Meine Wahrnehmung gestern in der 1. HZ war, dass man überrascht war, wie passiv sich Ried verhalten hat und nicht wusste, wie man damit umgehen soll. Da waren Situationen wo unsere Kicker im oder nahe des Strafraums den Ball nicht sauber annehmen und überrascht scheinen, dass der Gegenspieler ihn nicht attackiert. Gestern hätte man das Spiel mit Wucht und Zug zum Tor in 15 Minuten entscheiden können. In der 2. HZ ist das besser geworden. Von mir selbst bin ich überrascht, dass ich mittlerweile bei -2 Toren in der 80. Minute noch zu meinem Sitznachbar sage, „keine Sorge, das gewinnen wir heute“ und auch bei -1 Tor in der Nachspielzeit noch keinen Zweifel daran hege. Dass der Linienrichter vermeintlich übersehen hat, dass der Rieder in der Nachspielzeit den Ball an der Cornerfahne über die Linie geführt hat war der erste Moment, an dem ich das Cup-Ausscheiden vor meinem inneren Auge aufflackern gesehen habe. Dass genau aus der Situation heraus der Ausgleich entstanden ist, ist ein angenehmer Zufall.