[N] FK Austria Wien 0:3 SK Sturm Graz


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Postinho

Die 58. Minute, bei der weder FrĂŒchtl (sonst aber mit vielen starken Aktionen und selbstkritisch im Interview) noch Kreiker (unser LV Nr. 4, bis heute mit 47 Minuten BL-Erfahrung) gut ausgesehen haben, war spielentscheidend. Ab dann hatten wir gar keinen Zugriff mehr, wirkten mĂŒde in den Beinen, Sturm hatte uns voll unter Kontrolle, wir verloren den Glauben an einen Punktgewinn und wurden in unserem Spiel immer inkonsequenter, was dann auch nochmals bestraft wurde.

Was wir bis zur 58. Minute gezeigt haben, war aber sehr erfreulich und hĂ€tte dazu fĂŒhren mĂŒssen, dass es zumindest Unentschieden steht – sei es durch Huskovic zum ersten (Nachschuss nach Gruber-Volley), Huskovic zum zweiten (alleine auf Siebenhandl zugelaufen, falsche Abseitsentscheidung) oder durch Fitz (nach Huskovic-Kopfballablage). Bloß, wir haben unsere Chancen nicht gemacht und daran ist es dann heute schlussendlich gescheitert. "Die Austria war in dieser Phase unfassbar stark" hat Ilzer gerade im Sky-Interview gesagt.

Zu Beginn hatte Sturm zwei Rezepte: erstens versuchten sie Kreiker zu ĂŒberfordern, er hatte auch ein paar Fehler, blieb insgesamt aber relativ souverĂ€n. Zweitens versuchten sie es mit tiefen BĂ€llen hinter unsere Abwehr, speziell hinter Galvao – ein Mittel, das viele gegen uns versuchen, oft erfolgreich, heute dank FrĂŒchtl nicht. Als drittes könnte man noch ihr direktes Spiel in Umschaltmomenten anfĂŒhren, siehe 0:1 oder auch in der Entstehung des 0:2, wo die Viererkette nicht gut stand, indem Ranftl seine Position aufgeben musste und den Zweikampf verlor. Auch wir hatten aber ganz gute Rezepte. Wir spielten das Sturm-Pressing mit viel FlĂŒgelfokus und guten Spielverlagerungen sehenswert aus. Zur Pause standen 10:10 SchĂŒsse, was fĂŒr ein Topspiel spricht, wir hatten 61:39 Ballbesitz und waren dominant, nur die Chancenauswertung war zu bemĂ€ngeln.

In so einem ausgeglichenen, intensiven Topspiel ist es dann eben oft eine einzelne Aktion, die entscheidet – leider war die in der 58. Minute auf der Seite von Sturm. Danach war es vorbei, auch die Umstellung auf 3-4-3 in der 73. Minute brachte keine Änderung mehr.

Noch mehr als das Ergebnis Ă€rgern mich aber zwei andere Dinge: zum einen das Verhalten von Jukic bei seiner Auswechslung, zum anderen die Ranftl-Verletzung durch ein unnötiges Foul von Ljubic. Hoffentlich nur ein schmerzhafter Schlag auf das Knie ohne lĂ€ngere Auswirkung. Denn am Ende war ein Unterschied zwischen Sturm und uns eben auch, dass sie weniger AusfĂ€lle hatten. Wir mussten mit unserem LV Nr. 4 auflaufen und konnten von der Bank nicht mehr wirklich nachlegen. Somit eine verdiente Niederlage. Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit, bin ich fĂŒr das Derby dennoch zuversichtlich.

bearbeitet von veilchen27

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ASB-SĂŒchtige(r)

Das war eine total unnötige Niederlage. Nach der ersten HĂ€lfte war ich mir noch sicher,dass es möglich ist das Spiel zu drehen. Die zweite HĂ€lfte war dann total ernĂŒchternd. 

Dem ersten Tor ist aus einem Zuckerpass entstanden (wahrscheinlich hĂ€tte FrĂŒchtl da frĂŒher rauskommen mĂŒssen).

