Tommyboy

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  1. Wenn die aktuelle Situation eines zeigt, dann das ein Trainer-Effekt selten die gewünschte Wirkung zeigt, die man sich erhofft hat. Das mag vielleicht bei Teams funktionieren, die um den Abstieg spielen, dass man da einen Feuerwehrmann holt, wobei gibt es solche Trainer überhaupt noch? Constantini war ja auch bekannt dafür. Daher bringen aus unserer Sicht Trainerwechsel während einer laufenden Saison nur bedingt etwas, da man auch nicht die Zeit hat, den neuen Trainer mit der Mannschaft, abseits der Spiele, viel am Platz arbeiten zu lassen, wie in einer Sommervorbereitung. Da kann man auch in Bezug auf den Kader nach Rücksprache mit dem neuen Trainer reagieren usw. Das ist im laufenden Betrieb aber viel schwerer. Und das hat man auch gesehen, dass die Wintervorbereitung zu kurz war und man auch anhand von Transfers nur im geringem Ausmaß reagieren kann. Wenn da nicht ein gröberer Bruch eines Trainers mit der Mannschaft passiert, würde ich daher auch nicht so rasch alles über Board werfen. Auch wenn Stöger im ASB gern als Hauptschuldiger gesehen wird, für das was in den letzten Monaten falsch gelaufen ist, muss man sagen, dass die Ergebnisse und die Tabellenplatzierung davor sogar eine "Überperformance" war, gegenüber der gezeigten Leistung. Es wurden scheinbar auch die selben Themen angesprochen, die jetzt unter Thorup auch wieder zum Vorschein kommen, dass die Mannschaft Zeit benötigt, noch nicht so weit ist, vielleicht doch eklatante Fehler in der Kaderplanung im Sommer gemacht worden sind etc. Ich will dem Mecki auch gar nichts unterstellen, nur habe ich das Gefühl, dass Thorup ähnliche Dinge, wie Stöger anspricht, mit dem Unterschied, dass es intern bleibt und nicht in den Interviews zur Kritik, vor den Medien, am Staff bzw. an verantwortlichen Personen gibt. Die Außendarstellung dürfte dem Peda zum Verhängnis geworden sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es wirklich notwendig gewesen wäre, diesen Wechsel mittendrin zu vollziehen, aber offenbar war die Kommunikation, der Umgang miteinander deutlich schlechter, unstimmiger, dass das nicht mehr gepasst hat. Bei Thorup hat man das Gefühl, er hat deutlich mehr Einfühlungsvermögen und Sympathie auch negative Punkte, die nicht so laufen, intern anzusprechen. Das dürfte dem Mecki auch mehr gefallen und er an ihm schätzen. Daher denke ich auch das jetzt zum ersten Mal von seiner Seite auch die Meldung gekommen ist, dass bei der Kaderplanung Fehler gemacht wurden. Also Selbstreflexion nach mehreren Rückmeldungen/Gesprächen mit den Trainern dürfte schon da sein. Ob das jetzt der Turnaround sein wird, um spätestens zu Beginn der nächsten Saison in dieser Konstellation wieder nach vorne angreifen zu können, wird man dann sehen. Und da verstehe ich zu Recht, wenn man als Fan seine Zweifel hat, ganz überzeugt davon bin ich auch nicht.
  2. Denke da sind wir uns auch alle einig, nur sagt das mMn nichts über den Verbleib von Katzer aus. Einen SD ersetzt man in der Regel viel weniger schnell/oft, als einen Trainer, von dem man sich immer den positiven Trainer-Effekt in einer Krise erhofft. Mit Thorup wurde aber erneut ein Konzept-Trainer geholt, der nach einem längerfristigen Weg klingt, für den man sich erneut entschieden hat. Daher fehlt mir der Glaube, dass bei nicht erreichen des OP oder einem internationalen Startplatz der SD Posten in Gefahr ist, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Dazu kommt, dass Katzer nicht nur negative Eigenschaften als SD mitbringt. Aber ich weiß, dass das viele anders sehen. Wenn es ihm wieder gelingen sollte, finanziell lukrative Abgänge für Rapid zu erzielen, was nach Medien-Aussagen im Winter nicht abwegig scheint, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man da weiterhin von der sportlichen Ausrichtung überzeugt ist und daran fest hält.
