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  1. Einen Kommentar von mir auch noch zum Thema, Rapid sei als Zuschauermagnet bzw. als Verein mit hohen Fixkosten (weil viele Mitarbeiter, etc.) am stärksten von der Krise betroffen: Ich denke das wird vom Verein bewusst etwas dramatischer dargestellt, als es in Wirklcihkeit ist. Ich sehe uns trotzdem in der besseren Lage gegenüber den kleineren Vereinen. Lieber durch die fehlenden Zuschauereinnahmen mehr Verluste als ein kleinerer Verein, dafür aber mehr Basis und "Fangnetz" in Form von Fans, Sympathisanten, Sponsoren, Unterstützern, etc. dahinter stehen. - Salopp gesagt, wen interessiert es schon, wen Hartberg, WAC oder Wattens Insolvenz anwenden müssen? - Bei uns sieht das anders aus, da gibt es im Zweifel dann doch viele, die das mit aller Kraft verhindern werden wollen und entsprechend (finanziell) unterstützen. (Ein wichtiges Detail am Rande: Nicht jeder Sponsor und nicht jeder Fan ist finanziell von der Krise betroffen.)
  2. Es kann sich von Monat zu Monat, von Woche zu Woche, ja tagtäglich, so vieles ändern. Es kann keiner abschätzen, wie es weiter geht, da sind so viele unbekannte Faktoren dabei. Kann die Saison tatsächlich komplett mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden? Wie entwickelt sich die Wirtschaft und welche Auswirkung auf das Sponsoring ergeben sich daraus? Wie entwickeln sich durch die Krise die Spielergehälter und/oder Ablösesummen? Können internationale Bewerbe in der kommenden Spielzeit stattfinden, und wenn ja, in welcher Form? - Um nur die grundlegendsten aller Fragen zu erwähnen, die aktuell keiner beantworten kann. Alles steht und fällt mit dem Coronavirus, mit einer 2. Welle, mit einem Medikament, mit einem Impfstoff, mit den staatlichen und behördlichen Einschränkungen und Auflagen, und noch so vielem mehr. Da jetzt eine Momentaufnahme und einen Ausblick aus Rapid-Sicht rauszuposaunen, halte ich für absolut unseriös, weil das morgen schon überholt sein kann. Und die meisten würden Rapid dann wieder am jetzigen Standpunkt niedernageln, nach dem Motto, "aber ihr habt ja Ende Mai gesagt...". Was auch immer kommen mag und kommen muss, kann aktuell eben noch keiner abschätzen. Die Rapid-Familie muss es dann mittragen, wenn es soweit ist. Es gibt so viele Eventualitäten, die durch kleinste Details beeinflusst werden, dass es einfach den Rahmen sprengen würde und keinen Sinn macht, diese alle öffentlich durchzukauen. Unter dem Strich bin ich aber der Meinung, dass alle in einem Boot sitzen und alle Vereine - bis auf ganz wenige Ausnahmen - national und international vor den gleichen Problemen stehen. Was es leichter macht, dass die Existenzen gesichert werden können, und die Kräfteverhältnisse zwischen Ländern, Ligen und Vereinen in etwa gleich bleiben.
  3. Wenn man so darüber nachdenkt, es gibt wenige Vereine denen der Erfolg nicht früher oder später zu Kopf steigt und in Größenwahn ausartet, das ist nichts Neues. (Mit Ausnahme jener Vereine, die konstant Erfolg haben, bei denen es die Normalität ist.) Aber spielt man kurzfristig am Limit oder über den eigenen Verhältnissen, dann geht es meistens nicht eine Ebene nach unten dorthin wo man hingehört, sondern gleich mehrere Ebenen, und das sehr schnell. Die Vergleiche ins schwarze und rote Graz der Vergangenheit sind hier sehr passend. Aber auch unsere High & Fire-Politik im Zuge der Euphorie des neuen Stadions schlägt in diese Kerbe. Das neue Stadion und die wirtschaftlichen Erfolge haben Krammer und Peschek nicht sympathischer gemacht, bei Gruber und den LASK-Konsorten ist es eben der sportliche Erfolg, der innerhalb weniger Jahre Insolvenz und Demut vergessen lies. Und wohl auch Intelligenz und logisches Denken.
