Generalversammlung !!!


Patzi

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„Ende“?

Einer, der in früheren Jahren ein ständiger Begleiter des ÖFB-Teams bei Auswärtsspielen war, wusste gestern nicht einmal, wann die Mannschaft nach Manchester reist.

Dieser „eine“ ist Hannes Kartnig, seines Zeichens Noch-Präsident beim SK Sturm. Am späteren Abend des 8. November 2005 soll diese Ära ja bekanntlich zu Ende gehen, weil Kartnig seinen Präsidentensessel zur Verfügung stellt.

„Ich will nicht länger der Dodel und finanzielle Alleinunterhalter im Klub sein“, sagt Kartnig, dem auch die mehr oder weniger offenen Vorwürfe, er hätte etwa beim 50-Millionen-Schilling Transfer von Charles Amoah „mitgeschnitten“, unter die Haut gegangen sind.

Ob Kartnig am 9. November wirklich Geschichte bei Sturm sein wird, ist aber noch nicht gegessen. Nächste Woche kommt eine Spielerabordnung, die den Präsidenten umstimmen möchte. Dazu sehr viele Meldungen von Fans, die Kartnig ebenfalls nicht ziehen lassen wollen.

„Auf einmal“, sagt er, „haben sie mich sogar lieb.“

Dann wieder ein anderer Kartnig: „Ich kann gar nicht mehr zurück, ich habe mich zu weit hinausgelehnt. Da wäre ich als Geschäftsmann unglaubwürdig.“

Für und Wider. Aber das Wort „Ende“ steht hinter der Ära Kartnig noch nicht.

kleine

jo freilich :hää?deppat?:

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Tell him he's dreaming

Er beginnt langsam oder sicher wieder zurückzurudern. Mittlerweile würds mich sehr wundern, wenn er am 8.11. wirklich abtreten würde.

Kartnig wird sich "überreden" lassen und leider fester im Sessel sitzen als in all den erfolglosen letzten Jahren.

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Wien - Nach über einem Jahrzehnt voller Höhen und Tiefen neigt sich die Ära von "Sonnenkönig" Hannes Kartnig als Präsident des SK Sturm Graz ihrem Ende zu.

Während die Originalausgabe des "Sonnenkönigs", Ludwig XIV, einst getreu dem Motto "Der Staat bin ich" handelte, könnte man Kartnigs Führungsstil analog "Sturm bin ich" nennen.

Nun soll alles anders werden. Sollte Kartnig bis zur Mitgliederversammlung Anfang November nicht doch noch aus seiner Amtsmüdigkeit erwachen, peilt Carlo Platzer die Nachfolge des "Polter-Präsidenten" an.

"Setze verstärkt auf Teamgeist"

Seit 12 Jahren ist der Spediteur Vizepräsident Sturms. Medial auffällig wurde er in dieser Zeit kaum. Ein Indiz für seinen ruhigen Charakter, der für einen Kontrast zum "lauten Hannes" sorgen soll.

"Im Mittelpunkt soll sicher nicht der Präsident sondern die Mannschaft stehen. Zudem setze ich verstärkt auf Teamgeist", kündigt Platzer im Sport1-Interview im Falle seiner Wahl ein Ende der One-Man-Show an. Eine Kopie Kartnigs werde er nicht sein.

Zudem spricht er über die Abrückung von der Bedingung einer schuldenfreien Übergabe, die Überraschungseffekte, für die Sturm sorgen soll, die Gefahr des Mäzenatentums a la Red Bull, das Kitten des belasteten Verhältnisses zu den Fans und den Pfeffer in der Beziehung zu Lokalrivale GAK.

Sport1: Die Ankündigung von Hannes Kartnig, nicht mehr für das Amt des Sturm-Präsidenten zu kandidieren, ist bereits einige Wochen her. Ist es weiter ihre Ambition, Kartnig zu beerben?

Carlo Platzer: Die Ambitionen sind unverändert. Ich werde bei der Mitgliederversammlung Anfang November kandidieren. Aber nur, falls Hannes Kartnig noch doch kandidiert. Ich gehe nicht in eine unmittelbare Konkurrenz zu ihm.

Sport1: Falls es klappt: Betrachten Sie die Nachfolge Kartnigs als ein schwieriges oder nach all den Querelen der letzten Jahre leichtes Erbe?

