Johannes Hoff Thorup ist Trainer des SK Rapid


Message added by Dannyo,

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V.I.P.
tomstig schrieb vor 4 Minuten:

Ich verstehe deinen Ansatz und kann ihm durchaus Sympathie entgegenbringen, aber für mich ist JHT noch immer zu viel Wundertüte. Habe das Derby nicht gesehen, aber wenn ich den Succus der Mehrheit richtig deute, hat er mit seiner "Wir spielen auf Biegen und Brechen hinten heraus"-Taktik schon einmal gegen den VTK ziemlich in den Gatsch gegriffen. 

Grundsätzlich scheitert es mMn nicht an der Taktik, sondern an der Formschwäche der Spieler und der Mannschaft. Aber siehe viele Seiten zuvor.

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ASB-Halbgott
tomstig schrieb vor 5 Minuten:

Ich verstehe deinen Ansatz und kann ihm durchaus Sympathie entgegenbringen, aber für mich ist JHT noch immer zu viel Wundertüte. Habe das Derby nicht gesehen, aber wenn ich den Succus der Mehrheit richtig deute, hat er mit seiner "Wir spielen auf Biegen und Brechen hinten heraus"-Taktik schon einmal gegen den VTK ziemlich in den Gatsch gegriffen. 

Macht er nicht. Er hat schon gesehen, dass es aktuell nicht möglich ist, so zu spielen. Wir sind jetzt sehr weit weg von dem, was er gerne spielen würde.

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miffy23 schrieb vor 9 Minuten:

Hab mich mal mit KI gespielt und eine Analyse der Trainerwechsel in der Bundesliga seit 2000 gestartet.

Doch für mich recht überraschende Ergebnisse, die aber Sinn ergeben finde ich.

- Wechsel zeigen viel häufiger bei akuten Abstiegskandidaten kurzfristige Effekte (50% bei Top4-Teams, 70%+ bei Abstiegskandidaten).

- der kurzfristige Effekt, wenn er denn eintritt, beläuft sich meist auf +0,10 bis 0,20 PPG, findet nach 4-7 Spielen seinen "Peak" und verpufft in der Regel nach maximal 15 Spielen.

- statistisch sind Trainerwechsel nach 15 Spielen nahezu wirkungslos, im Schnitt, und das Team bleibt bei "seinem" Niveau

- Wechsel bei Topklubs in Ö zeigen statistisch viel, viel geringeren Effekt als bei kleinen Klubs

Fand ich alles sehr spannend, natürlich mit einer ordentlichen Prise Salz und Skepsis zu genießen, aber sehr unterhaltsam.

Kurz gesagt: ich fühle mich eher bestätigt, dass das Hoffen auf einen kurzfristigen "Feuerwehrmann" statistisch nicht nur keineswegs eine kurzfristige Erfolgsgarantie wäre - es brächte auch langfristig statistisch gleich Null.

durchaus interessant, was mir genau eines bestätigt. wenn man einen guten kader hat, macht ein guter trainer einen eklatanten unterschied. siehe rangnick und foda unterschied.

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V.I.P.
Patrax Jesus schrieb Gerade eben:

durchaus interessant, was mir genau eines bestätigt. wenn man einen guten kader hat, macht ein guter trainer einen eklatanten unterschied. siehe rangnick und foda unterschied.

Und wenn man einen schlechten hat, oder einen in der Krise steckenden zumindest, bringen die meisten Trainerwechsel nix.

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Im ASB-Olymp

hätt sich auch mit meiner persönlichen wahrnehmung gedeckt, es kommt eben seltenst was besseres nach - gilt für alle positionen 

seh als wichtigste komponente um erfolgreich sein zu können stetiges weiterbilden, lernen und an sich arbeiten - grad a kühbauer und ein helm leben das und das macht sie stark

hoffe hoff is da der selbe typ

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V.I.P.
Tobal12345 schrieb vor 11 Minuten:

hätt sich auch mit meiner persönlichen wahrnehmung gedeckt, es kommt eben seltenst was besseres nach - gilt für alle positionen 

seh als wichtigste komponente um erfolgreich sein zu können stetiges weiterbilden, lernen und an sich arbeiten - grad a kühbauer und ein helm leben das und das macht sie stark

hoffe hoff is da der selbe typ

Für mich ist die Conclusio: viel wichtiger als der Trainer ist schlicht der Kader.

Ein guter Trainer kann aus einem guten Kader nochmal mehr rausholen, aus einem schlechten vielleicht ein Quäntchen mehr, aber ist trotzdem zum Großteil Passagier in den meisten Fällen. Es geht da um Schwankungsbreite, die von Kader ausgehend kommt.

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miffy23 schrieb vor 21 Minuten:

Für mich ist die Conclusio: viel wichtiger als der Trainer ist schlicht der Kader.

