Lampard

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  1. Ich glaube du hast recht! Ich hab das jetzt geändert.
  2. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Herbst 2025 In fast allen konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher engagiert sind, wurde die Herbstmeisterschaft bzw. in etwa die Hälfte der Meisterschaft 2025/26 bis Ende des Jahres 2025 ist gespielt, daher ist es Zeit für die Zwischenbilanz. Nur in den USA wird eine Ganzjahresmeisterschaft gespielt, sodass wir für die dortigen Legionäre die Gesamtbilanz ziehen können. Der seit Frühjahr 2024 eingeführte Prozentsatz der Einsatzminuten der Spieler (um sich auch zahlenmäßig ein Bild von der tatsächlichen Leistung machen zu können) wird (nur) am Ende der Saison angewendet, also jetzt nur in den USA, sowie bei Spielern, die in der kommenden Winter-Transferperiode wechseln. Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Ende Dezember 2025) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn es sich ergibt) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Wieder dabei nach der Halbsaison 2025 ist die Ukraine (statt Russland!). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie eben in Russland, Slowenien, der Slowakei, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Litauen und Gibraltar, und B-Ligen wie in Griechenland, Polen, Dänemark, der Schweiz/Liechtenstein, Zypern, Schottland, Kroatien, China, und/oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen oder den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), Europa League (EL) und Conference League (ConfL) sowie vergleichbare Bewerbe (wenn es sich ergibt) auf anderen Kontinenten in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga fällt in Europa immer weiter zurück auf den derzeit 17. Rang. Von den 87 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (inklusive Maximilian Ullmann, der erst Mitte November in die Schweiz gewechselt ist und Gabriel Eskinja in der wieder dazu gekommenen Ukraine) kamen in der Herbstmeisterschaft 2025 78 zum Einsatz, das sind um 9 mehr als im Frühjahr 2025 und ein neuer Rekord. 28% der beobachteten und eingesetzten Legionäre spielen in schwächeren Ligen als es die österreichische lauf europäischer Fünfjahreswertung und dem internationalen Ranking der Organisation IFFHS ist . In der Herbstmeisterschaft 2025/26 schossen die österreichischen Legionäre 56 Tore. In der österreichischen Legionärs-Torschützenwertung führt Robert Zulj mit 8 Toren (In der Gesamtssaison ist es Wolf in den USA - 11 Tore). Im Herbst 2025 nicht zum Einsatz kamen: Maximilian Weber (Bremen, leider dauerverletzt) Pavao Pervan (Wolfsburg, dritter Tormann vorgesehen, saß ein paarmal auf der Bank) David Nemeth (St. Pauli, leider dauerverletzt) Jannik Robatsch (St. Pauli, nur auf der Bank) Simon Spari (St. Pauli, dritter Tormann, nicht einmal auf der Bank) Gernot Trauner (Feyenoord, leider dauerverletzt) Vincent Trummer (Zlin, dauerverletzt, wird seine Karriere beenden) Heinz Lindner (YB Bern, Ersatztormann) Ivan Lucic (Split, Ersatztormann, zeitweise sogar nur noch die Nummer 3) Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler: Kevin Danso (27), Tottenham Hotspur, England (1.): Nach der Leihe von Lens im Frühjahr wurde der geborene Steirer nun von Tottenham fix verpflichtet. Er ist hier nach wie vor kein Stammspieler, was wohl ein Grund ist, dass er mitttlerweile nicht mehr ex aequo teuerster Legionär ist. Aber der Innenverteidiger kommt zu seinen regelmäßigen Einsätzen als einziger österreichischer Legionär in der stärksten Liga der Welt. In den bisherigen 18 Meisterschaftsrunden spielte er immerhin 12x, 7x von Beginn an, 5x durch, wurde 2x aus- und 5x eingewechselt. In den bisherigen 6 Spielen der CL-Gruppenphase spielte Danso 4x, je 2x von Beginn an und durch und wurde 2x eingewechselt. Das ist sicher gut genug, um weiterhin im Teamkader zu stehen. Tottenham ist nach der Katastrophensaison in der Meisterschaft im Vorjahr (17.) heuer wenigstens bisher 11. Stefan Posch (28), Como 1907 (Leihe), Italien (2.): Dieser ist der dritte Verein für den Steirer in Italien, aber wieder nur in Form einer Leihe von Bologna wie im Vorjahr bei Atalanta. Leider ist er hier keineswegs Stammspieler, was seine Position im Nationalteam nicht stärkt. In den bisherigen 16 Spielen kam der Rechtsverteidiger auf 10 Einsätze, nur 3 davon von Beginn an, 1x durchgespielt und 2x ausgewechselt. 7x kam er von der Bank auf der er ansonsten die weiteren Spiele Platz nehmen musste. Posch schoss 1 Tor. Der Verein, im Vorjahr 10., kämpft heuer als 6. sogar um die internationalen Startplätze. Hoffentlich im Frühjahr mit mehr Einsatzzeit für Posch. Einsatzbilanz: 384/1890 = 20% (inklusive weitere 5 Runden im Januar). Valentino Lazaro (29), FC Turin, Italien (2.): Nach den bewegten Jahren meist als Leihspieler hat der heuer meist im linken oder auch rechten Mittelfeld eingesetzte Lazaro hier offensichtlich wenigstens für eine Zeitlang eine fußballerische Heimat gefunden, weil er absolviert nun schon die vierte Saison bei dem kleineren Turiner Verein. Und er ist heuer sogar mehr Stammspieler als in den Jahren zuvor. In den bisher 17 Runden hat der geborene Steirer 16x gespielt, 13x von Beginn an, 7x hat er durchgespielt und wurde 6x aus- und 3x eingewechselt. Er gab aber nur eine Torvorlage. Für das Nationalteam reicht die derzeitige Leistung offenbar nicht trotz der starken Liga, in der Lazaro regelmäßig spielt. Torino, im Vorjahr 11., liegt heuer nur auf dem 13. Platz. David Alaba (33), Real Madrid, Spanien (3.): Österreichs erfolgreichster Klubfußballer aller Zeiten – das kann ihm keiner mehr wegnehmen, -, ist in dieser späten Phase seiner Karriere nun in einer Krise, obwohl er (noch) bei Real engagiert ist. Aber von seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 hat sich der Wiener nicht mehr richtig erholt und ist nur noch selten aufgelaufen. In der heurigen, auch schon wieder fünften Saison in Madrid spielte er in der Liga nur 3x in 18 Runden,1x von Beginn an und (wieder verletzt) ausgetauscht, 2x in der Schlussphase eingewechselt. Ohne viel Alaba-Hilfe ist Real wie im Vorjahr 2. In den bisherigen 6 Spielen der CL-Gruppenphase machte der Innenverteidiger 1 Spiel, das er durchspielte. Es ist fraglich, ob Alaba im Frühjahr genug Spielzeit bekommt und fit genug ist für die WM. David Affengruber (24), FC Elche, Spanien (3.): Einer der absoluten Aufsteiger im wahrsten Sinn des Wortes ist der aus Niederösterreich stammende Innenverteidiger. Wie schon in der Segunda Division in seinem ersten Jahr 2024/25 ist Affengruber auch heuer in der Primera Division absoluter Stammspieler in Elche. In den bisherigen 17 Spielen des Vereins wurde er 16x eingesetzt, 15x von Beginn an, spielte 13x durch, wurde nur je 1x ausgewechselt und auch ausgeschlossen, und 1x eingetauscht. Er fehlte nur einmal rotgesperrt. Elche liegt als Aufsteiger mit Rang 9 auch hervorragend. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Affengruber auch für das Nationalteam relevant wird. Es gibt sogar schon Gerüchte um einen Wechsel im Winter zu einem noch besseren Verein in Spanien oder England. Konrad Laimer (28), Bayern München, Deutschland (4.): Österreichs (mittlerweile) alleiniger teuerster Fußballer im Transfermarkt (geschätzt EUR 32 Millionen) verbringt seine dritte Saison beim deutschen Meister und schon wieder klaren Tabellenführer erfolgreich und ist in noch größerem Ausmaß Stammspieler als in den Saisonen davor. Bei den Bayern meistens als rechter (manchmal linker) Verteidiger eingesetzt, kam er in 14 der 15 bisherigen Runden zum Einsatz, fehlte nur einmal gelbgesperrt. 11 x davon spielte er von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 5x ausgewechselt und kam auch 3x von der Bank. Der Salzburger schoss auch 2 Tore und gab 3 Torvorlagen. In den bisherigen 6 Spielen der CL spielte er sogar jedes Mal von Beginn an, 4x durch und wurde 2x ausgewechselt. Hier machte er 4 Torvorlagen. Laimer ist sicherlich in dieser Saison der in jeder Beziehung wertvollste und erfolgreichste Fußballer Österreichs. Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Österreichs routinierter Top-Mittelfeldspieler spielt in seiner ebenfalls dritten Saison bei diesem deutschen Spitzenverein wieder eine meist tragende Rolle. In der Regel im Zentrum eingesetzt, kam er auf nicht ganz so viele 12 Einsätze in 15 Runden, 8x von Beginn an, je 4x spielte er durch, wurde aus- und eingewechselt. Außer einer Torvorlage gab es heuer allerdings bisher keine Scorerpunkte für den Oberösterreicher. Die Borussia, im Vorjahr 4., ist heuer bisher sogar 2. In den bisherigen 6 Spielen der CL kam Sabitzer auf 5 Einsätze, 4x von Beginn an, spielte je 2x durch und wurde ausgewechselt, kam 1x von der Bank, fehlte nur einmal verletzt. Hier gab er 2 Vorlagen. Sabitzer ist natürlich weiterhin einer unserer Spitzenlegionäre. Christoph Baumgartner (26), RB Leipzig, Deutschland (4.): Eine der wertvollsten Kräfte im Nationalteam, ist der offensive Mittelfeldspieler in seiner dritten Saison bei den Leipzigern eine Stütze und weitgehend unumstritten. Er kam in allen 15 Spielen zum Einsatz, davon gleich 14x von Beginn an, spielte allerdings nur 5x durch, wurde 9x ausgewechselt (oft in den Schlussminuten), musste nur 1x von der Bank kommen. Der Niederösterreicher schoss auch gute 6 Tore und gab genauso viele Torvorlagen. Auch Baumgartner ist einer der führenden Legionäre. Xaver Schlager (28), RB Leipzig, Deutschland (4.): Mittlerweile einer der längerdienenden Legionäre bei dem selben Verein, steht der Oberösterreicher in seiner vierten Saison in Leipzig. Einige Male fiel er wieder wegen der Nachwirkungen seiner schweren Verletzung aus der Vorsaison aus, aber am Ende kam er doch auf 11 Einsätze in 15 Runden, 7x von Beginn an, 4x durchgespielt (auch in den letzten 3 Runden des Herbstes), er wurde 3x aus- und 4x eingewechselt. Er schoss sogar wieder 2 Tore. Wenn Schlager fit ist, ist er im Verein wie im Nationalteam eine wertvolle Stütze im zentralen Mittelfeld. Es gibt auch Gerüchte um einen Wechsel zu Juventus. Die Leipziger, im Vorjahr nur 7., sind momentan als 4. auch wieder erfolgreicher und auf CL-Kurs. Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der Dauerbrenner im defensiven Mittelfeld ist wie Baumgartner in seiner dritten Saison bei den Leipzigern, und er ist der dritte im Österreicher-Triumvirat, der hier auch Stammspieler ist, sogar mit den höchsten Einsatzzeiten. Er gab zwar nur eine Torvorlage (aber das ist ja nicht seine primäre Aufgabe), aber er kam allen 15 Runden zum Einsatz, spielte 9x durch, wurde 5x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Kein Wunder, dass der Salzburger auch im Nationalteam Stammspieler ist. Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der vielfach auf der linken Seite (meist defensiv) einsetzbare Oberösterreicher ist in seiner zweiten Saison in Sinsheim leider nicht viel mehr als ein Edelreservist, obwohl er schon in jungen Jahren Nationalteamspieler war. Aber heuer kam er zwar in den bisherigen 15 Runden auf 13 Einsätze, spielte aber nur 3x von Beginn an, nur 1x durch und wurde 2x ausgewechselt. 10 x musste Prass von der Bank kommen. Die Hoffenheimer spielen allerdings eine hervorragende Saison, mischen als 5. um die internationalen Plätze mit, während sie im Vorjahr als 15. nah am Abstieg waren. Bei Prass sieht es aber mit einem Stammplatz nicht gut aus, kein Wunder, dass es auch Transfergerüchte gibt. Leopold Querfeld (22), Union Berlin, Deutschland (4.): Der junge, so talentierte Innenverteidiger spielt schon seine zweite Saison bei der Union, und er ist nun eindeutig ein Stammspieler und Stütze des Vereins. Er hat mit die beste Einsatzbilanz aller Legionäre, denn er hat alle bisherigen 15 Begegnungen durchgespielt. Besser geht es also nicht. Der Wiener ist wohl nur deshalb noch nicht auch Stammspieler im Nationalteam, weil es auf seiner Position so viel Konkurrenz gibt. Aber mit seiner Karriere sollte es schnell aufwärts gehen. Christopher Trimmel (38), Union Berlin, Deutschland (4.): Der unglaubliche Burgenländer, der seit 2014/15 in Berlin engagiert und der älteste Feldspieler der deutschen Bundesliga ist, spielt nach wie vor, und sogar mehr als in der Vorsaison, in der Startelf. Er machte 14 der 15 Begegnungen mit (einmal gelbgesperrt), 12x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 9x aus- und 2x eingewechselt. 2 Torvorlagen gab er auch, umd dass er Kapitän des Teams ist, verwundert nicht. Die Union ist mit den zwei Österreichern bisher auch recht erfolgreich, heuer 8., im Vorjahr nur 13. Junior Adamu (24), SC Freiburg, Deutschland (4.): Der in Nigeria geborene Legionär spielt nun schon seine dritte Saison in Freiburg. Zunächst schien er sich endgültig in die Stammformation gespielt zu haben, aber nach schwächeren Leistungen landete er nach 10 Runden wieder auf der Ersatzbank. Gesamt kam der Mittelstürmer auf 9 Einsätze in 15 Runden, 7x von Beginn an, wobei er jedes Mal ausgetauscht wurde. 2 x kam er von der Bank. Er schoss auch nur 1 mageres Tor. In den ersten 6 Runden der EL spielte er immerhin jedes Mal von Beginn an, wurde aber auch immer ausgewechselt. Und er schoss auch hier 1 Tor. Trotz relativer Stürmerflaute im Nationalteam wird er sich wieder steigern müssen, um da ein Faktor zu werden. Philipp Lienhart (29), SC Freiburg, Deutschland (4.): Der Innenverteidiger ist einer der vereinstreuesten Spieler, ist schon seit 2017/18 bei diesem Verein. Der Niederösterreicher war fast all die Jahre Stammspieler und ist es auch heuer wieder, auch wenn er “Karten”- und Verletzungsprobleme hatte, und er ist somit auch ein Faktor im Nationalteam. In den ersten 15 Runden heuer spielte Lienhart 11x, 10x von Beginn an, allerdings nur 7x durch, wurde 2x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, sowie 1x eingewechselt, fehlte zuletzt verletzt. Freiburg, im Vorjahr 5., ist heuer bisher nur 9. In der EL-Gruppenphase spielte Lienhart alle bisheringen 6 Partien von Beginn an, 5x durch, wurde 1x (verletzt) ausgetauscht und schoss hier auch 1 Tor. Marco Friedl (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Tiroler ist mittlerweile einer der vereinstreuesten Spieler, schon seit Januar 2018 bei Werder, und über die meiste Zeit seither ist er dort Stammspieler. Der Innen- und oft auch Linksverteidiger ist unbestritten und auch Kapitän des Teams. In 14 der bisheringen heurigen 15 Spiele stand er in der Startelf, spielte 12x durch, wurde 2x ausgewechselt und das eine Mal wo er fehlte, war er verletzt. Und er machte auch ein Tor. Bremen spielt allerdings heuer als bisher nur 10. (Vorjahr 8.) etwas enttäuschend. Friedl ist aber jedenfalls weiter im Rennen um einen Nationalteam-Platz. Marco Grüll (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Die zweite Saison ist der offensiv sehr flexibel einsetzbare Salzburger nun in Bremen, und heuer setzt er sich schon viel besser in Szene als in der ersten Saison. In den bisherigen 15 Runden spielte er immer, sehr gute 12x von Beginn an, 4x durch, wurde 8x aus- und 3x eingewechselt. Grüll schoss 2 Tore. Er hat sicher weiterhin Potential, auch um im Nationalteam (mehr) zu spielen. Romano Schmid (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): Im Vorjahr überhaupt einer der besten Legionäre, hat der Steirer heuer im Verhältnis vielleicht ein wenig nachgelassen und nicht in jedem Spiel Top-Leistungen gezeigt. In seiner nun schon sechsten Saison bei Werder Schmid ist er aber weiterhin unbestrittener Stammspieler. Alle 15 Meisterschaftsrunden spielte der auch flexibel einsetzbare offensive Mittelfeldspieler von Beginn an, 11x durch, wurde nur 4x ausgewechselt. Und er schoss 2 Tore und gab auch 4 Torvorlagen. Insgesamt ist er weiter einer der besten Legionäre. Florian Kainz (33), 1. FC Köln, Deutschland (4.): Der mittlerweile sehr routinierte offensive Mittelfeldspieler ist schon seit Januar 2019 bei den Kölnern, aber er war schon in der letzten Zweitliga-Saison des Aufsteigers oft nur Edeljoker und ist es in dieser Saison erwartungsgemäß umso mehr. Aber der Steirer ist weiterhin ein wichtiges Mitglied des Kaders des FC. In den bisherigen 15 Runden kam er auf 10 Einsätze, 2x von Beginn an und ausgetauscht, 8x von der Bank. Und Kainz schoss auch 1 Tor. Die Kölner sind als Aufsteiger kein schlechter 11. Kevin Stöger (32), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Gladbach, ist es leider eine schlechtere für den Oberösterreicher. Zunächst noch in der Startelf, kam er in der zweiten Häfte der Herbstsaison nur noch von der Bank und soll sogar auf der Abschussliste für einen Wechsel im Winter stehen. In den 15 Runden spielte er 12x, 5x von Beginn an und jedes Mal ausgewechselt, 7x musste er von der Bank kommen. Stöger blieb auch ohne einzigen Scorerpunkt. Gladbach liegt als 12. (Vorjahr 10.) nicht gerade gut. Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Es ist auch schon die vierte Saison für den starken Niederösterreicher im besten Fußballeralter bei diesem Verein, und er ist weiterhin in der Regel Stammspieler, wenn er nicht verletzt ist. Meistens als Linksaußen eingesetzt, spielte er 12 der 15 Runden, 10x von Beginn an, allerdings nur 2x durch, wurde 8x aus- und 2x eingewechselt. Er schoss dabei je 3 Tore und gab 3 Torvorlagen, besonders zum Ende der Herbstsaison, was auf ansteigende Form deutet. Die Wolfsburger spielen allerdings als 14. eher gegen den Abstieg (Vorjahr 11.). Wimmer wird sicher weiterhin ein wertvolles Mitglied des Nationalteam-Kaders sein. Mathias Honsak (29), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den Wiener bei Heidenheim, und wenn er nicht verletzt war, spielte er heuer in der Regel von Beginn an. Als Linksaußen oder auch anderweitig offensiv einsetzbar, kam er zu 12 Spielen in den 15 Runden, 8x von Beginn an, wobei er allerdings nur 1x durchspielte und 7x ausgewechselt wurde; 4x kam er von der Bank. Honsak ist ein solider Spieler, aber wieder bei einem Team, das gegen den Abstieg spielt, aktiv ist, nämlich heuer bisher als 17. und Vorletzer (Vorjahr 16., über Playoff gerettet). Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die “zweite Karriere” bei Mainz läuft für den meist linken Defensivspieler nun auch schon wieder die dritte Saison, und er ist hier weiterhin Stammkraft, und wohl auch wegen der diesbezüglichen Stabilität meist im Nationalteam-Kader. In den 15 Runden kam er auf 13 Einsätze, immer von Beginn an, spielte 6x durch und wurde 7x ausgewechselt. In den letzten 2 Runden fehlte der Wiener verletzt. Allerdings haben die Mainzer eine Katastrophensaison, nach Rang 6 im Vorjahr sind sie heuer bisher 18. und Letzter. In den 6 Runden der ConfL (schon das Achtelfinale erreicht) kam Mwene 3x zum Einsatz, 2x von Beginn auf und ausgetauscht, 1x eingewechselt (dann fehlte er verletzt). Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den noch jungen Kärntner in Mainz, aber den Durchbruch hat er noch nicht geschafft. Immerhin spielte der meist rechte, manchmal linke Defensivspieler weit öfter als im ersten Jahr, nämlich 11x in 15 Runden, allerdings nur 2x von Anfang an (1x durch, 1x ausgewechselt), 9x kam er von der Bank. In den 6 Spielen der ConfL spielte Veratschnig auch immerhin 3x, und das von Beginn an, 1x durch, 1x ausgetauscht, und auch 1x ausgeschlossen. Er gilt immer noch als sehr talentierter Spieler, wird aber einen Zahn zulegen müssen, gerade bei der in der Meisterschaft schlechten Performance seines Vereins. Samson Baidoo (21), RC Lens, Frankreich (5.): Der in der Steiermark geborene Innenverteidiger mit ghanaischen Wurzeln ist eindeutig einer der Gewinner dieser Herbstsaison. Die erste Legionärssaison, in der starken französischen Liga bei diesem Verein, gewissermaßen als Nachfolger von Danso, verläuft ganz nach Wunsch. Nicht nur ist Lens nach der Herbstsaison sensationell Tabellenführer (im Vorjahr 8.), ist der noch junge Baidoo auch noch Stammspieler. Er kam in 15 der bisherigen 16 Runden zum Einsatz, 14x von Beginn an und hat durchgespielt, 1x wurde er eingewechselt. Und er machte auch 2 Tore. So ist er (wieder) ein Kandidat für das Nationalteam. Leo Greiml (24), NAC Breda, Niederlande (6.): Es ist die zweite Saison für den Innenverteidiger bei diesem Abstiegskandidaten in den Niederlanden, wo er nach seinen Verletzungen in Deutschland eine neue Chance bekommen hatte. Grundsätzlich ist er hier Stammkraft, doch die Verletzungen kamen zurück. Seit der 11. Runde fällt er ganz aus. Gesamt kam der Niederösterreicher auf nur 7 Einsätze in den bisherigen 17 Runden, immer von Beginn an, 5x durchgespielt, 2x (auch verletzt) ausgetauscht. Der NAC ist obendrein bisher 18. und Letzter (nach Rang 15 im Vorjahr). Die Verletzungen scheinen bei Greiml der Karriere im Weg zu stehen. Florian Grillitsch (30), SC Braga, Portugal (7.): Der Niederösterreicher, der seine ganze Erwachsenen-Karriere als Legionär verbracht hat, meist in Deutschland, kommt nun das erste Jahr nach Portugal. Braga spielt immerhin um die internationalen Plätze, heuer bisher als 5. (Vorjahr 4.). Der defensive Mittelfeldspieler ist hier aber leider nicht Stammspieler. In den für ihn möglichen 13 Meisterschaftsspielen kam er 10x zum Einsatz, 4x von Beginn an, spielte je 2x durch und wurde ausgetauscht, 6x kam er von der Bank. In den bisherigen 6 Spielen der EL kam Grillitsch zu 4 Einsätzen, je 2x von Beginn an und aus- sowie eingewechselt. Für den Nationalteamkader reicht diese Performance. Felix Bacher (25), Estoril Praia, Portugal (7.): Ein starker Legionär, der irgendwie unter dem Radar läuft, spielt seine zweite Saison hier bei diesem Mittelständler in Portugal – und was für eine. Der Innenverteidiger ist, wie in seiner ersten Saison auch, absoluter Stammspieler, wie es stärker nicht mehr geht. Denn er ist einer der ganz wenigen, der alle bisherigen 16 Meisterschaftsrunden von der ersten bis zur letzten Runde durchgespielt hat. Viellecht sollte er schauen, ob er nicht sogar für noch höheres berufen ist, aber scheint sich hier wohl zu fühlen. Estoril ist heuer bisher 9. (Vorjahr 8.). Raul Florucz (24), Union Saint-Gilloise, Belgien (8.): Von slowenischen zum belgischen Meister, dazu noch ein Kaderspieler im Nationalteam, dem geborenen Steirer scheint nach sehr unterdurchschnittlichen Jahren in Kroatien der Durchbruch gelungen zu sein. Der Mittelstürmer steht hier in der Regel auch in der Startelf, wenn er nicht verletzt ist (was leider in 5 Runden, davon die letzten 3, leider der Fall war). Gesamt kam er somit auf 15 Einsätze in den bisherigen 20 Runden, 11x von Beginn an und allerdings jedes Mal ausgewechselt, und 4x von der Bank. Florucz schoss gute 7 Tore und gab auch noch 3 Torvorlagen. Saint-Gilloise liegt obendrein wieder an der Spitze der Tabelle. In den ersten 2 der 6 Spiele der CL-Gruppenphase fehlte Florucz noch, danach wurde er 3x eingesetzt, 2x von Beginn an und aus- sowie 1x eingewechselt, aber ohne Tor. Tobias Lawal (25), KRC Genk, Belgien (8.): Eigentlich als Nummer 1 im Tor geholt, und auch vorher beim LASK schon ins Nationalteam geschnuppert, hatte der geborene Oberösterreicher schließlich etwas Pech. Er spielte ab der zweiten Runde sieben Mal hintereinander, bevor ihn eine Knieverletzung zurückwarf, nach der er dann mit einer Ausnahme nur noch auf der Ersatzbank landete. Gesamt waren es somit 8 durchgespielte Begegnungen in 20 Runden. In der EL-Quali spielte Lawal beide Spiele durch, in der EL dann keines der 6 Spiele mehr. Zur Zeit sieht es nicht nach Stammplatz aus, aber vielleicht hilft ein kürzlich stattgefundener Trainerwechsel. Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk, Belgien (8.): Die zweite Saison für den immer noch so jungen defensiven Mittelfeldspieler in Genk, und neuerlich baute er leider nach gutem Beginn, auch in der Startelf, ab, landete immer öfter auf der Esatzbank, darunter in den letzten drei Runden der Herbstmeisterschaft. Gesamt kam der Wiener auf 12 Einsätze in den 20 Runden, 7x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, 6x aus- und 5x eingewechselt. Genk, im Vorjahr noch 3., liegt noch dazu heuer nur auf Platz 9. In der EL-Quali spielte Sattlberger 1x durch und wurde 1x eingewechselt, in den 6 Spielen der EL-Gruppenhase selbst dann 4x, 1x von Beginn an und durch. 3 x eingewechselt. Sattlberger ist im Frühjahr wieder mehr Einsatzzeit zu wünschen. Tobias Hedl (22), Zulte Waregem, Belgien (8.): Nach einem Jahr Leihe von Rapid II wurde der Wiener Mittelstürmer nach dem Aufstieg aus der 2. Liga fix verpflichtet, was seiner Kariere einen Boost geben sollte. Nach einer roten Karte nach wenigen Runden landete er aber leider mit einer Ausnahme von 3 Minuten über 14 Runden nur noch auf der Ersatzbank. Gesamt waren es somit nur 6 Einsätze in 20 Runden, 3x von Beginn an, davon 2x ausgewechselt und eben auch 1x ausgeschlossen, 3x kam er von der Bank. Und er schoss 1 Tor. Es wäre Hedl zu wünschen, dass er sich wieder erfängt. Waregem ist immerhin 12. von 16, spielt aber gegen die Abstiegsrunde der letzten 4. Oluwaseun Adewumi (20), Cercle Brügge (Leihe), Belgien (8.): Eine zweite Saison lang wieder von Burnley verliehen, diesmal zu diesem belgischen Abstiegskandidaten, kann sich der vielseitig einsetzbare Offensivspieler, ähnlich wie in Schottland im Jahr davor, recht gut behaupten, spielte umso öfter in der Startelf, je länger die Saison dauert. Gesamt kam er in allen 17 für ihn möglichen Runden zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 3x durch (3 der letzten 4 Runden), wurde 5x aus- und 9x eingewechselt. Tor schoss er leider noch keines. Cercle, im Vorjahr als 14. von 16 dem Abstieg nach Relegation entronnen, ist wieder nur 15. Es ist wohl doch fraglich, ob es nach dieser Saison für Adewumi für England reichen wird. Yusuf Demir (23), Galatasaray, Türkei (9.): Der einst als so großes Talent gehandelte Demir war ja kurzzeitig sogar an Barcelona verliehen. Nun seit der Saison 2022/23 (mit Leihe-Jahr dazwischen) beim türkischen Meister engagierte geborene Wiener scheint fast am Tiefpunkt seiner Karriere angelangt zu schon. Schon davor auf eher wenige Spielminuten kommend, wurde der offensive Mittelfeldspieler in den bisheriegen 17 Meisterschaftsrunden nur ein einziges Mal eingetauscht und dann sogar wieder ausgewechselt. Auch in den 6 CL-Runden saß er höchstens auf der Bank. Demir kämpft zwar auch immer wieder mit Verletzungsproblemen, aber laut Berichten strengt er sich auch zu wenig an, um sich wieder in die Mannschaft zu spielen. Vielleicht könnte er im Winter innerhalb der Türkei abgegeben werden. Praktisch ohne Demir-Hilfe ist Galatasaray aber wieder Tabellenführer. Can Keles (24), Kocaelispor (Leihe), Türkei (9.): Schon für eine zweite Saison verliehen, muss sich der geborene Wiener nun bei diesem Aufsteiger beweisen. So ganz ist es ihm nicht gelungen. In den ersten Runden noch in der Startelf, wurde er immer mehr zu einer Art Edeljoker. In für ihn möglichen 16 Spielen kam er aber doch auf 14 Einsätze, fehlte nur rotgesperrt oder verletzt. 6x spielte der Rechtsaußen von Beginn an, nur 2x durch, wurde 3x ausgetauscht und eben auch 1x ausgeschlossen, 9x kam er von der Bank. Keles wird noch mehr zeigen müssen, um sich seinem Stammverein Besiktas zu empfehlen. Der Verein aus der Provinz Kocaeli macht als als Aufsteiger eine gute Figur mit Rang 8. Mücahit Ibrahimoglu (20), Konyaspor, Türkei (9.): Für den jungen geborenen Wiener war es sicher ein Riesenschritt von Rapid II aus der zweiten Liga in die türkische Süper Lig zu wechseln. Und leider konnte sich der defensive Mittelfeldspieler hier auch noch nicht durchsetzen. Er wurde in den 17 Runden nur 2x in der absoluten Schlussphase für ein paar Minuten eingewechselt, wechselte ansonsten zwischen Ersatzbank und Tribüne. Der Verein, im Vorjahr 11., ist heuer nur 13. von 18 Teams. Fraglich ob Ibrahimoglu noch aufzeigen kann. Einsatzbilanz: 2/1530 = <1%. Cem Üstündag (24), Kasimpasa, Türkei (9.): Das erste Legionärsjahr ist es auch für den geborenen Tiroler im Land seiner Vorfahren. Und der zentrale Mittelfeldspieler hat sich hier auch schon gut eingelebt und ist oft in der Startelf. Er kam in den 17 Runden auf 15 Einsätze, 9x von Beginn an, 3x durchgespielt, 6x eingetauscht (davon 1x wieder ausgewechselt). Er hat als Legionär jedenfalls mal aufgezeigt, auch wenn der Verein schwächelt und als 14. (Vorjahr 10.) gegen den Abstieg kämpft. Muhammed Cham (25), Slavia Prag (Leihe), Tschechien (10.): Eine interessante Leihe vom türkischen Mittelständler Trabzonspor zum tschechischen Meister, die dem noch um einen Platz im Nationalteam kämpfenden offensiven Mittelfeldspieler neuen Schwung verpassen sollte. Doch leider verlief die Herbstsaison für den gebürtigen Wiener sehr durchwachsen. Nach wenigen Spielen in der Startelf wurde er zum Joker von der Ersatzbank. Gesamt kam Cham in den für ihn möglichen 13 Meisterschaftsspielen zu 9 Einsätzen, nur 3x von Beginn an, wobei er immer ausgetauscht wurde, 6x wurde er eingewechselt. Slavia spielt aber heuer weiter erfolgreich ist wieder klarer Tabellenführer. In den 6 Runden der CL wurde Cham auch nur 4x eingewechselt. Er wird sich steigern müssen, um seine Karrierebilanz zu verbessern. Florian Wiegele (24), Viktoria Pilsen, Tschechien (10.): Dass der steirische Tormann nach einer Leihe zum GAK wieder nach Pilsen zurück musste, schien seiner Karriere nicht zu nutzen, da er wieder nur als Ersatzmann geplant war. Und über lange Strecken war er das auch beim Vizemeister, der heuer bisher 4. ist. Vor allem gegen Ende des Herbstdurchgangs konnte er den Stammkeeper doch noch auf die Ersatzbank verdrängen. Gesamt waren es aber doch nur 5 Einsätze in 19 Runden, 4x durchgespielt und 1x eingewechselt. In der EL (plus gescheiterter CL-Quali) kam er auf 4 durchgespielte Einsätze in 10 Spielen. Es gibt Gerüchte um einen Wechsel zurück zum GAK, aber er hat auch Chancen sich in der jetzt wohl stärkeren tschechischen Liga durchzusetzen Ermin Mahmic (20), Slovan Liberec, Tschechien (10.): Der junge offensive Mittelfeldspieler ist ein Gewinner der Transferzeit durch den Wechsel von einem Zweitligaabsteiger in die stärkere tschechische Liga ins obere Mittelfeld. Bei Liberec ist er noch dazu eine feste Größe. Der geborene Oberösterreicher kam in 15 der bisherigen 19 Runden zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 6x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss sehr gute 5 Tore bisher. Liberec ist vorläufig immerhin 6., kämpft ums obere Playoff (im Vorjahr 7. und im Mittel-Playoff ausgeschieden). Mahmic hat hier sicher Chancen sich weiter in die Auslage zu stellen. Namory Cisse (22), Dukla Prag, Tschechien (10.): Vom Zweitligisten Lustenau in die tschechische Liga zu wechseln ist für den geborenen Tiroler sicher kein schlechter Deal gewesen, auch wenn Dukla bisher nur 14. von 16 (wie im Vorjahr, nur mit Relegation den Abstieg vermieden) ist. Der hierzulande wohl recht unbekannte Mittelstürmer spielt aber zumindest keine schlechte Rolle. Er kam in 13 der 19 Runden zum Einsatz, immerhin 10x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 7x aus- und 3x eingewechselt, schoss aber nur 1 Tor. Zeitweise fehlte er offenbar verletzt. Der Verein ist sicherlich nicht “Weltklasse”, aber Cisse hat die Chance sich zu präsentieren. Marko Kvasina (29), 1. FC Slovacko, Tschechien (10.): Der lange fußballerisch herumstreunende, aber nun immerhin schon seit Anfang 2024 bei Slovacko spielende Mittelstürmer hat heuer eine durchwachsene Saison. Je länger sie dauerte, desto öfter landete der Wiener auf der Ersatzbank, war die letzten 2 Runden gar nicht mehr im Kader. Gesamt kam er aber doch auf 14 Einsätze in 19 Runden, 6x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 4x aus- und 8x eingewechselt. Er schoss aber nur 1 Tor, für seine Rolle ist das natürlich mager. Irgendwie sieht das nach keinem längeren Fußballerleben mehr bei diesen Verein für ihn aus. Slovacko ist obendrein zur Zeit Schlusslicht, war im Vorjahr gerade noch 13. von 16 Vereinen. Einsatzbilanz: 684/1710 = 40%. Peter Michorl (30), Atromitos Athen, Griechenland (11.): Es ist die zweite Saison für den geborenen Wiener und lange Wahl-Oberösterreicher (bis er beim LASK nicht mehr gefragt war) bei diesem kleineren Verein in Athen. Aber hier ist er praktisch unumstrittener Stammspieler. Offensiv und defensiv flexibel im Mitelfeld einsetzbar, spielte er in 14 der bisherigen 15 Runden, immer von Beginn an, wobei er je 7x durchspielte und ausgewechselt wurde, auch 1 Tor schoss und 2 Vorlagen gab. Er fehlte nur 1x gelbesperrt. Eine erfolgreiche Zeit für Michorl also, obwohl der Verein heuer leider als bisher 11. (von 14) eher gegen den Abstieg spielt (Vorjahr 7.). Dijon Kameri (21), Cracovia Krakau, Polen (12.): Eine neue Herausforderung für den immer noch als talentiert geltenden offensiven Mittelfeldspieler aus Salzburg in der aufstrebenden polnischen Liga bei diesem heuer sogar um die Europacup kämpfenden Team aus Krakau (zur Zeit 5., im Vorjahr 6.), - doch leider konnte er sie bisher noch wenig nützen. Kameri spielte in den für ihn möglichen 17 Meisterschaftsrunden nie von Beginn an, kam zunächst immer von der Bank, war dann auch noch sechs Runden lang verletzt. Gesamt waren es somit 9 Einwechslungen für ihn. Hoffentlich kann er sich im Frühjahr steigern. Michael Gregoritsch (31), Bröndby IF, Dänemark (13.): Leider hat der Wechsel in die schwächere dänische Liga für den routinierten Stürmer nicht dazu geführt, dass er bei den Kopenhagenern Stammspieler wurde. Nur in den ersten vier der für den Steirer möglichen 13 Einsatzmöglichkeiten spielte er von Beginn an und wurde ausgewechselt. In 7 Runden kam er wenigstens noch von der Bank. Und er schoss 2 Tore. In den zwei für ihn möglichen Spielen der ConfL-Quali wurde er eingewechselt und schoss 1 Tor. Gregoritschs Leistungen sind auch nicht so überzeugend wie oft im Nationalteam. Man kann nur hoffen, dass er sich im Frühjahr wieder mehr in Szene setzen kann. Es gibt auch Gerüchte über einen Wechsel zum FC Basel. Einsatzbilanz: 370/1170 = 32% Patrick Pentz (28), Bröndby IF, Dänemark (13.): In seiner zweiten Saison bei Bröndby ist der Nationalteam-Kadertormann weiterhin eine Stammkraft. Er spielte in allen 18 Runden von Beginn an und bis auf die letzte Runde durch, dort wurde er nämlich ausgeschlossen und leistete sich dazu im Spiel davor ein Eigentor. Bröndby ist derzeit wie im Vorjahr 3. im Kampf um die internationalen Plätze. In den sechs Spielen der ConfL-Quali (am Ende ausgeschieden) spielte der Salzburger auch durch. Insgesamt ist es eine recht gute Saison für Pentz. Ivan Ljubic (29), Apollon Limassol, Zypern (15.): Die erste Legionärs-Saison für den in Bosnien geborenen Spieler führte ihn zu einem oberen Mittelständler in der zyprischen Liga, die ja jetzt zumindest auf der Papierform stärker ist als die österreichische. Hier steht er jedenfalls meistens in der Startelf als defensiver Mittelfeldspieler. In den bisherigen 15 Runden war er 14x dabei, 12x von Beginn an, spielte 7x durch, mehrheitlich allerdings in der ersten Phase der Herbstsaison, wurde 5x aus- und 2x eingewechselt. Apollon wäre als 6. (wie im Vorjahr als Endrang) wieder im oberen Playoff. Marcel Canadi (28), EN Paralimniou, Zypern (15.): Der Sohn des ehemaligen Trainers (der dann im Oktober entlassen wurde) ist einer von 3 Österreichern, deren Karriere eigentlich auf der Kippe stand, die dieser vor der Saison nach Paralimni lotste. Aber Marcel Canadi spielte weder unter seinem Vater noch dessen Nachfolger eine große Rolle. Der zentrale Mittelfeldspieler aus Wien spielte nur in 4 der 15 Runden, 2x von Beginn an, 1x durch, 1x aus- und 2x eingewechselt. Die letzten 5 Runden war er gar nicht mehr im Kader. Einsatzbilanz: 190/1530 = 12%. Marco Krainz (28), EN Paralimniou, Zypern (15.): Der Wiener ist der einzige der 4 Österreicher, der schon in der Vorsaison hier spielte. Ebenfalls im zentralen Mittelfeld aufgestellt, ist er eine Stammkraft und Kapitän des Teams.Er spielte in 13 der 15 Runden, immer von Beginn an, 11x durch, wurde 2x ausgewechselt und fehlte nur zweimal mit Gelbsperre und offenbar verletzt. Aber auch Krainz kann nicht verhindern, dass Paralimniou mit nur einem Punkt der Prügelknabe der Liga ist; im Vorjahr hatte man sich noch als 11. von 14 vor dem Abstieg gerettet. Einsatzbilanz: 1307/1620 = 81% (inklusive weitere 3 Runden im Januar). Markus Kuster (31), EN Paralimniou, Zypern (15.): Schon im Vorjahr bei Winterthur hat der Tormann aus Wien kaum noch gespielt, so wäre das Zypern-Engagement wohl das Richtige für seine Karriere gewesen. Aber selbst bei diesem Prügelknaben spielte er nur 6x – durch – in den 15 Runden. In den letzten 2 Runden war er nicht einmal mehr im Kader. Vielleicht ist der Grund Frust bei ihm und dem Verein. Emanuel Sakic (34), EN Paralimniou, Zypern (15.): Nach seinem Bulgarien-Aufenthalt ein halbes Jahr vereinslos, ist dieser Verein für ihn auch eine (letzte?) Chance. Neben Krainz ist er auch (mit und ohne Trainer Canadi) integriert, war einmal sogar Kapitän. Sakic spielte in 13 der 15 Runden, immer von Beginn an, spielte 12x durch, wurde nur 1x (verletzt) ausgewechselt.An ihm liegen wahrscheinlich die schlechten Resultate nur wenig. Albert Vallci (30), FC St. Gallen, Schweiz (16.): Leider ist der Innenverteidiger in seiner schon vierten Saison in St. Gallen nicht mehr Stammspieler. In den bisherigen 19 Runden der Super League kam der Steirer nur noch auf 9 Einsätze, und davon nur 2 von Beginn an, bei denen er wenigstens durchspielte. 9x musste er von der Bank kommen. Wohl bitter, dass gerade heuer, ohne viel Hilfe von Vallci, der Verein eine hervorragende Saison spielt und 2. ist (Vorjahr 8.). Sollte sich Vallci nicht stärker zurückkämpfen können, wäre nach all den Jahren vielleicht ein Tapetenwechsel im Sommer eine Möglichkeit. Flavius Daniliuc (24), FC Basel, Schweiz (16.): Nach drei ein wenig unglücklichen Jahren in Italien, macht der Innenverteidiger, der auch Nationalteam-Ambitionen hat, einen Neustart beim Schweizer Meister. Und hier ist er auch gleich angekommen und voll integriert. Er spielte in 18 der 19 Runden, immer von Beginn an, 17x durch, wurde nur 1x (in der Schlussphase) ausgewechselt, und fehlte nur in der ersten Runde nach deem Wechsel. Und er machte 1 Tor. Sportlich geht es den Baslern nicht so gut, sie sind nur 4. In der EL spielte der geborene Wiener in den bisherigen 6 Runden 5x durch und schoss auch hier 1 Tor. Er ist offenbar wieder am aufsteigenden Ast. Adrian Grbic (29), FC Luzern, Schweiz (16.): Seit Beginn 2024 bei diesem Verein, ist der Wiener ein etablierter Spieler bei den Luzernern. Allerdings ist er in dieser Saison bisher nicht mehr ganz so erfolgreich wie in der vergangenen. Immerhin kam er aber in allen 19 Runden zum Einsatz, 12 von Beginn an, 4x durchgespielt, wurde 8x aus- und 7x eingewechselt. 5 Tore hat er aus seiner Position als Mittelstürmer immerhin schon wieder geschossen. Den Luzernern geht es allerdings heuer als bisher 8., mit der Gefahr ins untere Playoff zu müssen, schlechter als in der Vorsaison (6.). Grbic bleibt aber jedenfalls ein bemerkenswerter Legionär. Maximilian Ullmann (29), Grashoppers Zürich, Schweiz (16.): Nach Vertragsende in Wolfsberg einige Monate vertragslos, hat der Oberösterreicher, dessen Karriere in den letzten Jahren ein wenig unglücklich verlief, Mitte November doch noch einen konkurrenzfähigen neuen Verein gefunden. Der linke Defensivspieler konnte und wurde noch in den letzten 6 Herbstrunden in der Schweiz eingesetzt (werden). Er spielte in allen diesen Begegnungen von Beginn an, 1x durch, wurde 5x ausgewechselt, und er schoss sogar 1 Tor. Die Züricher kämpfen allerdings wie im Vorjahr als 11. von 12 Teams gegen den Abstieg. Aber für Ullmann ist dieser neue Klub sicher eine Chance. Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian, Schottland (18.): Seit Beginn der Saison hier in Edinburgh, hat der Innenverteidiger seinen anfänglichen Startplatz in der Aufstellung gegen Ende der letzten Saison verloren, und in der heurigen Spielzeit zunächst nicht zurückgewonnen. Doch in den letzten Runden wurde er als Rechtsverteidiger entdeckt und rückte damit wieder in die Startformation. Gesamt kam der Burgenländer auf dann doch gute 15 Einsätze in den ersten 19 Runden, 7x von Beginn an, 5x durchgespielt und2x eingetauscht. 