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  1. Für Rapid bringts halt leider etwas. Die haben bei Rapid leider gute Propaganda-Leute, die perfekt (aber auch großteils auf richtig ungustiöse Weise) das Wohlwollen der Medien und die Vorteile, die sich ihnen bieten, weil Rapid die meisten Fans hat, für sich nützen. Wenn ich Rapidler wäre, würde ich es auch so machen. Ich bin und kann aber kein Rapidler sein. Wahrscheinlich eh auch deswegen.
  2. Was es für mich aber jetzt nicht besser macht, wenn sie bei Sky ihren ehemaligen Analyse-Homie hypen wollen, dann aber die groß angekündigte Doku unter den Tisch fallen lassen, weil er scheitert. Wirft für mich irgendwie ein sehr ungutes Bild auf Sky, sehr im Sinne von Freunderlwirtschaft. Im Endeffekt haben sie dann aber doch eine Zusammenarbeit mit Rapid vereinbart, das wurde sogar - fast schon stolz - öffentlich so kommuniziert, damit sie anscheinend als Ersatz eine Doku über die Rapid-Frauen bringen konnten, die sensationell den zweiten Platz in der 2. Liga erreicht haben. Die einen, vor allem Rapidfans, mögen das alles toll finden, für mich ist es eine unausgewogene Berichterstattung und die Erzeugung eines Hypes für einen einzelnen Verein, inklusive der Benachteiligung aller anderen Vereine. Es mag schon stimmen, dass Rapid oft die meisten Klicks und die höchste Einschaltquote bringt, als Austrianer missfällt mir aber die Art und Weise wie damit umgegangen wird. Für mich ist und bleibt es Propaganda, die Rapid zum Vorteil gereicht (mehr Sichtbarkeit für die Sponsoren in den Medien, fast schon gehirnwäscheähnliche Berichterstattung und daraus resultierend ein höheres Fanaufkommen, das dann in weiterer Folge wieder medial abgefeiert wird, usw usw) und als Austrianer kann mir das nicht gefallen. Zum Glück kann Rapid das alles nicht in sportliche Erfolge ummünzen. Die angekündigte Sky-Doku über die Rapid-Männer (bzw über Stögsi) hätte mich heuer allerdings ausnahmsweise interessiert und höchstwahrscheinlich amüsiert. Wenn ich nicht so blöd wäre und nicht unbedingt unsere Auswärtsspiele (kann leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auswärtsfahren) und die PL sehen wollen würde, würde ich glatt mein Sky-Abo kündigen, weil mich dieses Vorgehen abstößt.
  3. Dann hätten sie es zu Beginn der Saison nicht so großspurig ankündigen sollen. Und so wie du es beschreibst, war es rein propagandistisch geplant. Sonst hätten sie es eben NICHT wegen Erfolglosigkeit abgebrochen! Klar, es war ein Vereinbarung mit Stöger. Rapid hatte nichts damit zu tun. Wer's glaubt. Arg, was dir immer und überall erzählt wird.
  4. Was ist jetzt mit der Sky-Doku über die heroischen Rapid-Männer? Wann wird die ausgestrahlt? Oder halten diese schleimleckenden Propagandawappler von Sky ihre Ankündigung tatsächlich nicht ein und zeigen diese Doku nicht, obwohl sie Rekordeinschaltquoten garantieren würde? In den 80er-Jahren brachte die BBC über das heutzutage bei allen verhasste Manchester City eine Langzeitdoku, in einer Saison, in der sie absteigen mussten. (Ich glaube, man kann sich das sogar heute noch auf YouTube ansehen.) Und Sky verzichtet auf eine Doku über Rapid, nur weil sie wieder einmal nicht Meister wurden und diese Doku nicht ins Propagandakonzept passt? Hätte man das nicht vorher ahnen können, bevor man die Doku verkündet hat, dass dieser Fall eintreten könnte? Wie erbärmlich und eierlos kann man sein? Schade, einmal hätte ich interesse an Rapid gehabt und dann so eine Farce! Schämt euch, ihr Versager! Sachen wie diese sind der Grund, warum mich Rapid samt seinem Medientross dermaßen anwidert.
