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Würde ich so unterschreiben, ja.
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Doch, doch...es hat schon was. Beide Seiten wollen am Ende auf der richtigen Seite stehen. Richtig liegen ist sexy, falsch liegen ist doof. Und selbst wenn es andere entscheiden, man will trotzdem richtig liegen. Deswegen wird das Thema Katzer ein Dauerbrenner bleiben, bis es entschieden wird. Das Schöne ist, am Ende haben beide Seiten recht. Irgendwann ist Katzer weg, und bis dahin ist er da. Danach wird diskutiert ob er gegangen wurde wegen seiner Performance oder ob er selber gegangen ist, weil er so gut ist und ihn alle anderen Vereine wollen.
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Wenn man den Zugang zu dieser Finanzierungsform hat, dann ist es auch logisch, daß man diesen Weg irgendwann mal einschlägt. Das hätte ich auf den ersten Blick gar nicht auf Mitgliederverein gemünzt aber du hast recht, das ist natürlich ein guter Punkt. Das was ich da noch hinzufügen möchte/kann, ist: daß man auch bei dieser Art der Finanzierung, also Verschuldung über Anleihen, differenzieren muß. Verschuldung ist generell die ultima ratio. Es ist bei jedem Unternehmen in der Regel der Fall, daß Ausgaben- und Einnahmenflüsse nicht gleichzeitig erfolgen, um sich gegenseitig auszugleichen. Diese Art der Finanzierung soll eigentlich als Puffer dienen um quasi die Zahlungsflüsse im Unternehmen zu glätten bzw. das Budget operativ ausführbar zu machen. Eine andere Verwendung wäre die Finanzierung einer Investition, was aber voraussetzt, daß den Auszahlungen für die Investition irgendwann auch Einzahlungen folgen, die die Anleihe während der Laufzeit speisen und letztlich tilgen. Viele der Vereine auf der genannten Liste verwenden das Geld aus meiner Sicht weder für das Eine noch das Andere. Die haben einfach ewig über ihre Verhältnisse gelebt und dennoch keinen Erfolg gehabt. Trotz dem großartigen Zuschauerzuspruch und den üppigen Fernsehgelder usw...leben die trotzdem auf Pump, und das seit zwei Jahrzehnten nichtmal erfolgreich (das gilt nicht für alle Vereine auf der Liste). Das hat natürlich direkt nichts mit der Finanzierung über Anleihen zu tun, die sind ja auch bei ihren Hausbanken ordentlich im Minus. Aber irgendwann sagt halt jede Hausbank "jetzt ist genug", wenn man dann anfängt die Fans einzubinden, dann ist das für mich ein Alarmzeichen. Deswegen hatte ich von Pleitevereinen geschrieben. Und deswegen wollte ich Rapid nicht in dieser Liste sehen, weil wir aus meiner Sicht da nicht dazugehören. Daß die Fans Erfolg um jeden Preis einfordern, finde ich ok. Wenn sich der Verein diesem Druck beugt und sich deswegen verschuldet um den Erfolg zu erzwingen oder nicht einem Eigentümer anheim zu fallen, dann finde ich sitzen nicht die richtigen Leute am Ruder. Das ist aber eine generelle Aussage, ist nicht auf Rapid gemünzt, kann aber natürlich auch uns treffen.
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Die Transferfehler sind halt bilanziell inzwischen ein alter Hut. Finanzieren muß man sich trotzdem. Wenn es nicht über die öffentliche Schiene wäre, dann würde man sich über die Hausbank das Geld holen. Wirtschaftlich würds keinen Unterschied machen, es wäre halt für uns nicht wahrnehmbar. Wenn wir das Geld brauchen dann führt kein Weg an einer Verschuldung vorbei.
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gibts auch Zahlen von Bayern, Dortmund und Wolfsburg ? Bezüglich Finanzierungen bin ich eh bei dir aber ich mag uns eigentlich nicht in dieser Liste sehen....da sind eigentlich nur Absteiger-/Verlierervereine aufgeführt....
