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Weltklassecoach
On 5/3/2026 at 4:02 PM, AlexR said:

Aha, da weißt du aber scheinbar mehr als die MCOs.

Im Gegenteil: Schau dir Investoren wie Tony Bloom an. Er verzichtet sogar bewusst auf Stimmrechte (Hat auch nur eine Minderheitenbeteiligung) – etwa bei Heart of Midlothian FC –, um die MCO-Regeln einzuhalten, und bringt stattdessen ausschließlich sein Fachwissen ein (z. B. über seine Analysefirma). Jetzt sind die mit einen Mini Budget Tabellenführer... Und hier gibt es viele Positive Beispiele...

Wenn man sich bei einem Thema nicht auskennt, sollte man vielleicht auch einfach einmal nichts posten. Die Wacker-Innsbruck-Fans glänzen in diesem Forum leider oft durch Unwissenheit bei Finanz und Investorenthemen. Ich weiß nicht ob das mit den vielen Pleiten zu tun hat.

Umso absurder ist es, wenn man im Forum nachliest, wie der Einstieg einer angeblich „honorigen“ Hamburger Kaufmannsfamilie bei Wacker Innsbruck – die so vermögend ist, dass sie anonym bleiben möchte – gefeiert wurde und sogar von den Mitgliedern auf der Versammlung bestätigt worden ist. Kritiker wurden im ASB als Ahnungslos abgestempelt. 

Das ist ein gutes Beispiel dafür, welche Art von Investoren wir in Österreich eben nicht brauchen. 

Und die aktuellen Strukturen schrecken seriöse Investoren ab (Noch einmal ich bin dafür das jeder Investor zusätzlich durch eine unabhängige Instanz muss... Wir brauchen keine Schmähbrüder...).

Leider ist das Thema Investoren in Österreich seit dem RB Einstieg ein Tabu Thema bei vielen Fans... Ich würde mir eine Diskussion wünschen wie wir die guten Investoren nach Österreich bekommen... Mit LASK Linz (Freunde des LASK) hat man ja auch positive Beispiele wie man es machen kann...

Die aktuellen Strukturen ziehen aber auch viele dubiose Figuren an in Österreich...

Wir haben viele Traditionsvereine mit Erstliga Geschichte... BW Linz ist ein gutes Beispiel wie man hier mit den nötigen Kapital (Investition in Stadion und Budget) einen tollen Erstligisten etablieren kann... In diesem Fall hat halt die Stadt den Geldhahn aufgedreht... Aber es gibt auch andere Modelle... 

Wir brauchen auch die Diskussion wie wir den Kuchen größere machen können. Und nicht ob wir ihn in 12 oder 16 Teile schneiden....

bearbeitet von FootballLab

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Postinho
nAUTilus schrieb vor 44 Minuten:

Von wo hast du das mit den 5 Mio vom ORF? Und was bekommt er dafür? 4 Livespiele pro Saison und die Zusammenfassungen? Und ja, große Clubs wie RBS oder Sturm sind auf die zusätzliche Million aus dem TV-Vertrag sicher nicht angewiesen, ich meinte da auch eher die kleineren Clubs in der Bundesliga, für die macht das sehr wohl einen Unterschied. Bei einem Saison Budget von 10-12 Millionen sind das rund 10%.

Und der ORF ist doch ab nächster Saison raus aus Liga 2, hat da Laola nicht die Exklusivrechte übernommen? Ich bezweifle, dass man da auf 1 Mio kommt. Selbtst wenn der ORF noch ein Topspiel pro Runde hätte.

Die müssten dann ja 20.000 Abos (zu je 50€ pro Saison) verkaufen, um nur den Preis für die Rechte zu kompensieren, aber Produktionsaufwand, Moderatoren etc. kommen dann jo noch dazu.

hier der Link zum ORF...Geldbetrag steht da keiner, ich habe das damals irgendwo anders gelesen.

https://der.orf.at/unternehmen/aktuell/bundesliga_rechte100.html

Alle Geldwerte sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, ich habe aus dem Gedächtnis geschrieben. Der Vertrag mit dem ORF wurde zeitlich vor dem Vertrag mit Sky abgeschlossen. Der ORF kriegt 4 Livespiele + die übliche Fußballberichterstattung. 