Platzer: Kartnig hat die Marke Sturm geprägt und die Marke Kartnig ist von Sturm geprägt. Es wäre kompliziert, das auseinander zu dividieren. Aber gerade das macht es interessant.

Sport1: Sie haben angekündigt, bereits ein Nachfolgekonzept zu haben. Wie soll die "Marke Platzer" aussehen?

Platzer: Konkret verrate ich das zum gegeben Zeitpunkt. Im Mittelpunkt ist aber sicher nicht der Präsident sondern die Mannschaft. Zudem setze ich sicher verstärkt auf Teamgeist. Ich kann den Weg des Hannes Kartnig gar nicht kopieren, das habe ich auch gar nicht vor.

Sport1: 2009 wird Sturm 100 Jahre alt. Kartnigs Traum war der Titel in diesem Jahr. Ist das auch Ihr Ziel?

Platzer: Die Spitze in Österreich wird immer enger, das merkt man auch am Engagement von Dietrich Mateschitz bei Salzburg. Es gibt also einige Vereine, die ihren Führungsanspruch kund tun. Ich sage einmal: Für einen Überraschungseffekt ist Sturm immer zu haben.

Sport1: Sie sprechen den Trend an, dass zurzeit wieder vermehrt potente Geldgeber in der Liga einsteigen. Wie kann man sich als weniger reicher Klub langfristig wehren?

Platzer: Eine gute Frage und eine schwere Antwort. Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass das Mäzenatentum total auf eine Person fokussiert ist. Wenn man das streut und eine Interessensgruppe gewinnt, ist das Risiko geringer und a la longue vielleicht auch sinnvoller. Die Frage ist also, was bei einem Ausstieg des Mäzens passiert?

Sport1: Sie gehören zu jenen Präsidenten, die kein Geld aus der Privatbörse in den Verein investieren wollen.

Platzer: Auch GAK-Präsident Harald Sükar hat sich positioniert und betont, dass er kein eigenes Geld in den Verein investiert. Ein Klub muss auch so überlebensfähig sein, so schwierig das auch gelingt.

Sport1: Kartnig hat angekündigt, dass er den Verein nicht schuldenfrei übergibt. Sie haben wiederum betont, dass sie Sturm nur schuldenfrei übernehmen. Zuletzt waren Tendenzen zu vernehmen, dass man sich in der Mitte trifft. Wie ist der neueste Stand?

Platzer: Der neueste Stand ist, dass zurzeit der Finanz-Status ermittelt wird. Dieser ist dann Basis für die Detailgespräche. Dann werden wir weitersehen. Die Frage ist, ob das gesprochene Wort zum geschriebenen wird...

Sport1: Das klingt nicht nach der Maximalforderung einer schuldenfreien Amts-Übergabe sondern nach Bewegungsspielraum Ihrerseits.

Platzer: Genau. Ich möchte vorher nichts einschränken und dadurch die Verhandlungen erschweren.

Sport1: Schwierig gestaltete sich in den letzten Jahren das Verhältnis zwischen Vereinsführung und Fans. Planen Sie noch mehr als zuletzt auf die Anhänger zuzugehen?

Platzer: Ich hatte zuletzt den Auftrag seitens des Vorstands, dass ich das Verhältnis mit den Fangruppen harmonisiere. Ich glaube, dass ist mir relativ gut gelungen. Wir haben die "Projektgruppe Fan" ins Leben gerufen. Es gibt regelmäßige Treffen mit den einzelnen Vertretern der Anhänger-Vereine. Zusätzlich sind Mannschafts-Vertreter wie Jürgen Säumel, Johnny Ertl und Christian Gratzei dabei. Das ist eine sehr gedeihliche Runde und wir haben schon einiges bewegt. Der Fan-Boykott ist stark reduziert.

Sport1: Wird noch mehr getan? Das Fan-Potenzial Sturms ist ja enorm.

Platzer: Sicher! Es wäre kontraproduktiv, wenn man nicht am Puls des Geschehens wäre.

Sport1: Die Fans interessiert sicher auch Ihr Umgang mit Lokalrivalen GAK. Kartnig lieferte sich mit Generationen von "roten" Präsidenten legendäre Wortduelle. Ihr potenzielles Gegenüber Sükar ist ein eher ruhiger Vertreter der Zunft. Wollen Sie es auch kollegial halten oder der Beziehung Pfeffer beimischen?

