Kranklschilling Jahrhunderttalent Geschrieben 24. April LiamG schrieb vor 2 Stunden: Ob jetzt Pfiffe etwas bringen oder nicht, lasse ich mal dahingestellt. Ich finds aber spannend, wie man sich immer Gedanken darüber macht, wie bezahlte Profis mit Unmutsäußerungen zahlender Fans umgehen und wie es denen dann im Training oder nächste Woche geht. Wie gehts den Fans, Mitgliedern, Abonennten, die Geld und Zeit in diesen Verein investieren, am Montag nach so einer Leistung in so einer Saison? Man spart ja sonst auch nicht mit Kritik am Block, der in Wirklichkeit zu absolut nichts verpflichtet ist, wenn man wieder mal den Support einstellt oder eben wie hier mal genauso pfeift wie sonst die anderen Tribünen. Die Spieler sind dem Block aber auch nicht verpflichtet ! Manche hier tun ja gerade zu so, als ob die Spieler dem Block etwas geben müssten, weil der Fan Geld und Zeit investiert. Glaubst du, daß irgend ein Spieler bei Rapid ist, weil wir die "besten Fans" haben, oder weil es die West gibt ? Die Spieler spielen für sich und wollen gut performen, damit sie weiter Kariere machen. Die spielen nicht für den Block oder die Fans. Die Fans sind die Rosinen auf dem Kuchen eines Fußballers; es ist natürlich schön und sehr motivierend, wenn du für gute Aktionen oder einen Sieg ordentlich von den Fans gefeiert wirst und sicher mega-geil, wenn du ein Tor machst und von der West von tausenden enthusiastischen Fans gefeiert wirst; aber der Fußballer spielt nur für sich und für seine weitere Kariere (und in erster Linie nicht für die Fans, auch wenn er sich 100 mal auf das Wappen am Leiberl klopft und/oder es abbusselt). Ob der Block (die West) entscheidend ist dafür, ob wir gewinnen oder nicht wurde ja schon oft hier diskutiert. Da gibt es mindestens zwei Meinungen ! Aber ich bin mit dir einer Meinung und gebe deinen Andeutungen recht, über den Frust von Spielern und den Frust der Fans an Tagen nach einer Niederlage. Jeder wird damit auf seine Art fertig werden müssen. Mich stört es aber, wenn viele Fans hier die Spieler verantwortlich machen für ihren Frust nach Niederlagen bzw. sie nieder machen und ihnen schlechte Einstellung und Desinteresse am Spiel usw. vorwerfen; denn kein Fußballer spielt gerne schlecht. Und mMn. haben sie sich am Sonntag auch wirklich rein gehaut, aber der verschossene Elfer und die mehreren Halbchancen und der Stangenschuss haben uns immer mehr demoralisiert und dann fehlte plötzlich die Leichtigkeit im Spiel, die wir anfangs sehr schön gesehen haben. shit happens .... nächsten Sonntag werden sie uns beweisen, das es auch anders geht ! 7 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MarkoBB8 V.I.P. Geschrieben 24. April Kranklschilling schrieb Gerade eben: Die Spieler sind dem Block aber auch nicht verpflichtet ! Manche hier tun ja gerade zu so, als ob die Spieler dem Block etwas geben müssten, weil der Fan Geld und Zeit investiert. Glaubst du, daß irgend ein Spieler bei Rapid ist, weil wir die "besten Fans" haben, oder weil es die West gibt ? Die Spieler spielen für sich und wollen gut performen, damit sie weiter Kariere machen. Die spielen nicht für den Block oder die Fans. Die Fans sind die Rosinen auf dem Kuchen eines Fußballers; es ist natürlich schön und sehr motivierend, wenn du für gute Aktionen oder einen Sieg ordentlich von den Fans gefeiert wirst und sicher mega-geil, wenn du ein Tor machst und von der West von tausenden enthusiastischen Fans gefeiert wirst; aber der Fußballer spielt nur für sich und für seine weitere Kariere (und