  3. Das deprimiert einen aus Fan-Sicht ja deswegen noch mehr, weil man den Verein und seine Seilschaften, Einflüsterer und Co kennt. Ich kann mir auch gut vorstellen, selbst wenn man jetzt nicht ins OP kommen sollte und nächstes Jahr nicht international dabei sein sollte, dass man weiterhin stur auf den Weg mit Katzer setzt und einfach mehr Zeit einfordert. Im Prinzip ist Geduld zu zeigen/verlangen bei einem Verein, einer sportlichen Entwicklung ja nichts Schlechtes. Nur sollte man schon rechtzeitig erkennen, wann es dann auch genug ist und man sich auf dem falschen Weg befindet. Wenn ich dran denke, dass der "Plan" mit Katzer und Thorup nicht aufgeht und wir vielleicht nicht nur die laufende Saison zuschauen müssen, sondern auch noch nächste, bis sich dann was ändert, da kannst ja nur verrückt werden im Schädel
  4. Sehe ich ähnlich! Bei uns sind immer die Trainer schuld, die dann entlassen werden und mit dem nächsten Trainer wird es aber auch nicht besser. Zuerst war es RK, der den Spielern nicht menschlich genug gekommen ist, dann ist mit Stöger der "Menschen Fänger" gekommen, der dann die Spieler wieder was das Selbstvertrauen angeht, angeblich so ruiniert hat und das medial nach Außen getragen hat. Am Ende sind immer die Spieler die armen Hascherl, die einen "Papa" als Trainer brauchen, weil sie sonst ihre Leistung ja nicht ideal abrufen können. Ja man weiß, dass ein Trainer, der ein Team gut motivieren kann, viel aus einer Mannschaft herausholen kann, aber die Grundtugenden sollte ein Spieler schon selbst mitbringen, wenn er im Profi-Fußball was erreichen will. Vielleicht sind die Spieler dann nicht gut genug bzw. die Richtigen für eine größere Herausforderung bei einem Verein, wie Rapid? Gab ja in der Vergangenheit genügend Spieler, die bei kleineren Vereinen in der Liga groß aufgespielt haben und durchaus ihre Qualität zeigen konnten und bei uns dann überhaupt nicht funktioniert haben (Nutz, Huspek, Greil, Kerschbaum, Bajic etc.)
  5. Wer auf welcher Position der richtige Spieler momentan wäre, ist auch schwer einzuschätzen, genau so wie gut die einzelnen Spieler wirklich sind, da im gesamten Team überhaupt nichts funktioniert. Scheinbar hat man ähnlich, wie auch bei den meisten Neuzugängen beim neuen Trainer auf ein neues "Projekt" gesetzt, der eine gänzlich andere Vorstellung von Fußball, als bisher mitbringt und das mitten in der laufenden Saison. Man hätte sich von Stöger nicht vor Ende der Saison trennen dürfen, da man, auch aufgrund der so engen Abstände zwischen den Teams noch alle Chancen gehabt hätte, ins obere Play-Off zu kommen oder gar vorne mitzuspielen. Mittendrin wieder eine totale Richtungsänderung, kein Wunder das sich die Mannschaft nimmer wirklich auskennt, was sie jetzt taktisch am Platz machen sollen. Mit Tilio, Gulliksen sind Spieler gekommen, die man offenbar total falsch eingeschätzt hat und dachte, dass sie sofort eine Verstärkung sein könnten. Ndzie kommt zusätzlich noch dazu. Es wurde die Dringlichkeit nach sofortigen Verstärkungen völlig unterschätzt oder man hat einfach spekuliert, dass diese Spieler sofort ins Team reinwachsen werden, was aber überhaupt