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Grundsätzlich ist Skepsis immer gut. Ich bin selber auch schon sehr gespannt auf unsere aktuellen Zahlen. Ohne die, ist es schwer was abzuschätzen. Im Anleiheprospekt steht an einer Stelle, daß wir aktuell einen Bilanzverlust haben. Wie hoch der ist, steht nicht drinnen, eigentlich wäre es fair das dazuzuschreiben. Vor allem wärs auch wichtig, über den Stand der Liquidität Auskunft zu geben. Normal sagt man, es geht uns nix an aber jetzt will man ja aktiv Anleihen verkaufen. Da könnte man diese Info eigentlich als Anleger erwarten. Die Fortführung dieser Finanzierungsform wurde allerdings bereits bei der letzten Hauptversammlung 2025 angekündigt. Der Zeitpunkt wurde aber damals nicht angekündigt. Natürlich kann man jetzt spekulieren, ob der Zeitpunkt was mit unserer Situation zu tun hat oder nicht.
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Es ist nicht nachrangig. Anleihe_Infoblatt.indd Aus meiner Sicht ist es aber in diesem Fall egal, im Insolvenzfall ist das Geld weg. Eine Insolvenz schließe ich natürlich aus.
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Der EZB-Satz für Banken liegt bei 2,65%. Ein Orientierungswert für uns wäre das Doppelte davon für einen Kredit, also so um 5,3% + Risikoaufschlag (1%???) Ein Vorteil für uns, der mir einfällt, ist die bessere Verhandlungsposition gegenüber der Hausbank, wenn man eine alternative Finanzierungsmöglichkeit hat. Diese Finanzierungsmöglichkeit muß man natürlich entwickeln. Das macht Rapid in den letzten Jahren recht erfolgreich, halt auf niedrigem Niveau. Wenn es aufgeht, dann sinken die Kosten bei der Hausbank in Richtung der Alternativfinanzierung. Generell ist es immer besser mehrere Quellen zur Finanzierung zu haben.
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Du hast halt zwei unabhängige rechtliche Einheiten: 1) SK Rapid (Verein) 2) SK Rapid GmbH (Kapitalgesellschaft) Die Kapitalgesellschaft ist für die Profis bzw. den Profibetrieb zuständig. Der Verein für den Ausbildungsbereich bis zur Rapid II und natürlich den Damen. Es existiert sicherlich eine Art Ausbildungsvertrag zwischen den beiden Einheiten. Der Verein bildet aus und erhält von der Kapitalgesellschaft dafür eine Entschädigung. In der Höhe der Entschädigung entsteht bilanziell eine Verbindlichkeit der GmbH gegenüber dem Verein. Diese Verbindlichkeit liegt aktuell bei ca. 5 Mio, d.h. diese Schuld wurde bisher nicht beglichen. Die Modalitäten dafür sind im Vertrag festgelegt. Jetzt soll ein Teil davon getilgt werden, aber eben nicht direkt von der GmbH sondern von den Anleihezeichnern. Der Verein kriegt die Kohle und bei der GmbH wandert die Verbindlichkeit gegenüber dem Verein in Richtung Anleihezeichnern. Im Prinzip so wie wenn du einen Kredit bei einer Bank durch einen neuen Kredit bei einer anderen Bank tilgst.
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Das einzige Risiko sehe ich in der Liquidität der GmbH. Sollte es einen Engpass geben, dann werden die Zinsen am ehesten ausgesetzt bzw. die Auszahlung verschoben. Das Gleiche gilt für die Rückzahlung. Das Emissionsvolumen ist überschaubar. Die GmbH scheint eine Verbindlichkeit von knapp 5 Mio gegenüber dem Verein zu haben. 1 Mio aus der Emission fließt in die Rückzahlung dieser Verbindlichkeit. Für mich schaut es so aus als ob die GmbH bereits ein (eher sehr) kleines Liquiditätsproblem hat. Generell glaub ich aber, daß man mit dieser Emission die Fans einfach nachhaltig an den Verein binden will. Würde ich im Prinzip auch machen (auch ohne Liquiditätsproblem), einfach um die Leute an diese Form der Finanzierung zu gewöhnen, im Unternehmenssprech heißt das glaub ich Diversifikation der Finanzierungswege.
