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Doc Walter Schleger

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About Doc Walter Schleger

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    Top-Schriftsteller
  • Birthday 09/19/1929

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    FK Austria Wien
  • Beruf oder Beschäftigung
    Tiermediziner der Kynologie, ehem. Univ.-Prof. und Vorstand des Instituts für Tierzucht und Genetik der Veterinärmedizinischen Universität Wien
  • So habe ich ins ASB gefunden
    Herbert Google, 52, wohnhaft in Silicon Välli

Allgemeine Infos

  • Geschlecht
    Männlich

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  1. Er hatte im DM/ZM ein sicheres Passspiel, da war er gemeinsam mit Mader dem Duo Jeggo+Ebner klar voraus. War wohl auch ein Grund, warum man ihn zum Lask geholt hat - schnelles Umschaltspiel geht kaum mit einem reinen Zerstörer. Gab ein Video-Interview mit PS vor ca. 2 Monaten, in dem er dezidiert die professionelle Einstellung von Klein und Prokop bezügl. deren auslaufender Verträge im Zusammenhang mit der Ungewissheit bei der Planung wegen Corona gelobt hatte.
  2. Jeggo ist leider um 5 Jahre älter, als Holland damals im Stöger-Meisterjahr war. Zudem sehe ich ihre größte Gemeinsamkeit neben der Position, die sie spielen, in der Staatsbürgerschaft. Hollands große Stärke war sein feines Passspiel (heuer 11 Assists, da hat er sich auch echt nochmal weiterentwickelt) und sein Stellungsspiel. Von beidem sehe ich bei Jeggo bisher nichts, was positiven Eindruck hinterlassen hätte. Da würde ich Jeggo schon eher mit Troyanski vergleichen, aber leider auch in dessen Neigungsgruppe klar unterlegen. Dass Stöger die gesamte Durchschnitts-Mitzwanziger-Partie (Jeggo, Ebner, Prokop, Tschinko, Sax, Edo, Schoissi) durch YVs ersetzt, wird jedenfalls schier unmöglich sein - und falls er es täte, würde es zu einigem Unfrieden führen (nicht, dass wir heuer so etwas wie ein Mannschaftsgefüge gehabt hätten, aber 7 Spieler wird er nicht ausbooten können, wie das vergangenes Jahr mit Turge, Cavlan und unter Abstrichen auch mit Edo, Tschinko und Sax gelaufen ist). Vielleicht kann man aber doch noch den ein oder anderen aus der Truppe verleihen. Neben Klein, in dessen Causa ich eigentlich spekuliert hätte, dass wir ihn durch den ablösefreien Ingolitsch ersetzen (geht wohl zu Sturm), ist wohl auch Prokop noch ein ziemliches Fragezeichen in der Kaderplanung.
  3. Seh ich ähnlich. Wäre ja schon ein bissl widersprüchlich, einerseits auszurufen, dass man noch stärker auf die eigenen Talente setzen will, und zugleich ihren Chefcoach auch bei der Profimannschaft einzuteilen. Auch wenn es woanders so laufen mag (wo eigentlich?), halte ich es weder für best practice, noch für einen zielführenden Ansatz betreffend YV. Die Fragen sind wohl eher, ob man Suchard überhaupt abziehen wollen würde (hätte sicher einen Impact auf die YV), wer ihm nachfolgen könnte und wie er mit PS harmoniert. Aber prinzipiell wäre er mir rein vom Potenzial her um einiges sympathischer, als Mäh+Oger.
  4. Interessant wäre es ja, welche Spieler sich einen neuen Verein suchen dürften. Zudem sehe ich es ähnlich, Kaliber wie einen Jun, Orti, Margreitter, Hosiner in der damaligen Form findet PS im aktuellen Kader nicht vor. Dennoch sehe ich ihn nicht unbedingt vorrangig in der Talenteentwicklung gefordert, sonder va darin, aus biederen Durchschnittskickern wie Sax, Tschinko, Ebner, Jeggo etc. mehr rauszuholen, als sie bisher im violetten Dress abgeliefert haben. Das wird nicht bei all diesen Kandidaten klappen, aber vlt nimmt ja doch der ein oder andere eine positive Entwicklung. Was die Co-Trainer anbelangt, eigentlich erschiene es mir schon fast "logisch", Trainertalent Suchard dieses Jahr als Co unter dem erfahrenen PS "anzulernen" um ihn als Chefcoach aufzubauen. Was dagegen spricht, ist einzig die Kontinuität bei den YV. Aber jedenfalls hoff ich, dass Ogris uns erspart bleibt. Mit einem Co-Duo aus zB Janeschitz und von mir aus Mählich, falls daran irgendwas dran ist, könnte ich noch halbwegs leben. Aber ich denke, man sollte es nutzen, dass es für manche aufstrebenden Coaches sicher interessant ist, mit PS zusammenzuarbeiten - weiß eben nicht, ob ein Duett aus zwei bisher gescheiterten wie Ogerl und Mählich da das Optimum ist, das man herausholen könnte. Und einen künftigen Headcoach, der in Zukunft echt allein was zuwege bringt, baut man sich mit den beiden wohl auch nicht auf.
