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Beruf: ASB-Poster

jemand erfahrungen mit dem ryanair checkin online/per app?

ist so ein unnötiger verein, immer fehlermeldungen egal ob app browser etc...

versuch die zu meiden wie die pest, aber das ist mein dritter ryanair flug in den letzten jahren und jedesmal gabs probleme.

kann man das irgendwie lösen?

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ASB-Legende

Ich konnte ein Schlichtungsverfahren vor dem CEDR (Centre for Effective Dispute Resolution) in Großbritannien teilpositiv abschließen.

 

Für die Absage eines Fluges London - Wien muss aufgrund schlechten Wetters keine Ausgleichsleistung bezahlt werden, für den verspäteten Ersatzflug am nächsten Tag (London - Helsinki - Wien), wodurch der Anschlussflug in Helsinki verpasst wurde, muss eine Kompensationszahlung nach der Fluggastrechteverordnung von 427,15 Pfund (500 Euro) für gesamt zwei Personen geleistet werden. Die Hotelkosten in London und Helsinki waren kein Thema, die wurden von der Fluglinie übernommen.

Auf CEDR bin ich erst gekommen, nachdem ich den 1. Flug bei der apf und den zweiten Flug bei der finnischen Schlichtung geltend gemacht habe. Die Finnen haben sich nämlich für den zweiten Flug für nicht zuständig erachtet und dann auf Großbritannien verwiesen. Die 1. Schlichtungsstelle in London war dann auch nicht zuständig, die haben dann auf CEDR verwiesen und da hat es nun nach mehreren Monaten mit einer Lösung im  Schlichtungsverfahren geklappt.

 

Ich finde, dass die Schlichtungsstellen eigentlich brauchbar sind, jedoch ist die Zuständigkeit nicht zu 100% klar geregelt. die söp (deutsche Schlichtungsstelle) wickelt auch Verfahren ab, wo der Zielflughafen Deutschland ist, die apf z.B. nicht. Beispiel: München - Lissabon / Lissabon - München; Wien - Lissabon / Lissabon - Wien. Die söp würde Verspätungsansprüche in beide Richtungen (München - Lissabon und retour) abwickeln, die apf nur bei Verspätung Wien - Lissabon, beim Rückflug jedoch nicht. Rechtlich gedeckt ist glaube ich zwar Variante 2, wobei es schon bedenklich ist, dass ich als Österreicher den Rückflug dann bei der portugiesischen Schlichtungsstelle geltend machen muss, wenn es eh im eigenen Land eh eine Schlichtungsstelle gibt.

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ASB-Halbgott
DonFetzo schrieb am 2.5.2019 um 09:43 :

Ich konnte ein Schlichtungsverfahren vor dem CEDR (Centre for Effective Dispute Resolution) in Großbritannien teilpositiv abschließen.

 

Für die Absage eines Fluges London - Wien muss aufgrund schlechten Wetters keine Ausgleichsleistung bezahlt werden, für den verspäteten Ersatzflug am nächsten Tag (London - Helsinki - Wien), wodurch der Anschlussflug in Helsinki verpasst wurde, muss eine Kompensationszahlung nach der Fluggastrechteverordnung von 427,15 Pfund (500 Euro) für gesamt zwei Personen geleistet werden. Die Hotelkosten in London und Helsinki waren kein Thema, die wurden von der Fluglinie übernommen.

Auf CEDR bin ich erst gekommen, nachdem ich den 1. Flug bei der apf und den zweiten Flug bei der finnischen Schlichtung geltend gemacht habe. Die Finnen haben sich nämlich für den zweiten Flug für nicht zuständig erachtet und dann auf Großbritannien verwiesen. Die 1. Schlichtungsstelle in London war dann auch nicht zuständig, die haben dann auf CEDR verwiesen und da hat es nun nach mehreren Monaten mit einer Lösung im  Schlichtungsverfahren geklappt.

 

Ich finde, dass die Schlichtungsstellen eigentlich brauchbar sind, jedoch ist die Zuständigkeit nicht zu 100% klar geregelt. die söp (deutsche Schlichtungsstelle) wickelt auch Verfahren ab, wo der Zielflughafen Deutschland ist, die apf z.B. nicht. Beispiel: München - Lissabon / Lissabon - München; Wien - Lissabon / Lissabon - Wien. Die söp würde Verspätungsansprüche in beide Richtungen (München - Lissabon und retour) abwickeln, die apf nur bei Verspätung Wien - Lissabon, beim Rückflug jedoch nicht. Rechtlich gedeckt ist glaube ich zwar Variante 2, wobei es schon bedenklich ist, dass ich als Österreicher den Rückflug dann bei der portugiesischen Schlichtungsstelle geltend machen muss, wenn es eh im eigenen Land eh eine Schlichtungsstelle gibt.