in erster Linie nicht für die Fans, auch wenn er sich 100 mal auf das Wappen am Leiberl klopft und/oder es abbusselt). Ob der Block (die West) entscheidend ist dafür, ob wir gewinnen oder nicht wurde ja schon oft hier diskutiert. Da gibt es mindestens zwei Meinungen ! Aber ich bin mit dir einer Meinung und gebe deinen Andeutungen recht, über den Frust von Spielern und den Frust der Fans an Tagen nach einer Niederlage. Jeder wird damit auf seine Art fertig werden müssen. Mich stört es aber, wenn viele Fans hier die Spieler verantwortlich machen für ihren Frust nach Niederlagen bzw. sie nieder machen und ihnen schlechte Einstellung und Desinteresse am Spiel usw. vorwerfen; denn kein Fußballer spielt gerne schlecht. Und mMn. haben sie sich am Sonntag auch wirklich rein gehaut, aber der verschossene Elfer und die mehreren Halbchancen und der Stangenschuss haben uns immer mehr demoralisiert und dann fehlte plötzlich die Leichtigkeit im Spiel, die wir anfangs sehr schön gesehen haben. shit happens .... nächsten Sonntag werden sie uns beweisen, das es auch anders geht ! Fußball ohne Fans ist gar nix, das hat die Pandemie gezeigt, nur weil das Werkl läuft und das Geld fließt sollte man nicht vergessen wer das alles letztendlich finanziert, du beschreibst grad den modernen (RB) Kicker der auf die eigene Karriere und das Geld schaut, womöglich hast du in manchen Punkten recht, diese Entwicklung ist aber besorgniserregend und nicht normal 8 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kranklschilling Jahrhunderttalent Geschrieben 24. April (bearbeitet) MarkoBB8 schrieb vor 8 Minuten: Fußball ohne Fans ist gar nix, das hat die Pandemie gezeigt, nur weil das Werkl läuft und das Geld fließt sollte man nicht vergessen wer das alles letztendlich finanziert, du beschreibst grad den modernen (RB) Kicker der auf die eigene Karriere und das Geld schaut, womöglich hast du in manchen Punkten recht, diese Entwicklung ist aber besorgniserregend und nicht normal Ja, gefällt mir auch nicht, aber diese "gute alte Zeit" wo Spieler über Jahre zusammenspielen und/oder "wie eine Familie" sind (idealerweise auch noch alle die selbe Sprache sprechen) sind nun mal (LEIDER) vorbei. Heute spielen alle (Bundesligaspieler) nur wegen der Kohle und wegen der Möglichkeit noch mehr Kohle zu verdienen. Und ich kenne die Zahlen nicht, bin aber davon überzeugt, daß ein Verein von den Fans alleine nicht leben kann und die Fan-Einnahmen nur einen Bruchteil der nötigen, erforderlichen Mittel ausmachen. bearbeitet 24. April von Kranklschilling 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MarkoBB8 V.I.P. Geschrieben 24. April Kranklschilling schrieb vor 5 Minuten: Ja, gefällt mir auch nicht, aber diese "gute alte Zeit" wo Spieler über Jahre zusammenspielen und/oder "wie eine Familie sind (idealerweise auch noch alle die selbe Sprache sprechen) sind nun mal (LEIDER) vorbei. Heute spielen alle (Bundesligaspieler) nur wegen der Kohle und wegen der Möglichkeit noch mehr Kohle zu verdienen. Und ich kenne die Zahlen nicht, bin aber davon überzeugt, daß ein Verein von den Fans alleine nicht leben kann und die Fan-Einnahmen nur einen Bruchteil der nötigen, erforderlichen Mittel ausmachen. ja die Entwicklung ist bekannt, trotzdem spielen die Spieler auch einen Teil für die Fans, sieht man ja auch beim Torjubel, da lassen sie sich gerne abfeiern, bezüglich Fan-Einnahmen, auch hinter den TV und Uefa Geldern stecken in Wahrheit Faneinnahmen, betrachtet man das große Ganze gehts ohne Fans dann eben doch