Beim zweiten Tor lĂ€sst Kreiker den Gegenspieler alleine und FrĂŒchtl ist scheinbar mit der Situation ĂŒberfordert (geht raus, ĂŒberlegt es sich aber wieder anders).

D

Beim dritten Tor wird Fischer einfach ĂŒberlaufen und Keles kommt nicht schnell genug nach hinten.

 

Galvao mit zwei stĂŒmperhaften Fehlern. FĂŒr Kreiker ist es wohl noch zu frĂŒh. Jukic total unauffĂ€llig. Huskovic fehlt völlig das Selbstvertrauen.

Respekt an uns Fans - tolle Stimmung, super Choreo, geile Pyro. Aber spar ma uns bitte den Rauch.

Alles in allem hatten wir die Chancen uns zu belohnen, aber es sollte heute nicht sein...

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V.I.P.

Mal schauen wo wir im November stehen werden. Mit viel punktezuwachs ist in den nĂ€chsten Wochen nicht zu rechnen. Wir spielen quasi ohne StĂŒrmer, ohne gelernten dm und die Defensive ist sowieso oft Harakiri. Um sich stĂ€ndig Fehler hinten leisten zu können, sind wir vorne leider zu schwach vor dem Tor

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Postinho
veilchen27 schrieb vor 7 Minuten:

Die 58. Minute, bei der weder FrĂŒchtl (sonst aber mit vielen starken Aktionen und selbstkritisch im Interview) noch Kreiker (unser LV Nr. 4, bis heute mit 47 Minuten BL-Erfahrung) gut ausgesehen haben, war spielentscheidend. Ab dann hatten wir gar keinen Zugriff mehr, wirkten mĂŒde in den Beinen, Sturm hatte uns voll unter Kontrolle, wir verloren den Glauben an einen Punktgewinn und wurden in unserem Spiel immer inkonsequenter, was dann auch nochmals bestraft wurde.

Was wir bis zur 58. Minute gezeigt haben, war aber sehr erfreulich und hĂ€tte dazu fĂŒhren mĂŒssen, dass es zumindest Unentschieden steht – sei es durch Huskovic zum ersten (Nachschuss nach Gruber-Volley), Huskovic zum zweiten (alleine auf Siebenhandl zugelaufen, falsche Abseitsentscheidung) oder durch Fitz (nach Huskovic-Kopfballablage). Bloß, wir haben unsere Chancen nicht gemacht und daran ist es dann heute schlussendlich gescheitert.

Zu Beginn hatte Sturm zwei Rezepte: erstens versuchten sie Kreiker zu ĂŒberfordern, er hatte auch ein paar Fehler, blieb insgesamt aber relativ souverĂ€n. Zweitens versuchten sie es mit tiefen BĂ€llen hinter unsere Abwehr, speziell hinter Galvao – ein Mittel, das viele gegen uns versuchen, oft erfolgreich, heute dank FrĂŒchtl nicht. Als drittes könnte man noch ihr direktes Spiel in Umschaltmomenten anfĂŒhren, siehe 0:1 oder auch in der Entstehung des 0:2, wo die Viererkette nicht gut stand, indem Ranftl seine Position aufgeben musste und den Zweikampf verlor. Auch wir hatten aber ganz gute Rezepte. Wir spielten das Sturm-Pressing mit viel FlĂŒgelfokus und guten Spielverlagerungen sehenswert aus. Zur Pause standen 10:10 SchĂŒsse, was fĂŒr ein Topspiel spricht, wir hatten 61:39 Ballbesitz und waren dominant, nur die Chancenauswertung war zu bemĂ€ngeln. "Die Austria war in dieser Phase unfassbar stark" hat Ilzer gerade im Sky-Interview gesagt.

In so einem ausgeglichenen, intensiven Topspiel ist es dann eben oft eine einzelne Aktion, die entscheidet – leider war die in der 58. Minute auf der Seite von Sturm. Danach war es vorbei, auch die Umstellung auf 3-4-3 in der 73. Minute brachte keine Änderung mehr.