  5. Ich fand ihn auch bei Sturm schon offensichtlich limitiert, noch am besten hatte er bei Hartberg funktioniert...aber warum man dem, wenn man ihn schon ausprobiert, dann auch noch einen Vertrag bis 2022 umgehängt hat, kann ich einfach nicht verstehen. Der wird wohl noch einige Zeit bei uns herumgrundeln, vlt sollte man echt versuchen, ihn auf einer anderem Position einzusetzen.
  6. So schad ich es von seinen fußballerischen Anlagen her find, die echt gut waren, ist der Schritt wohl für beide Seiten OK. Er spielt bei einem Verein, wo er auf mehr Einsatzzeit kommt (hätte Stöger ihn für ein wichtiges Puzzleteil gehalten, wäre er wohl zurück geholt worden), und wir haben einen sicher nicht ganz billigen Spieler von der Payroll. Seinen Part, der sich ja vor allem auf das Flügelstürmen bezogen hatte, übernahmen eh schon Leute wie Wimmer oder Sarka ganz gut. Und in der Mitte fürchte ich wird es weiter beim Duo Monschi+Edo bleiben... Bin gespannt, ob darauf so Verlass ist. In der Rückrunde nach dem Corona-Break hatte er sich wieder sehr schnell seiner Unform von der Vorsaison, in der er 7 Tore und 3 Assists geliefert hatte, angenähert. Zudem sind seine eklatant schwache Technik, die ihn vor allem gg stärkere Gegner kaum treffen lässt, und sein fahrlässiger Umgang mit Großchancen auch in Spielen, in denen er mal trifft, nix, wo ich mal fix von einer 15-Tore-Saison ausgehen würde. Aber vlt schafft es ja Stöger, ihn zu so einer Art Hosiner-reloaded zu formen. Bei Edo bin ich nonaned sehr skeptisch - kann mir nicht vorstellen, dass den jemand holt, und er wird bei uns einen recht netten Vertrag haben. Insofern wird der wohl auch unter PS die Bank wärmen, aber im Zweifelsfall wäre ich echt dafür, ihn bei den YV zu parken und stattdessen einen Jungspund wie dem Huskovic hie und da eine Chance zu geben. Bei Edo seh ich einfach nicht mehr, wie uns der auf der MS-Position weiterhelfen soll. Die Mittelstürmer sind wohl allgemein eine Position, auf der PS fast schon sowas wie Wunder vollbringen muss. Im Falle eines Doch-Noch-Abstiegs von WSG, an den ich nicht glaube, würd ich jedenfalls versuchen, den ablösefreien Dedic als Back-Up zu verpflichten.
  7. Kommt natürlich auf die konkrete Zusammensetzung an (die dann ohnehin die Club-Bosse ausverhandeln würden)...wenn die Vorarlberger Vereine nur so wuchern in der 2. Spielklasse, magst du recht haben. Aber auch hier könnte man ja dann besonders betroffenen Vereinen noch immer vonseiten der Liga Zuschüsse zukommen lassen, so wie das jetzt alle benötigen. Aber eine regionale Zweiteilung würde für den absoluten Großteil eben nicht zu einer Steigerung der zu fahrenden Kilometer führen, sondern zum Gegenteil.
  8. Jup, zudem gab es ja dt. Medienberichte, denen zufolge Schmid in seiner aktuellen Position bei Köln 400k verdient...das würden wir einem Co-Trainer wohl definitiv nicht hinblättern können. Und ich denke, falls MS auf Gehalt verzichtet hätte, dann am ehesten für die Rolle eines Cheftrainers. Also das wird, falls überhaupt, erst in einem Jahr wieder Thema, vermute ich.
