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Steffo

[Teaminfo] GNK Dinamo Zagreb

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Zur Info vorweg: Diese Teaminfo wurde gemeinsam von Dannyo und Steffo erstellt. Dannyo verfasste die allgemeine Vereinsinfo und das Porträt des Dinamo-Präsidenten, während ich den Mannschaftskader analysierte.

Wie immer: Diese Spielerinfo ist © by austriansoccerboard.at / abseits.at

Name: GNK Dinamo Zagreb (Građanski nogometni klub Dinamo Zagreb)
Land: Kroatien
Gründung: 26.April 1911
Alter: 102 Jahre
Präsident: Zdravko Mamic
Stadion: Maksimir
Kapazität: 35.123 Plätze
Vereinsfarbe: Dunkelblau

Erfolge

  • 15 x kroatischer Meister (seit 1993)
  • 12 x kroatischer Pokalsieger
  • 5 x kroatischer Supercupsieger
  • 4 x jugoslawischer Meister
  • 7 x jugoslawischer Pokalsieger
  • Gewinn des Messestädtepokals 1967 (Finale gegen Leeds United)

Standing in Kroatien

Dinamo Zagreb ist ein kroatisches Aushängeschild. So versuchte man den Verein unmittelbar nach dem Zerfall Jugoslawiens zu positionieren, wobei auch der ehemalige Staatspräsident Franjo Tudjman einen wesentlichen Teil zu dieser Positionierung beitrug. In den letzten acht Jahren wurde der als bürgerlicher Verein gegründete GNK Dinamo Zagreb immer kroatischer Meister. 2006/07 stellte man einen Punkterekord auf, indem man 30 von 33 Ligaspielen für sich entschied. Der Klub gewann dabei alle 17 Saisonheimspiele. Torschützenkönig wurde damals Eduardo da Silva mit 34 Toren aus 32 Spielen. Heute kickt der 30-Jährige für Shakhtar Donetsk, nachdem er drei Jahre bei Arsenal unter Vertrag stand.

In der vergangenen Saison 2012/13 setzte sich Dinamo mit 20 Punkten Vorsprung vor Lokomotiva Zagreb durch. In der Saison davor hängte man Hajduk Split um 21 Punkte ab, 2010/11 ließ Dinamo Hajduk 17 Punkte hinter sich. Die vier Punkte Vorsprung, die Dinamo 2009/10 auf Hajduk hatte, waren die knappste Meisterschaftsentscheidung der letzten acht Jahre. Die Hauptstadttruppe ist das Maß aller Dinge und genießt in Kroatien einen sportlichen Sonderstatus.

Standing in Europa

Insgesamt zwölf Jahre konnte sich Dinamo Zagreb nicht mehr für die Champions League Gruppenphase qualifizieren, bis es 2011/12 endlich wieder gelang. Nach Siegen über Neftchi Baku und HJK Helsinki wurde im Playoff Malmö FF ausgeschalten und die vielumjubelte Teilnahme an der Königsklasse war fixiert. Dort war Dinamo jedoch Kanonenfutter: Die ersten Spiele gegen Real Madrid (0:1, h), Lyon (0:2, a) und Ajax (0:2, h) liefen noch halbwegs im Rahmen ab – in der zweiten Hälfte der Gruppenphase wurde Dinamo jedoch gedemütigt. 0:4 bei Ajax Amsterdam, eine 2:6-Klatsche im Bernabeu und schließlich ein peinliches 1:7 zu Hause gegen Lyon, nach dem Trainer Krunoslav Jurcic seinen Job verlor. Heute ist Jurcic wieder Trainer des Klubs.

Auch 2012/13 schaffte Dinamo die Qualifikation zur Champions League. In der Qualifikation besiegten die Kroaten Ludogorets Razgrad, Sheriff Tiraspol und den NK Maribor. In der Gruppenphase gab es Niederlagen gegen den FC Porto (0:2 h, 0:3 a), Paris St. Germain (0:2 h, 0:4 a) und Dynamo Kiev (0:2 a). Im Heimspiel gegen Dynamo Kiev holte Dinamo mit einem 1:1 den ersten und einzigen Punkt.

In den vier Jahren vor dem Champions-League-Einzug 2011/12 spielte Dinamo immer in der Gruppenphase von Europa League bzw. UEFA-Cup, schied dort aber auch jeweils aus. Dinamo hat dennoch große Routine auf europäischer Ebene. Auch wenn man zumeist schnell ausschied und in der Champions League aus den letzten zwölf Spielen nur ein Punkt herausschaute, ist der Anspruch des Vereins die regelmäßige Überwindung der Qualifikationsphase.

Die Fans

Die Anhänger von Dinamo Zagreb sind berüchtigt: Die Bad Blue Boys (kurz: BBB) sorgen nicht nur für ausgelassene Stimmung und tollen Support, sondern auch immer wieder für Krawalle. So geschehen nach dem 1:7 in der Champions League gegen Lyon, aber auch bei Europacup-Auswärtsfahrten und in Ligaspielen. Dinamo musste in der Saison 2009/10 zwei Geisterspiele im Europacup verkraften. Die größten Rivalen der aktiven Fanszene Dinamos ist die Fangruppe Torcida, die sich Hajduk Split zurechnet. Ein großer Teil der aktiven Szene Dinamos lehnt sich seit Jahren gegen die Vereinsführung rund um Präsident Zdravko Mamic auf.