Ein guter Trainer kann aus einem guten Kader nochmal mehr rausholen, aus einem schlechten vielleicht ein Quäntchen mehr, aber ist trotzdem zum Großteil Passagier in den meisten Fällen. Es geht da um Schwankungsbreite, die von Kader ausgehend kommt.

siehe auch https://www.90minuten.at/de/red/magazin/interviews/news-archiv/2015/yueksel-sariyar-----taktik-ohne-individuelle-qualitaet-bringt-nichts-/

er wusste es schon 2015 :davinci: 

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Wo is mei Kettn?
Huanghe schrieb vor 47 Minuten:

Wir wurden ja nicht an die Wand gespielt. In erster Linie hat die Konsequenz in der Defensive gefehlt, die zu dummen Toren geführt hat. Aber scheint ja schwierig zu sein, ihnen das beizubringen.

Besonders wenn man sicht anschaut, wie viele unserer Gegentore durch klare Individualfehler entstanden sind. Schmerzhafte Ballverluste im Spielaufbau, Tormannfehler, Gegentor-Assist im/beim eigenen 5er - da war alles dabei. Und so viele Spiele haben wir jetzt doch noch nicht gespielt. 

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wenn der Knoten endlich platzt, wir um ein Hauseck besser auftreten werden. Es werden auch dann nicht von heute auf morgen sämtliche Probleme verschwunden sein, aber sehr viel an unserem aktuelle Auftritt ist dieser unsagbaren Negativserie zuzuschreiben, die natürlich jedem einzelnen bewusst ist.

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V.I.P.
narf schrieb vor 4 Minuten:

Besonders wenn man sicht anschaut, wie viele unserer Gegentore durch klare Individualfehler entstanden sind. Schmerzhafte Ballverluste im Spielaufbau, Tormannfehler, Gegentor-Assist im/beim eigenen 5er - da war alles dabei. Und so viele Spiele haben wir jetzt doch noch nicht gespielt. 

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wenn der Knoten endlich platzt, wir um ein Hauseck besser auftreten werden. Es werden auch dann nicht von heute auf morgen sämtliche Probleme verschwunden sein, aber sehr viel an unserem aktuelle Auftritt ist dieser unsagbaren Negativserie zuzuschreiben, die natürlich jedem einzelnen bewusst ist.

unsere komplette Mannschaft ist offensiv ausgerichtet und wir bringen pro Spiel 1-2 Torschüsse zusammen, selbst mit einem Haaland vorne hätten wir das Derby verloren, wir haben keinen kleinen Knoten sondern eine Affenfaust, das wird ein langer Weg, sprachlich dürfte es auch nicht so einfach in der Mannschaft sein 

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ASB-Halbgott
Huanghe schrieb vor 55 Minuten:

Macht er nicht. Er hat schon gesehen, dass es aktuell nicht möglich ist, so zu spielen. Wir sind jetzt sehr weit weg von dem, was er gerne spielen würde.

Also haben wir uns jetzt einen Trainer geholt, der außerhalb seiner eigenen Komfortzone agieren und ein von ihm gar nicht gewolltes taktisches Konzept umsetzen muss, weil wir gar nicht in der Lage wären, so zu spielen, wie der neue Trainer das bevorzugt? Was soll da noch schief gehen...

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Postinho

Die Zauberwörter hier: wenn, falls, wenn dann endlich, hoffentlich

ich halt mich an die allgemeine Wettervorhersage: Es wird ziemlich sicher kalt werden oder warm. Mancherorts könnte es auch regnen oder schneien. Grundsätzlich ist auch Sonnenschein möglich. 

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Weltklassecoach
1 hour ago, miffy23 said:

Hab mich mal mit KI gespielt und eine Analyse der Trainerwechsel in der Bundesliga seit 2000 gestartet.

Doch für mich recht überraschende Ergebnisse, die aber Sinn ergeben finde ich.

- Wechsel zeigen viel häufiger bei akuten Abstiegskandidaten kurzfristige Effekte (50% bei Top4-Teams, 70%+ bei Abstiegskandidaten).

- der kurzfristige Effekt, wenn er denn eintritt, beläuft sich meist auf +0,10 bis 0,20 PPG, findet nach 4-7 Spielen seinen "Peak" und verpufft in der Regel nach maximal 15 Spielen.

- statistisch sind Trainerwechsel nach 15 Spielen nahezu wirkungslos, im Schnitt, und das Team bleibt bei "seinem" Niveau

- Wechsel bei Topklubs in Ö zeigen statistisch viel, viel geringeren Effekt als bei kleinen Klubs

Fand ich alles sehr spannend, natürlich mit einer ordentlichen Prise Salz und Skepsis zu genießen, aber sehr unterhaltsam.

