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Weltklassekicker
LiamG schrieb vor 2 Stunden:

Ob jetzt Pfiffe etwas bringen oder nicht, lasse ich mal dahingestellt. Ich finds aber spannend, wie man sich immer Gedanken darüber macht, wie bezahlte Profis mit Unmutsäußerungen zahlender Fans umgehen und wie es denen dann im Training oder nächste Woche geht.

Wie gehts den Fans, Mitgliedern, Abonennten, die Geld und Zeit in diesen Verein investieren, am Montag nach so einer Leistung in so einer Saison? Man spart ja sonst auch nicht mit Kritik am Block, der in Wirklichkeit zu absolut nichts verpflichtet ist, wenn man wieder mal den Support einstellt oder eben wie hier mal genauso pfeift wie sonst die anderen Tribünen. 

 

Die Spieler sind dem Block aber auch nicht verpflichtet ! Manche hier tun ja gerade zu so, als ob die Spieler dem Block etwas geben müssten, weil der Fan Geld und Zeit investiert. Glaubst du, daß irgend ein Spieler bei Rapid ist, weil wir die "besten Fans" haben, oder weil es die West gibt ? Die Spieler spielen für sich und wollen gut performen, damit sie weiter Kariere machen. Die spielen nicht für den Block oder die Fans. Die Fans sind die Rosinen auf dem Kuchen eines Fußballers; es ist natürlich schön und sehr motivierend, wenn du für gute Aktionen oder einen Sieg ordentlich von den Fans gefeiert wirst und sicher mega-geil, wenn du ein Tor machst und von der West von tausenden enthusiastischen Fans gefeiert wirst; aber der Fußballer spielt nur für sich und für seine weitere Kariere (und in erster Linie nicht für die Fans, auch wenn er sich 100 mal auf das Wappen am Leiberl klopft und/oder es abbusselt).

Ob der Block (die West) entscheidend ist dafür, ob wir gewinnen oder nicht wurde ja schon oft hier diskutiert. Da gibt es mindestens zwei Meinungen !

Aber ich bin mit dir einer Meinung und gebe deinen Andeutungen recht,  über den Frust von Spielern und den Frust der Fans an Tagen nach einer Niederlage. Jeder wird damit auf seine Art fertig werden müssen. Mich stört es aber, wenn viele Fans hier die Spieler verantwortlich machen für ihren Frust nach Niederlagen bzw. sie nieder machen und ihnen schlechte Einstellung und Desinteresse am Spiel usw. vorwerfen; denn kein Fußballer spielt gerne schlecht. Und mMn. haben sie sich am Sonntag auch wirklich rein gehaut, aber der verschossene Elfer und die mehreren Halbchancen und der Stangenschuss haben uns immer mehr demoralisiert und dann fehlte plötzlich die Leichtigkeit im Spiel, die wir anfangs sehr schön gesehen haben.  

shit happens .... nächsten Sonntag werden sie uns beweisen, das es auch anders geht !  

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V.I.P.
Kranklschilling schrieb Gerade eben:

Die Spieler sind dem Block aber auch nicht verpflichtet ! Manche hier tun ja gerade zu so, als ob die Spieler dem Block etwas geben müssten, weil der Fan Geld und Zeit investiert. Glaubst du, daß irgend ein Spieler bei Rapid ist, weil wir die "besten Fans" haben, oder weil es die West gibt ? Die Spieler spielen für sich und wollen gut performen, damit sie weiter Kariere machen. Die spielen nicht für den Block oder die Fans. Die Fans sind die Rosinen auf dem Kuchen eines Fußballers; es ist natürlich schön und sehr motivierend, wenn du für gute Aktionen oder einen Sieg ordentlich von den Fans gefeiert wirst und sicher mega-geil, wenn du ein Tor machst und von der West von tausenden enthusiastischen Fans gefeiert wirst; aber der Fußballer spielt nur für sich und für seine weitere Kariere (und in erster Linie nicht für die Fans, auch wenn er sich 100 mal auf das Wappen am Leiberl klopft und/oder es abbusselt).

