. im Verhältnis 2:1. Das Bilanzergebnis wird im Rahmen der HV am 15.11 präsentiert, und keine negative Überraschung bringen. Alexander Wrabetz berichtete u.a. über die Verhandlungen zur TV-Vermarktung. Wie man auch medial mitverfolgen konnte, waren die Voraussetzungen denkbar schlecht, da es mit Sky nur einen relevanten Interessenten gab, der noch dazu wirtschaftlich unter Druck steht. Auf der anderen Seite galt es, die sehr unterschiedlichen Interessen von 12 Vereinen unter einen Hut zu bekommen. Unter diesen Voraussetzungen sind sowohl die Größe des (dennoch deutlich geschrumpften) Kuchens als auch deren Aufteilung für Rapid akzeptabel, insbesondere die wesentlich sinnvollere Neuaufstellung des Ö-Topfes kann als Erfolg verbucht werden. Für die nächste Verhandlung in ca. 3 Jahren wird es jedenfalls unbedingt notwendig sein, die Option einer Eigenvermarktung durch die Bundesliga seriös und umfassend als Alternative vorzubereiten - und damit sollte man ab sofort starten. Im Anschluss an die Sitzung des Wirtschaftsbeirats traten alle 3 Ausschüsse zusammen, und berichteten jeweils über besprochene Themen und Initiativen, wie z.B. die Organisation der Wahlmöglichkeit vor dem 15.11. (Organisation) oder Projekte in Kooperation mit dem Institut für Sportmedizin der Uni Wien (Schmelz). Als Highlight berichtete unser Trainer über die bisherige Entwicklung, diagnostizierte Problemstellen und skizzierte vorgenommene und zukünftige Veränderungen auf und abseits des Platzes. Sowohl die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation als auch die feste Entschlossenheit, unsere Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu bringen, waren deutlich hör- und spürbar. Ich kann euch hier leider aus Vertraulichkeitsgründen keine Details weitergeben und werde mich - als mich sicher selbst überschätzender Pseudoexperte und vor allem Fan - noch mehr hüten, eine fachliche Bewertung seiner Aussagen vorzunehmen, aber eines kann ich euch versichern: Peter Stöger hat einen sehr klaren Blick darauf, was es zu verbessern gilt, wo es auf und abseits des Platzes Handlungsfelder gibt und ist fest entschlossen, Dinge zum Positiven zu wenden. Die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz (ja, ich werfe 10 € zusätzlich in die "Wiener helfen Wiener" - Box), und ich wünsche Peter, unserer Mannschaft, mir und uns allen, dass wir schon morgen einen Schritt in die richtige Richtung sehen werden. Ich hoffe, viele von euch am 15.11. bei der HV zu sehen!
  9. Bernd Hartweger

    Rapidlauf 2025

    Sehr nette Stimmung, den Lauf selbst fand ich sehr gut organisiert, Startnummernabholung und Depot in einer Schlage zu organisieren, ist mE verbesserungswürdig. Aber Rapid-like wird es sicher nächstes Jahr noch besser. Stark, dass die gesamte Geschäftsführung und große Teile des Präsidiums dabei und/oder anwesend, und auch Staff etc. gut vertreten waren. Meinem Laufpartner und mir hat es jedenfalls so gut gefallen, dass wir beschlossen haben den Lauf so richtig zu genießen und nicht in 16 Minuten herunter zu hetzen, wir sind aber froh, dass es kein Rundenlauf war, weil eine Überrundung dann doch den Genuss vielleicht getrübt hätte ;-). Special credits den Teilnehmer:innen des Special Needs Team und den Rollstuhl-Tandems - einfach großartig!
