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"Die von den Vereinen selbst gezogenen Vergleiche mit den Stadionmodellen in Linz und Wien sind bei genauer Betrachtung nicht haltbar. Vor dem Umbau befanden sich sowohl die Linzer Gugl als auch das Wiener Hanappi-Stadion im Eigentum der jeweiligen Stadt. Sowohl der LASK als auch Rapid Wien haben einen wesentlichen Teil der Investitionskosten übernommen und zahlen für die entsprechenden Rechte jeweils einen Baurechtszins an die jeweilige Stadt. Der LASK trug rund 70 Prozent der Investitionskosten der rund 100 Millionen Euro teuren Raiffeisen Arena (Baubeginn 2021), Rapid Wien beteiligte sich mit 50 Prozent an den rund 53 Millionen Euro Baukosten des Allianz Stadions (Baubeginn 2014).
Im Gegensatz dazu würden die beiden Grazer Vereine gemeinsam weniger als 20 Prozent der Gesamtinvestition tragen wollen und gleichzeitig sämtliche Stadionrechte sowie ein Baurecht ohne Gegenleistung beanspruchen. Diese Modelle sind daher finanziell nicht vergleichbar."
https://grazer.at/story/de/die-stadt-graz-legt-realistischen-plan-fuer-und-fU6M74AB/