Noch mehr als das Ergebnis Ă€rgern mich aber zwei andere Dinge: zum einen das Verhalten von Jukic bei seiner Auswechslung, zum anderen die Ranftl-Verletzung durch ein unnötiges Foul von Ljubic. Hoffentlich nur ein schmerzhafter Schlag auf das Knie ohne lĂ€ngere Auswirkung. Denn am Ende war ein Unterschied zwischen Sturm und uns eben auch, dass sie weniger AusfĂ€lle hatten. Wir mussten mit unserem LV Nr. 4 auflaufen und konnten von der Bank nicht mehr wirklich nachlegen. Somit eine verdiente Niederlage. Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit, bin ich fĂŒr das Derby dennoch zuversichtlich.

Perfekt zusammengefasst! 

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Posting-Maschine
HwG schrieb vor 2 Minuten:

Huskovic ist kein Bundesliga-tauglicher Spieler :(

Dem musst eigentlich einen mental-trainier zuweisen - ich glaub der hat so eine derbe Blockade im Kopf zu treffen, langsam tut er mir leid


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ASB-Legende

Nach dem 2:0 war offensichtlich der Ofen aus. Das war hektisches Kick & Rush vom Feinsten. Und leider zur Zeit keine Bank die dich aus sowas rausreissen kann.

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Ich verstehe nicht ganz die Logik vom Kaderzussmmensetzung heute... Sturm hat physisch starke innenverteidiger und def.mittelfeldspieler und den einzigen stĂŒrmer der körperlich mithalten kann (egal ob er in der letzten Zeit gut oder nicht war) tabskovic ist nicht im Kader  dafĂŒr lauter Knirps Fritz, huskovic, dovedan, keles, vucic, teigl...  ich hĂ€tte zumindest vucic fĂŒr tabacovic geopfert, weil die innenverteidiger hatten immer die lufthoheit

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Kennt das ASB in und auswendig

mit djuricin hĂ€tten wir die partie heute gedreht, davon bin ich ĂŒberzeugt. es war ein echter schildbĂŒrgerstreich ihn abzugeben. jetzt haben wir neben dem dm und lv auch auf der position des mittelstĂŒrmers eine baustelle aufgemacht. die alternativen stand heute sind ein invalide, ein zweitliga-hauklotz und zwei unfertige talente. gute transferpolitik sieht anders aus.

 

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Stammspieler

Leider clever von den Grazern. In der Halbzeit erkannt, dass der Schiri jeden BerĂŒhrung pfeift. Und spielfluss zerstören können die. 


PS: leider is da muki a Nerval.

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Top-Schriftsteller
veilchen27 schrieb vor 11 Minuten:

Die 58. Minute, bei der weder FrĂŒchtl (sonst aber mit vielen starken Aktionen und selbstkritisch im Interview) noch Kreiker (unser LV Nr. 4, bis heute mit 47 Minuten BL-Erfahrung) gut ausgesehen haben, war spielentscheidend. Ab dann hatten wir gar keinen Zugriff mehr, wirkten mĂŒde in den Beinen, Sturm hatte uns voll unter Kontrolle, wir verloren den Glauben an einen Punktgewinn und wurden in unserem Spiel immer inkonsequenter, was dann auch nochmals bestraft wurde.

Was wir bis zur 58. Minute gezeigt haben, war aber sehr erfreulich und hĂ€tte dazu fĂŒhren mĂŒssen, dass es zumindest Unentschieden steht – sei es durch Huskovic zum ersten (Nachschuss nach Gruber-Volley), Huskovic zum zweiten (alleine auf Siebenhandl zugelaufen, falsche Abseitsentscheidung) oder durch Fitz (nach Huskovic-Kopfballablage). Bloß, wir haben unsere Chancen nicht gemacht und daran ist es dann heute schlussendlich gescheitert. "Die Austria war in dieser Phase unfassbar stark" hat Ilzer gerade im Sky-Interview gesagt.