Blöde Frage: Wozu eigentlich die Schlichtungsstellen, wieso klagt man die Airline nicht einfach? Nur wegen des Kostenrisikos? Oder sind die Schlichtungsstellen auch aus anderen Gründen empfehlenswert?

Btw: Welche Flugtrackingseiten sind eigentlich empfehlenswert, um Verspätungen zu dokumentieren?

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ASB-Legende
schmechi schrieb am ‎03‎.‎05‎.‎2019 um 11:21 :

Blöde Frage: Wozu eigentlich die Schlichtungsstellen, wieso klagt man die Airline nicht einfach? Nur wegen des Kostenrisikos? Oder sind die Schlichtungsstellen auch aus anderen Gründen empfehlenswert?

Btw: Welche Flugtrackingseiten sind eigentlich empfehlenswert, um Verspätungen zu dokumentieren?

Kostenrisiko und wenn man dann auch noch im Ausland klagen muss, macht das nur mit RS-Versicherung Sinn. Da gibt es dann oft eh die Prozesskostenablöse von der RS, weil die Verfahrenskosten die eigentliche Forderung gleich einmal übersteigen würden. Wenn man das über eines der Fluggastrechteportale angeht, muss man denen dann wieder was abtreten, da finde ich die kostenlosen Schlichtungen an sich schon besser.

 

Flugtracking keine Ahnung, ich gehe aber davon aus, dass Flightradar24 vermutlich brauchbar ist. Beste Variante ist noch immer, wenn man vor Ort mit dem Handy ein Foto macht, sofern die Verspätung von vornherein bereits über 3 Stunden ausmacht.

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Vi besvarer din forespørgsel hurtigst muligt.

weiterhin nizza&wizz: wenn ich nur den rückflug nützen möchte, ginge das bei wizz problemlos?

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Oasch
raumplaner schrieb vor 1 Minute:

weiterhin nizza&wizz: wenn ich nur den rückflug nützen möchte, ginge das bei wizz problemlos?

Das geht doch bei keiner Airline problemlos?

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Who let the Drog out?!

Lauda Motion übernimmt jetzt offenbar die Gepflogenheiten der Mutter Ryanair.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5624618/Lauda-setzt-Passagiere-auseinander?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&xtor=CS1-15&fbclid=IwAR06mcKTltWy_lsFLqwQRfoQ60_9myNwxf6Q6F0A_IrtAx1ble0Q4-vvo_Q#Echobox=1557310302

 

€: Ich bin ja der Letzte, der sich über einen gewissen Zuverdienst bei den Airlines für "Komfort" (das Beisammensitzen wenn keine Kinder involviert sind, ist für mich beispielsweise soetwas) aufregt ... Aber das mit dem Handgepäck wäre etwas, dass rechtlich vereinheitlicht gehört. Wenn die Fluglinie mit Handgepäck anbietet, dann hat das ein festgelegtes Mindestmaß zu sein und auch müssen Tricksereien wie "kleines Handgepäck" etc. unterbunden werden. Da werden gezielt Wenigflieger abgezockt.

bearbeitet von Flana

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legende

sowas ist für mich ein klassisches "regelt der markt"-thema. wenn sich die urlauber öfter als 1x verarschen lassen, dann haben solche methoden ihre absolute daseinsberechtigung.

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Oasch
Relii schrieb vor 3 Minuten:

sowas ist für mich ein klassisches "regelt der markt"-thema. wenn sich die urlauber öfter als 1x verarschen lassen, dann haben solche methoden ihre absolute daseinsberechtigung.

Kommt halt immer wieder in Abständen. Der "Markt" hatte Ryan Air ja schon maßgeregelt und diverse sinnlose Verhalten der Airline fanden ihr Ende, jetzt beginnt es allerdings wieder von vorne. Und die Urlauber sind halt oftmals auch abhängig von einer Airline, fliegt ja nicht jede Airline an das gewünschte Urlaubsziel. Wird sich erst dann wieder regeln, wenn genug negative Presse entsteht und so Druck auf die Billigflieger ausgeübt wird. Im Sinne eines brauchbaren Konsumentenschutz wäre es halt nett, wenn es einen Mindeststandard für alle Reisen (Flugzeug, Zug, Bus) in der EU gäbe, wo geregelt ist, welche Service den Reisenden jedenfalls zustehen. Für Ausländer, die eine Europarundreise mit verschiedenen Fluglinien machen ist es ja überhaupt nicht klar, was sie wo mit welchem Flieger befördern dürfen. 

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Im ASB-Olymp
raumplaner schrieb vor 2 Stunden:

weiterhin nizza&wizz: wenn ich nur den rückflug nützen möchte, ginge das bei wizz problemlos?