Ehemalige Stars

Speziell wenn man auf die goldene kroatische Fußballzeit Mitte der 90er-Jahre und den Ausklang des gesamtjugoslawischen Fußballs Anfang der 90er-Jahre zurückblickt, findet man einige Spieler, die bei Dinamo Zagreb kickten oder sogar beim Verein groß wurden. Zvonimir Soldo, Goran Vlaovic, Zvonimir Boban, Robert Prosinecki, Mario Stanic, Davor Suker und Torhüter Drazen Ladic spielten allesamt für Dinamo. Ex-Rapid-Star Zlatko Kranjcar spielte ebenso für den Verein, wie sein Sohn Niko.

Auch aktuell aktive Fußballer haben eine Vergangenheit beim kroatischen Serienmeister: Ivica Olic, Vedran Corluka, Luka Modric, Dejan Lovren, Mario Mandzukic, Milan Badelj und der in Linz geborene Mateo Kovacic nutzten Dinamo als Sprungbrett ins Ausland.

Der laute Kleptokrat: Das ist Dinamo Zagrebs umstrittener Präsident Zdravko Mamic

Wir kommen nun zum chaotischen Teil über Dinamo Zagreb. Der Präsident des kroatischen Serienmeisters ist seit zehn Jahren der 54-jährige Zdravko Mamic. Spricht man mit kroatischen Fans über den exzentrischen, aufbrausenden Präsidenten, bekommt man schnell das Wort „Mafia“ an den Kopf geworfen. Nicht zu Unrecht, wie ein tieferer Blick in die windige Welt des Dinamo-Bosses beweist.

Mamic verfolgt einen äußerst autoritären Führungsstil – Dinamo ist praktisch als „Diktatur“ zu bezeichnen, was viele Fans nicht auf sich sitzen lassen wollen und vehement gegen Mamic protestieren. Dieser zeigt sich von der Unzufriedenheit der Fans mit seinem Stil unbeeindruckt und zieht seinen Weg durch. Auch wenn die Faninitiative „Zajedno Za Dinamo“ bis in die letzten Instanzen geht, haben sie mit ihrem Protest kaum Erfolg.

Kriegswirren

Mamic ist seit Mitte der 80er-Jahre Geschäftsmann. Einerseits verkaufte er Styroporunterlagen vor dem Stadion, die von den Fans als Sitzkissen verwendet wurden, andererseits schmuggelte er Jeans aus Italien nach Jugoslawien. Die Kriegswirren Anfang der 90er-Jahre nützte Mamic geschickt zu seinem Vorteil. Zunächst schmuggelte er Zigaretten ins Kriegsgebiet, die er teuer an die Frontsoldaten verkaufte. Die Privatisierung von jugoslawischen Staatsbetrieben nutzte Mamic, um sich eine Holzverarbeitungsfirma zu kaufen. Er bezahlte nur eine D-Mark dafür…

Einflussreiche Freunde

In Kroatien pflegt Mamic beste Kontakte, auch in die Politik oder zu Staatsanwälten. Juristisch gegen den Präsidenten vorzugehen, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Gerüchte um Schmiergeld und Co. erscheinen mehr als logisch. Währenddessen führt Mamic Dinamo Zagreb fernab jeder rechtlichen Grundlage. Er wird nicht wiedergewählt – er ist eben der selbsternannte Mister Dinamo und niemand wird gefragt, ob man ihn noch als Präsidenten haben möchte oder nicht. Nachdem er im Jahr 2000 von einem 50-köpfigen Wahlkomitee (in dem auch ehemalige Spieler und Fans saßen) gewählt wurde, war seine erste Amtshandlung, diejenigen aus dem Komitee zu werfen, die gegen ihn stimmten. Statt ihnen setzte er Gefolgsleute ein – und die Kommission wurde um weitere 30 Plätze erweitert.

Nicht juristisch gedeckte Präsidentschaft

Mamic ist nur nach außen Präsident des größten Fußballvereins Kroatien. In Wirklichkeit ist er ein „Spielerdealer“. Dealer trifft es hier wahrlich besser als Manager oder Agent. Dinamo ist als Verein stark von Mamic abhängig, da der Klubboss private Verträge mit sämtlichen vielversprechenden Kickern aufsetzt. Die oft nichtsahnenden Spieler verpflichten sich so, einen nicht geringen Teil ihres Gehalts an Mamic zu überweisen, weil er ihre Interessen in seiner Quasi-Funktion als Spielerberater vertritt. Seine Spielervermittlungsagentur überschrieb Mamic mittlerweile an seinen Sohn, was neuen Zündstoff in die Familienakte brachte. Dadurch, dass sein Sohn ein von der FIFA lizenzierter Spielervermittler ist, ist Mamic‘ Funktion als Präsident von Dinamo Zagreb, laut dem „Croatian Sports Act“, also dem relevanten Gesetz, nicht rechtens. Dies bedeutet, dass Mamic für den Klub, den er als Präsident führt, nicht zeichnungsberechtigt sein dürfte. Er dürfte keinen Vertrag unterschreiben, er dürfte nicht über Geld verfügen. Er ist widerrechtlich Präsident des Klubs. Es ist seinen guten Kontakten gedankt, dass dies relativ wenige Leute interessieren dürfte.