8x kam er von der Bank. Damit trägt der Tiroler doch einiges dazu bei, dass die Hearts heuer überraschend als Tabellenführer um den Meistertitel mitspielen (im Vorjahr nur 7. von 12 im unteren Playoff). Lukas Fadinger (25), Motherwell, Schottland (18.): Erste Legionärssaison für den Steirer, sie führte ihn zu diesem ebenfalls heuer interessanten Klub in der Nähe Glasgows. Der defensive, manchmal auch zentrale Mittelfelspieler wurde hier sofort in die Startelf integriert. Er spielte in 19 der bisherigen 20 Spiele von Beginn an, 16x durch und wurde nur 3x ausgetauscht. Die schottische ist vielleicht nicht die stärkste Liga, aber diese Statistik ist trotzdem bemerkenswert. Umso mehr als Motherwell als 4. (Vorjahr 8. im unteren Playoff) eine gute Saison spielt. Raphael Sallinger (30), Hibernian FC, Schottland (18.): Die erste Legionärssaison führte den Tormann aus Kärnten zum Stadtrivalen der Hearts, also auch eine spannende Aufgabe. Nach einer “Aufwärmphase” spielt er nun immer durch, also 16x in 20 Runden. Damit ist es für ihn eine erfolgreiche Saison und er zeigt ordentlich auf. Die Hibs, im Vorjahr 3., sind heuer bisher allerdings nur 5. Die 6 Spiele der EL- und ConfL-Qualifikation (ausgeschieden) fielen noch in Sallingers Anfangsphase auf der Ersatzbank. Dejan Ljubicic (28), Dinamo Zagreb, Kroatien (21.): Der Wiener mit kroatischen Wurzeln wechselte also zum in der Vorsaison überraschend entthronten Vizemeister, um hier eine Stütze im meist offensiven Mittelfeld zu werden, und das gelang auch weitgehend, selbst wenn er gegen Ende der Herbstssaison etwas schwächelte. Gesamt kam er auf 15 Einsätze in 18 Runden, 12x von Beginn an, spielte aber nur 3x durch, wurde 9x aus- und 3x eingewechselt. Er blieb ohne geschossene Tore mit 3 Torvorlagen. Dinamo ist heuer vorerst wieder auf Platz 1. In der EL spielte Ljubicic alle bisherigen Spiele von Beginn an, 1x durch, wurde 5x ausgewechselt, und hier schoss er auch 2 Tore. Also insgesamt eine erfolgreiche Saison für ihn, aber für das Nationalteam reicht es von dieser Liga aus vorerst nicht mehr. Einsatzbilanz: 1007/1620 = 62% Dario Maresic (26), HNK Istra, Kroatien (21.): Der geborene Steirer hatte sicherlich früher andere Karriere-Ansprüche, aber in Istrien scheint er so etwas wie seinen “Wohlfühl”-Verein gefunden zu haben. Es ist die vierte Saison hier, und Maresic ist Kapitän des Teams und Stammspieler. In den bisheringen 17 Spielen des Teams spielte der Innenverteidiger 15x, immer von Beginn an, 14x durch, wurde 1x ausgewechselt. Der Verein aus Pula, im Vorjahr 6., liegt heuer auf dem guten 3. Platz. Stefan Peric (28), HNK Gorica, Kroatien (21.): Seit 2021/22 in Kroatien, wollte der geborene Salzburger mit Sibenik kein zweites Mal absteigen, und spielt daher heuer hier. Zunächst nicht im Kader, spielte sich der Innenverteidiger bei dem neuerlichen potentiellen Abstiegskandidaten rasch in die Mannschaft. Er spielte in 13 von 18 Meisterschaftsrunden, 11x von Beginn an, 7x durch, wurde 3x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 2 x kam er von der Bank. Gorica liegt derzeit am guten 7. Platz (Vorjahr 9. von 10). Arnel Jakupovic (27), NK Osijek, Kroatien (21.): Dem lange so talentierten, aber seine Karriere nie ganz in Schwung gebracht habenden Wiener mit bosnischen Wurzeln schien hier in Osijek, wo er nun seine zweite Saison spielt, endlich der Knopf aufgegangen zu sein, sodass er sogar – als benötigter Mittelstürmer – ein Kandidat für das Nationalteam zu werden schien. Aber nach einer hervorragenden Vorsaison läuft es heuer nicht so gut, auch weil der Verein als 10. und Letzter (Vorjahr 7.) bisher so schlecht spielt. Jakupovic war zu Beginn der Saison auch offenbar verletzt, spielte dann 15 der 18 Spiele, 13x von Beginn an, 7x durch, wurde 6x aus- und 2x eingewechselt (zuletzt). Heuer schoss er auch bisher nur 2 Tore. Es gibt Gerüchte um einen Wechsel zu Rapid. Franz Stolz (24), FC Rapid Bukarest (Leihe), Rumänien (22.): Die Leihe von Genua (seit Januar 2025) zu dieser heuer starken Traditionsmannschaft aus Bukarest ist die kleine Chance für den Stammklub aus Geua noch relevant zu werden. Doch leider musste der Tormann auch in dieser Saison nach einigen Runden wieder auf die Ersatzbank. Der Steirer spielte nur die ersten 7 von bisher 21 Runden durch und das war es dann. Dabei spielt Rapid bisher als 2. (Vorjahr 5.) eine starke Saison, aber wenn sich Stolz im Frühjahr nicht doch wieder in die Startelf spielt, wird ihm das wenig helfen. Einsatzbilanz: 630/1890 = 33% Stefan Krell (33), Petrolul Ploiesti, Rumänien (22.): Schon seit 2019 zunächst bei kleineren Vereinen in Rumänien unterwegs, ist Ploiesti, wohin er zu dieser Saison wechselte, sein zweiter SuperLiga-Verein, wenn auch einer, der wieder als 13. (Vorjahr 9.) eher gegen den Abstieg spielt. Umgekehrt zu Stolz kam der Tormann aus Wien in der zweiten Hälfte der Herbstsaison zu seinen Einsätzen (wegen Verletzung der Nummer 1?). Gesamt waren es 10 Spiele in den 21 Runden, 8x von Beginn an durchgespielt, 2x eingetauscht. Jovan Zivkovic (19), ETO FC Györ, Ungarn (23.): Leider kann sich der junge Wiener, der von Rapid II kommend seine Chance bei dem (plötzlichen) ungarischen Spitzenklub (im Vorjahr nach Aufstieg 4., heuer Tabellenführer) suchte, bisher nicht durchsetzen. In den bisherigen 18 Runden spielte der Rechtsaußen nur 4x, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 3x eingewechselt und das nur in den letzten Minuten. In den 6 Quali-Spielen zur ConfL (ausgeschieden) wurde er nur in den ersten zwei Begegnungen eingewechselt. Vermutlich wird er bald seine Chance woanders suchen müssen. Maximilian Hofmann (32), Debrecen VSC, Ungarn (23.): Seit Januar 2025 bei diesem Verein, scheint der Wiener heuer so etwas wie in Ungnade gefallen zu sein. Er kam nur in 4 von 18 Runden zum Einsatz, jeweils von Beginn an, 2x durchgespielt und 2x ausgewechselt, ansonsten stand er seltsamerweise nicht einmal im Spieltag-Kader. Ohne viel Hilfe von Hofmann ist Debrecen aber heuer bisher guter 4. (im Vorjahr 9.). Gabriel Eskinja (22), Zorya Lugansk, Ukraine (24.): Der Steirer ist die zweite Saison bei den Ostukrainern, die aufgrund des Krieges in Kiew spielen müssen. Doch leider muss sich diese Spielzeit nur noch wie “Solidarität” mit der Ukraine anfühlen, denn sportlich läuft es ganz schlecht. Der Innenverteidiger wurde nur noch 1x in den 16 Runden in der Schlussphase eingewechselt. Es ist anzunehmen, dass er sich spätestens am Ende der Spielzeit, und das nicht nur wegen des Krieges, verändern wird. Lugansk ist Mittelständler als 8., im Vorjahr 7. Marko Arnautovic (36), Roter Stern Belgrad, Serbien (25.): Die vermutlich letzte Station im bewegten Legionärsleben des nunmehrigen Rekordtorschützen im Nationalteam ist der Meister im Herkunftsland seines Vaters, den er Rapid Wien vorzug. Aber er wird weiterhin von Verletzungen geplagt. Vor allem auch deshalb kam der Wiener Mittelstürmer in den für ihn möglichen 19 von 20 Spielen nur auf 8 Einsätze, 6x von Beginn und ausgewechselt, 2x eingetauscht. Dabei schoss er immerhin 2 Tore und gab 5 Torvorlagen. Roter Stern ist heuer bisher “nur” Zweiter. In den 6 Spielen der CL-Quali (ausgeschieden) wurde Arnautovic nur 3x eingewechselt. In der darauffolgenden Gruppenphase der EL spielte er alle bisherigen 6 Spiele von Beginn an und wurde ausgetauscht und schoss auch hier 2 Tore. Wenn Arnautovic halbwegs fit ist, bleibt er aber auch von hier aus eine Verstärkung für das Nationalteam. Luka Izderic (19), Radnicki Nis, Serbien (25.): Der in Serbien geborene, aber in Österreich aufgewachsene relativ unbekannte junge offensive Mittelfeldspieler ist seit Februar 2025 bei diesem Verein und sammelt selbst bei diesem Abstiegskandidaten (heuer bisher 14. von 16, im Vorjahr 12.) nur mühsam vermehrt Einsatzminuten. Er kam auf 9 Einsätze in den bisherigen 20 Runden, 3 davon von Beginn an (immerhin in den letzten 3 Runden). 1 x durchgespielt, 2x aus-, und 6x eingetauscht. Vielleicht kann Izderic ja im Frühjahr auf sich aufmerksam machen. Adis Jasic (22), Al-Ain FC, Vereinigte Arabische Emirate, (2. AFC West): Eine interessante Entscheidung des geborenen Kärntners mit bosnischen Wurzeln für die erste Zeit als Legionär in Abu Dhabi, immerhin von Wolfsberg kommend. Aber ganz schlecht ist diese Liga ja nicht, und verdienen wird er auch gut. Der rechte Defensivspieler stand zunächst in der Startelf, wanderte aber leider nach wenigen Runden auf die Ersatzbank. Es sind erst 10 Runden gespielt, Jasic spielte 4x von Beginn an und wurde ausgewechselt, 3x kam er von der Bank. Al-Ain, im Vorjahr 5., spielt bisher als Tabellenführer eine tolle Saison. Mateo Karamatic (24), Al-Nasr SC, Vereinigte Arabische Emirate (2. AFC West): Karamatic ist Innenverteidiger, der Klub spielt in Dubai und war im Vorjahr so wie heuer 6., soweit ganz ähnliche Voraussetzungen, nur scheint sich der Wechsel in die Wüste fußballerisch noch weniger ausgezahlt zu haben als für Jasic, denn der geborene Tiroler wurde in den ersten 10 Runden nur ganze 2x eingewechselt. Peter Zulj (32), Burinam United, Thailand (3. AFC East): Schon dreieinhalb Jahre in Asien, spielt der zentrale Mittelfeldspieler seit Beginn 2024 beim thailändischen Meister - der auch heuer bei Halbzeit wieder klar in Führung liegt. Der Oberösterreicher ist hier in der Regel in der Startelf, nur eine Verletzung in der 9. Runde warf ihn ein wenig zurück. In den ersten 14 Spielen kam er auf 12 Einsätze, 7x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 4x aus- und 5x eingewechselt. Er gab dabei auch wenigstens 3 Vorlagen. In der AFC CL spielte er in 5 der bisheringen 6 Runden immer durch, fehlte nur einmal gelbgesperrt. Thailand ist sicherlich ein netter langsamer Ausklang seiner Karriere. Robert Zulj (33), Burinam United, Thailand (3. AFC East): Auch für den Bruder von Peter ist der thailändische Meister, zu dem er zu Beginn der Saison vom LASK wechselte, ein gutes langsames Finish der Karriere. Der Rechtsaußen und offensive Mittelfeldspieler spielte sogar in allen 14 bisherigen Runden der Thai League, 9x von Beginn an, 4x durch, 5x aus- und auch eingewechselt. Und R. Zulj ist hier ein Goalgetter mit 8 Treffern (und 4 Vorlagen), damit “Führender” Torschütze der Österreicher. Auch in der AFC CL spielte er alle 6 bisherigen Begegnungen, 5x durch, 1x in den Schlussminuten ausgewechselt und schoss hier 1 Tor und gab 2 Vorlagen. Er ist wohl einer der besten Fußballer in Thailand derzeit. Armin Gremsl (31), Muangthong United, Thailand (3. AFC East): In seiner Karriere meistens nicht bei Spitzenklubs verdingt, wechselte der Tormann heuer aus der 2. Liga zu diesem Mittelständler in Thailand, der heuer sogar als 13. (von 16, Vorjahr 6.) gegen den Abstieg spielt. Der Steirer war hier zunächst von Beginn an Stammkeeper, wurde aber in der 12. Runde verletzt ausgewechselt und war dann in den letzten 3 Herbstrunden auf der Ersatzbank. Gesamt kommt er somit auf 12 Einsätze aus 15, 11x durchgespielt. Andreas Kuen (30), Melbourne City, Australien (5. AFC East): Im Vorjahr Meister mit diesem Verein, spielt der Tiroler (natürlich) eine weitere Saison in Melbourne und dadurch auch in der AFC CL. In der Meisterschaft ist der zentrale und offensive Mittelfeldspieler Stammkraft, machte alle 10 bisherigen Runden mit 9x von Beginn an, 5x durchgespielt, 4x aus- und 1x eingewechselt. Er gab 3 Torvorlagen. City muss heuer als 7. allerdings noch kämpfen, um überhaupt ins Playoff zu kommen. In der CL spielte Kuen 5 der 6 bisherigen Runden, 1x durch, 4x in der Schlussphase ausgewechselt. Legionär in Australien beim Meister zu sein ist trotz einer nicht überragenden Liga sicher nicht zu verachten. Hannes Wolf (26), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Es war die zweite Saison für den meist als Linksaußen eingesetzten Steirer. Er ist hier Stammspieler mit hoher Einsatzbilanz, und trug viel dazu bei, dass die New Yorker es heuer ins Conference Final (also Halbfinale) der MLS schafften (nach Platz 5 des Grunddurchgangs im Osten), also eine Runde weiter als im Vorjahr. Er spielte in in 38 der möglichen 39 Spiele (einschließlich Playoff), 34x von Beginn an, spielte je 17x durch und und wurde ausgewechselt, sowie kam 4x von der Bank (davon 3x im Playoff), ließ am Ende der Saison vielleicht etwas nach. Er schoss gute 11 Tore (5 davon im Herbst, 6 Vorlagen). Wolf liebäugelt immer wieder mit einer Rückkehr nach Europa, ist aber in New York gut angeschrieben und hat noch ein Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 2898/3510 = 83% Dominik Fitz (26), Minnesota United, USA (2. CONCACAF): Der Wechsel des Wieners hierher kam sicherlich überraschend, und ob es ein Fortschritt zu diesem Zeitpukt seiner Karriere ist, war von Beginn an unsicher. Entgegen der Erwartungen spielte der meist offensive Mittelfeldspieler in den restlichen Runden auch nur wenig. In 11 möglichen Spielen (einschließlich Playoff) kam er nur zu 6 Einsätzen, davon ein einziges Mal von Beginn an und ausgewechselt, 5x von der Bank (im Playoff nur 1x von 4 in den Schlussminuten). Minnesota schied (wie im Vorjahr) im Viertelfinale aus, war davor 4. im Westen der Liga. Fitz wurde offenbar als Hoffnungsträger gekauft, hat Vertrag bis 2029, hoffentlich läuft die nächste (volle) Saison besser. Einsatzbilanz: 155/990 = 16% David Schnegg (27), DC United, USA (2. CONCACAF): Der Tiroler hat nun eineinhalb Jahre in der US-Liga beim Hauptstadtverein hinter sich. Rein von seiner Einsatzzeit liefert er auch eine hervorragende Bilanz ab, dürfte, meist als Linksverteidiger oder auch im linken Mittelfeld eingesetzt, eine Stütze sein. In den 34 Runden kam er auf 32 Einsätze, gleich 31x von Beginn an, spielte 26x durch, wurde 5x aus- und 1x (im Frühjahr) eingewechselt). Das sportliche Problem ist nur, dass der Verein heuer als 15. und Letzter in der Osthälfte der Liga das Playoff noch klarer als im Vorjahr (als 10.) verpasst hat. Schnegg hat aber jedenfalls noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 2704/3060 = 88%. Von den 22 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Frühjahr 2025 20 Österreicher, 6 mehr als im Frühjahr. Nicht zum Einsatz kamen Daniel Bachmann (auch nach Leihe von Watford bei La Coruna nur Ersatztormann, zuletzt nicht einmal im Kader) und Jakob Odenahl (zweiter, oft dritter Tormann bei Leiria) . Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft. Thierno Ballo (23), FC Millwall (5.), (Leihe), ENG: In der Elfenbeinküste geboren, fußballerisch zum Teil bei Chelsea ausgebildet, und nun ein paar Jahre auch im Land seiner Staatsbürgerschaft unterwegs, wurde Ballo nun von Wolfsberg sozusagen zurück nach England verliehen. Bei Millwall, das heuer um den Aufstieg spielt, macht er eine gute Figur, In für ihn möglichen 20 Spielen kam der meist im linken Mittelfeld eingesetzte Spieler auf 19 Einsätze, 14x von Beginn an, allerdings nur 2x durchgespielt, 12x (oft in der Schlussphase) aus- und 5x eingewechselt. Er schoss auch 1 Tor und gab 5 Torvorlagen. Andreas Weimann (34), Derby County (14.), ENG: Österreichs längstdienender Legionär in England und überhaupt (seit 2011, meist 2. Liga), heuerte diese Saison bei Derby an. Der offensive Mittelfeldspieler agiert hier aber meist als Joker, was seine Chancen, doch noch auf dem WM-Zug aufzuspringen, mindert. In den 24 Runden kam er aber doch auf 21 Einsätze, aber er war nur 5x in der Startelf und wurde ausgewechselt, 16x kam er von der Bank. Weimann schoss immerhin wieder ein Tor und gab 2 Vorlagen. Christoph Klarer (25), Birmingham City (15.), ENG: Die zweite Saison in Birmingham, nach dem Aufstieg nun immerhin in der zweiten englischen Liga, mauserte sich der Innenverteidiger hier sogar zum Kapitän. Er ist hier absoluter Stammspieler und hätte in den 24 Runden eine 100%ige Einsatzbilanz gehabt, wenn er nicht in der vorletzten Herbstrunde die rote Karte kassiert hätte (somit 23 von 24 Spielen 22x durch, 1x ausgeschlossen). Er hat sicher Potential für Höheres. Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth (21.), ENG: Der Oberösterreicher hat sich in England zu einem der besten Tormänner Österreichs gemausert. Es ist seine zweite Saison in Portsmouth. Leider kämpft der Verein gegen den Abstieg und Schmid hat sich zwischenzeitlich verletzt, fehlte 10 Runden lang, was ihn im Kampf um ein Teamkader-Leiberl zurückwarf. Ohne Verletzung spielte er immer von Beginn an, also 13x in bisher 23 Spielen 1x durch, 1x (verletzt) ausgewechselt. Michael Svoboda (26), FC Venedig (3.), ITA: Es ist schon die sechste(!) Saison, die der vereinstreue Innenverteidiger in Venedig ist, der all die Saisonen in der Serie A und B (nun wieder nach Abstieg) mitmachte und dafür heuer mit dem Kapitänsamt belohnt wurde. Leider hatte er noch einen Teil der Herbstsaison mit den Nachwirkungen einens schweren Kreuzbandrisses im Vorjahr zu kämpfen, sodass er in den 18 bisherigen Runden auf 10 Einsätze kam, 9x von Beginn an und durchgespielt, 1x eingewechselt. Und er machte 1 Tor. Vielleicht gelingt ihm ja wieder der Aufstieg. Matthias Braunöder (23), SSC Bari (16.), ITA: Der zentrale Mittelfeldspieler wurde hierher von Como verliehen, um ihm eine Chance auf Spielpraxis zu geben, und das gelingt glücklicherweise auch. Er ist hier Stammspieler. In den ersten 18 Runden kam er auf 16 Einsätze, 12x von Beginn an, 6x durchgespielt (und zwar die letzten 6 Runden), 6x aus- und 4x eingewechselt. Bari spielt allerdings keine gute Saison, trotzdem gelingt es Braunöder vielleicht aufzuzeigen. Nicolas Kristof (26), SV Elversberg (2.), DE: Schon die fünfte Saison hier im Saarland bei dem ansich so kleinen Klub, der nun die erste Bundesliga im Visier hat, mausert sich der Tormann mit österreichischem und deutschem Elternteil zu einem Mitglied des Nationalteams. In der erfolgreichen bisherigen Saison hat auch er ein “clean sheet” was die Einsatzminuten betrifft: er hat alle bisherigen 17 Runden durchgespielt. Benedikt Pichler (28), Hannover 96 (5.), DE: Statt mit Kiel abzusteigen, ging er lieber zu diesem Ligakonkurrenten. Zunächst war der Mittelstürmer immer in der Startelf, fiel aber dann zwischen Runde 7 und 13 mit Verletzung und kam in den letzten 4 Runden nur von der Bank. Somit gesamt 10 Einsätze in 17 Runden, 6x von Beginn und immer ausgetauscht, 4x eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. Christoph Kobald (28), Karlsruher SC (9.) , DE: Es ist schon die achte Saison für den vereinstreuen Innenverteidiger. Heuer war er bisher auch sehr lange wieder Stammkraft, bevor er in den letzten Runden Probleme mit einer Verletzung und eine Gelbsperre bekam. So kam er auf auf 14 Einsätze in 17 Runden, immer von Beginn an, er spielte auch 11x durch und wurde 3x ausgewechselt. Kobald schoss auch 1 Tor und gab 2 Vorlagen. Stefan Schwab (35), Holstein Kiel (11.), DE: Nach fünf Jahren in Griechenland versucht es der zentrale Mittelständler gegen das wahrscheinliche Ende seiner Karriere noch in der zweiten deutschen Bundesliga. Ganz durchsetzen kann er sich leider nicht mehr in einer durchwachsenen Herbstsaison auch für den Absteiger aus der ersten Bundesliga. Schwab kam auf 12 Einsätze in den 17 Runden, 5x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, 4x aus- und 7x eingewechselt. Florian Micheler (20), Arminia Bielefeld (14.) (Leihe), DE: Von Hoffenheim zu diesem Zweitliga-Aufsteiger verliehen, sollte sich der junge offensive Mittelfeldspieler hier beweisen. Das gelang leider nicht. Er wurde in den 17 Runden ganze 4x eingewechechselt (meist in der Schlussphase), fehlte in den letzten 5 Runden überhaupt im Kader. Micheler wird vorzeitig zu Hoffenheim zurückkehren, aber nach mehr Einsatzzeit in der ersten Bundesliga sieht das nicht aus. Luka Reischl (21), ADO Den Haag (1.), NL: Nach einem halben Jahr Leihe aus Salzburg wurde der Mittelstürmer nun von Den Haag fix verpflichtet, und es dürfte sich ausgezahlt haben, denn er trägt viel dazu bei, dass der Verein derzeit auf Aufstiegskurs ist. In den bisherigen 20 Spielen kam Reischl immer zum Einsatz, 13x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 9x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss sehr gute 9 Tore. Hoffentlich ist er nächste Saison endlich ein Erstliga-Legionär. Nicolas Binder (23), SC Cambuur (2.), NL: Auch der klar Zweite der Liga beschäftigt in dieser Saison einen österreichischen Mittelstürmer – in seiner ersten Legionärssaison. Binder ist aber persönlich nicht so erfolgreich, dürfte sich nach zwei Runden in der Startelf verletzt haben und fand sich danach auf der Ersatzbank wieder. Er kam in den 21 Runden nur auf 9 Einsätze, 2x von Beginn an und ausgetauscht, 7x eingewechselt. Und er schoss leider auch kein Tor. Jonas Wendlinger (25), Almere City (6.), NL: Nach dem Abstieg schien der Tormann endlich zum Stammspieler bei diesem Klub aufzusteigen, war sogar 2x Kapitän. Doch nach 4 Runden fand er sich wieder für einige Zeit auf der Ersatzbank wieder, kam aber doch noch zurück in die Startelf. Gesamt waren es für Wendlinger 13 durchgespielte Partien in 21 Runden, hoffentlich bleibt er nun in der Startformation. Raffael Behounek (28), Willem II (9.), NL: Auch er machte den Abstieg in die zweite Liga mit, spielt nun in seinem dritten Jahr bei diesem Verein zum zweiten Mal zweitklassig. Aber hier ist der Innenverteidiger wenigstens fast immer Stammspieler. In den 21 Runden spielte er 19x, immer von Beginn an, 17x durch, wurde nur 2x ausgewechselt. Mit dem neuerlichenAufstieg wird es aber schwer. Benjamin Kanuric (22), Leixoes (17.), POR: Der Oberösterreicher galt immer als großes Talent, musste aber zuletzt in der dritten deutschen Liga vorlieb nehmen und versucht es heuer bei einem Abstiegskandidaten (Vorletzter) der zweiten portugiesischen Liga. Hier kommt der offensive und zentrale Mittelfeldspieler zwar oft zum Einsatz, Stammkraft ist er aber nicht. In den bisherigen 15 Runden spielte er 11x, 4x von Beginn an und immer ausgewechselt, 7x eingetauscht. Und er schoss 2 Tore. Philipp Wydra (22), Francs Borains (12.), BEL: Der Bruder des auch eine Zeitlang im Ausland engagierten Dominik sucht als seine Chance in der zweiten belgischen Liga, und das bei keinem Aufstiegsaspiranten. Offensiv an mehreren Positionen einsetzbar, spielt er hier zumindest eine gute Rolle. In den bisherigen 18 Spielen wurde er 16x eingesetzt, gute 13x von Beginn an, spielte allerdings nur 1x durch und wurde 12x ausgetauscht. 3 x kam er von der Bank. Wydra schoss auch 2 Tore und gab 2 Vorlagen. Abdullah Celik (28), Ankara Keciörengücü (10.), TUR: Der in Österreich zunächst fußballerisch ausgebildete Innenverteidiger kämpft schon seit 10 Jahren in diversen türkischen Ligen um Aufmerksamkeit. Diese Saison schaffte er es immerhin in die zweite Liga, aber auch bei diesem Hauptstadtverein kam er bisher nur auf 4 Einsätze in 19 Runden, 1x von Beginn an und ausgewechselt. 3x eingetauscht. Emirhan Acar (20), Bandirmaspor (11.), TUR: Der bisher eher unbekannte geborene Tiroler kam aus Italien zu diesem türkischen Zweitligaverein um auf Spielzeit zu kommen. Zunächst nur von der Bank, spielte er sich in der zweiten Hälfte der Herbstsaison öfter in die Startelf. Er kam im offensiven und zentralen Mittelfeld gesamt auf 11 Einsätze in 19 Runden, 2x durchgespielt, 4x aus- und 5x eingewechselt. Sturm Graz soll Interesse zeigen. Isa Dayakli, (23), Istanbulspor (13.), TUR: Ein hierzulande wohl auch weitgehend unbekannter geborerer Wiener spielt seit Januar 2025 bei diesem Verein, und in dieser Saison kam er auch auf eine bemerkbare Einsatzbilanz als Joker. Er wurde 11x in den bisherigen 19 Spielen der Istanbuler eingewechselt, gab auch 2 Torvorlagen.
  3. Hier kommen (bis Ende Oktober) Änderungen nach der österreichischen Transfer-Deadline Sommer 2025 hinein: Manuel Polster wird von Lausanne in die 2. Schweizer Liga verliehen (siehe oben), ist vorerst nicht mehr im Blickfeld. Thomas Murg darf bei PAOK doch spielen, aber in der zweiten Mannschaft in der zweiten Liga und ist damit endgültig in der Herbstsaison nicht mehr im Blickfeld.
  4. Österreichische Fußballlegionäre Herbst 2025 Das Sommer-Transferfenster wurde in Österreich am 5. September geschlossen (in den meisten großen Ligen einige Tage früher), daher ist es Zeit für das halbjährige Update der Legionärsübersicht. In wenigen anderen Ländern endet die Transferzeit etwas später oder es gibt andere Regelungen. Für vertragslose Spieler gilt die Transferzeit nicht, in einigen Verbänden gibt es Sonderregelungen für Leihverträge außerhalb des Transferfensters. Daher wird die folgende Aufstellung gegebenenfalls bis Ende September 2025 laufend upgedated. Anmerkung: Ich verfolge nur (noch) Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Ende August 2025) sowie in Top-5-A- und Top-1-B-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für die internationalen Klubbewerbe, wobei die asiatische AFC aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt wird, was auch der Verband selbst macht (und damit Legionäre in großen Ländern nach unseren Kriterien erfasst werden können). Gegenüber dem Frühjahr 2025 ist leider die Ukraine aus den Top-25 rausgefallen, und wird ausgerechnet durch Russland ersetzt, das aus unerklärlichen offenbar rechnerischen Gründen wieder dabei ist (22.), obwohl die Vereine dieser Liga seit Beginn des Ukraine-Krieges (Februar 2022) in internationalen Bewerben nicht vertreten sind. Solange die russische Liga für Bewerbe der UEFA und FIFA gesperrt ist, werde ich auch die Legionäre dort nicht behandeln (trifft derzeit Dardan Shabanhaxjaj und Aleksandar Jukic, beide bei Rubin Kazan). Nicht umfasst in meiner Aufstellung für Legionäre sind daher A-Ligen wie die Slowakei, Slowenien, eben die Ukraine, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Litauen und Gibraltar, und B-Ligen wie in Polen, Dänemark, Schweiz/Liechtenstein, Schottland, Kroatien, oder auch China und USA, und andere noch schwächere oder andere dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Es werden alle Transfers und Auf-/Abstiege der hier gefolgten Ligen umfasst. Im Herbst 2025 stellt Österreich - nach Stand der Dinge – 85 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition. Das sind gleich 10 mehr als im Frühjahr 2025 und es ist ein klarer neuer Legionärs-Rekord!. Von den hier registrierten Legionären sind 38% in schwächeren Ligen beschäftigt als es die österreichische Bundesliga laut UEFA-5-Jahreswertung als derzeit 15. ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern ist laut IFFHS-Ranking keine Liga stärker als die österreichische). Zugänge aus Österreich: Leider wechseln kaum noch „gestandene“ Spieler direkt von Österreich zu guten Vereinen ins Ausland. Die höchstrangigen Wechsel sind jene von Spielern von Absteiger Austria Klagenfurt zum deutschen Bundesligisten FC St. Pauli, Jannik Robatsch und Tormann Simon Spari (der dort aber nur als Nummer 3 vorgesehen ist). (Noch nicht als Wechsel nach Deutschland zu zählen sind die Verpflichtungen der jungen Konstantin Schopp von Mainz und Oliver Sorg von Augsburg, die zwar formell in den Kadern stehen, aber bis auf weiteres wohl für die B-Teams in den viertklassigen Regionalligen vorgesehen sind). Der stärkste Wechsel außerhalb Deutschlands war jener von Samson Baidoo zum französischen Lens. Ein guter Wechsel ist (auch) der vom bisherigen LASK-Torhüter Tobias Lawal in die Top-10 belgische Liga zu KRC Genk. Die türkischstämmigen Spieler Cem Üstündag, bisher WSG Tirol, zu Kasimpasa, und Mücahit Ibrahimoglu, bisher sogar nur in der zweiten Liga (bei Rapid II), zu Konyaspor, wechseln zu ihren Wurzeln in die türkischer SüperLig. Tormann Florian Wiegele, zum GAK verliehen, geht zurück in die tschechische Liga zu Viktoria Pilsen (aber wieder nur als Nummer 2). Weitere Wechsel in diese Top-10 Liga sind wohl als Aufstiege von bisherigen Zweitliga-Spielern zu werten, und zwar von Ermin Mahmic (bisher Lafnitz), und Namory Cisse (bisher Lustenau), zu Slovan Liberec beziehungsweise zu Dukla Prag. Dijon Kameri wechselt von Altach in die momentan eine Spur stärkere polnische Liga zu Cracovia Krakau. In die etwas schwächere zyprische Liga wechselt Ivan Ljubic, vom LASK zu Apollon Limassol. Zwei Erstligawechsel in die ähnlich einzuschätzende schottische Liga sind zu vermelden, und zwar von Hartberg-Tormann Raphael Sallinger zu Hibernian FC, und vom bei Altach nicht mehr gefragten Lukas Fadinger zum FC Motherwell. Ein weiteres Talent aus der zweiten Liga (von Rapid II), Jovan Zivkovic, versucht sich in der doch schwachen ungarischen Liga bei ETO Györ. Vier Spieler wechselten nach Asien, je zwei in die VAE und nach Thailand: Adis Jasic von Wolfsberg zu Al-Ain, und Mateo Karamatic von Hartberg zu Al-Nasr, sowie Robert Zulj zu seinem Bruder Peter zu Meister Burinam United, und sogar aus der zweiten Liga (Amstetten) Tormann Armin Gremsl zu Muangthong United. Etwas überraschend auch, dass Dominik Fitz von Austria Wien in die fußballerisch immer noch etwas schwächere, aber halt wohl von der Bedeutung und dem Finanziellen stärkere US-MLS wechselt, und zwar zu Minnesota. Thierno Ballo wechselte von Wolfsberg in die zweite englische Liga zu Millwall. Ein weiterer Klagenfurt-Absteiger, Nicolas Binder, geht in die zweiten niederländische Liga zum SC Cambuur. Reine Zweitligawechsel sind die von Tormann Jakob Odenahl (bisher FAC) ins portugiesische Leiria, und von Philipp Wydra (schon wieder von Rapid II) zum belgischen Francs Borains. Wechsel innerhalb der Top-25 europäischen ersten und Top-10 zweiten und sonstigen relevanten außereuropäischen Ligen: Stefan Posch, im Frühjahr bei Atalanta, ist beim bisherigen Besitzer Bologna nicht mehr gefragt, bleibt aber mit dem Wechsel zu Como immerhin in der italienischen Liga. Florian Grillitsch, im Frühjahr zum spanischen Absteiger Valladolid verlieren und bei Stammklub Hoffenheim nicht mehr gefragt, geht in die nur etwas schwächere portugiesische Liga zu Sporting Braga. Aus Deutschlands Freiburg in die doch schwächere dänische Liga, zu Bröndby, geht Teamstürmer Michael Gregoritsch. Ein interessanter Wechsel ist jener von Muhammed Cham, per Leihe, vom türkischen Trabzonspor zum tschechischen Meister Slavia Prag. Vincent Trummer wechselte innerhalb Tschechiens nach Abstieg seines bisherigen Vereins Budweis zu Aufsteiger FC Zlin. Flavius Daniliuc, im Vorjahr zu Verona verliehen, geht mit seinem bisherigen Klub (Salernitana) natürlich nicht in die dritte italienische Liga, sondern schafft einen Wechsel zum Schweizer Meister FC Basel. Oluwaseun Adewumi, im Vorjahr zum schottischen FC Dundee verliehen, muss heuer von Eigentümer Burnley eine weitere Leihe akzeptieren, immerhin in die stärkere belgische Liga zu Cercle Brügge. Can Keles, im Frühjahr zu Kasimpasa verschoben, wird heuer von Stammklub Besiktas an den türkischen Ligakonkurrenten und Aufsteiger Kocaelispor verliehen. Ex-Nationalteam-Tormann Heinz Lindner wechselte innerhalb der Schweiz von Sion zu den Young Boys Bern (aber wieder nur als Nummer 2). Tormann Markus Kuster, im Schweizer Winterthur nicht mehr gefragt, geht zur neuen „Österreicher-Filiale“ in Zypern, Paralimniou. Lange bei Sibenik, geht Stefan Peric nach dem neuerlichen Abstieg des Vereins zum bisherigen kroatischen Erstligakonkurrenten HNK Gorica. Innerhalb Rumäniens wechselt Tormann Stefan Krell von Slobozia zu Petrolul Ploiesti. Und last but not least wechselte Teamstürmer Marko Arnautovic von Inter Mailand zum serbischen Meister Roter Stern Belgrad, sportlich ein Abstieg, aber altersgemäß und wohl auch finanziell und emotionell das Richtige. Innerhalb der zweiten englischen Liga geht der langjährige Routinier dort, Andreas Weimann, von Blackburn zu Derby County. Der ebenfalls langjährige Kollege Daniel Bachmann war bei Watford nicht mehr gefragt und wurde in die spanische zweite Liga zu Deportivo La Coruna verliehen (vorerst aber auch nur als Nummer 2). Aufstieg von niedrigeren in höhere Ligen, sowie Abstieg in niedrigere oder zu schwache Ligen (auch mit demselben Verein): Auf dem Papier in diese Kategorie fällt die Leihe von Maximilian Wöber vom Meister und Aufsteiger der zweiten englischen Liga der Vorsaison, Leeds, zum deutschen Werder Bremen, aber sportlich ist es wohl bestenfalls eine Seitwärtsbewegung. Ähnlich ist das bei Dejan Ljubicic, der vom deutschen Zweitligameister und Aufsteiger Köln zum kroatischen Vizemeister Dinamo Zagreb ging (aber in dem Fall auf ausdrücklichen Wunsch). Ein großer Gewinner der Transfersaison ist aber Raul Florucz, dem in der an sich zu schwachen slowenischen Liga, aber beim Meister (Laibach) und als Torschützenkönig, der Knopf aufgegangen ist und er zum belgischen Meister Saint-Gilloise wechseln konnte. Benjamin Kanuric wechselte aus der deutschen dritten Liga zum portugiesischen Zweitligist Leixoes. Ähnliches gelang Abdullah Celik mit einem Wechsel aus der dritten türkischen Liga (Arnavutköy) in die zweite zu Ankara Keciorengücü. Unter den Aufsteigern mit dem selben Verein ist vor allem David Affengruber ein Gewinner, der im Vorjahr mit dem Wechsel zu Zweitligist FC Elche ein Risiko eingegangen ist, aber nun als Stammspieler in die Primera Divison aufgestiegen ist. Ebenfalls von der zweiten Liga zurück in der deutschen Bundesliga ist der beim FC Köln jetzt schon recht vereinstreue Florian Kainz. Mit dem belgischen Zulte Waregem in die erste Liga aufgestiegen ist Tobias Hedl (und wurde nach Leihe fix verpflichtet). Wieder ins Blickfeld gelangt der talentierte Christoph Klarer, der in England mit Birmingham von der dritten in die zweite Liga aufstieg. In Italien muss Matthias Braunöder eine Leihe zum Zweitligist SSC Bari durch Besitzer Como hinnehmen. In Deutschland bleibt Benedikt Pichler nach dem Abstieg mit Holstein Kiel gleich in der zweiten Liga durch einen Wechsel zu Hannover 96. Umgekehrt geht der routinierte Stefan Schwab vom griechischen PAOK eben zu diesem neuen Zweitligist Holstein Kiel. Florian Micheler wurde von Hoffenheim an den Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld verliehen. Die folgenden Spieler geraten wegen des Wechsels in zu schwache zweite Ligen aus dem Blickfeld: Darijo Grujcic durch den Wechsel vom niederländischen Sittard zu einem polnischen Zweitligisten (Wisla Krakau); Nikola Dovedan, der von Karagümrük nach deren Aufstieg in die erste türkische Liga wechseln muss, und zwar in die zweite griechische Liga (Iraklis); auch Thomas Murg muss nach der Rückkehr von der Leihe zum saudi-arabischen Al Khaleej zu PAOK in die zweite Liga, zur zweiten Mannschaft des Teams aus Saloniki; der bei Lausanne nicht mehr gefragte Manuel Polster wechselt mittels Leihe indie zweite Schweizer Liga (zu Stade Nyonnais). Einige Spieler blieben nach dem Abstieg ihrer Vereine beim Klub: Das gilt für Raffael Behounek mit Willem II und Tormann Jonas Wendlinger bei Almere City (der dadurch dort offenbar die Nummer 1 wurde) in den Niederlanden, Sven Sprangler mit St. Johnstone in Schottland, und zwei Spielern, die dadurch aus dem Blickfeld geraten, nämlich solchen, die in die 3. Liga gehen, der recht prominente Tormann Martin Fraisl mit dem portugiesischen Mafra und Enes Tepecik mit Ankaragücü in der Türkei. Wieder im Blickfeld oder entdeckt, nicht mehr vereinslos; oder vereinslos, nicht mehr im Blickfeld: Der Routinier Emanuel Sakic, zuletzt vereinslos nach einer Zeit in Bulgarien, geht zum „Österreicher“-Verein in Zypern, EN Paralimniou. Emirhan Acar, von der Jugend des FC Turin kommend, bekam beim türkischen Zweitligisten Bandirmaspor einen Vertrag. Zwei unbekannte Österreicher, die schon seit Jänner 2025 bei Vereinen ihres Herkunftslandes spielen, haben wir im Frühjahr übersehen: Luka Izderic bei Radnicki Nis in Serbien und Isa Dayakli bei Istanbulspor in der zweiten türkischen Liga. Durch die Rückstufung der Ukraine in der 5-Jahreswertung gerät Gabriel Eskinja (Luhansk) aus dem Blickfeld. Nach langer Verletzung (und ohnehin nur Ersatzmann) wurde Tormann Tino Casali´s Vertrag vom deutschen Zweitligist Braunschweig aufgelöst und er ist vereinslos. Erwartungslos vereinslos ist Dragoslav Burkic nach dem Abstieg seines bisherigen serbischen Vereins Odzaci. Rückkehrer nach Österreich: Am spektakulärsten in diesem Abschnitt ist natürlich die Leihe von Sasa Kalajdzic, der im Sommer bei Wolverhampton nach einer ganzen Saison Verletzungspause wieder im Kader stand (und in einem PL-Spiel eingewechselt wurde), zum LASK, um mehr Spielpraxis zu bekommen. Ebenfalls bemerkenswert die Rückkehr von Stefan Lainer nach sechs Jahren von RB Leipzig zu RB Salzburg. Manprit Sarkaria, zuletzt bei Peng City in China, kehrt zu seinem ursprünglichen österreichischen Verein Austria Wien zurück. Rene Renner kommt vom thailändischen Burinam zum Wolfsberger AC. Fünfter Erstliga-Wechsel ist jener von Tormann Daniel Antosch von Zypern-Absteiger Nea Salamina zum SCR Altach. Nur in die zweite österreichische Liga gingen Tormann Manuel Kuttin, von Grashoppers abgegeben (zu Absteiger Austria Klagenfurt), Rene Kriwak vom niederländischen Zweitligisten Dordrecht (zu Rapid II) und Tormann Christopher Knett, vom saudischen Zweitligisten Al-Arabi kommend (zu St. Pölten). Und hier die Erstliga-Legionäre (die Zahl in der Klammer ist der Rang der Liga): England (1.): Kevin Danso (27), Tottenham Hotspur Italien (2.): Stefan Posch (28), Como 1907 Valentino Lazaro (29), FC Turin Spanien (3.): David Alaba (33), Real Madrid David Affengruber (24), FC Elche Deutschland (4.): Konrad Laimer (28), Bayern München Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund Junior Adamu (24), SC Freiburg Philipp Lienhart (29), SC Freiburg Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05 Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05 Christoph Baumgartner (26), RB Leipzig Xaver Schlager (28), RB Leipzig Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig Marco Friedl (27), Werder Bremen Marco Grüll (27), Werder Bremen Romano Schmid (25), Werder Bremen Maximilian Wöber (27), Werder Bremen (Leihe) Kevin Stöger (32), Borussia Mönchengladbach Pavao Pervan (37), VfL Wolfsburg Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg Leopold Querfeld (21), Union Berlin Christopher Trimmel (38), Union Berlin David Nemeth (24), FC St. Pauli Jannik Robatsch (20), FC St. Pauli Simon Spari (23), FC St. Pauli Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim Mathias Honsak (29), FC Heidenheim Florian Kainz (32), 1. FC Köln Frankreich (5.): Samson Baidoo (21), RC Lens Niederlande (6.): Gernot Trauner (33), Feyenoord Rotterdam Leo Greiml (24), NAC Breda Portugal (7.) Florian Grillitsch (30), SC Braga Felix Bacher (24), Estoril Praia Belgien (8.): Raul Florucz (24), Union Saint-Gilloise Tobias Lawal (25), KRC Genk Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk Oluwaseun Adewumi (20), Cercle Brügge (Leihe) Tobias Hedl (22), Zulte Waregem Türkei (9.): Yusuf Demir (22), Galatasaray Can Keles (24), Kocaelispor (Leihe) Cem Üstündag (24), Kasimpasa Mücahit Ibrahimoglu (20), Konyaspor Tschechien (10.): Muhammed Cham (25), Slavia Prag (Leihe) Florian Wiegele (24), Viktoria Pilsen Ermin Mahmic (20), Slovan Liberec Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko Namory Cisse (22), Dukla Prag Vincent Trummer (25), FC Zlin Griechenland (11.): Peter Michorl (30), Atromitos Athen Polen (13.) Dijon Kameri (21), Cracovia Krakau Dänemark (14.): Michael Gregoritsch (31), Bröndby IF Patrick Pentz (28), Bröndby IF Schweiz (16,): Flavius Daniliuc (24), FC Basel Heinz Lindner (35), FC Sion Adrian Grbic (29), FC Luzern Albert Vallci (30), FC St. Gallen Zypern (17.): Ivan Ljubic (29), Apollon Limassol Marcel Canadi (27), EN Paralimniou Marco Krainz (28), EN Paralimniou Markus Kuster (31), EN Paralimniou Emanuel Sakic (34), EN Paralimniou Schottland (18.): Raphael Sallinger (29), Hibernian FC Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian Lukas Fadinger (25), Motherwell Rumänien (21.) Franz Stolz (24), FC Rapid Bukarest (Leihe) Stefan Krell (33), Petrolul Ploiesti Kroatien (23.): Dejan Ljubicic (27), Dinamo Zagreb Ivan Lucic (30), Hajduk Split Dario Maresic (26), HNK Istra Arnel Jakupovic (27), NK Osijek Stefan Peric (28), HNK Gorica Ungarn (24.): Jovan Zivkovic (19), ETO FC Györ Maximilian Hofmann (32), Debrecen VSC Serbien (25.) Marko Arnautovic (37), Roter Stern Belgrad Luka Izderic (19), Radnicki Nis Vereinigte Arabische Emirate (2. AFC West) Adis Jasic (22), Al-Ain Mateo Karamatic (24), Al-Nasr Thailand (4. AFC East) Peter Zulj (31), Burinam United Robert Zulj (33), Burinam United Armin Gremsl (31), Muangthong United Australien (5. AFC East) Andreas Kuen (30), Melbourne City USA (2. CONCACAF): Dominik Fitz (26), Minnesota United Hannes Wolf (26), New York City FC David Schnegg (27), D.C. United In den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Herbst 2025 22 Österreicher, um 5 mehr als im Frühjahr 2025. Thierno Ballo (23), FC Millwall (Leihe), ENG Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth, ENG Andreas Weimann (34), Derby County, ENG Christoph Klarer (25), Birmingham City, ENG Daniel Bachmann (31), Deportivo La Coruna (Leihe), SPA Michael Svoboda (26), FC Venedig, ITA Matthias Braunöder (23), SSC Bari, ITA Stefan Schwab (35), Holstein Kiel, DE Nicolas Kristof (25), SV Elversberg, DE Christoph Kobald (28), Karlsruher SC, DE Benedikt Pichler (28), Hannover 96, DE Florian Micheler (20), Arminia Bielefeld (Leihe), DE Raffael Behounek (28), Willem II, NL Jonas Wendlinger (25), Almere City, NL Luka Reischl (21), ADO Den Haag, NL Nicolas Binder (23), SC Cambuur, NL Jakob Odenahl (24), Uniao Leiria, POR Benjamin Kanuric (22), Leixoes, POR Philipp Wydra (22), Francs Borains, BEL Isa Dayakli, (23), Istanbulspor, TUR Emirhan Acar (20), Bandirmaspor, TUR Abdullah Celik (28), Ankara Keciörengücü, TUR
