derfalke35

Peter Schöttel neuer Sportdirektor beim ÖFB

514 Beiträge in diesem Thema

Silva schrieb vor 8 Stunden:

Man kann das natürlich leichter aufholen als nicht gelernte Technik. Dennoch ist das eben nicht innerhalb eines Jahres aufzuholen. Vor allem wird es schwer die Spiele aufzuholen, die man nicht bereits mit 18 auf höchstem Niveau sammeln kann, sondern eben erst später bekommt.

Wenn ein Profisportler nicht innerhalb eines Jahres fehlende Muskelmasse aufbauen kann, dann macht er was falsch. Man muss ja nicht gleich einen auf Tim Wiese machen.

Wenn das sportliche Niveau zu gering ist, dann liegt das wohl eher an der Stärke der Liga. Manche Spieler sind mit 18 einfach physisch schwächer und brauchen ev. länger. Sie zwanghaft Muskelmasse auftrainieren zu lassen, ist für mich nicht die richtige Lösung

 

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fidschi schrieb vor 19 Minuten:

Wenn ein Profisportler nicht innerhalb eines Jahres fehlende Muskelmasse aufbauen kann, dann macht er was falsch. Man muss ja nicht gleich einen auf Tim Wiese machen.

Muskelmasse alleine ist halt nicht alles, der Spieler soll ja dennoch auch "spritzig" bleiben. Aber von mir aus soll man das in einem Jahr aufholen können, jedoch sind Spieler, die früher schon vermehrt auf die Athletik wert legt auch früher für Einsätze bereit.

Gutes Beispiel ist Schlager, der im Vergleich zu einigen Alterskollegen deutlich weiter ist im körperlichen Bereich, weil man in Salzburg hier deutlich besser arbeitet und deswegen kommt er auch zu einigen Einsätzen. Ein Arase, der angeblich sehr talentiert sein soll, kämpft aber jetzt schon seit knapp einem Jahr um die Einsätze, weil er sogar in der Regionalliga Probleme hat.

fidschi schrieb vor 19 Minuten:

Manche Spieler sind mit 18 einfach physisch schwächer und brauchen ev. länger. Sie zwanghaft Muskelmasse auftrainieren zu lassen, ist für mich nicht die richtige Lösung

Das wurde auch mit keinen Wort gesagt, sondern das ist das was hier viele in die Aussagen reininterpretieren wollen, weil sie die Bestellung von Schöttel nicht für richtig empfinden. Da wird dann halt sofort davon ausgegangen, dass man alles über den Haufen wirft und nur mehr in die Kraftkammer geht, anstatt dass ein Teilbereich der bestehenden Arbeit optimiert wird.

Dazu die Aussage von Schöttel im Interview mit 90minuten: https://www.90minuten.at/de/red/magazin/interviews/2018/maerz/peter-schoettel---andi-herzog-wurde-durch-meine-bestellung-die-chance-genommen-/

Zitat

Wir haben zum Beispiel in den Akademien eine hohe Verletzungshäufigkeit. Wir sind zwar bei der Anzahl der Trainingseinheiten in Europa im oberen Bereich, aber wir müssen über die Inhalte nachdenken. Als U19-Teamchef ist mir aufgefallen: Wir haben fußballerisch gut ausgebildete Mannschaften, aber im körperlichen Bereich müssen wir etwas tun. Deshalb überlegen wir, das Athletiktraining zentral zu steuern, um in diesem Bereich aufzuholen.

Ich tu mir da schwer irgendwie Anzeichen zu sehen, dass man jetzt aufhört im technischen Bereich gut auszubilden.

bearbeitet von Silva

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Silva schrieb vor 8 Stunden:

Ich tu mir da schwer irgendwie Anzeichen zu sehen, dass man jetzt aufhört im technischen Bereich gut auszubilden.

Vom Aufhören Technik zu trainieren hat ja keiner gesprochen. Aber wenn man den Fokus auf Taktik und Physis legen will, wird man irgendwas vernachlässigen müssen. Schöttel spricht selbst davon, dass die Trainingseinheiten bei uns schon im oberen Bereich liegen. Und ihnen noch zusätzlich was aufzubrummen halte ich auch nicht für zielführend. 

Schlager ist halt physisch stärker. Kenne das Salzburg Training nicht, aber bist Dir sicher, dass die großen Wert auf Physis und Taktik legen?

Vergessen darf man bei Salzburg nicht, dass die besten Talente auch dorthin in die Akademie wechseln. Die bekommen dort auch schon alles bezahlt, was sich andere sicher nicht leisten können. 

Die angesprochenen Ziele von Schöttel sind nichts Neues. Als dies das letzte mal probiert wurde, forcierte man eben großgewachsene körperlich robuste Spieler, die Kleineren fielen durch. Heißt jetzt natürlich nicht, dass Schöttel unbedingt genau wieder in diese Kerbe schlagen will, ausschließen kann man es aber auch nicht. 