nicht 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben 24. April Kranklschilling schrieb vor 4 Minuten: Ja, gefällt mir auch nicht, aber diese "gute alte Zeit" wo Spieler über Jahre zusammenspielen und/oder "wie eine Familie" sind (idealerweise auch noch alle die selbe Sprache sprechen) sind nun mal (LEIDER) vorbei. Heute spielen alle (Bundesligaspieler) nur wegen der Kohle und wegen der Möglichkeit noch mehr Kohle zu verdienen. Und ich kenne die Zahlen nicht, bin aber davon überzeugt, daß ein Verein von den Fans alleine nicht leben kann und die Fan-Einnahmen nur einen Bruchteil der nötigen, erforderlichen Mittel ausmachen. Alles richtig, was man bei einem Verein wie Rapid bedenken muss ist, der gehört seinen Mitgliedern, also "uns". Keinem Konzern, keinem "Gönner", keinem Staatschef. Rapid "gehört" einzig und allein seinen Mitgliedern. In den meisten Fällen, sind diese Mitglieder auch Stadionbesucher. Ich gehe davon aus das bei Rapid die meisten Abonnenten auch Mitglieder sind. Das erwirtschaftetet Geld hat einzig und allein den Zweck den sportlichen Erfolg zu ermöglichen. So gesehen haben diese Mitglieder alles recht der Welt ihren Unmut zu äußern. Ob es gescheit ist, ob es der Mannschaft hilft oder nicht ist eine andere Frage. 5 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
SandkastenRambo ASB-Legende Geschrieben 24. April Lucarelli99 schrieb vor 59 Minuten: Alles richtig, was man bei einem Verein wie Rapid bedenken muss ist, der gehört seinen Mitgliedern, also "uns". Keinem Konzern, keinem "Gönner", keinem Staatschef. Rapid "gehört" einzig und allein seinen Mitgliedern. In den meisten Fällen, sind diese Mitglieder auch Stadionbesucher. Ich gehe davon aus das bei Rapid die meisten Abonnenten auch Mitglieder sind. Das erwirtschaftetet Geld hat einzig und allein den Zweck den sportlichen Erfolg zu ermöglichen. So gesehen haben diese Mitglieder alles recht der Welt ihren Unmut zu äußern. Ob es gescheit ist, ob es der Mannschaft hilft oder nicht ist eine andere Frage. Gibts dazu eine Zahl? Glaub dass es so um die 50% sein werden 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben 24. April SandkastenRambo schrieb vor 51 Minuten: Gibts dazu eine Zahl? Glaub dass es so um die 50% sein werden Ich denke mehr, weil es ja wesentlich mehr Mitglieder als Abonnenten gibt. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
SandkastenRambo ASB-Legende Geschrieben 24. April Lucarelli99 schrieb vor 13 Minuten: Ich denke mehr, weil es ja wesentlich mehr Mitglieder als Abonnenten gibt. Die meisten Abonennten die ich kenne sind keine Mitglieder. Wars selbst auch jahrelang nicht 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Ugmo Kennt das ASB in und auswendig Geschrieben 24. April Coops schrieb vor 6 Stunden: Die Mannschaft verliert zuhause 0:2 gegen den Letzten und das Problem sind die Fans die keinen Bock haben der Mannschaft zu applaudieren D.h. man macht es allein vom Ergebnis abhängig, ob man die Mannschaft auspfeift oder feiert, und der Einsatz ist zweitrangig oder gar irrelevant? Das ist ja komplett willkürlich. Ich stelle mir vor, ich bin Spieler, bin gerade 90 Minuten gerannt, habe 90 Minuten gekämpft, habe selbst nach dem 0:2 nach vorn gespielt und versucht was zu reißen. Partie ist aus, ich bin körperlich und mental leer, extrem enttäuscht, dass wir glücklos (auch wenn nicht unglücklich) verloren haben. Und dann muss ich mich von einem Haufen Typen auspfeifen lassen, die bei diesem Tempo nicht einmal 10 Minuten lang mithalten könnten (um von den fußballerischen Fähigkeiten ganz zu schweigen) und es auch in vielen Fällen nicht einmal gesanglich 90 Minuten geschafft haben (deren Aufgabe es ja eigentlich wäre). Ich weiß ehrlich nicht mehr, wie sehr ich unsere Fans ernst nehmen würde. Als motivierenden Faktor würde ich sie vermutlich nicht mehr wahrnehmen. 