nicht passiert ist, aus unterschiedlichsten Gründen. Die Stürmer Thematik, genau so wie die 6er Position wurde auch im Winter ignoriert und nicht wirklich angegangen, aber evtl. musste man da den finanziellen Gürtel, aufgrund der Transfers im Sommer schon enger schnallen? Mit Weimann ist ein Spieler gekommen, der endlich der fehlende Leitwolf sein könnte, aber ein Stürmer, der 15-20 Tore in der Saison schießt, scheint auch er nicht unbedingt zu sein? Wobei man ehrlich sein muss, dass wir aktuell auch nicht wahnsinnig viele Torchancen herausspielen. Da ist insgesamt vom SD als Hauptverantwortlichen einfach so viel falsch eingeschätzt worden, dass man sich schon fragen muss, ob man da noch von Fehlern sprechen kann, die sich einfach korrigieren lassen und die Person daraus lernt oder ob es nicht einfach so weiterlaufen wird und die nächsten Projekte im Sommer und vor allem für die falschen Positionen vor der Tür stehen werden. Ich für meinen Teil muss mittlerweile sagen, dass ich genug von Katzer als SD gesehen habe, da passt einfach zu viel nicht zusammen. Er hat jetzt den 3. Trainer für die Mannschaft geholt, wobei die Typen eigentlich kaum unterschiedlicher sein konnten. Es war somit kein langfristiger Plan ersichtlich. Für welchen Fußball soll der Verein stehen? Welche Leute brauchts im Trainerteam? Wie entwickeln wir auch bestmöglich unsere Jugendspieler weiter und führen diese an die KM heran? Dazu eben die getätigten Transfers für die falschen Positionen, Spieler die nicht fit genug sind, als sie zum Verein gekommen sind usw. Jetzt plötzlich mit Thorup, scheint man wieder davon zu sprechen, mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen. Das passt doch von hinten bis vorne nicht zusammen? Rapid ist zu groß als Verein in Österreich und der falsche Ort dafür, um einfach was auszuprobieren und wenn es schief geht, dann probieren wir es halt wieder anders, ohne richtigen Plan. Dieses Konzept oder Leitbild was da für den Verein schriftlich festgehalten wurde, scheint nur auf dem Papier zu existieren oder so oberflächlich zu sein, dass man sich über die genauen Details gar keine Gedanken gemacht hat. Für mich einfach Stimmenfangerei vor einer Wahl, sonst nichts. Vielleicht wäre es da auch mal sinnvoll, wenn sich das ganze Präsidium zusammensetzt und ausarbeitet, was man denn eigentlich für Pläne/Ziele mit dem Verein hat und wie man die erreichen will, wie die Nachwuchsarbeit aussehen soll usw? Denn dann hätte man zumindest mit Katzer einen SD, der aus verhandlungstechnischer Sicht (meiner Meinung nach) keine schlechte Arbeit verrichtet, aber auch genaue Rahmenbedingungen hat, in denen er sich bewegen kann und man würde so auch mehr Fehler vermeiden, als zu sagen, ja wir haben einen SD und der wird schon das Richtige machen. Vielleicht ist das verlassen auf die eine hauptverantwortliche Person bei der Größe des Vereins zu wenig? Bzw. hätte man sich bei der Bestellung vom SD auch mehr Gedanken machen sollen, ob die Person die Ideen mitbringt, die man eigentlich im Verein umsetzen will und nicht nur begeistert ist, weil er von Hofmann empfohlen wurde und ein ehemaliger Rapid-Spieler ist.
