district_sixteen

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Über district_sixteen

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  1. Ich hatte kurz nach der Pause (45-50.Minute) das Gefühl, dass man ganz vernünftig auftritt und nachlegen will. Lange Ballbesitzphasen, Gegner nicht rausgelassen. Dann war anscheinend der Ofen (konditionell?) aus und man kam nicht mehr in die Zweikämpfe und rannte den eigenen Fehlern hinterher.
  2. Nur sollte man Ecken und Kanten nicht damit gleichsetzen einem Mitspieler eine in die Goschn haun zu wollen. Trifft aber leider auf einen Teil des Kampfsportklientels zu.
  3. trotzdem waren sie auch aus dem spiel heraus gefährlicher als wir. Außerdem ist das genau das system vom lask, Die wissen ganz genau, dass selbst wenn sie aus dem spiel heraus keine einzige chance kreieren, ergeben sich immer noch genug möglichkeiten über die standardsituationen. So halten sie uns mit ihrem mittelfeldpressing in schach und gleichzeitig hinten die 0 und wenn sich vorne halt mal nix ergibt, nehmen sie den einen punkt mit. PS: Die spielverlagerungen die der lask ab und an in hz1 gezeigt hat, würde ich gerne bei uns sehen, aber dafür fehlt uns mit der raute einfach die breite.
  4. Die YV sind offensiv ganz in Ordnung, man merkt, dass da Spieler drinnen sind die mit dem Ball was anfangen können. Wer aus der gestrigen Startelf könnte denn das Tor von El Moukhantir gegen Amstetten wiederholen? Unsere Stürmer mit Sicherheit nicht. Wir sind halt leider einfach unfähig den Jungen 2-3 Leithammel mit Buli Erfahrung an die Seite zu stellen (Gazprom Geld?). Die Amateure wurden vor dem Zwangsabstieg 3. oder 4. in der zweiten Liga und haben als 1. überwintert. Dort waren halt nicht nur Jungspunde am Werk, sondern auch gestandene profis wie Korsos, Magic Aigner, Wimmer etc.
  5. (Hoffentlich) langfristig muss es Stöger richten, damit solche sportdirektoren und trainer der vergangenheit angehören. Kurzfristig haben wir leider nur die hoffnung ilzer, außer es tut sich an der sponsorenfront noch etwas und wir können im august noch nachrüsten.
  6. Der Lask hat gestern gezeigt wie man bereits im 2. Drittel beginnt zu verteidigen und den Gegner zu hohen Bällen zwingt. Wir konnten uns gestern kein einziges mal von hinten durch Flachpasspiel nach vorne kombinieren. Hin und her schieben zwischen IV, AV 6er und Tormann bis der Gegner anpresst und dann kommt der lange Ball. Das erinnert leider 1:1 an Letsch. Solange wir keine spielstarken 8er haben können wir die Raute vergessen. Wir wollen das Zentrum verdichten, Überzahl schaffen und haben aber absolut nicht die Spieler um enge Situationen technisch zu lösen, welche auch defensiv noch brauchbar sind. Stattdessen fehlt uns dann jegliche Breite im Spiel und wir probierens nur mehr mit langen Bällen auf 2 technisch äußerst limitierte Spieler, welche nur in einem Kontersystem zu Geltung kommen würden und selbst da würde es an Ballmitnahme und Kontrolle hapern. Wir müssen auf ein einfaches System zurück (4-2-3-1) wo sich das Positionsspiel schon aus der Grundformation ergibt und nicht bei einem System bleiben wo der Achter nicht weiß wann er sich auf den Flügeln fallen lassen soll und wann er weiter im Zentrum bleiben (sowohl defensiv als auch offensiv). Das traurige ist, dass wir weder den Kader für das eine noch das andere haben.
  7. ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich sage die leistung war überzeugend. bringt mich aber schon zum nächsten problem. wenn der ball von den iv an die av geht und diese stark angepresst werden, haben diese oft einen schweren stand aufgrund der verwaisten flügeln. es fehlt dann oft die möglichkeit den ball einfach entlang der outlinie nach vorne zu spielen. die lösung ist dann meist nur der hohe ball nach vorne oder zurück zu iv/ tormann.
  8. Und hat trotz des aggressiven pressings keinen Fehler gemacht. Kein Igor gedächtnis pass zum gegner. Ab und an vl ein kadiri gedächtnis dribbling, aber insgesamt ein überzeugender Auftritt.
  9. offensiv ganz nett anzusehen, wobei bei amstetten der letzte pass besser ankommt als bei uns. die defensiven sind halt zum teil ein wahnsinn.
  10. Mit einem zusätzlich 8er hätten wir den positiven nebeneffekt, dass z.b. sax wirklich für die angrifposition frei wird.
  11. Neben Turgeman würden Edo, Monschein oder wer auch immer auch besser aussehen. Ich bleibe dabei, man hat gegen die Tiroler in Ansätzen gesehen wo Ilzer hin will. Flach direkt durchs Zentrum das zweite Drittel schnell überbrücken. Wenn du im letzten Drittel dann aber keine "Fußballer" hast wirds schwierig. Ilzers Erfolg wird also davon abhängen wie er es schafft die Mannschaft defensiv stabiler zu machen und wie er die Situation im Angriff löst (Sax? Yateke? Transfer?).