Kurz gesagt: ich fühle mich eher bestätigt, dass das Hoffen auf einen kurzfristigen "Feuerwehrmann" statistisch nicht nur keineswegs eine kurzfristige Erfolgsgarantie wäre - es brächte auch langfristig statistisch gleich Null.

Na gut, da hat Rapid aber auch die Statistik für die ganze Liga ziemlich runtergezogen, mit all den wirkungslosen Trainerwechsel seit 2016 :davinci:

Die Wechsel, die in meiner Erinnerung richtig was gebracht haben, waren

1) Djuricin nach Canadi. Das war aber wohl einfach nur einer Rückkehr zu der Spielweise geschuldet, die noch jeder Kaderspieler von Zoki und Büskens intus hatte.

2) Zoki nach Feldhofer. Das war eine spielerische Wiederbelebung in Rekordzeit, vor allem nach der Saisonvorbereitung. Trotz schlechtem Kader.

Kühbauer auf Djuricin habe ich hingegen gar nicht mehr so in Erinnerung, wie das gelaufen ist.

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Postinho
Zarael reloaded schrieb vor 4 Minuten:

Also haben wir uns jetzt einen Trainer geholt, der außerhalb seiner eigenen Komfortzone agieren und ein von ihm gar nicht gewolltes taktisches Konzept umsetzen muss, weil wir gar nicht in der Lage wären, so zu spielen, wie der neue Trainer das bevorzugt? Was soll da noch schief gehen...

ich glaube der Kollege versucht das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Unser Trainer hat das so nicht bestätigt. Er wurde auch in der PK nicht drauf angesprochen. Also Kaffeesudlesen.

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My rule is never to look at anything on the Internet.
miffy23 schrieb vor 1 Stunde:

Zu dem Thema hab ich übrigens mal kurz recherchiert: tatsächlich gibt es Studien, welche den "Bounce", den es doch in statistisch leicht merklicher Anzahl bei Trainerwechseln gibt, zu knapp 70% von anderen Faktoren abhängen sehen - und wenn es den "Bounce" gibt, ist er in den allerseltensten Fällen nachhaltig und flacht schnell ab.

Ohne es mit einer Studie unterlegen zu können, bin ich mir aber sicher, dass die meisten Trainer, die später Erfolg mit ihren Mannschaften gefeiert haben, bei der Übernahme aber dann auch schon - mehr oder weniger - verbesserte Leistungen herauskitzeln konnten. 

Aber ich sehe das natürlich im konkreten Fall weniger streng als "normal", weil man ja beim dritten Trainer in einer schwierigen Saison dem Trainer wohl mehr Zeit bei der Lösung von Problemen zugestehen muss bzw. akzeptieren muss, dass es eben Probleme geben wird. :D 

Huanghe schrieb vor einer Stunde:

Wir wurden ja nicht an die Wand gespielt. In erster Linie hat die Konsequenz in der Defensive gefehlt, die zu dummen Toren geführt hat. Aber scheint ja schwierig zu sein, ihnen das beizubringen.

"beinahe an die Wand gespielt" war natürlich bewusst vereinfacht und ich hätte gehofft, dass das "beinahe" da signalisiert, dass ich es eh nicht ganz so schlimm einschätze. Gegen Ried und Austria war man verdienter Verlierer, gegen Hartberg hätte man sich eigentlich einen Sieg verdient. Hätte mir trotz aller Probleme etwas mehr erhofft, aber ich bin noch nicht verzweifelt deswegen.

tomstig schrieb vor einer Stunde:

Ich verstehe deinen Ansatz und kann ihm durchaus Sympathie entgegenbringen, aber für mich ist JHT noch immer zu viel Wundertüte. Habe das Derby nicht gesehen, aber wenn ich den Succus der Mehrheit richtig deute, hat er mit seiner "Wir spielen auf Biegen und Brechen hinten heraus"-Taktik schon einmal gegen den VTK ziemlich in den Gatsch gegriffen. 

Wundertüte wäre wohl jeder. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Typ Pacult, der Fußball tendenziell etwas einfacher denkt, vielleicht kurzfristig mehr Erfolg haben könnte, wenn er die Mannschaft erreicht. Aber ich bin mir aktuell gar nicht mal sicher, ob es hier eine Mannschaft zum Erreichen gibt. Insofern ist es Kaffeesud, ob man sich die dummen Tore nicht auch mit einem konservativeren Ansatz genauso fangen würde.

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ASB-Halbgott
bruno_conte schrieb vor 1 Minute:

ich glaube der Kollege versucht das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Unser Trainer hat das so nicht bestätigt. Er wurde auch in der PK nicht drauf angesprochen. Also Kaffeesudlesen.

Das Licht ist nicht am Ende des Tunnels sondern der entgegenkommende Güterzug.

Aber ich versteh schon was du meinst.

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