bonifaz Beruf: ASB-Poster Geschrieben 31. Juli 2013 Wenn eine Fußballmannschaft gegen diesen Konzern spielt, werde ich immer zu der Fußballmannschaft halten, dafür liebe ich den Fußball einfach zu sehr. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
AlfredoD. Im ASB-Olymp Geschrieben 31. Juli 2013 ich versteh dieses Konzern Gerede nicht mal ansatzweise. dort spielen genauso Fußballer wie anderswo, halt großteils bessere und besser bezahlte. Und ob der Verein jetzt "Austria" Salzburg heisst oder Red Bull, is mir als nicht-betroffener auch eher wurscht, abgesehen davon, dass es ohnehin nur eine Austria gibt und der Rest, der sich so nennt eh unnötig is. Heute hat außerdem nicht Red Bull Salzburg eine Watschen bekommen, sondern der österreichische Fußball. wiedereinmal. find ich halt. und die Ironie is, dass es außergerechnet die österreichischen Spieler sind, die dann immer auslassen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
KidSune Posting-Pate Geschrieben 31. Juli 2013 ich versteh dieses Konzern Gerede nicht mal ansatzweise. dort spielen genauso Fußballer wie anderswo, halt großteils bessere und besser bezahlte. Und ob der Verein jetzt "Austria" Salzburg heisst oder Red Bull, is mir als nicht-betroffener auch eher wurscht, abgesehen davon, dass es ohnehin nur eine Austria gibt und der Rest, der sich so nennt eh unnötig is. Heute hat außerdem nicht Red Bull Salzburg eine Watschen bekommen, sondern der österreichische Fußball. wiedereinmal. find ich halt. und die Ironie is, dass es außergerechnet die österreichischen Spieler sind, die dann immer auslassen. Es schwingt immer die Angst mit einmal CocaCola Wien heissen zu müssen und seine fussballerische Familie zu verlieren... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Prinz Eugen Kotsch of ze Kotsch Geschrieben 31. Juli 2013 ich versteh dieses Konzern Gerede nicht mal ansatzweise. dort spielen genauso Fußballer wie anderswo, halt großteils bessere und besser bezahlte. Und ob der Verein jetzt "Austria" Salzburg heisst oder Red Bull, is mir als nicht-betroffener auch eher wurscht, abgesehen davon, dass es ohnehin nur eine Austria gibt und der Rest, der sich so nennt eh unnötig is. Heute hat außerdem nicht Red Bull Salzburg eine Watschen bekommen, sondern der österreichische Fußball. wiedereinmal. find ich halt. und die Ironie is, dass es außergerechnet die österreichischen Spieler sind, die dann immer auslassen. Ich sehe es problematisch wenn ein Konzern mächtiger als ein Staat wird auf dem Weg ist eine Oligarchie (eine Staatsform die bereits Aristoteles verachtete) zu errichten. Die Produktion von Dosen läuft ja bei RB nur noch nebenbei, und ihr Ziel ist es längst mediale und gesellschaftliche Macht zu erlangen. Ich möchte jetzt nicht eine Zukunft ala Shadowrun in den Raum stellen, aber betrachtet man die Entwicklung von RB genauer sind sie ein Machtfaktor mit dem man rechnen muss. Längst bestimmen sie schon welcher Extremsportler die nötige Öffentlichkeit bekommt und welcher nicht (kenne da einen bei Servus TV). Was sie in Fußball Österreich aufführen (Liefering, Pasching, Austria Salzburg, Projekt Spielberg/Sturm, Versuch einer Erlangung der TV Rechte für Servus TV ...) ist nichts anderes als eine brutale Übernahme des österr. Fußballs. Es ist zwar ein Graus, dass anderen Konzerne durch ihr Sponsoring im Fußball für eine extreme Ungleichheit sorgen, aber die Radikalität mit der RB offen agiert, ist eine etwas gänzlich neues und zumindest für mich erschreckendes. Da ich mir nichts darauf einbilde im Besitz der österr. Staatsbürgerschaft zu sein, ist es mir persönlich vollkommen gleich, wie die "heimischen" Mannschaften abseits meiner Austria spielen. Der positive Nebeneffekt von mehreren internationalen Plätzen wird von mir akzeptiert, aber ich bin Sportsmann genug um es zu akzeptieren, dass sollte meine in der österr. Bundesliga den 4. Tabellenplatz einnehmen, wir es uns einfach nicht verdient haben international zu spielen. Für eine Qualifikation sollte man auch etwas leisten, und selbst wenn man als Patriot anderer Meinung ist, was auch vollkommen legitim ist, sollte man weitblickend genug denken können um zu sehen, dass das Fußballengagement von RB, auf lange Sicht betrachtet, dieser Sportart wirklich schaden wird. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kingpacco V.I.P. Geschrieben 31. Juli 2013 salzburg musste sich zurückziehen, weil fener aufkam Salzburg musste sich zurückziehen? Ich denke mal man hat den türken den platz gelassen um zu kontern. Grad da wenn der gegner versucht offensiver zu agieren muss man trotzdem dagegen halten ,und net so wie die letzten minuten nur darauf hoffen ,das spiel über die zeit zu bringen. Sowas geht meistens schief ,vorallem wenn man aus österreich kommt. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
GMasi Kategrie D - Hooligan Geschrieben 1. August 2013 Passt hier glaub ich auch ganz gut dazu: http://www.90minuten.at/index.php/magazin/interviews/29863-thomas-parits-die-verbannung-der-amateurteams-war-der-groesste-bloedsinn Stimme mit dem Sir 1911% überein. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FAK-masteR AAAAlte Zeiten Geschrieben 1. August 2013 salzburg musste sich zurückziehen, weil fener aufkam weils halt so ist... was natürlich selbstverständlich und automatisch ist nach einem tor.. immer wieder denke ich mir... man schießt ein tor und dan ruht das spiel... jedes verfickte mal.. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DeusAustria FAK, in guten wie in schlechten Zeiten..... Geschrieben 1. August 2013 Ich sehe es problematisch wenn ein Konzern mächtiger als ein Staat wird auf dem Weg ist eine Oligarchie (eine Staatsform die bereits Aristoteles verachtete) zu errichten. Die Produktion von Dosen läuft ja bei RB nur noch nebenbei, und ihr Ziel ist es längst mediale und gesellschaftliche Macht zu erlangen. Ich möchte jetzt nicht eine Zukunft ala Shadowrun in den Raum stellen, aber betrachtet man die Entwicklung von RB genauer sind sie ein Machtfaktor mit dem man rechnen muss. Längst bestimmen sie schon welcher Extremsportler die nötige Öffentlichkeit bekommt und welcher nicht (kenne da einen bei Servus TV). Was sie in Fußball Österreich aufführen (Liefering, Pasching, Austria Salzburg, Projekt Spielberg/Sturm, Versuch einer Erlangung der TV Rechte für Servus TV ...) ist nichts anderes als eine brutale Übernahme des österr. Fußballs. Es ist zwar ein Graus, dass anderen Konzerne durch ihr Sponsoring im Fußball für eine extreme Ungleichheit sorgen, aber die Radikalität mit der RB offen agiert, ist eine etwas gänzlich neues und zumindest für mich erschreckendes. Da ich mir nichts darauf einbilde im Besitz der österr. Staatsbürgerschaft zu sein, ist es mir persönlich vollkommen gleich, wie die "heimischen" Mannschaften abseits meiner Austria spielen. Der positive Nebeneffekt von mehreren internationalen Plätzen wird von mir akzeptiert, aber ich bin Sportsmann genug um es zu akzeptieren, dass sollte meine in der österr. Bundesliga den 4. Tabellenplatz einnehmen, wir es uns einfach nicht verdient haben international zu spielen. Für eine Qualifikation sollte man auch etwas leisten, und selbst wenn man als Patriot anderer Meinung ist, was auch vollkommen legitim ist, sollte man weitblickend genug denken können um zu sehen, dass das Fußballengagement von RB, auf lange Sicht betrachtet, dieser Sportart wirklich schaden wird. Amen! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
hope and glory V.I.P. Geschrieben 1. August 2013 Salzburg musste sich zurückziehen? Ich denke mal man hat den türken den platz gelassen um zu kontern. Grad da wenn der gegner versucht offensiver zu agieren muss man trotzdem dagegen halten ,und net so wie die letzten minuten nur darauf hoffen ,das spiel über die zeit zu bringen. Sowas geht meistens schief ,vorallem wenn man aus österreich kommt. Die Bullen gingen mit ihrem Pressing sehr lange ein hohes Tempo. Die haben sich nicht unötig zurückgezogen, die waren platt. Ausserdem haben die Türken nach dem 1:0 einen Gang zugelegt. Elfer für mich hart. Wenn es heißt die Hand zum Ball, hätte man den nicht unbedingt geben müssen. Salzburg lange mit einer sehr guten Leistung. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