  5. Ist ein Hobby von mir, danke!
  6. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Frühjahr 2025 In den meisten konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher spielen, endete die Meisterschaft 2024/25 im Mai 2025. Nur in China und den USA ist die Frühjahrsmeisterschaft 2025 die erste Hälfte der Saison, da dort nach dem Kalenderjahr gespielt wird. Der seit Frühjahr 2024 eingeführte Prozentsatz der Einsatzminuten der Spieler (um sich auch zahlenmäßig ein Bild von der tatsächlichen Leistung machen zu können) wird (nur) am Ende der Saison angewendet, also nun in den meisten Ligen: Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Ende Mai 2025) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn nötig) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie Russland, die Slowakei (die beiden Legionäre dort werden aber noch kurz erwähnt, weil die Liga zu Beginn der Saison noch Top-25 war), Slowenien (wir bringen die Statistik von Raul Florucz, weil er schon im Nationalteam spielte), Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Finnland, Litauen, Georgien, und Nordmazedonien, oder auch Indien, B-Ligen wie in Polen, Dänemark, der Schweiz, Kroatien, und/oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen oder den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), Europa League (EL) und Conference League (ConfL) in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga ist in Europa momentan wieder etwas zurückgefallen auf den 13. Rang. Von den 76 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (mit Renner in Thailand, ohne die Legionäre in der Slowakei und Slowenien) kamen in der Frühjahrsmeisterschaft 69 zum Einsatz, das sind um 5 weniger als im Herbst 2024. 38% der beobachteten und eingesetzten Legionäre spielen in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern ist laut IFFHS-Ranking nur die saudi-arabische Liga stärker als die österreichische). In der Meisterschaft 2024/25 schossen die österreichischen Legionäre 96 Tore (einschließlich Halbsaisonen). „Torschützenkönige waren Adrian Grbic und Arnel Jakupovic mit je 9 Toren (wenn man Florucz in Slowenien nicht dazu zählt. Top 6 bei der Einsatzbilanz: Patrick Pentz 94%; Romano Schmid 93%; Philipp Lienhart 91%; Marco Krainz 89%; Dario Maresic 89%; Phillipp Mwene 86%. Im Frühjahr 2025 nicht zum Einsatz kamen: Matthias Braunöder (Como, im Frühjahr gar nicht mehr gefragt, Bilanz: 265/3420 = 8%.) Michael Svoboda (Venedig, im Herbst Stammkraft, dann leider ein Kreuzbandriss im Dezember 2024, Bilanz: 1314/3420 = 38%.) Xaver Schlager (Leipzig, leider eine Verletzung nach der anderen, 181/3060 = 6%.) Pavao Pervan (Wolfsburg, nur noch 3. Tormann, saß im Frühjahr einige Male auf der Bank) Vincent Trummer (Budweis, Kreuzbandriss im November 2024, Bilanz: 1049/3150 = 33%.) Manuel Polster (Lausanne, im Frühjahr kaum noch im Kader, Bilanz: 199/3420 = 6%.) Heinz Lindner (Sion, Zweiertormann, nächstes Jahr in dieser Position in Bern, 180/3420 = 5%.) Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler: Kevin Danso (26), Tottenham Hotspur (Leihe), England (1.): Österreichs mittlerweile (gemeinsam mit Laimer) laut Transfermarkt finanziell wertvollster Spieler ist sozusagen zurück in England, wo er schon in der Jugend und 2019/20 (glücklos) in der PL spielte. Von Lens zu Tottenham im Winter verliehen, wird er offensichtlich nun fix verpflichtet. Der Innenverteidiger hatte eine etwas durchwachsene Frühjahrssaison, auch wegen Verletzungsproblem. In den für ihn noch möglichen 15 Meisterschaftsspielen kam er letztlich auf recht gute 10 Einsätze, 9 von Beginn an, 8x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Tottenham spielte nach Rang 5 im Vorjahr allerdings eine seiner schwächsten Saisonen überhaupt mit Platz 17, In der EL spielte der geborene Steirer in 3 von 7 möglichen Begegnungen, 1x durch und 2x eingewechselt, auch im Finale, das Tottenham gewann und damit die Saison rettete und im nächsten Jahr in der CL spielt. Einer weiteren Verbesserung steht Danso also nichts im Weg. Leistungsbilanz: 843/1350 = 62%. Marko Arnautovic (36), Inter Mailand, Italien (2.): Immer noch ein Starstürmer im Nationalteam, war der Wiener in seiner zweiten Saison bei Inter, diesmal sogar direkt verpflichtet, so eine Art Edeljoker und, wie viele sagen, das aufbauende Element in der Kabine. Aber er kam durchaus zu seinen Einsätzen, im Frühjahr sogar mehr als im Herbst. Gesamt waren es 18 Einsätze in den 38 Runden, davon 13 im Frühjahr), 5x spielte er von Beginn an, 1x durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 13x von der Bank. Er schoss als Mittelstürmer immerhin noch 4 Tore, alle im Frühjahr. In den 7 Spielen der CL, wo Inter das Finale verlor, kam Arnautovic noch zu 2 Einwechslungen (im Achtelfinale). Im Herbst hatte er auch hier ein Tor geschossen. Leider blieb der Verein als 2., nach dem Meistertitel im Vorjahr, ohne Pokal. Arnautovics Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 542/3420 = 16%. Stefan Posch (28), Atalanta Bergamo (Leihe), Italien (2.): Nachdem der Steirer bei Bologna ganz plötzlich nicht mehr gefragt war, wurde er zum (etwas stärkeren) Atalanta verliehen. Hier als Innenverteidiger gleich gesetzt, fiel er leider mit einer schwierigen Muskelverletzung nach vier Runden aus und kam erst im letzten Saisonspiel wieder zum Einsatz. Gesamt waren es somit in der Meisterschaft 5 Einsätze in für ihn möglichen 15 Runden, 4x von Beginn an 3x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. In den für ihn möglichen zwei Spielen der CL (Zwischenrunde ausgeschieden) spielte er beide Male, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht. Atalanta erreichte als 3. (Vorjahr 4,) wieder klar die kommende CL. Es ist offenbar noch umklar, ob Atalanta die Kaufoption für Posch zieht. Es wäre wichtig für das Nationalteam, wenn er weiter bei einem guten Klub spielen kann. Einsatzbilanz: 389/1350 = 29%. Valentino Lazaro (29), FC Turin, Italien (2.): Es war die dritte Saison für den Steirer bei den Turinern, die zweite nach mehreren Jahren als Leihspieler in vier Ländern. Er war ein wichtiger Kaderspieler, der vielfältig im Mittelfeld einsetzbar, in der Regel von Beginn an spielte, zuletzt meist auf der rechten Seite. Im Frühjahr bekam er weniger Spielminuten, teilweise auch wegen einer Verletzung. Gesamt waren es 33 Spiele in 38 Runden, 26x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 17x ausgewechselt und kam 7x von der Bank. Tore schoss Lazaro heuer keine, aber gab 7 Torvorlagen. Torino erreichte heuer den wohl eher enttäuschenden 11. Platz (Vorjahr 9.). Lazaros Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist noch ungewiss. Einsatzbilanz: 2319/3420 = 68%. Flavius Daniliuc (24), Hellas Verona (Leihe), Italien (2.): Vom Zweitligist Salernitana für ein Jahr hierher verliehen, konnte der auch noch im Blickfeld des Nationalteams stehende Innen- und manchmal Rechtsverteidiger weiter Erstliga-Fußball spielen. Leider war er immer seltener in der Startelf, je länger die Saison lief. Gesamt waren es 18 Einsätze in für ihn möglichen 36 Runden, je 9x von Beginn an (4x durchgespielt, 5x rausgenommen) und ausgewechselt. Hellas kämpfte als 14. heuer lange gegen den Abstieg (Vorjahr 13.). Leider muss man sagen, dass diese Saison wohl eher ein Rückschritt für den Wiener war. Seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 1003/3240 = 31%. David Alaba (33), Real Madrid, Spanien (3.): Österreichs wohl für alle Zeiten erfolgreichster Klubfußballer erlebt seit dem Dezember 2023 mit seinem Kreuzbandriss erstmals einen schweren Rückschlag in seiner Karriere. Er hat sich davon nur unzureichend erholt und spielte erst im Frühjahr 2025 einige Spiele, in denen er keine starke Leistung beim Verein bringen konnte, bevor er sich wieder verletzte, diesmal war es ein Meniskusriss. Gesamt kam der als Innenverteidiger eingesetzte Wiener auf 7 Einsätze in den 38 Runden, alle im Frühjahr, 4x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, je 3x aus- und eingewechselt. In den 8 Frühjahrsspielen in der CL spielte er 5x, 2x von Beginn an und aus- 3x eingewechselt (im Viertelfinale ausgeschieden). Vorjahresmeister Real holte noch dazu heuer als 2. und auch sonst keinen Titel. Alaba hat noch 1 Jahr Vertrag, aber es ist unklar, ob er bei Real bleiben wird. Einsatzbilanz: 316/3420 = 9%. Florian Grillitsch (29), Real Valladolid (Leihe), Spanien (3.): Bei Hoffenheim plötzlich nach Trainerwechsel nicht mehr gefragt, fand der Niederösterreicher im Winter per Leihe bei dem spanischen Aufsteiger und leider auch Prügelknaben, der dann als klar Letzter wieder abstieg, einen neuen Verein für das Frühjahr. Das ist wohl auch wichtig gewesen um die Nationalteam-Chance zu erhalten. In Valladolid war er wenigstens ein wichtiger Kaderspieler und stand in der Mehrzahl der Spiele auch in der Startelf, auf verschiedenen Positionen im Mittelfeld. Gesamt waren es 13 Einsätze in für ihn möglichen 16 Runden, 7x von Beginn an, aber nur 1x durchgespielt sowie je 6x aus- und eingewechselt. Befriedigend ist die Situation für Grillitsch nicht, denn Hoffenheim wird ihn wohl nicht zurückwollen, seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 622/1440 = 43%. Konrad Laimer (28), Bayern München, Deutschland (4.): Österreichs derzeit (mit Danso) monetär wertvollster Legionär, ist in der Bundesliga mit den Bayern nach Rang 3 im Vorjahr wieder Meister geworden und er hat sich vor allem im Frühjahr in seiner zweiten Saison wieder zu einem Stammspieler entwickelt. Und zwar nach einer Umstellung vom Mittelfeldspieler zum rechten Verteidiger, an die er sich erst gewöhnen musste. Im Frühjahr stand der Salzburger dann mit zwei Ausnahmen immer in der Startelf des Meisters. Gesamt waren es somit 29 Einsätze in den 34 Runden, 19x von Beginn an, 12x durchgespielt, 7x eingewechselt, 10x von der Bank gekommen. Und er schoss 2 Tore (eines im Frühjahr). In den 8 Spielen im Frühjahr in der CL (Viertelfinale ausgeschieden) kam Laimer auf 6 Einsätze, immer von Beginn an, 2x durchgespielt und 4x ausgetauscht. Er hat noch 2 Jahre Vertrag in München. Insgesamt hat Laimer wieder gezeigt, dass er derzeit einer der besten und erfolgreichsten Österreicher ist. Einsatzbilanz: 1697/3060 = 55%. Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Es war die zweite Saison für den schon routinierten zentralen Mittelfeldspieler in Dortmund. Im Frühjahr gab es für ihn wegen einer mehrwöchigen Verletzung einen Rückschlag, aber insgesamt zählte er doch zu den Stammkräften, wenn auch nicht immer unumstritten.. Der Oberösterreicher kam auf 26 Einsätze in den 34 Runden, 18x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde auch 9x ausgewechselt und kam 8x von der Bank. Dortmund schaffte als 4. (Vorjahr 5.) In der letzten Runde schoss er auch 1 Tor. In der CL (ausgeschieden im Viertelfinale) spielte er in 5 der 8 Spiele im Frühjahr, 4x durch und wurde 1x ausgewechselt, fehlte meist nur verletzt. Sabitzer, der noch 2 Jahre Vertrag hat, gehört weiterhin zu Österreichs Top-Legionären. Leistungsbilanz: 1616/3060: 53% Junior Adamu (24), SC Freiburg, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Freiburg verlief für den geborenen Nigerianer eindeutig besser als die erste, aber zumindest das Frühjahr dann doch etwas durchwachsen, wo er weniger spielte als im Herbst. Gesamt kam er aber doch auf 25 Einsätze in 34 Runden, gute 19x von Anfang an, spielte allerdings nur 4x durch (1x im Frühjahr), wurde 15x aus- und 6x eingewechselt. 2 geschossene Tore (beide im Herbst) sind für einen Mittelstürmer auch nicht gut. Aber Adamu scheint sich weiter durchbeissen zu wollen. Vertragslängen werden bei Freiburg seit einiger Zeit nicht bekannt gegeben. Einsatzbilanz: 1554/3060 = 51% Michael Gregoritsch (31), SC Freiburg, Deutschland (4.): Im Nationalteam Stammspieler, war die dritte Saison des Mittelstürmers in Freiburg leider seine schwächste. Die meiste Zeit war er Ersatzspieler (oft auch hinter Adamu), war auch verletzt und krank. Gesamt kam der Steirer auf 20 Einsätze in 34 Runden, nur 5x von Beginn an, nur1x im Frühjahr, wobei er dieses Spiel durchspielte, 4x ausgewechselt wurde und 15x von der Bank kommen musste, auch öfters auf der Bank blieb. Gregoritsch schoss auch nur 2 Tore, eines im Frühjahr. Er hat noch ein Jahr Vertrag, aber es gibt Berichte, dass er wechseln soll. Einsatzbilanz: 631/3060 = 21%. Philipp Lienhart (28), SC Freiburg, Deutschland (4.): Seit 2017/18(!) bei den Breisgauern, ist der Innenverteidiger schon so etwas wie „Mr. Freiburg“. Und er ist nach wie vor eine absolute Stammkraft. Der Niederösterreicher fehlte nur zweimal krank, spielte die übrigen 32 von 34 Runden, davon 31x von Beginn an, 28x durch, wurde 3x ausgewechselte (1x im Frühjahr) und 1x eingetauscht, Und er machte auch heuer 1 Tor (im Herbst). Freiburg startete im Frühjahr noch eine Aufholjagd, verpasste als 5. die CL knapp, spielt nächste Saison in der EL, was aber gegenüber Rang 10 im Vorjahr ein großer Fortschritt ist. Lienharts Vertragsdauer ist auch unbekannt. Er ist jedenfalls einer der besten Verteidiger Österreichs. Einsatzbilanz: 2771/3060 = 91%. Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die zweite Saison als Rückkehrer zu Mainz verlief für den hier als linker Mittelfeldspieler eingesetzten Wiener mit teils kenianischen Wurzeln ganz hervorragend. Er war nur je einmal verletzt und gesperrt (im Frühjahr), spielte sonst in allen 32 von 34 Runden von Beginn an, 17x durch und wurde (im Frühjahr öfter) 15x ausgewechselt. Er schoss auch (im Frühjahr) 1 Tor und gab 5 Torvorlagen (eine im Frühjahr). Somit trug Mwene viel dazu bei, dass sich der FSVals 6. wieder für einen internationalen Bewerb qualifizieren konnte, nachdem man im Vorjahr nur 13. war. Er hat noch 1 Jahr Vertrag. So ist er jedenfalls auch für das Nationalteam wertvoll. Einsatzbilanz: 2618/3060 = 86%. Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die erste Legionärssaison für den talentierten ursprünglich rechts in der Defensive eingesetzten Kärntner bei diesem recht starken Verein, und während er sich noch nicht in die Stammelf spielen konnte, kam er im Frühjahr, vor allem gegen Ende der Saison zu regelmäßigen Einsätzen, wobei er auf mehreren Positionen im Mittelfeld probiert wurde. Gesamt waren es 15 Einsätze in den 34 Runden (10 im Frühjahr), 2x von Beginn an (beide im Frühjahr) und jeweils ausgewechselt und 13x kam er von der Bank. Veratschnig hat noch bis 2028 Vertrag und hat sicher das Talent sich weiter zu entwickeln. Einsatzzeit: 358/3060 = 12%. Christoph Baumgartner (25), RB Leipzig, Deutschland (4.): Wie schon im Herbst verlief auch das Frühjahr für den offensiven Mittelfeldspieler, der im Nationalteam so eine wichtige Rolle spielt, bei den Leipzigern durchwachsen, jedenfalls schlechter als die erste Saison. Er kam zwar auf gute 31 Einsätze in 34 Runden (dreimal fehlte er im Frühjahr), aber doch nur 18x von Beginn an, spielte 7x durch (dreimal im Frühjahr), wurde 11x aus- und 13x eingewechselt. Er schoss (nur) 2 Tore (eines im Frühjahr) und gab eine Torvorlage. In den letzten 2 Spielen der CL-Gruppenphase (ausgeschieden) spielte er jeweils von Beginn an und wurde ausgewechselt. Dazu verpasste Leipzig als 4. des Vorjahres als 7. heuer sogar alle internationalen Bewerbe in der nächsten Saison. Der Niederösterreicher hat noch Vertrag bis 2028, sollte sich aber wieder steigern. Einsatzbilanz: 1609/3060 = 53%. Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Leipzig verlief für den defensiven Mittelfeldmotor, der hier auch als Innenverteidiger zum Einsatz kam, gerade im Frühjahr durchaus erfolgreich. Er kam auf gute 30 Einsätze in 34 Runden, im Frühjahr spielte der Salzburger immer. Er stand 20x in der Startelf, spielte 15x durch, wurde nur 5x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. In den letzten 2 Spielen in der CL spielte er jeweils von Beginn an, 1x durch, 1x ausgewechselt. Wäre die Leistung des Vereins nicht insgesamt enttäuschend gewesen, könnte man von einer guten Saison für Seiwald sprechen, der ja auch im Nationalteam Stammspieler ist. Auch er hat noch bis 2028 Vertrag. Einsatzbilanz: 2080/3060 = 68%. Marco Friedl (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Schon seit Jänner 2018 bei den Bremern gehört der Innenverteidiger zu den vereinstreuesten Spielern und ist daher folgerichtig Kapitän. Einige Runden war er verletzt und rot gesperrt, ansonsten ist der Tiroler auch die gesamte heurige Saison wieder unumschränkter Stammspieler. In den 34 Runden kam Friedl auf 26 Einsätze, 25x von Beginn an, spielte 20x durch, wurde 3x aus- und 1x eingewechselt und gleich 2x ausgeschlossen. Aber gerade in der letzten Meisterschaftsphase lief er wieder zu Hochform auf. Somit wurde Friedls Vertrag auch bis 2028 verlängert. Werder schaffte heuer immerhin Rang 8. Einsatzbilanz: 2164/3060 = 71%. Marco Grüll (26), Werder Bremen, Deutschland (4.): Die erste Legionärssaison für den auf mehreren Positionen eingesetzten Stürmer war dies in Bremen. Immerhin war er fester Bestandteil des Teams, wenn auch nicht in der Mehrzahl der Spiele von Anfang an eingesetzt. Gesamt kam der Salzburger, ganz gut verteilt auf beide Saisonhälften auf 30 Einsätze in den 34 Runden, 13x von Beginn an, spielte aber nur 1x durch, wurde 12x aus- und 13x eingewechselt (und da 1x wieder ausgetauscht). Grüll schoss 3 Tore, zwei davon im Frühjahr. Er ist nun auch schon teilweise Bestandteil der Nationalmannschaft. Der Vertrag geht offenbar bis 2027, er wird aber weitere Fortschritte machen müssen. Einsatzbilanz: 1180/3060 = 39%. Romano Schmid (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Steirer ist möglicherweise der Spieler der Saison aus österreichischer Sicht. Er hat sich in der nun schon fünften Saison an der Weser zu einem richtigen Mittelfeldregisseur, der vor allem im Frühjahr auch starke Torgefahr ausstrahlte, entwickelt. Schmid spielte in 32 der 34 Runden, immer von Beginn an, spielte 20x durch, wurde 12x, meist erst in den letzten Minuten, ausgewechselt, fehlte nur 2x verletzt/krank. Und er schoss 5 Tore (4 im Frühjahr), und gab ebenso viele Torvorlagen. Schmids Vertrag wurde in dieser Saison auf unveröffentlichte Zeit verlängert, aber es ist kein Wunder, dass offenbar englische und italienische Vereine um ihn werben. Einsatzbilanz: 2846/3060 = 93%. Stefan Lainer (32), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Nach seiner Krebserkrankung seit der Frühjahrssaison 2024 wieder voll im Kader der Gladbacher integriert, ist der Salzburger in dieser Saison, seiner bereits sechsten bei diesem Verein, doch eher ein Ergänzungsspieler gewesen. Der Rechtsverteidiger kam auf 21 Einsätze in den 34 Runden, nur 6x von Beginn an (immerhin viermal im Frühjahr), dabei spielte er 5x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, aber musste 15x von der Bank kommen. Er machte auch im Frühjahr 1 Tor. Mönchengladbach wurde heuer als leichte Verbesserung 10. (im Vorjahr 14.) Lainer hat noch Vertrag bis 2026, aber es gibt Gerüchte über eine Rückkehr nach Österreich. Einsatzbilanz: 744/3060 = 24%. Kevin Stöger (31), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Der Wechsel aus Bochum war sicher in dem Sinne richtig, dass sein vorheriger Verein heuer abgestiegen ist, aber was seine Einsatzminuten betrifft, musste der Mittelfeldregisseur doch Abstriche machen, vor allem in der Mitte der Saison. Gegen Beginn und Ende lief es besser. Gesamt kam er aber doch auf 31 Einsätze in den 34 Runden, 7x durchgespielt, sowie 9x aus- und doch 15x eingewechselt. Der Oberösterreicher schoss 3 Tore (1 im Frühjahr) und gab 4 Torvorlagen. Vertrag gab man Stöger bis 2027, aber man hat das Gefühl, dass sich der Verein und er selbst (auch wegen einer Chance für das Nationalteam) mehr erwarten. Einsatzbilanz: 1544/3060 = 50%. Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Es war die bereits dritte Saison für den immer noch jungen, hochtalentierten Niederösterreicher in Wolfsberg. Persönlich gab es für ihn im Frühjahr eine kleine Steigerung. Er kam auf 29 Einsätze in den 34 Runden, immerhin 22x von Beginn an, er spielte aber nur 4x durch, wurde doch 18x ausgetauscht und 7x eingewechselt, wobei er da dann auch gleich ausgeschlossen wurde. Der offensive Mittelfeldspieler fehlte nur gesperrt oder verletzt/krank. Er schoss 3 Tore (alle im Frühjahr) und gab 3 Vorlagen. Der Verein erreichte nach Rang 12 im Vorjahr auch heuer nur den enttäuschenden 11. Platz. Um Wimmer, der Vertrag bis 2027 hat, gibt es Wechselgerüchte, etwa nach England, wo er vielleicht noch besser zur Geltung kommen könnte. Einsatzbilanz: 1782/3060 = 58%. Leopold Querfeld (21), Union Berlin, Deutschland (4.): Das erste Jahr des aufstrebenden jungen Innenverteidigers als Legionär, und nach einer Anlaufzeit hat er sich immer mehr in die Startelf und war spätestens seit März Stammspieler bei der Union. Somit kam der Wiener auf 27 Einsätze in den 34 Runden, 17x von Beginn an (davon 13x im Frühjahr!), er spielte 14x durch, wurde nur 3x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. Und er machte im Frühjahr auch noch 2 tolle Tore und gab 2 Torvorlagen. Es sieht danach aus, dass der Durchbruch schon gelungen ist. Die Vertragslaufzeit wird auch bei den Berlinern nicht bekannt gegeben. Einsatzbilanz: 1742/3060 = 57%. Christopher Trimmel (38), Union Berlin, Deutschland (4.): Österreichs Fußballphänomen, natürlich ältester und vereinstreuester Legionär – seit 2014 – hat auch heuer wieder seine Leistung gebracht und eine gute Saison abgeliefert, sodass der Vertrag noch einmal verlängert wurde. In den heurigen 34 Runden kam der Burgenländer auf 26 Einsätze, gute 20 davon von Beginn an, er spielte über die Saison verteilt 11x durch, wurde 9x aus- und 6x eingewechselt, gab auch im Frühjahr 3 Torvorlagen. Eingesetzt wurde er wieder meist im rechten Mittelfeld oder als Rechtsverteidiger. Wenn Trimmel von Beginn an spielte, war er natürlich Kapitän. Die Berliner schafften allerdings wieder nur den 13. Rang (Vorjahr 12.). Einsatzbilanz: 1743/3060 = 57%. David Nemeth (24), FC St. Pauli, Deutschland (4.): Fast überraschend wurde der Burgenländer vom Aufsteiger in die Bundesliga für sein drittes Jahr bei den Hamburgern mitgenommen, obwohl er in der Vorsaison (auch wegen Verletzungen) kaum spielte. Nachdem er in der Herbstsaison auch lange auf der Ersatzbank verweilen mußte, rutschte der Innenverteidiger Ende November in die Startformation – und blieb dort bis Saisonende, also spielte im Frühjahr immer von Beginn an. Gesamt waren es somit 24 Einsätze in 34 Runden, immer von Anfang an, er spielte 19x durch und wurde nur 5x ausgewechselt. Nemeth trug somit einiges dazu bei, dass St. Pauli als 14. den Klassenerhalt schaffte. Er hat noch ein Jahr Vertrag und ist klar am aufsteigenden Ast. Einsatzbilanz: 2142/3060 = 70%. Florian Micheler (20), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der seit 2021 in Hoffenheim ausgebildete Tiroler durfte in dieser Saison im Herbst 1x in der Meisterschaft und im Frühjahr 2x in EL, als man noch in der Gruppenphase ausschied, als Einwechselspieler in die erste Mannschaft hineinschnuppern. Danach verlor der Mittelfeldspieler, der noch ein Jahr Vertrag hat, wieder den Anschluss an den A-Kader und wird sich neu beweisen müssen. Einsatzbilanz 31/3060 = 1%. Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Als scheinbar aufstrebender Star in die deutsche Bundesliga zu diesem ebenso scheinbar starken Team von Meister Sturm Graz verpflichtet, hatte der Oberösterreicher zunächst auch einen guten Start und schien Stammspieler zu werden. Aber seine Leistungen (wie der der gesamten Mannschaft) ließen doch zu wünschen übrig, sodass er im Frühjahr immer mehr auf die Ersatzbank geriet und dann auch noch von Krankheit und einer längeren Verletzung gehandicapt war. Meist defensiv auf der linken Seite eingesetzt kam Prass so auf 23 Einsätze in 34 Runden, immerhin 19x von Beginn an (aber nur 4x im Frühjahr), er spielte 7x durch, wurde 12x ausgewechselt und kam 4x von der Bank. Dazu entging Hoffenheim heuer als 15. nur knapp dem Abstieg, war im Vorjahr noch 7. Prass hat Vertrag bis 2028, kann sich sicher noch weiterentwickeln. Einsatzbilanz: 1571/3060 = 51%. Mathias Honsak (28), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Es ist das erste Jahr für den Wiener bei dem Vorjahrs-Überraschungs-8. gewesen. Meistens in seiner Lieblingsposition als Linksaußen eingesetzt, hat er durchaus eine tragende Rolle gespielt, wurde allerdings zweimal durch Verletzungen zurückgeworfen, fehlte deshalb fünf Runden hintereinander im Frühjahr. Gesamt waren es 24 Einsätze in den 36 Spielen (einschließlich Relegation), er spielte 14x von Beginn an. Je 7x durch und ausgewechselt, und er kam 10x von der Bank, und er schoss gute 7 Tore, darunter 2 besonders wichtige im Abstiegs-Playoff. Seine ansteigende Form brachte ihm nun sogar eine Berufung ins Nationalteam. In den letzten 2 Spielen der ConfL (ausgeschieden in der Zwischenrunde) wurde Honsak 2x eingewechselt. Heidenheim hat heuer nur knapp als 16. über die Relegation die Liga gehalten. Honsak hat noch Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 1330/3240 = 41%. Benedikt Pichler (27), Holstein Kiel, Deutschland (4.): Die vierte Saison in Kiel, nun die erste in der ersten deutschen Bundesliga, verlief zu Beginn recht erfolgreich für den Mittelstürmer, der aber zunehmend Richtung Ersatzbank gehen müsste und im Frühjahr dann kaum noch eine Rolle spielte, nur noch zu 4 Kurzeinsätzen kam. Zusätzlich plagte sich der Salzburger mit Verletzungen. Gesamt waren es dann 18 Einsätze in den 34 Runden, 7x von Beginn an (nur im Herbst), 5x durchgespielt, 2x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch leider keine Tore. Die Kieler sind als 17. und Vorletzter obendrein wieder abgestiegen. Pichler hätte noch 2 Jahre Vertrag, aber wird den Verein wohl eher verlassen. Einsatzbilanz: 778/3060 = 25%. Gernot Trauner (33), Feyenoord Rotterdam, Niederlande (6.): Der routinierte Innenverteidiger hat nun schon seine vierte Saison bei Feyenoord absolviert. Und während er doch verletzungsanfällig ist, sind seine Leistungen weiterhin anerkannt bei seinem Verein und in zwei Begegnungen im Frühjahr war er sogar Kapitän. Der Oberösterreicher konnte im Frühjahr auch öfter eingesetzt werden als im Herbst, insgesamt waren es in den 34 Runden der Meisterschaft 19 Begegnungen für ihn (12 im Frühjahr), 16x von Beginn an, 13x durchgespielt, je 3x aus- und eingewechselt, fehlte im Frühjahr nur wegen Blessuren und einmal gesperrt. In den 6 Frühjahrsspielen der CL (Achtelfinale ausgeschieden) spielte Trauner 3x, 2x durch, 1x eingewechselt. Feyenoord schaffte heuer als 3. wenigstens wieder die CL-Quali, im Vorjahr war man allerdings 2. Trauner hat noch ein Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1393/3060 = 45%. Darijo Grujcic (26), Fortuna Sittard, Niederlande (6.): Der Sprung in die niederländische Eredivisie war für den Vorarlberger sicher ein gelungener Transfer, doch leider ist er in Sittard, wenn überhaupt, nur ein Ergänzungsspieler für die letzten Minuten. In den 34 Runden kam der Innenverteidiger auf 14 Einsätze, 2x von Beginn an und durchgespielt (einmal im Frühjahr), 12x von der Bank, also in der Mehrzahl der Meisterschaftsrunden gar nicht eingesetzt. Die Einsatzbilanz ist entsprechend schwach. Sittard wurde heuer 11 (Vorjahr 10.). Grujcis hat noch ein Jahr Vertrag, wir werden sehen, ob er sich halten oder steigern kann. Einsatzbilanz: 265/3060 = 9%. Leo Greiml (23), NAC Breda, Niederlande (6.): Nach zwei schweren Kreuzbandverletzungen, die praktisch seine Karriere bei Schalke 04 verhinderten, konnte der Innenverteidiger bei diesem Aufsteiger in die Eredivisie neu durchstarten und sich auch voll durchsetzen und zu einer Stütze werden. Der Niederösterreicher spielte von Beginn an immer in der Startelf, insgesamt dann in 29 der 34 Runden, 27x durch, wurde allerdings 2x ausgeschlossen und fehlte drei Mal rot gesperrt. Greiml machte auch (noch im Herbst) 2 Tore. Im Frühjahr gab es für den NAC noch einen kleinen Rückfall auf Rang 15, aber letztlich den sicheren Klassenerhalt. Greiml ist anerkannt, sein Vertrag wurde bis 2027 verlängert. Einsatzbilanz: 2588/3060 = 85%. Raffael Behounek (28), Willem II, Niederlande (6.): Mit den Tilburgern aufgestiegen, hat der Wiener heuer als Stammspieler in der Innenverteidigung ein Jahr in der Eredivisie verbracht. Leider reichte es nach einer katastrophalen Rückrunde nicht zum Klassenerhalt. 16. von 18 und im Relegations-Finale verloren. Behouneks persönliche Bilanz ist sehr gut: In 38 Spielen (einschließlich Relegation) kam er auf 35 Einsätze und das immer von Beginn an. Er spielte 32x durch und wurde nur ganze 3x ausgewechselt. Ob Behounek nun mit dem Verein, wo er noch ein Jahr Vertrag hat, wieder in die zweite Liga zurückgeht, erscheint fraglich. Einsatzbilanz: 3144/3450 = 91%. Jonas Wendlinger (24), Almere City, Niederlande (6.): Bei Ried in der 2. Liga nicht mehr gefragt, durfte der sicher talentierte Tormann bei Almere als Nummer 2 seine Chance suchen (quasi als Ersatz für Sahin-Radlinger). Doch diese bekam er erst in der letzten der 34 Runden durch Einwechslung in der Schlussphase, als der enttäuschende Abstieg des Vereins als 18. (Vorjahr 13.) und Letzter längst feststand. Der Tiroler hat noch ein Jahr Vertrag, vielleicht bekommt er ja in der 2. Liga eine Chance. Einsatzbilanz: 9/3060 = <1. Felix Bacher (24), Estoril Praia, Portugal (7.): Die erste A-Liga-Legionärssaison, in der recht starken portugiesischen Liga, brauchte der Tiroler doch etwas Zeit sich in die Mannschaft zu spielen. Aber seit Runde 11 ist er als Innenverteidiger dabei und gleich in der Startelf gesetzt, spielte seither immer durch, fehlte dann nur in einer Runde. Gesamt waren es 23 durchgespielte Begegnungen in 34 Runden. Und er machte sogar 2 Tore. Somit hat sich der Wechsel zu diesem Mittelständler – heuer als 8. Vorjahr nur 13. - aus einer Kleinstadtnahe Lissabon voll ausgezahlt, weitere Karriereschritte erscheinen möglich, obwohl der Vertrag bis 2028 verlängert wurde. Einsatzbilanz: 2070/3060 = 68%. Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk, Belgien (8.): Es war ein interessanter Wechsel des jungen Wieners zu diesem Spitzenklub in der recht starken belgischen Liga. Anfangs schon oft in der Startelf, ist seine Saison letztlich gemischt, aber er ist zumindest ein wichtiger Bestandteil des Kaders. Gesamt kam der defensive Mittelfeldspieler auf 27 Einsätze in den 40 Runden (einschließlich Champions-Playoff), 18x von Beginn an, er spielte 8x durch, wurde 10x aus- und 9x eingetauscht. Er schoss (im Herbst) 1 Tor. Sattlberger hat sicherlich Potential seinen Weg zu machen. Genk gab ihm einen langen Vertrag bis 2029. Der Verein spielte lange um den Titel mit, erreichte schließlich Rang 3 (Vorjahr 5.) und die EL-Quali. Einsatzbilanz 1546/3600 =43%. Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko, Tschechien (9.): Seit eineinhalb bei diesem unberechenbaren Klub aus der „mährischen Slowakei“, hat sich der Mittelstürmer, der sich bei mehreren Auslandsstationen nie so recht durchsetzen konnte, nach einem schwachen Herbst zumindest als Edeljoker in die Mannschaft spielen. Gesamt waren es 21 Einsätze in den 35 Runden (einschließlich Abstiegs-Playoff), wobei er im Frühjahr mit einer Ausnahme immer zum Einsatz kam, 7x von Beginn an 2x durch, 5x ausgewechselt und er kam 14x von der Bank. Die Torquote ist mit 3 (1 im Frühjahr) allerdings schwach. Slovacko, im Vorjahr noch 9., entkam als 13. von 16 Teams wenigstens dem Abstieg. Kvasina hat noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 902/3150 = 29%. Yusuf Demir (22), Galatasaray, Türkei (10.): Nachdem er im letzten Jahr verliehen war, versuchte der, man muss es sagen, ehemalige Jungstar das dritte Jahr seines Vertrages, der an sich noch ein weiteres Jahr geht, wieder bei Galatasaray zu absolvieren. Leider kam der geborene Wiener auch heuer kaum vom Fleck. 