10 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben 24. April Ugmo schrieb Gerade eben: D.h. man macht es allein vom Ergebnis abhängig, ob man die Mannschaft auspfeift oder feiert, und der Einsatz ist zweitrangig oder gar irrelevant? Das ist ja komplett willkürlich. Ich stelle mir vor, ich bin Spieler, bin gerade 90 Minuten gerannt, habe 90 Minuten gekämpft, habe selbst nach dem 0:2 nach vorn gespielt und versucht was zu reißen. Partie ist aus, ich bin körperlich und mental leer, extrem enttäuscht, dass wir glücklos (auch wenn nicht unglücklich) verloren haben. Und dann muss ich mich von einem Haufen Typen auspfeifen lassen, die bei diesem Tempo nicht einmal 10 Minuten lang mithalten könnten (um von den fußballerischen Fähigkeiten ganz zu schweigen) und es auch in vielen Fällen nicht einmal gesanglich 90 Minuten geschafft haben (deren Aufgabe es ja eigentlich wäre). Ich weiß ehrlich nicht mehr, wie sehr ich unsere Fans ernst nehmen würde. Als motivierenden Faktor würde ich sie vermutlich nicht mehr wahrnehmen. Das glaube ich nicht, es war wohl auch eine zu hoher Erwartungshaltung. Mit einem Sieg wäre man wieder dran gewesen und hätten eine halbwegs realistische Chance auf den Titel, wann hat es denn das zum letzten mal gegeben. Und dann war es ganz einfach der Frust darüber das man es jetzt wohl nicht mehr schaffen kann. Also, eine etwas spezielle Situation und nicht mit einer "normalen" Niederlage vergleichbar von der wir ja in diesem Stadion schon mehr als genug gesehen haben. 4 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kranklschilling Jahrhunderttalent Geschrieben 24. April Lucarelli99 schrieb vor 2 Stunden: Alles richtig, was man bei einem Verein wie Rapid bedenken muss ist, der gehört seinen Mitgliedern, also "uns". Keinem Konzern, keinem "Gönner", keinem Staatschef. Rapid "gehört" einzig und allein seinen Mitgliedern. In den meisten Fällen, sind diese Mitglieder auch Stadionbesucher. Ich gehe davon aus das bei Rapid die meisten Abonnenten auch Mitglieder sind. Das erwirtschaftetet Geld hat einzig und allein den Zweck den sportlichen Erfolg zu ermöglichen. So gesehen haben diese Mitglieder alles recht der Welt ihren Unmut zu äußern. Ob es gescheit ist, ob es der Mannschaft hilft oder nicht ist eine andere Frage. jaja, bin da auch der gleichen Meinung und freu mich auch, daß unsere derzeitige Prämisse "alles für den Sport" heißt. Aber die Mitglieder können ihren Unmut vor allem in der Hauptversammlung kundtun. Ja, wir Mitglieder haben da Stimmrecht und können den Verein mitgestalten. Aber mehr Rechte bekommst du für 100 Euro im Jahr nicht. Für dein Eintrittsgeld bekommst du zusätzlich das Recht auch pfeifen und zu schimpfen usw. (entsprechend Hausordnung sage ich mal). Ich persönlich bin stolzer Rapidler und verstehe es nicht, daß man seine Mannschaft auspfeift. Einen gewissen Unmut gegen seine Mannschaft zu äußern kann ich zwar verstehen (verstehe, daß man seinen Frust im Moment der großen Enttäuschung loswerden will), aber das muß ich nicht durch minutenlanges pfeifen oder anpöbeln der Mannschaft machen. Am Sonntag bin ich das erste Mal vor dem Abpfiff gegangen (ich kann mich nicht erinnern, wann es das letzte Mal war, denn Mannschaft verabschieden, egal wie sie gespielt haben, gehört für mein Verständnis dazu); heute tut's mir offen gestanden leid. Aber ich wollte mir die lauten Pfiffe und unguten Beschimpfungen von den Rängen nicht mehr weiter antun, denn dafür habe ich kein Verständnis. Denn ich stelle mir auch wie du die Frage, ob das der Mannschaft hilft. Und mir persönlich bringt es auch nix (außer, daß ich mich noch weiter in meine Enttäuschung rein steigere). 