  9. Klar gibt es weder "automatische" noch künstlich Herstellbare Rivalitäten, noch ist ein regional näheres Match immer das sportlich attraktivere. Aber es ist nun einmal so: Dornbirn hat gg Lustenau über 4.000 Leut im Stadion, gg Wacker und Steyr 1.400+ und gg Ried 1.100 - also richtet sich das Besucherinteresse offenbar nicht nur nach dem Sportlichen. Alleine schon aufgrund der Auswärtsfahrten für die Fans ist das ja nicht ganz überraschend. Und @raumplaner , die Partie ALU vs. Vorwärts wäre bei meiner Aufteilung definitiv möglich. Stimmt, aber irgendwo muss man dann die Grenze ziehen. Und weiter ist es ja auch nicht, zudem würde sich eben auch ein oststeirischer Verein summa summarum Kilometer sparen in einer Saison. Also wenn es im Herbst nicht einfach so wie früher weitergeht - wovon am heutigen Stand auszugehen ist, außer ein Magier zaubert bis dahin eine CoVid-Impfung - wird die Liga ihre Auflagen früher oder später verwässern müssen, sonst geraten da einige Clubs ins Strudeln. Allein schon was die Sponsoren anbelangt, die Unternehmen sind ja selbst überwiegend unter Druck geraten (ein BIP-Rückgang von knapp 13% in einem Quartal ist halt echt kein Pemmerl). Noch strenger zu werden, würde das Konstrukt wohl sprengen.
  10. Es ist halt immer wieder ernüchternd, dass manche Spezialisten in einem Diskussionsforum einfach nur stänkern, ohne auch nur irgendwie selbst Substanz zu liefern. Aber du hast schon recht, prinzipiell ist es der Mühe nicht wert. Die Attraktivität für die Zuschauer sehe ich schon allein dadurch gegeben, dass es mehr "Lokalderbys" gibt. Die Besucherzahlen bei einer Mehrheit der Klubs verdeutlichen jedenfalls, dass das aktuelle Format offensichtlich nicht viele Leute ins Stadion bringt. Die Teilung würde sich, allein schon aufgrund der Bevölkerungsverteilung, in W, NÖ, OÖ, B und ST, T, SBG, K, V anbieten - hier würden sehr weite Reisen, also zB von Wien/Burgenland nach Vorarlberg ausbleiben. Wie prekär die Lage der Vereine schon zur Entwicklung des aktuellen Ligaformats aufgrund der hohen Anforderungen an die Vereine war, ist mannigfaltig nachzulesen (zB in einem Interview mit Ex-Ried-Manager Reiter von vor 4 Jahren) und ist ja auch ein Grund für die zahlreichen Zuwendungen (Reisekosten, Infrastruktur, Nachwuchsarbeit) durch die Liga an die Vereine. In meinem Eingangspost habe ich den gegenwärtigen Ligamodus als nicht nachhaltig, weder aus sportlicher Sicht noch bezügl. Zuschauerinteresse kritisiert. Dann kommst du daher, erklärst mir wie tiefgründig nicht dein Hintergründwissen ist und dass es keine perfekte Lösung gibt, ohne dann auch nur irgendwie sinnvolle Argumente zu liefern. Das hat wenig mit Opferrolle zu tun, sondern viel mehr mit einer relativ bizarren Auffassung von Diskussion. Dazu passend besteht dein "Input" ausschließlich aus Fragen. Du kannst weiterhin nicht ein einziges sinnvolles Argument liefern, warum im jetzigen Modus Vereine wie Sturm, Austria, Rapid im Falle eines Abstiegs nicht Pleite gehen sollten. Ebensowenig kannst du erklären, warum es für Kaliber wie Admira oder Altach ein Todesstoß sein sollte, wenn sie anstatt in eine bundesweite 16er-Liga in eine 2. Spielklasse West/Ost absteigen - weder fließen in der aktuellen 2. Liga horrende TV-Beiträge, noch rennen die Zuschauer den Vereinen die Stadien ein oder es stehen die Sponsoren Schlange, um bei diesen Spektakeln vor großteils 1.000 Hanseln (oftmals auch weniger) auf den Trikots zu stehen. Warum also sollte eine solche Veränderung so tödlich sein, wenn diese kleineren Klubs in einem veränderten Format geringere Kosten zu tragen hätten? Wie die Absteiger wieder rauf kommen sollen? Na mittels einem oder zwei Direktaufsteigern und einem Relegations-Platz, nicht großartig anders als jetzt, um einen Relegationsplatz könnte man ja auch ein Playoff veranstalten. Wie die Absteiger den finanziellen Gap überbrücken sollen? So wie es Ried, der Lask, der GAK und andere in den vergangenen Jahren gemacht haben - mit einer Gesundung der Gehälter/Kostenstruktur, nachhaltiger