8 Einsätze (je 4 im Herbst und Frühjahr) in 36 Meisterschaftsspielen sind einfach sehr wenig. Er spielte, im offensiven Mittelfeld oder als Rechtsaußen eingesetzt, nur 1x von Anfang an und durch (in der letzten unbedeutenden Runde), wurde 7x eingewechselt. Immerhin durfte Demir mit dem Verein den Meistertitel (wie im Vorjahr geholt) und sogar das Double mit dem Cupsieg feiern. In den 4 Frühjahrsspielen der EL (ausgeschieden in der Zwischenrunde) durfte Demir immerhin auch jedes Mals als Einwechselspieler ran. Seine Zukunft erscheint ungewiss. Einsatzbilanz: 149/3240 = 5%. Muhammed Cham (24), Trabzonspor, Türkei (10.): Nach dem Abstieg in Frankreich etwas überraschend in die Türkei gewechselt, immerhin zu diesem vermeintlichen Topteam (Vorjahr 3.), mit dem er aber heuer nur Rang 7 erreichte. Der geborene Wiener ist hier aber immerhin voll in den Kader integriert gewesen und hat in knapp der Hälfte der Spiele auch begonnen. Gesamt waren es 31 von möglichen 35 Einsätzen für den offensiven Mittelfeldspieler, 14x in der Startelf, 5x durchgespielt, 9x aus- und doch auch nur 17x eingewechselt.Er schoss aber gute 5 Tore (2 im Frühjahr) und gab sogar 10 Assists, war also ein glänzender Vorbereiter. Cham ist weiter im Fokus des Nationalteams. In Trabzon hat man ihm einen langen Vertrag bis 2028 gegeben. Einsatzbilanz: 1546/3150 = 49% Can Keles (23), Kasimpasa (Leihe) Türkei (10.): Wahrscheinlich fühlte sich die Leihe vom prominenteren Istanbuler Verein Besiktas zu Kasimpasa für den geborenen Wiener ein wenig wie Abschieben ab, aber er stand im Herbst eher am Abstellgleis. Hier ist zwar auch eher Einwechselspieler, aber immerhin Edeljoker, fehlte nur in einem Spiel im Frühjahr. In der Regel Rechtsaußen oder flexibel anders offensiv eingesetzt, kam er auf 16 Einsätze in den für ihn möglichen 17 Runden, 5x von Beginn an, gerade gegen Ende der Meisterschaft, 2x durchgespielt, 3x (in den letzten Minuten) aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore und gab 3 Assists. Der Verein, im Vorjahr 5., schaffte heuer nur Rang 10. Es scheint unwahrscheinlich, dass Keles nun bei Besiktas noch eine Chance bekommt. Einsatzbilanz: 699/1530 = 46%. Stefan Schwab (34), PAOK Saloniki, Griechenland (12.): Der sehr routinierte defensive und zentrale Mittelfeldspieler ist auch ein vereinstreuer Mensch, der immerhin seine fünfte Saison in Thessaloniki absolviert hat und folgerichtig, wenn von Beginn an im Einsatz, heuer auch Kapitän war. Das war allerdings je länger die Meisterschaft dauerte seltener der Fall, gerade in der Playoff-Runde um die Meisterschaft sammelte er wenig Einsatzminuten. Gesamt kam der Salzburger aber doch auf 28 Einsätze in den 32 Runden, 17x von Beginn an, er spielte 7x durch (nur 1x im Frühjahr, wurde 10x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch 5 Tore (nur 1 im Frühjahr). PAOK, im Vorjahr Meister, spielt heuer als 3. vermutlich in der EL. Dort spielte Schwab in den 4 Spielen des Frühjahrs (ausgeschieden in der Zwischenrunde) 3x von Beginn an, 2x durch und 1x ausgewechselt, und kam 1x von der Bank und schoss auch hier 1 Tor. Schwabs Vertrag läuft aus, er möchte sich alle Optionen offen halten. Einsatzbilanz: 1457/2880 = 51%. Peter Michorl (30), Atromitos Athen, Griechenland (12.): Mit 30 in seiner ersten Legionärssaison bei einem griechischen Mittelständler, verlief die Spielzeit nach recht gutem Start insofern problematisch, als er sich am Ende der Herbstsaison eine sechswöchige Fußverletzung zuzog. Danach kämpfte sich der offensive Mittelfeldspieler durchaus wieder zurück, wechselte zwischen Startelf und Bank. Gesamt kam er auf gute 25 Einsätze in den 32 Runden (fehlte also nur während der Verletzung), 12x von Beginn an, spielte aber nur 1x (im Herbst) durch, wurde 11x aus- und 13x ein (und da auch einmal wieder verletzt aus-)gewechselt. Und er schoss (im Frühjahr) 1 Tor. Atromitos wurde 7. (Vorjahr 8.). Der Wiener hat noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1046/2880 = 36%. Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian, Schottland (14.): Der Burgenländer hat es sich durch den Wechsel im Winter aus Schweden zu dem schottischen Traditionsklub sicherlich verbessert und stand als Innenverteidiger auch rasch in der Startelf. Doch als man das Meister-Playoff verpasste, wurde er plötzlich für die letzten 5 Spiele auf die Ersatzbank verbannt. Gesamt kam er somit auf 9 Einsätze in für ihn möglichen 15 Begegnungen, 8x von Beginn an 7x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch ein Tor. Rang 7 im Unteren Playoff ist für die Edinburgher natürlich enttäuschend nach Rang 3 im Vorjahr. Steinwender hat an sich noch bis 2028 Vertrag, es ist unklar, ob man mit ihm zufrieden ist oder nicht. Einsatzbilanz: 709/1350 = 52%. Oluwaseun Adewumi (20), FC Dundee (Leihe), Schottland (14.): Ein Versprechen für die Zukunft wurde der offensiv vielfältig einsetzbare Wiener von Zweitligist FAC an das englische Burnley abgegeben, der Adewumi gleich an den schottischen Erstligisten hier verlieh. Im großen und ganzen hat er seine Chance genutzt, stand vor allem im Frühjahr öfters in der Startelf. Gesamt waren es gute 28 Einsätze in für ihn möglichen 35 Runden, 20x von Beginn an (14x im Frühjahr), er spielte 5x durch, wurde 15x ausgetauscht und kam 8x von der Bank. Und er schoss 4 Tore (2 im Frühjahr und gab 5 Vorlagen. Dundee entgeht als 10. von 12 dem Abstieg, war aber im Vorjahr 6. im oberen Playoff. Burnley holt Adewumi nach dem Aufstieg in englische PL zurück, es ist aber unklar, ob er nicht noch einmal verliehen wird. Einsatzbilanz: 1721/3150 = 55%. Sven Sprangler (30), FC St. Johnstone, Schottland (14.): Die zweite Saison in schottischen Perth verlief für den defensiven Mittelfeldspieler und später auch Innenverteidiger persönlich eigentlich großartig, er stand nach wenigen Runden und dann im Frühjahr fast immer in der Startformation. Gesamt waren es 33 Einsätze in den 38 Runden, tolle 30x von Beginn an und 24x durchgespielt, nur 6x aus- und 3x eingewechselt. Im Frühjahr war der Steirer sogar oft Kapitän. Freilich wird diese Bilanz ordentlich getrübt, wenn der Verein dann als 12. und Letzter (Vorjahr 10.) absteigen muss. Spranglers Vertrag läuft aus, er wird wohl wechseln. Einsatzbilanz: 2718/3420 = 79%. Patrick Pentz (28), Bröndby IF, Dänemark (16.): Der Tormann hat die zweite Saison bei dem dänischen Topteam aus Kopenhagen absolviert, die erste als Vollmitglied ohne Leihe. Nach eigenen Aussagen fühlt er sich hier sehr wohl, auch weil er offenbar die unumstrittene Nummer 1 ist, was auch seine Chancen im Nationalteam intakt hält. In den 32 Spielen samt Meister-Playoff stand er in 30 Runden am Spielfeld und in der Startelf, spielte 29x durch und wurde halt 1x in den letzten Minuten ausgeschlossen, fehlte nur zweimal (davon einmal gelbgesperrt). Als heuriger 3. (Vorjahr 2.), spielt Bröndby allerdings „nur“ in der ConfL-Quali. Pentz hat Vertrag bis 2028 bekommen. Einsatzbilanz: 2700/2880 = 94%. Adrian Grbic (28), FC Luzern, Schweiz (17.): Nach der Leihe im Frühjahr 2024 hat es der Wiener am Ende der Transferperiode „geschafft“, ganz bei Luzern unterzukommen. Im Gegensatz zu den Jahren davor in Frankreich kommt der Mittelstürmer hier auch ständig zum Einsatz, hat in 31 der für ihn möglichen 33 Runden gespielt, wenn auch in der Minderzahl der Spiele von Beginn an. 12 x stand er in der Startelf (gut verteilt über die Saisonhälften), spielte 4x durch, wurde 8x ausgewechselt und musste doch 19x von der Bank kommen. Grbic schoss gute 9 Tore, gleich 8 im Frühjahr und ist „Torschützenkönig“ der Legionäre (mit Jakupovic). Die Luzerner kamen heuer ins obere Playoff (Vorjahr 7.), aber wurden dort nur 6. Grbic sollte anerkannt sein, er hat Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 1406/2970 = 47% Albert Vallci (29), FC St. Gallen, Schweiz (17.): Der Innenverteidiger hat seine dritte Saison in St. Gallen absolviert und ist hier weitgehend eine Stütze. Der Steirer hatte aber nicht eine ganz so tolle Bilanz wie im Vorjahr, auch wegen Verletzung und Sperren. Vallci kam in 27 der 38 Runden zum Einsatz, 25x von Beginn an, spielte 21x durch, wurde je 2x ausgetauscht und leider auch ausgeschlossen. 2 x kam er von der Bank. Vallci schoss 2 Tore (im Herbst). Die Ostschweizer waren heuer nicht gut in Form, erreichten nur Gesamtrang 8 im unteren Playoff (5. im Vorjahr). Vallci hat noch zwei Jahre Vertrag. Einsatzbilanz: 2238/3420 = 65%. Markus Kuster (31), FC Winterthur, Schweiz (17.): Seit Januar 2023 im kleinen Winterthur, schien sich der Tormann aus Wien im Herbst wieder in die Startelf zurückgekämpft zu haben, verlor den Platz aber wieder nach einer Verletzung. Im Frühjahr kam er dann 2x zum Einsatz, sichtlich als Ersatzmann für den Stammkeeper. Gesamt kam er in den 38 Runden auf 7 Einsätze, 6x von Beginn an, 5x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Winterthur schaffte als Gesamt-10. von 12 nach Aufholjagd immerhin den Klassenerhalt, im Vorjahr war man aber 6. Kusters Vertrag läuft aus, er wird wohl wechseln. Einsatzbilanz: 540/3420 = 16% Manuel Kuttin (31), Grashoppers, Schweiz (17.): Mit halbjähriger Unterbrechung seit Herbst 2022 bei den Zürichern, ist der Kärntner leider immer nur als Nummer 2 vorgesehen, was er offenbar akzeptiert hat. Heuer kam er in einem einzigen Spiel, im Frühjahr über 90 Minuten zum Einsatz, weil offenbar der Stammtormann nicht zur Verfügung stand. Ohne viel Kuttin-Beteiligung mussten die Grashopper als 9. von 10 Teams in die Relegation, die sie aber gewannen und und in der Super League bleiben. Die Vertragssituation für Kuttin ist unbekannt und offen. Einsatzbilanz: 90/3600 = 3%. Marcel Canadi (27), EN Paralimniou, Zypern (19.): Nach einigen zuletzt recht erfolglosen Saisonen wechselte der Wiener im Winter aus der zweiten US-Liga ins zyprische Paralimni (zu seinem Trainer-Vater), einem Aufsteiger. Hier wenigstens war er meistens mit dabei und das mit Erfolg. Von für ihn möglichen 18 Meisterschaftsrunden war er 14x dabei, 11x von Beginn, spielte aber nur 3x durch, wurde 8x aus- und 3x eingewechselt. Er schoss 1 Tor und gab 4 Torvorlagen. Ob es in Paralimni weitergeht, ist unbekannt. Einsatzbilanz: 903/1620 = 56%. Marco Krainz (28) EN Paralimniou, Zypern (19.): Es ist die erste Legionärssaison für den Wiener, der immerhin von BW Linz hier her in diese schwächere Liga wechselte. Bei den Zyprioten war der defensive und zentrale Mittelfeldspieler sofort anerkannt und in der Stammelf, und in der zweiten Saisonhälfte sogar schon Kapitän. In den für ihn möglichen 32 Meisterschaftsspielen war er 29x dabei, immer von Beginn an, spielte 26x durch, wurde 3x ausgewechselt, fehlte nur verletzt/krank oder gesperrt. Er gab 3 Torvorlagen. Der Verein schaffte dann auch als 11. von 14 Teams im unteren Playoff den Klassenerhalt. Die Vertragsdauer von Krainz ist auch unbekannt. Einsatzbilanz: 2578/2880 = 89%. Daniel Antosch (25), Nea Salamis, Zypern (19.): Schon seit 2021 bei wechselnden Vereinen und mit wenig Spielglück in Zypern, heuerte der Tormann aus Wien heuer bei diesem Abstiegskandidaten an – mit dem er letztlich als 13. und Vorletzter (Vorjahr 9.) abstieg. Dabei hatte er nur kurze Phasen, in denen Antosch regelmäßig zum Einsatz kam, gesamt waren es in den 33 Runden nur 11 Einsätze, von Beginn an, 10x durchgespielt und 1x ausgeschlossen. Sein Vertrag läuft aus, aber es wird wohl so immer schwerer einen neuen Verein zu finden. Einsatzbilanz: 918/2970 = 31%. Ivan Lucic (30), Hajduk Split, Kroatien (21.): Seit Anfang 2023 bei Hajduk, war der Wiener Tormann mir kroatischen Wurzeln bei diesem populären südkroatischen Verein heuer meistens Stammspieler, aber nicht die ganze Saison. Er spielte in 28 der 36 Runden, immer von Beginn an, 27x durch, wurde allerdings 1x ausgeschlossen und dann rotgesperrt. In je vier Runden im Herbst und Frühjahr, darunter die letzten drei (aus unbekannten Gründen, zweimal nicht im Kader), kam er nicht zum Einsatz. Hajduk schnupperte am Meistertitel, wurde aber wieder nur 3. und geht in die ConfL-Quali. Lucic hat an sich noch ein Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 2496/3240 = 77%. Dario Maresic (25), HNK Istra, Kroatien (21.): Geborener Steirer mit ursprünglich großen Karriere-Ambitionen hat sich nun scheinbar seit drei Jahren in Istra bei diesem Mittelständler gesettelt. Hier ist der Innenverteidiger ein unumstrittener Stammspieler, war heuer sogar zweimal Kapitän. Gesamt kam er auf 33 Einsätze in den 36 Runden, 27x durchgespielte und 6x ausgewechselt, fehlte nur gelbgesperrt. Er machte auch 3 Tore (eines im Frühjahr). Der Verein schaffte heuer den 6. Platz nach Rang 8 im Vorjahr. Maresic hat noch ein Jahr Vertrag, scheint hier letztlich vorerst zufrieden zu sein. Einsatzbilanz: 2894/3240 = 89%. Arnel Jakupovic (27), NK Osijek, Kroatien, (21.): Eher gescheitert in Italien, aufgestiegen in Slowenien, sogar ins Nationalteam hineingeschnuppert, hat sich der Mittelstürmer immerhin in der etwas stärkeren kroatischen Liga bei diesem Mittelständler lange etabliert. In für ihn möglichen 32 Runden spielte der Wiener 27x, 26x von Beginn an, 20x durch, wurde nur 6x aus- und 1x eingewechselt, und er schoss 9 Tore (3 im Frühjahr) und ist damit heuer „Schützenkönig“ der Legionäre (mit Grbic). In den letzten 4 Runden stand Jakupovic allerdings aus unbekannten Gründen nicht im Kader. Osijek, im Vorjahr 4., wurde heuer nur 7. ohne Europacup-Quali. Jakupovic hat noch Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 2312/2880 = 80% Stefan Peric (28), HNK Sibenik, Kroatien (21.): Der Salzburger ist ein treuer Spieler bei diesem kleineren Verein, mit dem er schon einmal abgestiegen, heuer wieder aufgestiegen und nun wieder als 10. und Letzter abgestiegen ist. Der meistens als Innenverteidiger eingesetzte Spieler war in 29 der 36 Runden dabei, spielte gute 19x durch, wurde nur 3x aus- und 7x eingewechselt, fehlte aber immer wieder gelbgesperrt oder offenbar verletzt. Nun läuft der Vertrag von Peric allerdings aus, es ist wohl unwahrscheinlich, dass er noch einmal in die zweite Liga dieses Landes geht. Einsatzbilanz: 1982/3240 = 62%. Dragoslav Burkic (24), Tekstilac Odzaci, Serbien (22.). Dieser völlig unbekannte in Wien geborene Fußballer, der seine Karriere in der zweiten und dritten österreichischen und der zweiten slowenischen Liga nicht in Fahrt bringen konnte, wurde überraschend von diesem Aufsteiger in die serbische Superliga verpflichtet. Nun, er hat es „geschafft“, im Herbst und im Frühjahr (im unteren Playoff) in insgesamt 37 Runden 2x eingetauscht zu werden. Der Verein steigt als 15. und Vorletzter wieder ab, der Vertrag des Linksaußen läuft aus. Berühmt wird er vermutlich nicht werden. Einsatzbilanz: 57/3330 = 2%. Gabriel Eskinja (21), Zorya Luhansk, Ukraine (23.): In Kroatien sollte er den Feinschliff für die Profikarriere bekommen, war aber nicht erfolgreich, so hat der geborene Steirer heuer das Abenteuer Ukraine gewagt. In Luhansk, die bekanntlich wegen des Krieges gar nicht in der Heimatstadt spielen können, hatte er aber auch nur zwei gute Phasen im Herbst, kam im Frühjahr nur noch dreimal zum Einsatz. Gesamt waren dies für den Innenverteidiger 11 Einsätze in den 30 Runden, 9x von Beginn an, 6x durchgespielt, je 2x aus- und eingewechselt, 1x ausgeschlossen. Luhansk, im Vorjahr 10., schaffte heuer Rang 7. Eskinja hat Vertrag bis 2027 bekommen, aber ob er unter diesen Bedingungen hier weitermacht, ist wohl fraglich. Einsatzbilanz: 705/2700 = 26%. Maximilian Hofmann (31), Debrecen VSC, Ungarn (24.): Bei Rapid nicht mehr gefragt, heuerte der Wiener (wohl notgedrungen) im Winter in der schwächeren ungarischen Liga bei diesem Mittelständler an, der aber heuer mit de Österreicher eher schlecht performte und nur 9. von 12 wurde, nach Rang 5 im Vorjahr. Hier war er aber als Innenverteidiger weitgehend Stammspieler, fehlte nur 2 Runden offenbar verletzt. In für ihn möglichen 16 Spielen kam er 14x zum Einsatz, spielte auch 13x durch, wurde nur 1x ausgewechselt. Und er schoss (in der letzten RundeI 1 Tor. Die Vertragsdauer ist unbekannt, wenn er will, wird er wohl bleiben dürfen. Einsatzbilanz: 1241/1440 = 86% Franz Stolz (24), Rapid Bukarest (Leihe), Rumänien (25.): Der ohnehin sehr überraschend nach Italien gekommene Tormann, konnte sich bei Genua nicht durchsetzen und wurde daher im Winter in die schwache rumänische Liga verliehen. Doch leider war er auch hier nur weitgehend Ersatzmann. In für ihn möglichen 17 Spielen stand er nur 5x auf dem Platz, wenigstens eher gegen Ende in der Meisterrunde, spielte 4x durch und wurde 1x eingewechselt. Der Traditionsverein wurde heuer 5. (Vorjahr 6.). Der Steirer wird vorerst nach Genua zurückkehren, aber dort wohl keine Zukunft haben. Einsatzbilanz: 361/1530 = 24%. Stefan Krell (33), Unirea Slobozia, Rumänien (25.): Ein zweiter österreichischer Tormann in Rumänien, wo er seit 2019 in unterklassigen Vereinen aktiv war, bekam er heuer bei diesem Aufsteiger eine Chance auf Erstliga-Fußball. Nachdem er bis Mitte Februar auf der Ersatzbank sitzen musste, war er ab der 28. Runde des Grunddurchgangs, in der Abstiegsrunde und in den zwei Spielen des Abstiegsplayoffs immer über die volle Spielzeit dabei. Gesamt waren das somit immer noch relativ wenige 14 von 41 möglichen Begegnungen. Der Verein bleibt als 14. von 16 Mannschaften nach einem gewonnenen Abstiegs-Playoff in der ersten Liga, aber der Vertrag von Krell läuft jetzt erstmal aus. Einsatzbilanz: 1260/3690 = 34% (Kevin Wimmer (32), Slovan Bratislava, Slowakei (27.): Der oberösterreichische Innenverteidiger wurde im zweiten Jahr mit seinem Klub wieder Meister. Er stand öfters offenbar auch verletzt, nicht im Kader, Er spielte in 17 der 32 Runden, 11x von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt. In den letzten 2 Spielen der CL (ausgeschieden) spielte er durch.) (Alex Sobczyk (28), FK Skalica, Slowakei (27.): In den für ihn möglichen 18 Spielen kam der Mittelstürmer auf 17 Einsätze, 8 von Beginn an, wurde jedes Mal ausgewechselt und kam 9x von der Bank. Er schoss 3 Tore (2 im Frühjahr). Skalica schaffte (wieder) Rang 9 im unteren Playoff). (Raul Florucz (24), Olimpija Ljubljana, Slowenien (28.): Obwohl in einer schwächeren Liga, ist er so aufgefallen, dass er ins Nationalteam einberufen wurde. Er wurde mit Laibach Meister und stand in 29 der 36 Runden auf dem Feld. 23x spielte er von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 19x aus- und 6x eingetauscht. Und er schoss tolle 15 Tore (außerhalb unserer Wertung, weil zu schwache Liga) und wurde Torschützenkönig . Thomas Murg (30), Khaleej Club (Leihe), Saudi-Arabien (1. AFC West): Bei PAOK plötzlich und etwas überraschend nicht mehr gefragt, wurde der Rechtsaußen und offensive Mittelfeldspieler zu diesem Mittelständler in der östlichen Kleinstadt Saihat in Saudi-Arabien verliehen. Hier kam der Steirer zu seinen Einsätzen, bei guten 16x von 17 Möglichkeiten und 13x von Beginn an. Er spielte aber nur 2x durch, wurde 11x aus- und 3x eingewechselt. Für den Al-Khaleej ging es aber im Frühjahr bergab, es gab nur 2 Siege, wenn Murg am Feld stand und er schoss auch nur 1 Tor und gab offenbar keine Vorlagen. Gesamt wurde es immerhin wieder der 12. Platz wie im Vorjahr. Murg müsste zurück nach Saloniki, seine Zukunft ist offen. Einsatzbilanz: 1105/1530 = 72%. Manprit Sakaria (28), Shenzhen Peng City, China (3. AFC Ost): Bei Sturm Graz nicht mehr gefragt, verbringt der geborene Wiener seine erste Legionärssaison in China, immer noch keine wirklich starke Liga, bei einem Abstiegskandidaten. Er ist hier rasch in den Kader integriert worden, aber nicht immer in der Startelf. Der hier sowohl als Mittelstürmer und im defensiven Mittelfeld eingesetzte Sakaria kam immerhin in allen 12 bisherigen Meisterschaftsspielen zum Einsatz, 7x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 3x ausgetauscht und musste 5x von der Bank kommen. Er schoss 1 Tor und gab 2 Torvorlagen. Das Team aus Shenzhen ist aber wie im Vorjahr 14. von 16 Teams und in Abstiegsgefahr. Rene Renner (31), Burinam United, Thailand (4. AFC Ost): Beim LASK nicht mehr gefragt, wurde der Oberösterreicher noch Ende März vom thailändischen Meister ausschließlich für die Endphase der AFC-CL engagiert, da er in der Meisterschaft nicht einsatzberechtigt ist. Letztlich machte der Linksverteidiger ein einziges Spiel im Viertelfinale über die volle Spielzeit, wo man ausschied. Sein Vertrag läuft vorerst wieder aus. Peter Zulj (32), Burinam United, Thailand (4. AFC Ost): Der schon seit 2019 herum tingelnde Legionär heuerte schon im Jänner aus China kommend beim thailändischen Meister an. Es ist nicht klar, ob ihm bewusst war, dass auch er in der Thai-Meisterschaft keine Spielberechtigung bekommen konnte. So spielte auch dieser Oberösterreicher hauptsächlich in der AFC-CL, wo er noch für 5 Spiele spielberechtigt war, 4x kam er im defensiven und zentralen Mittelfeld zum Einsatz und spielte jeweils durch, Auch im Thai Cup spielte Zulj. Den gewann Burinam und holte mit der Meisterschaft das Double. Auch Zuljs Vertrag läuft aus, es ist unklar, ob die Thailänder mit ihm weiter planen. Andreas Kuen (30), Melbourne City FC, Australien (5. AFC East): Von einem griechischen Mittelständler kommend, versuchte sich der Tiroler heuer in der immer noch etwas exotisch anmutenden, aber eher aufstrebenden australischen Liga. Und es zahlte sich aus, denn er wurde mit seinem Klub Meister durch einen Sieg im Playoff-Finale, nach Platz 2 im Grunddurchgang (im Vorjahr 6. und in der ersten Runde ausgeschieden). Der zentrale und offensive Mittelfeldspieler war in Melbourne meistens in der Startelf gesetzt, fehlte nur mehrere Runden wegen Verletzungen. Insgesamt kam Kuen auf 21 Einsätze in 29 Spielen (mit Playoff), 20x von Anfang an, spielte 4x durch, wurde 16x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Und er schoss 3 Tore (eines im Frühjahr) und gab 7 Torassists (2 im Frühjahr. Eine gute Saison für Kuen, und er hat auch noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1548/2610 = 59%. Hannes Wolf (26), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Es ist die zweite Saison für den meist als Linksaußen eingesetzten, und während er sich eine Rückkehr nach Europa offen hält, ist er bei diesem Team in den USA immerhin Stammspieler und fast immer in der Startelf. In den ersten 17 Runden der heurigen Saison spielte er gleich 16x in der Startformation, immerhin 9x durch, wurde 7x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Und er schoss dazu noch gute 6 Tore. Die New Yorker müssen heuer allerdings als 9. in der Ostliga schwer ums Playoff kämpfen (Vorjahr 6. und im Viertelfinale ausgeschieden). Wolf dürfte aber eine Stütze sein und muss ihn karrieremäßig weiter auf der Rechnung haben. David Schnegg (26), DC United, USA (2. CONCACAF): Der Tiroler versucht sich also heuer im ersten Legionärsjahr in der US-Hauptstadt, spielte schon eine halbe 2024er-Saison. Er ist hier, links in der Verteidigung oder im Mittelfeld eingesetzt, ebenfalls Stammspieler, auch mit Einsätzen in allen Runden und gleich 16 davon von Beginn an, wobei er sogar 14x durchspielte, nur 2x aus- und 1x eingewechselt wurde. Dem Verein hat es bisher allerdings nicht entscheidendes gebracht, denn DC ist derzeit als 12. im Osten (Vorjahr 10.) weit vom Playoff entfernt. Von den 17 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) und der stärksten asiatischen zweiten Liga spielten im Frühjahr 2025 14 Österreicher, einer mehr als im Herbst 2024. Nicht zum Einsatz kamen Tino Casali (Braunschweig), und Rene Kriwak (Dordrecht, beide dauerverletzt), sowie Enes Tepecik (Ankaragücü, nicht mehr gefragt). Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft. Maximilian Wöber (27), Leeds United (1. Aufstieg), ENG: Seit Beginn 2023 beim diesjährigen Aufsteiger unter Vertrag (aber mit einem Jahr Leihe zu Gladbach), verlief die Rückkehr für die ganze heurige Saison von Beginn an unglücklich für den Nationalteamspieler aus Wien. Fast über die gesamte Saison von Verletzungen geplagt, und auch dazwischen kein Stammspieler, kam der Linksverteidiger in den 46 Runden auf ganze 8 Einsätze (4 im Frühjahr), nur 2x von Beginn an, 1x durchgespielt, 1x aus- und 6x eingetauscht. Und er schoss im Herbst 1 Tor. Es ist wohl zweifelhaft, ob er bei Leeds in der PL den Vertrag erfüllen darf oder sollte. Andreas Weimann (33), Blackburn Rovers (7.), ENG: Österreichs längstdienender Legionär in England (seit 2011, meist 2. Liga) heuerte diese Saison in Blackburn an und hatte eigentlich eine gute Saison – bis er sich leider in der 35. Runde schwer verletzte und den Rest der Saison ausfiel. Gesamt waren es daher für den offensiven Mittelfeldspieler 30 Einsätze in 46 Runden, 15x von Beginn an, allerdings nur 2x durchgespielt, 13x aus- und 15x eingewechselt. Und er schoss immerhin 7 Tore (3 davon noch im Frühjahr). Damit ist der Wiener zeitweise immer noch gut für den Nationalteam-Kader gewesen. Daniel Bachmann (30), FC Watford (14.), ENG: Einer der vereinstreuesten Legionäre, ist der Niederösterreicher seit 2019/20 in dem Londoner Vorort und war heuer zeitweise Kapitän. Leider hat er nur 2x im Januar gespielt, dann fiel er lange (wieder) mit Verletzung aus, und schaffte es leider auch danach nicht mehr in die Startelf. Somit hat er insgesamt in den 46 Runden auf nur 22 Einsätze, 21x durchgespielt und 1x ausgetauscht. Angeblich möchte ihn Watford nun sogar verkaufen. Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth (16.), ENG: Der oberösterreichische Tormann ist ein Gewinner dieser Saison. Er kam beim nun erfolgreichen Aufsteiger rasch in die Startelf. Im Frühjahr spielte er sogar immer (außer in den letzten 2 Runden), kam somit auf 35 Startelfeinsätze in für ihn möglichen 44 Runden, spielte 34x durch, wurde 1x (verletzt) ausgewechselt. Schmid trug viel zum im Frühjahr letztlich klar errungenen Klassenerhalt von Portsmouth bei, gab sogar zu zwei Toren den Assist. Er wurde nun erstmals „zur Belohnung“ ins Nationalteam einberufen. David Affengruber (24), FC Elche (2., Aufstieg), SPA: Die erste Auslandssaison für den Innenverteidiger aus Niederösterreich in der zweiten spanischen Liga haben manche, da er von Meister Sturm kam, als Abstieg empfunden. Aber hier im Südosten des Landes spielte er eine hervorragende Saison in der Stammelf. In den für ihn möglichen 40 Runden spielte er immer, gleich 35x von Beginn an, 30x durch, wurde je 5x aus- und eingewechselt. Hoffentlich bedeutet das für ihn nach dem Aufstieg die nächste Saison in der Primera Division. Florian Kainz (32), FC Köln (1., Aufstieg), DE: Schon seit Anfang 2019 in Köln, ging der vereinstreue Mittelfeldspieler und Außenstürmer mit in die zweite Liga. Dort hatte er im Herbst, auch wegen Verletzung und offenbar teilweise mangelndem Vertrauen des Trainers Schwierigkeiten, sich wieder zu etablieren, ist aber seit Ende November wieder weitgehend Stammspieler (und blühte in den letzten zwei entscheidenden Runden unter neuem Trainer richtiggehend auf). Gesamt kam der Steirer auf 27 Einsätze in den 34 Runden, 16x von Beginn an, 5x durchgespielt, je 11x aus- und eingewechselt. Und er schoss gute 5 Tore (4 im Frühjahr) und trug am Ende viel zum Aufstieg bei. Dejan Ljubicic (27), FC Köln (1. Aufstieg), DE: Der geborene Wiener mit kroatische Wurzeln absolvierte nun vier Saisonen für die Kölner, steht aber nun vor dem Absprung zum kroatischen Dinamo Zagreb. Auch er trug viel zum Aufstieg bei, auch wenn es am Ende einen kleinen Abfall gab und er die letzten zwei Runden aus dem Kader gestellt wurde. Gesamt machte der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler auch 27 Spiele in den 34 Runden mit, immerhin 23x von Beginn an und 13x durchgespielt, 10x aus- und 4x eingewechselt. Er schoss 4 Tore (eines im Frühjahr). Nicolas Kristof (25), SV Elversberg (3. kein Aufstieg nach Relegation), DE: Der Deutsch-Österreicher kann heuer sicher als Aufsteiger bezeichnet werden, auch wenn das seinem sensationell spielenden Klub knapp nicht gelungen ist. Der Tormann hat in allen 36 Begegnungen durchgespielt, hat damit die beste Bilanz aller Österreicher. Er könnte bald ins Visier des Nationalteams kommen. Christoph Kobald (27), Karlsruher SC (8.), DE: Auch er ist ein sehr vereinstreuer Spieler, der seit der Saison 2018/19 beim KSC spielt. Zu Beginn der Saison plötzlich oft Ersatz und dann lange verletzt, konnte sich der Innenverteidiger ab Runde 22 im Frühjahr wieder als Stammspieler etablieren. Gesamt kam der Wiener somit auf 18 Einsätze in 34 Runden, 14x von Beginn an (13x im Frühjahr), 11x durchgespielt, 3x aus- und 4x eingewechselt. Sein Vertrag läuft aus. Luka Reischl (21), ADO Den Haag (Leihe, 4. kein Aufstieg nach Playoff), NL: Im Winter als Leihspieler von RB Salzburgs Zweitligist Liefering immerhin in die zweite niederländische Liga zu diesem recht prominenten Klub gewechselt, hat der offensive Mittelfeldspieler zunächst voll eingeschlagen und laufend Tore geschossen und Assists gegeben, doch im März fiel er zwei Monate lang mit Schlüsselbeinbruch aus. Bei letztlich 10 Einsätzen in für ihn möglichen 20 Spielen (einschließlich Aufstiegs-Playoff, in dem man ausschied), 5x von Beginn an und jeweils ausgewechselt und 3x eingetauscht, schoss der Salzburger hervorragende 5 Tore und gab 3 Vorlagen. Er soll von Den Haag fix verpflichtet werden. Martin Fraisl (32), CD Mafra (18. Abstieg), POR: Der Tormann versuchte heuer sein Glück bei diesem Kleinverein in der portugiesischen Liga, nachdem es davor in Dänemark nicht mehr gut lief. Hier wurde der Niederösterreicher wenigstens sofort Stammspieler (2x auch als Kapitän) und spielte die ersten 31 der 34 Runden durch, die letzten 3 fehlte er aus unbekannten Gründen, vielleicht wegen des schon bevorstehenden Abstiegs als Letzter. Tobias Hedl (22), Zulte Waregem (1., Aufstieg) (Leihe), BEL: Praktisch von Rapids zweiter Mannschaft in der zweiten Liga im Winter zu diesem Team in der flandrischen Kleinstadt gekommen, hat sich diese Chance für den Wiener voll ausgezahlt. Nach kurzer Zeit wurde der Mittelstürmer hier Stammspieler. In für ihn noch möglichen 13 Spielen kam er auf 10 Einsätze, 6x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt, und er schoss 4 Tore. In der nächsten Saison wird Hedl, da Waregem Zweitligameister wurde, und er mit Kaufoption fix verpflichtet wird, in der recht starken belgischen ersten Liga spielen. Nikola Dovedan (30), Fatih Karagümrük (3., Aufstieg nach Playoff), TUR: Der Wechsel von der deutschen Bundesliga in die zweite türkische Liga kam etwas überraschend, aber immerhin spielt er häufig, wenn auch nicht immer von Beginn an. In 39 Spielen, in der Regel als Linksaußen kam er auf 37 Einsätze, 16x von Beginn an, aber nur 2x durchgespielt, 16x aus- und 21x eingewechselt. Er schoss (im Herbst) 1 Tor und gab 6 Torvorlagen. Schauen wir mal, ob er die die Super Lig mit darf. Christopher Knett (34), Al-Arabi (12.), SA: Nach Vertragsende im Iran, war der Tormann eine halbe Saison vereinslos, bevor er für das Frühjahr von diesem saudischen Zweitligist engagiert wurde. Hier war der Wiener auch lange Stammkeeper von Beginn an, nur in den letzten sechs Runden kam er nicht mehr zum Einsatz und stand zuletzt auch nicht mehr im Kader. Gesamt waren es 12 Einsätze in für ihn möglichen 18 Spielen, immer von Beginn an 11x durchgespielt und 1x (verletzt) ausgewechselt.
  7. Prozentsatz der Einsatzminuten der gewechselten Spieler im Herbst 2024 eingefügt. Letztes Update in für die vergangene Transferzeit: Constantin Reiner wechselte noch von Gliwice in die zweite chinesische Liga (SX Union), also aus den Blickfeld, und Rene Renner ging noch vom LASK zu Burinam nach Thailand, ist aber nicht spielberechtigt...