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Tobal12345 Im ASB-Olymp Geschrieben 24. April muss jeder für sich wissen, find bei uns nimmts aber schon zu oft brutal toxische züge an (hasse das wort eigentlich, finde es hier aber äußerst passend), was einfach nicht gsund sein kann für alle beteiligten probier selber möglichst viel positive energie reinzubringen, egal ob im stadion allgemein oder wenn man mit die haberer redet - auch wenns die rapid mir alles andere als leicht macht die welt is negativ genug, da brauch ich diesen negativen sog nicht auch noch bei meinem lieblingshobby 26 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Coops ASB-Legende Geschrieben 24. April Ugmo schrieb vor einer Stunde: D.h. man macht es allein vom Ergebnis abhängig, ob man die Mannschaft auspfeift oder feiert, und der Einsatz ist zweitrangig oder gar irrelevant? Das ist ja komplett willkürlich. Ich stelle mir vor, ich bin Spieler, bin gerade 90 Minuten gerannt, habe 90 Minuten gekämpft, habe selbst nach dem 0:2 nach vorn gespielt und versucht was zu reißen. Partie ist aus, ich bin körperlich und mental leer, extrem enttäuscht, dass wir glücklos (auch wenn nicht unglücklich) verloren haben. Und dann muss ich mich von einem Haufen Typen auspfeifen lassen, die bei diesem Tempo nicht einmal 10 Minuten lang mithalten könnten (um von den fußballerischen Fähigkeiten ganz zu schweigen) und es auch in vielen Fällen nicht einmal gesanglich 90 Minuten geschafft haben (deren Aufgabe es ja eigentlich wäre). Ich weiß ehrlich nicht mehr, wie sehr ich unsere Fans ernst nehmen würde. Als motivierenden Faktor würde ich sie vermutlich nicht mehr wahrnehmen. Zu offensichtlicher Trollversuch, das kannst du besser. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Ugmo Kennt das ASB in und auswendig Geschrieben 24. April Coops schrieb vor 21 Minuten: Zu offensichtlicher Trollversuch, das kannst du besser. Inwiefern soll das ein Trollversuch sein? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Stehplatzschwein Postinho Geschrieben 25. April (bearbeitet) Finde es ziemlich mühsam, und am Ende auch einfach schade, dass wir da nicht mal in die Nähe einer Annäherung kommen können. Im Endeffekt glaub ich, dass die meisten hier ähnlicher denken als es scheint und die Vorstellungen eines tollen Stadionerlebnisses recht homogen sind. Ich hab mich mit wenigen Ausnahmen in den Diskussionen immer auf die Seite des Blocks/der Fanszene bzw. der Stadiongeher gestellt. Sei es die ewige, leidige law-and-order-Diskussion, Polizei-Versäumnisse, jegliche Verschärfungen der Regeln/Gesetze etc., ich unterstütze die internen Block-Regeln, die diversen Annehmlichkeiten die die Fanszene genießt, ein netter vierstelliger Betrag ist schon von meiner Tasche in die Spendenbox gewandert (insgesamt natürlich), ich steh hinter ~90% der Spruchbänder (war wohl schon mal nahe 100). Ich glaube viel liberaler "pro-Fanszene" kann man fast nicht sein ohne selbst Teil davon zu sein. Für mich sind die Fans (und davon ist der Block ein beträchtlicher Teil) das was die Identität