Kleptokratie

Apropos Kontakte: Auch die Stadt Zagreb unterstützt den Verein Dinamo naturgemäß großzügig. Das Stadion Maksimir ist in Besitz der Stadt und Dinamo darf es kostenlos benützen. Zudem schießt die Stadt dem Verein Jahr für Jahr etwa fünf Millionen Euro für den Spielbetrieb zu. Der Verein ist durch diese Zuschüsse frei von finanziellen Sorgen und dennoch entwickelt sich der Verein nicht weiter, weil sämtliche große Einnahmen, etwa aus Spielertransfers, von niemandem überwacht und nicht selten „privat“ abgewickelt werden. Dinamo bildete in den letzten Jahren tolle Fußballer aus, verkaufte sie teuer ins Ausland – und sah als Verein nur einen Bruchteil der Einnahmen. Die Gelder fließen zum Großteil in die Tasche eines großen Kleptokraten und in die seiner Gefolgsleute. Stichwort „private Verträge“…

„Mamic-nahe Firmen“

Als im Jahr 2011 das Stadion der Stadt Zagreb, die Heimstätte von Dinamo renoviert wurde, stellte die Stadt Zagreb etwa 6,7 Millionen Euro zur Verfügung – und beauftragte Mamic-nahe Bauunternehmen mit der Umsetzung der Anforderungen. Wie viel die Renovierung wirklich kostete und wie viel des Geldes versickerte, ist nicht bekannt.

Ein explosiver Schattenmann

Schattenmänner sind weithin still und versuchen kein großes Aufsehen zu erregen. Zdravko Mamic ist anders. Er gilt als extrem hitzköpfig und schreckt vor vulgären Äußerungen und Schimpftiraden gegen ungeliebte Journalisten auch dann nicht zurück, wenn die Kameras laufen. Die folgenden Videos zeigen den Angriff Mamic‘ auf einen kritischen Journalisten und eine kleine Grußbotschaft an diejenigen, die den Dinamo-Präsidenten mit dem serbischen Mafioso Sreten Jocic, genannt Joca Amsterdam, verglichen.

http://www.youtube.com/watch?v=mmy3B2hpppI

Viele Abgänge und zahlreiche neue Gesichter: Das ist die Mannschaft von Dinamo Zagreb

Dinamo Zagreb gab im Sommer einige Stammspieler ab und verpflichtete zahlreiche neue Kicker, wobei Coach Krunoslav Jurcic in den ersten Partien der neuen Saison mehrmals die Startformationen änderte und insbesondere im Mittelfeld mehrere Varianten ausprobierte. Wir sehen uns nun an welche Möglichkeiten dem Trainer zur Verfügung stehen und gehen dabei auch auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler ein.

Der Torhüter

Dinamo Zagreb verlor den Einser-Tormann der letzten Jahre im Sommer an Udinese Calcio. Ivan Kelava stammte aus dem eigenen Nachwuchs und hütete in den letzten zweieinhalb Jahren ohne große Unterbrechung das Tor des 15-fachen kroatischen Meisters. Er sollte eigentlich zum FC Granada wechseln, doch der Transfer kam im letzten Moment nicht zu Stande und Udinese sicherte sich den 1.95m großen und 90 Kilo schweren Schlussmann. Bei seinem neuen Verein soll Kelava die serbische Nummer Eins Željko Brkić vertreten, da dieser bis Anfang November mit einem Muskelriss ausfällt.

Dinamo-Trainer Krunoslav Jurcic hat nun die Wahl zwischen zwei jungen Torhütern, die etwa auf dem gleichen Niveau sind. Variante Nummer Eins wäre der 23-jährige Pole Grzegorz Sandomierski, der für sein Heimatland immerhin drei Länderspiele absolvieren durfte, das letzte allerdings am 26. Mai 2010. Sandomierski begann seine Karriere bei MOSP Jagiellonia Białystok und spielte sich dort von der Jugend- in die Kampfmannschaft. Nach der Saison 2010/11 wechselte er für 1,6 Millionen Euro nach Belgien zu Racing Genk, wo er aber am ungarischen Einser-Tormann László Köteles nicht vorbeikam und schließlich an die Blackburn Rovers verliehen wurde. In England absolvierte er acht Partien und wurde anschließend an Dinamo Zagreb verliehen, wo er nun gegen ein junges kroatisches Talent um einen Stammplatz spielt.

Sein Kontrahent ist der 20-Jährige Oliver Zelenika, der diesen Sommer bei der U20-Weltmeisterschaft das kroatische Tor hütete und einen sicheren Rückhalt abgab. Der Goalie spielt seit seinem neunten Lebensjahr bei Dinamo Zagreb und durfte in der Saison 2011/12 erstmals mit der ersten Mannschaft mittrainieren. Um Spielpraxis zu sammeln wurde er vergangene Saison an den Zweitligisten NK Rudeš verliehen, wo er auf Anhieb einen Stammplatz hatte und in den 29 Einsätzen starke Leistungen bot. Krunoslav Jurcic holte ihn wieder in den Dinamo-Kader und stellte ihn beim Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Sheriff Tiraspol ins Tor, womit er der jüngste kroatische Torhüter aller Zeiten wurde, der in diesem Bewerb eingesetzt wurde. Er bekam in beiden Spielen keinen Treffer und erhielt gute Kritiken von den Medien, die ihn zum Einser-Goalie kürten. Jurcic stellte im darauffolgenden Meisterschaftsspiel jedoch wieder seinen polnischen Kontrahenten zwischen die Pfosten und es ist nach wie vor nicht entschieden, wer sich von den beiden auf Dauer durchsetzen wird. Zelenika hat ein wenig mehr Potential verfügt aber über weniger Erfahrung, weshalb man fast eher davon ausgehen kann, dass Sandomierski in den wichtigen Spielen gegen die Austria, einen Gegner auf Augenhöhe, beginnen wird.