  8. Österreichische Fußballlegionäre Frühjahr 2025 Das Winter-Transferfenster wurde in in Österreich am 6. Februar geschlossen (in den meisten großen Ligen einige Tage früher), daher ist es Zeit für das halbjährige Update der Legionärsübersicht. In einigen anderen Ländern (vor allem mit Kalenderjahr-Meisterschaft) endet es etwas später oder es gibt andere Regelungen. Für vertragslose Spieler gilt die Transferzeit nicht, in einigen Verbänden gibt es Sonderregelungen für Leihverträge. Daher wird die folgende Aufstellung gegebenenfalls bis Ende März 2025 laufend upgedated. Wie immer, gibt es natürlich weniger Transfers als im Sommer, oft von unzufriedenen Spielern. Anmerkung: Ich verfolge nur (noch) Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Ende Januar 2025) sowie in Top-5-A- und Top-1-B-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für die internationalen Bewerbe, wobei die asiatische AFC aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt wird, was auch der Verband selbst macht (und damit Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Neu dabei ist Rumänien, das die Slowakei vom 25. Platz verdrängt hat, die somit rausfällt. Nicht umfasst in meiner Aufstellung für Legionäre sind daher A-Ligen wie Bulgarien, Slowenien, Russland, Kosovo, Bosnien-Herzegowina, Finnland, Litauen, Nordmazedonien, oder auch Indien, und B-Ligen wie in der Schweiz, Dänemark, Polen, oder auch den USA, und andere noch schwächere oder andere dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen (die Legionäre in der Slowakei werden noch verkürzt dargestellt, da sie zu Beginn der Saison noch Top-25 war). Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Es werden alle Transfers der hier gefolgten Ligen umfasst. Im Frühjahr 2025 stellt Österreich - nach Stand der Dinge – 75 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition (ohne Slowakei). Das sind um 6 weniger als letztlich im Herbst 2024. Von den hier registrierten Legionären sind nur noch 37% in schwächeren Ligen beschäftigt als es die österreichische Bundesliga laut UEFA-5-Jahreswertung als derzeit 13. ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern ist laut IFFHS-Ranking nur die saudi-arabische Liga stärker als die österreichische). Zugänge aus Österreich: Die wenigen Wechsel aus Österreich ins Ausland sind nicht sehr bemerkenswert. Maximilian Hofmann, bei Rapid kaum noch eingesetzt, muss sich mit einem Abstiegskandidaten in der doch schwächeren ungarischen Liga, dem Debrecen VSC, begnügen. Manprit Sarkaria, bei Sturm Graz ausgesondert und im Herbst nur noch beim Zweierteam in der 2. Liga zum Einsatz gekommen, geht sogar in die chinesische Liga, zu Shenzhen Peng City. In zweite Ligen gehen Luka Reischl, von der zweiten hiesigen Liga (RB Salzburgs Farmteam Liefering) immerhin in die Niederlande zu ADO Den Haag, und ebenfalls von der zweiten Ö-Liga kommend, vom Zweierteam Rapids, geht Tobias Hedl per Leihe zum belgischen Zulte Waregem. Wechsel innerhalb der Top-25 europäischen ersten und Top-10 zweiten und sonstigen relevanten außereuropäischen Ligen: Der Top-Wechsel aus österreichischer Sicht ist natürlich der von Kevin Danso vom französischen Lens (wo er im Jänner noch 2 von 5 möglichen Spielen im Januar über jeweils 90 Minuten absolvierte) in die englische Premier League zu Tottenham. Sehr bemerkenswert auch die Leihe von Stefan Posch von Bologna, wo er offenbar nicht mehr ins System passte (aber im Januar noch in 2 von möglichen 5 Spielen zum Einsatz kam, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht), zum wohl sogar etwas stärkeren Atalanta. Nicht mehr gefragt war auch Florian Grillitsch bei Hoffenheim in der deutschen Bundesliga unter dem neuen Trainer Ilzer, daher wurde er immerhin in die spanische Primera Division verliehen, auch wenn sein neuer Verein Valladolid Schlusslicht ist. In der Türkei wurde Can Keles von Besiktas zum etwas schwächeren Ligakonkurrenten Kasimpasa verliehen. Interessant ist sicherlich die Leihe von Thomas Murg vom griechischen PAOK (wo er im Jänner noch in 2 von 4 möglichen Spielen zum Einsatz kam, jeweils von Beginn an und ausgewechselt) in die saudi-arabische Liga zum Provinzklub Al-Khaleej. Ein Aufstieg für Michael Steinwender ist der Wechsel vom schwedischen Värnamo zum schottischen Traditionsklub Heart of Midlothian. Wiederum als Abstieg zu sehen ist die Leihe von Tormann Franz Stolz von Genua, wo er sich nicht durchsetzen konnte, in die rumänische Liga zu Rapid Bukarest. Ansonsten ist nur noch ein Wechsel in Asien zu melden – Peter Zulj geht vom chinesischen Yatai nach Thailand, immerhin zum Meister und Tabellenführer Burinam United. Aufstieg von niedrigeren in höhere Ligen, sowie Abstieg in niedrigere oder zu schwache Ligen: Marcel Canadi taucht wieder auf, weil ihn sein Trainer-Vater aus der dritten US-Liga (Lexington) in die zyprische Liga zu Aufsteiger Paralimniou holte. Enes Tepecik wurde von seinem Stammklub, dem Hauptstadtverein Ankaragücü, von einer Leihe in die dritte Liga (Ankaraspor) in die zweite Liga zurückgeholt. In der Versenkung verschwindet Oguzhan Özlesen, der vom türkischen Zweitligisten Igdir per Leihe gar nur in die vierte Liga (Alanya) abgeschoben wurde. (Kevin Wimmer und Alex Sobczyk bei Slovan und Skalica in der Slowakei werden noch verkürzt erwähnt) Im Blickfeld, nicht mehr vereinslos; oder nicht (mehr) im Kader oder Blickfeld: Ins Blickfeld durch den „Aufstieg“ der rumänischen Liga in die Top-25 gerät der (recht unbekannte) Tormann Stefan Krell, der bei Aufsteiger Unirea Slobozia seit Herbst 2024 (aber nur als Nummer 2) engagiert ist. Tormann Christopher Knett, lange im Iran, aber im Herbst 2024 vereinslos, heuerte beim saudi-arabischen Zweitligisten Al-Arabi an. Umgekehrt sind zwei Tormänner nur noch die Nummer 4 bei ihrem Verein, da sie als einzige Goalies im jeweiligen Kader nie auf dem Spielbericht standen und fallen aus der Wertung: Paul Tschernuth bei Hoffenheim, der, obwohl seit 2021 im A-Kader, nie in einem Meisterschaftsspiel zum Einsatz kam und wohl dringend wechseln sollte, wenn er nicht seine Karriere als Sparringpartner verbringen will; und der routinierte Cican Stankovic, der offenbar bei AEK Athen plötzlich in Ungnade gefallen ist. Constantin Reiner ging von Piast Gliwice in Polen, wo er nicht mehr gefragt war, in die (für uns zu schwache) zweite chinesische Liga, zu Shaanxi Union. Besonders kurios: Rene Renner wechselte noch Ende März nach Vertragsende beim LASK zu Zulj's Verein Burinam nach Thailand, scheint aber im Frühjahr gar nicht einsatzberechtigt zu sein. (Im übrigen wird Sasa Kalajdzic bei Wolverhampton auch im Frühjahr nicht im Kader stehen, weil er immer noch nicht ganz fit ist und der Verein Platz für „home-grown players“ braucht) Rückkehrer nach Österreich: Überraschend viele Spieler sind nach Österreich zurückgekehrt, darunter drei Ex-Nationalteamspieler. Karim Onisiwo geht aus der deutschen Bundesliga von Mainz zu RB Salzburg, Ercan Kara kommt zunächst per Leihe vom türkischen Samsunspor (wo er im Frühjahr noch in 4 von 5 möglichen Spielen eingewechselt wurde) nach drei Jahren im Ausland zu Rapid zurück, und Alessandro Schöpf wechselt von Vancouver aus der MLS zum Wolfsberger AC. Tormann Florian Wiegele, der sich im tschechischen Pilsen nicht durchsetzen konnte geht per Leihe zum GAK. Schlusslicht SCR Altach holt gleich drei Legionäre zurück: Marlon Mustapha vom deutschen Zweitligisten Fürth, via Stammklub Como per weiterer Leihe, sowie die langjährigen, routinierten Legionäre in Polen, Alexander Gorgon und Benedikt Zech von Stettin. In die zweite österreichische Liga wechseln, Christopher Kröhn, im ungarischen Györ nicht mehr gefragt (zum FAC), und Daniel Nussbaumer vom portugiesischen Zweitligisten Viseu (zur Admira). Und hier die Erstliga-Legionäre (die Zahl in der Klammer ist der Rang der Liga): England (1.): Kevin Danso (26), Tottenham Hotspur Italien (2.): Marko Arnautovic (35), Inter Mailand Stefan Posch (27), Atalanta Bergamo (Leihe) Valentino Lazaro (28), FC Turin Flavius Daniliuc (23), Hellas Verona (Leihe) Matthias Braunöder (22), Como Michael Svoboda (26), FC Venedig Spanien (3.): David Alaba (32), Real Madrid Florian Grillitsch (29), Real Valladolid (Leihe) Deutschland (4.): Konrad Laimer (27), Bayern München Christoph Baumgartner (25), RB Leipzig Xaver Schlager (27), RB Leipzig Nicolas Seiwald (23), RB Leipzig Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05 Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05 Stefan Lainer (32), Borussia Mönchengladbach Kevin Stöger (31), Borussia Mönchengladbach Marco Friedl (26), Werder Bremen Marco Grüll (26), Werder Bremen Romano Schmid (25), Werder Bremen Junior Adamu (23), SC Freiburg Michael Gregoritsch (30), SC Freiburg Philipp Lienhart (28), SC Freiburg Pavao Pervan (36), VfL Wolfsburg Patrick Wimmer (23), VfL Wolfsburg Marcel Sabitzer (30), Borussia Dortmund David Nemeth (23), FC St. Pauli Leopold Querfeld (21), Union Berlin Christopher Trimmel (38), Union Berlin Florian Micheler (19), TSG Hoffenheim Alexander Prass (23), TSG Hoffenheim Mathias Honsak (28), FC Heidenheim Benedikt Pichler (27), Holstein Kiel Niederlande (6.): Gernot Trauner (32), Feyenoord Rotterdam Darijo Grujcic (25), Fortuna Sittard Leo Greiml (23), NAC Breda Raffael Behounek (27), Willem II Jonas Wendlinger (24), Almere City Portugal (7.) Felix Bacher (23), Estoril Praia Belgien (8.): Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk Tschechien (9.): Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko Vincent Trummer (24), Ceske Budejovice Türkei (10.): Yusuf Demir (21), Galatasaray Can Keles (23), Kasimpasa (Leihe) Muhammed Cham (24), Trabzonspor Griechenland (11.): Stefan Schwab (34), PAOK Saloniki Peter Michorl (29), Atromitos Athen Schottland (14.): Michael Steinwender (24), Heart of Midlothian Oluwaseun Adewumi (20), FC Dundee (Leihe) Sven Sprangler (29), FC St. Johnstone Dänemark (15.): Patrick Pentz (28), Bröndby IF Schweiz (16,): Adrian Grbic (28), FC Luzern Manuel Polster (22), Lausanne-Sport Albert Vallci (29), FC St. Gallen Heinz Lindner (34), FC Sion Manuel Kuttin (31), Grashoppers Markus Kuster (31), FC Winterthur Kroatien (19.): Ivan Lucic (29), Hajduk Split Arnel Jakupovic (26), NK Osijek Dario Maresic (25), HNK Istra Stefan Peric (28), HNK Sibenik Zypern (21.): Marcel Canadi (27), EN Paralimniou Marco Krainz (27), EN Paralimniou Daniel Antosch (24), Nea Salamis Serbien (22.): Dragoslav Burkic (24), Tekstilac Odzaci Ukraine (23.): Gabriel Eskinja (21), Zorya Lugansk Ungarn (24..) Maximilian Hoffmann (31), Debrecen VSC Rumänien (25.) Franz Stolz (24), FC Rapid Bukarest (Leihe) Stefan Krell (32), Unirea Slobozia (Slowakei (26.) Kevin Wimmer (32), Slovan Bratislava Alex Sobczyk (27), MFK Skalica) Saudi-Arabien (1.AFC West) Thomas Murg (30), Al-Khaleej (Leihe) China (3. AFC East) Manprit Sarkaria (28), Shenzhen Peng City FC Thailand (4. AFC East) Peter Zulj (31), Burinam United Australien (5. AFC East) Andreas Kuen (29), Melbourne City USA (2. CONCACAF): Hannes Wolf (25), New York City FC David Schnegg (26), D.C. United In den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) und der stärksten asiatischen 2. Liga in Saudi-Arabien (AFC West) spielen im Frühjahr 2025 17 Österreicher, das sind gleich viele wie im Herbst 2024. Maximilian Wöber (27), Leeds United, ENG Andreas Weimann (33), Blackburn Rovers, ENG Daniel Bachmann (30), FC Watford, ENG Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth, ENG David Affengruber (23), FC Elche, SPA Florian Kainz (32), FC Köln, DE Dejan Ljubicic (27), FC Köln, DE Christoph Kobald (27), Karlsruher SC, DE Nicolas Kristof (25), SV Elversberg, DE Tino Casali (29), Eintracht Braunschweig, DE Rene Kriwak (25), FC Dordrecht, NL Luka Reischl (21), ADO Den Haag (Leihe), NL Martin Fraisl (31), CD Mafra, POR Tobias Hedl (22). Zulte Waregem, BEL (Leihe) Nikola Dovedan (30), Karagümrük, TUR Enes Tepecik (20), MKE Ankaragücü, TUR Christopher Knett (34), Al-Arabi, SA
  9. Stimmt :-) Er hatte sie nur für 5 1/2 Jahre...
  10. Edit: Alex Sobczyk kehrte noch im Laufe des Herbstes zum slowakischen Skalica zurück und absolvierte bereits ein paar Spiele, nachdem er den Verein noch im Sommer verlassen hatte (siehe oben ergänzten Beitrag). Ein noch unbemerktes Talent aus der Hoffenheimer Talenteschmiede, Florian Micheler, kam im Herbst auch zum Einsatz (siehe oben).
  11. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Herbst 2024 In den meisten konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher spielen, ist mit Ende des Jahres 2024 Halbzeit. Nur in Schweden, China und den USA ist die Meisterschaft 2024 schon beendet, da dort nach dem Kalenderjahr gespielt wird. Der seit Frühjahr 2024 eingeführte Prozentsatz der Einsatzminuten der Spieler (um ein sich auch zahlenmäßig ein Bild von der tatsächlichen Leistung machen zu können) wird nur am Ende der Saison angewendet, also jetzt Ende 2024 nur bei den oben erwähnten drei Ländern, oder wenn ein Spieler nach einer Halbsaison den Verein wechselt (mit eventuellen Updates zu Ende der Transfersaison). Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Dezember 2024) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn nötig) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Rumänien, Bulgarien, Russland, Slowenien, Kosovo, Armenien, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Malta, Litauen, Georgien, und Nordmazedonien, B-Ligen wie in der Schweiz, Norwegen, Polen, den USA und/oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen oder den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), die Europa League (EL) und die Conference League (ConfL) in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga ist in Europa momentan immerhin wieder auf dem 11. Rang. Von den 82 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (inklusive je ein Spieler in der deutschen, serbischen und slowakischen Liga, die wir im September noch nicht erfasst hatten, siehe unten) kamen in der Herbstmeisterschaft 74 zum Einsatz, das sind um 8 mehr als im Frühjahr 2024. 41% der beobachteten und eingesetzten Legionäre spielen in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind alle laut IFFHS-Ranking schwächer). In der Herbstsaison schossen die österreichischen Legionäre 53 Tore. In der österreichischen Legionärs-Torschützenwertung führt Arnel Jakupovic mit 6 Toren. Im Herbst 2024 nicht zum Einsatz kamen David Alaba (immer noch in der Verletzungspause), Constantin Reiner (Gliwice, nach Leihe-Rückkehr gar nicht mehr im Kader) und ansonsten nur zweite und dritte Torhüter, nämlich Pavao Pervan (Wolfsburg), Paul Tschernuth (Heidenheim), Jonas Wendlinger (Almere), Florian Wiegele (Pilsen), Manuel Kuttin (Grashoppers), und Cican Stankovic (AEK Athen). Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler: Marko Arnautovic (35), Inter Mailand, Italien (2.): In seiner zweiten Spielzeit nach dem neuerlichen Engagement bei Inter, wurde Österreichs immer-noch Starstürmer vom letztjährigen italienischen Meister nach einer Leihe sogar fix verpflichtet, aber es war zu erwarten, dass er weiterhin nur eine „Joker“-Rolle bekommt. Der Mittelstürmer bekam dann auch nur sehr wenige Einsätze in der Meisterschaft, wurde in 17 Spielen nur ganze 5x eingewechselt, schoss noch kein Tor. Inter ist als 3. wieder in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. In der CL schaute es für den Wiener etwas besser aus – 4 Einsätze in 6 Spielen, 2x von Beginn an und ausgewechselt, 2x von der Bank gekommen, 1 Tor geschossen. Es gibt aber jedenfalls Wechselgerüchte schon für das kommende Winterfenster. Stefan Posch (27), FC Bologna, Italien (2.): Es ist die dritte Saison für den Rechtsverteidiger, der mittlerweile auch im Nationalteam eine wichtige Rolle spielt. Doch leider ist seine Position heuer nicht mehr so unbestritten wie sie meist über die letzte Saison war. Vor allem in der zweiten Hälfte der Herbstsaison musste er auf der Ersatzbank Platz nehmen. Insgesamt spielte er nur in 12 der 17 Spiele, 6x von Beginn an und durch und wurde 6x eingewechselt. Bologna spielt momentan als 7. nicht ganz so gut wie in der Vorsaison (5.). Die Schwäche gilt auch für die CL (noch kein Sieg), hier spielte Posch immerhin alle 6 Spiele von Beginn an, 4x durch, wurde 2x im Finish ausgewechselt. Hoffentlich setzt er sich im Frühjahr wieder ganz durch. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 709/1980= 36% Valentino Lazaro (28), FC Turin, Italien (2.): Es ist die dritte Saison für den Steirer bei den Turinern, endlich ein Verein, bei dem er sich ein wenig „gesettelt“ hat. Der im linken oder rechten Mittelfeld zum Einsatz kommende Spieler, der momentan im Nationalteam keine Rolle spielt, war heuer ähnlich wie im Frühjahr zwar lange Zeit Stammkraft, landete im Lauf der Saison aber immer öfter auf der Ersatzbank. Mit 17 Einsätzen in 18 Runden, 12x von Beginn an, 5x durchgespielt, 7x aus- und 5x eingewechselt, sind seine Werte aber schon noch gut. Auch mit 4 Torvorlagen war er auffällig. Torino liegt aber auch heuer als 11. (Vorjahr 9.) auf einem eher enttäuschenden Platz. Hoffentlich kann sich Lazaro wieder in die Startelf spielen. Matthias Braunöder (22), Como 1907, Italien (2.): Nach einer Leihe für die letzte Serie-B-Saison wurde der Burgenländer nun vom Aufsteiger in die Serie A fix verpflichtet, es ist also die Chance sich als Legionär zu etablieren. Nach guten Ansätzen zu Beginn scheint sie der defensive Mittelfeldspieler nicht nützen zu können. Insgesamt kam er in 18 Runden nur 3x in die Startelf, spielte je 1x durch, wurde ausgewechselt und auch ausgeschlossen. 5 x kam er von der Bank, also insgesamt auf 8 Einsätze. Braunöder wird sich steigern müssen, damit er seinen Vertrag bis 2027 sinnvoll erfüllen kann. Como liegt erwartungsgemäß nicht besser als am 15. Platz. Flavius Daniliuc (23), Hellas Verona (Leihe), Italien (2.): Nach der Leihe im ersten Halbjahr zu Salzburg, wurde der meist als Innenverteidiger aber defensiv flexibel einsetzbare geborene Wiener von Absteiger Salernitana zu diesem Traditionsklub in Verona verliehen, sollte also weiter in der höchsten Spielklasse zeigen können, was in ihm steckt. Die Herbstsaison verlief für Daniliuc aber durchwachsen. Er kam in 11 von für ihn möglichen 16 Spielen zum Einsatz, 5x von Beginn an, spielte nur 1x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt. Dazu kämpft Hellas, im Vorjahr 13., heuer als 16. eher gegen den Abstieg. Um auch wieder fürs Nationalteam interessant zu werden, wird sich Daniliuc steigern müssen. Michael Svoboda (26), FC Venedig, Italien (2.): Schon seit 2020/21 bei Venedig, zuletzt eine „Fahrstuhlmannschaft“, hat sich der Innenverteidiger tatsächlich nach langer Zeit dauerhaft in die Startelf der Venediger gekämpft, sodass er sogar für das Nationalteam interessant wurde. Er machte auch 1 Tor. Doch leider riss die Freude über die Spielzeit im wahrsten Sinn des Wortes abrupt, nämlich in der 16. Runde das Kreuzband. Somit kam er auf 16 Einsätze in 18 Runden, 15x von Beginn an, spielte 14x durch, wurde je 1x aus- (verletzt) und eingetauscht. Es ist sehr schade für ihn, weil er sich endlich durchgesetzt hat, jetzt wartet wieder eine lange Pause. Venedig kämpft als 17. und Vorletzter hart gegen den Abstieg. Konrad Laimer (27), Bayern München, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den flexibel einsetzbaren meist zentralen Mittelfeldspieler und Rechtsverteidiger beim deutschen Rekordmeister der im Vorjahr nur 3. wurde, aber heuer wieder an der Spitze liegt. Laimer muss jedoch heuer um seinen Platz im Team kämpfen. In den bisher 15 Runden kam der Salzburger (heuer ohne Verletzungen) 13x zum Einsatz, aber nur 5x von Anfang an, er spielte 2x durch, wurde 3x ausgewechselt, aber musste 8x von der Bank kommen. Er schoss 1 Tor. In den 6 Spielen der CL spielte er 5x, 4x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 2x (in der Schlussphase) aus- und 1x eingewechselt. Auch hier schoss er 1 Tor. Aus österreichischer Sicht gehört Laimer natürlich nach wie vor zu den Top-Legionären. Christoph Baumgartner (25), RB Leipzig, Deutschland (4.): In Österreich, wohl vor allem wegen seiner Leistungen im Nationalteam zum Fußballer des Jahres gewählt, war die zweite Saison bei den Sachsen für ihn ein wenig durchwachsen, vor allem im ersten Teil der Herbstsaison, wo er meist von der Bank kam. Doch je länger die Spielzeit lief, desto mehr rückte er in die Startelf. Gesamt wurde der flexibel einsetzbare Offensivspieler in allen 15 Begegnungen eingesetzt, 9x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 5x ausgewechselt und musste 6x von der Bank kommen. In der Meisterschaft schoss er heuer noch keine Tore. In den 6 Spielen der CL spielte der Niederösterreicher auch immer, 4x von Beginn an, 1x durch, wurde 3x aus- und 2x eingewechselt, und hier schoss er auch 2 Tore. Xaver Schlager (27), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der zentrale und defensive Mittelfeldspieler musste heuer die ersten 11 Runden noch wegen eines Kreuzbandrisses aus der Vorsaison aussetzen, danach spielte er in den 4 restlichen der 15 Runden, 2x von Beginn an und ausgewechselt, 2x eingetauscht. In der CL konnte er noch nicht zum Einsatz kommen. Trotzdem ist der Oberösterreicher weiterhin der vom Marktwert her höchst gereihte österreichische Fußballer, und er sollte seinem Verein und dem Nationalteam, wenn er gesund bleibt, noch viel Freude bereiten. Leipzig ist heuer bisher, wie im Vorjahr, 4. Nicolas Seiwald (23), RB Leipzig, Deutschland (4.): In seiner zweiten Saison bei den Sachsen spielt sich der Salzburger langsam in die Startelf. Zunächst im zentralen und defensiven Mittelfeld eingesetzt, kam er zuletzt als Innenverteidiger ein paar Mal sogar auf 90 Minuten. Gesamt spielte Seiwald in 11 der 15 Runden, 6x von Beginn an, spielte 5x durch, wurde nur 1x ausgewechselt und kam 5x von der Bank, fehlte kurz auch verletzt. In der CL spielte er in 5 der 6 Spiele, 2x von Beginn an, 1x durch und 1x ausgetauscht und kam 3x von der Bank. Im Nationalteam ja schon bisweilen mit einer tragenden Rolle, sollte sich Seiwald auch beim Verein immer mehr durchsetzen. Phillipp Mwene (30), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): In seiner zweiten Rückkehrer-Saison nach Mainz erlebt der Wiener hier einen neuen Frühling. Im linken defensiven Mittelfeld eingesetzt, wurde er heuer zur absoluten Stammkraft und trägt viel dazu bei, dass der FSV heuer auf dem sehr guten 5. Platz (Vorjahr nur 13.) liegt. Er spielte in allen 15 Meisterschaftsspielen von Beginn an, 12x durch und wurde nur 3x ausgewechselt. Er schoss mit seiner dynamischen, aber doch mannschaftsdienlichen Spielweise zwar keine Tore, aber gab vier Vorlagen. So wird Mwene auch im Nationalteam an Bedeutung gewinnen. Karim Onisiwo (32), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Seit Anfang 2016 schon bei diesem Verein, somit mit einer der vereinstreuesten Spieler, muss der Stürmer heuer bei den Einsatzminuten erstmals seit vielen Jahren große Abstriche machen. Teilweise auch wegen Krankheit und Verletzung kam der Wiener heuer nur auf 6 Einsätze in 15 Runden, davon sogar nur 1 Begegnung von Beginn an und ausgewechselt, 5x kam er (in der Schlussphase) von der Bank, schoss auch bisher kein Tor. Gerade weil es mit der Vereins-Konkurrenz so gut läuft, wird er sich heuer schwer tun eine Rolle zu spielen. Einsatzminuten (wegen Wechsel) : 197/1350 = 8% Nikolas Veratschnig (21), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die erste und überraschende Saison für den jungen rechts spielenden Defensivspieler, der aus Wolfsberg kam, im Ausland und in der deutschen Bundesliga. Leider kann er sich bisher fast gar nicht durchsetzen. Der Kärntner wurde in den 15 Runden nur 5x eingewechselt, davon viermal in den allerletzten Schlussminuten. Er muss noch Lehrgeld zahlen, sollte aber Potential haben. Marcel Sabitzer (30), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den Oberösterreicher in Dortmund, und er zählt weiterhin zum Stamm der Mannschaft, auch wenn er (gesund) hin und wieder nicht in der Startaufstellung zu finden war. Gesamt kam er auf 13 Einsätze in 15 Runden, 10 davon von Beginn an, spielte 5x durch, wurde 5x ausgewechselt (2x verletzt) und 3x eingetauscht, fehlte nur wenn verletzt. Die Borussia liegt vorerst (nur) am 6. Platz (Vorjahr 5.). In der CL sah es für den erst im rechten, dann im zentralen Mittelfeld eingesetzten zeitweisen Nationalteam-Kapitän noch besser aus – in allen 6 Begegnungen gespielt, 5x von Beginn an, 3x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt. Sabitzer bleibt natürlich einer unserer Top-Legionäre. Marco Friedl (26), Werder Bremen, Deutschland (4.): Schon seit Beginn 2018 an der Weser, ist der Innenverteidiger alleine schon aufgrund seiner spielerischen Verlässlichkeit ebenfalls ein Top-Legionär, auch wenn er selten im Nationalteam berücksichtigt wird. Heuer gibt es obendrein eine bisher gute Saison mit Werder als derzeit 7. (Vorjahr 9.). Der Tiroler ist hier auch weiterhin Kapitän, spielte in 13 der 15 Runden von Beginn an, 10x durch, wurde 2x ausgetauscht (einmal verletzt) und auch 1x ausgeschlossen, fehlte nur deshalb in 2 Spielen wegen Rotsperre. Marco Grüll (26), Werder Bremen, Deutschland (4.): Die erste Legionärssaison führte den Salzburger nach Bremen. Hier meist als Mittelstürmer statt in seiner bisher angestammten Position als Linksaußen gebraucht, musste er (verständlicherweise) erst mit dem neuen Verein warm werden, stand dann aber immer öfter in der Startelf. Gesamt kam Grüll auf 13 Einsätze in 15 Runden, 6x von Beginn an und ausgetauscht, 7x eingewechselt (davon 1x in der Schlussphase nochmals ausgetauscht). Er schoss 3 Tore. Auch in der Nationalmannschaft wird Grüll langsam ein Faktor. Es sollte weiter aufwärts gehen mit ihm. Romano Schmid (24), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Steirer galt immer schon als einer der talentiertesten österreichischen Fußballer, aber in seiner (auch schon wieder) fünften Saison in Bremen hat er sich mit seiner spielerischen Fähigkeiten und seiner fußballerischen Intelligenz zum heuer vielleicht besten österreichischen Legionär gemausert. Das sieht man bei dem offensiven Mittelfeldspieler auch an seiner Statistik (und seinen Bewertungen). Er spielte in allen 15 Begegnungen von Beginn an, 10x durch und wurde 5x – meist erst in der absoluten Schlussphase – ausgewechselt. 1 Tor und 2 Assists werden ihm gutgeschrieben. Mittlerweile ist Schmid auch eine Stütze im Nationalteam. Stefan Lainer (32), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Es ist bereits die sechste Saison für den vereinstreuen Spieler in Gladbach. Leider kommt er heuer weniger zur Geltung als noch im letzten Frühjahr nach Überwindung seiner schweren Krankheit. Der rechte Verteidiger spielte in 9 der 15 Begegnungen, aber nur 2x von Anfang an (dann aber durchgespielt), 7x als Auswechselspieler. Wahrscheinlich wird sich der kampfkräftige Salzburger langsam in eine Rolle als Ergänzungsspieler fügen müssen.Die Gladbacher, im Vorjahr nur 14., sind heuer immerhin bisher 8. Kevin Stöger (31), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Der offensive Mittelfeldspieler, seit seiner Juniorenzeit in Deutschland, aber meist bei Vereinen, die nicht die erste Geige spielen, hat sich im letzten Jahr durch herausragende Leistungen bei Bochum für die stärkeren Mönchengladbacher empfohlen. Doch zunächst in der Startelf, musste der offensive Mittelfeldspieler ab der 7. Runde meist auf Spielminuten als Einwechselspieler setzen. Gesamt kam er aber doch in 14 der 15 Runden aufs Spielfeld, je 7x von Beginn an und von der Bank. 4 x spielte der Oberösterreicher durch, 3x wurde er ausgetauscht. Und er schoss 2 Tore und legte 3 auf. Ganz schlecht ist seine Bilanz also nicht. Junior Adamu (23), SC Freiburg, Deutschland (4.): Der in Nigeria geborene talentierte Mittelstürmer, der aber seine erste Saison in Freiburg verpatzte, ist geblieben und hat sich erfreulicherweise gefangen. Man könnte fast sagen, dass ihm der Knopf aufgegangen ist. Von Beginn an meist in der Startelf, hat ihn dann nur eine rote Karte plus drei Spiele Sperre vielleicht etwas zurückgeworfen. Insgesamt kam er auf 12 Einsätze in 15 Runden, 10x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 7x ausgewechselt und 2x eingetauscht (und dabei 1x ausgeschlossen). Adamu schoss für einen Stürmer vielleicht magere 2 Tore, hat aber lange gute Leistungen gezeigt. Michael Gregoritsch (30), SC Freiburg, Deutschland (4.): Es ist die dritte Saison für den Nationalteamspieler bei den Breisgauern, der als Mittelstürmer auf der selben Position wie Adamu spielt und eine Zeit lang sogar – auch wegen einer Verletzung – von ihm verdrängt wurde. In die Startaufstellung rückte der Steirer erst wieder ab Runde 12. Gesamt fällt seine Bilanz also heuer bisher eher schwächer aus als in früheren Jahren: 8 Einsätze in 15 Runden, je 4x in der Startelf (und dann ausgetauscht) und eingewechselt, und er schoss auch nur 1 Tor. Im Nationalteam spielt Gregoritsch momentan besser, aber es wäre wichtig, dass er sich auch beim Klub wieder steigert. Philipp Lienhart (28), SC Freiburg, Deutschland (4.): Es ist schon die achte Saison für einen der vereinstreuesten Spieler überhaupt in Freiburg, und nach seiner langwierigen Verletzung im Frühjahr hat er sich auch wieder erholt und ist wie immer der Fels in der Brandung in der Innenverteidigung. Er hat heuer wieder einmal eine der besten Einsatzbilanzen, denn der Niederösterreicher spielte in allen 15 Runden von Beginn an, 13x durch und wurde nur 2x ausgewechselt. Und er machte auch wieder einmal 1 Tor. Lienhart war in der Herbstsaison sicher einer der besten Verteidiger unter den Legionären. Freiburg, im Vorjahr 10., liegt heuer auf Rang 9. Patrick Wimmer (23), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Schon die dritte Saison für den vielseitig einsetzbaren Offensivspieler in Wolfsburg, und man hat das Gefühl, dass der Niederösterreicher sein großes Potential immer noch nicht ausschöpft, z.B. indem er sich durch einen Ausschluss mit anschließender Zwei-Spiele-Sperre schadete. Bisher kam er aber immerhin doch auf 12 Einsätze in 15 Runden, 9x von Beginn, aber nur 1x durchgespielt, 7x ausgewechselt und eben 1x ausgeschlossen. 3 x kam er von der Bank. Tor hat Wimmer auch keines geschossen und (nur) zwei Vorlagen gegeben. Wie schon früher gesagt, es geht noch mehr. Sein Verein, im Vorjahr 12., liegt auch heuer bisher nur auf Platz 11. Leopold Querfeld (21), Union Berlin, Deutschland (4.): Der Wiener ist ein neuer, Österreichs jüngster Legionär in der deutschen Bundesliga. Während der Innenverteidiger sicher schon zum erweiterten Stamm der Berliner gehört, hat er sich in der zweiten Hälfte der Herbstsaison auch schon einen Platz in der Startelf erkämpft. Gesamt beträgt die Bilanz 12 Einsätze in 15 Runden, 4x von Beginn an gespielt, 2x durch, 2x ausgewechselt, und doch 8x kam er nur von der Bank. Der Ex-Rapidler hat sicher das Potential sich im Ausland durchzusetzen. Christopher Trimmel (37), Union Berlin, Deutschland (4.): Österreichs Fußballphänomen, ältester und vereinstreuester Legionär, ging bei den Berlinern in seine sage und schreibe elfte Saison. Wenn er spielt, ist der rechte defensive Mittelfeldspieler und Verteidiger daher folgerichtig auch Kapitän. Und der Burgenländer spielte durchaus immer noch oft, nämlich 11x in 15 Runden und 9x davon von Anfang an, 6x durch, wurde je 3x aus- und eingewechselt. Sicher eine zufriedenstellende Bilanz, wenn auch nicht unbedingt für den Verein als wieder nur 12. (im Vorjahr sogar 15.). David Nemeth (23), FC St. Pauli, Deutschland (4.): Es ist schon die dritte Saison für den Burgenländer bei den Hamburgern, und die meiste Zeit in den ersten zwei Jahren saß er auf der Ersatzbank oder war verletzt. Es ist schon überraschend, dass St. Pauli ihn nach dem Aufstieg in die Bundesliga mitgenommen hat. Auch heuer saß der Innenverteidiger lange auf der Ersatzbank, aber in den letzten 5 Runden schaffte er es endlich aufs Feld und in die Startelf. Es sind somit 5 Einsätze in 15 Runden, immer von Beginn an, 4x durchgespielt, 1x (kurz vor Schluss) ausgetauscht. Hoffentlich kann Nemeth im Frühjahr darauf aufbauen und seine Karriere in Schwung bringe. St. Pauli liegt als 14. immerhin über der Abstiegszone. Florian Grillitsch (29), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison nach der Rückkehr zu Hoffenheim für den vielfältig einsetzbaren Defensivspieler, und anfangs lief es für ihn persönlich gut, und er war Stammspieler, wenn nicht verletzt. Das war allerdings unter anderem in den letzten fünf Runden der Fall. Somit kam der Niederösterreicher nur auf 8 Einsätze in 15 Runden, immer von Beginn an, spielte 4x durch und wurde 4x ausgewechselt. Besonders gute Noten bekam er heuer nicht. Der Verein, im Vorjahr 7., kämpft als 15. heuer eher gegen den Abstieg. In den 6 Spielen der EL spielte Grillitsch 4x von Beginn an, je 2x durch und 2x ausgewechselt, bevor er auch hier verletzt ausfiel. Angeblich setzt der neue Trainer Ilzer nicht mehr auf ihn. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 604/1800 = 34% Florian Micheler (19), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der Tiroler ist ein weiterer Österreicher, der – 2021 – in den Hoffenheimer Talentepool aufgenommen wurde. In dieser Saison kam er zum ersten Mal in der ersten Mannschaft 1x in den 15 Runden durch Einwechslung zum Einsatz, spielt aber ansonsten noch bei der Zweiermannschaft in der viertklassigen Regionalliga. Nominell ist der Mittelfeldspieler damit aber der jüngste in ersten Ligen eingesetzte Österreicher in dieser Halbsaison.Alexander Prass (23), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Es war einer der größeren Transfers von Österreich weg im Sommer. Der linke Defensivspieler hat sich auch sofort bei seinem ersten Verein als Legionär eingelebt und wurde Stammspieler. Er spielte in 14 der 15 Runden, immer von Beginn an, allerdings nur 4x durch, wurde 10x ausgewechselt. In der EL spielte er in allen 6 Begegnungen, 3x von Beginn an, 1x durch, wurde 2x aus- und 3x eingewechselt. Vielleicht ein Pech für den Oberösterreicher, dass ihn die schwachen Leistungen seines Teams wohl ein bisschen runterziehen, aber er sollte seinen Weg machen. Mathias Honsak (28), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Durch den Wechsel von Absteiger Darmstadt zu Hoffenheim blieb der Wiener in der ersten Bundesliga, und spielt nach Rang 8 des neuen Vereins im Vorjahr sogar in der ConfL, aber heuer auch wieder gegen den Abstieg (derzeit 16.). Hier spielt der offensiv links und in der Mitte einsetzbare Offensivspieler durchaus eine gute Rolle im Kader, auch wenn er keinen Stammplatz hat. In den 15 Meisterschaftsspielen kam er auf 12 Einsätze (fehlte nur ganz, wenn er verletzt war), 6x von Beginn an, gerade gegen Ende der Herbstmeisterschaft, spielte 2x durch, wurde 4x aus- und auch 6x eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. In der ConfL (ins Quali-Playoff aufgestiegen) spielte Honsak in 5 der 6 Begegnungen, 2x von Beginn an und ausgetauscht, 3x eingewechselt, und auch hier schoss er 1 Tor. Benedikt Pichler (27), Holstein Kiel, Deutschland (4.): Es ist schon die vierte Saison für den Salzburger in Schleswig-Holstein, aber jetzt nach dem Aufstieg der Kieler die erste in der ersten Bundesliga. Der Mittelstürmer ist auch in dieser Liga eine feste Größe, auch wenn er im Lauf der Herbstsaison von der Startelf immer öfter auf die Ersatzbank wechseln musste. Gesamt kam er auf 14 Einsätze, 7 von Beginn am (in den ersten 8 Runden), er spielte 5x durch, wurde 2x aus- und auch 7x eingewechselt. 