Die Austria und das liebe Geld


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Held von heute
KindausFavoriten schrieb vor 2 Stunden:

Ja, nämlich wie ich schon vor Jahren einmal geschrieben habe, dass man in so einem Fall mit etwas Pech schon einmal jahrelang über die internationale Zuständigkeit streiten kann. 

Ich hab noch keinen Sponsoringvertrag ohne Gerichtsstandvereinbarung und Rechtswahl gesehen. 

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Im ASB-Olymp
Austrianer1969 schrieb vor 20 Stunden:

Zum Thema positive Außenwirkung:

Unsere Damen sind im EC Viertelfinale, starke Chancen auf das Double, ein Damen Zuschauerrekord nach dem anderen.

Unsere Akademie war letztes Jahr U16 Meister, im Anschluss U18 Meister, drei Spieler waren maßgeblich am U17 Vizeweltmeistertitel beteiligt, die Young Violets (im Prinzip eine U18 mit Routinier Hosiner) reuessiert in der 2. Liga.

Rekordwerte bei Zuschauern, Mitgliedern und Abonnenten. Soviele Frauen und Kinder wie noch nie im Stadion.

Erstmals positives operatives Ergebnis und starker Schuldenabbau.

Ich denke, da ist für jede Zielgruppe etwas dabei woraus man durchaus etwas machen könnte.

Wären wir im B2B nur halb so erfolgreich wie im B2C, in der Akademie oder bei den Frauen, wären wir schon längst etwas weiter. Woran das liegt soll jeder für sich beurteilen, ich schaue bei diesem Thema neidisch auf unsere grünen Rivalen, die einem vormachen, wie man professionell in diesem Bereich tätig ist.

Siehst du eine Chance auf Verbesserung in diesem Bereich? Sei es neue Ideen, Personen, Kontakte oder sonst irgendwas?

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zico74 schrieb vor 18 Stunden:

Ich muss allerdings sagen, dass die Außendarstellung unseres Vereins aus dieser Zeit eher den Schluss vermuten lässt, dass das alles nicht ganz koscher und daher nicht einklagbar war. 

Es war so ein Graubereich dazwischen. Der Sponsordeal wurde über einen damaligen hochrangigen Austria-Funktionär mit exzellenten Verbindungen in das betreffende Land eingefädelt und verhandelt. Die Gespräche waren jedenfalls so weit fortgeschritten, dass es für die Austria in gutem Glauben, vor allem durch die Beteuerungen des vermittelnden Funktionärs, „fix“ war. Deshalb wurden die erwarteten Einnahmen auch gleich budgetiert, obwohl die Tinte eben noch nicht trocken war.

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Fußball kann so schön sein :)
Wustinger mit ST schrieb vor 8 Minuten:

Es war so ein Graubereich dazwischen. Der Sponsordeal wurde über einen damaligen hochrangigen Austria-Funktionär mit exzellenten Verbindungen in das betreffende Land eingefädelt und verhandelt. Die Gespräche waren jedenfalls so weit fortgeschritten, dass es für die Austria in gutem Glauben, vor allem durch die Beteuerungen des vermittelnden Funktionärs, „fix“ war. Deshalb wurden die erwarteten Einnahmen auch gleich budgetiert, obwohl die Tinte eben noch nicht trocken war.

Und damit so etwas nicht mehr passiert, schließen wir gleich keine mehr ab :)

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ASB-Messias
Hurricane schrieb vor 11 Minuten:

Siehst du eine Chance auf Verbesserung in diesem Bereich? Sei es neue Ideen, Personen, Kontakte oder sonst irgendwas?

Es gäbe neue Ideen und Kontakte, aber die handelnden Personen sind von ihrem Weg überzeugt und blocken ab.