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Im Prinzip sehe ich es auch so, daß das Präsidium viel zu spät aktiv geworden ist. Aber, daß mit "volles Risiko" gemeint war, daß wir in der nächsten Transferperiode im Notfall handlungsunfähig werden können, das bezweifle ich stark. Das gehört halt auch zum Job eines Geschäftsführers, ein Unternehmen mit Weitblick zu führen. Bezüglich jederzeit unterbinden sehe ich nicht so. Das Präsidium besteht aus Leuten, die ehrenamtlich tätig sind, die machen hauptberuflich was anderes. Wenn sie sich jeden Transfer vorher zur Genehmigung vorlegen lassen müssen, dann ist der zuständige GF fehl am Platz. Es wurde ein Budget genehmigt, leider in diesem Fall von Katzer (und Hofmann) selbst, das Präsidium hat es abgesegnet. Im Nachhinein gesehen war es ein Fehler, wie es genau abgelaufen ist, weiß ich nicht. So eine Konstellation ist eigentlich recht ungewöhnlich, daß ein Budget von Leuten zusammengestellt und genehmigt wird, die eigentlich keine Ahnung von der Materie haben. Entsprechend werden da wohl auch Externe einbezogen worden sein...wie intensiv ist dann die Frage. Denn wie geschrieben, volles Risiko heißt nicht, daß man in der nächsten Periode dann nichts mehr machen kann. Volles Risiko war mMn als Gegenthese zur Konstellation Barisic / Peschek gemeint, wo Kohle da gewesen wäre aber nicht genehmigt wurde. Katzer hätte mMn spätestens Ende der letzten Saison gehen müssen, eigentlich noch davor wegen dem Transferfenster.
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Rapid hatte in den achtziger Jahren weit über ihre Verhältnisse gelebt, die damaligen Kader hatten uns Meistertitel beschert, dafür aber tiefe Löcher in die Bilanzen gerissen. Der Schuldenstand Ende der 80er Jahre lag weit höher als die im Standard genannten knapp 30 Mio Schilling (vor der Aktien-Emission). Dann haben sich die "richtigen" Spezialisten gefunden und mit dem Börsengang die Flucht nach vorne angetreten. Zur damaligen Zeit war es ohnehin die einzige verbliebene Möglichkeit, nämlich die Fans zu schröpfen, denn weitere Kredite waren nicht mehr möglich. Die Alternative war ein Ausgleichsverfahren. Die Einnahmen aus der Emission von ca. 60 Mio sind gleich verpufft, ein großer Teil der Schulden dennoch verblieben. Kann man übrigens gut mit der Situation der Austria vergleichen. Die haben halt das Stadion verkauft statt an die Börse zu gehen. Danach kam was kommen mußte, das Ausgleichsverfahren, das mittels HIlfe der Bank Austria erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Im Prinzip war der Börsengang eine Verschleppung des Ausgleichs auf Kosten der Mitglieder/Fans. Der Börsengang an sich war nicht das Problem. Das Problem war, daß das Management damals wenig Ahnung von Unternehmensführung hatte. Die hätten auch 300 Mio problemlos verbrannt. Damals waren in den meisten Bereichen Funktionäre unterwegs, im Prinzip Hobbyisten. Erst mit der Bank Austria und Kuhn bzw. Kaltenbrunner kam dann sowas wie Unternehmertum in den Verein.
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wie würde er da mitschneiden? Meinst du Provisionen von der Bundesliga ? edit: ah verstehe, würde er Austrianer bevorzugt einberufen, dann würde deren Wert steigen und damit auch sein Anteil. Ok, klingt plausibel.
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das kann sein, aber dieses Mindset würde sich mMn dann nicht verändern, nur weil er seine Anteile an der Austria verkauft.
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eher noch in seiner jetzigen Funktion als Junioren-Cheftrainer, da könnte er Austria Leute pushen....interessiert aber zurecht niemanden. Als Austrianer kannst auch ohne Anteil an der Wiener Austria, Austrianer pushen........puhhh, ein paar Mal Austrianer zu oft erwähnt..... ich wasch mir jetzt den Mund mit Seife aus.