Die Bestellung von Schöttel war für mich in vieler Hinsicht ein Fehler. Der größte Fehler war, dass man den optimalen Kandidaten hatte, und wegen Eitelkeiten absägte. Zudem hat er für mich weder bisher etwas vorzuweisen, noch wurde hier der Markt wirklich sondiert, sondern nur auf die Schnelle jemand gegen Ruttensteiner ins Rennen geschmissen. 

 

 

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fidschi schrieb vor 6 Stunden:

Schöttel spricht selbst davon, dass die Trainingseinheiten bei uns schon im oberen Bereich liegen. Und ihnen noch zusätzlich was aufzubrummen halte ich auch nicht für zielführend.

Oder aber man verbessert die Inhalte des Trainings, so wie er es sagt. Dann kann man sich verbessern, ohne etwas anderes zu vernachlässigen. Außer du bist der Meinung, dass es keinen Unterschied gibt bei Trainingsformen.

 

fidschi schrieb vor 6 Stunden:

Schlager ist halt physisch stärker. Kenne das Salzburg Training nicht, aber bist Dir sicher, dass die großen Wert auf Physis und Taktik legen?

Großen Wert wohl nicht, sie machen es halt besser. Einerseits weil natürlich das Equipment und Umfeld besser ist, aber teilweise kann da der ÖFB den anderen Vereinen sicher helfen.

fidschi schrieb vor 6 Stunden:

Die angesprochenen Ziele von Schöttel sind nichts Neues. Als dies das letzte mal probiert wurde, forcierte man eben großgewachsene körperlich robuste Spieler, die Kleineren fielen durch. Heißt jetzt natürlich nicht, dass Schöttel unbedingt genau wieder in diese Kerbe schlagen will, ausschließen kann man es aber auch nicht. 

Dann kann man wohl auch nicht ausschließen, dass der ÖFB nächstes Jahr aus Wasserball umsteigt. 

Schöttel spricht explizit über die gute Arbeit bei der Technikausbildung und wird damit natürlich aufhören. Klingt nicht realistisch. Für mich klingt das auch nach dem zehnten Mal darüber nachdenken, dass man einen Bereich glaubt zu erkennen, in dem es Nachholbedarf geben könnte, aber man beim Rest keine Abstriche plant. 

fidschi schrieb vor 6 Stunden:

Die Bestellung von Schöttel war für mich in vieler Hinsicht ein Fehler.

Und ich glaube, dass deswegen jede Aussage überbewertet wird und das schlechteste angenommen wird, damit Schöttel schön die Fehlbesetzung bleibt, die er sein soll.

Ich bin über das wie auch nicht zufrieden, aber man braucht jetzt nicht den Teufel an die Wand malen und davon ausgehen, dass man die Erfolge der letzten 10-20 Jahre ignoriert und das Training wieder so umstellt wie davor. 

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Auch der ein oder andere Sportdirektor hat innerhalb des Vereins versucht hier etwas zu verbessern. Komischerweise werden da nicht nur große, starke Spieler gefördert, sondern auch kleinere.

Sprich, diese Erkenntnis ist eigentlich schon längst bei den Vereinen angekommen und wird daran gearbeitet. Daher ist die Aufregung umsonst. 

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Hat Schöttel sein Konzept eigentlich nun schon fertig präsentationsbereit ausgearbeitet? Damals meinte er ja, dass ihm die 9 Tage zu wenig waren, etwas vorzubereiten.

:D 

bearbeitet von Joke

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Joke schrieb vor 20 Minuten:

Hat Schöttel sein Konzept eigentlich nun schon fertig prösentationsbereit ausgearbeitet? Damals meinte er ja, dass ihm die 9 Tage zu wenig waren, etwas vorzubereiten.

:D 

Kein Konzept zu haben ist doch auch ein Konzept.

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Könnte für euch auch noch von Interesse sein: Unser Verband hat nach dem Kommunikations-Desaster während der WM (Stichwort Adler-Jubel) die Strukturen von einer externen Firma evaluieren lassen. Das sind die Resultate:

https://www.srf.ch/sport/fussball/nationalmannschaft/nach-turbulenten-monaten-nati-soll-sportlichen-leiter-erhalten

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swisspower schrieb vor 4 Stunden:

Könnte für euch auch noch von Interesse sein: Unser Verband hat nach dem Kommunikations-Desaster während der WM (Stichwort Adler-Jubel) die Strukturen von einer externen Firma evaluieren lassen. Das sind die Resultate:

https://www.srf.ch/sport/fussball/nationalmannschaft/nach-turbulenten-monaten-nati-soll-sportlichen-leiter-erhalten

Ihr könnt gerne Schöttel haben

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lovehateheRo schrieb vor 58 Minuten:

https://www.90minuten.at/de/red/magazin/interviews/2019/jaenner/peter-schoettel-----ich-kenne-das-foda-loch-nicht---/

Bist du deppert ist das Interview mal wieder eine Bankrotterklärung von Schöttel.

