PrinceFerdi

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  1. Als ich mal beim Billa vergessen hatte, die Bananen abzuwiegen, wollte die Kassiererin nicht den weiten Weg zur Waage gehen - ich fragte sie, ob sie mir denn das Produkt nicht verkaufen wolle, denn darum ginge es in ihrem Business. Sie schaute mich fragend an. Und genauso geht es mir im neuen Stadion. Ich darf als Gast nicht das Gefühl haben, dass mir mehr an der Sache liegt als dem Verein selbst. Nicht ich sollte mir wünschen müssen, dass ich schnell ein Bier bekomme, sondern der Verein sollte danach trachten, so viele Getränke wie möglich zu verkaufen. Dem Verein sollte daran gelegen sein, dass ich möglichst viel Zeit im Stadion verbringe, im Fanshop, im Pub, dass ich mich mit der Mannschaft auseinandersetze, interessiert bin, bereit bin, meine Zeit und mein Geld hier zu investieren. Und zwar gern. Am schlimmsten ist es im Pub, wo den Angestellten so wurscht ist, wer die Austria ist, sie wahrscheinlich nicht einmal einen Spieler kennen, ja sich nicht einmal für Fußball interessieren. Jetzt schauen wir halt die Auswärtspartien woanders, wo es mehr Fußballatmosphäre hat und die Kellner mehr Austrianer sind als im Pub IM EIGENEN STADION...
  2. Der Verein glaubt nicht an sich, seit längerem schon sportlich nicht, dadurch auch sonst nicht. Wir taumeln dahin... Wir brauchen Erfolg, alles andere erscheint mir momentan sekundär, aber erschreckend ist dieser minimalistische Zugang in sehr vielen Bereichen schon...
  3. Andere Baustelle: Gestern mal die Sicht von der Familientribüne (West) ausprobiert, acht Gelbwesten passten auf uns auf: Vier vor der Tribüne sitzend, vier auf der Tribüne auf diesen Stiegenaufgangsplateaus stehend, einer davon genau vorm Tor - der versperrt die Sicht für die ersten vier, fünf Reihen aufs Mitte Tor, abgesehen davon dass er sich permanent bewegt hat - das ist kompletter Schwachsinn. Lösungsvorschlag: Die Securities sollten dort auch auf Hockern sitzen.
  4. Der FK Austria Wien möge vielleicht auch dem einen oder anderen Abonnenten möglichst bald einen Grund geben, sein (in meinem Fall) 400-Euro-Abo zu verlängern. Habe seit 20 Jahren ein Abo, aber ein bissi Ambition von seiten des Vereins würde mir als Motivation zur Geldtransaktion nach den vergangenen zwei Saisonen (insbesondere nach der noch immer nicht verdauten und auch noch nicht verziehenen Letsch-Verlängerung vor einem Jahr) ganz gut tun... So ein Hauch von Hoffnung, von Begeisterung, von Euphorie wäre ganz nett - Ilzer war ein guter Anfang, jetzt noch ein sehr guter Spieler in jedem Mannschaftsteil. Salzburg wird heuer schwächeln, eine gute Mannschaft, die sich etwas zutraut und der wir etwas zutrauen, wäre wichtig.
  5. Irgendwie, dieser Jubel beim 1:0 von Spartak gegen Slovan vor einem Jahr hinterließ ein wenig Zweifel gegenüber El Maestro bei mir zurück. Der Name sowieso, und wenn der auch als jugendlicher Leichtsinn abgetan wird, so sieht man Bruder Nikon auf orf.at mit den Großbuchstaben NM auf der Trainerbank sitzen - mir sind da zu viele Anzeichen eines gewissen Narzissmus mit dabei. Auch stört mich, dass der Bruder scheinbar im Paket (Nestor sagt, er habe "riesige Qualität") dazu genommen werden muss. Ich bin ehrlich gesagt begeistert, dass El Maestro Sturm-Trainer wird, wenn er ein guter Trainer ist - und vieles spricht dafür - dann ist das für die Liga nur gut. Zudem sehen wir dann das Ergebnis seiner Arbeit - und das wird sicherlich interessant. Ilzer bei uns wird auch interessant, Prognosen sind reines Kaffeesudlesen - wer hätte Adi Hütter diese Karriere zugetraut oder Ralph Hasenhüttl...?
  6. Aus ökologischer Sicht ist das alles kompletter Schwachsinn und folglich abzulehnen.
  7. knapp vor Sevilla.
  8. Dass Rapid im Vergleich zu allen anderen Mannschaften zwei Heimspiele mehr austragen darf (bzw. eines mehr als der Fünftplatzierte), ist der nächste Schwachsinn. Das sind immerhin um 12,5 Prozent mehr Heimspiele als zum Beispiel der FAK hat (18 Rapid, 16 Austria) und somit sind das auch entsprechend mehr Einnahmen.
  9. Damit tu ich mir einfach auch schwer. "In" aus österreichischer Sicht sind momentan mit Stöger (Teamspieler, Europacupfinale, WM, Meister), Hütter (Teamspieler, Europacupfinale, Meister), Hasenhüttl (Teamspieler, Meister) oder Glasner (über 500 Pflichtspiele, Cupsieger) halt doch ziemlich gestandene Exspieler.
  10. Austria 4:0 Red Bull Salzburg vor einem Jahr, das sprach auch für Letsch...
  11. Nein, hab nix gefunden, nur Konferenz.
  12. Bin immer skeptisch, wenn Nicht-Fußballer als Trainer agieren. Das gilt in diesem Fall sowohl für Ilzer als auch für El Maestro. Beide waren zugegeben zuletzt durchaus erfolgreich, bei Ilzer darf man den Aufstieg mit Hartberg nicht vergessen.
  13. Sollte das Gehalt der Red Bull-Spieler weit über jenen der anderen Bundesliga-Spieler liegen, ändert das den Median nicht. 5000 7500 8000 => Median (der Wert, der in der Mitte liegt) 9124 10.312 (ändert man diesen Wert auf 201.412 ändert sich der Median dadurch nicht). 8000 Euro als Durchschnittseinkommen bedeutet, dass eine Hälfte der Bundesliga-Spieler weniger als 8000 Euro und die andere Hälfte mehr als 8000 Euro brutto verdient. Lässt man die Spieler von RB Salzburg weg, ändert sich dieser Wert natürlich, aber das ist statistisch gesehen dann wertlos.
  14. Muhr ist momentan eine klassische lame duck...
  15. Das ist ein Missverständnis: Stöger wird nicht vergöttert, er ist faktisch alternativlos, er ist der Konsens aller. Ich kann mich kaum an einen anderen Namen erinnern, der hier als möglicher Sportdirektor diskutiert wurde. Er kennt den Verein, er hatte Erfolg hier, er hätte das Standing, er hat die Expertise, er hätte von allen Seiten das Vertrauen. Im Verein fehlt seit Jahren ein Gegengewicht neben Markus Kraetschmer, der zwangsläufig immer stärker wurde. Stöger kann man zutrauen, die Struktur im Verein wieder ins Gleichgewicht zu bringen, und zwar sofort. Unsere Geduld ist zu Ende. Wir spielen seit längerem nicht gut, oft sogar richtig schlecht, Peter Stöger kann fast nur gewinnen, nicht verlieren. Ich vergöttere ihn nicht, mir fällt einfach kein anderer ein...