Die uralte Morla

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  1. Ich glaube schon, dass Sturm ihn grundsätzlich wollte. Aber nach so einer Aktion würde ich ihn an deren Stelle auch nicht mehr holen. Auch wenn die Aktion von Ingolitsch unsympathisch und rechtlich vielleicht sogar problematisch war, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Sturm wollte, dass Massombo die Auswärtsfahrt verweigert und damit so ein öffentliches Theater auslöst. Selbst wenn Ingolitsch ihn gefragt hat, ob er sich einen Wechsel zu Sturm vorstellen könnte, ist das noch lange keine Aufforderung, beim eigenen Verein zu streiken. Für mich hat Massombo damit vor allem sich selbst und seinem Verein Altach geschadet. Er ist kein 18-jähriger Nachwuchsspieler mehr, dem man alles einreden kann. Für sein Verhalten ist er am Ende selbst verantwortlich – und das war schlicht eine Vollkoffer-Aktion.
  2. Wenn ihn Sturm jetzt tatsächlich nicht mehr will, muss man sich wirklich fragen, was Massombo bei der ganzen Aktion geritten hat. Dann hätte er sich mit seiner Weigerung am Ende selbst am meisten geschadet. Jeder Spieler muss sehen, dass er sich mit solchen Aktionen am Ende nur selbst schadet. So ein Verhalten darf deshalb nicht ohne Konsequenzen bleiben. Eigentlich müsste man in so einem Fall noch einen Schritt weitergehen: nicht nur für die Zeit der Arbeitsverweigerung das Gehalt einbehalten, sondern prüfen, ob man den Spieler für den dadurch entstandenen finanziellen Schaden haftbar machen kann. Wenn ein Spieler bewusst seinen Vertrag nicht erfüllt und dadurch auch noch seinen eigenen Transferwert massiv beschädigt, sollte am Ende nicht ausschließlich der Verein auf dem Schaden sitzen bleiben.
  3. Schreib doch lieber konkret, was an seinem Beitrag deiner Meinung nach Müll ist, und zerleg seine Argumente. Einfach alles als „Scheiße“ und „Müll“ zu bezeichnen und ihm zu sagen, er soll nichts mehr schreiben, ist halt auch keine besonders starke Antwort.
  4. Bei dir ist das wirklich faszinierend: Je weniger Zusammenhang deine Argumente haben, desto überzeugter trägst du sie vor. Du bastelst dir aus zwei völlig verschiedenen Geschichten irgendeinen Zusammenhang und hältst das anschließend für eine schlüssige Argumentation. Für so viel Selbstbewusstsein bei so wenig Substanz muss man dich fast beneiden.“
  5. https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/news/altach-fans-randalierten-im-auswaertssektor-in-wolfsberg/ Eine Spur der Zerstörung – verursacht von jenen, die sonst immer mit dem Finger auf andere zeigen, bravo. Doch in diesem Fall lassen sich die Verdächtigen dank der kleinen und gut fotografierten Gruppe von Auswärtsfahrern leicht identifizieren.
  6. Das mag sein, aber es ist lächerlich, die VN als unseren persönlichen Sponsor zu sehen. Der VN-Sportchef Adam ist alles andere als ein Austria-Fan. Das war vielleicht noch in den 2000er- Jahren so, als Christian Ortner noch etwas zu sagen hatte. Ich glaube, dass das Logo auf euren Socken in der Bundesliga deutlich mehr kostet als die Werbung auf unseren Hosen in der zweiten Liga...
  7. Ist ja auch euer Medienpartner und Sponsor.
  8. Freitag, 6. Februar 2026 Vorarlberger Nachrichten A8 Blaulicht & Gericht Altach-Fan nach Tumult angeklagt FELDKIRCH Ein 46-jähriger Fuß- ballfan musste am Donnerstag we- gen Widerstand gegen die Staats- gewalt und Sachbeschädigung vor Gericht. Am 15. November war es im Altacher Stadion im Schna- belholz zu tumultartigen Szenen gekommen. Beim Fußball-Regio- nalliga-Spiel zwischen SCR Altach Juniors und dem FC Wacker Inns- bruck gingen vermummte Fans der Tiroler auf Altach-Fans los. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun. Tische, Stühle, Mülltonnen wurden gegen die Beamten geworfen. Auch einige Altach-Fans benahmen sich aggressiv und völlig daneben. Gegen Polizeikette Der angeklagte 46-jährige Oberlän- der gibt zu, dass er sich falsch ver- halten hat. „Es ist mir heute auch peinlich. Ich schäme mich in Grund und Boden. Mein Sohn spielt bei Altach, ich bin oft vier Mal in der Woche unten, man kennt mich. Ich engagiere mich auch beim Nach- wuchs. Ich kann mich nur entschul- digen“, so der Angestellte. Der Mann hält es nicht für ausgeschlos- sen, dass die vier großen von ihm konsumierten Weiß-Sauer damals mitverantwortlich für seine Reakti- on waren. Konkret marschierte der Angeklagte als Erster einer Gruppe von Altach-Fans auf die Polizeikette zu und versuchte diese zu durch- brechen. Er reagierte weder auf die Aufforderung, stehen zu bleiben, noch konnte ihn Pfefferspray davon abhalten, weiter auf die Polizisten zuzugehen. Bei den Tumulten gab es auch zahlreiche Sachbeschädi- gungen. Der Angeklagte hat drei LED-Bandenpaneelen beschädigt. Die 500 Euro Schaden muss er bezahlen. Von den Vorfällen gibt es zahlreiche Videos und dieser Pro- zess wird nicht der letzte sein, den das Gericht zu behandeln hat. Der Polizeibeamte, mit dem sich der Fan anlegte, bestätigt, dass er nicht geschlagen wurde. Dass es auch sein kann, dass die erhobene Hand eine Abwehr gegen den Pfeffer- spray war und auch keine Absicht bestand, ihn zu schlagen. „Ich weiß nur noch, dass er mich mit kleinen Augen suchte, herumfuchtelte und weiter in meine Richtung ging.“ Nun will Richter Alexander Wehinger das Video von Amts we- gen einholen, um zu überprüfen, ob der Angeklagte abwehrte oder in Richtung Polizisten schlagen woll- te. Auf den Standbildern ist dies nicht gut zu erkennen. Der Prozess wurde auf 18. Februar vertagt.
  9. Die uralte Morla