Zitat

Im Präsidium sitzen die gewählten Präsidenten ihrer Landesverbände. Und Themen, die den Profibereich betreffen, werden ja von mir vorbereitet.

Und dann von Experten wie dem Bürgermeister von Ziersdorf abgelehnt, weil sie es nicht verstehen. Man führt den ÖFB wie einen Glühbirnensammlerverein :facepalm:

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Das Interview ist ja von vorne bis hinten der Wahnsinn! :eek:

Bezüglich Offensivspiel kennt der langjährige Bundesligatrainer offenbar nur starre Passformen ("Wir wollen dorthin kommen, dass Spieler wieder individuelle Lösungen finden, die nicht in ihren vorgefertigten Abläufen festhängen. Wenn ein Gegner dort steht, ist der Ablauf vorbei."), er erkennt Probleme, die selbst von den Spielern direkt angesprochen werden, nicht ("Wenn das so passiert ist, dann ist das nicht gut. Aber ich habe es nicht so gesehen."), sieht Kroatien als Vorbild und kann über mögliche Gründe für deren Erfolg nur mutmaßen ("Ich glaube, dass in Kroatien weniger reglementiert wird. [..] Der hat sicher gerne Fußball gespielt, den hat man Fußball spielen lassen und er ist gefördert worden.") und widerspricht sich bei der Frage nach der Spielphilosophie ("Aus meiner Sicht ist die [unter Ruttensteiner schriftlich festgehaltene Spielphilosophie] wenig ins Detail gegangen." vs. "Spielanlage und Spielsystem sind Sache des jeweiligen Trainers.").

Jetzt ist mir ein wenig schlecht...

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ein typisches gossmann & fiala interview. schöttel sagt viel richtiges, aber klarerweise verstehen viele nicht was gesagt wird. klar ist im letzten drittel die kreativität der spieler gefordert oder man versucht einen schablonen style ala canadi zu spielen - wie ein arnautovic oder andere kreative spieler auf so einen stil reagieren würden, weiß ich jetzt bereits. und natürlich ist man von form und fitness der spieler abhängig und natürlich hatte bosnien in diesem angesprochenen spiel den vorteil dass sie den besten mann am platz auf der wichtigsten position hatten. aber die gossmänner und fialas werden das halt nie kapieren, die wollen da irgendwie provokativ nachfragen ohne große ahnung zu haben, worauf es im fußball am ende des tages ankommt. wir waren bei der em quali unter koller auch nicht weltklasse, aber wir hatten einige stützen im team die super in form waren, wir hatten janko der die tore gemacht hat (unfassbar wichtig, der stürmer) und wir hatten damals auch das momentum auf unserer seite (siehe russland zuhause als okotie das tor gemacht hat weil er sich davor aufgeregt hat und nur deshalb aufeinmal richtig positionert war). und im negativen erinnere ich mich stark an die wm 98 als wir eine fantastische quali gespielt haben und dann hat sich herzog an der zehe verletzt, polster war nicht in bombenform und schon hat die sache nicht mehr gut ausgesehen. teams wie österreich werden immer von der form und fitness einzelner spieler abhängig sein. da kann der trainer noch so gut sein, darauf hat man keinen einfluss und damit muss man leben. aktuell ist unser größtes problem auf jeden fall dass wir offensiv eigentlich nur arnautovic haben - der muss stürmer und einfädler sein. ab dem zentralen mittelfeld sind wir wieder gut. daher muss das augenmerk darauf gerichtet werden, dass es schwierig ist uns tore zu schießen. aber unsere fans denken ja immer welche weltklasse spieler wir nicht hätten und dass es eigentlich selbstverständlich sein müsste dass man sich für das nächste großereignis qualifizieren müsste. aber das ist halt ein gewaltiger blödsinn, solange wir vorne niemand außer arnautovic haben und solange wir keinen stürmer haben der regelmäßig trifft.

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Nationalteam heißt nun einmal mit dem vorhandenen Spielermaterial umgehen zu müssen und da muss erst recht ein Konzept her. Der ÖFB kann sich keine Spieler einfach von anderen Teams erkaufen, daher muss man sich damit zufrieden geben, was man hat! Ich finde, Österreich hat ausreichend gute Stürmer neben Arnautovic. Und ich kann es nur wiederholen, dass andere Nationalmannschaften auch ohne Superstars in der Offensive gute Figur machen, weil sie aufs Kollektiv zugeschnitten und sehr gut Konzept-basiert arbeiten. Weder Schöttel noch Foda scheinen das zu erkennen und beide meinen allem Anschein nach, einen Uralt-Angsthasen-Fußball spielen lassen zu müssen. Ganz im Sinne der komplett ahnungslosen ÖFB-Funktionäre. An diesem Interview ist inhaltlich wirklich gar nichts gut.

Mir geht dieses primitive Abstreiten der Bedeutung des Trainers und Sportdirektors so am Geist. Es ist realitätsfern und daher nicht zielführend.

bearbeitet von michi87

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