  10. Wenn man sein Ohr nahe am Verein hat, oder auch Artikel wie jenen auf Laola1/90minuten liest, wird hoffentlich klar, dass die Besetzung des Wahlkomitees und unsere Wahl der 3 Mitglieder am Montag mitentscheidend ist, was im Vorfeld der Präsidiumswahl passiert. Ich finde es auch schade, dass die schriftlichen Bewerbungen der Kandidaten nicht öffentlich sind. Wenn das Gerücht stimmt, dass manche sich nur mit einem Einzeiler beworben haben, finde ich es erst recht schade. So bin ich natürlich gespannt, wie sich die Kandidaten präsentieren werden und wie sie sich inhaltlich positionieren, zumal ich 2 der Kandidaten bisher nicht kennengelernt habe. Wen ich natürlich persönlich kenne, ist Gerhard Weihs, den ich unter anderem beim Thema "Geschäftsbericht/Transparenz" unterstützt habe. Ich habe seine Bewerbung gelesen, und kann mich mit den Punkten, für die er steht, insbesondere aber auch mit jenen, für die er nicht steht (u.a. taktische Spielchen, um Kandidaten ins Präsidium zu "pressen"), sehr gut identifizieren und würde mich freuen, wenn er einer der 3 direkt gewählten Mitglieder des Wahlkomitees werden würde.
  11. So, wie in einem anderen Thread bereits angekündigt, diesmal leider mit etwas Verspätung zwei Updates von mir: - Am 4.4. hat der Wirtschaftsbeirat getagt. Die Sitzung fand vor den Djurgarden-Spielen statt, die Stimmung war also ziemlich gut ;-). Von Seiten des Präsidiums waren Alexander Wrabetz, Edeltraud Hanappi-Egger und Christian Podoschek dabei, als eure Vertreter waren Jochen Lehner und ich anwesend. Agendapunkte waren die Trennung von Marcus Knipping, Sponsorenreaktionen und Auswirkungen der Hartberg Vorkommnisse sowie geplante bauliche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Stadion, die wir teilweise auch aus dem - von uns bekanntlich maßgeblich gespeisten - Bundesliga-Strafentopf - finanzieren könnten. Außerdem gab es Einblick in damals aktuell laufende Verhandlungen mit bestehenden und potentiellen neuen Sponsoren und die aktuelle Verkaufssituation im VIP Bereich (Logen ausverkauft, Ebene 2 mit sehr guter Auslastung, Ebene 1 schwächelt). In Summe wurde über eine erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung für 2024/25 berichtet. Ein zentraler TO-Punkt war die Wahl des oder der Delegierten in das Wahlkomitee. Es gab zwei Kandidat:innen, Michael Krammer wurde mit Mehrheit gewählt und wird somit eines von 6 Mitgliedern im WK sein. Bekanntlich entsendet jeder Ausschuss des Beirats eine Person (in Summe also 3), 3 Mitglieder werden am 30.06. auf dem Mitgliedertreffen gewählt. Das Wahlkomitee hat eine sehr wichtige Aufgabe, ich möchte euch daher bewusst dazu aufrufen, von eurem aktiven und passiven Wahlrecht Gebrauch zu machen. Es ist nicht egal, wer aus welchem Motiv im Wahlkomitee sitzen wird und wir sind gut beraten potentielle Kandidat:innen auch aus diesem Blickwinkel zu beurteilen. - Wie sich manche von euch vielleicht erinnern können, gab es auf der letzten HV eine Diskussion zwischen Gerhard Weihs und Präsidiumsmitglied Christian Podoschek betreffend Einhaltung des Beschlusses aus dem Jahr 2013, einen Geschäftsbericht „nach dem Vorbild des FC Basel“ zu veröffentlichen und daraufhin die gemeinsame Entscheidung, dieses Thema im Ethikrat zu behandeln. Dies ist zwischenzeitlich geschehen, und ich durfte in diesem Prozess als Unterstützung für Gerhard mitwirken und an zwei Gesprächsrunden, einmal unter der Leitung des Ethikrates, einmal in kleiner Runde mit Gerhard, Christian Podoschek und Hannes Magedler, unserem Leiter Finanzen, teilnehmen. Ein Update zu diesem Thema, dem ich nicht vorgreifen will, wird es ebenfalls auf dem MT am 30.06. geben, aber ich kann euch schon heute sagen, dass ich sowohl mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin, also auch damit, wie dieser Prozess gelaufen ist und wie konstruktiv alle Beteiligten waren. Gerade in Zeiten wo man wieder einmal Spannungen im Verein wahrnimmt ist das vielleicht ein kleines Beispiel dafür, was es heißt, gemeinsam für den Verein und seine Mitglieder zu arbeiten und sein eigenes Ego hintan zu stellen. In diesem Sinne nochmals Sorry für die verspäteten Berichte, ich hoffe viele von euch am 30.06. zu treffen.
