Berbatov

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  1. Man kann sich ja mal die Einsätze ansehen. Er ist Anfang August zu uns gewechselt, vermutlich mit ordentlich Trainingsrückstand. D.h. sein Fitness-Level (Fitness im Sinne von wie viele Minuten kann er in hohem Tempo spielen) war das Problem. Am 28.8 hatte er sein erstes Spiel im EC (für 21min eingewechselt) Am 31.8 spielte er 70 Minuten gegen Hartberg. Anfang September war Länderspielpause. Am 14.9 spielte er 45min gegen WSG. Am 17.9 spielte er 85 Minuten im Cup gegen Oberwart. Seit dem 17.9 hat er dann nur noch 173 Minuten in 18 möglichen Spielen gemacht. Das lässt für mich nur zwei Schlüsse zu: Er wurde am Anfang (im September) eingesetzt, obwohl er gar nicht fit war, auf voller Intensität zu spielen. Seine Fitness hat sich seitdem nicht verbessert und deswegen hat ihn das Trainerteam auch nicht eingesetzt. Dann darf man sich fragen, warum man ihn nicht fit bekommt. Er hat sich Ende September/Anfang Oktober muskuläre Probleme eingefangen und hat dann immer wieder trainiert bzw. nicht trainiert. Runde 9 war er im Kader ohne Einsatz, Runde 10 nicht im Kader, Runde 11 für 7 Minuten eingewechselt, Runde 12 nicht im Kader, Runde 13 für 2 Minuten eingewechselt, dann immer im Kader aber ohne Einsatz. Wenn du körperliche Rückstände hast und dann noch dazu muskuläre Probleme hast, kann sich das sehr lange ziehen. Da reicht eine hartnäckige Zerrung, mit der du zwei Wochen ausfällst, die dann danach wieder wieder aufbricht und schon hast du fast 2 Monate verschwendet, in denen du deine körperliche Fitness nicht verbessert hast, sondern vielleicht sogar verschlechtert.
  2. Ob Ndzie nach dem Afrika Cup im Urlaub ist, wird einiges über seine Person aussagen. Jeder andere Spieler von uns hatte 2 Wochen Urlaub. Wenn Ndzie das möchte, wird ihm der Verein auch zumindest eine Woche geben. Wenn er bei Rapid aber wirklich durchstarten will, wird er auf seinen Urlaub verzichten. Mich erinnert Ndzie bisher an Mr. Pain Pavlovic. Das wäre auch die einzige wirkliche Erklärung, warum er solange nicht "fit" ist. Ich kann mir vorstellen, dass er mit Trainingsrückstand im Sommer zu uns kam und sich dann immer wieder kleine Muskelverletzungen eingeschlichen haben. Dadurch pendelte er immer zwischen Bank (= gesund aber nicht fit genug für 90min) und Tribüne (= leicht angeschlagen und nicht fit genug für 90 Minuten). Sowas kann sich schon einige Monate ziehen, wenn die Grundfitness fehlt.
  3. Da verwechselst du mich mit jemanden. Aber ja, der Lebenslauf von Rydström wäre mir lieber. Allerdings nicht seine Spielweise, was man so lesen konnte.
  4. Ich erwarte mir aber von einem Geschäftsführer Sport irgendwann auch gute Entscheidungen und nicht nur mutig interessante. Langsam wird es Zeit. Zwischen Genie und Wahnsinn gibt es einen schmalen Grat, den Katzer jetzt schon seit drei Jahren wandert. Diese mutigen neuen Wegen sind für uns Fans aufregend, aber wenn ich zur Konkurrenz schaue, waren es eher die langweiligen Ilzer und Kühbauer, die die Liga zuletzt aufgemischt haben.
  5. Und trotzdem ist es wieder reaktionär. Fast jeder neue Trainer unterscheidet sich entweder in der Spielidee oder in seinem Profil stark vom Vorgänger. Klauß nach Barisic = jung und ganz anderer Fußball Stöger nach Klauß = älterer Menschenfänger und anderer Fußball Thorup nach Stöger = jung und international, wieder ganz anderer Fußball.
  6. Naja so ist es auch wieder nicht. Noch im letzten Sommer hätte man einen Kühbauer holen können, dessen Vita sehr viel beeindruckender ist. Aber der ist halt nicht so sexy. Dass man in so einer Phase (auch Katzer's Job steht auf dem Spiel) auf einen so jungen Trainer setzt, ist schon ein gewisses Risiko. Noch dazu mit den ganzen Herausforderungen bei uns: kein richtiger Athletiktrainer mehr am Start, Mannschaft anscheinend gespalten zwischen Österreichern und Legios, der so wichtige 6er ist beim Afrika Cup. Das wird für Thorup sehr herausfordernd.
  7. Ich freue mich, sobald wir sportlich erfolgreich sind. Keiner hier hat irgendeine Ahnung, ob das nun eine gute Entscheidung war, oder nicht. Inzwischen sollte schon der letzte Fan gecheckt haben, dass exotische Trainer wie Thorup oder Klauß genauso scheitern können, wie ein Herzog oder Pacult.
  8. Er kam buchstäblich in die Championship nachdem er einen Dorfklub 2 Saisonen trainiert hatte und sonst keinen anderen Verein. Dass er ahnungslos ist, habe ich nie in den Raum gestellt.