Rapids zum stärksten Teil ausmacht. Ich würde ohne diesen Aspekt gar nicht ins Stadion gehen. Trotzdem fällt mir kein Zacken aus der Krone wenn ich zugebe, dass es auch den einen oder anderen negativen Aspekt geben kann. Und mir scheint, bei manchen ist das völlig undenkbar. In meinen Postings gestern hab ich betont, dass das jetzt gegen Hartberg eh harmlos war und es mir um die generell mitschwingende Stimmung geht. Ich hab meine Postings sehr vorsichtig formuliert und sogar noch den Block eher positiv hervorgehoben in dem Kontext. Ich weiß auch nicht wie vorsichtig und differenziert man sich ausdrücken muss, um nicht dennoch haltlose Übertreibungen als Antwort zu erhalten. Und ja, es kam dann zwar "ja war auf die allgemeine Diskussion bezogen" aber sorry, mir zeigen diese reflexartigen/einseitigen Reaktionen, erstens, dass ihr das Posting, auf das ihr antwortet entweder gar nicht gelesen habt, aber schon gar nicht mal eine Sekunde zulässt, drüber nachzudenken. Was ist daran jetzt unplausibel, wenn bereits mehrere Ex-Rapidler (es war bei weitem nicht nur Joelinton) gesagt haben, dass das eine große Rolle spielt - und übrigens auch, dass man es mitbekommt was im Netz über einen geschrieben wird, was ja auch viele nicht wahrhaben wollen. Und nein, das bedeutet eben nicht, dass ALLE unsere Spieler zarte Charaktere sind oder sonstiges Sonderbares. Dem einen wirds komplett am Hintern vorbeigehen und den anderen wirds wohl hart treffen und vor allem härter als er sich vielleicht dachte, bevor er bei Rapid gelandet ist. Jo eh, wir können jetzt natürlich ewig weiter sagen "die Oarmen, die werdn ja fürstlich dafür bezahlt". Und btw. so toll sind die Gehälter, vor allem im internationalen Vergleich (Steuern!) nicht. Wir hätten halt immer gerne, dass Spieler, die woanders mehr verdienen können, trotzdem bei uns bleiben weils so leiwand ist. Für die Erfüllung dieses Wunschs wär es aber vorteilhaft, wenns dann bei uns auch wirklich leiwand wäre. Jeder hat das Recht, zu glauben, dass er sich mit seinem Eintrittsgeld, Mitgliedsbeitrag oder Social Media Posting die Legitimation erkauft, die Spieler (über ein konstruktives Maß hinaus) zu kritisieren. Es ist auch nicht verboten. Es wird sich halt negativ auswirken. Wir werden jetzt hier nicht berechnen können wie sehr, aber es ist am Ende auch wurscht, ob es sich extrem negativ auswirkt oder nur etwas - auch das etwas kann dazu beitragen, dass ein Spieler in einem wichtigen Moment dann versagt. Und NEIN, das bedeutet nicht, dass man ein Umfeld frei von Druck schaffen muss. Das gibt es im Fußball nicht und dass die Größe eines Klubs den Druck erhöht ist unausweichlich. Dennoch gibt es einen Hebel, zumindest das Allergröbste etwas zu dämpfen. Ich muss mir als Fan dann halt die Frage stellen ob es mir das wert ist, diese negative Auswirkung (wie groß/klein sie auch sein mag) in Kauf zu nehmen im Gegenzug für den Dampf, den ich ablassen darf. Optimalerweise kommt man dann irgendwann, nachdem das Dampf ablassen über 15 Jahre hinweg auch keinen Fortschritt gebracht hat, drauf, dass man es auch mal anders versuchen und drauf verzichten könnte und der Möglichkeit, dass sich das dann positiv auswirkt und zum eigenen positiven Fanerlebnis beiträgt, eine Chance zu geben. Das waren dann zwar viele, aber auch meine letzten Zeilen zu dem Thema. Am Ende bleibt es eh jedem selbst überlassen. bearbeitet 25. April von Stehplatzschwein 40 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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