  4. Es sitzen alle in einem Boot. Ich gehe schon davon aus, dass sich im Fußball alle Summen - bis zur Erholung der Wirtschaft - nach unten regulieren werden. So bekäme man bei einem Spielerverkauf für gleiches Geld bessere Spieler, für weniger Geld gleich gute Spieler. Die Investitionen werden sich aber generell in Grenzen halten. Abwanderungswillige müssen erst einmal einen Verein finden, der für sie Ablösesummen und (gute) Gehälter zahlt. Ich glaube sogar, dass letztlich - bei Regulierung der Summen nach unten - die Gehaltsschere von der österreichischen zur z.B. 2. deutschen Bundesliga kleiner werden wird.
  5. Wenn andere User - und die Personen dahinter - offensiv öffentlich deren Situation preisgeben, muss man mit Reaktion/Beurteilung durch andere User - zumindest ist das mein Verständnis eines Forums - rechnen. Da braucht es nicht dich, deren Anwalt zu spielen.
  6. Nein, das werde ich nicht. In dem Beispiel wurde ein 10-20%iger Verlust des monatlichen Einkommens einer Haushaltsperson als Argument genommen, dass "nicht mehr geht". - Ja das kann durchaus sein, aber wenn trotzdem Rapid-Mitgliedschaft und eine ordentliche Bestellung im Fanshop möglich ist, dann ist die Erwähnung dieser Gesamtsituation für mich fehl am Platz. Und ja, man muss die Sprit-/Konsumausgaben und alle anderen Ausgaben, die man jetzt einspart, mit den Lohn-/Gehaltseinbußen gegenüberstellen, damit das Ganze aussagekräftig wird.
  7. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, und auch Off-Topic, aber: Deine 2 Kleinkinder hättest du auch ohne Corona, bei deiner Frau in Karenz ändert sich die Höhe des Kinderbetreuungsgelds durch Corona auch nicht, und dein Lohn/Gehalt ist durch Kurzarbeit nur um 10% (oder, wenn du nicht schlecht verdienst, bis zu 20%) reduziert. - Diese Situation ist hier nicht erwährenswert, wenn man bedenkt, welche Tragödien Corona anderswo tatsächlich geschaffen hat. Was kostet bitte ein Bier im richtigen Stadion, die Anreise zum richtigen Stadion, etc. und wie viel habt ihr euch durch die nicht stattfindenden Spiele erspart? - Da braucht man nicht jammern über die virtuellen Preise.
  8. Ich werde Rapid hier unterstützen, der schwierigen Situation wegen. Ich werde auch (nur) 4 - damit der Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann - Freunde zu mir in die - mit Fernseher ausgestattete - Rapid-Garage einladen. Dafür muss aber jeweils eine virtuelle Eintrittskarte erworben werden. Und für das Bier verlange ich einen symbolischen Euro, dann werden am Ende des Tages so um die € 50,- auch noch virtuelle Getränke erworben. Was bietet aber Rapid da? - Ich erwarte mir hier schon ein ordentliches Rahmenprogramm, und nicht nur das Abspulen der Doku, die es auch frei verfügbar auf Youtube gibt. Infos habe ich aber noch keine dazu gefunden. Ich hoffe Rapid enttäuscht nicht. Man kann das schließlich richtig geil aufziehen.