  5. Ich glaube nach wie vor, dass Rapid für diese Propaganda nichts gezahlt hat. Es wurde aber sogar offiziell verlautbart, dass Sky und Rapid für diese Doku eine Zusammenarbeit beschlossen haben. Es mag schon sein, dass Rapid-Themen in vielen Fällen die meisten Klicks und die besten Einschaltquoten bringen, aber niemand wird bestreiten können, wie sehr Rapid auch unabhängig davon das Liebkind der Medien ist. Was für mich extrem auffällig war, ist, wie sehr diese Doku in sämtlichen Medien beworben wurde. Mich hat gewundert, dass der ORF das Meisterschaftsfinale auf ORF 1 gezeigt hat.
  6. Finanziell wird uns das nicht gesunden, aber wir können jeden Euro brauchen. Die Prämien in der Europaleague sind noch spärlicher. Quasi nur eine Erstattung der Reisekosten. Wobei man das in Relation sehen muss. Jahresbudget der Frauen zwischen 600.000 bis 800.000 Euro. Marktwerte unserer besten Spielerinnen so um die 40.000 laut Soccerdonna. Was besonders bitter ist, der Verkauf unserer damaligen Topscorerin Agerholm hat ungefähr so viel eingebracht, wie man für die Pyroverwendung im Derby als Strafe zahlen musste.
  7. Ich kann Zorn nirgends erkennen. Bin ich blind? Außerdem hat er auf Insta ein Foto vom CL Finale gepostet, wenn mich nicht alles täuscht. (OK, zeitlich wäre es locker möglich gewesen noch rechtzeitig dort zu sein.)
  8. Berechnung von KI bei CL Sieg: Ein Gesamtsieg der FK Austria Wien Frauen in der UEFA Women’s Champions League (UWCL) für die Saison 2026/2027 würde dem Verein reine UEFA-Erfolgsprämien von bis zu 1,995 Millionen Euro einbringen. [1] Die UEFA hat für den Zyklus von 2025 bis 2027 ein neues Ausschüttungsmodell etabliert. Die finanzielle Prämie setzt sich dabei kumulativ aus den fixen Startgeldern, den leistungsbezogenen Boni pro Runde und Platzierung sowie der finalen Titelprämie zusammen.
  9. Quelle KI, somit mit Vorsicht zu genießen: Startprämie, sollte man sich für die CL 26/27 qualifizieren 505.000 Euros. Prämien in Ligaphase: Sieg 60.000 Euro, Remis 20.000 Euros Platzierungsbonus 10.000 bis 180.000 Euro, abhängig von der finalen Platzierung in der Tabelle. Quali für Knock Out Play Offs 100.000 Euro Einzug Viertelfinale 200.000 Einzug Halbfinale 250.000 Finalist 300.000 Turniersieger 500.000
  10. Hoffentlich! Wäre erstens geil und zweitens ein Vorteil, weil sich die Spielerinnen das Herumreisen ersparen würden.
  11. In der heutigen Print-Ausgabe der Kronen Zeitung ist ein Interview mit Gollowitzer. Ich werde versuchen den Inhalt halbwegs korrekt zusammenzufassen: - Bezüglich Rückkauf der Anteile wurden mehrere Optionen geprüft, aufgrund "zu hoher Forderungen an Rechten" konnte noch keine Lösung gefunden werden. - Man wird ein internationales Bietverfahren einleiten, um einen geeigneten Partner für die Austria zu finden. (Ist damit gemeint, dass irgendjemand anderer die Anteile der WTF und der anderen Investoren zurückkauft, weil wir nicht die Kohle dafür haben? So verstehe ich das zimindest.) - Eine große internationale Beratungsfirma, die mit Top-Klubs bestens vernetzt ist, soll bei der Suche nach diesem Partner helfen. Man will ein Insignia-Desaster verhindern. - Der neue Investor soll im Idealfall 49.9% der Anteile erwerben - Der Verein soll die Möglichkeit haben über die Jahre die Anteile mit einer attraktiven Rendite zurückzukaufen. - Mit Zagiczek will man unbedingt verlängern. Sein Vertrag läuft im Oktober aus. - Interessamt fand ich folgende Aussage über einige Kritiker von Zagi: " ... Als Helfer getarnte Heckenschützen, welche sich darüber hinaus sogar über violette Shirtfarben von Funktionären empören, sind hierzu alles andere als hilfreich ..."
