Da fängt es halt schon an:
Wir haben bei uns in der Firma viel mit diversen universitären Einrichtungen zu tun (gemeinsame Projekte). Da sind dann Leute aus aller Herren Länder (China, Pakistan, Indien, Iran neben div. europäischen Ländern). Klar ist die "Arbeitssprache" in internationalen Forschergruppen Englisch. Aber man sollte erwarten können, dass solche Leute dennoch ziemlich bald nachdem sie in das Land kommen, mal einen Deutschkurs a 1,5h / Woche machen (man will in dem Land ja auch einkaufen / zum Arzt gehen, ggf. nach dem Weg fragen etc). Damit hat man innerhalb ein paar Monaten A1 und mit ca. 1,5 Jahren A2 Niveau.
Macht das jemand nicht, macht das halt bei Bewerbungen ein extrem schlechtes Bild (mangelnde Integration, der will nur an die rot/weiß/rot Karte, fehlende Eigeniniative) und die Bewerbung wird da gleich mal aussortiert (insbesondere in Zeiten wie diesen).
Selbst die 2 Jahre, die sie jetzt Deutsch lernt, zeugen für mich jetzt nich unbedingt von Übereifer sondern nur von notwendigem Übel. Weil A2 in 2 Jahren erreicht man halt mit einem 1,5 Stunden Kurs. Wenn ich aber wirklich ins Arbeitsleben einsteigen will, braucht es einen Vollzeitkurs (die übrigens tw. sogar vom AMS gezahlt werden), aber da muss ich auch wollen und Fortschritte bringen.