Das, was mich an dieser Thematik furchtbar aufregt, ist, dass der Block durch seine Gesänge suggeriert, immer hinter Rapid zu stehen, dann aber das Gegenteil von dem praktiziert, was inhaltlich gesungen wird. Und hier rede ich logischerweise nicht von den Sperren, sondern vom Leerbleiben des Blocks vor der Teilung.
Nachstehend ein paar Chants dir mir dazu einfallen:
„Rapid Wien du bist der Lebenssinn, du weißt ganz genau, wir werden immer zu dir stehn. Und wenn die ganze Welt sich gegen dich stellt, der Block West bleibt hier, deine West Sie steht zu dir“
„Deine Kurve steht loyal zu dir bei Sieg, Unentschieden, Niederlage und Rapid“
„Rapid... des Gröste auf da Wöd, des Anzige wos zöd, drum stengan wir, hinter dir Rapid“
„Wir lieben Rapid Wien, ganz tief im Herzen drin, niemals von dir gehn, immer zu dir stehen, wir wollen dich siegen sehen“
„Rapid wir wollen dich siegen sehn, Rapid wir werden zu dir stehen, du wirst nie alleine sein, du bist mehr als ein Verein!“
„Wenn dir das Glück den Rücken kehrt, und man im Stadion Pfiffe hört, dann werden unsre Lieder lauter, um dir wieder Kraft zu geben kämpf mit Herz“
„Marmor Stein und Eisen bricht, aber unsere Rapid nicht, alles, alles geht vorbei, doch wir bleiben treu....“
„Oh großer SK RAPID, die Kurve steht treu hinter dir, oh großer SK Rapid, die Zeiten sie sind furchtbar schwer, doch wir bleiben hier, für immer bei dir!“
Diese Doppelmoral regt mich spätestens seit den Derbykriegern extrem auf.