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zwei artikel zur geplanten neuen halle in münchen:

https://www.zeit.de/news/2026-10/28/neue-muenchner-konzert-arena-soll-weltstars-locken

https://www.rnd.de/kultur/munich-arena-mit-20-000-plaetzen-warum-eher-muenchens-olympiahalle-als-koeln-neue-konkurrenz-droht-65TUIJUZ3FHRDEQ2P7LQCD57LM.html

auch in münchen ist ein ticketprovider direkt an bord, was hinsichtlich der buchungssituation schon sehr bedenklich werden kann. 

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ASB-Legende

Ich versteh bis heute nicht, warum die Stadt das Stadion nicht mit der Wien Holding Arena zu verknüpfen. Ein Multifunktionsstadion mit Eventhalle(n) mit unterschiedlichen Fassungsvermögen wäre doch ein Traum gewesen. Aber ja.. wir schuastan hoid immer irgendwelche halben Sachen zusammen.

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Fußballgott
raumplaner schrieb vor 42 Minuten:

zwei artikel zur geplanten neuen halle in münchen:

https://www.zeit.de/news/2026-10/28/neue-muenchner-konzert-arena-soll-weltstars-locken

https://www.rnd.de/kultur/munich-arena-mit-20-000-plaetzen-warum-eher-muenchens-olympiahalle-als-koeln-neue-konkurrenz-droht-65TUIJUZ3FHRDEQ2P7LQCD57LM.html

auch in münchen ist ein ticketprovider direkt an bord, was hinsichtlich der buchungssituation schon sehr bedenklich werden kann. 

Inwiefern?

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Oasch
Aegis schrieb vor 28 Minuten:

Ich versteh bis heute nicht, warum die Stadt das Stadion nicht mit der Wien Holding Arena zu verknüpfen. Ein Multifunktionsstadion mit Eventhalle(n) mit unterschiedlichen Fassungsvermögen wäre doch ein Traum gewesen. Aber ja.. wir schuastan hoid immer irgendwelche halben Sachen zusammen.

Weil es nicht billiger wird. Du kannst ja das Stadionfeld selbst nicht als Halle benutzen. 

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ASB-Legende
revo schrieb vor 14 Minuten:

Weil es nicht billiger wird. Du kannst ja das Stadionfeld selbst nicht als Halle benutzen. 

Je nach Plan mit verschließbarem Dach schon. Natürlich wird sowas nicht billiger. Aber anstatt 2 Eventlocations zu bauen hätt ich halt gleich eine ordentliche hingestellt. Man hätte ja auch da Investoren ins Boot holen können. 

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#27 Branko Boskovic
little beckham schrieb vor 1 Stunde:

ÖFB-Kreise, aber das wurde ja mittlerweile auch schon oft genug öffentlich erwähnt.

Pröll und Rangnick sollten sich vielleicht auch davor noch abstimmen und danach die Investorenpläne der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Wenn man bereits Zusagen für eine Finanzierung hat, dann ist das ein guter Baustein. Blockieren wäre dann unmöglich bzw. politischer Selbstmord. 

 

 

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Prickelnd
Boidi schrieb vor 4 Stunden:

Gibt Klingt das aber deutlich anders als RR mit ich habe 3-4 Investoren und wir können gleich loslegen 

 

AlexR schrieb vor 3 Stunden:

Wenn man "nur anfangen braucht zu bauen", hätte ich mir schon erwartet, dass Rangnick und seine Investoren das abgeklärt hätten 

Das ist sehr stark aus dem Kontext gekürzt. 

Schnabl hat die Argumentation der Stadt ins Treffen geführt, dass es aufgrund des Budgets und der Sparzwänge gar nicht möglich sei. Rangnick entgegnete darauf, dass das gar nicht das Thema sei, es eine Reihe von Investoren gäbe, die nur darauf warten würden, dass es grünes Licht gibt aber alleine Diskussion darüber ist nicht möglich. Und dann hat er u.a. den Denkmalschutz* ins Spiel gebracht und ist teilweise mit dem Jedermann-Regisseur ins Philosophieren übergegangen.

*Also exakt das Argument, welches Hacker im Jahr 2023 als Grund genannt hat, warum ein Neubau kategorisch ausgeschlossen sei. 