  9. Es wird eine Zeit nach der Krise geben. Es wird Fußball nach der Krise geben. Es wird eine höchste Spielklasse nach der Krise geben. Und natürlich ist die Existenz von Rapid gesichert, dieser Verein ist viel zu groß, viel zu populär und viel zu sehr in so vielen Menschen und Organisationen verankert, als dass er jemals zum Umbringen wäre. - Unter diesen Umständen mehrere Schritte zurück (notfalls auch in Spielklassen) zu machen, würde die gesamte Rapid-Familie mittragen, wenn es nicht anders möglich wäre. - Das viel realistischere Szenario ist aber, dass alle Vereine in einem Boot sitzen, und alle alles unternehmen werden, es hunderte Ausnahmegenehmigungen geben wird, es einen solidarischen Schulterschluss aller Beteiligten geben wird, so dass am Ende die höchste Spielklasse im nächsten Jahr bis auf den Absteiger gleich wie heuer besetzt sein kann. Rapid wird's immer geben.
  10. https://kurier.at/sport/fussball/corona-fussball-europaverband-uefa-koennte-den-lask-zum-meister-in-oesterreich-machen/400782773
  11. Moment. Ich persönlich habe zu wenig Einblick, um Pescheks Arbeit beurteilen zu können. Aber: Peschek hat in seiner Position und auf seiner Ebene das Recht, Unterstützung für Rapid zu fordern. Meiner Meinung nach sogar die Pflicht. Es wird ihm vielleicht auch nicht gefallen, das jetzt tun zu müssen. Ihm wird die noch viel tristere und wichtigere Situation von so vielen anderen Menschen und Organisationen vorgehalten. - Aber jeder der hier postet, sorgt sich ja auch um unsere Rapid. Man könnte statt der online abgegebenen Kritik an Peschek ja auch Sinnvolleres zur Bewältigung der aktuellen Krise beitragen, oder? Jeder bewegt sich halt in seinem Bereich, und versucht da das Bestmögliche. Ich stelle eine Frage: Alle 4 Sekunden stirbt ein Mensch den Hungertod. - Und wir schreiben hier über die Auswirkungen des Coronavirus auf einen Fußballverein. Sind wir wirklich so viel besser, als Peschek?
  12. Wenn das Szenario eintritt, dann in allen Bereichen. Also werden auch Spielergehälter und Eintrittskarten, beispielsweise, entsprechend sinken müssen. Wir werden es sehen. In letzter Konsequenz ist alles auch eine Chance. Der Gesundheitsbereich wird personell aufstocken müssen. Auf jede Insolvenz folgt nach Normalisierung der Lage - und die wird kommen - auch ein Start-up, eine Nachfolgefirma. Mir ist natürlich klar, dass das den Betroffenen im Moment nichts bringt.
  13. Vor allem ist das Ganze ja ein Teufelskreis. Auf die Fußballvereine bezogen, ist man auf Sponsorengelder umso mehr angewiesen. Aber auch die Sponsoren werden den Coronavirus spüren, vielleicht das ein oder andere Unternehmen so massiv, dass das Sponsoring eingestellt oder zurückgeschraubt werden muss.
  14. Es spricht nichts dagegen zuzuwarten. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Abbrechen kann man immer noch. Ob der Abbruch jetzt oder in einem Monat stattfindet, ist völlig egal. Das bringt keine Vor- oder Nachteile für irgendwen. Nur die Ungeduld spricht dagegen. Natürlich sollten sich jetzt alle Ligen, Verbände, Vereine, etc. auf alle möglichen Szenarien - sportlich und wirtschaftlich - vorbereiten. Sollte die Pause aber noch länger dauern, hat man aber genug Zeit dafür. Das geht ja auch vom Homeoffice aus.
  15. So wie ich das verstanden habe wurde in der österreichischen und deutschen Eishockeyliga abgebrochen, es gibt keinen Meister und die internationalen Plätze werden nach derzeitiger Platzierung vergeben. - Weiß jemand wie es dort mit dem Auf-/Absteiger geregelt ist? Sofern es dort so etwas gibt und es sich mit dem Fußball vergleichen lässt, wäre diese Info interessant. Ich habe dazu leider nichts gefunden.
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