Warum nicht nur einen Einzelflug buchen? Die bieten doch eh praktisch immer einzelne Strecken an.

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ASB-Halbgott
revo schrieb vor 1 Stunde:

Kommt halt immer wieder in Abständen. Der "Markt" hatte Ryan Air ja schon maßgeregelt und diverse sinnlose Verhalten der Airline fanden ihr Ende, jetzt beginnt es allerdings wieder von vorne. Und die Urlauber sind halt oftmals auch abhängig von einer Airline, fliegt ja nicht jede Airline an das gewünschte Urlaubsziel. Wird sich erst dann wieder regeln, wenn genug negative Presse entsteht und so Druck auf die Billigflieger ausgeübt wird. Im Sinne eines brauchbaren Konsumentenschutz wäre es halt nett, wenn es einen Mindeststandard für alle Reisen (Flugzeug, Zug, Bus) in der EU gäbe, wo geregelt ist, welche Service den Reisenden jedenfalls zustehen. Für Ausländer, die eine Europarundreise mit verschiedenen Fluglinien machen ist es ja überhaupt nicht klar, was sie wo mit welchem Flieger befördern dürfen. 

Ist das tatsächlich nur ein europäisches Problem? Ich hatte zwar außereuropäisch noch nie ein Gepäcksproblem, aber tricksen die außereuropäischen Low-Cost-Carrier tatsächlich nicht?

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Oasch
schmechi schrieb vor 20 Minuten:

Ist das tatsächlich nur ein europäisches Problem? Ich hatte zwar außereuropäisch noch nie ein Gepäcksproblem, aber tricksen die außereuropäischen Low-Cost-Carrier tatsächlich nicht?

Gibt viel mehr Konkurrenz in Europa als in anderen Kontinenten. Einen Überblick behalten wird überall als ausländischer Tourist schwierig sein, aber man kann ja auch einmal gastfreundlicher als der Rest sein. ;) 

bearbeitet von revo

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legende
schmechi schrieb vor 32 Minuten:

Ist das tatsächlich nur ein europäisches Problem? Ich hatte zwar außereuropäisch noch nie ein Gepäcksproblem, aber tricksen die außereuropäischen Low-Cost-Carrier tatsächlich nicht?

also zumindest diese "sitzplatzreservierungen" für nebeneinandersitzen hab ich erst jetzt bei einem USA inlandsflug auch vorgeschlagen bekommen (und oh wunder, wir sind dann trotzdem nebeneinander gesessen ohne etwas zusätzliches zu zahlen).

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Oasch
Relii schrieb vor 53 Minuten:

also zumindest diese "sitzplatzreservierungen" für nebeneinandersitzen hab ich erst jetzt bei einem USA inlandsflug auch vorgeschlagen bekommen (und oh wunder, wir sind dann trotzdem nebeneinander gesessen ohne etwas zusätzliches zu zahlen).

Das halte ich sowieso für das Unnötigste überhaupt. Dann unterhalten sich die Leute über 5 Reihen, weil die Fluglinie so dämlich ist und die Leute auseinandersetzt. Schwachsinnigste Maßnahme überhaupt. Wobei einige Eheleute sind vermutlich sogar ganz froh darüber, von ihrem Partner einmal eine Ruhe zu haben für zwei Stunden. Bald haben's dann aber eh alles monetarisiert, fehlt eigentlich nur noch das Recht Schuhe tragen zu dürfen im Flugzeug und die Sitzreinigung vor Betreten des Flugzeugs. 

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Wien nur du allein!
revo schrieb vor einer Stunde:

Das halte ich sowieso für das Unnötigste überhaupt. Dann unterhalten sich die Leute über 5 Reihen, weil die Fluglinie so dämlich ist und die Leute auseinandersetzt. Schwachsinnigste Maßnahme überhaupt. 

Ich glaube nicht, dass sich das dauerhaft durchsetzen wird. Gerade Passagiere der Low Cost Carrier sind eher knausrig und haben kein Problem damit, auf der Kurzstrecke nicht nebeneinander zu sitzen. Hatten das in unserer Gruppe (8-9 betroffene Personen) jetzt schon ein paar Mal und keiner wollte dafür aufzahlen. Und mittlerweile verdienen da alle eigentlich ganz gut.

Ein anderes, für die Airlines wohl wesentlicheres Problem: Es wird natürlich fleißig Sitzplatz getauscht, um dann noch nebeneinander zu sitzen. Das ist in der Luft ein Problem (Bord-Verkauf), aber vor allem am Boden, wenn sich dadurch der Abflug verzögert.

Aber vielleicht irre ich mich auch. Kenne auch keine Zahlen dazu, wie dieses Angebot angenommen wird.

bearbeitet von Neocon

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