Außerdem hat er damals ergänzt: "Man könne natürlich eine Denkmalschutz-Sinnhaftigkeitsdebatte führen, das mache ich aber sicher nicht. Faktum ist: Es ist denkmalgeschützt!". 

little beckham schrieb vor 7 Stunden:

Aber wenn die Stadt das kategorisch ausschließt, wird man sich nach Alternativen umsehen, das haben Rangnick und Pröll beide bereits gesagt. Man wird also der Stadt nicht ewig auf die Nerven gehen.

Das hat halt der leider bereits verstorbene Leo Windtner schon im Jahr 2019 gesagt. Und dann paar Jährchen später auch Milletich, ich sag nur Parndorf. 

Aber jetzt mal in die Runde gefragt: Aber welchen Nutzen hat der ÖFB eigentlich wirklich davon? 

Sicherlich profitiert jeder (kurz gesagt wir potentiellen Stadionbesucher) von einem besseren Stadionerlebnis, womöglich hilft es sogar sportlich wenn man den schwer zu bezifferten Heimvorteil noch weiter steigert. Aber die höheren Ticketeinnahmen werden wohl auch von einer höheren Miete ziemlich egalisiert. Ich sehe da bei Rangnick (wie eh bei uns allen...) mehr ideologische, fußballromantische Gründe. Aber der business case des ÖFB ist mir relativ unklar. 

Es gibt natürlich mehrere Gründe für die Stadt Wien, warum sie selbst beim Modell "es braucht keinen Cent der Steuerzahler" gegen das Projekt sind. 

Die KI fasst das relativ kurz zusammen:

Zitat

1. Politisches Risiko

Wenn das Projekt später scheitert, schaut am Ende trotzdem die Politik blöd aus. Man kennt das von vielen Großprojekten:

Zuerst privat finanziert, später Forderungen nach Infrastrukturzuschüssen, Verkehrsausbau, Sicherheitskosten, Subventionen. Die Stadt könnte befürchten, langfristig doch zur Kasse gebeten zu werden.

2. Kontrolle verlieren

Aktuell gehört das Happel der Stadt. Mit einem privaten Betreiber verliert Wien Einfluss auf:

Veranstaltungen, Ticketpreise, Nutzungen, langfristige Entwicklung. Politiker geben solche Kontrolle selten freiwillig ab.

Öffentliche Infrastruktur bedeutet nicht nur Gebäude, sondern auch Budgets, Zuständigkeiten, Aufsichtsgremien, Managementfunktionen und zahlreiche operative Aufgaben. Solange ein Stadion in öffentlicher Hand bleibt, werden diese Bereiche von städtischen Einrichtungen und stadtnahen Organisationen gesteuert. Nicht wenige Kritiker sehen darin auch den Verlust von Einflussbereichen und gut dotierten Funktionen im Umfeld öffentlicher Infrastruktur.

3. Wien würde während des Umbaus Einnahmen verlieren

Das Ernst-Happel-Stadion ist zwar vermutlich keine Goldgrube, generiert aber laufende Erlöse durch:

Länderspiele des ÖFB, Konzerte, Firmenveranstaltungen, Vermietungen, Hospitality-Bereiche.

Bei einem kompletten Neubau wären 3 bis 5 Jahre Ausfall nicht unrealistisch. In dieser Zeit müssten Großveranstaltungen entweder in andere Städte ausweichen oder Wien würde sie teilweise verlieren.

4 St. Marx

Sollte Wien wirklich eine große Eventhalle in St. Marx wollen, entsteht ein direkter Wettbewerb um:

Konzerte, Events, Sponsoren, Veranstalter.

Dann würde die Stadt womöglich ihr eigenes Projekt konkurrenzieren.

5. Ideologische Gründe

Die Wiener Stadtregierung verfolgt traditionell eher das Modell:

Öffentliche Infrastruktur in öffentlicher Hand. Ein privat finanziertes Prestigeprojekt mit internationalen Investoren passt nicht automatisch in dieses Denken. Ein privat finanziertes Stadion würde zeigen, dass ein Großprojekt auch ohne städtische Federführung realisierbar wäre. Nicht jeder in der Wiener Politik dürfte daran Interesse haben.

 

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Fußballgott
flanders schrieb vor 3 Stunden:

Pröll und Rangnick sollten sich vielleicht auch davor noch abstimmen und danach die Investorenpläne der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Wenn man bereits Zusagen für eine Finanzierung hat, dann ist das ein guter Baustein. Blockieren wäre dann unmöglich bzw. politischer Selbstmord. 

