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Im ASB-Olymp
SturmUndDrang schrieb vor 2 Stunden:

Okay, klingt für mich wie so ein Sheldon Ding der über die Biologie lacht. ;) 

 

Zu einem gewissen Teil sicher. Aber damit du wirklich NaWi wirst und dort auch zu einem gewissen Grad Erfolg hast, musst du (wie auch im klassischen IT/Coding Bereich) einen gewissen Schlag in die OCD Richtung haben :laugh:

Ich für meinen Teil finde gewisse SoWis nicht uninteressant und sehr viele wichtig. Mich nerven nur solche grievance studies, wo man in einem Journal ein Kapitel aus Mein Kampf oder Reviews lassen kann, solange man die Opfer- und Tätergruppen richtig anpasst.

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ASB-Legende
SturmUndDrang schrieb vor 4 Stunden:

Kann ich mir vorstellen, meine Vorstellung ist halt, dass alles, was in der Physik passiert, auf Gesetzen basiert. Wenn ich mit der Kraft den Ball in dem Winkel werfe, kann ich vorhersagen, wo er aufkommt. Und wenn er das nicht macht, gibts andere berechenbare Faktoren (Gravitation, Wind etc...). und wenn es etwas "willkürliches" in der Natur gibt, dann kann das durchaus dran liegen, wass wir das Gesetz dahinter einfach noch nicht kennen, etwa im Quantenbereich. Dass auch dahinter aber irgend eine berechenbare Methode steckt, denke ich schon. Aber wie gesagt, bin ziemlicher Laie, hab nur Hawking und Lesch gelesen und halte mich für gescheid. :D Wie die Bezirksligakicker die meinen, besser als Seedy zu sein ;) 

Habe aber in der Familie auch eine Physikerin, die ist beruflich eher so in der Meteorologie daheim, die sagt aber das gleiche. Je mehr man sich mit gewissen Themen in der Physik beschäftigt, desto komplizierter werden manche Dinge. Vor allem denke ich, wenn man besagte Gesetze mal außen vor lässt und ein großes WARUM drüber legt, also nicht die Frage nach der Gravitation einer Masse sondern warum sie eine Anziehungskraft hat so als Beispiel.

 

Ja oida, danke fürs Korrigieren, meine bessere Hälfte macht das jetzt seit neuestem und das ist der letzte Schrei in ihrer Runde, daher schwirrt das in meinem Kopf herum :D

Hab selten an gscheiten Menschen getroffen, der das über sich selbst gesagt hat...

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Bester Mann im Team
JoggaBonito schrieb vor 21 Stunden:

Warum? Dass Naturwissenschafter Geisteswissenschafter nicht ernst nehmen ist ja die Regel und in Wahrheit auch gerechtfertigt. 

Wir leben in einer Zeit, die hochgradig wissenschaftsleugnend und feindlich ist. Da sind solche Aussagen natürlich sehr hilfreich.:betrunken:

Geisteswissenschaften sind genauso relevant wie Naturwissenschaften, sonst hast halt bald mal eine Gesellschaft, die mit Wissenschaft im allgemeinen nichts mehr anfangen kann.

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Jahrhunderttalent
Schönaugürtel Mario schrieb vor 5 Stunden:

Neuere Erkenntnisse kombiniert mit alten Ideen, beweisen dass in der Physik mehr als Mathematik notwendig ist. Manches lässt sich schlicht nicht in Zahlen abbilden.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/physik/mathematik-beweist-dass-das-universum-keine-computersimulation-ist-133710678

interessant. und eigentlich ein gutes beispiel, warum eine philosophische ausbildung in der physik/mathematik kein fehler ist.

das paper nimmt an, dass unvollständigkeit/unentscheidbarkeit dazu führt, dass etwas nicht simulierbar wäre, basierend auf gödels unvollständigkeitssatz. folgender artikel erklärt at length, warum das nicht stimmt und auf einem kategorienfehler (epistemische vs ontologische unvollständigkeit) beruht:

https://www.svgn.io/p/undecidability-does-not-kill-simulation

hier wird also zufall, fehlendes epistemisches wissen oder nicht-reproduzierbarkeit mit non-computability verwechselt.

außerdem gibt es noch immer keine funktionierende theorie der quantengravitation. insofern ist das sowieso auch dahingehend schon ziemlich sketchy. ebenfalls muss die simulation nicht zwingend von einer turing-maschine durchgeführt werden (aber das argument braucht es gar nicht).

der artikel beweist also nicht, dass wir nicht in einer simulation leben und da wäre es eben hilfreich gewesen, wenn man dinge konzeptionell richtig definiert.

verwundert bin ich darüber aber nicht, dass hier begrifflichkeiten und kategorien vermischt werden, nachdem sich lawrence krauss (ein co-autor dieses papers) gern abfällig über philosophie äußert.

flachzange1987 schrieb vor 4 Stunden:

Grundsätzliches mal aus meiner Sicht:

Die Mathematik ist nichts anderes als eine Sprache, um all unsere Sinnes- und Nicht-Sinneseindrücke zu beschreiben. So wie Deutsch oder Englisch. Sie besitzt Syntax und Regeln und sie erlaubt uns -- wenn wir uns an die Regeln und Syntax halten -- eine Beschreibung vorzunehmen, sodass wir alle davon ein geinsames Verständnis haben. 