Wer auch immer spielen wird – den Abgang von Ivan Kelava werden beide Torhüter kurzfristig nicht gleichwertig ersetzen können.

Die Innenverteidigung

Der in Australien geborene kroatische Innenverteidiger Josip Šimunić ist der große Routinier in der Abwehrreihe der Kroaten. Von den Melbourne Knights wechselte der 102-fache kroatische Nationalspieler zum Hamburger SV und anschließend zu Hertha BSC Berlin. Für die Berliner absolvierte er zwischen 2000 und 2009 222 Meisterschaftsspiele und wechselte anschließend für eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro zu 1899 Hoffenheim. Dort wurde der kroatische Nationalspieler nie glücklich, auch da er längere Zeit an einem Fersensporn laborierte und nach der ersten Saison nicht viel Einsatzzeit bekam. Ende August 2011 wechselte er zu Dinamo Zagreb, wo er seitdem klarer Chef im Abwehrzentrum ist. Šimunić, der bei der Weltmeisterschaft 2006 von Referee Graham Poll irrtümlich drei gelbe Karten bekam, führte seinen neuen Klub in den letzten beiden Jahren zum Meistertitel und ist auch mit seinen 35 Jahren noch Stammspieler im Nationalteam. Er ist ein großartiger Techniker mit einer hervorragenden Übersicht, baut von hinten das Spiel auf und hat trotz seines Alters nichts an seiner Schnelligkeit eingebüßt. Er gibt von hinten den Takt vor, macht beim Herausspielen kaum Fehler und kann auch lange, präzise Bälle auf seine Vorderleute spielen. Vielleicht ist er nicht mehr ganz so stark wie zu seiner besten Zeit bei Hertha BSC Berlin, aber er spielt immer noch auf einem ganz hohen Niveau.

Die besten Chancen auf einen Platz im Abwehrzentrum neben Simunic hat der 23-jährige Ghanaer Lee Addy, der mit 18 Jahren seine Heimat verließ um beim Triploi Sporting Club sein Glück zu versuchen. Nachdem der Verein aufgrund finanzieller Probleme in die zweite Liga zwangsabsteigen musste kehrte er in seine Heimat zum Berekum Chelsea Football Club zurück, wo er zum besten Abwehrspieler der Saison gewählt wurde. Nach zwei Jahren bei Roter Stern Belgrad (32 Einsätze), wechselte er um 2,2 Millionen Euro in die chinesische Liga zu Dalian Aerbin. Anfang des Jahres wurde er leihweise zu Dinamo Zagreb transferiert. Addy spielte bereits 23 Mal für ghanaische Nationalteam und gilt als flexibler Spieler, der nicht nur im Abwehrzentrum, sondern auch als Linksverteidiger und im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann. Über sein Alter gab es Kontroversen, da er verdächtigt wurde, bereits 1985 geboren worden zu sein. Die FIFA konnte ihm dies jedoch nicht nachweisen, weshalb er nun offiziell immer noch als 90er-Jahrgang gilt. Addy ist für einen Innenverteidiger mit einer Größe von 1.78m recht klein und kann daher Probleme bei Flanken und Standardsituationen trotz seiner guten Sprungkraft Probleme bekommen. Er ist jedoch schnell, verfügt auch über eine gute Technik und besitzt internationale Erfahrung.

Die erste Alternative zu Addy ist der erst 19-Jährige Jozo Simunovic, der in sämtlichen Nachwuchs-Nationalmannschaften zum Zug kam und auch heuer in der Liga bereits drei Mal eingesetzt wurde. Simunovic kam im Alter von zwölf Jahren zum Verein und war wie Goalie Zelenika bei der U20-WM im Sommer gesetzt. In den internationalen Spielen gegen Sheriff Tiraspol reichte es jedoch nur für einen Kurzeinsatz.

Ende der vergangenen Saison spielte Shooting-Star Tin Jedvaj neben Routinier Šimunić im Abwehrzentrum. Jedvaj wechselte jedoch im Sommer fünf Millionen Euro zum AS Roma. Das erst 17-jährige Supertalent hinterließ eine Lücke, die gegen die Wiener Austria wohl am ehesten Lee Addy schließen wird, da er über mehr Erfahrung als Jozo Simunovic verfügt. Weitere Alternativen wären Josip Calusic und Dino Peric, die jedoch in diesen wichtigen Spielen kaum Chancen bekommen werden Erfahrungen zu sammeln.

