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Überschwänglicher Jubel blieb beim zurückhaltenden Niederländer aber aus: "Was das bedeutet, weiß ich erst im Urlaub." Zu diesem Zweck wird sich Moniz für zwei Wochen ins heimatliche Eindhoven verfügen, selbst ein Fußballfanatiker wie er ("Urlaub ist für mich Strafe") könnte dort etwas Abstand gewinnen. Abstand von seiner ersten vollen Saison als Profitrainer, die sich nicht immer als leicht gestaltete. Dass sich daran dank Double etwas ändern wird, glaubt Moniz freilich nicht. "Wir können vor dem Druck nicht weglaufen. Wenn man das nicht kann, sollte man den Verein wechseln."
Das betrifft auch schon den Sommer, in dem Österreichs Ligakrösus neuerlich Anlauf auf die bisher unerreichbare Champions League nimmt und am 17./18. Juli in die zweite Qualifikationsrunde einsteigt. Bereit sei die Mannschaft dafür aber noch nicht. "Wir haben noch immer gewisse Unerwachsenheiten, auch verteidigend", meinte Moniz, nachdem er die - auch im Cupfinale präsente - mangelnde Chancenauswertung bekrittelt hatte. "Wir müssen realistisch sein, wir sind noch lange nicht bereit."
Ein wichtiges Element auf dem Weg zum Erfolg sei "mentale Härte" gewesen, sowohl bei ihm als auch bei seinen Spielern. Diese, forderte der 47-Jährige, müssten aber noch zugänglicher für Kritik werden. "Es gibt noch immer Spieler, die mich nicht mögen. Weil ich Spieler, die nicht 100 Prozent abrufen, damit konfrontiere." Der Doublegewinn sei dabei hilfreich, "wenn sie jetzt sehen, dass das zum Erfolg führt".



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