Dass durch das neue Setup mehr vor Ort möglich ist, ist doch nur ein PR-Gag, denn einen Reporter vor Ort gab es bisher auch schon. Der muss jetzt aber alles alleine abdecken, weshalb es gestern beim Sturm-Spiel auch keine Interviews direkt nach dem Pausenpfiff gab. Der Reporter (Künne) musste nämlich schon bereit für die Pausenmoderation sein, die zuvor aus dem Studio kam.
Es ist ein qualitatives Downgrade auf allen Ebenen, und im Prinzip kann man sich jetzt auch einfach den Stream eines Wettanbieters ansehen und verpasst wenig.
Und dass Sky lieber sechs Einzelspiele hätte, ist auch klar. Je mehr Livefläche, desto mehr Werbung kann man verkaufen. Dem wurde seitens der Liga angesichts deutlich weniger Geld zum Glück nicht zugestimmt.
Die Liga muss die nächsten Jahre bis zur nächsten Rechteperiode jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, eine seriöse Alternative zu Sky auf die Beine zu stellen. Denn das aktuelle Spar-Setup darf keine Zukunft haben.