    Stammtisch

    Du verstehst es nicht und wirst es nicht verstehen. Meine Kritik war eine andere und bleibt bestehen. Für manches kann man einfach nichts dafür.
  10. Die uralte Morla

    Stammtisch

    Die öffentliche Kritik ist nicht erfunden worden, sondern geht auf anonyme Aussagen betroffener Spielerinnen zurück. Diese Wahrnehmungen einfach zu negieren oder als „öffentliche Auspeitschung“ abzutun, wird der Komplexität der Situation nicht gerecht.
  11. Die uralte Morla

    Stammtisch

    Der Verein legt nachvollziehbar dar, dass er formal verantwortungsvoll gehandelt hat. Gleichzeitig zeigt das Statement selbst, dass dieses Handeln nicht von allen Betroffenen als ausreichend empfunden wurde. Verantwortung endet jedoch nicht bei korrekten Abläufen, sondern schließt auch die emotionale Wirkung auf die Betroffenen ein. Genau hier bleibt eine Lücke. Insofern ist folgende Aussage zutreffend: Der Verein tut genug, um sein Handeln zu rechtfertigen – aber nicht genug, um jede betroffenen Personen emotional mitzunehmen. Genau diese Differenz bleibt im Statement spürbar.
  12. Die uralte Morla

    Stammtisch

    Ja, vermutlich hast du recht. Manche Diskussionen scheitern weniger am Thema als daran, dass der Gegenüber schlicht nicht nachvollziehen kann, worum es eigentlich geht. Da kann man sich das Erklären irgendwann sparen.
  13. Die uralte Morla

    Stammtisch

    Wenn du jemanden, der Fakten bringt, für Meyer hältst, erklärt das einiges über deine Argumentationsbasis.
  14. Die uralte Morla

    Stammtisch

    Warum sollte ich das zurückziehen? Wenn ein Artikel zu 80 % aus Aussagen der bereits genannten Personen besteht und du ihn als „Hetze“ bezeichnest, betrifft das automatisch auch ihre Worte – das ist reine Logik, keine Unterstellung. Und noch etwas: Was sagst du dazu, dass heute im Sportteil der VN erneut darüber berichtet wurde? Ist das dann auch „Hetze“ – oder einfach ein relevantes Thema?
  15. Will man mit dem Aufstieg zu tun haben benötigen wir 6 Punkte. Ich glaube aber nicht daran.