In der Quantenmechanik sind viele Phänomene inter-deterministisch bzw. nicht-deterministisch. In der Software-Entwicklung machen die nicht-deterministischen Algorithmen eigentlich am meisten Spaß. Nur weil etwas nicht deterministisch ist, heißt es nicht, dass es nicht geklärt ist. Die Aufenthaltshülle von Atom-Teilchen sind u.U. nicht deterministisch, d.h. nicht, dass wir kein Verständnis oder nur unzureichendes Verständnis über sie haben.

find ich gut. interessant wirds bei der mathematik dann jedoch auch dahingehend, inwiefern diese überhaupt allgemeingültig ist, oder besser formuliert, allgemeingültig und universal formuliert werden kann. damit muss man sich dann im rahmen der exolinguistik beschäftigen. das wäre die forschung zur linguistik außerirdischer und vor allem zur frage, wie man mit außerirdischen, bzw. dem maximal fremden (exosoziologie!) kommunizieren könnte :D

ob die quantenmechanik tatsächlich (teilweise) in-deterministisch ist, hängt auch von ihrer interpretation ab - ich sag nur bohmian mechanics und hidden variables. und da wäre man wieder bei foundations und philosophy of physics. (ich bin nun aber kein großartiger experte darin)

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Im ASB-Olymp

Gefällt mir, was da Grad abgeht. In anderen Off Topic Bereichen wird teilweise (vermutlich) über die Möpse von Spieler Frauen diskutiert, bei uns momentan über Quantenphysik und die Universalität von Mathematik :laugh:

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ASB-Legende
11mousa schrieb vor 12 Minuten:

Gefällt mir, was da Grad abgeht. In anderen Off Topic Bereichen wird teilweise (vermutlich) über die Möpse von Spieler Frauen diskutiert, bei uns momentan über Quantenphysik und die Universalität von Mathematik :laugh:

Ich find Möpse richtig cool, unsere Nachbarn hatten auch mal einen 

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Sitzplatzschwein

@sherif

Mir Faizal von der Universität British Columbia (um dessen Team es bei dem Artikel geht) bezieht sich z.b. auf das Spektrallückenproblem: 

 
Zitat

 

Es geht darum, ob ein Material eine „Spektrallücke“ hat – also einen energetischen Abstand zwischen seinem Grundzustand und dem ersten angeregten Zustand.

 2015 bewiesen Forscher (u. a. Toby Cubitt), dass dieses Problem mathematisch unentscheidbar ist. Selbst wenn man die komplette mikroskopische Beschreibung eines Materials hat, gibt es keinen Algorithmus, der für alle Fälle berechnen kann, ob diese Lücke existiert.

 

 

 

Demzufolge meint er, dass es Aspekte der Realität gibt die mathematisch unentscheidbar sind und deswegen auch nicht nur algorithmische Ursachen für die Realität angenommen werden können.

Ich bin kein Physiker, was ist davon zu halten? Stimmt dieser Aspekt deren Arbeit?

bearbeitet von Schönaugürtel Mario

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Suni schrieb vor 3 Stunden:

Hab selten an gscheiten Menschen getroffen, der das über sich selbst gesagt hat...

Ist die Beurteilung und sinnvolle Einordnen von Emojis in einem Satz jetzt Geisteswissenschaft weil die Bedeutung von Emojis nicht deterministisch ist oder doch Naturwissenschaft, weil es Neuronen, Impulse, und biochemische Prozesse irgendwo im menschlichen Hirn sind, die darüber entscheiden, ob man einen Satz jetzt richtig begreift, oder nicht? 

11mousa schrieb vor 3 Stunden:

Zu einem gewissen Teil sicher. Aber damit du wirklich NaWi wirst und dort auch zu einem gewissen Grad Erfolg hast, musst du (wie auch im klassischen IT/Coding Bereich) einen gewissen Schlag in die OCD Richtung haben :laugh:

Ich für meinen Teil finde gewisse SoWis nicht uninteressant und sehr viele wichtig. Mich nerven nur solche grievance studies, wo man in einem Journal ein Kapitel aus Mein Kampf oder Reviews lassen kann, solange man die Opfer- und Tätergruppen richtig anpasst.

Ich finde grundsätzlich alle Wissenschaften interessant. Habe zuletzt die Ornithologie für mich entdeckt und sitze mit meinem Vogelkundebuch im Garten und beobachte stundenlang Vögel und dokumentiere ihr Erscheinen. Ist nicht jedermanns Ding, aber genau darum gehts, jeder hat seine Interessen und am Ende muss man machen, was einen interessiert und glücklich macht. 

Wenn einer Anthropologe, Philosoph oder Japanologe werden will, weil ihn das halt interessiert, dann soll er damit glücklich werden. Obs eine gute Entscheidung im Hinblick auf berufliche Karriere ist, muss man sich halt überlegen, aber das weiß man eigentlich nie.

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