  6. @McKenzie1983 Vor paar Wochen hätte ich das wahrscheinlich noch ähnlich gesehen. Das er sicher auch gute Argumente als SD mitbringt, da stimme ich zu. Für mich bleibt aber aktuell eigentlich nur mehr, dass er ein sehr guter Ein- und Verkäufer zu sein scheint. Ihm gelingt es immer wieder Spieler zu guten Erlösen an den Mann zu bringen und die Spieler trotz miserablen Leistungen für den europäischen Markt interessant zu machen, wie auch immer das geht, keine Ahnung, offenbar sind die Spieler individuell von der Qualität so gut oder talentiert und bei den Scouts auf der Liste, dass auch im Winter Angebote reingekommen sind. Dazu scheint er den Verein auch gegenüber Trainern, die im Ausland schon Erfahrungen in einem guten Umfeld wie RK bei RB, Stöger in Deutschland oder jetzt Thorup gemacht haben, gut präsentieren zu können. Denn die Trainer sind alle begeistert und Feuer und Flamme nach den Gesprächen mit Mecki und können sich den Job gut bei uns vorstellen. Leider merken sie meistens dann schnell wieder, dass es vielleicht doch nicht so eine gute Entscheidung war oder das Team so gut bestückt ist, wie Katzer das präsentiert hat. Auch schafft er es Spieler, die bereits international bei anderen Vereinen begehrt sind, wie Gulliksen zu Rapid zu lotsen. Das der eine spielerische Qualität mitbringt, ist denke ich unumstritten, in dem aktuell nicht funktionierende Team ist er irgendwo auch eine arme Sau. Er hat aber riesige Defizite was den Aufbau, das Zusammenstellen eines richtigen Mannschaftsgefüges betrifft. Auf dem Zettel sind sicher die meisten Spieler, die eine gute Qualität mitbringen, die offenbar aber am Platz null harmonieren und nicht wissen, wie der Verein in Österreich tickt. Dazu kommt, dass ständig Spieler kommen, die körperlich nicht fit genug sind, um überhaupt sofort weiterhelfen zu können. Zunächst damals beim Grgic-Transfer, glaube der war auch unter Mecki? Dann Ndzie und jetzt Demir, bei dem man sicher Top-Talent heim holt, aber länger nicht gespielt hat und auch nicht gleich der Heilsbringer sein kann. Mit dem übrig gebliebenen Geld holt man dann "unnötige" Aktien, die viel Geld verschlingen, wie Gulliksen, obwohl man immer noch nicht wirklich einen Stürmer im Team hat, der die Tore macht. Die 6er-Position wurde mit Ndzie falsch besetzt, da er offenbar nicht fit genug ist, um für Rapid 90 Min. eine Verstärkung auf dem Platz zu sein. Tilio ähnlich, der aber scheinbar nicht mal die Qualität zu haben scheint, eine Verstärkung für uns zu sein und jetzt auch schon wieder verletzt ist. Dass das alles Pech ist, lasse ich nicht mehr gelten. Wir hätten die Gewinne, die wir mit den Abgängen von Sangare und Co eingenommen haben, anstatt für Spieler auszugeben, wie Gulliksen, deren Position ohnehin genügend besetzt ist, lieber in 2-3 Talente für die 2er Mannschaft investieren sollen, dann hätten die vielleicht zum Sommer schon nachrücken können in die KM. Im Scouting muss gravierend was schief laufen, wenn man sich Spieler holt, die 1. auf einer Position spielen, die schon ausreichend besetzt ist und 2. dann nicht mal fit genug sind, um für uns gleich auflaufen zu können. Da muss man schleunigst ansetzen und er als SD ist dafür hauptverantwortlich, ob das Scouting-Team nicht gut genug arbeitet, ist sein Problem, dann muss er da Änderungen vornehmen.
  7. Auch Mecki wird, so wie ich das einschätze, ziemlich sicher im Sattel sitzen. Da muss schon viel im Frühjahr passieren, dass man sich da nach Alternativen umschaut, leider. Ich denke bei einem SD ist auch der Drang eine Änderung einzuleiten, deutlich geringer, im Vergleich zu einem Cheftrainer, der immer das schwächste Glied ist und als Hauptverantwortlicher gesehen wird. Zwar hatte Wrabetz damals durchblicken lassen, dass man Mecki keine Steine bei einem Angebot in den Weg gelegt hätte, was man so deuten könnte, als hätte man nicht unbedingt ein Problem mit einem Wechsel von ihm, aber denke generell ist man schon sehr überzeugt von ihm als SD bei Rapid. Dazu kommt jetzt auch, dass er den nächsten Trainer auswählen durfte, mit dem man auch langfristig planen dürfte und von dem man überzeugt ist, sofern nicht alles den Bach runter läuft.
