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Wahnsinniger Poster
Viereee schrieb vor 6 Minuten:

Braun ist in etster Linie ein Schwätzer, der sich gerne verkauft und der wahrscheinlich null Einblick bezüglich der Kommunikation der Trainer Abseits der Öffentlichkeit hat. 

"Er wird nicht der Trainer sein, der im entscheidenden Match 110 Prozent herausholt von der Mannschaft."

 

I warad ja schon froh für stabile 90% vom Turnlehrer

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Kennt das ASB in und auswendig
Viereee schrieb vor 41 Minuten:
tosale schrieb vor 7 Stunden:

Braun ist in etster Linie ein Schwätzer, der sich gerne verkauft und der wahrscheinlich null Einblick bezüglich der Kommunikation der Trainer Abseits der Öffentlichkeit hat

Quintessenz zu den Aussagen von Braun: jeder der genannten Trainer kann erfolgreich sein oder auch nicht.

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Postinho
pramm1ff schrieb vor 2 Stunden:

Dank dem international gescouteten und von Rangnick empfohlenen externen Sportvorstand Zorn ist das nun anders und Helm führt endlich(!) aus, was eigentlich sein Job ist - und er bekommt endlich(!!) auch einen Kader hingestellt, der das aktuell gar nicht anders zulassen würde. 

Kann vielen deiner Worte was abgewinnen bzw. zustimmen, insbesondere dem sichtbaren Anteil von Zorn, nur dem Satz „Helm führt endlich (!) aus, was eigentlich sein Job ist“ wirklich nicht ganz. Sein Job ist bitte schon in erster Linie brav zu punkten - und diesen Job hat er immer ausgeführt. Langfristig etwas mit jungen Spielern zu entwickeln kann man schon auch als des Trainers eigentlichen Job sehen, aber kaum in den letzten Jahren, wo er keinen dafür passenden Kader hatte, sportlicher Erfolg hoch angeschrieben und er bei jeder Niederlage angezählt wurde. Unter den Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahre hatte er vor allem einen Job - und zwar brav zu punkten, um zu überleben. Ich habe immer gesagt, dass Helms Mut mit seiner Rückendeckung steht und fällt. Diese hat er von Zorn mit einer unumstrittenen Vertragsverlängerung ebenso bekommen wie einen Kader, der es ermöglicht - und schon ist Helm auch mutig und Jugendförderer.

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V.I.P.
veilchen27 schrieb vor 47 Minuten:

Kann vielen deiner Worte was abgewinnen bzw. zustimmen, insbesondere dem sichtbaren Anteil von Zorn, nur dem Satz „Helm führt endlich (!) aus, was eigentlich sein Job ist“ wirklich nicht ganz. Sein Job ist bitte schon in erster Linie brav zu punkten - und diesen Job hat er immer ausgeführt. Langfristig etwas mit jungen Spielern zu entwickeln kann man schon auch als des Trainers eigentlichen Job sehen, aber kaum in den letzten Jahren, wo er keinen dafür passenden Kader hatte, sportlicher Erfolg hoch angeschrieben und er bei jeder Niederlage angezählt wurde. Unter den Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahre hatte er vor allem einen Job - und zwar brav zu punkten, um zu überleben. Ich habe immer gesagt, dass Helms Mut mit seiner Rückendeckung steht und fällt. Diese hat er von Zorn mit einer unumstrittenen Vertragsverlängerung ebenso bekommen wie einen Kader, der es ermöglicht - und schon ist Helm auch mutig und Jugendförderer.

0 Punkte, in Worten, null. Brav.

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Postinho
veilchen27 schrieb vor 25 Minuten:

Sein Job ist bitte schon in erster Linie brav zu punkten

Sein Job ist, die Vorgaben des Vereins für seinen Bereich umzusetzen. Sollte das ausschließlich möglichst viele Punkte zu erreichen gewesen sein, war er für die Rahmenbedingungen relativ erfolgreich.

Sollte es (wie ich hoffe) etwas weitsichtigere und breitere Vorgaben gegeben haben, wie zB junge Spieler zu entwickeln, um deren Marktwert deutlich zu steigern oder im Europacup möglichst eine Gruppenphase zu erreichen, den Cup zu gewinnen etc, wäre der Erfolg eher zu hinterfragen - und das sogar messbar, wenn man sich die Kosten-Nutzen-Analyse zB eines 3. Platzes und den damit verbundenen Prämien, den darauf folgenden Ergebnissen bzw. die verpassten Einnahmen durch den Cuperfolg oder die im Vergleich zur Konkurrenz niedrigen Transfereinnahmen durch Spielerentwicklung in der KM heranzieht.

Kann man natürlich alles relativieren und immer anderen die Hauptschuld geben - es gibt aber wohl einen Grund, warum Helm trotz der vermeintlichen Erfolge immer wieder in der Kritik stand und nicht unbedingt ein gefragter Trainer am nationalen oder internationalen Markt ist. 

Es hat offensichtlich Einfluss von außen gebraucht, um vieles seiner Arbeit anzupassen, umso irritierender klingt es jetzt, wenn er über die Notwendigkeit der Extremrotation doziert, die ihm angeblich über die letzten zwei Jahre aufgefallen ist - als wäre dieser früher völlig verweigerte Ansatz ein unentdecktes Geheimnis in der Sport- und Fußballtheorie. 

