Die aktuellen Probleme auf die Kaderqualität zu schieben grenzt an Realitätsverweigerung.
Klar haben wir keinen Meisterkader, aber jene Spieler, die in diesem "System" herausragen und den Unterschied machen würden, kann sich bis auf Salzburg keine österreichische Mannschaft leisten.
Man muss sich Augen und Ohren ganz schön fest zuhalten, um hier immer noch von einer langfristig positiven Entwicklung zu träumen. Wie soll man aus seinen Fehlern lernen, wenn man sie nicht einmal zum Teil anerkennen kann?
Du beschreibst eine durch die vorgegebene Taktik verursachte Planlosigkeit, willst sie aber nicht dem Trainer ankreiden.
Da spielt permanent eine enorme Unsicherheit mit. Niemand weiß so recht, was er zu tun hat. Natürlich resultiert das eher früher als später in Massen an Rück- und Fehlpässen.
Ja, gute Idee. Man gebe ihm die berühmte 15. letzte Chance.
Gibt schließlich auch keinen Grund dafür, schon jetzt ernsthaft über einen Wechsel nachzudenken.
1-2 Wurstelsiege gegen die schwächsten Mannschaften der Liga/einen Zweitligisten und alles passt wieder.
Wir drehen uns doch so gerne ewig im Kreis.