  8. Ich denke auch mit dem Richtungswechsel nach dem Abgang vom Zoki haben wir schon viel Zeit verloren, was diese Entwicklung im Verein betrifft. Wenn man von dem Weg damals, dem Ballbesitz-Fußball so überzeugt war, dann hätte man nicht Trainer holen dürfen, die dann ein gänzlich anderes Konzept hatten. Dann hätte nach Zoki gleich ein Thorup kommen müssen, dann hättest auch "schneller" darauf aufbauen können. So verlieren wir jetzt Jahr für Jahr Zeit, weil wieder ein neuer Trainer kommt, mit einer neuen Philosophie, der die Spieler vom vorherigen Trainer noch übernimmt. Genau so wie das Konzept des Ausbildungsverein mit Mecki als SD offenbar fast gänzlich über Board geworfen wurde. Wo sind die jungen, heimischen Talente, die, wenn man selbst nicht genügend im Verein hat, noch von Außen dazu holt? Wieso kommt da ein Nunoo für die 2er Mannschaft zunächst? Nichts gegen ihn persönlich, er ist eher noch einer, der in letzter Zeit ein bissl Bewegung ins Spiel bringt. Aber als Ausbildungsverein muss ich mMn schon vorher schauen, dass ich die besten, heimischen Spieler, die noch jung und talentiert sind bei uns im Verein unterbringe und diese Spieler dann mit Leistungsträgern, die von mir aus auch Legionäre sein können, füllen. Aktuell hat man aber wirklich das Gefühl wir wollen 1:1 eine Kopie von RB sein, nur haben wir eben nicht die selben finanziellen Voraussetzungen und dort klappt es schon nicht immer, wenn auch in den meisten Fällen. Ich will mir ein endgültiges Urteil von Thorup noch nicht bilden und denke schon, dass er ein Trainer ist, der viel Ahnung von Fußball mitbringt und eine grundsätzliche Spielidee, die zu Rapid passen könnte. Quasi die Anti-These zu RB und Sturm. Nur wird da jetzt wieder einiges an Zeit vergehen, bis man dort hinkommt und wir wissen alle, dass wir die Zeit bei Rapid nie haben. Daher wäre es wohl auch gescheiter gewesen jetzt einen Trainer zu holen, der versucht hätte, dass die Basics funktionieren und nicht wieder schon von Anfang an die meiste Spielkontrolle will. Die Frage ist, ob man so etwas findet? Jeder neuer Trainer wird quasi sein eigenes Konzept Fußball zu spielen/denken haben. Ob es Trainer gibt, die kommen und zunächst die Mannschaft so stabilisieren wollen und dann ihre Spielidee darauf aufbauen? Keine Ahnung! Thorup scheint aber auch wieder nach aktuellem Stand ein reiner Konzept-Trainer zu sein.
  9. Denke das ist eine Grundsatzdiskussion, wie man den Verein aktuell in Österreich spielerisch aufstellen sollte bzw. auch mit Blick auf die internationale Bühne. Da wird die Frage sein, ob man es langfristig hinbekommt eine Kaderqualität aufzubauen, die diesen Ballbesitz-Fußball, den man spielen lassen will, auch erfolgreich umzusetzen. Oder ob diese Spielweise nicht überhaupt eine Nummer zu groß für uns ist, vor allem mit überschaubaren, finanziellen Mitteln und es besser wäre sich am Rest der Liga zu orientieren.