Zu Beginn hatte Sturm zwei Rezepte: erstens versuchten sie Kreiker zu ĂŒberfordern, er hatte auch ein paar Fehler, blieb insgesamt aber relativ souverĂ€n. Zweitens versuchten sie es mit tiefen BĂ€llen hinter unsere Abwehr, speziell hinter Galvao – ein Mittel, das viele gegen uns versuchen, oft erfolgreich, heute dank FrĂŒchtl nicht. Als drittes könnte man noch ihr direktes Spiel in Umschaltmomenten anfĂŒhren, siehe 0:1 oder auch in der Entstehung des 0:2, wo die Viererkette nicht gut stand, indem Ranftl seine Position aufgeben musste und den Zweikampf verlor. Auch wir hatten aber ganz gute Rezepte. Wir spielten das Sturm-Pressing mit viel FlĂŒgelfokus und guten Spielverlagerungen sehenswert aus. Zur Pause standen 10:10 SchĂŒsse, was fĂŒr ein Topspiel spricht, wir hatten 61:39 Ballbesitz und waren dominant, nur die Chancenauswertung war zu bemĂ€ngeln.

In so einem ausgeglichenen, intensiven Topspiel ist es dann eben oft eine einzelne Aktion, die entscheidet – leider war die in der 58. Minute auf der Seite von Sturm. Danach war es vorbei, auch die Umstellung auf 3-4-3 in der 73. Minute brachte keine Änderung mehr.

Noch mehr als das Ergebnis Ă€rgern mich aber zwei andere Dinge: zum einen das Verhalten von Jukic bei seiner Auswechslung, zum anderen die Ranftl-Verletzung durch ein unnötiges Foul von Ljubic. Hoffentlich nur ein schmerzhafter Schlag auf das Knie ohne lĂ€ngere Auswirkung. Denn am Ende war ein Unterschied zwischen Sturm und uns eben auch, dass sie weniger AusfĂ€lle hatten. Wir mussten mit unserem LV Nr. 4 auflaufen und konnten von der Bank nicht mehr wirklich nachlegen. Somit eine verdiente Niederlage. Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit, bin ich fĂŒr das Derby dennoch zuversichtlich.

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Es ist zwar beruhigend, dass MS weiterhin auf das Koumetio-Experiment verzichtet. Aber heute hat man gesehen, wo mit dem derzeitigen Spielermaterial unsere Grenzen liegen. Klar, in HZ1 hatten wir auch immer wieder gute Gelegenheiten. Offensiv war die Halbzeit gut, defensiv jedoch eher emmentalerig.

Wie offen unsere linke AbwerhĂ€lfte von Anfang an war, hatte Sturm schon 2 Mal vor dem 0:1 mit nahezu identen VorstĂ¶ĂŸen inkl. Großchancen demonstriert.  Der arme Kreiker hatte gleich zu Spielbeginn mal ein Luftmascherl im 16er gezogen, das heikel hĂ€tte werden können, wirkte leider allgemein ĂŒberfordert mit der Aufgabe. Er wird es lernen, es wird uns Punkte kosten - mehr muss man dazu nicht sagen, ist dann eher Kaderplanung/Sportlechner-Thema.

Dazu passend wird eben Fischer weiterhin kein DM, aber das war ja auch absehbar und man hat den DM-Mangel fĂŒr einen Reigen an StĂŒrmern in Kauf genommen. Wird jedenfalls noch zĂ€h mit dieser Personaldecke.  Die liegen gelassenen Punkte gegen ALU und Altach schmerzen umso mehr, wenn man sieht, wie schwer wir uns gegen Gegner mit qualitativ besserem und breiterem Kader tun. Wenn man gegen die Kleinen nicht gewinnt und zuhause dann gg Sturm und Lask nicht voll anschreibt, wird es jedenfalls schwer mit dem OPO.

bearbeitet von Doc Walter Schleger

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