h0nk Dauer-ASB-Surfer Geschrieben 1. August 2013 Ich sehe es problematisch wenn ein Konzern mächtiger als ein Staat wird auf dem Weg ist eine Oligarchie (eine Staatsform die bereits Aristoteles verachtete) zu errichten. Die Produktion von Dosen läuft ja bei RB nur noch nebenbei, und ihr Ziel ist es längst mediale und gesellschaftliche Macht zu erlangen. Ich möchte jetzt nicht eine Zukunft ala Shadowrun in den Raum stellen, aber betrachtet man die Entwicklung von RB genauer sind sie ein Machtfaktor mit dem man rechnen muss. Längst bestimmen sie schon welcher Extremsportler die nötige Öffentlichkeit bekommt und welcher nicht (kenne da einen bei Servus TV). Was sie in Fußball Österreich aufführen (Liefering, Pasching, Austria Salzburg, Projekt Spielberg/Sturm, Versuch einer Erlangung der TV Rechte für Servus TV ...) ist nichts anderes als eine brutale Übernahme des österr. Fußballs. Es ist zwar ein Graus, dass anderen Konzerne durch ihr Sponsoring im Fußball für eine extreme Ungleichheit sorgen, aber die Radikalität mit der RB offen agiert, ist eine etwas gänzlich neues und zumindest für mich erschreckendes. Da ich mir nichts darauf einbilde im Besitz der österr. Staatsbürgerschaft zu sein, ist es mir persönlich vollkommen gleich, wie die "heimischen" Mannschaften abseits meiner Austria spielen. Der positive Nebeneffekt von mehreren internationalen Plätzen wird von mir akzeptiert, aber ich bin Sportsmann genug um es zu akzeptieren, dass sollte meine in der österr. Bundesliga den 4. Tabellenplatz einnehmen, wir es uns einfach nicht verdient haben international zu spielen. Für eine Qualifikation sollte man auch etwas leisten, und selbst wenn man als Patriot anderer Meinung ist, was auch vollkommen legitim ist, sollte man weitblickend genug denken können um zu sehen, dass das Fußballengagement von RB, auf lange Sicht betrachtet, dieser Sportart wirklich schaden wird. Flascher fredl?? aber gut ausgeführte argumentation....seh ich ähnlich 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
J.E V.I.P. Geschrieben 1. August 2013 Hattiwari! Der Drecksverein hat verloren und fliegt hoffentlich nächste Woche raus und scheitert auch in der EL! leider nicht. aber simma froh, dass wenigstens der ausgleich gelungen ist 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
deiml Bester Mann im Team Geschrieben 1. August 2013 Ich sehe es problematisch wenn ein Konzern mächtiger als ein Staat wird auf dem Weg ist eine Oligarchie (eine Staatsform die bereits Aristoteles verachtete) zu errichten. Die Produktion von Dosen läuft ja bei RB nur noch nebenbei, und ihr Ziel ist es längst mediale und gesellschaftliche Macht zu erlangen. Ich möchte jetzt nicht eine Zukunft ala Shadowrun in den Raum stellen, aber betrachtet man die Entwicklung von RB genauer sind sie ein Machtfaktor mit dem man rechnen muss. Längst bestimmen sie schon welcher Extremsportler die nötige Öffentlichkeit bekommt und welcher nicht (kenne da einen bei Servus TV). Was sie in Fußball Österreich aufführen (Liefering, Pasching, Austria Salzburg, Projekt Spielberg/Sturm, Versuch einer Erlangung der TV Rechte für Servus TV ...) ist nichts anderes als eine brutale Übernahme des österr. Fußballs. Es ist zwar ein Graus, dass anderen Konzerne durch ihr Sponsoring im Fußball für eine extreme Ungleichheit sorgen, aber die Radikalität mit der RB offen agiert, ist eine etwas gänzlich neues und zumindest für mich erschreckendes. Da ich mir nichts darauf einbilde im Besitz der österr. Staatsbürgerschaft zu sein, ist es mir persönlich vollkommen gleich, wie die "heimischen" Mannschaften abseits meiner Austria spielen. Der positive Nebeneffekt von mehreren internationalen Plätzen wird von mir akzeptiert, aber ich bin Sportsmann genug um es zu akzeptieren, dass sollte meine in der österr. Bundesliga den 4. Tabellenplatz einnehmen, wir es uns einfach nicht verdient haben international zu spielen. Für eine Qualifikation sollte man auch etwas leisten, und selbst wenn man als Patriot anderer Meinung