  10. Was uns bzw. Katzer am Schluss das Genick brechen wird, ist die unstimmige Außendarstellung der sportlichen Leistung und Entwicklung. Wir haben jetzt nach Stöger den nächsten Trainer mit Thorup, der in den Medien darauf hinweist, dass die Mannschaft noch Zeit benötigt und das ein längerer Prozess ist. Das ist für mich eigentlich auch logisch, da wir ständig auch deutliche Richtungsänderungen vornehmen, was die Spielidee für die Mannschaft betrifft. Kein Wunder, dass sich da keiner auskennt, was er spielen soll, unmotiviert ist und das Selbstvertrauen fehlt, wenn man in der Zeit bei Rapid den 3. Trainer bekommt, der einem sagt, was alles falsch rennt und wie man es richtig machen soll. Und das ist ein Punkt, den man Katzer als SD anlasten muss. Wieder keine klare Überlegung/Idee welchen Trainer man bei Rapid haben möchte, wer dazu passt, auf dem aufzubauen, wo man vorher war. Wenn man vorher jemanden will, der eher das "moderne" Spiel praktiziert und eher schneller Umschalten will und mehr übers Pressing arbeiten, wieso holt man mitten in der Saison!!!! einen Trainer, der auf kontrollierten Ballbesitz setzt. Die Außendarstellung bei mir genau so unstimmig. Der Trainer sagt selber, dass man hoffentlich gegen Ende der Saison deutlich besser am Platz sein wird und Katzer kommt regelmäßig mit Aussagen, dass die Mannschaft, die er da zusammen gestellt hat, eh so super ist und wir eigentlich vorne mitspielen müssten. Das kommt mir schon sehr realitätsfremd vor. Begreift er überhaupt, dass dieser Kader so nicht funktioniert? Oder ist das einfach nur Selbstschutz, dass er eh so super Arbeit leistet und alle anderen dann die Schlechten sind? Ehrlich und reflektiert wäre es, wenn er sich hinstellen würde und sagt, dass man jetzt mit Thorup einen Weg eingeschlagen hat, von dem man überzeugt ist, der zum Verein / zur Philosophie passt, aber er bei der Kaderzusammenstellung auch Fehler begangen hat und man die Mannschaft im kommenden Sommer nochmal deutlich umbauen muss. Und das es daher auch sein kann, dass man das OP heuer leider verpasst. Da hätte man zumindest das Gefühl nach Außen, dass er aus seinen Fehlern lernt, aber so wirkt es einfach nur trotzig. Ja die Mannschaft ist eh so super, jeder einzelne hat einen hohen Wiederverkaufswert und die Spieler sind in Europa begehrt. Ja eh schön, nur was bringt uns das, wenn die Leistung als Team nicht passt?
  11. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich nach all der leidgeplagten Zeit bei uns, mittlerweile verrückt geworden, aber für mich ist dennoch das OP noch drinnen. Auch finde ich die individuelle Qualität im Kader nicht schlecht. Das die Kaderzusammenstellung ein Flop war, Das wir kein Team, wo sich einer für den anderen aufreibt, auf den Platz bringen, ist eine andere Geschichte. Manche wollen offenbar nicht wirklich mehr Gas geben, andere können nicht oder lassen sich selber mit runterziehen, keine Ahnung woran es wirklich scheitert. Die fußballerische Qualität wäre mMn da, dass man sich auch zwingende Torchancen herausspielt, nur wenn du dann auch hinten Leute hast, die es nicht wirklich freut oder nicht jeden Millimeter nachgehen, kommt sowas raus. Dazu noch individuelle Eigenfehler und dann hast genau so eine Negativserie, wie aktuell der Fall. Mit dem WAC und Altach hast aber mMn zwei Spiele, wo du diese Serie endlich beenden könntest und meine Hoffnung ist, wenn du, von mir aus auch knapp (1:0, 2:1) einen vollen Erfolg mitnimmst, dass dann die Stimmung in der Mannschaft auch wieder besser ist und das Selbstvertrauen sowieso. Ja viele (ich auch) haben mittlerweile die Schnauze voll und sehen uns schon im UP, aber gerade in der verrückten Saison, bei der wahrscheinlich alles so knapp zusammen ist, wie nie, ist noch alles möglich. Wahrscheinlich ist es eh nur Zwecks Optimus, weil man sich nicht schon wieder den totalen Misserfolg eingestehen will, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
  12. Tommyboy

    Live: Austria Wien - SK Rapid

    War leider zu erwarten, bei einem derartigen Richtungswechsel mitten in der Saison, was die spielerische Ausrichtung der Mannschaft betrifft. Eigentlich wieder ein Punkt mehr, der gegen Katzer spricht. Einmal probiert man es so, dann wieder so, nichts funktioniert, egal wer auf der Bank sitzt. Die Zusammenstellung der Mannschaft muss man als gravierendes Problem sehen und nach mittlerweile genügend Versuchen, muss man sich bitte im Sommer auch endgültig nach einem neuen SD umschauen. Es wäre schon eine Farce, wenn man den nächsten Umbruch und Neustart wieder mit dem Mecki durchführt.