Die Außenverteidigung

Ende Juli verfügte Dinamo Zagreb auf der linken Abwehrseite noch über drei fast gleichwertige Alternativen, mittlerweile wurde der Argentinier Luis Ibáñez jedoch an Racing Club de Avellaneda abgegeben. Der Argentinier spielte seit der Saison 2008/09 für seinen bisherigen Arbeitgeber und schoss vor zwei Jahren starke sieben Tore in einer Saison, wofür seine starken Freistöße verantwortlich waren. Aufgrund seines großen Kampfgeists werden ihn die Fans vermissen. Seine Position könnte Josip Pivaric übernehmen, der sowohl links in der Abwehr, als auch am linken Flügel im Mittelfeld eingesetzt werden kann. Pivaric kam mit 15 Jahren zu Dinamo Zagreb und durchlief sämtliche Nachwuchs-Auswahlen seines Landes. Er hatte ein zweijähriges Gastspiel bei Lokomotiva Zagreb, wo er als Stammspieler gute Leistungen brachte und anschließend wieder zu seinem Stammverein zurückkehrte. Pivaric spielt recht offensiv, versucht auf seiner Seite Druck zu machen und schaltet sich immer wieder in die Angriffe ein. Er zieht gerne diagonal ins Zentrum, ist ein guter Dribbler, der den Ball auch auf engem Raum behaupten kann. Vorsicht vor seinen Weitschüssen – der Außenverteidiger erzielte in den vergangenen eineinhalb Jahren insgesamt sechs Meisterschaftstreffer.

Eine Alternative zu Pivaric ist der 23-jährige portugiesische Neuzugang Ruben Lima, der vom Rivalen Hajduk Split in die Hauptstadt wechselte. Der ehemalige U21-Nationalspieler stammt aus dem Benfica-Nachwuchs, ist technisch stark, quirlig und verfügt über einen großen Kampfgeist. Zudem ist er auch im defensiven Mittelfeld und in der Innenverteidigung einsetzbar. Er stellt eine gleichwertige Alternative zu Pivaric dar und viele Dinamo-Fans glauben, dass er sich auf Dauer auf der linken Abwehrseite durchsetzen wird. Ob der Neuzugang allerdings schon gegen die Austria spielen wird ist fraglich.

Rechts in der Viererkette ist Ruben Limas Landsmann Ivo Pinto gesetzt. Der 23-Jährige spielte im Nachwuchs unter anderem für Boavista und den FC Porto und wechselte nach zahlreichen Leihgeschäften in Portugal in die rumänische Liga zu Cluj, wo er in der vergangenen Saison 27 Mal zum Einsatz kam. Er sammelte letzte Saison in der Champions League wertvolle Erfahrungen und spielte gegen den FC Basel, Manchester United, Galatsaray und Sporting Braga jeweils die vollen 90 Minuten auf der rechten Abwehrseite durch. Auch in den darauffolgenden Europa-League-Spielen gegen Inter Mailand fehlte er keine Minute. Dinamo Zagreb ließ sich den Neuzugang drei Millionen Euro kosten und wird ihn gegen die Wiener Austria sicher von Beginn an auf der rechten Abwehrseite spielen lassen. Pinto ist schnell, trickreich und schlägt sehr gute Flanken (auch aus dem Halbraum). Bei Eins-gegen-Eins-Situationen kann er sich aufgrund seiner starken Technik und seiner Geschwindigkeit oft auf der rechten Seite gegen seine Gegenspieler durchsetzen. Eine seiner Spezialitäten ist, dass er ein Dribbling quer ins Zentrum andeutet, dann jedoch die Bewegung abstoppt und schnell nach vorne Richtung Grundlinie dribbelt. Nach Ballgewinnen in der Defensive macht er das Spiel zumeist schnell und sucht sofort den Weg nach vorne – sei es per Pass, oder Dribbling.

Während der 20-jährige Toni Gorupec sich keine Hoffnungen auf einen Startplatz auf dieser Position machen wird können, ist Routinier Jerko Leko eine Alternative rechts hinten. Sollte Leko gegen in den Partien gegen die Austria beginnen, dann ist ein Platz im defensiven Mittelfeld jedoch weit wahrscheinlicher.

Das Mittelfeld

Im Mittelfeld ist der 22-jährige Arijan Ademi gesetzt, der in dieser Saison eine Schlüsselrolle bei seinem Klub einräumt. Dinamo Zagreb hat einige Kicker im Kader, die über eine hervorragende Technik verfügen, jedoch ein wenig lauffaul sind. Ademi wiederum ist zwar kein guter Techniker, doch für glanzvolle Dribblings und tödliche Pässe sind andere Mannschaftskollegen zuständig. Ademi ist jedoch ein harter Arbeiter, der über eine überirdische Ausdauer verfügt und die Kraft für 2×90 Minuten hat. Er hat einen großen Aktionsradius, verfügt über ein gutes Stellungsspiel und gilt trotz seines jungen Alters als einer der Antreiber und Führungspersönlichkeiten in der Mannschaft. Über Sibenik kam er in der Saison 2010/11 zu Dinamo Zagreb und wechselte ein wenig später leihweise für ein Jahr zu NK Lokomotiva Zagreb. Seit der vergangenen Saison spielt er wieder für Dinamo und brachte es im letzten Jahr auf 24 Einsätze und drei Tore in der Meisterschaft.