Nachwuchs- und Transferarbeit. Ist ja nicht so, als ob es jetzt so easy wäre, wenn man absteigt, woher kommt diese Phantasie?? Und warum genau soll denn ein derartiger Modus Vereine "direkt" in die Pleite führen? Dem sportlichen Gap, den es ja auch jetzt gibt will zwischen Oberhaus und 2. Spielklasse, könnte ein Modus mit zumindest 2 Auf- Absteigern bzw. Relegationsspielen entgegenwirken. Genauso könnte man das aktuelle Vorgehen, die Liga nach einem Grunddurchgang in Playoffs zu teilen dort durchführen und im Gegenzug in einer vergrößerten 1. Liga (mit 16 Vereinen) darauf verzichten. Warum sollte die mediale Darstellung bei einer zweigleisigen Liga, oder ihre Rechtsform (GmbH) so großartig anders ausfallen? Ist ja nicht so, als ob die derzeitigen Formate einzig mit einer bundesweiten 16er-Liga möglich seien. Es ist ja nicht so, als ob ein derartiges Format nicht schon zur Debatte gestanden wäre ( https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/hintergrund/playoff-oder-16er-liga--varianten-zur-bundesliga-reform/ ). Aber natürlich ist es absolute Ketzerei, wenn man es wagt, das Bestehende anzuzweifeln.
  11. Wenn du wenigstens nur einen Satz verschwendet hättest für deine Binsenweisheit, dass eh keine Lösung perfekt ist - es waren derer jedoch mehr, ohne irgendwie sinnvollen Inhalt. Warum du meinst, dass sich Großklubs den Abstieg in die jetzige Liga leisten könnten, oder wo bahnbrechende Unterschiede für kleinere Klubs wie die Admira beim Abstieg in eine 16er-Liga oder eine mehrgleisige 2. Spielklasse liegen, da kommt dann halt nix. Schade, da du ja meintest, über ach so viel hintergründige Fachexpertise zu verfügen. Genauso wäre interessant, warum sich die Pleiten erhöhen, wenn die Clubs weniger Mittel aufwenden müssen für Reisekosten und Spielbetrieb. (es war ja ein Argument gegen die aktuelle Form der 2. Spielklasse, dass der Finanzbedarf für die 16 Clubs ansteigt durch dieses Format) Aber klar, es ist mein ureigenstes Bestreben, mehr finanzmarode Vereine im hiesigen Kick sehen zu wollen - welch großartige Unterstellung. Na wenn es so "offensichtlich" ist, müsste man das doch gut zusammenfassen können. Ist es der Zuschauerboom in unserer 16-er Liga? Die massigen Fernsehgelder? Die höheren Reisekosten, für die die Bundesliga sogar finanzielle Zuwendungen bereitstellt? Das derzeitige Konstrukt war schon vor Corona finanziell schwer angezählt, umso mehr bin ich gespannt, wie sich die künftige Lage auf das aktuelle Ligakonstrukt auswirken wird. Aber selbsternannte Experten, die Denkverbote verteilen, einfach mal was als "Schwachsinn" bezeichnen, ohne auch nur irgendwie Argumente für ihre Meinungen zu liefern, werden es dann eh auch schon immer gewusst haben.
  12. Njet. Du behauptest, die 1.Liga-Großclubs abseits von RBS könnten sich einen Abstieg in eine mehrgleisige 2. Spielklasse nicht leisten, aber in die aktuelle schon. Das ist eben kein auch nur irgendwie sinnvolles Argument, da es diese Clubs auch derzeit bei einem Abstieg finanziell zreißn würd. Auf den weitaus realistischeren Fall, warum es für Altach, WSG oder Admira im Falle eines Abstieges ein derartiger Quantensprung wäre im Vergleich zum aktuellen Format, gehst halt nicht mal ein. Dem Lask wurde 2012 die Lizenz verweigert und man hat den Zwangsabstieg in den Amateurbereich freiwillig in Kauf genommen, ohne formalen Konkurs, aber defacto war das ein bankrott. Zudem betrifft das Ganze ja nicht nur die oberste Spielklasse, siehe die Vienna 2017, den GAK 2012. Im hiesigen Fußball gibt es regelmäßig Pleiten (bzw. Zwangsabstiege), und wie man aktuell an Mattersburg sieht, bleibt das auch so. Und mich würden eben die vermutlichen Gründe interessieren - vermuten bedeutet eben nicht, dass etwas "offensichtlich" ist, wie du geschrieben hattest. Gibt ja in vergleichbar großen Ländern allerhand verschiedene Modelle, von der Schweiz mit zwei 10er-Ligen bis Schweden mit zwei 16er-Ligen. Aber dass aus einer 16-er Liga als 2. Spielklasse nur 1 Klub aufsteigt, ist dann doch eher special.