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Held von heute
Wustinger mit ST schrieb vor 23 Minuten:

Es war so ein Graubereich dazwischen. Der Sponsordeal wurde über einen damaligen hochrangigen Austria-Funktionär mit exzellenten Verbindungen in das betreffende Land eingefädelt und verhandelt. Die Gespräche waren jedenfalls so weit fortgeschritten, dass es für die Austria in gutem Glauben, vor allem durch die Beteuerungen des vermittelnden Funktionärs, „fix“ war. Deshalb wurden die erwarteten Einnahmen auch gleich budgetiert, obwohl die Tinte eben noch nicht trocken war.

"Grau"bereich. Es wurde ja erinnerlich bilanziert, nicht bloß budgetiert.

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Kennt das ASB in und auswendig
Austrianer1969 schrieb vor 40 Minuten:

Es gäbe neue Ideen und Kontakte, aber die handelnden Personen sind von ihrem Weg überzeugt und blocken ab.

Noch einmal meine Frage, was sagt Harald Zagicek dazu???

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V.I.P.
brillantinbrutal schrieb vor 2 Stunden:

"Grau"bereich. Es wurde ja erinnerlich bilanziert, nicht bloß budgetiert.

Das was beschrieben wurde zu bilanzieren, wäre illegal. 

Da keine Anzeigen rausgegangen sind, stimmt entweder die Geschichte nicht oder ein paar Leute hatten sehr, sehr viel Glück. 

Fest steht: Die Forderungen waren in der Bilanz und mussten anschließend berichtigt werden. 

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ASB-Halbgott
Wustinger mit ST schrieb vor 3 Stunden:

Es war so ein Graubereich dazwischen. Der Sponsordeal wurde über einen damaligen hochrangigen Austria-Funktionär mit exzellenten Verbindungen in das betreffende Land eingefädelt und verhandelt. Die Gespräche waren jedenfalls so weit fortgeschritten, dass es für die Austria in gutem Glauben, vor allem durch die Beteuerungen des vermittelnden Funktionärs, „fix“ war. Deshalb wurden die erwarteten Einnahmen auch gleich budgetiert, obwohl die Tinte eben noch nicht trocken war.

Das klingt sehr plausibel. Aber die Zeiten mit Handschlagqualität sind leider schon lang vorbei.

Bei all dem anderen Mist, der uns aus dieser Zeit uns immer noch nachhängt, liegt die Vermutung aber nahe, dass das auch an uns liegt. 

Und um das klarzustellen. Ein Sponsorvertrag ist kein Geschenk um das wir bitten oder betteln dürfen. Da geht es um ein Gegengeschäft, bei dem wir Value anbieten müssen. Und wir haben zu der Zeit viele Luftschlösser gebaut.

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pramm1ff schrieb vor 2 Stunden:

Das was beschrieben wurde zu bilanzieren, wäre illegal. 

Da keine Anzeigen rausgegangen sind, stimmt entweder die Geschichte nicht oder ein paar Leute hatten sehr, sehr viel Glück. 

Mir wurde damals diese Geschichte rund um die Bemühungen des ehemaligen Funktionärs als Luftschloss dargestellt, mit vielen Versprechungen und Beteuerungen seitens des potentiellen Sponsors.

Kann natürlich auch sein, dass die damalige Darstellung der Austria stimmt, nämlich dass es schlussendlich eh einen unterschriebenen Vertrag gab, aber man sich nicht auf einen langwierigen Rechtsstreit mit unklaren Erfolgsaussichten einlassen wollte.

So oft wie Kraetschmer jedenfalls mantraartig auf die nicht trockene Tinte verwies, wäre es ungewöhnlich, wenn er sich ausgerechnet in so einem Fall auf die nicht trockene Tinte verlassen hätte.

 

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V.I.P.
Wustinger mit ST schrieb vor 2 Stunden:

Mir wurde damals diese Geschichte rund um die Bemühungen des ehemaligen Funktionärs als Luftschloss dargestellt, mit vielen Versprechungen und Beteuerungen seitens des potentiellen Sponsors.

Kann natürlich auch sein, dass die damalige Darstellung der Austria stimmt, nämlich dass es schlussendlich eh einen unterschriebenen Vertrag gab, aber man sich nicht auf einen langwierigen Rechtsstreit mit unklaren Erfolgsaussichten einlassen wollte.