  13. @Waldi_SCR Bin zum Großteil deiner Meinung, nur habe ich bei Katzer auch mittlerweile meine Bedenken, ob er wirklich eine langfristige Strategie hat, wo er mit dem Verein hin will, außer das er den Marktwert vom Kader und von einzelnen Spielern erhöhen und die Spieler gewinnbringend verkaufen will. Welche Art von Fußball wollen wir spielen? Ist die Spielweise, die Hoff Thorup vorschwebt, die Richtige? Ist das die, die Katzer oder der gesamte Verein auch möchte? Wenn ja, warum haben wir dann vorher wieder Trainer gehabt, die sich nicht so für den kontrollierten Ballbesitz ausgesprochen haben? Was ist mit dem Nachwuchs? Will man den mit Thorup jetzt auch wieder mehr einbinden? Will man weiterhin die Zukunftsaktien aus dem Ausland holen? Sorry für OT, hat jetzt war mit dem Trainer alleine nicht zu tun, aber genau das ist für mich auch das Problem. Es wirkt so als, ob Plan A nicht funktioniert hat, dann halt Plan B, der hat auch nicht funktioniert, dann halt Plan C bis man die gesamte Ausrichtung wieder über Board wirft und in Frage stellt.
  14. Ging mir bei RK genau so, der war mir auch sympathisch und hat mir gefallen, dass er unser Trainer war. Dass das für einen persönlich eine Rolle spielt, ist auch vollkommen in Ordnung. Nur sehen diesen Fokus auf eine langfristige Entwicklung, die Prozesse, Strukturen in ihrer Gesamtheit leider nur wenige Fans so und daher müssen wir auch eigentlich immer erfolgreich sein, weil "Rapid muss immer" und stehen uns daher in unserer Weiterentwicklung als Verein selber im Weg. So kommst aus dieser Spirale eigentlich schwer raus, weil du vom neuen Trainer, vom neuen SD sofort wieder verlangst das man vorne mitspielen muss. Es gibt kaum eine Übergangsphase.
  15. Irgendwie sehe ich starke Parallelen zwischen Hoff und RK, bis auf die Spielidee vielleicht. Das grundlegende Problem ist, dass wir als Verein, mit dem Anspruch, den die Fans bei uns stellen und auch bei der Popularität des Vereins uns es einfach nicht leisten können zu sagen "Ja das ist jetzt der richtige Weg, das wird schon passen, wir müssen nur geduldig bleiben. Mir taugt das persönlich auch nicht und ich persönlich hätte auch RK noch gerne länger als Trainer gesehen oder auch Stöger noch nicht sofort entlassen. Bei Rapid spielen aber so viele Faktoren und Hintergrundgeräusche mit rein, wo dann vielleicht sogar aussortierte Spieler von Sponsoren, Legendenklub etc. aufgebracht werden und schon stehst wieder blöd da. Ruhe gibt es bei uns leider nur, wenn der Erfolg eintritt. Und ehrlicherweise muss man auch sagen, wir haben unter Katzer jetzt den 3. Trainer. Langsam sollte es mal genug Zeit sein, um eine funktionierende Mannschaft auf den Platz zu bringen. Es verlangt ja auch niemand, dass wir die Gegner an die Wand spielen, aber und das wird auch so sein, wenn wir es nicht schaffen, dass wir am Ende der Saison unter den ersten 3-4 Plätzen landen und international spielen, hast das nächste Feuer am Dach. Und dann steht auch der Mecki wieder klar in der Kritik und Hoff wird es auch schwer haben seinen Sessel zu behalten. Deswegen, weil man das Umfeld und seine Fans kennt, stellt man sich ja auch nicht hin und sagt naja schau ma mal, in 2-3 Jahren wollen wir uns klar verbessert haben, denn damit kannst eigentlich quasi gleich wieder marschieren. Was ich damit sagen will -> Daher sind diese PK und persönlichen Eindrücke von den Trainern nett, aber völlig irrelevant, wenn es um die Ergebnisse am Platz geht.