Platzer: Pfeffer ist eine äußerst interessante Würze, also würde ich das nicht ausschließen. Aber zu scharf sollte es auch nicht sein, sonst schlägt es a la longue auf den Magen. Es wird eine gesunde Mischung vorherrschen. Ich habe Herrn Sükar jedenfalls erst einmal getroffen, er macht einen sehr sympathischen Eindruck.

Sport1: Kann man sich sportlich etwas vom Lokalrivalen abschauen? Sükar möchte ein Modell analog zu Ajax Amsterdam forcieren.

Platzer: Abschauen kann man sich überall etwas. Zum Beispiel ist die finanzielle Gebarung beim FC Wacker Tirol mit den Spielerbeteiligungen eine interessante Geschichte. Ich bin mit offenen Augen und Ohren unterwegs und werde mir so wie die Japaner überall das Beste herauspicken.

sport1.at

und a la longue vielleicht auch sinnvoller.
sonst schlägt es a la longue auf den Magen.

schneckerl, bist dus? :D

bearbeitet von Funkmaster

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Die Nr. 1 in Wien sind wir!
Bleibt Präsident Hannes Kartnig doch noch länger im Amt? Am 8. November steigt Sturms Generalversammlung. Vier Tage vor der Sitzung müssen die Nachfolger ihre Nennung fix bekannt geben. Springt Vize Carlo Platzer im letzten Moment ab, muss Kartnig bleiben. Ob er will oder nicht.

quelle: sport1.at

Obwohl ich kein Sturm-Fan bin hoff ich auch, dass der Kartnig nicht doch noch länger im Amt bleiben muß...

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steady rollin´

dieses szenario würde wohl der absolute gipfel der unglaubwürdigkeit sein.

kartnig sagt schon selbst er könne gar nicht mehr zurück, und platzer gibt schon ansatzweise seine linie vor.

wobei mich ja vereinsinstern nichts, wirklich nichts mehr überraschen kann.

was mich allerdings freudig stimmt, ist die tatsache, daß diese ganze präsidentengeschichte keinen negativen einfluß auf die mannschaft zu haben scheint.

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Top-Schriftsteller

Die Generalversammlung wurde verschoben, plötzlich wird der Kartnig-Rücktritt in Frage gestellt.

Wetten, daß das Ganze nur eine von Kartnig inszenierte Mitleidsmasche war und er doch Präsident bleibt?

Mein Beileid!

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Kartnig kommt zurück. . . allerdings nur als Fan.

Sein Rücktritt als Sturm-Boss ist fixiert. Und „Vize“ Carlo Platzer sagt: „Ich muss nicht unbedingt Präsident werden.“

Schluss, aus, fertig. Der Rücktritt ist fix, daran gibt es nichts mehr zu rütteln. Am 8. November bei der Jahreshauptversammlung des SK Sturm wird die 13-jährige Präsidenten-Ära des Hannes Kartnig die Ziellinie passieren. Personen sind eben austauschbar, frei nach dem Motto: Der König ist tot, es lebe der König.

Doch wer das Zepter in Zukunft schwingen wird, ist noch nicht klar. In einer Sitzung einigte sich der aktuelle Vorstand zwar auf eine Namensliste, aber noch nicht auf jene Person, die den schwarzen Thron künftig besteigen wird. Es zielt allerdings alles auf Vizepräsident Carlo Platzer ab. Der allerdings meinte: „Ich muss es nicht unbedingt werden.“ Der Wille ist nach wie vor da. Doch zuerst müsse genau geklärt werden, wie viel Geld in der königlichen Klubschatulle fehlt. Montag, nach Einsicht in alle Bücher, wird man auf jedem Fall mehr wissen. Sechs oder sieben Personen wird das „neue Team der klugen Köpfe umfassen“, sagt Platzer. Und: „Einige Namen werden überraschen.“

Es steht auch fest, dass es nicht leicht wird, in die schwergewichtigen Stapfen eines Hannes K. zu treten. Sturm ist Hannes Kartnig und Hannes Kartnig ist Sturm. „Vergleichbar mit siamesischen Zwillingen“, sagt Platzer.

König Hannes ist jedenfalls froh, den Fußball endlich genießen zu können. „Ich werde mir viele Sturm-Spiele anschauen. Und den 25er-Sektor besuche ich dann wahrscheinlich auch“, schwelgt Kartnig in Zukunftsträumen. Endlich kann der Regent jenes Territorium betreten, von dem er massivst angegriffen wurde. Der König hat knapp vor seinem Abschied mit dem Volk Frieden geschlossen.