ist, was auch vollkommen legitim ist, sollte man weitblickend genug denken können um zu sehen, dass das Fußballengagement von RB, auf lange Sicht betrachtet, dieser Sportart wirklich schaden wird. die sache hat, wie alles im leben, viele gesichter. einerseits tut jede starke mannschaft der liga gut. insbesondere mannschaften wie die austria profitieren von gesunder konkurrenz und rbs ist schon ein gradmesser, dem zu entsprechen man sich anstrengen und kontinuierlich steigern muss. also vom sportlichen ist die präsenz von rbs nur zu begrüßen, auch wenn dass eben bedeutet, dass wir am ende weniger titel einfahren. denn die, die wir gewinnen sind dadurch umso mehr wert. andererseits ist das ganze konstrukt (das wort ist zwar negativ belegt, passt aber trotzdem mmn am besten) gesellschaftlich bedenklich. ich mein, nicht einmal in amerika gab es so etwas in dieser ausprägung. zwar halten sich auch dort mäzene sportvereine, die dienen dann aber als statussymbole und/oder zur befriedigung persönlicher eitelkeiten wie das auch bei stronach der fall war. bei redbull dienen alle sport-franchises aber der erfüllung der konzernstrategie. das wiederum heißt, das ziel ist es nicht, erfolgreichen fußball oder eishockey zu spielen (das ist das mittel zur erreichung des ziels), sondern identität herzustellen. die menschen sollen sich mit redbull identifizieren. dm hat erkannt, dass abgesehen von wenigen anderen, für einen konzern nur schwer vereinnahmbaren merkmalen (nation, religion, klasse...), sich der sport am besten eignet um diese identitfikation herzustellen. natürlich kann man jetzt sagen, dass auch klassisches sponsoring darauf abzielt, eine bindung zwischen marke/produkt und den geliebten/präsenten/erfolgreichen sportlern herzustellen und dadurch einen teil der aufmerksamkeit für sich zu nutzen. was redbull macht, ist aber neuzeitliches marketing durch und durch. ein paradigmenwechsel, also nach dem motto "nicht die bedürfnisse der menschen befriedigen, sondern die bedürfnisse selbst schaffen". für mich ist es auch bezeichnend, dass dm zumindest in europa hauptsächlich in der (strukturschwachen) provinz aktiv wird. also dort wo der widerstand der gesellschaft und politik aufgrund von mangelnden alternativen sehr gering ist. in spielberg, salzburg oder leipzig haben solche projekte mehr aussicht auf erfolg, weil es praktisch keine konkurrenz gibt. nähmen wir an dm hätte die austria gekapert, wären der einzige profiteure wohl rapid, sportklub und vienna gewesen. und zwar aufgrund dieser identifikation mit den vereinen. nick hornby`s fever pitch ist kein literarisches meisterwerk, aber er beschreibt das wesentliche der fußballvereine schon sehr gut: "Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden . . ." und gemeint ist in diesem fall nicht "der fußball" sondern arsenal london. der unterschied ist nur, dass man sich -anders als bei frauen- darauf verlassen kann, dass der verein ewig da sein wird. freilich ist das eine romantische vorstellung, aber wer in dieser zeit noch am österreichischen fußball, an österreichischen fußallvereinen hängt ist fußballromantiker, weil er an diese art der bindung glaubt. man glaubt an diese schicksalsgemeinschaft zwischen sich und dem verein. von der gesellschaftlichen perspektive wäre es beruhigender ginge es dm darum dosen zu verkaufen. ihm geht es aber darum, menschen für seine marke zu gewinnen, sie dazu zu bringen, zu sagen "ich bin redbull" ohne zu hinterfragen welche absichten dahinter stecken. und das ist bedenklich. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 1. August 2013 Die Dosen haben gut gespielt und hätten sich rein sportlich den Sieg verdient gehabt. Der Schiri hatte viele unglückliche Situationen, aber der Elfer war klar zu geben. Gefreut hätte ich mich über einen RB Sieg nicht. Wenn eine Fußballmannschaft gegen diesen Konzern spielt, werde ich immer zu der Fußballmannschaft halten, dafür liebe ich den Fußball einfach zu sehr. alles klar und weil du den fussball so liebst hältst du zu einer mannschaft die nachweislich den fussball manipuliert und spiele gekauft hat... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Alizee Milenko Oh Oh Geschrieben 1. August 2013 Es schwingt immer die Angst mit einmal CocaCola Wien heissen zu müssen und seine fussballerische Familie zu verlieren... mhm Coca Cola, lecker 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lewis Austrianer Geschrieben 1. August 2013 Ich sehe es problematisch wenn ein Konzern mächtiger als ein Staat wird auf dem Weg ist eine Oligarchie (eine Staatsform die bereits Aristoteles verachtete) zu errichten. Die Produktion von Dosen läuft ja bei RB nur noch nebenbei, und ihr Ziel ist es längst mediale und gesellschaftliche Macht zu erlangen. Ich möchte jetzt nicht eine Zukunft ala Shadowrun in den Raum stellen, aber betrachtet man die Entwicklung von RB genauer sind sie ein Machtfaktor mit dem man rechnen muss. Längst bestimmen sie schon welcher Extremsportler die nötige Öffentlichkeit bekommt und welcher nicht (kenne da einen bei Servus TV). Was sie in Fußball Österreich aufführen (Liefering, Pasching, Austria Salzburg, Projekt Spielberg/Sturm, Versuch einer Erlangung der TV Rechte für Servus TV ...) ist nichts anderes als eine brutale Übernahme des österr. Fußballs. Es ist zwar ein Graus, dass anderen Konzerne durch ihr Sponsoring im Fußball für eine extreme Ungleichheit sorgen, aber die Radikalität mit der RB offen agiert, ist eine etwas gänzlich neues und zumindest für mich erschreckendes. Da ich mir nichts darauf einbilde im Besitz der österr. Staatsbürgerschaft zu sein, ist es mir persönlich vollkommen gleich, wie die "heimischen" Mannschaften abseits meiner Austria spielen. Der positive Nebeneffekt von mehreren internationalen Plätzen wird von mir akzeptiert, aber ich bin Sportsmann genug um es zu akzeptieren, dass sollte meine in der österr. Bundesliga den 4. Tabellenplatz einnehmen, wir es uns einfach nicht verdient haben international zu spielen. Für eine Qualifikation sollte man auch etwas leisten, und selbst wenn man als Patriot anderer Meinung ist, was auch vollkommen legitim ist, sollte man weitblickend genug denken können um zu sehen, dass das Fußballengagement von RB, auf lange Sicht betrachtet, dieser Sportart wirklich schaden wird. die sache hat, wie alles im leben, viele gesichter. einerseits tut jede starke mannschaft der liga gut. insbesondere mannschaften wie die austria profitieren von gesunder konkurrenz und rbs ist schon ein gradmesser, dem zu entsprechen man sich anstrengen und kontinuierlich steigern muss. also vom sportlichen ist die präsenz von rbs nur zu begrüßen, auch wenn dass eben bedeutet, dass wir am ende weniger titel einfahren. denn die, die wir gewinnen sind dadurch umso mehr wert. andererseits ist das ganze konstrukt (das wort ist zwar negativ belegt, passt aber trotzdem mmn am besten) gesellschaftlich bedenklich. ich mein, nicht einmal in amerika gab es so etwas in dieser ausprägung. zwar halten sich auch dort mäzene sportvereine, die dienen dann aber als statussymbole und/oder zur befriedigung persönlicher eitelkeiten wie das auch bei stronach der fall war. bei redbull dienen alle sport-franchises aber der erfüllung der konzernstrategie. das wiederum heißt, das ziel ist es nicht, erfolgreichen fußball oder eishockey zu spielen (das ist das mittel zur erreichung des ziels), sondern identität herzustellen. die menschen sollen sich mit redbull identifizieren. dm hat erkannt, dass abgesehen von wenigen anderen, für einen konzern nur schwer vereinnahmbaren merkmalen (nation, religion, klasse...), sich der sport am besten eignet um diese identitfikation herzustellen. natürlich kann man jetzt sagen, dass auch klassisches sponsoring darauf abzielt, eine bindung zwischen marke/produkt und den geliebten/präsenten/erfolgreichen sportlern herzustellen und dadurch einen teil der aufmerksamkeit für sich zu nutzen. was redbull macht, ist aber neuzeitliches marketing durch und durch. ein paradigmenwechsel, also nach dem motto "nicht die bedürfnisse der menschen befriedigen, sondern die bedürfnisse selbst schaffen". für mich ist es auch bezeichnend, dass dm zumindest