Ob der Block (die West) entscheidend ist dafür, ob wir gewinnen oder nicht wurde ja schon oft hier diskutiert. Da gibt es mindestens zwei Meinungen !

Aber ich bin mit dir einer Meinung und gebe deinen Andeutungen recht,  über den Frust von Spielern und den Frust der Fans an Tagen nach einer Niederlage. Jeder wird damit auf seine Art fertig werden müssen. Mich stört es aber, wenn viele Fans hier die Spieler verantwortlich machen für ihren Frust nach Niederlagen bzw. sie nieder machen und ihnen schlechte Einstellung und Desinteresse am Spiel usw. vorwerfen; denn kein Fußballer spielt gerne schlecht. Und mMn. haben sie sich am Sonntag auch wirklich rein gehaut, aber der verschossene Elfer und die mehreren Halbchancen und der Stangenschuss haben uns immer mehr demoralisiert und dann fehlte plötzlich die Leichtigkeit im Spiel, die wir anfangs sehr schön gesehen haben.  

shit happens .... nächsten Sonntag werden sie uns beweisen, das es auch anders geht !  

Fußball ohne Fans ist gar nix, das hat die Pandemie gezeigt, nur weil das Werkl läuft und das Geld fließt sollte man nicht vergessen wer das alles letztendlich finanziert, du beschreibst grad den modernen (RB) Kicker der auf die eigene Karriere und das Geld schaut, womöglich hast du in manchen Punkten recht, diese Entwicklung ist aber besorgniserregend und nicht normal

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Weltklassekicker
MarkoBB8 schrieb vor 8 Minuten:

Fußball ohne Fans ist gar nix, das hat die Pandemie gezeigt, nur weil das Werkl läuft und das Geld fließt sollte man nicht vergessen wer das alles letztendlich finanziert, du beschreibst grad den modernen (RB) Kicker der auf die eigene Karriere und das Geld schaut, womöglich hast du in manchen Punkten recht, diese Entwicklung ist aber besorgniserregend und nicht normal

Ja, gefällt mir auch nicht, aber diese "gute alte Zeit" wo Spieler über Jahre zusammenspielen und/oder "wie eine Familie" sind (idealerweise auch noch alle die selbe Sprache sprechen) sind nun mal (LEIDER) vorbei. Heute spielen alle (Bundesligaspieler) nur wegen der Kohle und wegen der Möglichkeit noch mehr Kohle zu verdienen. Und ich kenne die Zahlen nicht, bin aber davon überzeugt, daß ein Verein von den Fans alleine nicht leben kann und die Fan-Einnahmen nur einen Bruchteil der nötigen, erforderlichen Mittel ausmachen. 

bearbeitet von Kranklschilling

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Kranklschilling schrieb vor 5 Minuten:

Ja, gefällt mir auch nicht, aber diese "gute alte Zeit" wo Spieler über Jahre zusammenspielen und/oder "wie eine Familie sind (idealerweise auch noch alle die selbe Sprache sprechen) sind nun mal (LEIDER) vorbei. Heute spielen alle (Bundesligaspieler) nur wegen der Kohle und wegen der Möglichkeit noch mehr Kohle zu verdienen. Und ich kenne die Zahlen nicht, bin aber davon überzeugt, daß ein Verein von den Fans alleine nicht leben kann und die Fan-Einnahmen nur einen Bruchteil der nötigen, erforderlichen Mittel ausmachen. 

ja die Entwicklung ist bekannt, trotzdem spielen die Spieler auch einen Teil für die Fans, sieht man ja auch beim Torjubel, da lassen sie sich gerne abfeiern, bezüglich Fan-Einnahmen, auch hinter den TV und Uefa Geldern stecken in Wahrheit Faneinnahmen, betrachtet man das große Ganze gehts ohne Fans dann eben doch nicht

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Kranklschilling schrieb vor 4 Minuten:

Ja, gefällt mir auch nicht, aber diese "gute alte Zeit" wo Spieler über Jahre zusammenspielen und/oder "wie eine Familie" sind (idealerweise auch noch alle die selbe Sprache sprechen) sind nun mal (LEIDER) vorbei. Heute spielen alle (Bundesligaspieler) nur wegen der Kohle und wegen der Möglichkeit noch mehr Kohle zu verdienen. Und ich kenne die Zahlen nicht, bin aber davon überzeugt, daß ein Verein von den Fans alleine nicht leben kann und die Fan-Einnahmen nur einen Bruchteil der nötigen, erforderlichen Mittel ausmachen. 