 

 

Aber nochmal: die Pläne und Zusagen setzen Gespräche mit der Stadt voraus. Wenn diese nicht stattfinden (aus welchen Gründen auch immer), wird man nichts mit echter Substanz präsentieren können oder wollen.

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My rule is never to look at anything on the Internet.
little beckham schrieb vor 9 Stunden:

Was vor 10 Jahren war, hat halt mit Pröll und Rangnick relativ wenig zu tun. Dass da beim ÖFB in den letzten Jahrzehnten viel falsch gelaufen ist, ist glaub ich eh jedem klar. Aber wenn die Stadt das kategorisch ausschließt, wird man sich nach Alternativen umsehen, das haben Rangnick und Pröll beide bereits gesagt. Man wird also der Stadt nicht ewig auf die Nerven gehen.

Rangnick redet quasi schon seit Amtsantritt vor 4 Jahren, Pröll ist auch schon 18 Monate im Amt. Man kann froh sein, dass Rangnick solche Ausreden im Fußball nicht akzeptieren würde. 

Sollen sie machen. Der Business Plan wird sicher leichter, wenn man keine Millionenstadt mit perfekter Infrastruktur im Hintergrund hat. 

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Offizieller Social Media Account des SK Rapid Wien

Rangnick is halt noch immer Deutscher, der glaubt das man mit akribischer Planung, ordentlichen und konkreten Plänen in der Sache vorwärts kommt. Aber eigentlich muss er nur versichern können das die Roten als Sieger hervortreten, dann ist auch der Denkmalschutz etc Geschichte und das Stadion steht. Solang das nicht der Fall ist, legt man sich quer.

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ASB-Messias
12 hours ago, Antirapidler said:

Rangnick is halt noch immer Deutscher, der glaubt das man mit akribischer Planung, ordentlichen und konkreten Plänen in der Sache vorwärts kommt. Aber eigentlich muss er nur versichern können das die Roten als Sieger hervortreten, dann ist auch der Denkmalschutz etc Geschichte und das Stadion steht. Solang das nicht der Fall ist, legt man sich quer.

Als ob in Deutschland die Art von Rangnick immer zu Erfolg führt.

 

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Oasch
Aegis schrieb vor 23 Stunden:

Je nach Plan mit verschließbarem Dach schon. Natürlich wird sowas nicht billiger. Aber anstatt 2 Eventlocations zu bauen hätt ich halt gleich eine ordentliche hingestellt. Man hätte ja auch da Investoren ins Boot holen können. 

Und dann trägst du dort ein Handball-Spiel mit 60.000 Sitzeplätzen aus?

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ASB-Legende
revo schrieb vor 1 Stunde:

Und dann trägst du dort ein Handball-Spiel mit 60.000 Sitzeplätzen aus?

Nein. Dann trag ich dort ein Handball/Basketball/Eishockey/Fußball-Spiel abhängig von der Größe aus. Das kann mMn so eine Arena. Vielleicht bin ich da auch a bissl blauäugig. Ich muss ja nicht jeden Tag a 60K Veranstaltung haben. Aber besser 30% Auslastung als nix. 

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Baltic Cup Champion
Aegis schrieb vor 2 Stunden:

Nein. Dann trag ich dort ein Handball/Basketball/Eishockey/Fußball-Spiel abhängig von der Größe aus. Das kann mMn so eine Arena. Vielleicht bin ich da auch a bissl blauäugig. Ich muss ja nicht jeden Tag a 60K Veranstaltung haben. Aber besser 30% Auslastung als nix. 

 

Ja, das kannst vergessen. Da würdest bei jeder Veranstaltung minus machen und die Stimmung wäre wie am Friedhof. Natürlich braucht Wien eine brauchbare Halle für Veranstaltungen. 
Verschließbares Dach ist nett, bedeutet aber nur, dass du im Winter oder bei Starkregen auch alle Veranstaltungen durchziehen kannst die für ein so großes Stadion geplant sind. Es spräche aber nichts dagegen so eine Halle (und weitere Goodies) ans Stadion anzubauen und so ein Veranstaltungszentrum zu bilden (falls der geplante Bau der Eventhalle wirklich nix werden sollte). 

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