  12. Tja, unsere Schiris stellen die österreichische Bundesliga auf den Kopf, die anderen Schiris leiten europäische Finali. Wird sich wohl so bald nichts daran ändern.
  13. Ein Geheimplan, der sooo geheim ist, dass ihn Alexander Huber präsentieren kann. Hui! Weiter schreibt er ja in diesem Artikel sinngemäß, dass Rapid plant, eine zusätzliche Heimstätte zu bauen. Eben für diese Rapid 2 Heimspiele (und der heroischen Aufstiegs Rapidlerinnen), die dann nicht mehr stattfinden sollen, damit man den Rasen im Plastiktempel nicht überstrapaziert. Völlig wirres Zeug! Bin froh, dass ich seine anderen "Artikel" nicht lesen muss, weil mich seine Rapid nicht interessiert.
  14. Ab der 70. Minute ist das Spiel genau die Nervenschlacht geworden, die ich befürchtet habe, zusätzlich noch mit einem aberwitzigen Finale, das meine Phantasie vor dem Spiel nicht im Programm hatte. Wir haben eigentlich gut begonnen, haben am Anfang auch die besseren Szenen gehabt. Von St. Pölten kam eigentlich null. Leider haben wir es, wie so oft in letzter Zeit, verabsäumt verdient in Führung zu gehen. Dann wäre der Nachmittag entspannter abgelaufen. Aber ab der 70. Minute wurden unsere Spielerinnen immer nervöser und haben nur noch blind den Ball weggeschlagen. Auch in Situationen, in denen das gar nicht nötig war. Und bei den seltenen Nadelstichen, die sie setzen konnten, fehlte am Ende immer die nötige Präzision, um vor das Tor zu kommen. Teilweise waren wir da heute wirklich schwach, so ehrlich muss man sein. Sowas geht normalerweise nie gut, aber trotzdem hab ich im gesamten Spiel nur eine einzige zwingende Chance von St. Pölten in Erinnerung, die Pal hervorragend vereitelt hat. Ich bin ja immer sehr vorsichtig und will nie was verschreien. Deshalb dachte ich mir so um Minute 91 "Bitte stellts euch nicht schon jetzt runter zu den Banden, das Spiel ist noch nicht aus". Aber in Minute 94 und 50 Sekunden dachte ich mir, so jetzt wird doch nix mehr passieren und zückte das Handy, um einen eventuellen Platzsturm zu filmen, weil die Leute schon an den Banden standen. Und zack, Elfmeter. Ich hab das Leben nicht mehr gepackt. Die komplette Saison Tabellenführer, die einzige Niederlage kassiert im letzten Spiel durch einen Elfer in der 95. Minute, der erst in der 99. Minute ausgeführt wurde, gegen ein St. Pölten, das kaum etwas zu Stande gebracht hat in diesem Spiel. Und so den Titel verspielt. Unfassbar. Dass wir dann noch den Ausgleich schießen, hätte ich nie und nimmer geglaubt. Aber unsere Spielerinnen schon! Noch während des Gestochers vor dem St. Pölten Tor dachte ich mir, jetzt wird der Schiri gleich wieder abpfeifen, wie sie es meistens machen, auch wenn es gar keinen sichtbaren Grund dafür gibt. Ja, und der Rest ist Geschichte! Ich hab das Tor dann gar nicht mehr richtig mitbekommen, ich muss mir das im Fernsehen noch einmal ansehen. In den letzten Runden ist uns ein bisschen die Luft ausgegangen, wir haben einfach zu selten unsere Torchancen genützt. Und trotzdem kann man kein verdienterer