Alles richtig, was man bei einem Verein wie Rapid bedenken muss ist, der gehört seinen Mitgliedern, also "uns".

Keinem Konzern, keinem "Gönner", keinem Staatschef.

Rapid "gehört" einzig und allein seinen Mitgliedern. In den meisten Fällen, sind diese Mitglieder auch Stadionbesucher. Ich gehe davon aus das bei Rapid die meisten Abonnenten auch Mitglieder sind.

Das erwirtschaftetet Geld hat einzig und allein den Zweck den sportlichen Erfolg zu ermöglichen.

So gesehen haben diese Mitglieder alles recht der Welt ihren Unmut zu äußern. Ob es gescheit ist, ob es der Mannschaft hilft oder nicht ist eine andere Frage.

 

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ASB-Legende
Lucarelli99 schrieb vor 59 Minuten:

Alles richtig, was man bei einem Verein wie Rapid bedenken muss ist, der gehört seinen Mitgliedern, also "uns".

Keinem Konzern, keinem "Gönner", keinem Staatschef.

Rapid "gehört" einzig und allein seinen Mitgliedern. In den meisten Fällen, sind diese Mitglieder auch Stadionbesucher. Ich gehe davon aus das bei Rapid die meisten Abonnenten auch Mitglieder sind.

Das erwirtschaftetet Geld hat einzig und allein den Zweck den sportlichen Erfolg zu ermöglichen.

So gesehen haben diese Mitglieder alles recht der Welt ihren Unmut zu äußern. Ob es gescheit ist, ob es der Mannschaft hilft oder nicht ist eine andere Frage.

 

Gibts dazu eine Zahl? Glaub dass es so um die 50% sein werden

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Postet viiiel zu viel
Coops schrieb vor 6 Stunden:

Die Mannschaft verliert zuhause 0:2 gegen den Letzten und das Problem sind die Fans die keinen Bock haben der Mannschaft zu applaudieren :lol: 

D.h. man macht es allein vom Ergebnis abhängig, ob man die Mannschaft auspfeift oder feiert, und der Einsatz ist zweitrangig oder gar irrelevant? Das ist ja komplett willkürlich.

Ich stelle mir vor, ich bin Spieler, bin gerade 90 Minuten gerannt, habe 90 Minuten gekämpft, habe selbst nach dem 0:2 nach vorn gespielt und versucht was zu reißen. Partie ist aus, ich bin körperlich und mental leer, extrem enttäuscht, dass wir glücklos (auch wenn nicht unglücklich) verloren haben. Und dann muss ich mich von einem Haufen Typen auspfeifen lassen, die bei diesem Tempo nicht einmal 10 Minuten lang mithalten könnten (um von den fußballerischen Fähigkeiten ganz zu schweigen) und es auch in vielen Fällen nicht einmal gesanglich 90 Minuten geschafft haben (deren Aufgabe es ja eigentlich wäre). Ich weiß ehrlich nicht mehr, wie sehr ich unsere Fans ernst nehmen würde. Als motivierenden Faktor würde ich sie vermutlich nicht mehr wahrnehmen.

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Ugmo schrieb Gerade eben:

D.h. man macht es allein vom Ergebnis abhängig, ob man die Mannschaft auspfeift oder feiert, und der Einsatz ist zweitrangig oder gar irrelevant? Das ist ja komplett willkürlich.