Ironischer Weise könnte Helm für diese Konstellation mit einem starken Sportvorstand mit klaren Zielen der richtige Trainer sein, weil andere mit mehr Möglichkeiten und Gestaltungsanspruch sich eventuell nicht so unterordnen würden (siehe Ilzer, Hütter etc). 

Schauen wir einmal, wie es sich entwickelt, der Weg scheint zu stimmen, wobei Zorn für mich noch nicht wirklich einzuschätzen ist. 

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V.I.P.
veilchen27 schrieb vor 1 Stunde:

Kann vielen deiner Worte was abgewinnen bzw. zustimmen, insbesondere dem sichtbaren Anteil von Zorn, nur dem Satz „Helm führt endlich (!) aus, was eigentlich sein Job ist“ wirklich nicht ganz. Sein Job ist bitte schon in erster Linie brav zu punkten - und diesen Job hat er immer ausgeführt.

Ich korrigiere: Helm führt endlich aus, was eigentlich sein Job sein sollte.

 

veilchen27 schrieb vor 1 Stunde:

Ich habe immer gesagt, dass Helms Mut mit seiner Rückendeckung steht und fällt. Diese hat er von Zorn mit einer unumstrittenen Vertragsverlängerung ebenso bekommen wie einen Kader, der es ermöglicht - und schon ist Helm auch mutig und Jugendförderer.

Ich widerspreche leicht: Helm macht das wohl eher nicht nur aufgrund von Rückendeckung und Kadermöglichkeiten, sondern auch/insbesondere aufgrund von Druck in diese Richtung zu arbeiten und Kadererfordernissen.

Es jetzt so hinzustellen, als hätte er das eh immer schon gemacht, wenn er einen langfristigen Vertrag und junge Spieler im Kader hätte, das geht mir viel zu weit. Da gab es ja schon reihenweise Situationen, wo das der Fall war und er es dennoch unterlassen hat.

Man musste ihm schon die Hälfte der Routiniers quasi ersatzlos wegnehmen und nicht einfach Talente hinzugeben. Vermutlich  musste man ihm aber auch glasklar kommunizieren, dass man sich von ihm erwartet, dass er die Talente einsetzt und herausbringt (und sonst seinen Job ggf. trotz guter Punkte verliert). 

Helm betont immer wieder, dass z.B. die Rotation eine Team-Entscheidung war, auf Basis der Erkenntnisse der letzten Jahre. Nun... diesem "Team" gehörte aus meiner Sicht auch Zorn an und war für mich gar der Impulsgeber. Ich mag mich irren, aber so ergibt es für mich am meisten Sinn. 

Helm hat bis Zorn selbst in Spielen wo es um nichts mehr ging, alle zur Verfügung stehenden Routiniers eingesetzt und das stur zum Quadrat mit dem Leistungsprinzip begründet. Er hat so spät und so wenig gewechselt wie kaum ein anderer Trainer. Unsere Stützen hatten unfassbar viele Saisonminuten, obwohl der EC immer früh vorbei war. 

Nein, also da glaube ich einfach nicht daran, dass sich ein Mensch binnen ein paar Monaten derart von alleine verändert, nur weil er ein wenig Vertrauen durch eine Vertragsverlängerung bekommen hat (die bei uns historisch nur sehr selten eine Entlassung verhindert hat...) und ein paar Routiniers weggefallen sind (er könnte jene die da sind wie bisher auch weiterhin einfach auspressen wie eine überreife Orange anstatt Ranftl und Fischer abwechselnd auf die Bank zu setzen). 

 

Als es um Helms Vertrag ging, habe ich das nur in einem Fall für sinnvoll gehalten: Wenn man ihn zwingt anders zu agieren und er sich dazu bereit erklärt, die Strategie voll umzusetzen. Ich denke/hoffe, dass das tatsächlich passiert ist und finde das super.

Dennoch finde ich das absolut keinen Anlass, dass man das als Helm-internen Prozess aus Eigenantrieb sieht. Dafür gibt es mMn weniger Anzeichen als für Druck und klare Kommunikation von oben. Helm KANN ggf. Jugendförderung, aber er ist keiner, der das aus freien Stücken macht. Talente hin, Kader her... 

Ich gehe noch weiter und würde sogar unterstellen, dass man auch mit Fischer, Ranftl und Drago in diese Richtung gesprochen hat - einfach weil die wirtschaftliche Situation hier einen Zwang impliziert, dass jeder einzelne sich der Strategie unterordnen muss. Das letzte Ranftl-Interview war ja durchaus beeindruckend, weil er sich komplett zurücknimmt und betont, wie wichtig das ist, dass die Routiniers auch Platz für die Talente machen. So hat er das noch nie zuvor gesagt, nicht einmal als er damals gehofft hat, dass ihn Pazourek bald überholt. 

Da ist etwas passiert im sportlichen Bereich, eine Änderung der kompletten Herangehensweise - und das feiere ich gerade so richtig in meinem violetten Herz. Man mag mir gerne Hintergründe näherbringen und das Gegenteil erklären, aber aus meiner Perspektive hängt das sehr an Tomas Zorn, der die Strategie nicht nur mit Bauchweh übernommen hat, sondern in alle Ecken des sportlichen Bereichs hineindrückt und zum Leben brachte. 

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