Meister sein als die Frauen von Austria Wien in der Saison 25/26. Der Kader war dann gegen Ende der Meisterschaft auch aufgrund der Verletzungen etwas zu dünn. Wir konnten bis auf Sisic eigentlich nie jemanden einwechseln, die noch etwas drauflegen konnte. Wie hätten wir das gehandelt, wenn wir im EC noch eine Runde weitergekommen wären? Da wär der Doublegewinn wohl noch schwieriger geworden. Aber man muss allen Verantwortlichen zu diesem Erfolg gratulieren: Hensel, der laut Kurier Makas geholt hat (Wahnsinn, dass es tatsächlich einen Grund gibt, einmal Hensel zu loben!), Makas natürlich und Kenesei, die die Erfolgstruppe aufgebaut haben. Das Frauenteam für diese Saison war hervorragend zusammengestellt! Shampoo! Was Kenesei betrifft, so frage ich mich, wie er das alles unter einen Hut bekommt. Trainer, Sportdirektor, Spielerinnenverpflichtungen, Vorbereitungen auf MS-Spiele, Vorbereitungen auf EC-Spiele, und das alles praktisch nebenbei, weil er hauptberuflich (angeblich) bei der PVA arbeitet. In seinem Fall würde ich es besser finden, wenn er sich mit voller Kraft nur Austria Wien widmen könnte. Nicht, dass er noch einmal ein Burnout bekommt. Und ich glaube, es wäre auch für den Verein besser. Zum heutigen Schiri möchte ich sagen, dass, auch wenn er in der 95. Minute einen (aus meiner Stadionsicht) korrekten Elfer für St. Pölten gegeben hat, endlich einmal ein neutraler Schiri war. Er hat sich sogar zwei oder drei Mal von Mätzchen unserer Spielerinnen reinlegen lassen und Freistoß gegeben, was am Ende der 100 verrückten Minuten unterm Strich eine ausgewogene Spielleitung bedeutet hat, denn auch die St. Pöltnerinnen waren nicht um Mätzchen verlegen. Wenn ich mir aber im Vergleich mit heute, die Schiedsrichterin vom Spiel gegen den Red Bull in Erinnerung rufe, dann war das ein ungeheuerlicher Skandal, was die abgezogen hat. Normalerweise hätten wir bei einem normalen Schiri den Sack schon gegen Red Bull zugemacht. Ich habe gehört, dass sich der St. Pölten Trainer im Interview darüber aufgeregt haben soll, dass der Schiri nach dem Elfertor noch einmal angepfiffen hat. Wenn man aber nach dieser Logik geht, hätte auch der Elfer selbst nicht mehr ausgeführt werden dürfen, denn da waren die 95 Minuten auch schon längst um. Man muss auch froh sein, dass der Schiri nach dem Elfer das Spiel noch einmal angepfiffen hat, was aber mMn durchaus in Ordnung war, weil die St. Pölterinnen fast 5 Minuten lang ihr Elfmetertor und den vermeintlichen Meistertitel gefeiert haben. Aber es hätte sicher auch genug Oaschloch-Schiris gegeben, die genossen hätten, das Spiel nicht mehr anzupfeifen. Bei der Nachspielzeit handelt es sich aber immer um eine Minimum-Nachspielzeit. Unsere Gegner regen sich inzwischen schon auf, wenn sie gegen uns nicht bevorzugt werden. (Ich erinnere auch an das Auswärtsspiel der Männer in Graz vorige Saison.) Was für widerliche Jammerlappen! Was für schlechte Verlierer. So ein St. Pölten mit so einem Trainer hat sich keine Titel verdient. Forza Viola!