Etwas offensiver ist der Bosnier Said Husejinović, der über eine brillante Technik verfügt, ein gutes Auge für seine Mitspieler hat und tödliche Pässe aus seinem Fußgelenk schütteln kann. Beim Umschalten nach Ballgewinnen ist er die zentrale Leitstelle und wird von seinen Mitspielern immer gesucht. Er hat zudem einen explosiven Antritt und kann auf engem Raum Gegenspieler aussteigen lassen. Auch sein Abschluss mit seinem rechten Fuß kann sich sehen lassen. Bei gegnerischem Ballbesitz arbeitet er jedoch nicht immer gut gegen den Ball. Zu Beginn der Saison 2008/09 wechselte er von der bosnischen Liga um 900.000 Euro zum SV Werder Bremen, wo er sich jedoch nicht durchsetzen konnte und nur eine Handvoll Einsätze als Joker bekam. Er sollte nach Griechenland wechseln, der Transfer zerschlug sich jedoch im Endeffekt. Nach einer längeren Zeit ohne Verein wechselte er zum FK Sarajevo, wo er nach guten Leistungen von Dinamo Zagreb unter Vertrag genommen wurde. In den Champions-League-Qualifikationsspielen gegen Sheriff Tiraspol spielte er beide Male über 90 Minuten durch, in der Liga wurde er ebenfalls in jedem Spiel eingesetzt, wobei er jedoch nur einmal von Beginn an spielte und vier Mal erst zur oder kurz nach der Halbzeit eingewechselt wurde. Gerade im Heimspiel wird Dinamo Zagreb auf den kreativen Offensivspieler jedoch kaum verzichten wollen.

Den dritten Platz im Mittelfeld könnte als zusätzliche Absicherung neben Arijan Ademi Routinier Jerko Leko einnehmen. Der 33-Jährige hat 59 Länderspiele für Kroatien auf dem Buckel und spielte in seiner Karriere unter anderem für Dynamo Kiew und den AS Monaco. Seine Stärken liegen eindeutig in der Defensive, er ist ein unangenehmer Gegenspieler der bei Eins-Gegen-Eins-Duellen nicht einfach zu bezwingen ist und über ein gutes Stellungsspiel verfügt. Im Spielaufbau sind keine Wunder von ihm zu erwarten, aber die Spielverlagerungen von ihm sind durchaus in Ordnung. Leko spielte in den ersten drei Runden der Meisterschaft jeweils von Beginn an, wurde in den vergangenen beiden Runden und in der Champions-League-Qualifikation jedoch nicht eingesetzt.

Coach Krunoslav Jurcic schenkte stattdessen dem 22-Jährige Zvonko Pamic in den beiden Partien gegen Sheriff Tiraspol sein Vertrauen. Der ehemalige MSV-Duisburg-Legionär ist der Sohn des ehemaligen GAK-Spielers Igor Pamic und durchlief so wie viele Dinamo-Spieler sämtliche Nachwuchs-Auswahlmannschaften Kroatiens. Der zentrale Mittelfeldspieler gilt als technisch starker Spieler, dem in Deutschland jedoch der absolute Wille fehlte um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Im Sommer 2010 wechselte er von NK Karlovac zu Bayer Leverkusen, wo er gleich an den SC Freiburg verliehen wurde. Da er sich dort nicht durchsetzte wechselte er zu MSV Duisburg, wo er 2011/12 immerhin auf 24 Einsätze kam, davon allerdings 15 als Einwechselspieler. Nach einem weiteren mittelmäßigen Halbjahr wechselte er vergangenen Winter zu seinem jetzigen Verein. Pamic spielt am liebsten als klassischer Zehner, ist also offensiver als Leko und kann auch auf beiden Flügeln spielen.

Neuzugang Bakary Saré kam so wie Rechtsverteidiger Ivo Pinto ebenfalls von Cluj in die kroatische Hauptstadt, muss aber im Gegensatz zum Abwehrspieler noch um seinen Stammplatz kämpfen. Der in Abidjan geborene Mittelfeldspieler kam mit 14 Jahren in Belgien und besitzt die belgische Staatsbürgerschaft. In der Saison 2009/10 absolvierte er immerhin 18 Einsätze für den RSC Anderlecht und kam auch in der Champions- und Europa-League zum Einsatz. Nach einem Kurzstopp bei Rosenborg Trondheim wechselte er in die rumänische Liga zu Cluj und kam dort jedoch nur unregelmäßig zum Einsatz, auch da er sich vor etwa einem Jahr einen Beinbruch zuzog der ihn sechs Monate außer Gefecht setzte. Dinamo Zagreb sicherte sich diesen Sommer seine Dienste für 500.000 Euro. Saré verfügt über ein gutes Stellungsspiel, ist leichtfüßig und läuferisch stark und fängt immer wieder gegnerische Pässe ab. Bei Ballbesitz macht er aber einen sehr nervösen Eindruck, vertändelt sich oft und wirkt, wenn er unter Druck gesetzt wird, unsicher. Sein Passspiel ist nicht schlecht, manchmal jedoch unnötig riskant, was dem Gegner Konterchancen ermöglichen kann.