  13. War ja irgendwie erwartbar - Allgemeinplätze und Verweise anstatt konkreter Argumente. Stell dir vor, die Austria rauft schon in der 1. Liga finanziell mit dem Überleben und würde einen Abstieg ohnehin nicht finanziell verkraften, auch in die jetzige 2. Liga - Solidaritätstopf hin oder her. Damit ist die Austria nicht allein, das würde wohl bis auf Salzburg den meisten "Großklubs" so gehen. Warum aber Clubs wie WSG, Admira oder Altach einen Abstieg in eine - wie von mir angedachte - veränderte 2. Spielklasse nicht überleben sollten, was ja eigentlich die entscheidende Frage wäre, darauf gehst halt mal gar nicht ein. Und ich kann dich beruhigen, ich habe mich durchaus mit der Ligareform beschäftigt und ob es die 2. Liga in ihrer aktuellen, oder in der von mir angedachten Form geben soll, war damals eben auch Thema. Wie sich die 2. Spielklasse aktuell zeigt, ist eben meiner Meinung nach ein deutliches Signal, dass damals eine falsche Entscheidung getroffen wurde. Sinnvolle Gegenargumente sind herzlich willkommen. Eine Historie der vergangenen 7 Jahre kannst du dir freilich ersparen, danach hab ich auch nicht gefragt. Dein Kommentar ist eben keine Analyse gewesen, sondern nur die extra-triviale Feststellung, dass es keine perfekte Lösung gibt. Wenn du damit meinst, auch nur irgendwie beantwortet zu haben, ob die aktuelle Form die bestmögliche ist, muss ich dich enttäuschen.
  14. Ob jetzt FAC, Amstetten oder WSG Tirol oben mitspielen können, da sehe ich jetzt nicht ganz, warum das eine Teufel und das andere Weihwasser ist. Und die Clubs, die aus der jetzigen 2. Spielklasse übrig bleiben, können ja so wie bisher um den Aufstieg mitspielen. Aber was diese 2. Liga sportlich, finanziell oder vom Zuschauerinteresse genau bringt, erklärt sich eben dadurch nicht. Und es gibt ja eben in der jetzigen 2. Liga auch Vereine, die sich den Aufstieg nicht leisten können - auch hier seh ich nicht, was dadurch anders würde.
  15. Finanziell "zerreißt" es regelmäßig Vereine, hierzu bräuchte man gar keine Ligareform. Es gab mit der 10er-Liga Pleiten, es gibt in der aktuellen Form Pleiten und die wird es auch in Zukunft geben. Da müsste man eben was an der Aufsicht und ihren Durchgriffsrechten ändern. Na dann erklär doch mal die Hintergründe und Gedanken, die du kennst und ich nicht - ich bin ja durchaus interessiert. Die großartige Aufzählung, dass nix perfekt ist, ist ja jetzt mal nicht gerade fetziges Insiderwissen. Und die Austria ist einiges an Experimenten gewohnt, der Abstieg zählt nicht dazu. Aber wenn sich die komplexen Geheiminformationen, die du vorenthältst, darauf beschränken, dass Fans von Erstligavereinen eh nix wissen und verstehen, dann ist das eher beschaulich. Auch hier würd mich das "Offensichtliche" interessieren. Sind die TV-Gelder in der 2. Liga derart lukrativ und würden sich die Beiträge so enorm reduzieren, wenn Kapfenberg dann in der 2. Spielklasse - die räumlich eingeschränkt ist - gegen den GAK spielt? Schließlich würde ja der Regionalfußball in seiner Wichtigkeit aufgewertet. Zudem ist es nicht recht "offensichtlich", warum eine Liga, in der die Mehrheit der Vereine unter 1.000 Zuschauer ins Stadion bringt, der Weisheit letzter Schluss sein soll. Was genau ist denn der Benefit einer 2. Liga in dieser Form, außer dass so manch Landeskaiser sich - vom ORF-Frühstücksfernsehen bis hin zum Fussball - sich hier Einflusssphären erwarten? Ich lass, wie schon zuvor erwähnt, mir das gerne erklären. Aber dann net so präpotent und nichtssagend, bittschen.
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