in europa hauptsächlich in der (strukturschwachen) provinz aktiv wird. also dort wo der widerstand der gesellschaft und politik aufgrund von mangelnden alternativen sehr gering ist. in spielberg, salzburg oder leipzig haben solche projekte mehr aussicht auf erfolg, weil es praktisch keine konkurrenz gibt. nähmen wir an dm hätte die austria gekapert, wären der einzige profiteure wohl rapid, sportklub und vienna gewesen. und zwar aufgrund dieser identifikation mit den vereinen. nick hornby`s fever pitch ist kein literarisches meisterwerk, aber er beschreibt das wesentliche der fußballvereine schon sehr gut: "Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden . . ." und gemeint ist in diesem fall nicht "der fußball" sondern arsenal london. der unterschied ist nur, dass man sich -anders als bei frauen- darauf verlassen kann, dass der verein ewig da sein wird. freilich ist das eine romantische vorstellung, aber wer in dieser zeit noch am österreichischen fußball, an österreichischen fußallvereinen hängt ist fußballromantiker, weil er an diese art der bindung glaubt. man glaubt an diese schicksalsgemeinschaft zwischen sich und dem verein. von der gesellschaftlichen perspektive wäre es beruhigender ginge es dm darum dosen zu verkaufen. ihm geht es aber darum, menschen für seine marke zu gewinnen, sie dazu zu bringen, zu sagen "ich bin redbull" ohne zu hinterfragen welche absichten dahinter stecken. und das ist bedenklich. Ich finde diese beiden Ausführungen sehr interessant und muss gestehen, dass ich mich zum größten Teil mehrheitlich anschließen kann. Auch ich sehe die Aktivitäten von Red Bull in der Welt des Sports allgemein kritisch. Ich bin beispielsweise sehr froh, dass es speziell in Deutschland seitens vieler Vereinsverantwortlichen (Beispiel Watzke), anderer Vereine (es wurden schon Testspiele gegen RBL nicht akzeptiert oder abgesagt) und einiger Fan-Gruppierungen (Stichwort "Alle(s) gegen Red Bull") zumindest versucht wird, Widerstand zu leisten. Ob das schlussendlich wirklich erfolgreich sein wird, wird sich weisen. Speziell die marketingtechnische bzw. strategische Ausrichtung der Marke, wie im Post #2 beschrieben, zeugt meiner Meinung nach aber eher dafür, dass das "Projekt Red Bull Salzburg" nicht so schnell verschwinden wird, wie es teilweise erwünscht oder spekuliert wird. Man wird vielleicht den Fokus wirklich mehr und mehr auf Leipzig legen, Salzburg wird aber in meinen Augen nie/nicht so schnell zumindest von der Bildfläche verschwinden. Die Fussballabteilung Salzburg ist ein Teil, von mir aus ein Puzzlestück, dieses Konstrukts, das relativ wichtig und bedeutend ist. Denn unabhängig von der Qualität unsere Liga oder der internationalen Bedeutung der österreichischen Teams, ist das Land Österreich der Ursprung von Mateschitz und somit von Red Bull. Es würde wohl in der Marketingstrategie nicht gut aussehen, wenn just an der Quelle des Entstehens und Seins, kein "Aushängeschild" als Repräsentanz vorhanden wäre. Darüberhinaus fühlen sich (für mich höchst unverständlich) viele Leute zur Marke Red Bull "hingezogen". Vermutlich aus Patriotismus und Stolz auf einen Österreicher. Ich kann es nicht nachvollziehen. Ein äußerst lächerliches Beispiel für mich ist dass man nach Siegen des RBR-Teams die österreichische Hymne spielt. Mir ist bewusst, dass RBR unter österreichischer Lizenz fährt, aber wenn man sich ansieht, wo das Herzstück liegt, nämlich in Milton Keynes in England oder welche Leute dort mehrheitlich im Team arbeiten, hat das vermutlich genau so viel Bezug zu Österreich, wie ich zu Ägypten, weil ich dort schon ein paar Mal auf Urlaub war. In der Politik/Religion würde man einer solch "radikal" ausgeprägten Herangehensweise vermutlich schnell versuchen einen Riegel vorzuschieben bzw. hat die Geschichte gezeigt, dass oft aus Gehirnwäsche und falschem Patriotismus, sprich strategischem Marketing, auch äußerst negative Auswüchse entstehen können. Das ist aber sicher ein anderes Thema. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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