1 geschossenes Tor ist in seiner Position aber ausbaufähig. Und der Verein spielt als 17 (wie erwartet) gegen den Abstieg. Kevin Danso (26), RC Lens, Frankreich (5.): Der Nationalteamspieler absolviert nun seine vierte Saison für die Nordfranzosen, nachdem ein Wechsel nach Italien wegen seiner angeblichen Gesundheitsprobleme scheiterte. Der Innenverteidiger ist auch grundsätzlich weiter Stammspieler, fehlte aber fünf Runden lang wegen seiner Untersuchungen. In den bisherigen 15 Runden kam er somit auf 10 Einsätze, in denen er immer durchspielte. In 2 Spielen zur ConfL-Quali (ausgeschieden) spielte Danso 1x durch. Der geborene Steirer agiert also weiterhin auf hohem Niveau und sollte seinen ohnehin schon hohen Marktwert halten oder sogar steigern können. Lens liegt auf dem selben 7. Rang mit dem man auch die letzte Saison abschloss. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 1080/1800 = 60% Gernot Trauner (32), Feyenoord Rotterdam, Niederlande (6.): Wenn er in seiner schon vierten Saison in Rotterdam auf dem Feld steht, bringt der Oberösterreicher nach wie vor sehr gute Leistungen und ist bei seinem Verein anerkannt. Doch wie schon in der Vorsaison ist Trauner immer wieder von Verletzungen geplagt, die ihn auf die Ersatzbank oder auf die Tribüne zwingen. Gesamt kam er in den bisherigen 17 Meisterschaftsrunden nur auf 7 Einsätze, 5 von Beginn an, wobei er nur 2x durchspielte und 3x ausgewechselt wurde, und 2x kam er von der Bank, Vizemeister Feyenoord ist heuer bisher 4. In der CL lief es für Trauner viel besser, er spielte alle 6 Begegnungen, 5 von Anfang an, 4x durchgespielt, er wurde nur je 1x aus- und eingewechselt und machte auch 1 Tor. Darijo Grujcic (25), Fortuna Sittard, Niederlande (6.): Die erste Legionärssaison führte den bis dahin nur in Vorarlberg aktiven Innen- und Linksverteidiger von Absteiger Lustenau zu diesem Mittelständler in der Eredivisie. Leider spielt er bisher noch keine große Rolle. Er spielte nur 6x in den 17 Runden, gar nur 1x von Beginn an (durch), wurde 5x eingewechselt und saß seit der achten Runde nur noch auf der Bank. Sittard, im Vorjahr 10., ist heuer bisher 8. Hoffentlich kann Grujcic noch einmal auf sich aufmerksam machen. Raffael Behounek (27), Willem II, Niederlande (6.): Der Innenverteidiger ist ein großer Aufsteiger unter den Legionären – im doppelten Sinn. Denn ein solcher gelang ihm in die Eredivisie in seinem ersten Jahr bei diesem Verein aus Tilburg, der als „Fahrstuhlmannschaft“ gilt. Heuer liegen sie aber auf dem sicheren 9. Platz, und das mit großer Hilfe des Wieners, der unumstrittener Stammspieler ist. In allen 17 Runden stand Behounek in der Startelf und spielte 16x durch, wurde nur 1x in den letzten Minuten ausgewechselt. Da ist Potential für noch größere Karriereschritte da. Leo Greiml (23), NAC Breda, Niederlande (6.): Nach zwei unglücklichen, verletzungsgeplagten Jahren auf Schalke versucht der Niederösterreicher, wie die anderen Legionäre in den Niederlanden als Innenverteidiger, bei diesem weiteren Aufsteiger durchzustarten. Und das gelingt sehr gut. Greiml stand in 15 der 17 Meisterschaftsrunden in der Startelf und spielte dabei noch dazu immer durch, schoss sogar 2 Tore und fehlte nur zweimal (1x gelbgesperrt). Auch der NAC macht als 10. eine gute Figur. Er scheint sich in Breda wohl zu fühlen, die Saison kann aber auch der Startpunkt für noch höhere Ziele sein. Felix Bacher (24), Estoril Praia, Portugal (7.): Die erste Auslandsstation, vom WSG Tirol kommend, führt den Osttiroler in die starke portugiesische Liga, aber eher zu einem Abstiegskandidat. Denn Estoril war im Vorjahr nur 13. und ist es heuer bisher erneut. Und der Innenverteidiger brauchte lange um sich endlich durchzusetzen. Der Innenverteidiger feierte sein Debut in der Meisterschaft erst in der 11. Runde, spielt aber seither durch, scheint also momentan doch einen Stammplatz ergattert zu haben. Gesamt bedeutet das 6 Spiele in 16 Runden, immer über die volle Distanz. Jetzt hat Bacher die Chance weiter auf sich aufmerksam zu machen. Nikolas Sattlberger (20), KRC Genk, Belgien (8.): Der Wechsel von Rapid zum 6. der belgischen Liga, der heuer nicht international spielt, war für den jungen defensiven Mittelfeldspieler sicher keine Selbstverständlichkeit. Aber bis jetzt hat es sich ausgezahlt. In den für ihn möglichen 18 Runden spielte er 14x, 10x von Beginn an, 4x durch, wurde 6x aus- und 4x eingewechselt. Allerdings scheint es in der zweiten Hälfte der Herbstsaison einen leichten Rückschlag zu geben, auch wegen einer Verletzung. Der Wiener schoss auch 1 Tor. Genk führt die Meisterschaft zur Zeit überraschend an. Sattlberger sollte hier weiter auf sich aufmerksam machen können. Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko, Tschechien (9.): In der Winterübertrittszeit 2024 engagiert, ist der Wiener in seiner wahrscheinlich ersten ganzen Saison bei diesem Team aus der „mährischen Slowakei“ weit weg von der Stammmannschaft, kam wenigstens am Ende der Herbstsaison einige Male zum Einsatz. Gesamt hat der Mittelstürmer heuer nur 6 Einsätze in in 19 Runden gehabt, nur 1x von Beginn an und ausgewechselt, 5x kam er von der Bank. Er schoss 2 Tore (in einem Spiel). Dazu ist Slovacko heuer bisher nur 9. (Vorjahr 6.). Irgendwie steckt die Weiterentwicklung von Kvasina in einer Sackgasse. Vincent Trummer (24), Dynamo Budweis, Tschechien (9.): Zweite Saison bei dem Abstiegskandidaten, der heuer bisher sogar der absolute Prügelknabe als 16. und Letzter (Vorjahr 15.) mit nur 3 Unentschieden ist. Der linke Defensivspieler war aber immerhin auch heuer Stammspieler, bis ihn in der 15. Runde eine schwere Kreuzbandverletzung traf. Gesamt kam der Steirer so auf 13 Einsätze in 19 Runden, immer von Beginn an gespielt, 9x durchgespielt und 4x ausgewechselt. Und er schoss 1 Tor. Tschechien dürfte seiner Karriere allerdings nicht (mehr) nützen. Yusuf Demir (21), Galatasaray, Türkei (10.): Das „ewige Talent“, seit der Saison 2022/23 beim derzeitigen Meister und wieder Tabellenführer unter Vertrag, kam nach einem Jahr auch nicht sonderlich erfolgreicher Leihe aus Basel zurück. Aber der Rechtsaußen steht schon wieder am Abstellgleis, kam in bisher 16 Meisterschaftsspielen ganze 4x, meist in der Schlussphase, von der Bank aufs Feld. Obwohl er sich bei diesem Verein eigentlich wohl fühlen sollte, scheint er auch hier keine große Zukunft zu haben. Ercan Kara (28), Samsunspor, Türkei (10.): Während sein Verein sensationell erfolgreich ist mit dem derzeit 3. Platz (Vorjahr 13.), geht es mit Kara weiter bergab. Der Mittelstürmer kam sogar noch weniger zum Einsatz als im letzten Frühjahr, auch weil er wieder zeitweise verletzt war, aber 4 Einwechslungen in 16 Runden sind natürlich zu wenig für den geborenen Wiener. Auch er wird nachdenken müssen, ob er vielleicht einen neuen Verein suchen sollte. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 111/1890 = 6% Can Keles (23), Besiktas Istanbul Türkei (10.): Der Wechsel von einem Absteiger zu diesem prominenten Verein und vorjährigen Pokalsieger aus Istanbul ist natürlich ein Aufstieg für den Niederösterreicher. Allerdings kann auch er sich hier kaum durchsetzen. Der Rechtsaußen kam in 16 Begegnungen nur 3x zum Einsatz, 1x von Beginn an und aus-, 2x eingewechselt. Besiktas ist wie im Vorjahr derzeit (nur) 6. In den 8 Spielen der EL und EL-Quali wurde Keles auch nur 3x in den letzten Minuten eingewechselt. Aber Keles wird hier wohl weiter seine Chance suchen. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 89/1710 = 5% Muhammed Cham (24), Trabzonspor, Türkei (10.): Er war ein aufstrebender Legionär in der französischen Liga, aber nach Abstieg des Vereins wollte er es woanders versuchen und fand den (vorjährigen als 3.) türkischen Spitzenverein. In für ihn möglichen 14 Spielen kam der offensive Mittelfeldspieler immer zu Einsatz, 7x von Beginn an (darunter in den letzten fünf Runden), spielte 4x durch, wurde 3x aus- und 7x eingewechselt. Cham schoss auch 3 Tore (in einem Spiel) und gab 5 Torvorlagen (gerade in den letzten Runden, zeigt also wieder aufsteigende Form). Trabzonspor ist allerdings nur enttäuschender 13. Thomas Murg (30), PAOK Saloniki, Griechenland (12.): Die beiden Österreicher, die mit PAOK in der letzten Saison den Meistertitel feierten, gingen bereits in ihre fünfte Saison in Thessaloniki. Der offensive Mittelfeldspieler Murg hat in der Meisterschaft wieder eine stabile Saison. In 12 der bisher 16 Begegnungen spielte er, 10x von Beginn an, allerdings nur 1x durch, wurde 9x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 1 Tor. Auch in den 6 Spielen der CL- und EL-Qualifikation (zweitere schaffte der Verein) hatte er eine ähnliche Bilanz. Immer gespielt, 3x von Beginn an und ausgewechselt, 3x eingewechselt (und wieder ausgetauscht). Auch hier schoss er 1 Tor. Dass der Verein offenbar nicht ganz zufrieden mit ihm war, sieht man daran, dass er dann für die EL-Gruppenphase nicht nominiert wurde. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 833/1800 = 46% Stefan Schwab (34), PAOK Saloniki, Griechenland (12.): Der Salzburger Schwab, gleich lange bei PAOK wie Murg, ist dort mit seiner Routine schon eine Art Institution geworden und, wenn er spielt, auch Kapitän des Meisters. Der defensive Mittelfeldspieler ist sogar dabei, seine Einsatzzeit gegenüber dem Vorjahr wieder zu verbessern. Er spielte in 15 der 16 Runden, gleich 13x von Beginn an, 6x durch, wurde 7x ausgewechselt, musste nur 2x von der Bank kommen und fehlte nur einmal krankheitsbedingt. Schwab schoss auch noch 4 Tore. PAOK ist als 2. wieder vorne dabei. In den 6 CL/EL-Qualispielen war er auch immer dabei, 4x von Beginn an und ausgewechselt, 2x eingetauscht. In der Gruppenphase der EL spielte er 5 von 6 Spielen, nur 1x von Beginn an und ausgewechselt, 4x kam er von der Bank. Peter Michorl (29), Atromitos Athen, Griechenland (12.): Mit gegen 30 zum ersten Mal in einer konkurrenzfähigen Liga im Ausland zu spielen, kommt heute auch nicht mehr so oft vor, der Wiener versucht es nach seiner Ausbootung beim LASK. Der offensive und zentrale Mittelfeldspieler ist bei dem kleineren Athener Verein auch gut im Kader integriert. Er spielte in 15 der 16 Runden, 8x von Beginn an, allerdings nur 1x durch, wurde je 7x aus- und eingewechselt (und zuletzt verletzt gleich wieder ausgewechselt), fehlte nur in der letzten Herbstrunde verletzt. Der Verein kämpft als 9. noch um die Meisterrunde, hoffentlich kann Michorl noch einiges beitragen. Manuel Polster (22), Lausanne-Sport, Schweiz (14.): Es ist die erste Legionärssaison bei einem A-Team für den Wiener bei den heuer überraschend starken Lausannern als 3. (Vorjahr noch 10. von 12). Der Linksaußen ist fixer Bestandteil des Kaders, aber er kam bisher ausschließlich als Einwechselspieler zum Einsatz. In 13 der 18 Runden war das der Fall, Tor schoss er keines. Da kann man nur hoffen, dass er sich in der Frühjahrssaison noch weiterentwickelt. Adrian Grbic (28), FC Luzern, Schweiz (14.): Im Frühjahr noch Leihspieler, wurde der Mittelstürmer im letzten Moment vor Ende der Transferzeit im Sommer von den Luzernern noch fix verpflichtet. Hier fühlt sich der Wiener nach eigener Aussage sehr wohl. Allerdings kam er bisher auf viel weniger Startelf-Einsätze als im Frühjahr. In für ihn möglichen 13 Runden spielte Grbic nur 3x von Beginn an, 1x durch, wurde 2x ausgewechselt und kam 9x von der Bank, fehlte also immerhin nur einmal (gleich nach der Verpflichtung). Grbic schoss 1 Tor (im letzten Spiel der Herbstrunde). Potential nach oben gibt es also schon. Die Innerschweizer, im Vorjahr nur 7., liegen immerhin am 4. Platz. Heinz Lindner (34), FC Sion, Schweiz (14.): Nach einer Leihe kam der Ex-Nationalteam-Torhüter eher gezwungenermaßen zum Schweizer Aufsteiger zurück (fand offenbar keinen anderen Klub), da er hier nach seiner Krebserkrankung nur die Nummer 2 ist. Dementsprechend spielte er nur in 2 von 18 Runden (durch), als offensichtlich der Stammtorhüter fehlte. Hoffentlich bekommt der Oberösterreicher noch eine Chance. Sion kämpft als 7. immerhin um das obere Playoff. Albert Vallci (29), FC St. Gallen, Schweiz (14.): Mit der dritten Saison, in die er im Sommer bei den Ostschweizern ging, ist der geborene Steirer Österreichs längst dienender Legionär in der Schweiz. In der Innenverteidigung der Ostschweizer ist er auch weitgehend Stammspieler, wenn er nicht verletzt war. In den bisher 18 Runden kam Vallci auf 13 Einsätze, 12 davon von Beginn an, 11x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Und er machte sogar 2 Tore. Der Verein, im Vorjahr 5., muss heuer als derzeit 8. noch hart ums Play-Off der ersten 6 kämpfen. In der ConfL, inklusive Quali, spielte Vallci in 9 der 12 Begegnungen, 8x von Beginn an und immer durch, wurde 1x eingewechselt. Und er schoss auch hier 1 Tor (in der Gruppenphase is man nun ausgeschieden). Markus Kuster (30), FC Winterthur, Schweiz (14.): Seit Anfang 2023 bei den Nordostschweizern, hatte der Tormann im Frühjahr 2024 ja seinen Stammplatz verloren. Am Beginn der heurigen Saison spielte der Wiener aber plötzlich wieder; leider nur bis zu einer Verletzung in der 5. Runde, seither muss er wieder mit der Ersatzbank Vorlieb nehmen. Somit kam Kuster eben auf 5 Einsätze von Anfang an in 18 Runden, 4x von Beginn an und durchgespielt, 1x verletzt ausgetauscht. Der Verein, im Vorjahr als 6. im oberen Playoff, ist heuer bisher Letzter, vielleicht bedeutet ja das eine neue Chance für Kuster. Oluwaseun Adewumi (19), FC Dundee (Leihe), Schottland (15.): Österreichs Teenager-A-Liga-Legionär spielt also im Osten Schottlands, als Leihspieler vom englischen Zweitligisten Burnley, der ihn nach Engagement von Zweitligist FAC gleich hierher verfrachtete. Insgesamt hat der geborene Wiener in Dundee bisher durchaus eine Talentprobe abgegeben. In für den Offensivspieler möglichen 16 Spielen kam er immerhin auf 11 Einsätze, 6x von Beginn an gespielt und jedes Mal ausgewechselt, 5x eingetauscht. Er schoss 2 Tore. Adewumi kann sicherlich auf sich aufmerksam machen. Der Verein liegt aber nur auf Rang 8, Kurs unteres Play-Off (Vorjahr 6.). Sven Sprangler (29), FC St. Johnstone, Schottland (15.): Die zweite Saison für den Steirer in Schottland, und gegenüber dem Frühjahr hat er sich bald von der Einsatzzeit her erholt, spielte nach den ersten fünf Runden auf der Bank mit einer Ausnahme immer von Anfang an. Gesamt waren es für den defensiven Mittelfeldspieler somit 15 Einsätze in 20 Begegnungen, immer von Anfang an, gute 9x durchgespielt und nur 6x ausgewechselt. Der Verein ist allerdings 12. und als Letzter schwer abstiegsgefährdet (nach Rang 10 in der Vorsaison). Patrick Pentz (27), Bröndby IF, Dänemark (16.): Es ist das zweite Jahr in Kopenhagen, aber die erste Saison von Bröndby fix verpflichtet, nach einer Leihe in der Vorsaison von Leverkusen. Und hier fühlt sich die nun offensichtliche Nummer 1 im Nationalteam sichtlich wohl. Auch heuer hat er alle bisherigen 17 Meisterschaftsspiele durchgespielt, war in den letzten 3 Runden sogar Kapitän beim vorjährigen Vizemeister. Bröndby ist allerdings heuer bisher nur 5. In 4 Qualifikationsspielen zur ConfL (dann ausgeschieden) spielte Pentz 3x durch, wurde einmal geschont. Die dänische Liga ist zwar nicht die stärkste, aber für Pentz passt es offenbar so. Alexander Gorgon (36), Pogon Stettin, Polen (17.): Es ist nun die bereits fünfte Saison für den langjährigen Legionär, der in der polnischen Liga immer noch seine Leistung bringt und hier anerkannt ist. In den bisher 18 Runden kam der meist als offensiver Mittelfeldspieler aufgestellte Wiener immer zum Einsatz, 8x von Beginn, er spielte aber nur 1x durch, wurde 7x ausgewechselt und kam 10x von der Bank (vor allem dann doch in der zweiten Hälfte der Herbstsaison). Gorgon schoss auch gute 4 Tore. Stettin ist heuer als 8. bisher nicht so stark wie im Vorjahr (4.). Einsatzminuten (wegen Wechsel): 781/1620 = 48% Benedikt Zech (34), Pogon Stettin, Polen (17.): Der zweite routinierte Legionär bei Stettin, sogar in seiner sechsten Saison bei dem Verein, ist sogar noch weit mehr Stammspieler. In den 18 Runden spielte der Innenverteidiger 17x, gleich 15x von Beginn an, 12x durch, wurde je 2x ausgewechselt (in den Schlussminuten) und eingetauscht und auch 1x ausgeschlossen. Der Vorarlberger fehlte nur einmal wegen Rotsperre. Zech dürfte in der polnischen Liga, auch wenn sie nicht die stärkste ist, seine fußballerische Bestimmung gefunden haben. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 1352/1620 = 83% Ivan Lucic (29), Hajduk Split, Kroatien (19.): Inzwischen auch schon seit Anfang 2023 bei dem populären Verein in Split. Er ist dort grundsätzlich etabliert, war aber offenbar nach Ausheilung einer Verletzung nicht immer unumstritten die Nummer 1 und hat in den 18 Runden viermal nicht gespielt. Umgekehrt bestritt er 14 der 18 Spiele über die volle Distanz, auch in den letzten sechs Runden, ist also derzeit wieder Stammtormann. Dazu liegt Hajduk nach Rang 3 im Vorjahr punktgleich mit dem Tabellenführer auf Platz 2. Der Wiener ist sicherlich einer der besten Tormänner unter den österreichischen Legionären. Arnel Jakupovic (26), NK Osijek, Kroatien, (19,): Nach einer wenig erfolgreichen Zeit in Italien, aber immerhin guten vier Jahren in Slowenien, die sogar Teamchef Rangnick aufmerksam werden ließen, wechselte der geborene Wiener in dieser Saison also hierher in die stärkere kroatische Liga, nachdem er die heurige Saison noch in Maribor (mit vielen internationalen Spielen) begonnen hatte. In den für ihn noch möglichen 14 Spielen für Osijek war der Mittelstürmer unumstritten und immer dabei. Er spielte 13x von Beginn an, 8x durch, wurde nur 5x ausgewechselt und kam 1x (in seiner ersten Runde) von der Bank. Dazu schoss er 6 Tore und gab 3 Vorlagen. Rangnick wird ihn weiter am Notizzettel haben. Osijek ist derzeit wie im Vorjahr 4. Dario Maresic (25), HNK Istra, Kroatien (19.): Der geborene Steirer ist nun auch schon die dritte Saison bei dem bestenfalls unteren Mittelständler in der kroatischen Liga, obwohl er immer wieder durchblicken lässt, dass er sich für Höheres berufen fühlt. Hier ist der Innenverteidiger und zeitweise defensive Mittelfeldspieler aber zumindest Stammspieler, war heuer auch zweimal Kapitän. Er spielte in 16 der 18 Runden, immer von Beginn an, 12x durch und wurde 4x ausgewechselt, fehlte nur zweimal gelbgesperrt. Und er machte 2 Tore.Vielleicht empfiehlt sich Maresic ja trotz des schwächeren Vereins (heuer derzeit wieder 8. von 10, wie im Vorjahr) für stärkere Vereine. Stefan Peric (27), HNK Sibenik, Kroatien (19.): Der Salzburger scheint sich in Sibenik wohl zu fühlen, denn er ging heuer als Aufsteiger in die vierte Saison mit dem Verein, blieb ihm also sogar letztes Jahr in der zweiten Liga treu. Meist als Innenverteidiger eingesetzt, ist Peric absoluter Stammspieler wenn nicht verletzt oder gelbgesperrt (was insgesamt in 4 Runden der Fall war). Somit spielte er also in 14 von 18 Runden von Beginn an, 13x durch, wurde nur 1x verletzt ausgetauscht. Und er machte 1 Tor. Sibenik kämpft aber als 9. von 10 Teams wieder gegen den Abstieg. Daniel Antosch (24), Nea Salamis, Zypern (20.): Der Tormann schlägt sich schon seit der Saison 2021/22 bei verschiedenen Vereinen in Zypern durch, heuer nun von diesem Team aus Famagusta (unteres Mittelfeld, heuer bisher 12. Vorjahr 9.) engagiert, aber auch hier scheint er sich nicht durchzusetzen. Anfangs rasch in der Startelf, verlor er diese Position nach einer Kopfverletzung und sitzt wieder nur auf der Bank. Somit kam der Wiener in 15 Runden nur auf 3 durchgespielte Begegnungen. Marco Krainz (27) EN Paralimniou (20.): Die erste Legionärssaison für den zentralen und defensiven Mittelfeldspieler führte den Wiener zu diesem Aufsteiger in der nicht so starken zyprischen Liga. Aber hier ist er immerhin weitgehend Stammspieler, war in der letzten Runde im Herbst sogar Kapitän. In für ihn möglichen 14 Begegnungen spielte er 12x, immer von Anfang an, 11x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, Paralimniou muss sich aber auch mit viel Krainz-Einfluss als derzeit 13. und Vorletzter gegen den Abstieg stemmen. Michael Steinwender (24), IFK Värnamo, Schweden (21.): Der erste Legionärsvertag führt den geborenen Burgenländer also in die (nicht sonderlich starke) schwedische Liga, zu einem oberen Mittelständler (im Vorjahr 5.), der heuer aber überraschend schwer gegen den Abstieg kämpfen musste und sich als 14. und Drittletzter nur über die Relegation retten konnte. Der Innenverteidiger wurde in der zweiten Saisonhälfte sichtlich geholt, um die Abwehr zu stabilisieren. Er war in den für ihn möglichen 20 Spielen auch Stammspieler in der südschwedischen Kleinstadt. 19 x kam er zum Einsatz, 18x von Beginn an, spielte 15x durch, wurde 3x aus- und 1x eingewechselt, fehlte nur 1x gelbgesperrt. Und er machte 1 Tor. Steinwender hat noch 2 Jahre Vertrag. Einsatzminuten: 1566/1800 = 87%. Dragoslav Burkic (24), Tekstilac Odzaci, Serbien (22.): Die Verpflichtung des geborenen Wieners und Integration in den A-Kader bei dem Aufsteiger in die serbische Superliga (derzeit 15. und Vorletzter) klang zunächst unglaubwürdig, weil Burkic nach einer verkorksten Saison in der zweiten slowenischen Liga ein Jahr vereinslos war (!), davor auch meist mit wenig Erfolg in Regionalligen in Österreich kickte. Aber in diesem Team aus Vojvodina stand er ab Runde 15 am Spielbericht und wurde in für ihn möglichen 17 Spielen 1x eingewechselt. Dass man noch viel von ihm hören wird, ist aber nicht anzunehmen. Gabriel Eskinja (21), Zorya Lugansk, Ukraine (23.): In seinen ganz jungen Jahren eher erfolglos in Kroatien herumgekrebst, versucht der geborene Steirer nun sein Glück in der kriegsgeschüttelten Ukraine. Es ist ein nicht nur sportliches Abenteuer, das sich vielleicht noch auszahlt, denn nach Anfangsschwierigkeiten schaffte es der Innenverteidiger hier endlich in die Startelf (bevor ihn eine Rotsperre vielleicht wieder etwas zurückwarf). Gesamt kam er in bisher 16 Spielen auf 8 Einsätze, 7x von Beginn an, 5x hat er durchgespielt, 2x aus- und 1x eingewechselt. Der ostukrainische Verein muss seine Spiele derzeit in Kyiv austragen und ist 8. (Vorjahr 10.). Christopher Kröhn (25), ETO FC Györ, Ungarn (24.): Mit diesem Verein aufgestiegen, spielte der Stürmer bei seinem ersten Klub im Ausland nun in der höchsten Spielklasse leider fast keine Rolle mehr. Er wurde nur in der ersten der bisher 17 Runden (von Beginn an) eingesetzt und ausgewechselt. Danach wechselte der Stürmer nur noch zwischen Ersatzbank und Tribüne. Györ liegt fast ohne den Wiener am recht guten 8. Platz. Vermutlich sollte Kröhn noch im Winter einen Wechsel anstreben. Einsatzminuten (wegen Wechsel): 45/1620 = 3% Kevin Wimmer (32), Slovan Bratislava, Slowakei (25.): Der routinierte Ex-Nationalspieler ist nun die zweite Saison beim slowakischen Meister engagiert, aber es ist die erste, die wir registrieren (da die Liga erst in dieser Saison Top-25 ist). Im Gegensatz zur letzten Saison war der Innen- und Linksverteidiger nicht ständig Stammspieler, teilweise auch wegen einer Verletzung. In der Meisterschaft kam der Oberösterreicher in den bisherigen 18 Runden auf 13 Einsätze, 6x von Beginn an, spielte 5x durch, wurde 1x (verletzt) ausgetauscht und musste 4x von der Bank kommen. Slovan ist jedenfalls wieder Tabellenführer. In der CL, wo es 14 Spiele für Slovan gab, einschließlich das Überstehen von 4 Qualifikationsrunden, war Wimmer hingegen lange Stammspieler, machte die ersten 11 Spiele von Beginn an, spielte 10x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, fehlte dann die letzten 3 Runden. Und er machte 1 Tor. Er sollte es nochmals in die erste Elf schaffen. Alex Sobczyk (27), FK Skalica, Slowakei (25.): Seit Jahren in schwächeren Ligen unterwegs, ist dieser Verein aus einem Ort im Westen des Landes sein zweiter in der Slowakei. Er war eigentlich schon letzte Saison dort, aber war sein Vertrag mit Ende der Saison beendet worden. Aber im November 2024 hat man den (noch vereinslosen) Wiener zurück geholt. Sobczyk konnte in der Herbstsaison also noch 4x auflaufen und tat dies jeweils durch Einwechslungen. Und er schoss dabei 1 Tor. Skalica, im Vorjahr 9., ist allerdings derzeit 12. und Letzter. Peter Zulj (31), Changchun Yatai, VR China (3. AFC Ost): Immerhin seit Sommer 2022 bei diesem Verein weit im Nordosten Chinas, wird der Oberösterreicher diese Phase seiner Legionärszeit nach Ende der Meisterschaft nun beenden. Insgesamt war der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler in Changchun heuer Stammspieler, außer vielleicht in einem Teil der letzten Runden nach einer Rotsperre. Gesamt kam er in dieser Saison in 24 der 30 Runden zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte gleich 21x durch, wurde nur 2x ausgetauscht und auch 1x ausgeschlossen (die 6 Nicht-Einsätze waren allerdings alle im Frühjahr). Zulj schoss 5 Tore (2 im Herbst). Der Verein landete 2024 wie im Vorjahr im unteren Mittelfeld am 9. Platz. Einsatzminuten: 2157/2700 = 80% Andreas Kuen (29), Melbourne City FC, Australien (5. AFC East): Die australische Liga wird wegen ihres Ranking in der AFC East wieder verfolgt, und mit dem Tiroler haben wir auch wieder einen Legionär dort. Der Offensivspieler ist bei den Melbournern weitgehend Stammspieler, In den ersten 9 Begegnungen kam er auf 7 Einsätze, 6x von Beginn an, 2x durchgespielt, 4x ausgetauscht und 1x eingewechselt. Er dürfte durchaus eine Drehscheibe im Spiel zu sein mit 2 geschossenen Toren und 4 Vorlagen. Leider scheint er sich nun verletzt zu haben, Rückkehr unbekannt. City liegt momentan als 5. auf Kurs Richtung Playoff der ersten sechs. Hannes Wolf (25), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Der Wechsel in die US-MLS war für den Steirer nach all den Problemen zuletzt in Mönchengladbach und davor genau die richtige Entscheidung. Hier wurde der meist als Rechtsaußen eingesetzte Spieler sofort zur Stammkraft, man schenkt ihm offensichtlich Vertrauen. In den 38 Spielen (einschließlich Playoff) kam er immer zum Einsatz, gleich 36x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde allerdings 30x ausgewechselt und kam 2x von der Bank. Wolf schoss 5 Tore (2 im Herbst). Als 6. in der Osthälfte der Liga schaffte es sein Verein diesmal ins Playoff (im Vorjahr als 11. nicht) und dann bis ins Viertelfinale, wo man ausschied. Wolf hat an sich Vertrag für weitere 3 Jahre, aber es ist nicht sicher, ob er bleibt. Einsatzminuten: 2884/3420 = 84%. Alessandro Schöpf (30), Vancouver Whitecaps, USA/Kanada (2. CONCACAF): Immerhin zweieinhalb Saisonen hat der Ex-Nationalspieler nun in Kanada in der gemeinsamen Liga mit den USA verbracht. Wie im Vorjahr hat der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler meist gespielt, aber je länger die Saison ging, desto seltener von Beginn an. Gesamt kam der Tiroler (inklusive Playoff) auf doch sehr gute 34 Einsätze in 38 Begegnungen, 23x von Beginn an, er spielte aber nur 4x durch, wurde 19x aus, und 11x eingewechselt. Sein einziges Tor schoss er noch im Frühjahr. Auch Vancouver hat es aber bis ins Viertelfinale der MLS geschafft nach Platz 8 im Westen. Im Vorjahr schied man in der ersten Playoff-Runde aus. Dazu gewann man auch wieder den kanadischen Cup. Schöpfs Vertrag läuft aus, er wird nicht verlängert. Einsatzminuten: 2044/3420 = 60%. David Schnegg (26), DC United, USA (2. CONCACAF): Im Sommer zu seinem zweiten Auslands-Engagement von Sturm Graz über den großen Teich gewechselt (nach einer eher verunglückten Zeit in Italien davor), ist der Tiroler auch in der US-Hauptstadt eher vom Pech verfolgt. Gleich nach seinem ersten Spiel fiel der Linksverteidiger verletzt aus, kam erst am Ende der Meisterschaft zurück. So kam er nur auf 2 Einsätze in ohnehin für ihn nur möglichen 10 Runden, 1x durchgespielt und 1x eingewechselt. Dazu hat es DC United als 10. im Osten (Vorjahr 12.) wieder nicht in die Play-Offs geschafft. Schnegg hat noch 2 Jahre Vertrag, vielleicht wird es noch etwas mit ihm in der MLS. Einsatzminuten: 120/900 = 13%. Von den 17 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Herbst 2024 13 Österreicher, 3 weniger als im Frühjahr. Nicht zum Einsatz kamen Philipp Breit (Catanzaro), Tino Casali (Braunschweig), Rene Kriwak (Dordrecht, wegen Verletzung) und Oguzhan Özdelen (Igdir). Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft. Maximilian Wöber (26), Leeds United (1.), ENG: Nach der Leihe zu Gladbach (beidseitig) eher unfreiwillig zu Leeds zurückgekehrt, wollte sich der Nationalteamspieler durchbeißen. Doch bald warf ihn eine Knieverletzung zurück, und auch nach der Rückkehr ins Team hat der Links- und Innenverteidiger leider wieder Verletzungsprobleme, sodass er in 24 Spielen nur 4x spielte, 1x in der Startelf stand (durchgespielt) und 3x eingewechselt wurde, dabei auch 1 Tor schoss. Hoffentlich erfängt sich der Wiener wieder, denn Leeds liegt auf Aufstiegskurs. Andreas Weimann (33), Blackburn Rovers (5.), ENG: Der österreichische Dauerbrenner in England (seit 2011, meist 2. Liga), wurde heuer bei den Rovers engagiert und spielt meist wieder eine gute Rolle (zuletzt ein kleiner Rückfall). Gesamt kam er hier bisher auf 18 Einsätze in 23 Runden (kurze Zeit war er offenbar auch verletzt), 7x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 5x ausgewechselt und kam 11x von der Bank. Der Offensivspieler schoss dabei auch wieder 4 Tore. Daniel Bachmann (30), FC Watford (7.), ENG: Der ehemalige Nationalteamtormann, seit 2019/20 dauerhaft bei Watford, ist hier Stammkeeper und zeitweise auch Kapitän, er fehlte heuer nur drei Runden wegen Verletzungen. Gesamt kam er auf 20 Einsätze in 23 Runden, 19x durchgespielt und 1x verletzt ausgewechselt. Watford kämpft um den Anschluss zu den potentiellen Aufstiegsplätzen, aber Bachmann scheint dabei heuer unbestritten zu sein. Nicolas Schmid (27), FC Portsmouth (23.), ENG: Von BW Linz zu dem Zweitligaaufsteiger gekommen, ist der Oberösterreicher eine positive Überraschung in dieser Saison, denn er kämpfte sich bei diesem recht prominenten Verein nach ein paar Runden in die Startelf. In für ihn möglichen 20 Spielen spielte er daher 13x, 12x durch, wurde 1x verletzt ausgewechselt. Der Verein kämpft zwar hart gegen den Abstieg, trotzdem ist Schmid persönlich definitiv ein Aufsteiger. David Affengruber (23), FC Elche (4.), SPA: Die erste Auslandssaison für den Innenverteidiger aus Niederösterreich ist etwas überraschend in der zweiten spanischen Liga. Aber hier im Südosten des Landes wurde er immerhin rasch Stammspieler und scheint beliebt und erfolgreich zu sein. In den für ihn möglichen 19 Runden war Affengruber immer dabei, ganz hervorragende 16x von Beginn an und 14x durchgespielt, 2x wurde er aus- und 3x eingewechselt. Florian Kainz (32), FC Köln (1.), DE: Beide österreichischen (zeitweise) Nationalteamspieler gingen mit den Kölnern in die zweite Liga. Kainz war seit Ende der letzten Saison noch einige Zeit verletzt, wurde dann zunächst nur von der Bank gebracht, bevor er sich Ende der Herbstsaison wieder in die Startelf spielte. Der überall im offensiven Mittelfeld einsetzbare Routinier, nicht mehr Kapitän in seiner schon sechseinhalbten Saison bei dem Verein, kam somit auf 10 Einsätze in bisher 17 Runden, nur 3 von Beginn an und ausgewechselt, 7x von der Bank. Immerhin schoss Kainz 1 Tor und bereitete 2 vor, sollte wieder eine Stütze werden. Dejan Ljubicic (27), FC Köln (1.), DE: Auch schon die vierte Saison in Köln und fast überraschend nach dem Abstieg bisher nicht gewechselt, ist der Wiener heuer eine große Stütze. Der Mittelfeldspieler bestritt 13 der 17 Runden, immer von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 6x ausgewechselt, fehlte nur ein paar Runden wegen Krankheit. Und er schoss auch 3 Tore. Ein wichtiger Spieler für den angestrebten Wiederaufstieg. Christoph Kobald (27), Karlsruher SC (2.), DE: Schon die siebente(!) Saison für den vereinstreuen Innenverteidiger in Karlsruhe, doch im Gegensatz zum Verein läuft es bei ihm immer schlechter, vor allem wegen Verletzungen. Zunächst auf der Ersatzbank, kam er zurück, aber nur kurz, seit Runde 9 ist er wieder dauerverletzt. Somit kam er bisher nur auf 4 Einsätze in 17 Runden, 1x von Beginn an und durchgespielt, 3x eingewechselt. Nicolas Kristof (25), SV Elversberg (4.), DE: Immer noch wenig bekannt, mausert sich dieser österreichisch-deutsche Tormann, der aber schon für AUT-Jugendteams spielte, und zuletzt beim Nationalteam auf Abruf war, zu einer festen Größe zumindest in der zweiten deutschen Liga bei dem toll spielenden kleinen Klub aus dem Saarland. Auch heuer war er wieder absoluter Stammspieler, spielte in allen 17 Begegnungen durch. Er ist mittlerweile sicher einer der besten österreichischen Tormänner. Marlon Mustapha (23), Greuther Fürth (14.) (Leihe), DE: Die zweite Leihe hintereinander in die zweite deutsche Bundesliga (von Como), doch auch hier kann sich der Wiener nur schlecht als recht durchsetzen. In drei Runden war er krank, aber auch als Gesunder lief es nicht so viel besser mit 10 Einsätzen in 17 Runden, nur 3 von Beginn an und ausgewechselt, 7 Einwechslungen. Auch Tore schoss der Mittelstürmer keine. Diese Engagement dürfte Mustapha auch nicht weiter bringen. Daniel Nussbaumer (25), Academica Viseu (4.), POR: Schon seit 2021/22 bei diesem Verein, war der Vorarlberger jahrelang wegen einer Sprunggelenksverletzung außer Gefecht gesetzt. In dieser Saison ist er nun offenbar endlich wieder einsatzfähig, aber häufig steht der Mittelstürmer nicht auf dem Platz. In den 15 Meisterschaftsspielen wurde er nur 6x eingewechselt (in den letzten sieben Runden nur einmal). Es gibt Berichte, dass er schon jetzt im Winter in die Heimat zurück will. Martin Fraisl (31), CD Mafra, POR: Nach einem für ihn persönlich unerquicklichen Jahr in Dänemark versucht es der Tormann nun in der zweiten portugiesischen Liga bei dem bei uns unbekannten Abstiegskandidaten aus einer Kleinstadt nahe Lissabon. Hier ist der Niederösterreicher wenigstens Stammkeeper und spielte in allen bisher gespielten 16 Runden durch, ist also immerhin einer der wenigen Spieler mit einer „weißen“ Einsatzbilanz. Nikola Dovedan (30), Karagümrük (3.), TUR: Vielleicht etwas überraschend ist der Offensivspieler heuer in der zweiten türkischen Liga bei diesem Absteiger gelandet. Aber er trägt manches dazu bei, dass die Istanbuler wieder um den Aufstieg kämpfen. Er kam in 16 der 17 Runden zum Einsatz, spielte 2x durch, wurde 5x aus- allerdings doch auch 7x nur eingewechselt. Der Niederösterreicher schoss 1 Tor und bereitete 4 weitere Tore vor.