So oft wie Kraetschmer jedenfalls mantraartig auf die nicht trockene Tinte verwies, wäre es ungewöhnlich, wenn er sich ausgerechnet in so einem Fall auf die nicht trockene Tinte verlassen hätte.

 

Es ist jedenfalls höchst absurd (um nicht kriminell zu sagen), dass man einen Vertrag mit "nicht trockener Tinte" in die Bilanz als Forderung aufnimmt. 

Ebenfalls ist es absurd, dass man einen Sponsoringvertrag mit laufenden Zahlungen, die ja auch an Gegenleistungen (der Werbeleistung) hängen, bei jahrelanger Nichtzahlung und ohne währenddessen die Gegenleistung zu erbringen (der Sponsor tauchte nie auf) weiter jedes Jahr als Forderungen in die Bilanz aufnimmt. Das wurde ja jedes Jahr mehr, bis zum großen Aufräumen. 

Komplett absurd wird es dann, wenn man das alles macht, während man keinerlei Schritte unternimmt, um dieses Geld auch einzufordern. Bei akut drohenden Verlusten, die nur noch am plötzlichen Zahlungswillen eines Vertragspartners hängen, der bislang aber nie gezahlt hat und den ich auch nicht verklagen könnte... da muss man einfach wertberichtigen und(!) aufhören Jahr für Jahr diese Forderungen im vollen Umfang in die Bilanz aufzunehmen. 

 

Denn entweder es gibt gar keinen unterschriebenen Vertrag, dann hätte man das nie in die Bilanz aufnehmen dürfen oder es gibt einen Vertrag und man scheut den Rechtsstreit, aber dann muss ich eben aufhören das in die Bilanz aufzunehmen und (so schnell wie möglich) entsprechend wertberichtigen. 

Als Forderung darf das nur dann in der Bilanz stehen bleiben (und nicht einmal das fix), wenn ich einen aus meiner Sicht wasserdichten Vertrag habe, das Gegenüber zahlungsfähig ist und ich den Rechtsweg verbissen bestreiten werde, um mein Geld einzufordern. 

 

Ich frag mich wirklich, wie das am Vorstand, am Aufsichtsrat und am Wirtschaftsprüfer spurlos vorbeigehen konnte. Mit spurlos meine ich übrigens, dass es ohne Gerichtsverfahren verlief, nicht dass sie kein schlechtes Gewissen hatten. 

In all den Jahren, habe ich noch keine Geschichte zur Erklärung gehört, die ohne strafbares Verhalten ausgekommen wäre. 

Vielleicht findet ja jetzt jemand eine und teilt sie, würde mich sehr interessieren, ob es eine legale Möglichkeit gab, solche Buchungen vorzunehmen. 

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Im ASB-Olymp
zico74 schrieb am 13.2.2026 um 18:43 :

Ich muss allerdings sagen, dass die Außendarstellung unseres Vereins aus dieser Zeit eher den Schluss vermuten lässt, dass das alles nicht ganz koscher und daher nicht einklagbar war. 

^^^^Dieses.

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pramm1ff schrieb vor 56 Minuten:

Ich frag mich wirklich, wie das am Vorstand, am Aufsichtsrat und am Wirtschaftsprüfer spurlos vorbeigehen konnte. Mit spurlos meine ich übrigens, dass es ohne Gerichtsverfahren verlief, nicht dass sie kein schlechtes Gewissen hatten. 

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass Kraetschmer neben der „trockenen Tinte“ sehr oft auch den „vorsichtigen Kaufmann“ bemüht hat.

Persönlich Einschätzung, ohne es zu wissen: ich kann mir vorstellen, dass der Funktionär kraft seiner Seniorität und Autorität zu MK gesagt haben könnte „Des moch ma so, des passt scho, wirst sehn!“. Und damit war die Sache dann erledigt.

Über die weitere Behandlung dieser Angelegenheit kann ich nur genauso rätselraten wie du.

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