Der kroatische U21-Teamspieler Marcelo Brozovic hat nur Außenseiterchancen auf einen Platz gegen die Wiener Austria, die sich jedoch nach dem U21-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein (13. 08.) ein wenig verbessert haben, da der zentrale, beidfüßige Mittelfeldspieler beim 5:0-Auswärtssieg zwei Treffer beisteuerte. Marcelo Brozovic´ Stärken liegen in der Offensive, er verfügt über einen knallharten Schuss, ist beidfüßig und kam auch schon in der vergangenen Saison zu 23 Einsätzen. Heuer setzte ihn sein Trainer jedoch nur zwei Mal in der Meisterschaft ein und verzichtete in den Champions-League-Qualifikationsspielen auf ihn.

Das größte Talent im Kader ist er erst 17-jährige Alen Halilovic, der in den nächsten Tagen zu den Spurs in die Premier-League wechseln könnte. Der offensive Mittelfeldspieler debütierte im Mai als jüngster Spieler aller Zeiten in der kroatischen Nationalmannschaft und verfügt über eine glänzende Technik und einen tollen Schuss. Körperlich wird er zwar noch zulegen müssen, um in Zukunft in einer der Top-Ligen eine führende Rolle spielen zu können, aber es müsste schon sehr viel schief gehen, wenn er nicht zu einem der absoluten Stars heranwachsen sollte. Die Engländer wären angeblich bereit 12 Millionen Pfund an Dinamo zu überweisen, womit sein Verein nur schwer Nein sagen kann. Das letzte Wort haben jedoch seine Eltern, die sich Sorgen machen, dass der Wechsel zu früh kommt. Selbst wenn er doch nicht wechseln sollte, wird er gegen die Wiener Austria wohl kaum zum Einsatz kommen. Von der Technik wäre er zwar schon lange soweit, doch körperlich muss er sich noch ein wenig steigern.

Ein weiterer Hoffnungsträger für die Zukunft ist der 23-Jährige Domagoj Antolic, der jedoch keine Chancen auf einen Einsatz in der Champions-League-Qualifikation gegen die Austria hat und vorerst nur in der Liga zu sporadischen Einsätzen kommen wird. Antolic ist ein zentraler Mittelfeldspieler, der über einen tollen Schuss verfügt, technisch stark ist und mit beiden Füßen gefährliche Flanken schlagen kann.

Der brasilianische offensive Mittelfeldspieler Sammir verfügt mittlerweile über die kroatische Staatsbürgerschaft und kam auch schon im Nationalteam zum Einsatz. Anfang Juli fiel er jedoch wegen einer Seitenbandverletzung aus und absolvierte seit diesem Zeitpunkt keine einzige Partie. Wenn er verletzungsfrei wäre, dann hätte er mit Sicherheit einen Stammplatz und würde wohl die Rolle von Said Husejinović einnehmen. Seine Genesung verzögerte sich aber und er wurde zudem während seiner Verletzung zur späten Stunde in Discos gesehen, was seine Chancen auf Einsätze sicherlich nicht verbesserte. Für das Hinspiel ist er also garantiert kein Thema – auch fürs Rückspiel in Wien ist ein Einsatz aufgrund seiner Einstellung mehr als fraglich, was für die Austria sicher kein Nachteil ist. Sammir schoss als offensiver Mittelfeldspieler vergangene Saison 13 Tore und steuerte einige Assists bei. Durch seinen Ausfall ist die Mannschaft auf alle Fälle ein wenig berechenbarer geworden.

Der Sturm

Duje Cop absolviert heuer seine zweite Saison bei Dinamo Zagreb und schoss im vergangenen Jahr in 19 Einsätzen neun Treffer. Momentan befindet sich der Strafraumstürmer in bestechender Form und traf in seinen ersten vier Meisterschaftseinsätzen bereits drei Mal. Auch in den beiden bisherigen Champions-League-Qualifikationsrunden trug er sich jeweils einmal in die Torschützenliste ein. Duje Cop ist ein typischer Strafraumstürmer, der 16er ist sein Revier. Der 23-Jährige braucht nicht viele Chancen um Tore zu erzielen und kann aufgrund seiner starken Technik mit den übrigen Offensivspielern gut zusammenkombinieren. In seiner bisherigen Karriere spielte er unter anderem für Rivalen Hajduk Split (39 Spiele, 10 Tore) und hatte auch ein Gastspiel in Portugal bei Clube Desportivo Nacional, wo er jedoch nur fünf Mal zum Einsatz kam und einen Treffer erzielte.

Eine Alternative zu ihm ist der 27-jährige Ante Rukavina, der seit seinem Wechsel in der Saison 2010/11 von Panathinaikos zu Dinamo Zagreb in 66 Spielen 13 Tore erzielte. In den Champions-League-Qualifikationsspielen kam er jedoch bisher nur als Joker ins Spiel, erzielte dabei aber gegen Sheriff Tiraspol nach einer Pinto-Flanke einen schönen Kopfballtreffer. Rukavina ist in der Luft stärker als Cop und ist der ideale Joker, wenn Dinamo die Brechstange auspacken muss.