  12. Edit: Marcel Köstenbauers Vertrag beim tschechischen Ceske Budejovice wurde schon nach zwei Monaten wieder gelöst. Marco Krainz wechselt noch von BW Linz nach Zypern zu Paralimniou. Der eher unbekannte Philipp Breit wurde noch aus der dritten italienischen Liga (SPAL) in die zweite zu Catanzaro verliehen. Nicht ernst genommen hatte ich den Wechsel vom unbekannten Oguzhan Özlesen vom Wiener Sportklub in die 2. türkische Liga zu Igdir, aber mittlerweile stand er auch am Spielbericht, daher ist er nun in der Liste. (Den Text zu Oluwaseun Adewumi, FC Dundee-Leihe, hatte ich vergessen, ist auch ergänzt)
  13. Österreichische Fußballlegionäre Herbst 2024 Das Sommer-Transferfenster wurde in in Österreich am 5. September geschlossen (in den meisten großen Ligen schon Ende August), daher ist es Zeit für das halbjährige Update der Legionärsübersicht. In einigen anderen (wie etwa Belgien oder Türkei) endet sie etwas später oder es gibt andere Regelungen. Für vertragslose Spieler gilt die Transferzeit nicht, in einigen Verbänden gibt es Sonderregelungen für Leihverträge. Daher wird die folgende Aufstellung gegebenenfalls bis Ende September 2024 laufend upgedated. Anmerkung: Ich verfolge nur (noch) Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Ende August 2024) sowie in Top-5-A- und Top-1-B-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für die internationalen Bewerbe, wobei die asiatische AFC aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt wird, was auch der Verband selbst macht (und damit in dem Fall Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Neu in den Top 25 mit österreichischen Legionären sind die Slowakei, Ungarn und Schweden, sowie Australien. Nicht umfasst in meiner Aufstellung für Legionäre sind daher A-Ligen wie in Bulgarien, Rumänien, Russland, Slowenien, Kosovo, Armenien, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Litauen, Georgien, Nordmazedonien oder auch Gibraltar, und B-Ligen wie in Norwegen, Schweiz, Dänemark, Polen, Kroatien, oder auch die VAE und USA, und andere noch schwächere oder andere dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die im Herbst 2024 noch nicht oder nicht mehr im A-Kader stehen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Es werden alle Transfers der hier gefolgten Ligen umfasst. Im Herbst 2024 stellt Österreich - nach Stand der Dinge – 79 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition. Das sind um 7 mehr als im Frühjahr 2024 und damit die meisten (ex aequo) überhaupt. Von den hier registrierten Legionären sind nur mehr 39% in schwächeren Ligen beschäftigt als es die österreichische Bundesliga laut UEFA-5-Jahreswertung als nunmehr immerhin wieder 12. ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern sind vermutlich alle schwächer). Gleich 26 Spieler oder 33% sind in der deutschen Bundesliga engagiert. Zugänge aus Österreich: Der teuerste Transfer aus Österreich war in dieser Transfersaison jener des aufstrebenden Teamspielers Alexander Prass von Sturm Graz in die deutsche Bundesliga zu Hoffenheim. Ebenso dorthin wechselten seine Nationalteam-Kollegen Marco Grüll zu Werder Bremen und Leopold Querfeld zu Union Berlin, beide von Rapid kommend. Ein überraschender Wechsel in die deutsche Bundesliga war jener des jungen Nikolas Veratschnig von Wolfsberg zu Mainz 05. Wenn man so will von RB Salzburg, wohin er von Italien-Absteiger Salernitana verliehen war, geht Flavius Daniliuc, wiederum per Leihe, zu Hellas Verona (hat vorher noch 3x in der zweiten italienischen Liga für seinen dortigen Verein gespielt, 2x durch, 1x ausgewechselt, machte 1 Tor). Einen interessanten Verein in der starken portugiesischen Liga hat der nun ehemalige WSG Tirol-Spieler Felix Bacher mit Estoril Praia gefunden. Ein dritter (Ex-)Rapidler wird Legionär, Nikolas Sattlberger, in der etwas stärkeren belgischen Liga bei KRC Genk. Ein neuer Spieler in der Schweizer Super League ist der junge Marcel Polster, der von Austria Wien zu Lausanne-Sport wechselt. Von Absteiger Lustenau wechselte Darijo Grujcic in die starke niederländische Liga zu Fortuna Sittard. Sogar aus der zweiten Liga (von Ried) kommend geht Tormann Jonas Wendlinger dorthin, und zwar (wohl als Nummer 2) zu Almere City. Ein weiterer Tormann, ebenfalls als Nummer 2 geplant, geht in die starke tschechische Liga, vom (zwangsabgestiegenen) Zweitligisten (Leoben) zu einem Spitzenteam, nämlich Florian Wiegele zu Viktoria Pilsen. Peter Michorl, beim LASK praktisch aussortiert und zuletzt bei der Zweier-Mannschaft in der Regionalliga, schaffte es in Griechenland unterzukommen, bei Atromitos Athen. Vielversprechend scheint der Wechsel eines Talents, Olusaweun Adewumi, aus der zweiten Liga (FAC) auf die Insel zu sein, nämlich zunächst zum englischen Zweitligisten Burnley, der den Stürmer gleich in die schottische Premier League zum FC Dundee verlieh. Constantin Reiner, zu Altach verliehen, kehrt zu Stammklub Piast Gliwice in Polen zurück. Ein Hartberg-Spieler, Michael Steinwender, versucht sich in der schwedischen Liga beim IFK Värnamo. Marco Krainz geht von BW Linz in die doch recht schwache zyprische Liga zu Aufsteiger Paralimniou. David Schnegg geht das fußballerische Abenteuer in den USA mit dem Wechsel zu D.C. United ein. In starke zweite Ligen wechselten Tormann Nicolas Schmid von BW Linz zu Championship-Aufsteiger Portsmouth (aber ebenfalls als Nummer 2) und David Affengruber von Sturm Graz zum spanischen FC Elche. Ein bisher völlig unbekannter türkischstämmiger Österreicher, Oguzhan Özlesen, schaffte es aus der dritten österreichischen Liga (Regionalliga Ost, Wiener Sportklub) eben in die Türkei zu Zweitliga-Aufsteiger FK Igdir. Wechsel innerhalb der Top-25 europäischen ersten und Top-10 zweiten und sonstigen relevanten außereuropäischen Ligen: In der deutschen Bundesliga wechselte Kevin Stöger vom VfL Bochum zu Borussia Mönchengladbach. Mathias Honsak bleibt nach dem Abstieg von Darmstadt in der ersten Liga durch den Wechsel zu Heidenheim. Der an sich aufstrebende Muhammed Cham war in Frankreich mit Clermont Foot abgestiegen und versucht sich nun in der türkischen Liga bei Trabzonspor. Das ewige Talent Yusuf Demir versucht es nach nicht sehr erfolgreicher Leihe zum FC Basel noch einmal bei Stammklub Meister. Galatasaray in der Türkei. Ebenfalls in der Türkei macht Can Keles mit dem Wechsel von Absteiger Karagümrük (der ihn davor von Austria Wien nach Leihe gekauft hatte) zu Besiktas wohl einen Sprung nach vorne. (Ex?)Nationalteamtormann Heinz Lindner muss nach der Leihe zum belgische Saint Gilloise zu Stammklub Sion in der Schweiz zurück, wo er aber weiterhin nur die Nummer 2 ist. Innerhalb der zyprischen Liga, im Vorjahr per Leihe bei Karmiotissa, geht Tormann Daniel Antosch (über den bisherigen Besitzer Apollon) zu Nea Salamis. Vom griechischen Atromitos wagt Andreas Kuen den Sprung über einen großen Teich nach Australien zu Melbourne City. Innerhalb von starken zweiten Ligen ging in England Andreas Weimann, zuletzt zu West Brom verliehen, nach Vertragende bei Bristol zu den Blackburn Rovers; und Marlon Mustapha, zuletzt von Como in die zweite deutsche Bundesliga zu Düsseldorf verliehen, wird nun weiterverliehen zum deutschen Konkurrenten Greuther Fürth. Aufstieg von niedrigeren in höhere Ligen, sowie Abstieg in niedrigere oder zu schwache Ligen: Leo Greiml, beim deutschen Zweitligist Schalke 04 nie in Fahrt gekommen, vor allem auch wegen Verletzungen, wechselt immerhin in die erste niederländische Liga zu Aufsteiger NAC Breda für einen Neuanfang. Aus der nicht verfolgten schwachen slowenischen Liga (von Maribor) geht der aufstrebende Arnel Jakupovic nach Kroatien zu NK Osijek. Aus der zweiten kroatischen Liga kommend (von Belupo) wagt Gabriel Eskinja ein Abenteuer in der gebeutelten ukrainischen Liga bei Zorya Luhansk. Ansonsten gibt es noch einige Aufsteiger in höhere Ligen mit dem selben Verein: Hervorzuheben ist Talent Matthias Braunöder mit Como in die Serie A (und er wurde nun auch nach Leihe von Austria Wien fix verpflichtet). Gut auch wie sich Michael Svoboda beim FC Venedig hält, mit dem er zu zweiten Mal aufgestiegen ist. In Deutschland stiegen David Nemeth (allerdings derzeit eher ein Ersatzspieler) mit dem FC St. Pauli in die erste Bundesliga auf, ebenso wie Benedikt Pichler mit Holstein Kiel. In den Niederlanden erreichte Raffael Behounek den Aufstieg in die Eredivisie mit Willem II. In Kroatien gelang Stefan Peric mit HNK Sibenik der Wiederaufstieg. Schließlich stieg auch Christopher Kröhn im etwas schwächeren ungarischen Vereinsfußball mit ETO Györ auf. Erwähnenswert an der Stelle ist auch, dass wir nun Kevin Wimmer in der stärker gewordenen slowakischen Liga bei Meister Slovan Bratislava verfolgen. Von der dritten italienischen Liga (SPAL) per Leihe wechselt der bisher noch wenig bekannte Philipp Breit (seit Anfang 2022 in Italien) zu Catanzaro In niedrigere Ligen wechseln Teamspieler Maximilian Wöber vom Leihverein Mönchengladbach zurück zu Stammteam Leeds United in der zweiten englischen Liga, Martin Fraisl vom dänischen Midtjylland in die zweite portugiesische Liga zu CD Mafra, sowie Nikola Dovedan, vom deutschen Heidenheim zum türkischen Absteiger Karagümrük, und weitere Spieler, die wir wegen der Schwäche der neuen Ligen nicht mehr verfolgen, nämlich Christian Klarer, der vom deutschen Absteiger Darmstadt, nur in die dritte englische Liga (zu Birmingham) wechselt, Fabian Schubert, der sich vom Schweizer Erstligisten St. Gallen in die dritte deutsche Liga (1860 München) verabschiedet, der langjährige Dänemark-Legionär bei Randers, Marvin Egho, der dort in der 2. Liga bleibt (Horsens), Stefan Savic, der vom polnischen Absteiger Warta Posen nach Bosnien-Herzegowina geht (zu Banja Luka) und der junge Enes Tepecik, der nach dem Abstieg mit Ankaragücü (wo er nicht spielte) es in der 3. türkischen Liga (Leihe zu Ankaraspor) versuchen muss. Absteiger mit dem selben Verein sind vor allem einmal die Teamspieler Florian Kainz und Dejan Ljubicic mit dem FC Köln in Deutschland, und nicht mehr verfolgen werden wir Husein Balic nach dem Abstieg in Polen mit dem LKS Lodz Nicht mehr im Kader der vereinslos: Sasa Kalajdzic wurde bei Wolverhampton offenbar wegen seiner Rekonvaleszenz für die Herbstsaison aus dem Kader gestrichen (wie schon für ein Halbjahr bei seiner vorherigen Verletzung im Frühjahr 2023; ob er ab Januar wieder zurückkommen und/oder nochmals verliehen wird, wird man sehen). Nur mehr 4. Torhüter sind der im Frühjahr so überraschend verpflichtete Franz Stolz beim italienischen CFC Genua sowie trotz Vertragsverlängerung der bald 40jährige Michael Langer in der zweiten deutschen Liga bei Schalke. Der Vertrag von Christopher Knett beim iranischen Foolad, wo er aus unbekannten Gründen offenbar die Spielberechtigung verloren hat, wurde gelöst. Ebenfalls vereinslos nach Vertragsende bei ihren jeweiligen Vereinen sind Peter Haring (bisher Hearts in Schottland), Nico Antonitsch (bisher Petah Tikva in Israel), und Emir Dilaver (bisher Rijeka in Kroatien; auch Marco Djuricins Vertrag wurde dort nach der Rückkehr von einer Leihe in die Slowakei aufgelöst). Rückkehrer nach Österreich: Bemerkenswert ist der Wechsel von Emanuel Aiwu vom englischen Zweitliga-Absteiger Birmingham zu Meister Sturm Graz. Auch Emir Karic wurde von den Grazern verpflichtet, und zwar vom deutschen Bundesliga-Absteiger Darmstadt. Spektakulär ist die “Rückkehr” des langjährigen Legionärs und (Ex)-Teamspielers Aleksandar Dragovic vom serbischen Meister Roter Stern zu Austria Wien. Tormann Samuel Sahin-Radlinger, von Austria Wien zum niederländischen Almere verliehen, kehrt zu den Wienern zurück. Prominent ist weiters der Wechsel von Ex-Nationalteamspieler Louis Schaub vom deutschen Zweitligisten Hannover zu Rapid Wien. Maximilian Ullmann, auch in der letzten Saison beim italienischen Zweitligisten Venedig kaum zu Zug gekommen, versucht es nun in Wolfsberg. Thomas Goiginger wechselte vom deutschen Zweitliga-Absteiger Osnabrück zum LASK. Dijon Kameri, im Frühjahr von RB Salzburg zu den Schweizer Grashoppers verliehen, wird gleich wieder verliehen, diesmal zu Altach. (Auch die langjährigen Legionäre Lukas Hinterseer, zur WSG, und Martin Kreuzriegler, zum GAK, sind zurückgekehrt, aber wir haben sie im Frühjahr gar nicht mehr verfolgt). Und hier die Erstliga-Legionäre (die Zahl in der Klammer ist der Rang der Liga): Italien (2.): Marko Arnautovic (35), Inter Mailand Stefan Posch (27), FC Bologna Valentino Lazaro (28), FC Turin Flavius Daniliuc (23), Hellas Verona (Leihe) Matthias Braunöder (22), Como Michael Svoboda (25), FC Venedig Spanien (3.): David Alaba (32), Real Madrid Deutschland (4.): Konrad Laimer (27), Bayern München Christoph Baumgartner (25), RB Leipzig Xaver Schlager (27), RB Leipzig Nicolas Seiwald (23), RB Leipzig Marcel Sabitzer (30), Borussia Dortmund Florian Grillitsch (29), TSG Hoffenheim Alexander Prass (23), TSG Hoffenheim Mathias Honsak (27), FC Heidenheim Paul Tschernuth (22), FC Heidenheim Marco Friedl (26), Werder Bremen Marco Grüll (26), Werder Bremen Romano Schmid (24), Werder Bremen Junior Adamu (23), SC Freiburg Michael Gregoritsch (30), SC Freiburg Philipp Lienhart (28), SC Freiburg Pavao Pervan (36), VfL Wolfsburg Patrick Wimmer (23), VfL Wolfsburg Phillipp Mwene (30), FSV Mainz 05 Karim Onisiwo (32), FSV Mainz 05 Nikolas Veratschnig (21), FSV Mainz 05 Stefan Lainer (32), Borussia Mönchengladbach Kevin Stöger (31), Borussia Mönchengladbach Leopold Querfeld (20), Union Berlin Christopher Trimmel (37), Union Berlin David Nemeth (23), FC St. Pauli Benedikt Pichler (27), Holstein Kiel Frankreich (5.) Kevin Danso (26), RC Lens Niederlande (6.): Gernot Trauner (32), Feyenoord Rotterdam Darijo Grujcic (25), Fortuna Sittard Jonas Wendlinger (24), Almere City Raffael Behounek (27), Willem II Leo Greiml (23), NAC Breda Portugal (7.) Felix Bacher (23), Estoril Praia Belgien (8.): Nikolas Sattlberger (20), KRC Genk Tschechien (9.): Florian Wiegele (23), Viktoria Pilsen Marko Kvasina (27), 1. FC Slovacko Vincent Trummer (24), Ceske Budejovice Türkei (10.): Yusuf Demir (21), Galatasaray Muhammed Cham (24), Trabzonspor Can Keles (23), Besiktas Ercan Kara (28), Samsunspor Schweiz (14.): Albert Vallci (29), FC St. Gallen Markus Kuster (30), FC Winterthur Adrian Grbic (28), FC Luzern Manuel Polster (21), Lausanne-Sport Manuel Kuttin (30), Grashoppers Heinz Lindner (34), FC Sion Griechenland (15.): Thomas Murg (29), PAOK Saloniki Stefan Schwab (34), PAOK Saloniki Cican Stankovic (31), AEK Athen Peter Michorl (29), Atromitos Athen Dänemark (16.): Patrick Pentz (27), Bröndby IF Schottland (17.): Oluwaseun Adewumi (19), FC Dundee (Leihe) Sven Sprangler (29), FC St. Johnstone Polen (18.): Alexander Gorgon (35), Pogon Stettin Benedikt Zech (33), Pogon Stettin Constantin Reiner (27), Piast Gliwice Kroatien (19.): Ivan Lucic (29), Hajduk Split Arnel Jakupovic (26), NK Osijek Dario Maresic (25), HNK Istra Stefan Peric (27), HNK Sibenik Ukraine (21.) Gabriel Eskinja (21), Zorya Lugansk Slowakei (22.) Kevin Wimmer (31), Slovan Bratislava Ungarn (23.) Christopher Kröhn (25), ETO FC Györ Schweden (24.) Michael Steinwender (24), IFK Värnamo Zypern (25.): Daniel Antosch (24), Nea Salamis Marco Krainz (27), EN Paralimniou China (3. AFC East) Peter Zulj (31), Changchun Yatai Australien (5. AFC East) Andreas Kuen (29), Melbourne City USA (Kanada) (2. CONCACAF): Alessandro Schöpf (30), Vancouver Whitecaps Hannes Wolf (25), New York City FC David Schnegg (26), D.C. United In den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Frühjahr 2024 17 Österreicher, 2 weniger als im Frühjahr 2024. Maximilian Wöber (26), Leeds United, ENG Daniel Bachmann (30), FC Watford, ENG Andreas Weimann (33), Blackburn Rovers, ENG Nicolas Schmid (27), FC Portsmouth, ENG Philipp Breit (21), US Catanzaro (Leihe), ITA David Affengruber (23), FC Elche, SPA Florian Kainz (31), FC Köln, DE Dejan Ljubicic (26), FC Köln, DE Christoph Kobald (27), Karlsruher SC, DE Marlon Mustapha (23), Greuther Fürth (Leihe), DE Nicolas Kristof (24), SV Elversberg, DE Tino Casali (28), Eintracht Braunschweig, DE Rene Kriwak (25), FC Dordrecht, NL Martin Fraisl (31), CD Mafra, POR Daniel Nussbaumer (24), Academica Viseu, POR Nikola Dovedan (30), Karagümrük, TUR Oguzhan Özdelen (22), FK Igdir, TUR
  14. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Frühjahr 2024 In den meisten konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher spielen, ist die Saison 2023/24 beendet Nur in China und den USA haben wir erst eine Zwischenbilanz, da dort eine Kalenderjahr-Meisterschaft gespielt wird. Als Neuigkeit enthält die Bilanz der beendeten nationalen Meisterschaften (ohne internationale und Cupbewerbe) auch den Prozentsatz der Einsatzminuten der Spiele, weil Ein- und Auswechslungen auch aufgrund der Erweiterung auf mögliche 5 Auswechslungen ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Leistung ergeben können. Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Juni 2024) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn nötig) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Bulgarien, der Slowakei, Russland, Slowenien, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Luxemburg, und Litauen, oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in der Schweiz/Liechtenstein, Norwegen, Griechenland, Kroatien, Polen, Zypern, Ungarn und Rumänien oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), die Europa League (EL) und neu die Conference League (ConfL) in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga ist in Europa zurückgefallen, und nun auf dem 13. Rang. Von den 72 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen kamen in der Frühjahrsmeisterschaft 66 zum Einsatz, das ist um einer weniger als im Herbst 2023. Nach dem Abstieg der österreichischen Liga, spielen nun (nur noch) 30% der beobachteten Legionäre in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind alle laut IFFHS-Ranking schwächer). Über die Gesamtsaison schossen die österreichischen Legionäre in den A-Ligen111 Tore (dazu kommen noch 7 in den Halbzeitmeisterschaften in China und USA. Torschützenkönige der Österreicher in der Saison 2023/24 wurden wohl überraschend mit jeweils 8 Toren Kevin Stöger, Mohammed Cham, Thomas Murg und Alexander Gorgon. In der Frühjahrssaison nicht zum Einsatz kamen: - vor allem der erfolgreichste Legionär David Alaba (Real Madrid, wegen eines Kreuzbandrisses. Aber wieder wurde er Meister und CL-Sieger, weil er ja im Herbst spielte. Einsatzminuten 1156/3420 = 34%) - Franz Stolz (Genua CFC, dritter Tormann); - Paul Tschernuth (FC Heidenheim, dritte Saison als dritter Tormann); - Enes Tepecik (MKE Ankaragücü, offenbar noch eher für die zweite Mannschaft geplant gewesen) - Manuel Kuttin (Grashoppers, zweiter Tormann. Einsatzminuten: 90/3600 = 3%) - Marvin Egho (Randers, im Frühjahr in seiner sechsten Saison nicht mehr im Kader. 9 Einsätze im Herbst. Einsatzminuten 488/2880 = 17%) Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler: Marko Arnautovic (35), Inter Mailand (Leihe), Italien (2.): Das zweite Engagement von Österreichs Stürmer-Routinier bei Inter (nach 2009/10) verlief erfolgreicher, auch wenn er heuer (erwartungsgemäß) meist nur als Joker zum Einsatz kam. Aber noch einmal zu so einem Topklub zu kommen, der heuer nach Rang 3 im Vorjahr überlegener Meister wurde, ist in diesem Alter ein Wert für sich. Der Wiener kam auf 27 Einsätze in 38 Runden, 5x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 3x ausgewechselt und musste 22x von der Bank kommen. Er fehlte auch öfters verletzt (im Frühjahr nur 2 Runden). Arnautovic schoss immerhin 5 Tore (4 davon im Frühjahr). In den zwei Achtelfinalspielen der CL (ausgeschieden) wurde er 1x eingewechselt und schoss auch 1 Tor. Die Leihe von Bologna wandelt sich nun automatisch in einen Einjahresvertrag um, aber es ist noch unklar, ob Inter ihn behalten will. Einsatzminuten: 781/3420 = 23% Stefan Posch (27), FC Bologna, Italien (2.): Die zweite Saison (die erste fix verpflichtet) bei den heuer starken Bolognesen, ist der rechte Verteidiger Stammspieler und eine Stütze. Er fehlte, vor allem im Frühjahr, nicht aus Leistungsgründen. Der Steirer kam auf 31 Einsätze in 38 Runden, 29x von Beginn an, spielte 18x durch, wurde 11x ausgewechselt und kam 2x (nur im Herbst) von der Bank. Posch schoss im Frühjahr auch 1 Tor, war einmal (im Herbst) sogar Kapitän. Bologna schaffte nach Rang 9 im Vorjahr als 5. sogar den Einzug in die CL (Italien bekommt in der kommenden Saison fünf Plätze). Er hat noch zwei Jahre Vertrag. Posch war sicher einer der stärksten Legionäre in dieser Saison. Einsatzminuten: 2417/3420 = 71% Valentino Lazaro (28), FC Turin, Italien (2.): Auch der meist im linken Mittelfeld spielende Legionär wurde in seiner zweiten Saison für diesen Verein (endlich, nach mehreren Leihe-Jahren) fix verpflichtet. Zunächst meist in der Startelf, wurde er im Frühjahr, je länger es dauerte, immer mehr nur zum Joker. Gesamt waren es dann 35 Einsätze in 38 Runden, immer noch 21 von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 9x aus- und 14x eingewechselt (5x im Frühjahr). Der Steirer schoss kein Tor machte nur 4 Torvorlagen. Wie so oft war es also eine durchwachsene Saison. Das gilt auch für den Verein, der am 9. Rang landete (Vorjahr 10.). Lazaro hat jedenfalls noch Vertrag bis 2027. Einsatzminuten: 1988/3420 = 58% Konrad Laimer (27), Bayern München, Deutschland (4.): Die Premierensaison für Österreichs mittlerweile wertvollsten Legionär (EUR 30 Millionen laut Transfermarkt) beim Vorjahresmeister verlief persönlich relativ erfolgreich, auch wenn er nicht absoluter Stammspieler war. Als zentraler Mittelfeldspieler und rechter Verteidiger kam der Salzburger in der Meisterschaft auf 29 Einsätze in 34 Runden, aber (nur) 18x von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 6x aus- und 11x eingewechselt, fehlte nur verletzt. Allerdings holte Bayern heuer nach langer Zeit keinen Titel, war in der Meisterschaft nur 3. In den 6 CL-Spielen bis zum Halbfinale spielte Laimer in 5 von 6 Begegnungen, 4x von Beginn an und durch, wurde 1x eingetauscht. Er bleibt wohl einer der besten Legionäre. Laimer hat Vertrag bis 2027. Einsatzminuten: 1767/3060 = 58%. Christoph Baumgartner (24), RB Leipzig, Deutschland (4.): Das erste Jahr beim heuer 4. der Bundesliga (mit CL-Quali, ein Platz schlechter als in der letzten Saison) verlief durchwachsen. Der so talentierte offensive Mittelfeldspieler kam zwar in 32 der 34 Runden zum Einsatz, aber nur 11x von Anfang an und wurde jedes Mal ausgewechselt, kam gleich 21x nur von der Bank. Er schoss insgesamt 5 Tore (nur 2 im Frühjahr). In den zwei Spielen im Achtelfinale der CL (ausgeschieden) wurde der Niederösterreicher nur 1x in der Schlussphase eingewechselt. Um seinen Vertrag gibt es aber bis dato keine Diskussionen, er hat noch einen bis 2028. Einsatzminuten: 1147/3060 = 37% Xaver Schlager (26), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der Motor im zentralen Mittelfeld bleibt einer der besten Legionäre und bestätigte das auch in der zweiten Saison bei den Sachsen. Wenn er nicht, wie zuletzt leider schwer (Kreuzbandriss), verletzt oder gelbgesperrt war, stand er immer in der Startelf. Das war in 29 der 34 Runden der Fall, er spielte 22x durch und wurde nur 7x ausgewechselt. Immerhin 5x trat er auch als Torvorbereiter in Erscheinung. In den zwei Spielen der CL spielte er beide Male von Beginn an und wurde in der Schlussphase ausgetauscht. Schlager ist oder war nach wie vor in Topform und wird dem Nationalteam nun sehr fehlen. Er hat noch zwei Jahre Vertrag in Leipzig. Einsatzminuten: 2484/3060 = 81%. Nicolas Seiwald (23), RB Leipzig, Deutschland (4.): Es ist die Debutsaison für den noch jungen Salzburger im Ausland, und das gleich bei einem deutschen Spitzenteam. Daher ist es vielleicht nicht überraschend, dass er (mehr oder weniger auf ähnlicher Position wie Schlager im zentralen Mittelfeld) nur Ergänzungsspieler ist. Im Frühjahr kam er aber eindeutig öfter zum Einsatz als im Herbst. Gesamt waren es 21 Einsätze in den 34 Runden, aber nur 6 von Beginn an (5 im Frühjahr), er spielte 2x durch (auch 2024), wurde 4x aus- und 15x eingewechselt. In den zwei Spielen der CL stand eer nur im Kader. Er hat noch Vertrag bis 2028, der Trainer scheint noch auf ihn zu setzen. Einsatzminuten: 707/3060 = 23% Marcel Sabitzer (30), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Der Wechsel vom Meister Bayern zum Vizemeister Dortmund erwies sich für den Führungsspieler im Nationalteam als absolut richtig. Hier ist der zentrale Mittelfeldspieler weitgehend Stammkraft, fehlte meist nur wegen Verletzungen oder einer Rotsperre (das allerdings in gesamt 7 Runden). Der Oberösterreicher spielte in der Meisterschaft in 25 der 34 Runden, 23x von Beginn an, spielte gute 18x durch, wurde 4x ausgewechselt und 1x eben auch ausgeschlossen, sowie 2x eingewechselt. Sabitzer schoss 4 Tore (2 im Frühjahr), gab 3 Torvorlagen. Der 5. Platz ist für die Borussia sicher enttäuschend, garantiert nach einer Regeländerung allerdings auch in der nächsten Saison einen CL-Platz. Dafür kam man in der heurigen CL bekanntlich ins Finale, und Sabitzer spielte in den 7 Spielen im Frühjahr immer von Beginn an, 6x durch, wurde nur 1x ausgewechselt und schoss 1 Tor und gab 3 Vorlagen (gesamt 5, somit die meisten aller Spieler in der CL-Saison) und kam in das Saisonteam dieses höchsten Bewerbs. Sabitzer hat sich bei der Borussia ein hohes Standing erarbeitet und Vertrag bis 2027. Einsatzminuten: 1963/3060 = 64% Sasa Kalajdzic (26), Eintracht Frankfurt (Leihe), Deutschland (4.): Da der Mittelstürmer nach dem vorherigen Kreuzbandriss bei seinem Verein Wolverhampton nur noch Joker war, wollte der Wiener durch die Leihe im Winter mehr Einsätze bekommen. Aber schon in der sechsten Frühjahrsrunde erlitt er den nächsten Kreuzbandriss. So kam er nur auf 5 Einsätze in für ihn theoretisch möglichen 18 Runden, alle von Beginn an, 2x durchgespielt und 3x ausgewechselt, ohne erzielte Tore. In der ConfL spielte Kalajdzic im Achtelfinale (ausgeschieden) in einem der 2 Spiele von Beginn an, wurde ausgewechselt und schoss ein Tor. Er geht zurück zu den Wolves, aber seine Zukunft erscheint alleine schon wegen der schweren Verletzungen ungewiss zu sein. Die Eintracht qualifizierte sich als 6. (Vorjahr 7.) für die EL. Einsatzminuten: 329/1620 = 20% Florian Grillitsch (28), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Schon von 2017-22 bei Hoffenheim, tat dem Niederösterreicher die Rückkehr nach einem Jahr sehr gut. Hier ist er, im Frühjahr meist in der neuen Rolle als Innenverteidiger, Stammspieler, machte 2024 alle Spiele von Beginn und spielte fast immer durch. Gesamt waren es 30 Einsätze in 34 Runden, 25x von Beginn an, 20x durchgespielt, nur je 5x aus- und eingewechselt. Dazu noch 1 Tor geschossen (im Herbst) und 6 Torvorlagen. Der Verein war als 7. (spielt EL) auch klar gegenüber dem Vorjahr (12.) verbessert. Grillitsch hat noch 2 Jahre Vertrag. Er könnte auch im Nationalteam wieder eine wichtige Rolle gekommen. Einsatzminuten: 2295/3060 = 75%. Nikola Dovedan (29), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Schon 2017 bis 2019 in Heidenheim, kam die Rückkehr von der Wiener Austria zum Aufsteiger überraschend. Im großen und ganzen war der Offensivspieler erwartungsgemäß nur ein Joker, stand aber im Frühjahr bisweilen (viermal) auch in der Startelf. Gesamt waren es 21 Einsätze in 34 Runden, 5x von Beginn an und jedes Mal ausgewechselt, 16x kam er von der Bank und wurde dabei auch 1x ausgeschlossen (mit zwei Spielen Sperre). Und der Niederösterreicher schoss auch 3 Tore (alle im Frühjahr). Hoffenheim spielte als 8. eine tolle Saison und qualifizierte sich in der nächsten Saison sogar für siw ConfL-Quali. Dovedans Einjahresvertrag läuft aus, er muss den Verein verlassen. Einsatzminuten: 643/3060 = 21% Marco Friedl (26), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Innenverteidiger ist mittlerweile einer der vereinstreuesten Legionäre, seit Anfang 2018 bei Werder und heuer auch Kapitän. Der Tiroler stand auch immer in der Startelf, wenn er nicht verletzt (das leider doch in 8 Runden, 4 davon im Frühjahr) oder gelbgesperrt war. Gesamt kam er somit auf 25 Einsätze in 34 Runden, er spielte 23x durch und wurde 2x ausgewechselt, machte in der letzten Runde auch noch 1 Tor. Der Verein war heuer als 9. (Vorjahr 13.) verbessert. Friedl hat noch zwei Jahre Vertrag, eigentlich schade, dass er in der Nationalmannschaft keine Rolle spielt. Einsatzminuten: 2198/3060 = 72% Romano Schmid (24), Werder Bremen, Deutschland (4.): Dem so talentierten offensiven Mittelfeldspieler ist offenbar der Knopf aufgegangen. In der auch schon vierten Saison in Bremen ist er endgültig Stammspieler geworden und etabliert sich auch im Nationalteam immer mehr. Heuer kam er auf 33 Einsätze in 34 Runden (fehlte nur 1x gelbgesperrt), gleich 30 von Beginn an, spielte 13x durch (vor allem gegen Ende der Saison), wurde 17x aus- und nur 3x eingewechselt. Der Steirer schoss auch 4 Tore (3 im Frühjahr) und machte auch gute 7 Torvorlagen. Er ist sicherlich einer der leistungsstärksten Legionäre. Sein bis 2025 befristeter Vertrag wurde auf nicht veröffentlichte Zeit verlängert. Einsatzminuten: 2615/3060 = 85% Junior Adamu (23), SC Freiburg, Deutschland (4.): Die erste Saison in der deutschen Bundesliga verlief für den talentierten Stürmer, der auch schon ins Nationalteam schnupperte, nicht erfolgreich. Im Frühjahr wurde er überhaupt nur noch 3x in den letzten Minuten eingewechselt. Über die Saison waren das das dann 15 Einwechslungen in 34 Runden mit einer ganz schlechten Minutenbilanz. Er schoss auch keine Tore (hatte kaum Gelegenheit dazu). Auch in den vier Spielen der EL im Frühjahr saß er nur auf der Bank. Freiburg gibt die Vertragsdauer der Spieler in der Regel nicht mehr bekannt, aber es ist kein Wunder, dass es um den gebürtigen Nigerianer Wechselgerüchte gibt. Einsatzminuten: 89/3060 = 3% Michael Gregoritsch (30), SC Freiburg, Deutschland (4.): Im Frühjahr, vielleicht auch angefeuert durch Erfolge im Nationalteam, kam Österreichs derzeit wohl torgefährlichster fitter Stürmer endlich auch zu vielen Startelfeinsätzen in seiner zweiten Saison bei den Breisgauern (13 im Frühjahr gegenüber 6 im Herbst). Gesamt waren es gute 32 Einsätze in 34 Runden, 19 davon von Beginn an, er spielte aber nur 6x durch, wurde je 13x aus- und eingewechselt. Und er schoss 7 Tore (4 im Frühjahr). In den 4 Spielen in der EL im Frühjahr (ausgeschieden im Achtelfinale) wurde der Steirer jeweils eingewechselt und schoss 2 Tore. Seine Leistungen beim Verein sind besser geworden, aber immer noch unberechenbar. Auch Gregoritschs Vertragsdauer ist unbekannt. Einsatzminuten: 1682/3060 = 55% Philipp Lienhart (27), SC Freiburg, Deutschland (4.): Schon seit der Saison 2017/18 bei den Freiburgern, ist der Innenverteidiger dort ein absoluter Führungsspieler. Doch leider, leider hat er seit Mitte Dezember durchgehend mit Leisten- und dann Knieverletzungen zu kämpfen, die ihn im Frühjahr mit einer Ausnahme, wo er eingewechselt werden konnte, vom Spielfeld verbannten (auch in der EL). Damit kam er auf 15 Einsätze in 34 Runden, 14x von Beginn an (alle im Herbst), je 1x aus- und eingewechselt, sowie 1 geschossenes Tor im Herbst. Auch der Verein verschlechterte sich ohne viel Lienhart-Hilfe im Frühjahr auf den 10. Platz (im Vorjahr noch 5.). Für die EM wird der Niederösterreicher aber wieder fit und scheint sich zu erfangen. Seine Vertragsdauer in Freiburg ist auch unbekannt. Einsatzminuten: 1265/3060 = 41% Pavao Pervan (36), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Der Ex-Nationalteamtormann hat nun bereits seine sechste Saison bei den Wölfen absolviert, von Beginn an als die von ihm von vorneherein akzeptierte Nummer 2. Aber er kommt jede Saison doch zu einigen Einsätzen aufgrund von Ausfällen der Nummer 1. Heuer durfte er 9 der 34 Begegnungen machen und durchspielen, 6 davon im Frühjahr. Eine gute Saison hat der VfL als 12. (Vorjahr 8.) allerdings nicht gespielt. Der gebürtige Bosnier konnte aber jedenfalls den Vertrag um ein weiteres Jahr bis Juni 2025 verlängern. Einsatzminuten: 810/3060 = 26% Patrick Wimmer (23), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Die zweite Saison für einen der talentiertesten österreichischen Fußballer, aber er konnte sich heuer nicht so recht durchsetzen. Das lag auch daran, dass er von November bis Februar dieses Spieljahres mit einer Verletzung außer Gefecht war, aber auch danach pendelte er zwischen Startelf und Bank. Gesamt kam der Links- und Rechtsaußen auf 14 Einsätze in den 34 Runden (8 im Frühjahr), 8x von Beginn an, wobei er immer ausgewechselt wurde, 6x kam er von der Bank. Der Niederösterreicher schoss (im Frühjahr) 2 Tore. Ohne Verletzung läuft er hoffentlich (auch im Nationalteam) wieder zu Hochform auf. Der Vertrag in Wolfsburg geht jedenfalls noch lange bis 2027. Einsatzminuten: 591/3060 = 19% Phillipp Mwene (30), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Nach zwei Jahren in den Niederlanden kehrte der hier meist als linker Verteidiger oder Mittelfeldspieler eingesetzte Wiener zu Mainz zurück, wo er schon 2018-21 aktiv war. Wenn nicht verletzt (im Herbst) oder rotgesperrt (2 Spiele im Frühjahr) war er meist in der Stammformation und verdiente sich mit guten Leistungen im erfolgreichen Abstiegskampf auch einen Platz im Nationalteam. Mwene kam gesamt auf 23 Einsätze in 34 Runden (14 im Frühjahr), er spielte immer von Beginn an, 16x durch, wurde 6x ausgetauscht und eben auch 1x ausgeschlossen. Und er schoss auch 1 Tor. Der FSV schaffte nach langem Ringen noch Rang 13 (im Vorjahr allerdings 9.). Mwene hat noch 2 Jahre Vertrag. Einsatzminuten: 2003/3060 = 65% Karim Onisiwo (32), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Seit Beginn 2016 bei diesem Verein und somit auch einer der Vereinstreuesten, war die zweite Saisonhälfte, gerade während des Mainzer Aufschwunges, nicht seine beste, und die letzten drei Runden fehlte er überhaupt verletzt. Gesamt kam der vielseitig einsetzbare Stürmer aber doch auf recht gute 24 Einsätze in den 34 Runden, 17x von Beginn an, wobei er 6x durchspielte, 11x ausgewechselt wurde (im Frühjahr immer) und 7x von der Bank kam. Nur 1 geschossenes Tor (im Frühjahr) ist wohl (zu) wenig. Der Vertrag des Wieners wurde aber bis ebenfalls 2026 verlängert. Einsatzminuten: 1497/3060 = 49% Stefan Lainer (31), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Dem vereinstreuen Spieler (seit 2019/20 in Gladbach) kann man nur gratulieren – er hat eine Krebserkrankung, durch die er die Herbstsaison verpasste, überwunden und spielte praktisch die gesamte Frühjahrsspielzeit als rechter Verteidiger oder Mittelfeldspieler wieder für den Verein! Er wechselte zwischen Startelf und Bank, aber was bedeutet das schon vor diesem Hintergrund. 15 x wurde der Salzburger im Frühjahr eingesetzt, 8x von Beginn an (1x durchgespielt, 7x ausgewechselt), 7x eingetauscht. An ihm lag es wohl nicht, dass die Borussia als 14. (Vorjahr 10.) enttäuschend abschnitt. Er ist auch wieder im weiteren Kreis des Nationalteams, darf jedoch nicht zur EM mitkommen. Und der Verein scheint ihn auch mit einem weiteren Zweijahresvertrag bis 2026 zu belohnen. Einsatzminuten: 750/3060 = 25% Maximilian Wöber (26), Borussia Mönchengladbach (Leihe), Deutschland (4.): Hierher verliehen, um nach dem Abstieg vom englischen Leeds weiter erstklassig spielen zu können, war der Wiener, fast erwartungsgemäß, fast immer (als Innenverteidiger) Stammkraft bei den Gladbachern, wenn nicht gesperrt, krank, oder wie zuletzt verletzt. Somit kam er auf 25 Einsätze in den 34 Runden, 24x von Beginn an, spielte 18x durch, wurde 6x aus- und 1x eingewechselt. Und er machte 2 Tore (eines im Frühjahr). Obwohl er eine Stütze war, könnte ein Kauf für die Gladbacher zu teuer sein, sodass Weber nach Stand der Dinge zu Leeds zurück, in die „Premiership“, muss. Einsatzminuten: 2072/3060 = 68% Christopher Trimmel (37), Union Berlin, Deutschland (4.): Das absolute Phänomen unter den Legionären: der Älteste, und gleichzeitig der vereinstreueste mit seinem 10jährigen Jubiläum bei der Union, daher auch folgerichtig Kapitän, wenn er gespielt hat. Das tat er regelmäßig, wenn auch nicht immer und durchgehend, war auch zwei Runden rotgesperrt. Gesamt kam der Burgenländer auf 26 Einsätze in 34 Runden, immer noch 19 davon in der Startelf, wobei er 8x durchspielte 10x ausgetauscht und eben 1x auch ausgeschlossen wurde. 