  12. Ich will auf den Artikel im Detail gar nicht eingehen, es ist natürlich nicht alles falsch, aber auch bei weitem nicht alles richtig. Die Frage „cui bono?“drängt sich natürlich auf und die Schlagseite ist offensichtlich. Ich kann aber auch mit meinem heutigen Wissensstand nochmals versichern, dass die Trennung von Marcus Knipping nicht grundlos und nach Konsultierung eines Arbeitsrechtsexperten erfolgt ist. Es braucht schon viel Phantasie um sich vorzustellen, dass Alexander, Edeltraud, Christian & Co so einen Schritt leichtfertig setzen, ohne dafür einen konkreten und rechtlich relevanten Anlass zu haben. Und um es auch den einfachsten Gemütern klar zu sagen: Die Entfernung von Alkohol aus der Geschäftsstelle war jedenfalls nicht der Grund. Morgen findet übrigens die erste Tagsatzung vor dem Arbeitsgericht zu diesem Thema statt.
  13. @Gschropp bin niemand, der sich leicht angegriffen fühlt, passt schon. teile in ansätzen die meinung, dass teil des problems ist, dass alle rund um rapid viel meinung haben und diese gerne auch überall gefragt oder ungefragt kundtun. ist andererseits halt auch ausdruck des emotionalen verhältnisses dass viele von uns zu unserem verein haben, dessen ausmaß manchmal diesseits der grenze des gesunden angesiedelt ist. mir persönlich ist die (über-) identifikation trotzdem lieber als ein kunden-konzern verhältnis wie zB 300km westlich. dagegenhalten möchte ich auf jedem fall in einem punkt: es gibt im präsidium sehr aktive mitglieder, die ehrenamtlich (!) unfassbar viel zeit für den verein aufwenden und auch dorthin gehen, wo es wehtut oder wehtun kann. da passiert sehr viel, was außerhalb nicht sichtbar ist. p.s.: info zur letzten beiratssitzung von mir ist noch ausständig - wird nachgeliefert
  14. In Anlehnung an Karl Valentin: es wurde schon über alles spekuliert, aber noch nicht von allen. Ich habe in meiner Funktion als Mitgliedervertreter im Beirat des SK Rapid das Gespräch mit dem Präsidium gesucht, und möchte mit euch gerne meinen aktuellen Wissenstand - im Rahmen der gebotenen Vertraulichkeit - teilen: Das für mich Allerwichtigste vorab: Es ist nichts vorgefallen, was in irgendeiner Art und Weise zu Sorge im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation, deren Einschätzung, Darstellung oder ähnliches Anlass gibt. Und ich kann auch alle Spekulationen, die in Richtung Belästigung, etc. gehen definitiv zurückweisen, ebenso einen geplanten fliegenden Wechsel zu einem anderen Verein. Das Präsidium hat mir gegenüber Gründe für die Trennung genannt, die ich - sofern die damit verbundenen Vorwürfe stimmen, was ich natürlich nicht verifizieren kann/konnte - nachvollziehen kann. Die angeführten Gründe sind deutlich weniger spektakulär und dramatisch als die oben genannten, aber dennoch arbeitsrechtlich und auf Managementebene relevant. Es ist gut möglich, dass Marcus das anders sieht und ich kann und will zum jetzigen Zeitpunkt und mit meinem aktuellen Wissensstand hier keine Wertung abgeben. Ich kann nur sagen, es handelt sich um einen im Wirtschaftsalltag normalen Vorgang, der uns alle hier aber natürlich besonders emotionalisiert. Die Kommunikation des Präsidiums ist für viele von uns deshalb unbefriedigend, ist aber auch in der aktuellen Situation und vor dem Hintergrund einer im schlechtesten Fall drohenden (arbeits-) gerichtlichen Auseinandersetzung sowohl zeitlich als auch inhaltlich korrekt und professionell erfolgt. Erlaubt mir zum Schluss noch etwas Persönliches: ich habe Marcus und seine Arbeit bei Rapid in vielen Bereichen sehr geschätzt, dass es zur Trennung kommt, bedauere ich und enttäuscht mich, unabhängig davon, was die Gründe dafür sind.