Auf den Positionen der Flügelstürmer werden voraussichtlich zwei starke Neuzugänge begingen, die auf beiden Flügeln spielen können. Der Chilene Junior Fernandes wechselte vergangenes Jahr um stolze sieben Millionen Euro zu Bayer Leverkusen, kam aber in der Meisterschaft auf nur auf sechs Einsätze als Joker, weshalb er für ein Jahr an Dinamo Zagreb verliehen wurde. Immerhin setze ihn Bayer in der Europa League ein. Gegen Rapid Wien wurde er beim 4:0-Auswärtssieg in der 70. Minute eingewechselt, beim „Rückspiel“ stand er über die gesamte Spielzeit am Platz. Gegen Austria Wien wird er voraussichtlich am rechten offensiven Flügel beginnen. Der trickreiche Spieler sucht Eins-gegen-Eins-Situationen, besitzt aber auch das Auge für seine Mitspieler und ist ein starker Kopfballspieler. Er macht zwar auch immer wieder Dribblings bis zur Grundlinie, sucht aber stets die Möglichkeit diagonal in den Strafraum zu ziehen. Der Rechtsfuß kann auch als inverser Flügelstürmer am linken Flügel auflaufen – in diesem Fall müssen die Abwehrspieler der Austria stets aufpassen, dass sie ihm den Weg ins Zentrum abschneiden, da er sich den Ball nach einem Haken auf den rechten Fuß legt und den Ball versucht ins rechte Kreuzeck zu schlenzen. Lieber also bis zur Grundlinie laufen lassen, denn mit seinem linken Fuß sind seine Flanken schwach.

Der linke Flügel ist jedoch die Stammposition von El Arbi Hillel Soudani, dem 25-jährigen algerischen Neuzugang, der im Sommer von Vitoria Guimaraes kam und in beiden Spielen gegen Sheriff Tiraspol von Anfang an eingesetzt wurde. Der beidfüßige Spieler erzielte ebenso wie Duje Cop bereits drei Meisterschaftstore und traf in drei Champions-League-Qualifikationsspielen ebenso oft. Er ist ein wenig gefährlicher als Junior Fernandes, da er effizienter und zielstrebiger vor dem Tor ist. Seine Dribblings wirken manchmal ein wenig lässig und beinahe überheblich. Soudani lässt sich außerdem gerne provozieren und kann im Falle einer konsequenten Bearbeitung seitens der Verteidiger schon mal die Nerven wegwerfen.

Eine Alternative zu den beiden Flügelspielern ist der 22 Jahre alte Andrej Kramaric, der in acht U21-Länderspielen starke fünf Treffer erzielte und in der zweiten Meisterschaftsrunde gegen Zadar beim 3:0-Sieg zwei Treffer beisteuerte. Gegen die Austria sollte es aber nur zu einem Kurzeinsatz in den letzten Minuten reichen, vorausgesetzt Junior Fernandes und El Arbi Hillel Soudani bleiben gesund.

Wir hoffen informiert zu haben!

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wie der Mamic auf den journalisten los geht, da sieht man einfach, dass das dort eine andere welt ist. man stelle sich vor in österreich würde ein offizieller so auszucken

Der Antiparits quasi *gg*

Vom Mamic könnte der Kühbauer noch viel lernen gg

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Danke für die Info :super:

Dieser Präsident scheint ja echt skrupellos zu sein. Kein Wunder, dass in der Liga so wenig Zuschauer kommen. Was mich ein wenig wundert... wie ist es möglich dass man als widerrechtlicher Präsident Verträge unterzeichnen kann und warum geht da niemand wirklich dagegen vor? Ist das Rechtssystem wirklich dermaßen hinnig dort drüben, dass sich da keiner traut? Bei uns eigentlich undenkbar sowas. Die Fans von Zagreb tun mir auf alle Fälle leid. Sowas ist immer unschön.

Edited by ForzaViola1911

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Ist das Rechtssystem wirklich dermaßen hinnig dort drüben, dass sich da keiner traut? Bei uns eigentlich undenkbar sowas. Die Fans von Zagreb tun mir auf alle Fälle leid. Sowas ist immer unschön.

Als profil-Redakteur Michael Nikbakhsh eine Biografie über den Konzernlenker schreiben wollte, stieß er auf eine Wand des Schweigens. Mateschitz selbst quittierte die Recherchen laut Nikbakhsh mit einer unverhohlenen Drohung: „Solange eine Kniescheibe in Moskau 500 Dollar kostet, werden Sie nicht sicher sein.“

Quelle: http://blocksatz.blogspot.co.at/2009_08_01_archive.html

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Danke für die Info :super:

Dieser Präsident scheint ja echt skrupellos zu sein. Kein Wunder, dass in der Liga so wenig Zuschauer kommen. Was mich ein wenig wundert... wie ist es möglich dass man als widerrechtlicher Präsident Verträge unterzeichnen kann und warum geht da niemand wirklich dagegen vor? Ist das Rechtssystem wirklich dermaßen hinnig dort drüben, dass sich da keiner traut? Bei uns eigentlich undenkbar sowas. Die Fans von Zagreb tun mir auf alle Fälle leid. Sowas ist immer unschön.

passend dazu:

Der Human Development Index zählt Kroatien zu den hoch entwickelten Staaten.

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naja, siehe mateschitz artikel etc., is ja ned so als würden da nur korrupte rumrennen aber die leut mit geld richten es sich dort genauso wie sonst überall...

Ja, das sowieso! Aber wir Österreicher brauchen über "korrupte" Länder nicht viel reden - wir sind um nichts besser.

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