Ich stelle mir vor, ich bin Spieler, bin gerade 90 Minuten gerannt, habe 90 Minuten gekämpft, habe selbst nach dem 0:2 nach vorn gespielt und versucht was zu reißen. Partie ist aus, ich bin körperlich und mental leer, extrem enttäuscht, dass wir glücklos (auch wenn nicht unglücklich) verloren haben. Und dann muss ich mich von einem Haufen Typen auspfeifen lassen, die bei diesem Tempo nicht einmal 10 Minuten lang mithalten könnten (um von den fußballerischen Fähigkeiten ganz zu schweigen) und es auch in vielen Fällen nicht einmal gesanglich 90 Minuten geschafft haben (deren Aufgabe es ja eigentlich wäre). Ich weiß ehrlich nicht mehr, wie sehr ich unsere Fans ernst nehmen würde. Als motivierenden Faktor würde ich sie vermutlich nicht mehr wahrnehmen.

Das glaube ich nicht, es war wohl auch eine zu hoher Erwartungshaltung. 

Mit einem Sieg wäre man wieder dran gewesen und hätten eine halbwegs realistische Chance auf den Titel, wann hat es denn das zum letzten mal gegeben.

Und dann war es ganz einfach der Frust darüber das man es jetzt wohl nicht mehr schaffen kann.

Also, eine etwas spezielle Situation und nicht mit einer "normalen" Niederlage vergleichbar von der wir ja in diesem Stadion schon mehr als genug gesehen haben.

 

 

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Weltklassekicker
Lucarelli99 schrieb vor 2 Stunden:

Alles richtig, was man bei einem Verein wie Rapid bedenken muss ist, der gehört seinen Mitgliedern, also "uns".

Keinem Konzern, keinem "Gönner", keinem Staatschef.

Rapid "gehört" einzig und allein seinen Mitgliedern. In den meisten Fällen, sind diese Mitglieder auch Stadionbesucher. Ich gehe davon aus das bei Rapid die meisten Abonnenten auch Mitglieder sind.

Das erwirtschaftetet Geld hat einzig und allein den Zweck den sportlichen Erfolg zu ermöglichen.

So gesehen haben diese Mitglieder alles recht der Welt ihren Unmut zu äußern. Ob es gescheit ist, ob es der Mannschaft hilft oder nicht ist eine andere Frage.

 

jaja, bin da auch der gleichen Meinung und freu mich auch, daß unsere derzeitige Prämisse "alles für den Sport" heißt. Aber die Mitglieder können ihren Unmut vor allem in der Hauptversammlung kundtun. Ja, wir Mitglieder haben da Stimmrecht und können den Verein mitgestalten. Aber mehr Rechte bekommst du für 100 Euro im Jahr nicht. Für dein Eintrittsgeld bekommst du zusätzlich das Recht auch pfeifen und zu schimpfen usw. (entsprechend Hausordnung sage ich mal). Ich persönlich bin stolzer Rapidler und verstehe es nicht, daß man seine Mannschaft auspfeift. Einen gewissen Unmut gegen seine Mannschaft zu äußern kann ich zwar verstehen (verstehe, daß man seinen Frust im Moment der großen Enttäuschung loswerden will), aber das muß ich nicht durch minutenlanges pfeifen oder anpöbeln der Mannschaft machen. Am Sonntag bin ich das erste Mal vor dem Abpfiff gegangen (ich kann mich nicht erinnern, wann es das letzte Mal war, denn Mannschaft verabschieden, egal wie sie gespielt haben, gehört für mein Verständnis dazu); heute tut's mir offen gestanden leid. Aber ich wollte mir die lauten Pfiffe und unguten Beschimpfungen von den Rängen nicht mehr weiter antun, denn dafür habe ich kein Verständnis. Denn ich stelle mir auch wie du die Frage, ob das der Mannschaft hilft. Und mir persönlich bringt es auch nix (außer, daß ich mich noch weiter in meine Enttäuschung rein steigere).  

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Im ASB-Olymp

muss jeder für sich wissen, find bei uns nimmts aber schon zu oft brutal toxische züge an (hasse das wort eigentlich, finde es hier aber äußerst passend), was einfach nicht gsund sein kann für alle beteiligten 

probier selber möglichst viel positive energie reinzubringen, egal ob im stadion allgemein oder wenn man mit die haberer redet - auch wenns die rapid mir alles andere als leicht macht 

die welt is negativ genug, da brauch ich diesen negativen sog nicht auch noch bei meinem lieblingshobby 

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