  9. Aber der hat eine ganz andere Auffassung, als Thorup. Zumindest laut den Interviews lässt Thorup behutsam von hinten das Spiel aufbauen. Sageder hingegen ist auf Ballgewinn tief in der gegnerischem Hälfte fokussiert. Kulo war eher der fürs Positionsspiel. Aber der Fehler bestand eigentlich darin, dass man als Trainerteam kein einheitliche Spielidee hatte, bzw nicht umsetzen konnte. Ein Fußballspiel besteht immer aus 4 Phasen: eigener Ballbesitz, gegnerischer Ballbesitz, Umschalten bei Ballgewinn, Umschalten bei Ballverlust. Das was Stöger, Sageder und Kulovits vorhatten, hat einfach nicht zusammengepasst. Weil man die 4 Phasen nicht isoliert betrachten und entwickeln kann, sondern voneinander abhängig sind. Wenn Kulo das Spiel mit dem Ball einimpfen soll, beeinflusst das natürlich die taktischen Vorgaben von Sageder, beim Spiel gegen den Ball bzw. bei Ballgewinn. Und Stöger wiederum ist eher ein Freund von stabilem Defensiven. Also bei Ballverlust eher auf die eigene Ordnung achten. Jedenfalls hört sich Thorup von der Spielidee ganz anders an, als Stöger und auch Klauß. Deswegen kommt die Aussage von Katzer sehr kurios rüber. Thorup hört sich im Prinzip an wie Barisic, was die Spielidee angeht.
  10. Ich denke nicht, dass das Red Bull Modell ein Auslaufmodell ist. Gerade international geht es fast nur noch so (leider). Ansonsten stimme ich dir zu. Rapid ist einfach Ballbesitzfußball. Jeder Trainer, der davon abwich, wurde sofort bestraft und Stabilität kam auf Anhieb zurück, als der Nachfolger wieder auf stärkeren Ballbesitzfußball umgestellt hat. Selbst unter Kulovits zuletzt, auch wenn die Ergebnisse nicht passten. Einzige Ausnahme war Kühbauer. Der hat von Anfang an eine gute Balance hinbekommen. Der hat aber auch knallhart jene Spieler aussortiert, die sich für sein System nicht geeignet haben. Im aktuellen Kader gibt es aber viel zu viele Spieler, die sich für diese Pressingschlachten gar nicht eignen. Also ist ein Kurswechsel Richtung Ballbesitzfußball die richtige Entscheidung. Darin ruht auch meine Hoffnung, was Thorup angeht.
  11. Was ist an der Vita ansprechend? Das ist der klassische Dorfklub Erfolgstrainer, der bei seiner ersten Station außerhalb des Dorfklubs gescheitert ist. Das einzig ansprechende ist, dass es kein österreichischer Dorfklub war. Und das aber auch nur, weil jemand aus dem Ausland für die Fans immer cooler ist.
  12. Dass der Nachfolger von Stöger auf offensiven Ballbesitzfußball setzt und jetzt perfekt zu unserer Spielidee passt, ist eine ziemlich kuriose Aussage. Hat man die Spielidee jetzt in der Winterpause heimlich geändert oder hat Stöger nie gepasst, wurde aber trotzdem im Sommer verpflichtet?
  13. Erfreulich: - offensiver Ballbesitzfußball - mal eine out-of-the-box Lösung Was mich sehr zweifeln lässt: - keine starke Vita. Vor allem die Zeit bei Norwich. Er ist relativ jung und unerfahren. Seine Vita ist im Prinzip ähnlich wie die aktuelle von Klauß. Ein österreichischer Trainer mit gleicher Vita würde hier keine Euphorie auslösen. Ein Struber nach seiner Station bei Barnsley wäre z.B. gut vergleichbar. - kennt die österreichische Liga gar nicht - kommt in ein sehr schwieriges Umfeld. Kader ist unausgewogen, es gibt ständige Fitness- oder Verletzungsprobleme, es fehlen Leistungsträger auf der 6 und im Sturm, die Mannschaft ist sozial keine geschlossene Einheit. Dazu von Anfang an wegen dem Ligamodus sehr viel Druck. Da ich hier die Stimmung nicht trüben möchte, halte ich mich aber mit etwaigen Einschätzungen zumindest mal bis Saisonende zurück. Hoffen wir auf das Beste!
  14. Also bitte. Tut nicht so als hätte jeder junge Spieler automatisch eine Aufmerksamkeitsspanne wie eine Fliege, weil sie alle auf Tik Tok hängen. Natürlich kann man auf solche Eigenschaften beim Verpflichten von Spielern auch screenen. Genauso was die Eingliederung ins Mannschaftsleben angeht. Beides hat auch einfach mit einem gewissen Level an Professionalität zu tun. Der Kader passt einfach hinten und vorne nicht zusammen. Sozial, fitnesstechnisch, gruppentaktisch (dass zB ein Schaub oder Kara für das System von Klauß verpflichtet wurden, die überhaupt nicht ins Pressing passen) und was die Balance in den Mannschaftsteilen angeht (kein 6er, kein MS). Und der Trainer muss es dann ausbaden. Bin schon gespannt wie Thorup dass dann macht, dass auch die Legionäre sich wieder am Mannschaftsleben beteiligen.
  15. Die 2 Ideen mit denen er im Hearing überzeugt hat: 1) er hat in Nordsjaelland lange in der "internationalen" Akademie gearbeitet. Bei Rapid nimmt eine Gruppe von Spielern anscheinend nicht mehr so am Mannschaftsleben teil, seit Sangare weg ist. 2) die aktuelle Spielergeneration hat eine geringe Aufmerksamkeitsspanne, also wird es überall Bildschirme geben, wo bestimmte Szenen nochmal gezeigt werden. Mich haut das jetzt nicht unbedingt vom Hocker. Beide Probleme hat uns ja eigentlich Katzer mit seinen Transfers eingebrockt. Da hätte man auf diese Sachen schon aufpassen sollen