Tjo, warum bin i net überrascht? Ich hab' schon nach der Einführung auf der Familientribüne gedacht, ob das vielleicht ein Testballon ist, Jetzt stellt sich heraus: Jo, war einer.
Meine Meinung (!) dazu ist folgende:
Dass meine Oma durch jahrzehtelanges Zusammenleben mit meinem kettenrauchenden Opa in der selben (eher kleinen) Wohnung messbaren gesundheitlichen Schaden durch Passivrauch genommen hat, kann ich mir gut vorstellen. Dasselbe gilt auch z.B. für Personal in der Gastro oder von mir aus auch für einen langjährigen Bürokollegen, der neben einer Raucherin sitzt/hackelt. Soll so sein.
Aber ich habe echt Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie dieser negative gesundheitliche Effekt bei mir und meinen Eltern aussehen soll, wenn wir einmal im Monat einen Nachmittag beim Opa zu Besuch sind. Von Rauchen im Freien, wo sich der Rauch praktisch ungehindert verflüchtigen kann, mal ganz abgesehen.
Ernstgemeinte Frage, da ich es wirklich nicht weiß: Wovon reden wir hier?
Vielleicht mag ja jemand, der die Faktenlage kennt, hier einmal darstellen, welchen gesundheitlchen Schaden jemand zu erwarten hat, der 50 Jahre lang jedes Heimspiel neben 2 Rauchern sitzt, die pro Spiel ein Packerl abfackeln, gern im Vergleich zum erwartbaren Schaden durch 50 Jahre Feinstaubbelastung in Wien?
(Ja, mir ist klar, dass beide zu addieren sind, mich würde die Relation interessieren.)
Edit: schaut so aus, als hätte das @Iw4n schon beantwortet, ich sollt schneller tippen