Und weil bei einer Amtsübergabe Präsente nicht fehlen dürfen, bastelt Hannes K. an einem Abschiedsgeschenk: „Sollte dieser Deal klappen, ist Sturm marketing-technisch auf Jahre hin abgesichert.“ Der König legt die Krone weg. Das Leben abseits des Scheinwerferlichts wird er genießen, „weil ich ohnehin ein Strahlemann bin“.

kleine

:aaarrrggghhh:

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Spitzenspieler

selten so eine schwachsinn eines schon bis zum dickdarm schlüpfenden journalisten gelesen. vor lauter schleimen hat er vergessen, zu fragen, worin denn dieser "marketing-technische deal, der sturm auf jahre absichert" besteht. es kann sich nur um einen deal handeln, mit dem kartnig weiterhin fette provisionen absahnt, sturm aber zu keinen potenten sponsoren kommt. womit eine gesundung des vereins wiederum völlig ausgeschlossen ist - auf jahre hin :(

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In Abstimmung mit meiner Gruppe von Freunden und Investoren haben wir voriges Wochenende ein finanziell abgesichertes Konzept für die künftige Leitung des Vereines erarbeitet.

Im Folgenden möchte ich Sie in Kurzform über das beabsichtigte Programm bzw. die Vorgangsweise informieren:

1.)

Präsentation der Wahlliste Carlo Platzer (des möglichen, neuen Vorstandes) bei der Generalversammlung: 6 – 8 Persönlichkeiten (Div. Unternehmer aus der österr. und internationalen Wirtschaft, Vertreter einer weltweit agierenden Sportagentur, Vertreter einer weltweit tätigen Investmentgruppe) + 2 – 3 hochrangige Berater (Wirtschaftsexperte, Rechtsanwalt, Steuerexperte)

2.)

Ordnung der Finanzlage:

Altlasten-Analyse (erfolgt derzeit intern)

Zukunftskonzept (unsere Gruppe ist bereit 1 Mio. Euro an Alt-Verbindlichkeiten abzudecken, an Sponsor- und Investitionskapital verfügen wir zusätzlich über einen namhaften Betrag)

3.)

Sportliche Neuausrichtung:

In Abstimmung mit den Verantwortlichen Kampfmannschaft bzw. Amateure, Akademie, Nachwuchs

4.)

Neu-Positionierung des Vereines:

Aktiveres Vereinsleben – stärkere Verankerung in der Bevölkerung , Verwendung des traditionellen Sturm-Logos, Regional-Aktivitäten, Neues Erscheinungsbild – der Star ist die Mannschaft

5.)

Organisatorische Umstrukturierung des Sekretariates, Schaffung von

Infrastrukur:

Regelung der Verantwortlichkeiten, Trainingszentrum Messendorf, Künftige Nutzung Gruabn

6.)

Transparente Geschäftsführung:

Nachvollziehbare Abläufe, Regelm. Berichte an Mitglieder und Öffentlichkeit

7.)

Gewinnung neuer Sponsoren, neuer Werbepartner, neuer VIP-Mitglieder: Schaffung neuer Modelle Aktualisierung VIP-Klub Stadionbesuch wird zum Erlebnis

8.)

Modernisierung des Mitgliederwesens, Projektgruppe Fans: Einbindung in Form von einer ständigen Ideenbörse Regelmäßige Meetings, Offenheit bei der Aufnahme

Mit freundlichen Grüßen

Carlo Platzer

Vizepräsident

SK Puntigamer Sturm Graz

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steady rollin´
4.)

Neu-Positionierung des Vereines:

Aktiveres Vereinsleben – stärkere Verankerung in der Bevölkerung , Verwendung des traditionellen Sturm-Logos, Regional-Aktivitäten, Neues Erscheinungsbild – der Star ist die Mannschaft

meinem smilie hass zum trotz:

:clap::heul::love:

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Wir würden für die Schwoazen durch den Whirlpool gehn

Die Punkte hören sich nicht so schlecht an, aber ich bin sehr skeptisch was die Umsetzung angeht, da Platzer schon lange genug im Sturm-Vorstand ist und scheinbar nicht gegen ein neues Logo, gegen Mitlgiederstopp etc. war.

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