  12. ....oder der aufgrund seiner vorhandenen schusstechnik auch von außerhalb des Strafraum gefährlich ist.
  13. Ich glaube nicht, dass es am aktuellen Trainer liegt. Es stellt sich die Frage was Ilzer von den vorherigen Trainern übernehmen musste. Wieviel Zeit haben diese im Training dem Defensivverhalten gewidmet. Vielleicht sind wir gerade aufgrund unserer Vergangenheit hier etwas unter Druck, da wir die große Austria sind und gegen 10/11 Gegnern offensiv spielen müssen. Wenn dies aber dazu führt, dass die Kompaktheit verloren geht und wir nicht wissen wie wir uns bei einer gegnerischen Umschaltsituation verhalten sollen, erreichen wir genau das Gegenteil von dem was wir eig. wollen. Vl. sollte Ilzer also zunächst einmal danach trachten der Mannschaft ein Defensivkonzept beizubringen. Denn solange das nicht verinnerlicht ist, helfen auch 3 Defensivspieler im Mittelfeld nicht.
  14. Was ich zu Ausdruck bringen will, dass man schlechte Leistungen nicht nur immer auf Mentalität zurückführen kann. Diese Argumentation klingt halt sehr nach Stammtischparole ("de san olle z´faul zum laufen") und führt dazu, dass viele Spieler in einen Topf geworfen werden. Fink hat trotz angeblich Top Videoanalysten immer den gleichen Stiefel runter spielen lassen. Die Abwehr ist immer gleich hoch gestanden (Ausnahmen vl. RB und international) und war für schnelles Umschaltspiel anfällig wie keine andere in der Liga. 2,5 Saisonen war kein Fortschritt im Defensivverhalten erkennbar. Letsch hat noch nirgends gezeigt, dass er Erwachsenenfußball kann. Ich glaube er hat in der Theorie viel drauf und funktioniert als Jugendtrainer oder Taktikblogger, aber ob die Menschenführung auch für Erwachsene reicht, bezweifle ich. Ich möchte Madl und Klein nicht freisprechen und kann mir durchaus vorstellen, dass hier eine gewisse Sättigung vorhanden ist. Aber alles nur mit mangelnder Einsatzbereitschaft zu argumentieren greift viel zu kurz und führt schnell zu Verallgemeinerungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Jeggo, Ebner, Grünwald, Edo, Monschein, Zwierschitz usw. nicht wollen. Es fehlt halt bei manchen an Qualität und an der (hoffentlich noch) mangelnden Verinnerlichung von Ilzers Vorstellungen.
  15. Mir greift die Standardfloskel frustrierter Fans ala "die Spieler zeigen zu wenig Einsatz" hier ein wenig zu kurz. Ich glaube das Hauptproblem vom Samstag waren nicht lauffaule Spieler, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Spieler im Mittelfeld null Zugriff auf Ball und Gegner hatten. Sobald die Tiroler den Ball halbwegs kontrolliert ins Mittelfeld brachten, konnte man sich sicher sein, dass sie auch in unser Abwehrdrittel kommen, da wir selten den Ball schon vorher wieder zurückerobern konnten. Das Problem liegt also eher daran wie ich den Gegner intelligent anlaufe, attackiere und zu Fehlern zwinge, damit ich den Ball schon vor der eigenen Abwehrreihe wieder habe. Darüberhinaus vermute ich bei einem Mittelfeld das aus Ebner, Jeggo, Serbest und Grünwald besteht nicht unbedingt mangelnde Einsatzbereitschaft. Der Indikator für eine ansprechende Leistung sollte also nicht unbedingt sein, ob Spieler A und B nach dem Spiel vor Erschöpfung kotzen, sondern u.a. wie ich es geschafft habe, Angriffsbemühungen des Gegner bereits vorzeitig im Keim zu ersticken. Unser Problem ist, dass wir seit Saisonen kein geeignetes Defensivkonzept finden und frühzeitige Balleroberungen vielmehr auch Fehler des Gegners zurückzuführen sind, als auf unser Defensivverhalten. Es gibt bei uns nur zwei Extreme, entweder passives, abwartendes verteidigen (wie in der Phase vor dem Gegentreffer) oder attackieren mit Schaum vor dem Mund mit starkem Pressing (Phase zwischen Gegentreffer und Halbzeitpfiff). Es ist logisch, dass wenn man diese zwei Extreme miteinander vergleicht, sich der Verdacht aufdrängt, dass die Spieler phasenweise einfach nicht wollen. Da wir die Spieler für das Schmidsche RB Pressing nicht haben (Baumgartner lässt grüßen), müssen wir danach trachten möglichst intelligent zu verteidigen. Im übrigen schließt das nicht aus, dass ein hohes Laufpensum erforderlich ist. Jedoch nur ohne Hirn und System zu laufen für die Statistik oder Befriedigung der Fans, führt genauso wenig zum Ziel.