7 x kam der meist im rechten defensiven Mittelfeld eingesetzte Routinier von der Bank. Die Berliner, im Vorjahr noch 4., stürzten allerdings total ab, retteten sich als 15. gerade noch vor dem Abstieg. Trimmel hat, wie es aussieht, noch ein weiteres Jahr Vertrag. Einsatzminuten: 1650/3060 = 54% Kevin Stöger (30), VfL Bochum, Deutschland (4.): Der Oberösterreicher spielte schon 2016-2018 für die Bochumer und jetzt wieder zwei Jahre. Diese letzte Saison war für den Regisseur wohl die beste. Er trug wesentlich dazu bei, dass man auch als 16. (Vorjahr 14.) über die zwei Relegationsspiele am letzten Abdruck den Klassenerhalt schaffte. Der offensive Mittelfeldspieler spielte in 34 der 36 möglichen Spiele (viermal war er auch Kapitän) von Beginn an, fehlte nur je einmal krank und gelbgesperrt. Er spielte 23x durch (vor allem im Frühjahr), wurde (nur) 11x ausgewechselt, er schoss 8 Tore (4 im Frühjahr), ist somit sogar ein „Torschützenkönig“ der österreichischen Legionäre, und gab auch 10 Torvorlagen. Auch die schlechte Leistung des Vereins einberechnet, war er in dieser Saison ganz sicher einer der besten der Legionäre. Schade, dass er im Nationalteam offenbar keine Rolle spielt. Stöger wird zu Mönchengladbach wechseln. Einsatzminuten: 2888/3270 = 88% Florian Kainz (31), FC Köln, Deutschland (4.): Schon seit Beginn 2019 bei den Kölnern, wurde der Steirer heuer zum Kapitän der Mannschaft gewählt. Doch von Beginn an lief es weder für den Verein noch für Kainz persönlich gut, sodass die Saison im 17. und vorletzten Platz und dem Abstieg mündete (nachdem man im Jahr davor noch 11. war). Der offensive Mittelfeldspieler machte 33 der 34 Spiele mit, 29x von Beginn an, er spielte 7x durch (im Frühjahr nur noch 2x), wurde doch 22x ausgewechselt und kam 4x von der Bank. Er schoss immerhin 5 Tore (2 im Frühjahr), gab (nur) 4 Torvorlagen. Kainz hat noch ein Jahr Vertrag, und schon angesichts der Kölner Transfersperre scheint es möglich, dass er in der zweiten Liga bleibt. Einsatzminuten: 2213/3060 = 72% Dejan Ljubicic (26), FC Köln, Deutschland (4.): Es war auch schon die dritte Saison für den Wiener mit kroatischen Wurzeln beim FC, und es war leider seine im Vergleich schlechteste. Der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler konnte sein Können nicht so ganz auf den Platz bringen, im Frühjahr war er dazu auch noch oft krank. Gesamt machte er aber 26 der 34 Spiele, immerhin 24x von Beginn an, spielte 15x durch, wurde 9x aus- und 2x eingewechselt. An den Toren der Kölner hatte er aber kaum Anteil. Ljubicic hat noch ein Jahr Vertrag, aber es gab eigentlich die ganze Saison lang schon Wechselgerüchte. Einsatzminuten: 2054/3060 = 67% Mathias Honsak (27), Darmstadt 98, Deutschland (4.): Das schon fünfte Jahr des Wieners in Darmstadt war das erste in der ersten Bundesliga, aber leider auch gleich das letzte bei dem Verein, weil die Hessen als 18. und Letzter wieder absteigen. Selbst unter diesen Vorzeichen hatte die frühere Stütze des Teams eine durchwachsene Saison zwischen Startelf, Bank und einer zweimonatigen Verletzung. Meistens als Linksaußen kam Honsak auf 23 Einsätze in 34 Runden, 10x von Beginn an, nur 2x durchgespielt, 8x aus- und doch 13x eingewechselt. Er schoss (nur) 1 Tor. Honsak wird aber höchstklassig bleiben und zu Heidenheim wechseln. Einsatzminuten: 1012/3060 = 33% Emir Karic (27), Darmstadt 98, Deutschland (4.): Für ihn war es die dritte Saison bei den Darmstädtern, und von der Papierform her war er eher ein Bankspieler. Aber der meist defensiv links spielende Spieler mit bosnischen Wurzeln hat sich gerade im Frühjahr gut durchgesetzt und spielte da meistens von Beginn an. Gesamt waren es 27 Einsätze in 34 Runden, 18x von Beginn an, recht gute 12x durch, wurde 6x aus- und 9x eingewechselt, aber die Rolle des Vereins als Prügelknabe tut auch ihm nicht gut. Angeblich steht Karic, dessen Vertrag ausläuft, vor einer Rückkehr nach Österreich (Rapid?). Einsatzminuten: 1781/3060 = 58% Christoph Klarer (24), Darmstadt 98, Deutschland (4.): Der Wechsel nach Darmstadt brachte dem so talentierten Innenverteidiger die erste Saison in einer starken ersten Liga, aber leider bei einem heuer nicht so konkurrenzfähigen Verein, der bei weitem die meisten Treffer kassierte. Der Niederösterreicher war aber wenigstens, wenn nicht verletzt oder gelbgesperrt, fast immer in der Startelf, gesamt waren es 30 Spiele in 34 Runden, 28x von Beginn an, er spielte gute 22x durch, wurde 6x aus- und 2x eingewechselt. Und er machte im Frühjahr sogar noch 2 Tore. Vertrag hat Klarer bis 2027, aber es ist anzunehmen, dass es für ihn Interessenten geben wird. Einsatzminuten: 2356/3060 = 77% Kevin Danso (25), RC Lens, Frankreich (5.): Nach der Weltklassesaison im vergangenen Jahr erlitt der Innenverteidiger in seiner dritten Spielzeit bei diesem Verein zunächst einen spielerischen Rückschlag, bevor er sich im Lauf der Saison wieder erfing. Absoluter Stammspieler, wenn nicht gelbgesperrt oder verletzt (wie leider zu Ende der Saison) war der geborene Steirer aber auch heuer. So kam er auf 30 Einsätze in den 34 Runden, immer von Beginn an, spielte 29x durch, wurde nur 1x (verletzt) ausgetauscht. Und er schoss (im Frühjahr) 1 Tor. In den zwei Spielen in der EL-Zwischenrunde (ausgeschieden) spielte Danso 1x durch und war einmal gesperrt. Lens fiel in der Meisterschaft nach dem sensationellen 2. Rang im Vorjahr auf Platz 7 zurück, spielt nächstes Spieljahr nicht international. Danso wird wohl bei der EM eine wichtige Rolle im Nationalteam spielen und sicherlich bei anderen Vereinen begehrt sein, obwohl er Vertrag bis 2027 hat. Einsatzminuten: 2655/3060 = 87% Muhammed Cham (23), Clermont Foot, Frankreich (5.): In seiner zweiten Saison im A-Kader bei Clermont hat sich der so talentierte geborene Wiener immer mehr ins Team gespielt, stand ab Runde 21 immer in der Startformation, meistens im offensiven Mittelfeld oder bisweilen als Rechtsaußen. Gesamt kam er auf 33 Einsätze in den 34 Runden (fehlte nur in der letzten im Kader), tolle 29x spielte er von Beginn an, 15x durch, wurde 14x ausgetauscht, musste nur 4x von der Bank kommen. Und dann schoss Cham auch noch 8 Tore, mit die meisten der österreichischenLegionäre, 6 davon im Frühjahr. Persönlich aufgeblüht, ist halt der große Minuspunkt, dass sein Verein als klar 18. und Letzter absteigt. Er kommt trotzdem auch für das Nationalteam in Frage (noch nicht bei der EM). Vertrag hat Cham noch 2 Jahre, man wird sehen, ob er nicht doch wegengagiert wird. Einsatzminuten: 2565/3060 = 84% Gernot Trauner (32), Feyenoord Rotterdam, Niederlande (6.): Die bereits dritte Saison in Rotterdam verlief für den Innenverteidiger nicht so glanzvoll wie die vorherige mit dem Meistertitel. Aber vor allem deshalb, weil er im Herbst wie im Frühjahr (da von Mitte Februar bis Mitte April) von Verletzungen geplagt war (die auch ein Auflaufen in den zwei Spielen der EL, wo man ausschied, verhinderten). An sich hat er aber Kultstatus bei Feyenoord und läuft meist als Kapitän aufs Feld. Gesamt kam er noch auf 19 Spiele in den 34 Runden (9 im Frühjahr), 16 davon von Beginn an, er spielte 9x durch, wurde 7x aus- und 3x eingewechselt. Nach dem Vizemeistertitel hatte auch der Verein als Cupsieger ein Happy End. Trauner fährt auch mit zur,m EM. Der Oberösterreicher hat noch zwei Jahre Vertrag. Einsatzminuten: 1366/3060 = 47% Samuel Sahin-Radlinger (31), Almere City (Leihe), Niederlande (6.): Am Beginn der Saison von Austria Wien engagiert, wurde der mittlerweile routinierte Tormann zu diesem niederländischen Aufsteiger verliehen, offenbar um Spielpraxis zu sammeln. Aber das klappte kaum, denn er wurde zur Nummer 2 gemacht. Daher spielte der Oberösterreicher nur in einigen Runden (alle im Frühjahr), als die Nummer 1 verletzt war. Gesamt waren es 6 Begegnungen in für ihn möglichen 31 Runden, 5x von Beginn an und durchgespielt, einmal eingewechselt. Ob das reicht, um bei der Rückkehr zur Austria zu spielen, ist sehr fraglich. Der Verein schaffte im übrigen als 13. letztlich klar den Klassenerhalt. Einsatzminuten: 463/2790 = 17% Heinz Lindner (33), Union Saint-Gilloise (Leihe), Belgien (8.): Im Frühjahr hierher verliehen, war es klar, dass der auch jetzt immer noch im Teamkader stehende Tormann nur die Nummer 2 bei diesem Klub aus der Brüsseler Region sein sollte. Er spielte in der Meisterschaft auch nur ein Spiel durch, saß ansonsten nur auf der Bank. In 4 Begegnungen der ConfL (ausgeschieden im Achtelfinale) durfte er 2 Spiele durchspielen. Saint-Gilloise schaffte heuer den Vizemeistertitel (Vorjahr 3.) und auch den Cupsieg (ohne Lindner). Der Oberösterreicher erhofft sich in dieser Spätphase der Karriere sicher noch mehr; sein Schweizer Stammverein Sion ist wieder aufgestiegen, aber auch dort würde Lindner wohl die Ersatzbank blühen, er wird sich wahrscheinlich um einen Wechsel bemühen. Einsatzminuten: 90/1800 = 5% Ercan Kara (28), Samsunspor, Türkei (9.): Das erste Jahr bei dem Aufsteiger im Land seiner ursprünglichen Herkunft verlief für den Wiener nicht besonders gut. Im Frühjahr stand er bisweilen nicht einmal im Kader. In den für ihn möglichen 34 (von 38) Runden kam der Mittelstürmer auf 23 Einsätze, nur 8 davon von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 5x ausgewechselt und musste 15x von der Bank kommen. Er schoss 3 Tore (2 im Frühjahr). Samsunspor schaffte als 13. immerhin den Klassenerhalt. Kara hat im Prinzip noch 2 Jahre Vertrag, wie gefragt er bei dem Verein noch ist, wird man sehen. Einsatzminuten: 940/3060 = 31% Can Keles (22), Fatih Karagümrük (Leihe), Türkei (9.): Von der Wiener Austria zu diesem Istanbuler Verein verliehen, hat sich der geborene Niederösterreicher im Land seiner Wurzeln (er spekuliert auch mit einem Nationenwechsel) durchaus behauptet. In 35 der 38 Runden der Süper Lig kam er zum Einsatz, gute 28x von Beginn an, spielte allerdings nur 8x durch, wurde 20x aus- und 7x eingewechselt. Als Rechts- und Linksaußen einsetzbar, schoss er immerhin 5 Tore (+ 4 Torvorlagen). Er hat so weit überzeugt, dass der Verein ihn Mitte Mai fix verpflichtete. Danach gab es allerdings den sehr enttäuschenden Abstieg als 18. von 20 Teams (im Vorjahr noch 7.), und ob Keles in der zweiten Liga bleiben wird, ist wohl fraglich. Einsatzminuten: 2272/3420 = 66% Marko Kvasina (27), 1. FC Slovacko, Tschechien (10.): Nach Vertragsauflösung mitten in der Herbstrunde beim türkischen Zweitligisten Göztepe hat es der durch mittlere europäische Ligen tingelnde Stürmer in der Winterübertrittszeit immerhin zu diesem guten Team in der sogenannten „mährischen Slowakei“ in der derzeit recht starken tschechischen Liga geschafft. Slovacko hat in der letzten (5.) und heurigen Meisterschaft (6.) in die Meisterrunde geschafft. Sehr lange war Wiener allerdings nur Ergänzungsspieler, gerade in den letzten Spielen hat er es auch in die Startelf geschafft. Gesamt waren es in für ihn möglichen 16 Runden 15 Einsätze, 5x von Beginn an, er spielte aber nur 1x durch, wurde 4x ausgetauscht und kam 10x von der Bank. Tor hat er Kvasina allerdings keines geschossen. Vertrag hat Kvasina bis Ende der Saison 2026 bekommen, man wird sehen wie es weitergeht. Einsatzminuten: 521/1440 = 36% Vincent Trummer (24), Dynamo Budweis, Tschechien (10.): Der Wechsel zuletzt aus der zweiten österreichischen Liga in die heuer starke tschechische Liga hat sich für den Steirer absolut ausgezahlt, auch wenn sein Verein heuer ein Abstiegskandidat (trotz Platz 10 von 16 im Vorjahr) war – am Ende blieb man trotz 15. und vorletztem Platz über zwei Relegationsspiele in der ersten Liga. Trummer war als linker Verteidiger hier absoluter Stammspieler. Von den 37 Begegnungen machte er tolle 33, sowie 31 von Beginn an und spielte immer durch, wurde 2x eingewechselt und fehlte offenbar nur verletzt. Vielleicht sogar der Startpunkt für eine noch bessere Karriere? Vertrag in Budweis hat er jedenfalls noch ein Jahr. Einsatzminuten: 2851/3330 = 86% Peter Haring (31), Heart of Midlothian, Schottland (11.): Der Burgenländer gibt nicht auf. Gerade beendet er langsam seine x-te Reha nach einer Knieoperation. In seiner sechsten Saison hat er jedenfalls kaum für die Hearts spielen können, im Frühjahr nur einmal zu Beginn des Jahres. Gesamt waren es dann 6 Einsätze in 38 Runden für den defensiven Mittelfeldspieler, 5x von Beginn an (vor allem zu Beginn der Meisterschaft), 3x durchgespielt, 2x aus- und 1x eingewechselt. Mit wenig Haring-Unterstützung haben es die Edinburgher auf den 3. Platz (EL-Quali) geschafft, nach Rang 4 im Vorjahr. Haring hab einige Verdienste für den Klub, aber sein auslaufender Vertrag wird nun aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit wohl kaum verlängert werden. Einsatzminuten: 421/3420 = 12% Sven Sprangler (29), FC St. Johnstone, Schottland (11.): Die etwas überraschende erste Auslandssaison für den bisher wenig bekannten Steirer bei diesem Verein aus dem schottischen Perth verlief im Herbst vielversprechend, doch im Frühjahr musste er dann oft von der Bank kommen und die letzten 8 Runden versäumte er ganz wegen einer Knieverletzung. Gesamt waren es dann doch nur 19 Einsätze in 38 Runden, 11 davon von Beginn an (im Frühjahr nur 4), der Mittelfeldspieler spielte 7x durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 8x von der Bank. St. Johnstone entging als 10. von 12 Teams (Vorjahr 9.) hauchdünn dem Abstieg. Sprangler hat an sich noch ein Jahr Vertrag. Einsatzminuten; 1048/3420 = 31% Fabian Schubert (29), FC St. Gallen, Schweiz (12.): Nach seiner langen Verletzungszeit schaffte es der Mittelstürmer bei den Ostschweizern in seiner dritten Saison leider kaum noch in die Startelf und war ein klassischer Ergänzungsspieler, wurde etwa den gesamten April gar nicht eingesetzt. Gesamt kam der Kärntner auf 24 Einsätze in den 38 Runden, aber nur 3x von Beginn an (2x im Frühjahr), wobei er jedes Mal ausgewechselt wurde, gleich 21x musste er von der Bank kommen. Und er schoss gar keine Tore, machte nur (im Herbst noch) drei Torvorlagen. St. Gallen verbesserte sich gegenüber der Vorsaison um einen Platz auf Rang 5, verpasste aber das internationale Geschäft. Schubert hat keine Zukunft mehr bei diesem Team, wechselt in die dritte deutsche Liga (zu 1860 München). Einsatzminuten: 581/3420 = 17% Albert Vallci (28), FC St. Gallen, Schweiz (12.): Im Gegensatz zu Schubert ist der Innenverteidiger ein absoluter Stammspieler und eine Stütze bei St. Gallen in seiner zweiten Saison dort. Er spielte in 36 der 38 Spiele von Beginn an und gleich 35x durch, wurde nur 1x in der Schlussphase ausgewechselt und fehlte zweimal nur wegen Gelbsperren. Dazu produzierte er als Verteidiger gleich 5 Tore für sein Team (2 im Frühjahr). Trotz der vielen Spiele hat der Steirer das beste Einsatz-Percentage aller Feldspieler unter den Legionären. Er ist wohl nur deshalb derzeit keine Option für das Nationalteam, weil es auf seiner Position viel Konkurrenz gibt und die Schweizer Liga nicht so sehr im Fokus ist. Er hat noch ein Jahr Vertrag. Einsatzminuten: 3238/3420 = 95% Markus Kuster (30), FC Winterthur, Schweiz (12.): Nach den ersten sechs Runden hatte der burgenländische Tormann, seit Anfang 2023 bei dem Verein, das Pech, dass ihm ein neu verpflichteter Konkurrent vor die Nase gesetzt wurde. Dadurch kam er nur noch zu einem einzigen Einsatz (im Frühjahr, über 90 Minuten), als die Nummer 1 offenbar ausfiel. Kuster musste seine Zweierrolle annehmen. Er hat noch ein Jahr Vertrag, aber es ist offen ob er bleibt. Winterthur, der vorjährige Abstiegskandidat, schaffte heuer ohne viel Kuster-Hilfe den 6. Platz im oberen Playoff. Einsatzminuten: 630/3420 = 18% Adrian Grbic (27), FC Luzern (Leihe), Schweiz (12.): Durch eine Leihe im Winter in die Zentralschweiz bekam der Mittelstürmer eine neue Chance, die er auch weitgehend nutzte. In den 16 für ihn möglichen Spielen kam der Wiener auf 14 Einsätze, 11 davon von Beginn an, spielte 5x durch, wurde 6x aus- und 3x eingewechselt. Und er schoss in der Halbsaison immerhin 4 Tore. Der Verein schaffte allerdings nur den enttäuschenden 7. Platz im unteren Playoff (nach Rang 4 im Vorjahr). Die Luzerner sollen mit Grbic zufrieden gewesen sein, aber sie haben die Kaufoption nicht gezogen. Beim französischen Absteiger Lorient wird er aber wohl keine Zukunft haben. Einsatzminuten: 956/1440 = 66% Yusuf Demir (21), FC Basel (Leihe), Schweiz (12.): Irgendwie entwickelt sich die Karriere des laut Experten so talentierten Spielers schon in jungen Jahren ein wenig tragisch. Nach dem zuerst kometenhaften Aufstieg bei Rapid danach bei Barcelona, nochmals bei den Hütteldorfern und zuletzt beim jetzigen Stammverein Galatasaray nicht recht Fuß gefasst, sollte die Leihe zu den Schweizern eine neue Chance eröffnen. Zunächst auch mit guter Einsatzzeit, wanderte der Wiener ab Mitte November auf die Ersatzbank und ins Verletztenlazarett. Im Frühjahr spielte Demir nur noch zwei Spiele bis Anfang Februar, dann war er nicht mehr im Kader der Basler. Somit kommt der offensive Mittelfeldspieler gesamt auf 11 Einsätze in 38 Runden, 6x von Beginn an, immer ausgetauscht, 5x eingewechselt. Er wird nun auch beim türkischen Meister kaum eine Zukunft haben. Basel wurde nach Rang 5 im Vorjahr nur enttäuschender 8. im unteren Playoff. Einsatzminuten: 566/3420 = 16% Dijon Kameri (20), Grashoppers (Leihe), Schweiz (12.): Von RB Salzburg im Winter hierher verliehen, wohl um mehr Spielpraxis zu bekommen, hat sich der Offensivspieler nach 6 Runden leider (wieder) eine schwere Muskelverletzung zugezogen und fiel für den Rest der Saison aus. Davor spielte er alle 6 Begegnungen (also von 18 möglichen), 2x von Beginn an und ausgetauscht, 4x eingewechselt. Man kann nur hoffen, dass der talentierte Spieler nicht durch Verletzungen seine Karriere aufgeben muss und er bei Salzburg oder sonst wo noch einmal durchstarten kann.Die Züricher, im Vorjahr 7, mussten sich als 11. und Vorletzter über zwei Relegationsspiele in der Super League halten. Einsatzminuten: 251/1620 = 15% Thomas Murg (29), PAOK Saloniki, Griechenland (15.): In seiner bereits vierten Saison in Thessaloniki kam der Steirer wieder in Fahrt und konnte sehr oft in der Startelf aufzeigen. In den 36 Runden spielte der offensive Mittelfeldspieler 30x, gute 25x von Beginn an, aber nur 4x durch und wurde gleich 21x ausgetauscht, im Frühjahr in allen Spielen. 5x kam er von der Bank. Murg schoss auch 8 Tore, aber nur eines im Frühjahr. Murg hatte aber jedenfalls großen Anteil daran, dass PAOK heuer sogar den Meistertitel holte (nach Rang 4 im Vorjahr). In den 4 Spielen in der ConfL im Frühjahr (ausgeschieden im Viertelfinale) spielte Murg 4x, 1x von Beginn an und aus- 3x eingetauscht. Murg hat noch zwei Jahre Vertrag, aber es gibt Transfergerüchte. Einsatzminuten: 1751/3240 = 54% Stefan Schwab (33), PAOK Saloniki, Griechenland (15.): Ebenfalls schon vier Jahre bei PAOK, hat sich auch der routinierte Salzburger, der hier sehr beliebt ist, gut geschlagen. Wenn er von Beginn an spielte, war er sogar Kapitän. Gesamt kam der defensive Mittelfeldspieler auf gute 33 Einsätze, in der Startelf war er aber etwas weniger als Murg, nämlich 15x, spielte 5x durch, wurde 9x ausgewechselt und kam 18x von der Bank. Schwab schoss auch 5 Tore, alle im Frühjahr. Damit wurden zwei Österreicher heuer griechischer Meister. In den 4 Spielen der ConfL spielte Schwab immer, 2x von Beginn an, 1x durch, 1x aus- und 2x eingewechselt. Schwabs Vertrag läuft aus, aber eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen. Einsatzminuten: 1066/3240 =33% Cican Stankovic (31), AEK Athen, Griechenland (15.): Im dritten Jahr bei AEK, dem Doublesieger des Vorjahres, hat sich Stankovic zunächst wieder in die Stammelf gespielt. Aber im März erlitt er die nächste Verletzung und spielte dann gegen Ende der Meisterschaft nur noch einmal. Gesamt kam der gebürtige Bosnier in den 38 Runden auf 23 Einsätze und spielte immer durch. AEK schaffte mit mehrheitlich ihm im Tor heuer den Vizemeistertitel, aber dadurch anscheinend nur noch die ConfL-Quali. Für eine Rückkehr ins Nationalteam reicht es für Stankovic nicht. Er hat noch ein Jahr Vertrag in Athen. Einsatzminuten: 2070/3240 = 64% Andreas Kuen (29), Atromitos Athen, Griechenland (15.): In seiner zweiten Saison bei diesem kleineren Athener Verein war der Tiroler im Herbst Ergänzungsspieler, schaffte es aber im Frühjahr in der Mehrheit der Begegnungen wieder in die Startelf. Gesamt machte der zentrale Mittelfeldspieler 23 von 38 Spielen mit, 13 davon von Beginn an, spielte aber nur 3x durch, wurde je 10x aus- und eingewechselt. Er schoss 1 Tor. Kuen war offenbar immerhin so anerkannt im Team, dass er 5x Kapitän war. Atromitos war wieder nur im unteren Playoff, sogar nur als 11. von 14 Mannschaften (im Vorjahr 8,). Kuens Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist offen. Einsatzminuten: 1117/2970 = 38% Martin Fraisl (31), FC Midtjylland, Dänemark (16.): Der Tormann hatte sicher andere Hoffnungen, aber letztlich war er die Nummer 2 bei seinem neuen dänischen Klub. Und verletzte sich noch im Herbst, als er endlich doch zum Einsatz kam. Im Frühjahr konnte der Niederösterreicher noch zwei Spiele in der Meisterrunde absolvieren. Gesamt waren es dann 7 Einsätze in für ihn möglichen 30 Runden, 6x durchgespielt und 1x (eben verletzt) ausgewechselt. Aber immerhin konnte Fraisl mit dem Verein, der für eine ganze Region steht, sensationell den Meistertitel holen (im Vorjahr war man 7.). Fraisl hat an sich noch ein weiteres Jahr Vertrag. Einsatzminuten: 577/2700 = 21% Patrick Pentz (27), Bröndby IF (Leihe), Dänemark (16.): Vom nunmehrigen deutschen Meister Leverkusen hierher verliehen, damit er die Nummer 1 sein konnte, und diese Chance hat der geborene Salzburger auch voll genutzt. Praktisch von Beginn an war er gesetzt. In für ihn möglichen 28 Spielen spielte er 27x durch, fehlte nur im ersten Spiel nach dem Wechsel. Den Titel hat Pentz mit dem Kopenhagener Klub als Vizemeister hauchdünn verpasst (im Vorjahr 5.). Pentz scheint sich mit der Leistung in Dänemark offenbar die Nummer 1 bei der EM im Nationalteam verdient zu haben. Wo er nächste Saison spielen wird, ist völlig offen. Einsatzminuten: 2430/2520 = 96% Nico Antonitsch (32), Hapoel Petach-Tikva, Israel (17.): Der Innenverteidiger löste im Winter den Vertrag mit dem deutschen Zweitligisten Elversberg, um sich dieses israelische Abenteuer zu geben. Der Verein war aber als Aufsteiger leider gleich wieder Abstiegskandidat und belegte schlussendlich klar den letzten Platz und verabschiedete sich wieder von der Ligat haAl. Der Wiener war immerhin Stammkraft, stand in 12 der 15 für ihn möglichen Spielen in der Startformation, spielte 10x durch wurde 2x ausgewechselt und fehlte nur in den letzten 3 Runden (verletzt). Antonitsch wird aber den Klub nun verlassen. Ob er noch einmal einen konkurrenzfähigen Verein finden wird? Einsatzminuten: 990/1350 = 73% Aleksandar Dragovic (33), Roter Stern Belgrad, Serbien (19.): Der so erfahrene Ex-Nationalspieler hat nun drei Saisonen für den serbischen Meister, im Land seiner Wurzeln, absolviert, und er hat mit Roter Stern schon wieder das Double geholt. Der Innenverteidiger war, fast natürlich möchte man sagen, Kapitän. Er fehlte nur wenn verletzt (im Frühjahr leider einmal in fünf Runden hintereinander) oder als es um nichts mehr ging. Gesamt spielte er in 29 von 37 Runden, immer von Beginn an, 27x durch, wurde 2x (verletzt) ausgetauscht. Und er schoss auch 3 Tore (2 im Frühjahr). Der geborene Wiener, der offenbar für das Nationalteam nicht mehr in Frage kommt, wird den Verein verlassen, die Wetten stehen gut, dass er nach Österreich (zu Austria Wien?) zurückkommt. Einsatzminuten: 2360/3330 = 71% Emir Dilaver (33), HNK Rijeka, Kroatien (20.): Vom Meister Dinamo Zagreb zum 4. des Vorjahres gewechselt, hat es sich für den Innenverteidiger zunächst absolut gelohnt, denn er war vor allem im Herbst meist in der Startelf. Im Frühjahr, offenbar nach einer Verletzung, schaffte er es nicht mehr ganz zurück und saß meist auf der Ersatzbank (machte nur noch 4 Spiele). Gesamt kam der noch im alten Jugoslawien Geborene in den 36 Runden auf 17 Einsätze, 16 davon von Beginn an, wobei er immerhin jedes Mal durchspielte, und 1x eingewechselt wurde. Rijeka schaffte heuer den Vizemeistertitel und die EL-Quali. Dilavers Vertrag läuft aus, seine Zukunft erscheint offen. Einsatzminuten: 1454/3240 = 45% Ivan Lucic (29), Hajduk Split, Kroatien (20.): Im Januar 2023 geholt, spielte sich der Tormann rasch in die Stammelf, und war auch heuer die klare Nummer 1 bei Hajduk. Solange, bis er sich leider vor der 30. Runde eine Meniskusverletzung zuzog und den Rest der Saison ausfiel. Gesamt kam der Wiener auf 28 Einsätze in 36 Runden, und er spielte immer durch. Split hat als 3., nur mit ConfL-Quali, seine Ziele (Vorjahr 2.) nicht ganz erreicht. Wenn sich Lucic erholt, kann er aber wieder Stammtormann werden, er hat Vertrag bis 2026. Einsatzminuten: 2520/3240 = 78% Dario Maresic (24), HNK Istra, Kroatien (20.): Die zweite Saison bei diesem unteren Mittelständler, hat sich der geborene Steirer offenbar damit abgefunden, nicht ganz an der Spitze im Fußball mitzuspielen, denn er ließ sich nach einem Leihejahr fix verpflichten. Hier ist er als Innenverteidiger auch absoluter Stammspieler. Er spielte in 31 der 36 Runden, 30x von Beginn an, 28x durch, wurde nur 2x aus- und 1x eingewechselt, und fehlte nur einzelne Runden, in denen er offenbar verletzt oder unpässlich war. Er machte auch (im Frühjahr) 1 Tor. Allerdings belegte Istra heuer nur den 8. Platz (von 10 Teams), im Vorjahr war man noch 5. Maresic hat noch 2 Jahre Vertrag. Einsatzminuten 2678/3240 = 83% Alexander Gorgon (35), Pogon Stettin, Polen (21.): Es war auch schon wieder die vierte Saison für den sich doch schon im höheren Fußballalter befindlichen geborenen Wiener im Land seiner Vorfahren. Gorgon ist hier aber immer noch eine absolute Stütze, steht bei den meisten Partien in der Startelf von Stettin (obwohl es im Frühjahr eine kurze Phase als Einwechselspieler gab). Gesamt kommt der offensive Mittelfeldspieler auf sehr gute 32 Einsätze in 34 Runden, gleich 25x von Beginn an, er spielte 11x durch, wurde 14x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss auch noch 8 Tore (3 davon im Frühjahr), ist mit Torschützenkönig der Legionäre. Der Verein wurde wie im Vorjahr 4., nur dass das heuer nicht mehr für einen internationalen Bewerb reicht. Gorgon hat noch ein weiteres Jahr Vertrag. Einsatzminuten: 2180/3060 = 71% Benedikt Zech (33), Pogon Stettin, Polen (21.); Der auch schon routinierte Vorarlberger ist sogar noch ein Jahr länger als Gorgon bei Pogon, seinem ersten ausländischen Klub. Er fehlte heuer ein paarmal sowohl im Herbst als auch im Frühjahr (verletzt?), war aber ansonsten als Innenverteidiger weitgehend in der Stammformation. In den 34 Runden stand er 26x am Platz, 22x von Beginn an, wobei er gute 17x durchspielte, 9x aus- und 4x eingewechselt wurde. Auch Zech hat noch Vertrag bis 2025. Einsatzminuten: 1954/3060 = 64% Stefan Savic (30), Warta Posen, Polen (21.): Der Salzburger ist einer jener Spieler, die eher durch kleinere Ligen Europas tingeln (er seit 2015). In Posen ist er nun seit eineinhalb Saisonen.In der heurigen Saison war er zwar meistens dabei, doch je länger die Spielzeit dauerte, desto öfter als Einwechselspieler. Gesamt spielte der offensive Mittelfeldspieler in 29 der 34 Runden, 16x von Beginn an, spielte nur 5x durch, wurde 11x ausgewechselt und kam 13x von der Bank. Er schoss 2 Tore (1 im Frühjahr). Sicher ein schwarzer Fleck in der Karriere ist (auch), dass Warta als 16. und Drittletzter absteigen muss, nachdem man im Vorjahr noch 8. war. Savic´s Vertrag läuft aus. Einsatzminuten: 1402/3060 = 46% Husein Balic (28), LKS Lodz, Polen (21.): Beim LASK plötzlich nicht mehr so gefragt, wurde er von diesem polnischen Aufsteiger im Winter verpflichtet um zu helfen dem Abstieg vom letzten Platz aus doch noch zu entgehen. Der Oberösterreicher, in seiner ersten (halben) Auslandssaison spielte auch immer, bis auf die letzten drei Runden, wo er nicht mehr im Kader stand. Das war also in 13 von 16 Runden, immer spielte der Links- und Rechtsaußen von Beginn an, aber immer wurde er auch ausgetauscht. Viel hat die Verpflichtung also weder Balic noch dem Verein gebracht, denn er blieb klar Letzter und steigt ab. Immerhin schoss Balic 3 Tore. Er hätte noch ein Jahr Vertrag, aber es ist wohl unwahrscheinlich, dass er den in der zweiten Liga erfüllen will. Einsatzminuten: 1078/1440 = 75% Daniel Antosch (23), Karmiotissa FC (Leihe), Zypern (22.): In seiner dritten Saison in Zypern von seinem neuen Klub sofort zu diesem Abstiegskandidaten verliehen und im Herbst meist auf der Ersatzbank, rutschte der Tormann zu Beginn des Jahres doch in die Startelf, musste aber gegen Ende der Saison schon wieder von draußen zusehen. Gesamt kam der Wiener in für ihn möglichen 37 Runden auf 16 Einsätze (immerhin 13 im Frühjahr), 15x von Beginn an, 14x durchgespielt je 1x aus- und eingewechselt. Der Verein entging in der Relegationsrunde als Gesamt-11. (Vorjahr 10.) gerade noch dem Abstieg. Wie es mit ihm bei Stammverein Apollon weitergeht, weiß man nicht, aber es sieht wohl nicht gut aus. Einsatzminuten: 1332/3330 = 40% Christopher Knett (33), Foolad FC, Iran (4. AFC West): Der Wiener Tormann hat nun schon die dritte Saison in diesem, nun ja, ungewöhnlichen Land verbracht, die zweite bei diesem Verein, wo er Stammkeeper ist, wenn nicht verletzt, wie doch in einigen Runden. In den 30 Spielen spielte er jedenfalls 24x durch. Foolad, im Vorjahr 8., kam aber nur auf den enttäuschenden 13. Platz von 16 Teams. Knett hat noch ein weiteres Jahr Vertrag. Einsatzminuten: 2160/2700 = 80% Peter Zulj (31), Changchun Yatai, VR China (3. AFC Ost): Der Oberösterreicher spielt nun die zweieinhalbte Saison für diesen Verein aus der Hauptstadt einer Provinz (Jilin) im Nordosten Chinas. Und er scheint es für sich gut getroffen zu haben, denn der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler ist dort schon länger dabei als viele andere internationale Spieler in China, und er ist heuer absoluter Stammspieler bei dem Mittelständler. Zulj spielte alle bisherigen 14 Runden von Beginn an, 13 davon durch, wurde nur ein einziges Mal ausgetauscht. Und er schoss 3 Tore. Es läuft jedenfalls besser als bei seinen Auslandsengagements in Europa davor. Changchun ist heuer bisher 10. von 16 Teams (Vorjahr 9.). Hannes Wolf (25), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Nach den langwierigen Problemen in Mönchengladbach ist dieser Wechsel weit weg in die US-Liga für den gleichermaßen links- wie rechtsaußen einsetzbaren Offensivspieler ein willkommener Neustart. Hier scheint sich der Steirer nun wohl zu fühlen und kommt immer besser in Fahrt, schoss in den letzten vier Runden seine ersten 3 Tore. Auch in den anderen Begegnungen wurde er ständig eingesetzt, nämlich in den bisherigen 16 Spielen jedes Mal, gleich 15x von Beginn an, er spielte aber nur 1x durch, wurde 14x ausgetauscht (meist in der Schlussphase) und kam 1x von der Bank. City ist heuer auch bisher guter 3. in der Osthälfte der MLS (im Vorjahr schaffte man als 11. nicht einmal das Playoff). Die US-Liga ist nach wie vor nicht sehr stark, aber für Wolf bedeutet sie einen Aufschwung. Alessandro Schöpf (30), Vancouver Whitecaps, USA/Kanada (2. CONCACAF): Der, wie man sagen muss, Ex-Nationalteamspieler hat bei dieser kanadischen MLS-Mannschaft ein für ihn recht erfolgreiches Fußballpflaster gefunden nach dem Abschied aus der deutschen Bundesliga im Sommer 2022. Bei Vancouver ist er in der Regel seit er dort spielt in der Startformation, auch weil vielfältig offensiv im Mittelfeld einsetzbar. In der heurigen Saison spielte er in den bisherigen 16 Spielen 14x, 12x in der Startelf, aber auch spielte nur 1x durch, wurde 11x aus- und 2x eingewechselt. Er schoss 1 Tor. Der Verein liegt in der Westhälfte der MLS als 5. (im Vorjahr im Grunddurchgang 7.) auf Playoff-Kurs. Spieler, die die Meisterschaft mit über 80% Einsatzminuten beendet haben: Patrick Pentz 96%, Albert Vallci 95%, Kevin Stöger 88%, Kevin Danso 87%, Vincent Trummer 86%, Romano Schmid 85%, Muhammed Cham 84%, Dario Maresic 83%, Xaver Schlager 81%, Christopher Knett 80%. Von den 19 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Frühjahr 2024 16 Österreicher, 2 weniger als im Herbst 2023. Nicht zum Einsatz kamen Leo Greiml (Schalke, dauerverletzt), Michael Langer (eigentlich dritter Tormann bei Schalke, im Herbst mit 3 Einsätzen, wird die Karriere nun wohl mit 39 beenden), und Daniel Nussbaumer (Viseu, dauerverletzt) Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft. Andreas Weimann (32), West Bromwich Albion (5. kein Aufstieg nach Playoff) (Leihe), ENG: Nach Konflikten um sein Vertragende im Sommer bei Bristol, vollendete der Stürmer aus Wien sein 13. Jahr in England hier bei einem heuer etwas besseren Team. In den für ihn möglichen 21 Spielen kam er auf 13 Einsätze, 4x von Beginn an und immer ausgewechselt, 9x von der Bank, gegen Ende der Meisterschaft spielte er kaum noch. Er schoss 2 Tore. Seine Chancen für das Nationalteam und seine Zukunft sind ungewiss. Daniel Bachmann (29), FC Watford (15.), ENG: Mit Unterbrechung seit der Saison 2017/18 in dem Londoner Vorort, wurde der Tormann heuer sogar zum Kapitän gewählt. Da es Watford aber ergebnistechnisch nicht so gut ging, musste er zwischen Runde 18 und 35 auf die Ersatzbank, spielte erst wieder nach einem Trainerwechsel. Gesamt waren es somit insgesamt 27 Einsätze in den 46 Runden (nur noch 11 im Frühjahr, immer durchgespielt). Mit der durchwachsenen Spielzeit verlor der Niederösterreicher auch seinen Platz im Nationalteamkader. Emanuel Aiwu (23), Birmingham City (22., Abstieg) (Leihe), ENG: Mit dem Abstieg und auch persönlichen Aufs und Abs zahlte sich die Leihe von Cremonese hierher für den Innenverteidiger eher nicht so aus. Er spielte 24x in 46 Runden (11x im Frühjahr), 22x von Beginn, immerhin 19x durch, wurde 3x aus- und 2x eingewechselt. Der geborene Tiroler hat sicher immer noch Potential, aber seine Zukunft scheint sehr ungewiss. Matthias Braunöder (22), Calcio Como (Leihe, 2., Aufstieg), ITA: Von der Wiener Austria im Januar in die italienische Serie B verliehen, sollte der zentrale und defensive Mittelfeldspieler die Chance bekommen sich als Legionär zu behaupten. Und nach Anfangsschwierigkeiten gelang ihm das auch. In den 17 für den Burgenländer möglichen Spielen im Frühjahr stand er ab dem neunten immer in der Startelf. Gesamt kam er dann auf 13 Einsätze in 17 Spielen, 9x von Beginn an, er spielte sogar gute 7x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt, schoss 1 Tor. Es ist noch unklar ob Como, für die Serie A, die Kaufoption für Braunöder ziehen wird. Michael Svoboda (25), FC Venezia, ITA (3., Aufstieg nach Playoff): Es ist tatsächlich schon die vierte Saison für den Wiener in Venedig, die dritte in der Serie B, sein Vertrag endet allerdings jetzt vor der nächsten Serie A-Saison (vielleicht ist das letzte Wort noch nicht gesprochen). Nachdem er im Herbst durchgehend verletzt war, schaffte es der Innenverteidiger im Frühjahr sogar in die Startelf, ab Runde 22 und im Playoff immer. Gesamt waren es dann 23 Einsätze in 42 Spielen, 19x von Beginn an, er spielte 18x durch, wurde nur 1x aus- und 4x eingewechselt. Und er gab 4 Torvorlagen. Eigentlich war es die beste (Frühjahrs-)Saison für Svoboda bei diesem Verein. Maximilian Ullmann (28), FC Venezia, ITA (3., Aufstieg im Playoff): Für den Linksverteidiger lief die Saison unvergleichbar schlechter als für Svoboda. Er wurde ganze 4x in den 42 Spielen eingewechselt (2x im Frühjahr). Die zweite Spielzeit in Venedig innerhalb von drei Jahren brachte dem Oberösterreicher also Stillstand. Er wird sich einen neuen Verein suchen, aber es wird schwer für ihn. David Nemeth (23), FC St. Pauli (Meister und Aufstieg), DE: Leider saß der ursprünglich so gelobte Innenverteidiger in der zweiten (erstmals verletzungsfreien) Saison meist auf der Bank, durfte im Finish der Meisterschaft dann noch viermal ran. Gesamt kam der Burgenländer auf 7 Einsätze in den 34 Runden, 4x von Beginn an und durchgespielt, 3x eingewechselt. Den überraschenden Meistertitel der Hamburger durfte er aber mitfeiern. Benedikt Pichler (26), Holstein Kiel (2. und Aufstieg), DE: Der Mittelstürmer ist sicherlich eine Stütze der ebenfalls eher überraschend aufgestiegenen Kieler, doch nach einem tollen Herbst wurde er im Frühjahr von Verletzungen geplagt, war nur noch zweimal in der Startelf. Gesamt waren es 22 Einsätze in den 34 Runden, 15x von Beginn an, er wurde allerdings immer ausgewechselt und kam 7x von der Bank. Von seinen 8 Toren schoss er nur eines im Frühjahr. Der Salzburger hofft sicherlich seinen Vertrag auch in der ersten Bundesliga erfüllen zu können. Marlon Mustapha (23), Fortuna Düsseldorf (Leihe, 3., kein Aufstieg nach Relegationsspielen), DE: Der Plan dieser Leihe war natürlich, dem talentierten Wiener mehr Spielzeit zu verschaffen. Das gelang nur sehr bedingt, in den 17 für ihn möglichen Spielen kam er auf 10 Einsätze, aber nur 2 von Beginn an und ausgetauscht, 8x eingewechselt. Er schoss als Mittelstürmer 2 Tore. Die Düsseldorfer werden jedenfalls die Kaufoption nicht ziehen, dass er bei Stammverein Como nach dem Aufstieg in die Serie A eine Zukunft hat ist unwahrscheinlich. Christoph Kobald (26), Karlsruher SC (5.), DE: Der Innenverteidiger gehört zu den vereinstreuesten Spielern – sechs Saisonen hat er nun hier absolviert -, aber er fehlte fast die ganze Herbstsaison wegen Verletzung und Trainingsrückstand. Im Frühjahr stand er wieder öfters in der Startelf, bevor er diesen Platz wieder verlor. Gesamt kam der Niederösterreicher auf nur 11 Einsätze in 34 Runden, 5x von Beginn an, 6x, oft in der Schlussphase erst, eingewechselt. Er schoss (im Frühjahr) 1 Tor. Ob der Verein weiter auf ihn zählen wird, ist offen. Louis Schaub (29), Hannover 96 (6.), DE: Der Ex-Nationalteamspieler, seit 2018 fast durchgehend in Deutschland engagiert (eine Saison in der Schweiz), absolvierte sein zweites Jahr bei den Hannoveranern. Es war keine schlechte Spielzeit für den offensiven Mittelfeldspieler: In 29 von 34 Runden eingesetzt, 21x von Beginn an, spielte aber nur ein einziges Mal durch, wurde gleich 19x ausgetauscht und 1x auch ausgeschlossen (wurde für zwei Spiele gesperrt). Er kam 8x von der Bank. Schaub schoss immerhin 3 Tore, 2 im Frühjahr. Er geht zu Rapid zurück, wo er bis 2018 schon spielte. Nicolas Kristof (24), SV Elversberg (11.), DE: Der bei uns eher wenig bekannte in Deutschland geborene Tormann (der schon für eine AUT-Jugendmannschaft spielte) hat den Stammplatz bei den Saarländern nach dem Aufstieg aus der dritten Liga halten können. Er spielte tatsächlich in 33 der 34 Runden durch, nur in der letzten durfte sein Ersatzmann ran. Er hat jedenfalls auch durch die guten Leistungen des Aufsteigers insgesamt aufgezeigt und könnte sozusagen noch höhere Weihen erlangen. Tino Casali (28), Eintracht Braunschweig (15.), DE: Die Hoffnungen nach dem Wechsel von Altach hierher in die zweite deutsche Bundesliga haben sich für den Kärntner Tormann nicht erfüllt. Er war fast ausschließlich die Nummer 2, durfte nur in einem einzigen Spiel ran und durchspielen (im Frühjahr). Wahrscheinlich sollte er einen Wechsel anstreben. Thomas Goiginger (31), VfL Osnabrück (18. und Absteiger): Beim LASK nach 6 ½ Jahren plötzlich nicht mehr so gefragt, kam der Wechsel zum Aufsteiger und da schon Letzten im Januar trotzdem überraschend. Und es hat sich nicht ausgezahlt. Osnabrück blieb letzter und der Rechts- und Linksaußen hat wenig gespielt. In 15 für ihn möglichen Spielen kam der Salzburger 9x zum Einsatz, nur 2x von Beginn an und ausgewechselt, 7x (meist erst in den) letzten Minuten eingewechselt Er wird Osnabrück auch wieder verlassen. Raffael Behounek (27), Willem II (1. Aufstieg), NL: Der Schritt aus Wattens nach Tilburg in die zweite niederländische Liga hat sich für den Wiener als richtig herausgestellt. Mehr als Meister werden und aufsteigen kann man nicht. Noch dazu war der Innenverteidiger absoluter Stammspieler, machte 37 der 38 Meisterschaftsspiele und spielte immer(!) durch, fehlte nur einmal gelbgesperrt. Diese Spielzeit könnte noch ein Booster für seine Karriere werden. Rene Kriwak (25), FC Dordrecht, NL (4., nach Playoff nicht aufgestiegen): Der Weg in die zweite niederländische Liga war grundsätzlich nicht der schlechteste für den Mittelstürmer, der davor zuletzt bei Hartberg spielte, da er hier lange Stammspieler war, bevor es gegen Ende der Saison schleichend schlechter wurde und er sich schließlich einen Kreuzbandriss zuzog. Gesamt kam er auf 31 von 40 möglichen Spielen, 29x von Beginn an, 14x durchgespielt und 15x ausgewechselt, 2x kam er von der Bank. Er schoss 10 Tore (aber nur 2 im Frühjahr). Der Niederösterreicher fällt nun lange aus.
  15. In dieses Posting kommen Wechsel und Änderungen hinein, die noch bis Ende Februar nach Ende der österreichischen Transferzeit stattfinden (und sie werden oben ergänzt): RB Salzburg verleiht Dijon Kameri an die Grashoppers in der Schweiz. Lukas Hinterseer wird bei Rostock aus dem A-Kader bis Ende der Saison entlassen. Srdjan Spiridonovic hat doch noch einen Verein gefunden, aber in der weit zu schwachen kuwaitischen Liga (Al-Salmiya).