Bei den EC-Einnahmen habe ich mit einer einzigen qualifizierten Mannschaft (Conference League) gerechnet. In den letzten 5 Jahren wurden  im Durchschnitt eher Prämien um die 50 bis 100 Mio erreicht. 

Bei der Liga 2 habe ich überhaupt keine Werte jemals irgendwo gelesen. Da gehts aber eher auch um das Ziel, daß so eine 8er Liga in Zukunft wenigstens 5 Mio im Jahr generieren kann. Ob der ORF nächstes Jahr noch dabei ist weiß ich gar nicht. Die sollte man aber auf jeden Fall an Bord halten. Laola 1 alleine ist ein Niemand, die werden fast gar nix zahlen können. Bisher zeigt der ORF aber pro Runde einiges live, wenn sie da keine Mio im Jahr dafür bezahlen dann würd ich das schon heftig finden. Aber, alles ist möglich.

Die Bundesliga muß ja jetzt auch schon die zweite Liga sponsern. Meines Wissens wurde mit den 2.Liga Mannschaften etwa 200Tausend pro Jahr vereinbart, für aktuell 12 Mannschaften. Für eine Liga die eigentlich mit Profitum gar nix zu tun hat. Da sind lauter Einzelkämpfer drin, die irgendwie versuchen, diese Liga zu überleben.

Man kann natürlich auch die aktuelle 16er Liga2 beibehalten. Dann wirds für jeden Absteiger aus der Bundesliga zur Überlebensfrage. Deswegen wollen genau diese ja die Bundesliga reformieren. Nicht, damit es attraktiver wird, sondern damit sie länger überleben weil dann die Wahrscheinlichkeit für einen Abstieg sinkt. Das kann aber meiner Meinung nach nicht der Sinn einer Profiliga sein. 

Milchmädchenrechnung: sagen wir es gibt insgesamt ca. 35 Mio EUR (die Produktion übernimmt meines Wissens Sky).

8 Mio für die zweite Liga (=1 Mio pro Team)

5 Mio für den VAR

2 Mio für die Schiris

20 Mio für die Bundesliga (=ca. 1,7 Mio pro Team bei gleichmässiger Verteilung)

dazu kämen noch ca. 2,5 Mio aus dem Solidaritätstopf EC (=ca. 200Tausend pro Bundesliga team)....somit gleichverteilt ca. 2 Mio pro Team aus der Bundesliga. Kriegen die "Kleinen" aktuell viel mehr ? 

Wie gesagt, das Ziel sollte sein, daß sich die 8er Liga mit der Zeit selbst erhält. Ob das funktionieren würde steht in den Sternen. Aus meiner Sicht allerdings wahrscheinlicher als, daß die aktuelle 16er Liga bestehen bleibt. Über kurz oder lang wirds da krachen und dann werden unter der Bundesliga die Regionalligen sein.

 

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V.I.P.
plieschn schrieb vor 19 Stunden:

Das Ligaformat bringt keine Spannung, so einfach ist es.

Das sollte aber halt nicht das Kriterium sein, woran man eine Ligareform misst.

Wichtiger wäre, zuerst zu definieren, welche Art von Liga man sein will - bspw will man, dass möglichst viele junge Spieler in der österreichischen Liga spielen oder soll es ein guter Mix sein. Dann sollte man sich fragen, was wichtiger ist - eine de facto geschlossene Liga oder ein offenes System, mit den jeweiligen Vor und Nachteilen. 
Wie viele Teams soll die Liga haben und, wie lange soll der Transformationsprozess dauern (ist der Ausbau auf bspw eine 16er Liga schleichend oder "von heute auf morgen") - ebenfalls, wie soll die Zukunft der zweiten Liga gestaltet sein.

Das letzte Kriterium ist dann, wie gestalte ich eine spannende Liga - weil eine spannende Liga ergibt sich meist von selbst. Die Liga war ja bei der Dauerdominanz von RB Salzburg ja auch nicht spannend - außer man hat es für sich spannend gefunden, wer Zweiter/Dritter oder ab welcher Runde der Meistertitel fixiert wird.

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